Hallo,
Vielleicht kann mir hier jemand helfen...
Ich habe hier eine alte Fräse umgebaut. Der Controller ist ein Arduino
mit einem "GRBL Shield"
Die Fräse hat Limt-Switches, die dafür sorgen, dass die Fräse stoppt,
wenn das Ende des Tisches erreicht ist.
Das Problem ist, dass die Motoren scheinbar dafür sorgen, dass der
Arduino denkt, die Switches hätten ausgelöst.
Das ist ein bekanntes Problem. Daher haben die Switches einen Filter
eingebaut:
Das hier sind die Switches mit Filter::
https://marlinfw.org/assets/images/docs/hardware/endstops/makerbot_endstop.png
(Quelle: https://marlinfw.org/docs/hardware/endstops.html ganz zunten).
Dort sieht man den Schaltplan. Das Problem ist, dass ich -glaube ich-
die Switches nicht richtig verbinden kann:
Variante 1:
GND connected to GRBL-Shield GND
Green wire connected to Limit input of Shield
Red wire connected to VCC
--> USB disconnect sobald ich den Limit-Switch drücke
Variante 2:
(as above, but Red and Green swapped)
GND connected to GRBL-Shield GND
Red wire connected to Limit input of Shield
Green wire connected to VCC
--> USB disconnect sobald ich den Limit-Switch drücke
Variante 3:
GND connected to GRBL-Shield GND
Green wire connected to Limit input of Shield
Red wire not connected
--> Alarm sobald die Motoren sich bewegen.
Grün müsste Signal sein, Rot VCC, Schwarz GND. Also sollte Variante 1
richtig sein, oder?
Warum klappt Variante 1 nicht?
Ich hoffe, das das für jemanden der sich mit Schaltungen/Filtern
auskennt auf den ersten Blick klar ist... Für mich leider nicht.
Das ist so schade, denn die Fräse ist viel zu gut um sie aufzugeben.
Aber ich sitze hier schon ewig dran...
Gruß,
Hendrik
Hendrik schrieb:> Das Problem ist, dass die Motoren scheinbar dafür sorgen, dass der> Arduino denkt, die Switches hätten ausgelöst.
Dann entstöre die Motoren.
Hallo,
Die erste Möglichkeit ist gut, die würde ich nehmen. Vielleicht sollte
man noch erwähnen, dass "VCC" an den Anschluss "5V" des Arduino gehört,
und nicht(!) an "+" des Netzteiles.
Mit der zweiten Möglichkeit die du erwähnt hast, erzeugst du einen
Kurzschluss. Also ein No-Go!
Bei Variante drei könntest du auch einen normalen Mikroschalter mit
Kondensator nehmen, denn der Rest der Schaltung ist dann außer Funktion.
VG und viel Glück ;-)
Dein Problem liegt vermutlich ganz woanders als beim Schalter. Der
Schalter löst einen Vorgang aus, der das Problem auslöst. Haben wir da
vielleicht eine Induktive Last ohne Snubber/Freilaufdiode? Oder ein
überfordertes Netzteil?
Prüfe die Versorgungsspannung mit einem Netzteil. Ist sie im Moment des
Fehlers stabil?
Hallo,
danke für eure Antworten. Das ging ja schnell!
-> Schrittmotoren entstören:
Motorseitig kommt man da nur sehr schlecht dran, da die Kabel irgendwo
im Gestell der Fräse eingebaut sind. Ich fürchte aber, die Enstörung
(Kabel um Ferrit-Kern?) wäre nahe am Motor nötig, oder?
> Die erste Möglichkeit ist gut, die würde ich nehmen.
Genau das hatte ich vor. Aber da stürzt der Arduino ja immer ab (die
USB-Verbindung geht verloren) wenn ich den Endschalter drücke.
> Vielleicht sollte> man noch erwähnen, dass "VCC" an den Anschluss "5V" des Arduino gehört,> und nicht(!) an "+" des Netzteiles.
Ich habe das an die +5V des Boards welches auf dem Arduino ist
angeschlossen, so wie hier ganz unten gezeigt:
http://www.zyltech.com/arduino-cnc-shield-instructions/
Das müsste doch der +5V vom Arduino sein... Warum stürzt der also ab?
> Dein Problem liegt vermutlich ganz woanders als beim Schalter. Der> Schalter löst einen Vorgang aus, der das Problem auslöst.
Das verstehe ich nicht.
> Haben wir da vielleicht eine Induktive Last ohne Snubber/Freilaufdiode?
Na, ich hab Stepper-Motoren.
> Oder ein überfordertes Netzteil?> Prüfe die Versorgungsspannung mit einem Netzteil. Ist sie im Moment des> Fehlers stabil?
Das werde ich nochmal messen.
Gruß,
Hendrik
Hendrik schrieb:>> Dein Problem liegt vermutlich ganz woanders als beim Schalter. Der>> Schalter löst einen Vorgang aus, der das Problem auslöst.>> Das verstehe ich nicht.
Wenn der Stromfluss durch eine Spule schnell unterbrochen wird, dann
erzeugt die Spule einen umgekehrt gepolten Impuls mit hoher Spannung.
Schau dir für Mehr Infos dazu Erklärungen zu Freilaufdioden an.
Motoren wirken als Generator wenn die durch träge Massen angetrieben
werden. Modellautos leiten diese Energie üblicherweise in den Akku. Bei
Schaltungen mit Netzteil muss die Energie woanders hin.
>> Haben wir da vielleicht eine Induktive Last ohne Snubber/Freilaufdiode?> na, ich hab Stepper-Motoren.
Das sind induktive Lasten.
> Die erste Möglichkeit ist gut, die würde ich nehmen.
Nein! Laut dem Bild wäre Variante 2 korrekt!
Pin 1 (green) geht an Vcc.
Pin 2/3 (black) geht an GND.
Pin 4 (red) geht an Limit-In.
Die Bilder auf der Anleitungsseite passen nicht zu dem Bild der
Endschalter-Platine (unterschiedliche Farbbelegung).
Dieses Modul ist ziemlicher Käse, weil der Kondensator ohne
Vorwiderstand direkt umgeladen wird. Jedes mal, wenn der Hebel entspannt
wird, haben wir eine kurze starke Belastung der Stromversorgung. Auch
wird das den Kontakten des Schalters langfristig nicht gut tun.
Ich würde die Leiterbahn zwischen dem Schalter (COM) und C1 auftrennen
und dort einen 100Ω Widerstand zwischen löten.
Aber das ist vermutlich nicht das Hauptproblem, weill die Fräse ja beim
Drücken des Schalters ausfällt, nicht beim Loslassen.
Beitrag "Re: EMI Probleme mit Endschaltern von Fräse"
Dachte ich zuerst auch, aber da man klar sieht, dass der Pin 1 an der
Buchse (Grünes Kabel) mit COM des Mikroschalters verbunden ist, und ein
Widerstand von Pin 4 der Buchse (Rotes Kabel) zu der Leiterbahn von Pin
1 geht, denke ich, dass die Beschriftung der Platine oder des
Schaltplans genau spiegelverkehrt ist. Das heißt Pin 1 an der Buchse ist
Pin 4 im Schaltplan und umgekehrt.
VG
Das Problem hatte ich anfangs auch und schalte deshalb jetzt mit meinen
Endschaltern Relais, deren Kontakte dann aufs Interface gehen. Im Bild
die Platine links.
Die kleine Huckepackplatine ist eine KSQ für die Beleuchtung.
Guten Morgen,
danke für eure Antworten.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Motoren wirken als Generator wenn die durch träge Massen angetrieben> werden. Modellautos leiten diese Energie üblicherweise in den Akku. Bei> Schaltungen mit Netzteil muss die Energie woanders hin>> Nein! Laut dem Bild wäre Variante 2 korrekt!> Die Bilder auf der Anleitungsseite passen nicht zu dem Bild der> Endschalter-Platine (unterschiedliche Farbbelegung).Tom K. schrieb:> Dachte ich zuerst auch, ...> denke ich, dass die Beschriftung der Platine oder des> Schaltplans genau spiegelverkehrt ist. Das heißt Pin 1 an der Buchse ist> Pin 4 im Schaltplan und umgekehrt.
Ja, ich habe auch den Schaltplan anhand der Leiterbahnen nachvollzogen
und komme zu dem Schluss, zu dem Tom kommt.
Was ich aber dann nicht verstehe ist, warum der Arduino die USB
Verbindung verliert sobald der Endschalter gedrückt wird.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Dieses Modul ist ziemlicher Käse, weil der Kondensator ohne> Vorwiderstand direkt umgeladen wird. Jedes mal, wenn der Hebel entspannt> wird, haben wir eine kurze starke Belastung der Stromversorgung. Auch> wird das den Kontakten des Schalters langfristig nicht gut tun.
Der Endschalter ist ja ein Sicherheitselement, was selten geschaltet
werden sollte.
Allerdings wird er auch für das Suchen des Nullpunktes (Homing)
verwendet. Dafür fährt die Fräse einmal auf den Schalter, dann langsam
wieder weg bis er wieder öffnet. Das ist dann die Null.
Ich mache mir wenig sorgen um Verschleiß.
> Ich würde die Leiterbahn zwischen dem Schalter (COM) und C1 auftrennen> und dort einen 100Ω Widerstand zwischen löten.
Auftrennen traue ich mir nicht zu. Würde es nicht auch in einer der
Zuleitungen (GND, dann könnte ich den zentral machen?) funktionieren?
> Aber das ist vermutlich nicht das Hauptproblem, weill die Fräse ja beim> Drücken des Schalters ausfällt, nicht beim Loslassen.
Ja.
Ich bin noch die Messung schuldig.... Jetzt muss ich mich aber erstmal
um den Sohnemann kümmern.
Gruß,
Hendrik
Hendrik schrieb:> Würde es nicht auch in einer der> Zuleitungen (GND, dann könnte ich den zentral machen?) funktionieren?
Wenn, dann muss der Widerstand in die VCC Leitung.
Das ist halt so bei Gebastle!
5V sollten 24 V sein.
Direkt galvanisch gekoppelte Eingänge sollten galvanisch entkoppelt sein
per Relais oder Optokoppler.
Hallo,
Nick M. schrieb:> Das ist halt so bei Gebastle!
Sorry, aber ich weiß nicht, was du damit meinst.
> 5V sollten 24 V sein.
Du meinst, dass die Endschalter mit 24V betrieben werden sollen? Woher
stammt die Information?
> Direkt galvanisch gekoppelte Eingänge sollten galvanisch entkoppelt sein> per Relais oder Optokoppler.
Die Optokoppler hätten auf der Endschalter-Platine sein sollen, oder?
Gruß,
Hendrik
CNC Master schrieb:> Ich denke aber auch das die Ursache woanders liegt. Was sind das den für> Motoren?
Es lief ja vorher ohne die Endschalter.
Und es kommt halt ein Alarm, der auf die Endschalter deutet.
Ich habe ja zwei Probleme:
1) wenn ich die Endschalter so verbinde, wie es im Sinne des Erfinders
ist, verliert der Arduino seine USB Verbindung sobald ein Endschalter
getriggert wird
2) wenn ich die Endschalter unter Umgehung der Enstör-Schaltung
verbinde, dann bekomme ich den Endschalter Alarm sobald sich die Fräse
bewegt, bzw. oft sogar ohne eine sichtbare Bewegung.
Gruß,
Hendrik
Hendrik schrieb:> Nick M. schrieb:>> Das ist halt so bei Gebastle!>> Sorry, aber ich weiß nicht, was du damit meinst.
Gebastle ist etwas, was bestenfalls nur auf dem Papier funktioniert.
>> 5V sollten 24 V sein.>> Du meinst, dass die Endschalter mit 24V betrieben werden sollen? Woher> stammt die Information?
Aus der Praxis. 5 V sind nicht störsicher, wie du schon gemerkt hast.
>> Direkt galvanisch gekoppelte Eingänge sollten galvanisch entkoppelt sein>> per Relais oder Optokoppler.>> Die Optokoppler hätten auf der Endschalter-Platine sein sollen, oder?
Nein, direkt an die Steuerung. Was sollten die auf der Endschalter
Platine bringen? Ein Endschalter ist ein Schalter, sonst nichts. Was
soll denn da eine Elektronik bringen?
Und alle Schalter müssen Öffner sein.
Das sieht für mich eher nach einem Softwareproblem aus, da das Gerät ja
ohne Endschalter angeblich funktioniert. Jedoch irritiert mich die
Information, dass die Maschine einen Endschalter als Nullmarke
verwendet. Wie hat sie es denn ohne Endschalter gemacht?
Was ist das für ein Arduino? Einer mit echtem USB oder nur Software-USB?
Möglich ist, dass die Betätigung des Endschalters die CPU derart
beschäftigt, dass Software-USB nicht mehr sauber läuft.
Hallo,
folgendes habe ich jetzt ausprobiert:
Ich habe mal nur einen Endschalter angeschlossen - mit Variante 1.
Ich hab den Endschalter geschlossen - Die LED auf dem Endschalter
leuchtet, der Arduino/die Fräs-Software meldet einen geschlossenen
Endschalter. Wunderbar.
Jetzt habe ich alle Endschalter so (Variante 1) angeschlossen. Dadurch
wird ja Rot/VCC aller Endschalter miteinander verbunden.
Jetzt habe ich wieder das Verhalten, welches ich ursprünglich hatte:
USB-Disconnect.
Dabei fällt die Spannung von 5V auf 2V ab (bin nicht mehr ganz sicher;
könnten auch 0.2 gewesen sein).
Der Spannungsabfall ist also der Grund für den Dis-Connect (vermute
ich).
Wie kann das kommen?
Christian H. schrieb:> Das sieht für mich eher nach einem Softwareproblem aus, da das> Gerät ja ohne Endschalter angeblich funktioniert.
Nicht nur angeblich - ich habe damit schon gefräst.
> Jedoch irritiert mich die> Information, dass die Maschine einen Endschalter als Nullmarke> verwendet. Wie hat sie es denn ohne Endschalter gemacht?
Den Punkt bei dem sie eingeschaltet wird, oder den aktuellen (man fährt
an eine Position und sagt dann "Hier ist Null"; das ist gar nicht
unüblich; Homing/Endschalter müssen erst aktiviert werden)
> Was ist das für ein Arduino? Einer mit echtem USB oder nur Software-USB?> Möglich ist, dass die Betätigung des Endschalters die CPU derart> beschäftigt, dass Software-USB nicht mehr sauber läuft.
Das ist ein Arduino Uno. Und ich denke, der Spannungsabfall darf so
nicht sein und verursacht den Crash Disconnect, oder?
Gruß,
Hendrik
Hendrik schrieb:> Wie kann das kommen?
Entweder verstehe ich dich nicht oder das was du machst entspricht nicht
dem, was du uns mitteilst.
Wir drehen uns im Kreis.
Wenn das nämlich alles so wäre, sollte das kein Fehler auftreten.
Außer du hast das Problem, dass der Kondensator die Stromversorgung
destabilisiert oder dass die Funktion die der Schalter auslöst etwas
weiteres bewirkt, was zum Ausfall führt.
> Dabei fällt die Spannung von 5V auf 2V ab
Was meine Vermutung zu Problemen mit der Stromversorgung bestätigt. Aber
ob das nun direkt der Schalter schuld ist, oder ein anderer Fehler oder
einfach nur ein zu schwaches Netzteil, können wir so noch nicht sagen.
Dem muss man gezielt mit Messgeräten zu Leibe rücken.
Klemme mal ein Amperemeter in die 5V Leitung von dem Schaltermodul und
schaue nach, wie viel Strom da fließt (in betätigtem und nicht
betätigtem Fall). Wenn das alles gut (<30mA) ist, dann klemme ein
Amperemeter in die Signal Leitung.
Ich habe da eine Vorahnung: Wenn da tatsächlich mehrere Schalter
parallel verbunden sind und einer legt das Signal auf 5V und der andere
auf 0V, dann hast du einen satten Kurzschluss. Das würde bedeuten, dass
diese Schalter-Module gar nicht zum Gerät passen. Welche Schalter sind
denn dort vorgesehen?
Wo ist denn der Gesamt-Schaltplan von der Fräse?
Hendrik schrieb:> Dabei fällt die Spannung von 5V auf 2V ab (bin nicht mehr ganz sicher;> könnten auch 0.2 gewesen sein).> Der Spannungsabfall ist also der Grund für den Dis-Connect (vermute> ich).>> Und ich denke, der Spannungsabfall darf so> nicht sein und verursacht den Crash Disconnect, oder?
Der Spannungsabfall ist nicht normal und gehört nicht da hin.
Da wird wohl irgendwo ein ziemlich kleiner Widerstand eingeschaltet.
Verhalten sich alle Endschalter an Stelle des einen funktionierenden
normal?
Du kannst ja auch mal die Endschalterplatine mit dem Ohmmeter (Schwarz
zu Rot) durchmessen. Da sollte kein Wert unter 1kOhm erscheinen.
Stefan ⛄ F. schrieb im Beitrag #6535659:
> Da haben wir genau das Problem, das alle Endschalter exakt gleichzeitig> parallel betätigt werden müssten,
Das ginge schon mechanisch nicht. Der Schlitten kann nicht gleichzeitig
links und rechts sein.
> damit sie sich nicht gegenseitig> kurzschließen. Was ist das für eine Scheiß Anleitung?
Mit dieser Schaltung gibt es nur dann einen Kurzsschluss, wenn statt des
10 kOhm Widerstandes eine Drahtbrücke eingebaut ist. Bei einem 10 Ohm
Widerstand wären es pro gedrücktem Endschalter 0,5 A auf der 5 V Linie.
Oder wenn der Schalter falsch angeschlossen ist.
Christian H. schrieb:> Das ginge schon mechanisch nicht.
Ich habe den Gedanken wieder verworfen, weil wir zu wenig Infos haben.
Noch mehr wilde Vermutungen sind nicht hilfreich.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Noch mehr wilde Vermutungen sind nicht hilfreich.
Daher soll der TO die Platinen (wenn es nicht sogar nackte Schalter
sind) mal durchmessen.
Christian H. schrieb:> Daher soll der TO die Platinen (wenn es nicht sogar nackte Schalter> sind) mal durchmessen.
Ja, sehe ich auch so. Vielleicht ist ein ganz banaler Zinntropfen oder
eine zu große Schraube der Schuldige.
Ich weiß nicht ob es hilfreich ist. Bei meiner Eigenbau CNC Maschine aus
den 95ern hatte ich mit ähnlicher Anordnung nie irgendwelche Probleme.
Bei mir verwende ich einen Toshiba SX3200 über den LPT Port der ohne
Optoisolation mit der CNC Elektronik verbunden ist. Die vier
Endstopschalter schalten nur nach Masse und sind direkt an entsprechende
LPT Input Pins angeschlossen. Da habe ich auch keine extra Pullups und
Cs. Ausgänge vom LPT-Port steuern die ALLEGRO 3977A Motortreiber für
XYZ. Ohne irgendwelche zusätzliche Filtermaßnahmen funktioniert das
schon seit 1995 klaglos 100% zuverlässig. Das Kabel zwischen PC und
Maschine ist ein normales Druckerkabel mit 36-poligen Amphenolstecker
und DB25 an der PC Seite. Der SX3200 machte nie die geringsten Mucken.
Es läuft einfach alles wie es soll. Die drei Schrittmotoren sind mit
unstabilisierter 18V Spannung vom Brückengleichrichter und 10mF
versorgt. Ein 7805 stellt lokal 5V bereit. Also nirgendwo etwas
besonderes.
Um da mal ein bisschen Struktur herein zu bringen:
1) Wir brauchen das Blockschaltbild oder besser noch den vollständigen
Schaltplan der Fräse. Ich möchte sehen, wohin die Anschlüsse der
Schalter führen und wie sie zusammen hängen. Den Teil mit den Motoren
kannst du erst einmal weglassen, die sind vermutlich nicht das Problem.
2) Welche Endschalter sind bereits angeschlossen und funktionieren?
Markiere die betroffenen Anschlüsse im Schaltplan.
3) Bei welchem Anschluss scheitert das Hinzufügen des neuen Schalters?
Überprüfung des Limit Eingangs:
4) Entferne den problematischen Schalter. Verbinde den Limit Eingang
über einen Widerstand mit (ungefähr) 220Ω Widerstand mit GND. Hänge ein
Multimeter dazwischen und sage uns, wie viel Strom du misst.
1
220Ω Multimeter
2
Limit Eingang o---[===]----(200mA)------| GND
6) Teile uns mit, welchen Widerstand du verwendet hast.
7) Jetzt verbinde den Eingang stattdessen (durch Widerstand und
Multimeter) mit 5V und messe wieder den Strom.
1
220Ω Multimeter
2
Limit Eingang o---[===]----(200mA)------o +5V
Überprüfung des Schalters:
8) Schließe vom Schalter nur die Leitungen VCC (5V) und GND an. Verbinde
den Ausgang (grün) über einen Widerstand mit (ungefähr) 220Ω Widerstand
mit GND. Hänge ein Multimeter dazwischen und sage uns, wie viel Strom du
misst.
Messe den Strom 8a) im Ruhezustand und 8b) bei betätigtem Schalter.
9) Jetzt verbinde den Ausgang stattdessen (durch Widerstand und
Multimeter) mit 5V und messe wieder den Strom.
Messe den Strom 9a) im Ruhezustand und 9b) bei betätigtem Schalter.
Ich erwarte also insgesamt 11 Antworten. Ich bin ziemlich sicher, dass
wir die Fehlerursache danach rasch finden werden.
Ich verdrahte die Endschalter so, dass sie gegen GND schalten und zwar
als Öffner-Kontakt. Dann liegt die Leitung im Normalbetrieb niederohmig
auf Masse. Wenn der Schalter öffnet ist die Leitung relativ hochohmig.
Gegen Störungen hilft ein Pullup mit max. 4k7 und ein 10nF Kerko nach
Masse. Aber auf der Steuerungsseite, nicht am Schalter. Sonst ist die
Leitung als Induktivität dazwischen.
Mit freundlichen Grüßen
Thorsten Ostermann
Die Schalter gehören an Plus (Spannung hab ich schon genannt) und sind
Öffner. Da Relais üblicherweise ca. 600 Ohm Spulenwiderstand haben, ist
das die Eingangsimpedanz der Platine. Ob du das mit einer Spule oder OK
machst ist egal.
Eine galvanische Verbindung ist und bleibt eine Bastellösung und immer
gut für Überaschungen. :-))
So überprüft man einen Schalter und den richtigen Anschluss. Weiter oben
hab ich mich schon zum Widerstand ausgelassen.
Nimm ein Multimeter und miss ob kein Durchgang / Durchgang wenn der
Schalter betätigt ist / nicht beträtigt ist.
Schließ den Schalter an. Wenn er nicht betätigt ist, muss du 24 V
messen, wenn er betätigt ist 0 V.
Stefan ⛄ F. schrieb:> eure Beiträge beziehen sich nicht auf das Gerät des TO.
Was hat er denn für spezielles ein Gerät für das nur du die
werkszertifizierte Beratungskompetenz erworben hast?
Nick M. schrieb:> Was hat er denn für spezielles ein Gerät
Um das herauszufinden, habe ich diese 9 Fragen formuliert.
Den dämlichen zweiten Teil deiner Frage/Vorwurf lasse ich mal
unbeantwortet.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Nick M. schrieb:>> Was hat er denn für spezielles ein Gerät>> Um das herauszufinden, habe ich diese 9 Fragen formuliert.
Damit findest du nicht die Maschine raus. Das ist ein sinnloses Abfragen
von nicht relevanten Zeug.
Ich hab beschrieben wie es richtig zu machen ist. Dazu braucht es diesen
verblödelten Schalter nicht.
Wenn er dann immer will, kann er sich eine LED dranbruzzeln, hat aber
zunächst mit dem Problem des TO absolut nichts zu tun. Denn was nützt
ein Endschalter der unterm Verkleidungsblech unsichtbar ist und eine LED
hat. Die LED gehört an die Steuerung.
Ach ja: Gnd ist grün und das Signal ist blau. In meiner Fragen-liste
habe ich die Farben vertauscht.
Du hast in dein Schema zwei Schalter eingezeichnet aber insgesamt sind
es fünf. Wo sind die anderen drei angeschlossen? Ergänze sie bitte.
Hendrik schrieb:> Und zwar so wie in der schema.png im Anhang.
Da Fehlt der Widerstand nach GND für die Endschalter. 680 Ohm, die 4k7
kannst vergessen, den Kondensator auch. Mach OK oder Relais.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Ach ja: Gnd ist grün und das Signal ist blau. In meiner Fragen-liste> habe ich die Farben vertauscht.
Ja soooo findeest du die Maschine nie raus!
Sag mal, fällt dir nicht selbst auf dass du so absolut keinen Plan hast?
Das alles wird so einfach und klar und betriebssicher wenn man sich an
wenige Regeln hält.
Deine wirren Anleitungen wie man in 12 Schritten einen Endschalter
durchmisst machen doch nur Kopfweh.
Nein da fehlt kein Widerstand.
Ich hätte aber gerne nochmal eine Kontrolle der Farben. Zeige mal ein
Foto von den Schaltern.
Der Nick hat schon Recht dass auch hier Klarheit notwendig ist.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Nein da fehlt kein Widerstand.
Natürlich fehlt da einer.
Peinlich wird es erst dann, wenn du es unter wild-um-dich-schlagen
zugeben musst.
Es fehlt ein Widerstand von den Schaltern nach Masse.
So, darin lass ich dich jetzt über Nacht schön durchschmoren. :-))
Was mich verwirrt ist die Pinbelegung der Platine.
Auf dem Bild ist Pin 1 (kleine "1" auf der Platine) des Steckers "grün",
Pin 2 und 3 "schwarz" und Pin 4 "rot". Laut Schaltplan wäre dann "grün"
Vcc, "schwarz" GND und "rot" das Signal.
Oder sind es bei Dir andere Farben als auf dem Foto?
Mach mal ein Foto der Schalterplatine an Deiner Maschine.
Und es fehlt kein Widerstand.
Wurde alles so verdrahtet, wie im Schaltbild angegeben, sollte es keine
Probleme geben. Wurden aber das rote Kabel (laut Foto) an Vcc und das
schwarze an GND angeschlossen, wird der Schalter beim Drücken einen
Kurzschluss auslösen.
Ich werde Nicks Beiträge ab jetzt ignorieren, egal wie richtig oder
falsch sie mir erscheinen. Er will mich offenbar nur wieder in einen
Streit verwickeln. Ich mache dabei nicht mit.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Bei den Schaltern ist der NO Kontakt mit Masse verbunden.
Du Dummerchen! NO ist ein Schließer. Er braucht einen ÖFFNER!
NO steht für Normaly Open. Also unbetätigt offen.
Nick M. schrieb:> Du Dummerchen! NO ist ein Schließer. Er braucht einen ÖFFNER!> NO steht für Normaly Open. Also unbetätigt offen.
Er braucht hier keinen Unterbrecherkontakt für die Motorspannung.
In diesem Fall wird nur ein digitales Signal an seinem Arduino benötigt.
Ob es unbetätigt High oder Low sein muss, wissen wir nicht. Da es mit
einer Taste aber funktioniert, wird die Schalterplatine im Prinzip schon
korrekt sein.
Im Prinzip können beide Widerstände, der Kondensator und die LED
entfallen.
Wird der Endschalter nur für eine Abschaltung benötigt, könnte auch die
Entprellung entfallen. Aus ist "aus" und wird nicht durch Prellen wieder
"ein" - zumindest, wenn das Programm das macht, was es soll.
Wir wissen, dass bei Druck auf einer von drei Endschaltern die
Betriebsspannung von 5V auf 2V (oder gar 0,2V) absinkt - es gibt also
einen Kurzen. Daher denke ich, dass es an der Verkabelung liegt - oder
die Platinen sind mit falschen Bauteilen bestückt.
Christian H. schrieb:> Er braucht hier keinen Unterbrecherkontakt für die Motorspannung.
Wie wirr muss man sein um hier auf Motorspannung zu kommen? Ich weiß
schon was ein Endschalter ist.
Christian H. schrieb:> Ob es unbetätigt High oder Low sein muss, wissen wir nicht.
Also ich weiß es, du weißt es offensichtlich nicht.
Christian H. schrieb:> Im Prinzip können beide Widerstände, der Kondensator und die LED> entfallen.
Ich hab von Anfang an gesagt, dass da nur ein schnöder Schalter
hingehört. Dass die LED da sinnlos ist hab ich auch begründet.
Christian H. schrieb:> oder> die Platinen sind mit falschen Bauteilen bestückt.
Die Platinen sind -ich sags zum dritten Mal- unsinnig. Die kann er
wegwerfen.
Christian H. schrieb:> Wir wissen, dass bei Druck auf einer von drei Endschaltern die> Betriebsspannung von 5V auf 2V (oder gar 0,2V) absinkt
Einen Kurzschluss würde er an den Rauchsignalen erkennen wenn er die
ungeeigneten 5 V bleiben lassen würde und 24 V (oder halt 12 V, wenn er
so sparen muss) verwendet.
Christian H. schrieb:> Ich sehe gerade, dass die "1" auf der Platine zu "TP1" gehört.
Ich habe mir die Sache mal mit der Lupe angesehen.
Laut Foto ist der oberste Anschluss Pin 4 (grünes Kabel = signal)).
Darunter Pin 3 und 2 (schwarz = GND) und darunter Pin 1 (rot = Vcc).
Auf Deinem Plan ist das grüne Kabel an GND und das rote an Vcc.
Das würde, falls Du kein anderes Kabel verwendet hast, ein glatter
Kurzschluss ohne Tastendruck. Das erklärt nicht, dass der Fehler erst
bei Tastendruck auftritt.
Nick M. schrieb:> Also ich weiß es, du weißt es offensichtlich nicht.
Du kennst das Programm? Ich nicht. Das ist aber unerheblich.
Denn das Programm wird, wenn es korrekt geschrieben wurde, keinen
Kurzschluss auslösen, der Vcc von 5V auf 2V runter zieht. Wenn es aber
im Falle eines Endschalterdrucks alle Transistoren einer H-Brücke
durchschaltet, wird das zu einem kurzen führen. In diesem Falle hätte
die niedrige Strombelastbarkeit des Netzteils die Transistoren gerettet.
Nick M. schrieb:> Die Platinen sind -ich sags zum dritten Mal- unsinnig. Die kann er> wegwerfen.
Die sind nicht unsinnig, die machen das was sie sollen. Ohne Tastendruck
verbinden sie Vcc mit dem Signalpin, mit Tastendruck GND. Die LED
leuchtet bei gedrückter Taste. Ob diese sichtbar sind, oder nicht, ist
unerheblich. Ich glaube auch nicht, dass diese so viel Strom
verbrauchen, dass das Netzteil in die Knie geht.
Unsinnig sind hier höchstens C1 und R1 - stimmen hier die Bauteilewerte,
sind das höchstens unsinnige Verbraucher. Stimmen sie nicht, könnte
darin der Kurze begründet sein. Das kann ich ohne Ausmessen aber nicht
sagen. Ich weiß nur, dass auf chinesischen Billigschaltungen schon mal
falsche Bauteile verbaut werden.
Nick M. schrieb:> Einen Kurzschluss würde er an den Rauchsignalen erkennen wenn er die> ungeeigneten 5 V bleiben lassen würde und 24 V (oder halt 12 V, wenn er> so sparen muss) verwendet.
Mit geeignetem Netzteil wird es sicher Rauchsignale geben. Auch wenn der
Prozessor mit 24V beaufschlagt wird.
Hier scheint es kurzschlussfest zu sein und im Falle eines Kurzschlusses
die Spannung absenken. Genau das, was vom TO beobachtet wurde.
Christian H. schrieb:> Nick M. schrieb:>> Also ich weiß es, du weißt es offensichtlich nicht.>> Du kennst das Programm? Ich nicht. Das ist aber unerheblich.
Das Programm hat nichts damit zu tun, dass er einen ÖFFNER als
Endschalter braucht. Das ändert auch nichts daran, wenn du mit vom
Programm ausgelösten Kurzschlüssen versuchst dagegen zu argumentieren.
Christian H. schrieb:> Die sind nicht unsinnig, die machen das was sie sollen. Ohne Tastendruck> verbinden sie Vcc mit dem Signalpin, mit Tastendruck GND.
Dass der Taster mit GND verbindet macht nichts besser. Du lässt dich ja
schon davon so verwirren, dass du meinst es müsste ein Kurzschluss da
sein wenn der Taster nicht gedrückt wird. Zu dem Taster braucht es exakt
2 Leitungen: +12V und Ausgang an die Steuerung. Seit wann muss man an
einen Taster noch zusätzlich zwei Leitungen dazustricken wenn man nur
wissen will ob der offen oder zu ist?
Die Elektronik muss weg! Die ist so sinnlos wie ein Kropf!
Christian H. schrieb:> Auch wenn der Prozessor mit 24V beaufschlagt wird.
So dumm ist weder der TO noch ich.
Wer bleibt jetzt noch übrig um das zu machen?
Nick M. schrieb:> 2 Leitungen: +12V und Ausgang an die Steuerung.
Die Steuerung ist in der Anlage des TO ein Arduino. Die Signale der
Endschalter gehen über den CNC-Shield auf Pin 9 bis 11 des
Shield-Connectors des Arduino.
Hendrik schrieb:> Das ist ein Arduino Uno.
Pin 9 bis 11 gehen dort direkt an den ATMega328P. Versorgt wird dieser
mit 5V.
Was soll die +12V an diesen Eingängen bewirken? Rauch? Das ist eine
Fräse, kein Rauchgenerator.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Christian, lass dich von Nick nicht in ein Streitgespräch verwickeln.> Der macht das mit Absicht.
Im Moment finde ich es noch lustig. Für heute reicht es aber.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Der macht das mit Absicht.
Natürlich poste ich hier absichtlich. Weil ich weiß wovon ich rede.
Manche posten hier unabsichtlich. Unabsichtlich in dem Sinne, dass sie
keine Absicht haben hier irgend was zu erklären oder zu beantworten. Sie
plappern einfach.
Im Anhang ist der Steuerungsschrank meiner CNC-Fräsmaschine. Die
Steuerung war defekt als ich die Fräse gekauft hab. Der Schaltschrank
sah noch schlimmer aus als jetzt. Inzwischen läuft sie mit einer neuen
Steuerung (LinuxCNC) bei der ich einen Großteil der Schaltung & Platinen
selbst entworfen hab.
Ich denk, dass das kein Zufall ist, dass ich die Defekte in der
Verkabelung auch gefunden hab. Ja, da wurde fast 30 Jahre dran
rumrepariert. Seit knapp 10 Jahren ist sie bei mir.
Christian H. schrieb:> Pin 9 bis 11 gehen dort direkt an den ATMega328P. Versorgt wird dieser> mit 5V.> Was soll die +12V an diesen Eingängen bewirken? Rauch? Das ist eine> Fräse, kein Rauchgenerator.
Würdest du bitte für mich mal abzählen, wie oft ich gesagt hab, dass die
Leitungen nicht galvanisch gekoppelt sein dürfen, sondern mit Relais
oder OK galvanisch getrennt in die Steuerung gehen müssen. Alle
anderen Methoden sind nur Antennen für Störungen. Das ist doch absolutes
Grundwissen, dass keine externen Signale ungefiltert und unbegrenzt in
die Steuerung dürfen.
Muss man hier darüber diskutieren oder wollt ihr den TO absichtlich mit
eurem substanzlosen Geschwafel seine Steuerung zerstören?
Und ich gehe davon aus, dass die die sich hier beteiligen die Grundlagen
verstehen. Ansonsten sollen einfach sagen, dass sie keine Ahnung haben.
Die können sich dann an der Diskussion über Kabelfarben beteiligen.
Du verwirrst den TO aber wirklich.
Warum diese Schaltmodule so kompliziert sind, erschließt sich mir nicht.
Man kann die nicht parallel schalten.
Warum schalten die hart gegen Vcc?
Gerhard O. schrieb:> Bei mir verwende ich einen Toshiba SX3200 über den LPT Port der ohne> Optoisolation mit der CNC Elektronik verbunden ist. Die vier> Endstopschalter schalten nur nach Masse und sind direkt an entsprechende> LPT Input Pins angeschlossen. Da habe ich auch keine extra Pullups und> Cs. Ausgänge vom LPT-Port steuern die ALLEGRO 3977A Motortreiber für> XYZ.
Hier wie auch bei meiner SMC-1500 konnte man die Enschalter parallel
schalten. Als Schließer.
Bei den jetzigen geht das scheinbar nicht mehr. Haben jeweils einen
separaten Eingang.
Hallo,
nachdem ich die Taster mit 24V betrieben habe, hat es ordentlich
geraucht :-(
Nee, hab ich nicht gemacht ;-)
bevor ich unten die Schritte durchgehe eine Beobachtung vorab:
Ich habe jeden Taster mal am gleichen Kabel - nur der eine Taster -
angeschlossen getestet um ein Hardware-Defekt auszuschließen.
Jeder Taster für sich ist OK.
Dann habe ich nach und nahc weitere Taster angeschlossen. Dabei ist mir
aufgefallen, dass es ein Problem gibt, wenn ich an X+ und X- oder Y+ und
Y- angeschlossen habe, nicht aber wenn ich z.B. X+ und Y+ oder Y-
angeschlossen habe.
Und wenn man jetzt auf den Schaltplan schaut, dann bemerkt man, dass die
+ und - (hat hier ja nix mit dem Potential, sondern der
Bewegungsrichtung zu tun) miteinander verbunden sind.
So, jetzt zu den Schritten:
1) Kompletter Schaltplan, siehe Anhang. Ich hoffe, das ist lesbar.
Es waren bisher immer ALLE 5 Endschalter (Z hat nur einen)
angeschlossen.
2) Es funktioniert immer einer pro Richtung. Wenn Beide angeschlossen
sind, kracht es
3) Ich habe nur x+ und x- angeschlossen, dann krachte es.
4) x- wieder ab und zum messen verwendet.
5) 0.16microA (nicht milli)
6) gemessen mit 188 Ohm
7) 0.0
8a) 0.16microA (nicht milli)
8b) 0. (kein Crash)
9a) 0
9b) 0.16microA (nicht milli)
Viele Grüße,
Hendrik
Nick M. schrieb:> Und ich gehe davon aus, dass die die sich hier beteiligen die Grundlagen> verstehen.
Diese fahrlässige Annahme ist, wie aus den gegebenen Ratschlägen
ersichtlich, leider unbgründet.
Das ist aber mit allen Threads so, besonders bei solchen, in denen das
hiesige Universalgenie, hust, hust, mitwirkt.
Ich glaub, ich hab vergessen was zu sagen, tut mir leid!
Die Endschalter müssen Öffner sein. Denn nur so kann ein Kabelbruch
festgestellt werden.
Die blöde Elektronik muss weg von den Schaltern, da gehen nur zwei
Leitungen hin.
Die Endschaltereingänge an der Steuerung müssen über OK oder Relais
galvanisch getrennt werden.
Die Endschalter müssen mit 12 / 24 V versorgt werden.
Die Endschalter müssen eine Eingangsimpedanz von 1 k sehen,
Kondensatoren braucht es nicht. Diese 1 k gehen gegen Masse (was klar
sein sollte bei einem Öffner)
Soll ich jetzt noch erklären, dass man eigentlich zwei Endschalter
hintereinander braucht? Der erste geht an die Steuerung, der zweite
hängt in der Notauskette.
Ah, das überfordert die Vollprofis hier doch ein wenig, lass ich lieber.
:-)
Ist doch klar, was da passiert, wenn man zwei Schalter parallel schaltet
und den Schaltplan mal genau anschaut: Lasse doch mal die 5V (vcc) an
den Endschaltern weg. Beim Betätigen von einem Schalter werden nämlich
die 5V über den anderen Schalter kurzgeschlossen. Du musst nur Masse und
den Schaltausgang an deine Elektronik anschliessen. Dann sollte es
gehen.
Nick M. schrieb:> Die Endschalter müssen Öffner sein. Denn nur so kann ein Kabelbruch> festgestellt werden.
...
Hör doch bitte auf, von deiner Maschine auszugehen!
Ist da ja richtig.
Nick M. schrieb:> Soll ich jetzt noch erklären, dass man eigentlich zwei Endschalter> hintereinander braucht? Der erste geht an die Steuerung, der zweite> hängt in der Notauskette.
Auch das ist richtig bei einer ordentlichen CNC.
Aber nicht hier bei der Spielzeug-CNC.
Ist eine andere Baustelle, vielleicht später.
Helmut -. schrieb:> Ist doch klar, was da passiert, wenn man zwei Schalter parallel schaltet> und den Schaltplan mal genau anschaut: Lasse doch mal die 5V (vcc) an> den Endschaltern weg.
Ist ja das, was mich auch wundert.
Nicht die 5V weglassen, sondern die Leitung von dem Ruhekontakt nach Vcc
durchtrennen.
michael_ schrieb:> Ist ja das, was mich auch wundert.> Nicht die 5V weglassen, sondern die Leitung von dem Ruhekontakt nach Vcc> durchtrennen.
Ja, das geht auch. Aber die 5V sind ja nur da, um die LED zum Leuchten
zu bringen. Ich hab die gleichen Module in meiner Fräse, aber alle als
Öffner umgebaut. Original sind die nicht zu verwenden. Und natürlich
zwei in Reihe.
Hendrik schrieb:> So, jetzt zu den Schritten:> 1) Kompletter Schaltplan, siehe Anhang. Ich hoffe, das ist lesbar.> Es waren bisher immer ALLE 5 Endschalter (Z hat nur einen)> angeschlossen.> 2) Es funktioniert immer einer pro Richtung. Wenn Beide angeschlossen> sind, kracht es
Was ist das für eine Baugruppe, wo die Leitungen alle hingehen?
Wo XYZ-Enstop dransteht.
Es geht ja dort nichts weg.
Ist das nur ein Klemmblock, wo alles parallel geschalten ist?
michael_ schrieb:> Nick M. schrieb:>> Die Endschalter müssen Öffner sein. Denn nur so kann ein Kabelbruch>> festgestellt werden.> ...> Hör doch bitte auf, von deiner Maschine auszugehen!> Ist da ja richtig.
Das ist überall richtig. Und überall kann man so einen Kabelbruch
feststellen, egal wie groß oder klein die Maschine ist. Nur so
funktioniert das zuverlässig. Alles Andere ist einfach stümperhaftes
Gebastle. Und das noch wissentlich.
michael_ schrieb:> Auch das ist richtig bei einer ordentlichen CNC.>> Aber nicht hier bei der Spielzeug-CNC.
Darüber hat sich der TO nicht ausgelassen. Das ist auch völlig
belanglos. Einmal richtig gemacht und erledigt.
Glaub mir, ich kenn das unendliche Gejammere der Leute die es einfach
nicht glauben wollen. Die fangen dann an zu weinen wenn es ihnen den
"absurd teuren" VHM Fräser für 15 EUR abreißt weil die CNC zu spinnen
angefangen hat. ***mimimi***
Ist ja nur eine Käsefräse, da kann ich alles falsch machen, weil es
irgendeiner genauso falsch macht. Und was Andere falsch machen, kann nur
richtig sein.
Hendrik schrieb:> 2) Es funktioniert immer einer pro Richtung. Wenn Beide angeschlossen> sind, kracht es
Dir ist aber schon klar, dass du nur einen Eingang pro Achse für die
Endschalter hast. Im Klemmblock sind die dummerweise parallelgeschalten,
das hat ein Trottel verbrochen.
Egal ob Öffner oder Schließer, die müssen in Serie geschalten werden.
Dein Pech, wenn du dann nicht weißt an welchen Ende du bist (also du
weißt es, die Steuerung nicht). Darum kannst du auch nicht mehr
ordentlich freifahren.
Oh Gott welch Gebastle ...
Nick M. schrieb:>> Hör doch bitte auf, von deiner Maschine auszugehen!>> Ist da ja richtig.>> Das ist überall richtig. Und überall kann man so einen Kabelbruch> feststellen, egal wie groß oder klein die Maschine ist. Nur so> funktioniert das zuverlässig. Alles Andere ist einfach stümperhaftes> Gebastle. Und das noch wissentlich.
Klar doch!
Aber nicht bei einfachen Steuerungen über Parallel-Port oder obigen
Spielzeugkram.
Wen interessiert da ein Kabelbruch?
Nick M. schrieb:> Darüber hat sich der TO nicht ausgelassen. Das ist auch völlig> belanglos. Einmal richtig gemacht und erledigt.
Der ganze 3-Druck und Graviererei funktioniert ja erst mal.
Und glaub mir, ich kenne das, wo ein 8mm Fräser im Schnellgang ins Bett
gerammelt ist. Der Fräser hat überlebt :-)
michael_ schrieb:> Was ist das für eine Baugruppe, wo die Leitungen alle hingehen?> Wo XYZ-Enstop dransteht.> Es geht ja dort nichts weg.
Sag mal, kannst du überhaupt einen Schaltplan lesen ohne dich dabei
schwer zu verletzen?
michael_ schrieb:> Wen interessiert da ein Kabelbruch?
Du hast dich schon disqualifiziert. Siehe mein Posting von vor 2
Minuten.
An deiner Stelle wäre ich jetzt etwas vorsichtiger mit aufs Blech hauen.
Nick M. schrieb:> Dir ist aber schon klar, dass du nur einen Eingang pro Achse für die> Endschalter hast. Im Klemmblock sind die dummerweise parallelgeschalten,> das hat ein Trottel verbrochen.> Egal ob Öffner oder Schließer, die müssen in Serie geschalten werden.
Eigentlich wollte ich das nicht darstellen.
Red nicht von Sachen, wo du nichts davon verstehst.
michael_ schrieb:> Nick M. schrieb:>> Dir ist aber schon klar, dass du nur einen Eingang pro Achse für die>> Endschalter hast. Im Klemmblock sind die dummerweise parallelgeschalten,>> das hat ein Trottel verbrochen.>> Egal ob Öffner oder Schließer, die müssen in Serie geschalten werden.>> Eigentlich wollte ich das nicht darstellen.> Red nicht von Sachen, wo du nichts davon verstehst.
Was verstehst du an dem Teil nicht? Also an dem Schaltungsblock oben
links, "von dem nichts weggeht" (laut deiner Aussage).
michael_ schrieb:> Ich finde eigentlich nur einfache Schalter mit Pullup.
Genau das richtige, wenn er einen Pulldown braucht. Und vor allem
nicht am Schalter. NICHT.
Diese Platinen sind sinnlos, kapier es endlich. Einfache Schalter mit
Tastrolle, denn ich geh davon aus, dass er darüber nicht eine genaue*)
Referenzfahrt machen will. Gibts beim Pollin, Reichelt und natürlich
auch im Fachhandel, genannt eBay.
*) unter genau versteh ich 0,01 mm. OK, halbwegs genau. :-)
Falls es euch interessiert habe ich mir erlaubt meine alten CNC-Maschine
Stromlaufpläne aus der Zeit 1995-1997 hochzuladen. Der Zweck dieser
Stromlaufpläne ist, die etwas komplexe, modulare Gesamtverdrahtung auch
etwas physisch zu illustrieren. Da kann man die Verdrahtung der
Endschalter nachverfolgen. Das ist übrigens mein Nachbau einer frühen
LPKF (IBC-912 Boardmaker) Gravur/Fräsmaschine.
Genau wie im Original habe ich keine doppelt-parallele Endschalter
vorgesehen weil die Kraft der NEMA-23 Motoren nicht wirklich ausreicht
Schaden anzurichten. Deshalb muss die PC-SW das übernehmen. Das hat aber
den unschätzbaren Vorteil, dass man keine Schritte bzw. die Position
verliert weil die SW dann die Freiheit hat, den Motor kontrolliert
innerhalb von ein paar mm herunterzufahren ohne das mechanische Ende des
Antriebs zu erreichen und erlaubt dem Bediener dann entsprechende
Korrekturmaßnahmen auszuführen ohne jegliche Schritte zu verlieren. Die
Endschalter sind rund 12mm vom mechanischen Ende des Antriebs entfernt.
Jedenfalls reichte der SW-Schutz damals für LPKF aus.
Man könnte auch Endschalter versetzt anordnen, dass wenn die SW versagen
sollte, dann den Motoren der Saft entzogen wird. Dann verliert man
natürlich die Position.
Nick M. schrieb:> Diese Platinen sind sinnlos, kapier es endlich. Einfache Schalter mit> Tastrolle, denn ich geh davon aus, dass er darüber nicht eine genaue*)> Referenzfahrt machen will.
Du bist ein hoffnungsloser Fall!
Hab ich doch geschrieben, dass es eine andere Baustelle ist.
Die langen Federn taugen für Spiel-CNC.
Gerhard O. schrieb:> Man könnte auch Endschalter versetzt anordnen, dass wenn die SW versagen> sollte, dann den Motoren der Saft entzogen wird. Dann verliert man> natürlich die Position.
Natürlich gibt es bei richtigen CNC die verschiedenen Ebenen.
Endschalter sind nur das NOT-AUS, wenn die Soft versagt.
Und da sind sowieso Servos im Einsatz. Da gibt es keinen
Positionsverlust.
Ist aber eine andere Liga.
Interessiert aber bei 3D-Druck nicht.
Nick M. schrieb:> ) unter genau versteh ich 0,01 mm. OK, halbwegs genau. :-)
Jetzt hebt du aber ab! Gut, das OK ist akzeptiert.
Übrigens, wir kommen scheinbar aus der gleichen Gegend.
Nick M. schrieb:> dummerweise parallelgeschalten,> Serie geschalten werden.
Wir ziehen uns den Zorn der jungen Westler zu, wenn wir nicht
"geschaltet"
sagen :-)
Also sei lieb.
michael_ schrieb:> Du bist ein hoffnungsloser Fall!
Och, mach dir da keine Sorgen!
> Hab ich doch geschrieben, dass es eine andere Baustelle ist.> Die langen Federn taugen für Spiel-CNC.
Die mechanische Betätigung ändert nichts daran, dass die Platine sinnlos
ist.
Und woher weißt du, was das für eine Fräse ist? Bis jetzt hat der TO
dazu nichts gesagt. Zusätzlich ist die "Feder" erst aktiv, nachdem der
Taster betätigt wurde, die Federwirkung ist also völlig Banane für die
Genauigkeit.
michael_ schrieb:> Jetzt hebt du aber ab! Gut, das OK ist akzeptiert.
Darum hab ich das ich unterstrichen. Meine CNC hat eine Auflösung von
0.5 µm. Aber das ist egal und das hat der TO bestimmt nicht vor, sonst
hätte er keine Schrittmotoren dran. Und die Steuerung wäre dann auch
völlig unbrauchbar dafür.
michael_ schrieb:> Natürlich gibt es bei richtigen CNC die verschiedenen Ebenen.> Endschalter sind nur das NOT-AUS, wenn die Soft versagt.
Nein.
Es gibt eine Fräsraumüberwachung die die Software macht. Wenn das
versagt, kommt der Endschalter den die Software überwachen sollte und
dann stehenbleiben sollte Danach kommt der Endschalter der in der
Notauskette hängt. Das geht nicht mit der Steuerung, daher nur die
Endschalter die nicht im Notaus hängen.
Du bringst nur wirres Zeug daher das a) falsch ist und b) dem TO absolut
nicht weiterhilft.
> Und da sind sowieso Servos im Einsatz. Da gibt es keinen> Positionsverlust.
Egal, er kann einfach neu referenzieren. Damit ist das kein Problem.
> Interessiert aber bei 3D-Druck nicht.
Woher hast du das mit dem 3D-Druck. Hat das der TO geschrieben? Nein.
Hendrik schrieb:> Und wenn man jetzt auf den Schaltplan schaut, dann bemerkt man
Dass jeweils die Ausgänge von zwei Schaltermodulen parallel an einen
Eingang gelegt wurden. Und damit schließen sie sich gegenseitig kurz.
Ich reduziere die Zeichnung mal auf den Knackpunkt:
1
Schalter 1 Schalter 2
2
3
+5V o-----+------------------------------+
4
| |
5
o Arduino o
6
\------------o-------------\
7
o o
8
| |
9
GND o-----+------------------------------+
Schalter 1 ist entspannt und liefert deswegen einen HIGH Pegel (5V).
Schalter 2 wird betätigt und liefert deswegen einen LOW Pegel (GND).
Zwischen den beiden Schaltern besteht daher ein Kurzschluss.
Damit das ohne Modifikation der Platinen wie gewünscht Funktioniert,
musst die 5V Zuleitung der Schalter-Module unterbrechen und jeweils
einen Widerstand mit 100 bis 560Ω dazwischen klemmen.
Kurze Erklärung dazu: Der Widerstand verhindert den Kurzschluss. Dadurch
dass nur in der 5V VCC Leitung ein Widerstand liegt, aber nicht in der
GND Leitung, ist das LOW-Signal stärker.
Wenn einer der beiden Schalter ein LOW-Signal liefert, hat dieses
Vorrang.
Die Leuchtdioden und Entstörkondensatoren auf den Schalter-Modulen
werden nach wie vor funktionieren.
Stefan ⛄ F. schrieb:> bitte unterlasse es, ernsthafte Diskussionen mit deinen Streitgesprächen> zu stören.
Deine tolle Entdeckung, dass die Schalter parallel geschalten sind hatte
ich schon vor dir. Unterlasse es bitte den TO mit unnötigen Zeug zu
verwirren.
Ich füre auch keine Streitgespräche mit dir, also unterlasse es bitte
dich hier als Anwalt Anderer aufzuspielen.
Ich führe auch keine Streitgespräche mit Anderen, ich verhindere nur,
dass Ahnungslose hier Müll verbreiten.
Und du unterlässt deine Anfeindungen mir gegenüber.
Also nochmal und nachdem die Endtaster in Serie sind, müssen es Öffner
sein (kann sein, dass ich vergaß das zu erwähnen). Mit Schließern die
hier alle so verteidigen geht das leider nicht.
Helmut -. schrieb:> Ist doch klar, was da passiert, wenn man zwei Schalter parallel schaltet> und den Schaltplan mal genau anschaut: Lasse doch mal die 5V (vcc) an> den Endschaltern weg. Beim Betätigen von einem Schalter werden nämlich> die 5V über den anderen Schalter kurzgeschlossen. Du musst nur Masse und> den Schaltausgang an deine Elektronik anschliessen. Dann sollte es> gehen.
Das sehe ich jetzt, mit allen Schaltern im Plan, genauso.
Es gibt in der Steuerung kein X- und X+, sondern nur einen
X-Endschalter.
Nick M. schrieb:> Deine tolle Entdeckung, dass die Schalter parallel geschalten sind hatte> ich schon vor dir. Unterlasse es bitte den TO mit unnötigen Zeug zu> verwirren.
Stefan hat dies gestern um 17:16 als Vorahnung geäußert.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Ich habe da eine Vorahnung: Wenn da tatsächlich mehrere Schalter> parallel verbunden sind und einer legt das Signal auf 5V und der andere> auf 0V, dann hast du einen satten Kurzschluss.
Von Dir gab es davor nur den unsinnigen Hinweis, dass die Schalter an
24V angeschlossen werden müssten - was im Endeffekt den Prozessor
gegrillt hätte.
Der Beweis dafür kam aber erst heute mit dem Gesamtschaltplan.
Ich verstehe überhaupt nicht, warum Du dich so in diese Sache verrennst.
Es ist nicht Deine Maschine und sie funktioniert komplett anders.
Christian H. schrieb:> Von Dir gab es davor nur den unsinnigen Hinweis, dass die Schalter an> 24V angeschlossen werden müssten - was im Endeffekt den Prozessor> gegrillt hätte.
Und jedes mal hab ich dazugeschrieben, dass da noch ein Relais / OK
davor gehört. Ihr könnt hier zu fünft versuchen gegen mich anzustänkern.
Mich amüsiert das nur.
Witzig find ich auch solche Beiträge vom SuperOberChefCheker:
Beitrag "Re: Arduino Motor Shield Anschlüsse"
Christian H. schrieb:> Es gibt in der Steuerung kein X- und X+, sondern nur einen> X-Endschalter.
Ich meine, es gibt pro Richtung nur einen Endschaltereingang.
Werden an jedem Eingang zwei Endschalter mit der gegebenen Funktion
angeschlossen, gibt es einen Kurzschluss.
Die Endschaltereingänge sind eindeutig LOW-Aktiv.
Da es pro Richtung nur einen Eingang gibt, müssen beide Schalter
ODER-Verknüpft werden. Also einfach zwei NO-Schalter parallel schalten.
Eine Seite an GND, die andere an den Eingang der Steuerung. Dann noch
einen Pullup gegen +5V.
Die Endschalterplatinen können verwendet werden, wenn die Verbindung
zwischen Vcc und NC des Tasters gekappt wird (entweder die Leiterbahnen
durchtrennen oder einfach den Schalterpin kappen). Die LED oder R1
entfernen.
Christian H. schrieb:> Also einfach zwei NO-Schalter parallel schalten.
Dann fehlt aber wieder die Sache mit dem Kabekbruch / abgefallenen
Stecker. Ein Schließer ist ungeeignet.
Somit ist der Rest deines Postings auch, äh, ungeeignet.
Nick M. schrieb:> Und jedes mal hab ich dazugeschrieben, dass da noch ein Relais / OK> davor gehört. Ihr könnt hier zu fünft versuchen gegen mich anzustänkern.> Mich amüsiert das nur.
Ein vernünftiger Schaltplan von Dir hätte das ganze abkürzen können.
Natürlich kann man ein Relais dazwischen schalten. Natürlich kann man
auch eine professionelle Steuerung einbauen und dann noch die Mechanik
durch etwas besseres ersetzen.
Ja: Beide Endschalter, als Öffner in Reihe, die ein Relais oder OK
versorgen; die Schaltkontakte/Transistor als Wired-OR parallel an den
Endschaltereingang der Steuerung (inklusive Pullup) - das funktioniert
auch.
Jetzt zufrieden?
Nick M. schrieb:> Dann fehlt aber wieder die Sache mit dem Kabekbruch / abgefallenen> Stecker. Ein Schließer ist ungeeignet.> Somit ist der Rest deines Postings auch, äh, ungeeignet.
Einen Endschalter als letzte Sichungsschicht in Software zu gießen, ist
auch ungeeignet. Ein Kabelbruch kann auch hinter dem Relais auftreten.
Egal ob öffner oder Schließer. Hängt sich das Programm auf und reagiert
nicht mehr auf das Enschaltersignal, so ist das auch nicht gut - ok,
dann werden wohl auch die Schrittmotoren nicht mehr drehen.
Christian H. schrieb:> Ein vernünftiger Schaltplan von Dir hätte das ganze abkürzen können.
So einer wie Ihr alle geliefert habt?
Ja, den hab ich auch gemacht. Wenn du einen Schaltplan für "wirf die
Platine vom Schalter weg" brauchst, dann tust du mir wirklich leid.
Christian H. schrieb:> Natürlich kann man ein Relais dazwischen schalten.
Ich hab es mehrfach begründet. Ich kann nichts dafür wenn du als nicht
Betroffener meine Beiträge nicht liest und nicht verstehst. Du könntest
aber fragen.
> Natürlich kann man auch eine professionelle Steuerung einbauen
Ist das Problem des TO was er verbaut hat. Ich helfe ihm mit dem was er
hat und sag wie es geht. Nirgends hab ich geschrieben, dass er eine neue
Steuerung braucht.
> und dann noch die Mechanik durch etwas besseres ersetzen.
Von der Mechanik ist nur "Schrittmotor" bekannt, sonst nichts. Alles
Andere fantasiert ihr euch hier nur zusammen. Ich hab nicht gesagt, dass
er Servos braucht, nicht gesagt dass er GMS braucht, nichts. Aber Andere
hier faseln vom 3D-Drucker.
Christian H. schrieb:> ie Schaltkontakte/Transistor als Wired-OR parallel an den> Endschaltereingang der Steuerung (inklusive Pullup) - das funktioniert> auch.
Kabelbruch, ich hatte Kabelbruch vergessen. Meine Schuld! Es
funktioniert also nicht.
Nick M. schrieb:> Ich kann nichts dafür wenn du als nicht> Betroffener meine Beiträge nicht liest und nicht verstehst. Du könntest> aber fragen.
"nicht liest" kommt eher hin. Daher auch keine Fragen.
Christian H. schrieb:> Ein Kabelbruch kann auch hinter dem Relais auftreten.
Wird schwer bei einer Platine. Und üblicherweise wird die Steuerung
geschickterweise entkoppelt von der Fräse angebaut.
Mag bei dir aber sein, dass du die an die Frässpindel angeschraubt hast.
Wenn du noch weitere Fragen hast, frag ruhig, es gibt keine dummen
Fragen!
Nick M. schrieb:> Mag bei dir aber sein, dass du die an die Frässpindel angeschraubt hast.
Auf die Idee würde ich nie kommen. Da wären in sehr kurzer Zeit die
Kabel sauber aufgewickelt worden. Ja, garantiert mit Kabelbruch.
Nick M. schrieb:> Wird schwer bei einer Platine. Und üblicherweise wird die Steuerung> geschickterweise entkoppelt von der Fräse angebaut.
Da der TO die genannten Schalter verwendet und diese mit einem Arduino
steuert, gehe ich von einer Käsefräse aus. Da ist selten etwas
entkoppelt.
Hallo,
nur eine kurze Rückmeldung: Ich fürchte, ich schaffe es erst am
Wochenende wieder, mich an die Fräse zu machen. Ich melde mich aber!
Gruß,
Hendrik
Hendrik schrieb:> Hallo,>> nur eine kurze Rückmeldung: Ich fürchte, ich schaffe es erst am> Wochenende wieder, mich an die Fräse zu machen. Ich melde mich aber!>> Gruß,> Hendrik
Hallo Hendrik,
Ich will Dir nicht zu nahe treten, aber aus meiner Sicht möchte ich Dir
wärmstens empfehlen einen wirklich ausführlichen
Verdrahtungs-/Stromlaufplan anzufertigen. Das macht sich langfristig und
bei Fehlersuche sehr bezahlt.
Deshalb lud ich als Beispiel die Verdrahtungsunterlagen meiner Maschine
hoch um zu demonstrieren wie ich die Doku anfertigte. Sie sind zwar
trotz kleiner noch bestehenden Unstimmigkeiten bei Erweiterungen,
Reparaturen sehr nützlich. Da ich damals noch kein gutes CAD Program
hatte, mußte ich die handgezeichneten Unterlagen im CAD nachzeichnen.
Ich finde es wirklich wichtig, jede Drahtverbindung vollständig
nachverfolgen zu können. Nach Jahrzehnten erinnert man sich meist nicht
mehr gut an kleine Details. Meine Maschine ist ja nun auch schon über 25
Jahre alt. Ansonsten klinke ich mich hier wieder aus weil ich nicht den
Thread kapern wollte. Viel Erfolg noch bei Deinen Arbeiten.
Gruß,
Gerhard
michael_ schrieb:> Hendrik schrieb:>> Angehängte Dateien:>> Fraese_Schaltplan.pdf>> 290 KB, 16 Downloads>> Doch, hier eingezeichnet.> Nur die Module taugen nichts.
Nur sind da meiner Ansicht zu viele Verdrahtungsunklarheiten bezüglich
verbundener Punkte. Ich bevorzuge, was mich betrifft, einen
Stromlaufplan so wie es steckermässig und verbindungsmässig den
tatsächlichen Gegebenheiten entspricht. Bei mir bin ich auch noch nicht
ganz zufrieden mit dem Zustand der Doku obwohl es im Vergleich zu den 25
Jahre alten Originalbleistiftskizzen verbessert ist. Aber wie so oft ist
dafür aus Bequemlichkeit "keine Zeit" vorhanden.
Andrerseits geht es Hendrik ja um Designprobleme mit den Endschaltern
und möchte diesbezüglich mit meinem Zeugs hier nicht "weiterstänkern";-)
Ganz verstehe ich das Konzept in Hendriks Schaltung sowieso noch nicht
ganz weil da nur ein Schalter pro Achse vorgesehen ist. Man sollte
meinen jede Achse braucht dagegen zwei Endschalter gegen Masse (ähnlich
wie bei mir) die die SW auswertet. Bei mir weiß die SW welcher Schalter
gerade aktiv ist. Obwohl das Anhand der Position vermutlich ableitbar
wäre. Ich verstehe nicht warum man nur mit einen Schalter pro Achse
arbeiten will.
Zusätzliche Endschalter weiter hinten könnten dann im Notfalls den Saft
wegnehmen um zu verhindern, daß die Mechanik beschädigt werden könnte
wenn die SW den ersten Endschalter ignoriert.
Wie gesagt, ich will hier nicht weiter stören weil das besprochene
Konzept doch zu sehr von den üblichen Methoden abweicht.
Gerhard O. schrieb:> Nur sind da meiner Ansicht zu viele Verdrahtungsunklarheiten bezüglich> verbundener Punkte.
Nö, nur der Klemmblock hat keinen Ausgang.
Fünf Endschalter sind für so eine einfache Maschine normal.
2x X, 2x Y, 1X Z.
Gerhard O. schrieb:> Zusätzliche Endschalter weiter hinten könnten dann im Notfalls den Saft> wegnehmen um zu verhindern, daß die Mechanik beschädigt werden könnte> wenn die SW den ersten Endschalter ignoriert.
In "richtigen" CNC gibt es das.
Ich muß da auch erst mal nachschauen in meinen alten Unterlagen.
Es gibt da 3 Ebenen.
- Soft plain - Absicherung des Arbeitsbereiches durch die Software
- Work plain - Absicherung des Arbeitsbereiches durch die
Positionierungsschalter ???
- ??? plain - Mechanische Absicherung des Bettbereiches durch
Enschalter/NOT-Aus.
Es ist möglich, daß es doch eine einfache, praktische Lösung des
Konundrum gibt.
Die Endschaltermodule können so bleiben wie sie sind. Nur müssen sie mit
jeweils einer Diode voneinander entkoppelt werden. Dann macht es nichts
mehr aus wenn nur ein Endschalter nach Masse schaltet.
Die Dioden müssen mit der Cathode jeweils einem Schalter angeschlossen
werden. Die Anoden gehen zum gemeinsamen Knotenpunkt an dem der uC
Eingang angeschlossen ist. Zweckmässigerweise lötet man zur
Störverminderung noch einen Pullup R von 4.7K zwischen dem Eingang und
5V um nicht von den hochohmigen uC internen Pullups abhängig zu sein.
Mit diesen Kunstgriff meisterlicher Hand sind nun beide Schalter
voneinander entkoppelt. Wenn einer von den beiden Endschalter nach Masse
schaltet, sperrt die Diode des zweiten Schalters und voila, die
Anordnung funktioniert wie gewünscht als wired-OR ohne irgendwelche
Änderungen an den Schalterbords vornehmen zu müssen. Das müßte
eigentlich funktionieren wenn ich nicht irgend etwas falsch verstanden
habe.
Siehe Skizze im Anhang. In der Skizze ist der rechte Schalter aktiv
gezeichnet (no) und zieht den Ausgang nach Masse während der linke
Schalter die zugehörige Diode sperrt.
Hendrik, versuche es mal so.
Gruß,
Gerhard
Gerhard O. schrieb:> Ganz verstehe ich das Konzept in Hendriks Schaltung sowieso noch nicht> ganz weil da nur ein Schalter pro Achse vorgesehen ist. Man sollte> meinen jede Achse braucht dagegen zwei Endschalter gegen Masse
Es kann ja sein, dass die Software weiß, wie weit der
Bewegungs-Spielraum der Gerätes ist. Dann muss sie nur wissen, wo diese
Bereiche anfangen, um sich beim Einschalten zu initialisieren.
Offenbar will er an jeweils offenen Ende einen Schalter nachrüsten. Die
Parallelschaltung beruht wohl darauf, dass die Maschine weiß, in welche
Richtung sie gerade fährt. Blöd ist nur, wenn schon beim Initialisieren
ein Schalter betätigt ist. Dann muss sie ausprobieren, in welche
Richtung der Antrieb blockiert bzw frei ist.
Gerhard O. schrieb:> Es ist möglich, daß es doch eine einfache, praktische Lösung des> Konundrum gibt.
Ich habe doch oben schon einen Vorschlag mit "nur" zwei Widerständen
gemacht.
michael_ schrieb:> Fünf Endschalter sind für so eine einfache Maschine normal.> 2x X, 2x Y, 1X Z.
Warum gerade fünf? Begründes das bitte mal.
Woher weißt du, was das für eine Maschine ist und warum sie einfach ist.
Bis jetzt hat das der TO weder gesagt noch bestritten noch unterstützt.
Die Aussage entspringt deiner Phantasie.
michael_ schrieb:> Ich muß da auch erst mal nachschauen in meinen alten Unterlagen.> Es gibt da 3 Ebenen.
Hab ich weiter oben schon erklärt wie es perfekt wäre. Du brauchts
nichts nachzusehen, sowas sollte man auswendig wissen wenn man einen
Funken Ahnung hat.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Es kann ja sein, dass die Software weiß, wie weit der> Bewegungs-Spielraum der Gerätes ist.
Nennt sich Arbeitsraumüberwachung. Das sollte die dümmste Steuerung
können.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Dann muss sie nur wissen, wo diese> Bereiche anfangen, um sich beim Einschalten zu initialisieren.
Nach dem Einschalten weiß die Fräse nichts (ausser sie hat
Absolutmassstäbe montiert). Man muss erst eine Referenzfahrt machen,
damit sie ihr inneres Koordinatensystem mit dem physikalischen
referenzieren kann.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Parallelschaltung beruht wohl darauf, dass die Maschine weiß, in welche> Richtung sie gerade fährt.
Wozu der Konjunktiv? Wenn die Maschine nicht weiß wohin sie fährt, wäre
sie keine Fräsmaschine.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Blöd ist nur, wenn schon beim Initialisieren> ein Schalter betätigt ist. Dann muss sie ausprobieren, in welche> Richtung der Antrieb blockiert bzw frei ist.
Wenn die Maschine nicht weiß wo sie ist, soll sie gefälligst nichts
machen, denn sie weiß nicht, was sie tut. Der Bediener muss sie
freifahren, bevor er sie referenzieren lässt. Sie in einem Endschalter
stehen zu lassen und abzuschalten ist einfach nur ein dummer
Bedienerfehler.
Nick M. schrieb:> Nach dem Einschalten weiß die Fräse nichts (ausser sie hat> Absolutmassstäbe montiert). Man muss erst eine Referenzfahrt machen,> damit sie ihr inneres Koordinatensystem mit dem physikalischen> referenzieren kann.
Das meinte ich auch so.
Nick M. schrieb:> michael_ schrieb:>> Fünf Endschalter sind für so eine einfache Maschine normal.>> 2x X, 2x Y, 1X Z.>> Warum gerade fünf? Begründes das bitte mal.
Ist nicht meine Erfindung. Hat sich so eingebürgert.
Die Z-Achse nach unten zu begrenzen, macht keinen Sinn.
Nick M. schrieb:> michael_ schrieb:>> Ich muß da auch erst mal nachschauen in meinen alten Unterlagen.>> Es gibt da 3 Ebenen.>> Hab ich weiter oben schon erklärt wie es perfekt wäre. Du brauchts> nichts nachzusehen, sowas sollte man auswendig wissen wenn man einen> Funken Ahnung hat.
Dann sage du, wie die letzte Sicherheits-Stufe in der Fachsprache heist.
Bei mir ist es über 20 Jahre her.
michael_ schrieb:> Die Z-Achse nach unten zu begrenzen, macht keinen Sinn.
Warum hat das für dich keinen Sinn?
Was hast du dir da wieder in Stellvertretung vom TO zusammenfantasiert?
michael_ schrieb:> Dann sage du, wie die letzte Sicherheits-Stufe in der Fachsprache heist.
Ich werde mich für dich nicht wiederholen. Such es selbst hier.
michael_ schrieb:> Die Z-Achse nach unten zu begrenzen, macht keinen Sinn.
Naja, die Unterkante der Spindel sollte nicht tiefer als der Frästisch
fahren.
Ein Stop, bevor das passieret, wäre mir, hätte ich eine entsprechend
(teure) Maschine, schon wichtig.
Nick M. schrieb:> Nach dem Einschalten weiß die Fräse nichts (ausser sie hat> Absolutmassstäbe montiert). Man muss erst eine Referenzfahrt machen,> damit sie ihr inneres Koordinatensystem mit dem physikalischen> referenzieren kann.
Das war auch der Grund, warum in meinem damaligen Aubildungsbetrieb die
Maschinen nie abgeschaltet wurden. Das spart aufwändige Referenzfahrten
(ich war aber nie dabei, wie aufwändig die tatsächlich waren - ist schon
über 40 Jahre her).
Christian H. schrieb:> Das war auch der Grund, warum in meinem damaligen Aubildungsbetrieb die> Maschinen nie abgeschaltet wurden.
Naja, nie abschalten ist eher sinnlos. Das Referenzfahren dauert weniger
als 1 Minute.
Ich mach das manchmal, wenn ein großes Teil auf der Maschine ist und der
Job länger als einen Tag dauert. Weil ich dann im Slalom Referenzfahren
müsste oder es vielleicht garnicht ginge. Da lass ich dann nur die
Steuerung laufen, sonst nichts.
Christian H. schrieb:> Naja, die Unterkante der Spindel sollte nicht tiefer als der Frästisch> fahren.
In den Hirnen mancher ist das völlig unnötig.
Spätestens bei einer Horizontalfräsmaschine würde solch einer geistigen
Grabhausfunseln ein Licht aufgehen.
Nun es ist eigendlich ziemlich einfach. Die oben gezeigten Module sind
vollkommen ok wenn man mal von einer möglicherweise nicht
funktionierenden LED absieht. Das Modul kann als NC oder als NO
betrieben werden. Je nach Betriebsart wird dann entweder GND oder VCC
angeschlossen, aber niemals beides.
So wirkt dann auch der Filterkondensator wie er soll und entprellt den
Schalterkontakt etwas.
Je nachdem was die Maschine erwartet können die Endschalter dann auch
parallel oder in Serie geschaltet werden.
Hendrik schrieb:> Ich habe das an die +5V des Boards welches auf dem Arduino ist> angeschlossen, so wie hier ganz unten gezeigt:> http://www.zyltech.com/arduino-cnc-shield-instructions/
Ich verstehe nicht warum der Stromlaufplan von Hendrik nur einen
Endstopeingang pro Achse eingezeichnet hat wenn der Shield schon sechs
Endstopeingänge aufweist. Dann wäre ja mein Vorschlag hinfällig und die
SW erwartet pro Achse zwei EndstopSchalter(ES) . Hendriks Stromlaufplan
tut das nicht.
Wenn es interessiert, beschreibe ich was bei mir passiert wenn ch die
Maschine absichtlich in einen Endstop reinfahre:
Die SW zeigt an, daß der ES aktiv ist und erlaubt nun mit
Tastaturkommandos die betroffene Achse in kleinen Schritten nur in die
entgegengesetzte Richtung zu fahren bis der ES öffnet.
Wenn ich die Maschine absichtlich in einen ES reinfahre, die SW
abschalte und neu starte, wiederholt sich einfach die Limit Anzeige und
ich muß dann die Maschine manuell mit der Tastatur aus dem aktiven
Endstopbereich herausfahren. Da habe ich dann nicht die Möglichkeit die
Maschine weiter in die falsche Richtung zu fahren.
So funktioniert das bei mir. Der Nullpunkt des Koordinatensystems muß
für jede Anwendung von mir dann im sicheren festgelegt werden. Die SW
berechnet dann anhand der HP-GL Plotdaten die Grenzen des Arbeitsbereich
und informiert ob die Daten innerhalb des Koordinatensystems liegen. Da
kann nichts passieren. Natürlich muß der Nullpunkt vernünftig festgelegt
werden. Da meine Maschine nur für 12x9 Zoll SW-mässig vorgesehen ist und
die Maschine aktuell 14x11" verarbeiten kann, muß für 12x9" der
Nullpunkt so gesetzt werden, daß das Werkstück die Grenzen nicht
übersteigt.
Bei mir lege ich den Arbeitsbereich Nullpunkt durch Drücken der "Z"
Taste fest. Ich bin dafür verantwortlich den Nullpunkt physisch so zu
bestimmen, dass das Werkstück bearbeitet werden kann und nicht die
Grenzen des Maschinenarbeitsbereich übersteigt.
Nun, bei mir ist das eine Tischgravur/Fräsmaschine wo man übersichtlich
alles wie z.B bei einer älteren LPKF Maschine alles vor den Augen hat.
Die Original MSDOS SW ist meiner Meinung nach sehr gut durchdacht und
ist super intuitiv und zuverlässig. Diese Anlage hat sich im praktischen
Betrieb trotz ihrer relativen Einfachheit sehr bewährt und läuft absolut
zuverlässig.
Man darf also nicht die Selbstmanagement-Fähigkeiten und Intelligenz
moderner, teurer kommerzieller Produktionsmaschinen voraussetzen. Das
IBC-912 System ist was es ist und eine relativ einfaches Konzept.
Bei mir bitte berücksichtigen, daß ich die SW nicht ändern kann und
speziell für die frühen LPKF bzw IBC-912/2222 Boardmaker Maschinen
geschrieben wurde und in diesen Rahmen alles 100% funktioniert.
Nun, in Hendriks Fall habe ich keine Ahnung wie groß und aufwendig seine
Maschine ist. Da Hendrik mit Hilfe gegen die Störungen hier am Anfang
angefragt hat liegen vorerst elektrische Probleme vor die gelöst werden
müssten.
Leider muß ich kritisieren, daß die Doku für mich nicht wirklich
ausreichend ist und Thread schwer und zeitraubend zu verfolgen ist.
Auch Bilder von der eigentlichen Maschine wären hilfreich. Auch stört
mich, daß der Stromlaufplan pro Achse nur einen Eingang zeigt während
der Link wie erwartet zwei ES pro Achse in HW und SW voraussetzt. Bis
diese Fragen beantwortet sind drehen wir uns vorläufig wahrscheinlich
nur im Kreis. Da ich GRBL nicht gearbeitet habe, habe ich auch keine
Erfahrung damit.
Sollten aber nur elektrische Probleme Störungen verursachen die den GRBL
beeinträchtigen wären Opto-Isolatoren höchstwahrscheinlich eine gute
Methode die nötige Entkopplung zu bewerkstelligen.
Jedenfalls wäre es jetzt hilfreich nochmals von Anfang zu beginnen und
die Doku den Tatsachen gemäß und komplett in allen Einzelheiten zu
dokumentieren und mit der Analyse neu anzufangen. Für mich ist Vieles
hier zu verwirrend.
Auch wäre mehr Information zur Maschine hilfreich. Ist es eine
Tischmaschine oder ein Umbau einer alten großen Maschine mit starken
Motorsteuerungen? Da muß man ganz andere Maßstäbe anlegen.
Bei einer leichten 3D Tischmaschine oder LPKF ähnlicher Maschine hat man
an sich keine der erwähnten Probleme mit der Verdrahtung. Aber wie schon
von mir lamentiert, ist das Fehlen einer wirklich detaillierten,
faktischen Stromlaufdokumentation in allen Verbindungseinzelheiten wo
man die Gesamtverdrahtung wie sie tatsächlich ist, verfolgen kann, nicht
übermäßig zielführend. Auch die Diskrepanz zwischen Shield Webdoku und
Hendriks Plan ist zu klären.
Wie gesagt, es sieht so aus, als ob die GBRL SW und HW zwei ES pro Achse
voraussetzt und bis diese Frage geklärt ist kommen wir nicht wirklich
weiter. Auch wäre die Größe der Maschine wichtig zu wissen. Ich gehe mit
meinen Betrachtungen von Tischmaschinenformat aus und keine 4T Maschine.
Aber vielleicht sehe ich das zum Teil alles falsch und gebe den Einsruck
als stänkere ich hier nur herum und gebt mir besser den Laufpass;-)
Jedenfalls hoffe ich, daß sich der Nebel bald lichtet und nur noch
Fakten regieren...
Gerhard O. schrieb:> Ich verstehe nicht warum der Stromlaufplan von Hendrik nur einen> Endstopeingang pro Achse eingezeichnet hat wenn der Shield schon sechs> Endstopeingänge aufweist.
Unter "zwei Eingänge" (pro Achse) versteht man was Anderes wie die
tatsächlichen zwei Anschlüsse (die je paarweise) auf einen einzigen
Eingang am Prozessor gehen.
Der Steuerung kann nach wie vor und unabänderlich nicht unterscheiden
welcher der zwei Endschalter einer Achse betätigt wurden.
Dass es ungeschickt ist wenn man die Maschine bei betätigten Endschalter
ausschaltet hab ich schon gesagt, da helfen deine erforderlichen
Tastendrücke nicht weiter. Auch der Begriff Freifahren wurde von mir
schon genannt. Aber das kann die Steuerung nicht mal halb-intelligent
mit manueller Unterstützung machen, weil sie nicht weiß welches Ende im
Endschalter ist und somit nicht weiß, welche Richtung sie freigeben
kann.
Nur wenn die Maschine selbst in einen Endschalter fährt*) kann sie
wissen welches Ende das war. Selbstständig zurückfahren darf sie dann
aber auch nicht, sondern nur nach Benutzeraufforderung.
Einzige Ausnahme: Referenzfahrt.
*) Manuell in den Enschalter fahren geht nicht, weil das die
Fräsraumüberwachung verhindert.
Die Maschine kann nur in einen Endschalter fahren wenn man
referenziert. Bis alle Achsen referenziert wurden, dürfen keine G0 G1
und Konsorten ausführbar sein. Auch kein M3 oder M4. Kurz: Kein MDI was
irgendetwas bewegt. Mag sein, dass sie ein M7 annimmt wenn man sich die
Hände waschen will. :-)
Nick M. schrieb:> Gerhard O. schrieb:>> Ich verstehe nicht warum der Stromlaufplan von Hendrik nur einen>> Endstopeingang pro Achse eingezeichnet hat wenn der Shield schon sechs>> Endstopeingänge aufweist.>> Unter "zwei Eingänge" (pro Achse) versteht man was Anderes wie die> tatsächlichen zwei Anschlüsse (die je paarweise) auf einen einzigen> Eingang am Prozessor gehen.
Genau. Das ist ja im Link vom Hendrik und bei meiner Maschine genauso.
Deine Ausführungen in Deinem Kontext stimmen natürlich. Aber auch bei
meiner verhältnismäßig einfachen Anlage funktionieren die zwei
vorhandenen ES Schalter pro Achse und separaten Eingängen mit der SW
einwandfrei.
Wrnn man also die Maschine absichtlich durch die jeweiligen Endstops
fährt dann interveniert die Software augenblicklich mit einem
kontrollierten Rampenstop und fordert auf den Schlitten wieder manuell
zurückzufahren. Das ist während dieser Phase die einzige Möglichkeit den
Bereich des aktiven ES wieder zu verlassen ohne Position zu verlieren.
Die SW weiß natürlich welcher von den beiden ES angesprochen hat.
Es macht auch nichts aus die Maschine bei inaktiver SW manuell in eine
der Endstoppositionen zu bringen. Die SW erkennt das sofort nach dem
Start und fordert wie vorher beschrieben nach Korrektur auf.
Übrigens sollte man jetzt unsere Anlagen nicht mit professionellen und
teuren Maschinen vergleichen. Wie meine Erfahrungen mit meiner Maschine
gezeigt haben sind die vorhanden HW und SW Schutzmaßnahmen, ob gleich
einfach, aber ausreichend.
Bei den kleinen Tischmaschinen ist mehr Intelligenz der internen
Maschinenelektronik nicht notwendig. Bei GBRL und bei mir ist die SW für
den Betrieb verantwortlich und die Maschine sind nur Peripherien ohne
Computer Kapazität wie die Netzteil, Motortreiber, Schalter und
Spindelsteuerung. Den Rest macht die PC SW.
Wir wissen ja im Augenblick fast nichts über die Beschaffenheit der
Maschine und Fähigkeiten von Hendriks Maschine um die es geht. Im
einfachsten Fall ist es vergleichbar mit 3D Drucker oder LPKF oder alte
Großmaschine von der wir keine Einzelheiten kennen und mit zusätzlichen
Peripherien die gesteuert werden könnten.
Man wird halt sehen müssen wie es weitergeht. Alles Wesentliche wurde
eigentlich hier schon gesagt um notwendige Maßnahmen einzuleiten und
auszuführen zu können.
Hallo,
vielen Dank für eure Beiträge.
Nachdem mir nun klar ist, dass es durch die Kopplung der Endschalter zu
einem Kurzschluss kommt, habe ich als Test nur einen Endschalter je
Richtung angeschlossen. Das funktioniert in soweit, dass es kein
USB-Disconnect mehr gibt.
Jetzt sind also alle drei Kabel angeschlossen und der Filter auf der
Platine sollte damit ja so wie vom Entwickler angedacht funktionieren
(ich bin nicht sicher, ob das vorher der Fall war)
ABER:
Das hilft insofern nicht, als dass ich weiterhin bei manueller Bedienung
einen "ALARM Hard limit has been triggered" bekomme.
Ich verstehe, dass bessere Kabel helfen könnten.
Alternativ wurden Optokoppler angesprochen. Ich habe in meiner
Grabbelkiste dieses Board gefunden:
https://www.okystar.com/wp-content/uploads/2019/07/OKY3460-24.jpg
(sorry, eine bessere Qualität habe ich nicht gefunden).
Würde das helfen?
Schaltung wäre dann:
Vom Arduino 5V -- HVCC
Vom Arduino GND -- HGND
Out 1-3 an Arduino x-/y-/z-
Gnd an alle Endschalter
Endschalter x+/x- an In 1 (parralel geschaltet)
Endschalter y+/y- an In 2 (parralel geschaltet)
Endschalter z+ an In 3
Endschalter VCC ist nicht verbunden
Richtig?
Zur Fräse: Das ist schon eine ordentliche Fräse (1000DM Klasse). Aber
die Step-Motoren sind keine Gefahr. Die Struktur stoppt sie leicht.
Gruß,
Hendrik
P.S: Ich beantworte auch noch die anderen Beiträge - vielen Dank für
die.
Z.B. habe ich nun den Endschalter besser /sicherer montiert und einen
Schaltplan werde ich auch machen - sobald es funktioniert.
Hendrik schrieb:> Das hilft insofern nicht, als dass ich weiterhin bei manueller Bedienung> einen "ALARM Hard limit has been triggered" bekomme.
Erstmal solltest du klären, welche Ursache zu dieser Meldung führt. Und
dann beseitigt man die Ursache. Ein HF Peak auf der Signal-Leitung vom
Schalter zum Mikrocontroller ist so gut wie ausgeschlossen, denn der
Schalter zieht die Leitung fest auf VCC bzw. GND, je nach Lage.
Was ich mir eher vorstellen kann, ist eine instabile Stromversorgung
oder Spannungsabfall auf den Leitungen in Kombination mit falscher
Leitungsführung (Stromversorgung immer sternförmig).
> Optokoppler ... würde das helfen?
Das kann niemand wissen, ohne die Ursache der Störung zu kennen.
Ich fasse mal zusammen:
Du hast pro Achse 2 Endschalter aber nur einen Eingang, weshalb du die
Endschalter parallel schaltest.
Wenn einer der Endschalter aktiviert wird steht die Achse und zwar in
beiden Richtungen.
Das muss dann in Software behandelt werden. Die Achse darf nur in der
Richtung gesperrt werden, in die sie gerade fährt. Das löst aber nicht
dein Problem wenn du die Achsen manuell verstellst, ohne dass die
Software das sieht.
Normalerweise werden bei den Entschaltern auch die Richtungssignale
verkoppelt. Optokoppler oder Relais helfen bei dem Problem nicht.
Üblicherweise hat man pro Achse 2 Eingänge einen für vorwärts und einen
für rückwärts.
Hallo
@Thomas: Deine Analyse ist korrekt.
Aber: Das Problem ist gar nicht, dass ich nicht aus den Endschaltern
rauskomme.
Der Zustand ist aktuell:
- Nur je ein Endschalter Pro Richtung angeschlossen
- Ich bin weit weg von jedem Endschalter mit der Fräse
- Ich bewege die Fräse über die Software
- Es kommt sofort zum Alarm (Hard limit triggered)
Nach meinem Verständnis bedeutet der Hard limit Endschalter.
Soft-Limit wäre eine Bauraum-Überwachung durch aktuell berechnete
Position vs. Bauraum.
Dieser Alarm kommt NUR wenn die Endschalter angeschlossen sind - auch
wenn sie nicht berührt werden.
> Erstmal solltest du klären, welche Ursache zu dieser Meldung führt. Und> dann beseitigt man die Ursache.
Da stimme ich zu.
> Ein HF Peak auf der Signal-Leitung vom> Schalter zum Mikrocontroller ist so gut wie ausgeschlossen, denn der> Schalter zieht die Leitung fest auf VCC bzw. GND, je nach Lage.
Das kann ich nicht bewerten. Aber es ist eine FAQ dass es zu Störungen
kommt und man geschirmte Kabel oder Filter nutzen soll. Natürlich
bezieht sich die FAQ auf einfachere Schalter.
> Was ich mir eher vorstellen kann, ist eine instabile Stromversorgung> oder Spannungsabfall auf den Leitungen in Kombination mit falscher> Leitungsführung (Stromversorgung immer sternförmig).
Du meinst, dass die Motoren dazu führen, dass der Arduino zu wenig
Spannung sieht?
Dann hätte ich das Problem aber doch immer - unabhängig davon ob die
Endschalter angeschlossen sind, oder?
Gruß,
Hendrik
Hendrik schrieb:> Du meinst, dass die Motoren dazu führen, dass der Arduino zu wenig> Spannung sieht?
Ich meine damit, dass Spannungsabfall an GND Leitungen (z.B. wegen der
Stromaufnahme von Motoren) dazu führen kann, dass der LOW Pegel nicht
mehr niedrig genug ist und irrtümlicherweise als HIGH erkannt wird.
Oder umgekehrt das ganze beim HIGH Pegel.
Vielleicht erwartet die Software aber auch Schalter, die genau anders
herum schalten (HIGH/LOW vertauscht).
Das blöde ist, dass du dich gemäß deinen ersten Beiträgen auf eine
Dokumentation gestützt hast, die gar nicht der tatsächlichen Anlage
entspricht. Und wir haben auch nicht mehr Infos vorliegen, als du
bereitgestellt hast. Also können wir nur fröhlich weiter raten.
Hendrik schrieb:> Dieser Alarm kommt NUR wenn die Endschalter angeschlossen sind - auch> wenn sie nicht berührt werden.
das ist jetzt einfach... Deine Endschalter liefern die falschen Pegel.
Wenn es die Software hergibt versuche mal die Beduetung dort zu
invertieren.
Falls das nicht geht musst du die Schalter in Reihe schalten und statt
GND VCC an den Schaltern anschließen.
Thomas Z. schrieb:> Falls das nicht geht musst du die Schalter in Reihe schalten und statt> GND VCC an den Schaltern anschließen.
Das sind Wechselschalter mit GND und VCC. Wenn schon, dann muss er sie
umdrehen (GND und VCC vertauschen). Leider funktionieren dann die
Kontroll-LED's an den Schaltern nicht mehr.
Was ich dabei aber komisch finde: Er hat am Anfang geschrieben, dass es
ganz sicher die richtigen Schalter für seine Fräse seien. Wir haben
offenbar immer noch ein erhebliches Defizit an korrekten Informationen.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Das sind Wechselschalter mit GND und VCC. Wenn schon, dann muss er sie> umdrehen (GND und VCC vertauschen). Leider funktionieren dann die> Kontroll-LED's an den Schaltern nicht mehr.
Ich weiß was das ist hab ja weiter oben dazu einiges geschrieben. So wie
ich das beschrieben habe ist entweder ein Öffner oder ein Schließer aber
kein Wechsler.
Thomas Z. schrieb:> So wie ich das beschrieben habe ist entweder ein Öffner> oder ein Schließer aber kein Wechsler.
Du kannst schreiben was du willst, es wird die Eigenschaften der
Schalter nicht ändern, die der TO gekauft hat. Er hat Wechsler gekauft
und wollte sie auch als solche Nutzen weil er sich ganz sicher war, dass
das so zusammen gehört.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Das sind Wechselschalter mit GND und VCC. Wenn schon, dann muss er sie> umdrehen (GND und VCC vertauschen). Leider funktionieren dann die> Kontroll-LED's an den Schaltern nicht mehr.
Kennst du den Trick, wie man aus einen Wechsler einen Öffner oder einen
Schließer macht?
Wusstest du, dass er die Platine einfach wegwirft und damit alle
Verwirrungen schmerzlos beseitigt. Seit 127 Beiträgen wird um die
depperten Enschalter diskutiert. Und ständig weiterer Unsinn freudig
befeuert.
An den TO:
Die Logik der Endschalter muss richtig konfiguriert sein.
$5=0 Limit pins invert, boolean
Wenn sie Öffner sind (was sie sein müssen) und in Serie geschalten sind
(was sie sein müssen) und mit 12 V (du kannst es zunächst mit 5 V
machen) versorgst und am Shield-Anschluss für den Endschalter je Achse
ein 1k Widerstand nach Masse geht dann muss $5 wohl 1 sein.
Thomas Z. schrieb:> Es gibt nur einer der Recht hat und das bist du....
Ich stelle mich einfach mal dazu. Bei den vom TO gekauften (bzw
verlinkten) Schalterplatinen ist ein Wechsler verbaut. In Ruhe auf Vcc,
gedrückt auf GND.
Da seine Maschine ruhende und gedrückte Taster korrekt erkennt, muss
eine zusätzliche Beschaltung genau diese Pegel an die Steuerung liefern.
Hendrik schrieb:> Grabbelkiste dieses Board gefunden:> https://www.okystar.com/wp-content/uploads/2019/07/OKY3460-24.jpg
Ist der Eingang offen oder mit GND verbunden, liefert dieses Board ein
LOW am Ausgang. Der TO benötigt in Ruhe ein High, muss also die LEDs im
Optokoppler zum Leuchten bringen. Bei einem Vorwiderstand von 220 Ohm,
sollten dafür 5V geeignet sein.
Da wären wir dann bei der von Nick M. vorgeschlagenen Reihenschaltung
von zwei Öffnern (NC). Die Platinen könne nach einem Umbau dazu
verwendet werden (alles aktiven Bauteile raus, eine Platine mit +5V an
Pin 1. Pin 1 der zweiten Platine an Pin 2/3 der ersten. Pin 2/3 der
zweiten an die LED des Optokopplers).
Thomas Z. schrieb:> das ist jetzt einfach... Deine Endschalter liefern die falschen Pegel.> Wenn es die Software hergibt versuche mal die Beduetung dort zu> invertieren.> Falls das nicht geht musst du die Schalter in Reihe schalten und statt> GND VCC an den Schaltern anschließen.
Unsinn!
Niemals in Reihe! Die Fehleranfälligkeit ist zu hoch.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Was ich dabei aber komisch finde: Er hat am Anfang geschrieben, dass es> ganz sicher die richtigen Schalter für seine Fräse seien. Wir haben> offenbar immer noch ein erhebliches Defizit an korrekten Informationen.
Ich hatte je schon festgestellt, dass die nicht üblich sind.
Im GRBL-Projekt gibt es für jede Achse einen Eingang. und der ist
Pull-Up.
Alle Anderen kommen damit zurecht.
Nick M. schrieb:> Wusstest du, dass er die Platine einfach wegwirft und damit alle> Verwirrungen schmerzlos beseitigt. Seit 127 Beiträgen wird um die> depperten Enschalter diskutiert. Und ständig weiterer Unsinn freudig> befeuert.
Stimmt. Es wurde schon alles gesagt. Z.Teil sehr emotionell.
Auf ein Neues!
> An den TO:> Die Logik der Endschalter muss richtig konfiguriert sein.> $5=0 Limit pins invert, boolean> Wenn sie Öffner sind (was sie sein müssen) und in Serie geschalten sind> (was sie sein müssen) und mit 12 V (du kannst es zunächst mit 5 V> machen) versorgst und am Shield-Anschluss für den Endschalter je Achse> ein 1k Widerstand nach Masse geht dann muss $5 wohl 1 sein.
Geht das schon wieder los? Im GRBL sind es Schließer.
Punkt, Aus, Ende.
Bau deine CNC meinetwegen wie du willst!
michael_ schrieb:> Geht das schon wieder los? Im GRBL sind es Schließer.> Punkt, Aus, Ende.
Du hättest das von mir geschriebene noch besser lesen sollen, ist aus
der Konfiguration von GRBL. Das lässt sich konfigurieren.
$5=0 Limit pins invert, boolean
michael_ schrieb:> Hier:> https://github.com/grbl/grbl
Genau, da steht das drinnen. Lies einfach.
michael_ schrieb:> Bau deine CNC meinetwegen wie du willst!
Behaupte einfach weiter Unsinn.
michael_ schrieb:> Unsinn!> Niemals in Reihe! Die Fehleranfälligkeit ist zu hoch.
Ich hab es weiter oben schon beschrieben, wenn die Schalter parallel
sind, ist ein Kabelbruch nicht feststellbar. Es ist also das Gegenteil:
In Serie ist die Fehleranfälligkeit niedriger.
Möglicherweise hab ich aber vergessen das zu schreiben.
Wobei ich so langsam glaube, dass das technische Niveau in der
Diskussion so abartig unterirdisch ist, dass jeder Unsinn richtig ist.
Hallo,
Hallo,
> Vielleicht erwartet die Software aber auch Schalter, die genau anders> herum schalten (HIGH/LOW vertauscht).
Nein, man kann im Setup-Wizard sehen, dass die Konkakte unbetätigt
"Grün" und betätigt "Rot" angezeigt werden.
Darüber hinaus:
Wenn ich die Maschine nicht betätige und den Taster drücke, kommt der
Alarm.
> Das blöde ist, dass du dich gemäß deinen ersten Beiträgen auf eine> Dokumentation gestützt hast, die gar nicht der tatsächlichen Anlage> entspricht.
Die Aussage kann ich jetzt nicht nachvollziehen.
>> Dieser Alarm kommt NUR wenn die Endschalter angeschlossen sind - auch>> wenn sie nicht berührt werden.
Ich lese meine Aussage und sie ist vielleicht missverständlich:
1) Wenn ich die Fräse nicht über die Motoren fahre, reagiert die
Steuerung richtig auf sie.
Wenn ich sie drücke, dann gibt es den Alarm. Wenn ich sie nicht drücke,
kommt kein Alarm
2) Sobald ich die Fräse über die Motoren fahre höre ich den Motor kurz
zucken und dann kommt der Alarm.
3) Dies passiert nur, wenn die Endschalter an der Platine angeschlossen
sind
4) Dies passiert unabhängig davon, ob sie mit oder ohne VCC
angeschlossen sind
5) Dies passiert NICHT, wenn nur das Kabel zum, nicht aber der
Endschalter selbst angeschlossen ist.
> das ist jetzt einfach... Deine Endschalter liefern die falschen Pegel.> Wenn es die Software hergibt versuche mal die Beduetung dort zu> invertieren.
Du hast mich auf etwas gebracht, was mir mal untergekommen war:
https://blog.protoneer.co.nz/arduino-cnc-shield-v3-00-assembly-guide/#EndStops> By default GRBL is configured to trigger an alert if an end-stop goes low(Gets
grounded).
> On the forums this has been much debated and some people requested to have
active High end-stops. The jumpers in the picture provides the option to do both.
(To run with default setting on GRBL the jumper need to be connected
> like the left shield in the image below)(This Jumper was only introduced in
Version 3.02)
Zusätzlich ist es möglich, in der Software zu invertieren:
https://github.com/grbl/grbl/wiki/Configuring-Grbl-v0.9#5----limit-pins-invert-bool> By default, the limit pins are held normally-high with the Arduino's internal> pull-up resistor. When a limit pin is low, Grbl interprets this as triggered.>For the opposite behavior, just invert the limit pins by typing $5=1. Disable
with $5=0.
> You may need a power cycle to load the change.> NOTE: If you invert your limit pins, you will need an external pull-down
resistor
> wired in to all of the limit pins to prevent overloading the pins with current
and
> frying them.
Ich könnte also den Jumper anders setzen UND in Software invertieren.
Keine Ahnung ob das was bringt
> Das sind Wechselschalter mit GND und VCC. Wenn schon, dann muss er sie> umdrehen (GND und VCC vertauschen). Leider funktionieren dann die> Kontroll-LED's an den Schaltern nicht mehr.
Die LED ist mir egal - wenn's hilft..
> Was ich dabei aber komisch finde: Er hat am Anfang geschrieben, dass es> ganz sicher die richtigen Schalter für seine Fräse seien. Wir haben> offenbar immer noch ein erhebliches Defizit an korrekten Informationen.
Ja die werden im Set angeboten. Aber ich zweifle auch daran, dass es die
Richtigen sind.
Kann ja auch jemand bei Amazon im Set anbieten, der keine Ahnung hat -
das ist ja nicht verboten :-(
> Ist der Eingang offen oder mit GND verbunden, liefert dieses Board ein> LOW am Ausgang. Der TO benötigt in Ruhe ein High, muss also die LEDs im> Optokoppler zum Leuchten bringen. Bei einem Vorwiderstand von 220 Ohm,> sollten dafür 5V geeignet sein.
Wo muss der Vorwiderstand hin?
HVCC und HVGND dann an die 5V des Arduino?
Und ich brauche noch eine Spannungsquelle für die Schalter-Seite, oder?
> Da wären wir dann bei der von Nick M. vorgeschlagenen Reihenschaltung> von zwei Öffnern (NC).
Parallelschaltung müsste auch gehen, oder?
> Die Platinen könne nach einem Umbau dazu> verwendet werden (alles aktiven Bauteile raus,
Also direkt an den Pin des Tasters, richtig?
Oder die Aktiven Bauteile runterbrechen?
> eine Platine mit +5V an> Pin 1. Pin 1 der zweiten Platine an Pin 2/3 der ersten. Pin 2/3 der> zweiten an die LED des Optokopplers).> Ich hatte je schon festgestellt, dass die nicht üblich sind.> Im GRBL-Projekt gibt es für jede Achse einen Eingang. und der ist> Pull-Up.> Alle Anderen kommen damit zurecht.
Aber nicht mit dem Board, welches ich hab. Da sind die zwei Eingänge je
Richtung ja parallel-geschaltet.
Gruß,
Hendrik
Hallo,
ich habe das Problem jetzt lösen können, indem ich ganz einfache
Endschalter verwende.
Also ganz ohne Elektronik.
Die Verkabelung und die Versorgungsspannung ist unverändert.
Vielen Dank für Eure Hilfe!
Gruß,
Hendrik