Das Rauschen eines jeden Bauteils ist ja in der Regel ein
Breitbandrauschen, also alle Frequenzen sind gleichmäßig vertreten
(zumindest so die Theorie).
So auch dein Sensor. Dieses Rauschen hat eine bestimmte Höhe, abhängig
vom jeweiligen Teil. Stell dir einfach eine analoge Auswerteschaltung
hinterm Ausgang des Sensors vor, mit einer bestimmten Bandbreite (z.B.
wegen einem eingebauten Filter), so werden bereits die
Rauschbestandteile oberhalt der Filterfrequenz weggefiltert. Hat deine
Schaltung z.B. 10kHz Bandbreite, dann "verwertet" die Schaltung eine
Rauschspannung von n*sqrt(f), also n*sqrt(10000)=n*100. Wenn das
Datenblatt z.B. 1µV/sqrt(Hz) sagt, dann kommt am Ende 100µV
Rauschspannung heraus.
Dabei ist es egal, ob die Bandbreite von 0-10kHz geht oder von
100-110kHz - es geht hier nur um die Spanne (also eben die BAND-Breite)
Netterweise sagt das Datenblatt etwas von Grad/sqrt(Hz) - da haben die
wohl einfach die Steigung der Sensorkennlinie gleich mit reingerechnet,
so daß hier der mechanische Wert vorkommt, der am Ausgang einer
bestimmten Spannung entspricht. Ist letztlich equivalent.
Beim Microcontroller-Pin von Bandbreite sprechen zu wollen, ist falsch -
hier kommt es ganz einfach darauf an, wie oft Du das Meßsignal abtastest
(Sampling Rate). Entsprechend der Sampling Rate hast du dann auch eine
entsprechende Bandbreite. Alles, was durch die Samplingrate nicht erfaßt
wird, fällt weg (also die höheren Frequenzen, somit auch das
entsprechende Rauschen in diesem Bereich).