Mit Moeller Leuchtmelder findet man sehr ähnliche Dinger in Kuppelform mit Metallrand.
Es ist vermutlich weniger eine Hersteller- als vielmehr eine Baujahrfrage. Ich habe jedenfalls schon Dutzende (West-)Schaltschränke mit Lampen in genau dieser Machart gesehen von ca. 50er-70er Jahre. Dahinter verbergen sich meist echte Glimmlampen von meist Osram.
Pro-Tipp: Die Lampen hinter "Pumpenstörung", "Filter verstopft" oder gar "Reaktorbrand" sind meistens wie neu, da sie auch nach Jahrzehnten kaum eine Betriebsstunde akkumuliert haben. Während "Phase R, S, T" meistens rabenschwarz sind.
Ab den ca. 80ern wurden die Kappen dann flach und Vollplastik mit nur noch langweiligen Glühbirnen dahinter, und die dann auch noch in 24V (220V-Lämpchen in ca. E10 wären wenigstens auch noch selten.)
Haben die DDR-Kappen womöglich eine echte Glaskuppel? Plastik war ja knapp und wurde für die Trabant-Karossierie und -Motoren benötigt. :)
Kleiner Scherz, es gibt Leuchtmelder für Standard-Unterputzdosen, meistens als Störmelder für die Heizung oder Sumpfpumpen. Die sind in den frühen Bakelitversionen mit echtem farbigem Glas. Die späteren grauen dann nur noch mit Plastikkuppel. Letztlich war der Metallring der kleinen Schaltschrank-Leuchtmelder eine technische Notwendigkeit, weil das Glas oder Kunststoff damals nicht haltbar genug für ein so feines Gewinde war.