Daisy D. schrieb:
Hallo,
ich suche Literatur, Applikation Blätter, etc. um den zu erwartenden
Fehler einer OP AMP Schaltung abzuschätzen.
Ich weiß schon, was Du meinst - trotzdem: Weder der OP noch die mit ihm aufgebaute Schaltung macht "Fehler". Die Fehler macht stets der Mensch, der nicht ausreichend berücksichtigt, dass dieses aktive Bauteil nicht ideal ist (wie in der Berechnung zumeist angenommen). Dabei gehts dann z.B. um bei der Berechnung vernachlässigte Eingangs- und Ausgangs-Impedanzen, Großsignal-Effekte (slew rate), Offsetspannung, Stabilitätsbetrachtungen, etc.
Beispiel: Schaltwiderstände sollen nach Möglichkeit nicht zu klein (deutlich größer als der OP-Ausgangswid.) und nicht zu groß (deutlich kleiner als der OP-Eing.Wid.) gewählt werden.
Einfachstes Beispiel wäre
zum Beispiel ein Invertierender Verstärker. Es ist klar das die Bauteile
Toleranzen haben und man diese berücksichtigen kann. Ich frage mich
jedoch wie das für den OP AMP gemacht wird.
Die Frage verstehe ich nicht so ganz ....wenn ein nachgemessener Widerstandswert 1,9k statt der angenommenen 1,8 k (Normwert) hat, kann man doch mit dem realen Wert rechnen....oder meinst Du mehr den erwarteten Streuungsbereich bei angesetzten Maximal- oder Minimal-Toleranzen?
Ich habe ein wenig gestöbert jedoch finde ich meist nur die
Grundschaltungen, Frequenzverhalten, etc. aber eben nicht am Eingang
eines Invertierenden Verstärkers liegen 10mV, am Ausgang messe ich 1V
+/- x. Mir würde eine statische Betrachtung erstmal reichen.
Auch hier hab ich Verständnisprobleme, was den letzten Teil betrifft.
Was ist hier die konkrete Fragestellung?