Für Nutzer von Espressif gibt es verschiedenste Neuerungen - neben einer Erweiterung der Verfügbarkeitsgarantie auf die Modulklassiker ESP8266 und ESP32 gibt es weitere Informationen zum C5 und ein Evaluationsboard aus dem Hause Olimex für den P4. Was es sonst neues gibt, verrät dieser Round-up.
Espressif, zur Ersten - Erweiterung der Verfügbarkeitsgarantie auf ESP32 und ESP8266.
Texas Instruments Design Win mit der 20 Jahre-Support-Garantie für manche Chips hat bei Espressif anscheinend ein „Umdenken“ ausgelöst - die unter der URL https://www.espressif.com/en/products/longevity-commitment aufgelistete Langlebigkeitsgarantie wurde nun, wie in der Abbildung gezeigt, auch um einige „ältere“ Modelle erweitert.

Bildquelle: https://www.espressif.com/en/products/longevity-commitment.
Zu beachten ist allerdings, dass sich diese Garantie „nur“ auf Chips bzw. Module bezieht - wer beispielsweise ein ESP32 LyraT in einem System verbaut hat, wird von der Garantie nicht wirklich abgedeckt.
Espressif, zur Zweiten - mehr Dokumente zum ESP32-C5.
Im Rahmen der in Brasilien stattfindenden Version des Espressif-Entwicklerkongresses nahmen die Formosaner eine „Erweiterung“ der Produktwebseite vor. Spezifischerweise gibt es nun mehr Informationen über den an sich bereits vor einiger Zeit angekündigten ESP 32-C5.

Bildquelle: https://www.espressif.com/en/products/socs/esp32-c5
Besonders hervorzuheben sind die in den beiden Abbildungen gezeigten Ankündigungen von „Modul und Evaluationsboard“. Zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Artikels gilt allerdings, dass beide Links noch ins Leere führen.


Bildquelle: https://www.espressif.com/en/products/socs/esp32-c5
Espressif, zur Dritten - Olimex kündigt Evaluationsboard für P4 an.
Dass Espressif mit dem ohne Funkfunktion ausgestatteten P4 vor allem ein „Ökosystem-Play“ plant, dürfte hinreichend bekannt sein. Nun formalisiert sich die Entwicklungsumgebung für das Produkt - die bulgarische Olimex hat auf ihrer Webseite nun das in Abbildung gezeigte Evaluationsboard angekündigt.

Zur Verfügbarkeit sind derzeit folgende Informationen verfügbar - da Espressif selbst ja zum P4 noch nicht besonders viel verlautbart, muss naturgemäß immer mit Änderungen gerechnet werden:
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CircuitPython 9.1.1 - Verbesserungen für die Runtime.
Limor Frieds Frauen - dank an einen namenlos bleibenden Leser für den Scherz - verbessern ihre Python-Runtime permanent. Wenige Tage nach der Auslieferung der Version 9.1.0 steht nun ein Maintenance Release zur Verfügung, das nach folgendem Schema einige „kleinere“ Fehler behebt:
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Da keine „Breaking Changes“ zu erwarten sind, spricht nur wenig dagegen, die URL https://github.com/adafruit/circuitpython/releases/tag/9.1.1 zu besuchen und probeweise ein Image herunterzuladen.
Proteus-Simulation unterstützt nun MicroPython.
Der Schaltungs-Simulationsspezialist Proteus bietet in seiner Umgebung nun erstmals auch „Simulation“ von MicroPython an. Dies bedeutet, dass die im Proteus zwecks Simulation geladenen Schaltungen nicht nur auf elektronischer, sondern auch auf digitaler Ebene analysiert werden können.

Bildquelle: https://www.labcenter.com/micropython-sim/
Im Rahmen der Ankündigung des Produkts hebt man im Hause Proteus besonders den „Simulator“ hervor, der den P. T. Python-Entwicklern vollwertige Debugging-Fähigkeiten zur Verfügung stellen wird:
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Unter der URL https://x.com/EdasimLlc/status/1816138511717638168 findet sich zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Artikels außerdem ein rund eine Minute langes Video, das die Systeme in Aktion zeigt.
Evaluationsboard für Tuya-Smart Home-Plattform verfügbar.
Obwohl Espressif mit ESP_Home durchaus „aggressiv“ arbeitet, sind die Formosaner mit Sicherheit nicht der einzige Anbieter von Smart Home-Technologie. Tuya erfreute sich in der Vergangenheit insbesondere bei größeren Designern am einen oder anderen Design Win; zu Makern hatte man bisher keine besonders gute Beziehung. Mit dem in der Abbildung gezeigten und bei AliExpress um rund sieben Euro erhältlichen Board plant man nun, dies zu ändern.

Über die „Entwicklungswerkzeuge“ berichtet der im Allgemeinen gut informierte Branchennewsdienst Hackster folgendes:
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C++-Compiler - quelloffenes Projekt verspricht marktführende Performance.
Die „Compiler Wars“ der Neunziger waren unter anderem deshalb interessant, weil sich die Werbungen damals vor allem an Entwickler richteten. Der im Allgemeinen gut informierte Linux-Expertendienst Phoronix berichtet nun nach folgendem Schema von einem quelloffenen Projekt, das - wie in der Abbildung gezeigt - durchaus beeindruckende Performance-Werte erreichen soll:
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Bildquelle: https://www.phoronix.com/news/AdaptiveCpp-24.06-Released.
Wer Compiler selbst eine Chance geben möchte, kann dies auch über das unter der URL https://github.com/AdaptiveCpp/AdaptiveCpp/releases/tag/v24.06.0 bereitstehende GitHub-Repositorium tun - über Feedback freut sich der Autor.
Quectel LG290 - Erstes GNSS-Modul mit Quadband-Unterstützung (Bänder L1, L2, L5 und E6).
Der Funkmodul-Spezialist Quectel liefert ein Funkmodul aus, das - wie im Folgenden beschrieben - durchaus umfangreiche GNSS-Unterstützung aufweist:
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Neben der schnelleren Initialisierung verspricht Quectel wie im Folgenden gezeigt auch höhere Störfestigkeit:
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Interessant ist, dass Quectel seine Module neuerdings auch über Distributoren zu vertreiben sucht. Dabei gilt allerdings - siehe auch die OEMSecrets-Preisanalyse - dass die erreichbaren Preise weit über dem liegen, was man bei „direktem Kontakt“ mit Quectel erwarten kann.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/LG290P
Populationsreduktion im Hause Upton: Einstellung der HackSpace
Auch nach dem Börsengang gilt, dass man im Hause Upton nicht nur wächst - das hauseigene Elektronik-Magazin HackSpace wird nun eingestellt.

Bildquelle: https://www.raspberrypi.com/news/a-farewell-from-hackspace-magazine/
Abonnenten des Magazins werden automatisch auf die Schwesterpublikation MagPi umgestellt, die laut der Ankündigung fortan „zusätzliche Seiten“ zur Elektronik enthalten wird.
Intel: Kein genereller Recall für „beschädigte“ CPUs
Dass man im Hause Intel für die Unterstützung lustiger politischer Kampagnen und für lustige Maßnahmen gegenüber von geschädigten Kunden ein Herz hat, dürfte bekannt sein. Seit einiger Zeit ärgern sich Besitzer der aktuellsten High-End-Chips über seltsame Stabilitätsprobleme - Ursache dürfte ein Mikrocodefehler sein, der „falsche“ Spannungen einstellt und mitunter zu permanenter Schädigung des Chips führt. Während in der Theorie ein genereller Recall angebracht ist, sieht man bei Intel eine Bringschuld auf Seiten der Nutzer - der im Allgemeinen gut informierte Branchen-Newsdienst TomsHardware berichtet nun folgendes, was zum Kauf einer AMD-CPU motivieren sollte:
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