Es gibt sogenannte LEM-Module von der Firma LEM.
Das ist im Prinzip ein kleiner Transformator,
primär 1-5 Windungen, hier fließt der zu messende Strom.
Sekundär glaube ich 1000 Windungen.
Um auch Gleichstrom zu messen, gibt es im Luftspalt ein Hall-element.
In der Gegenkopplungsschleife wird am ersten Anschluss der
Sekundärwicklung ein Gleichstrom eingespeist, der die Magnetisierung des
Hall-elements zu Null werden lässt.
Der zweite Anschluss der Sekundärwicklung wird nun mit einem ca. 100 Ohm
Widerstand an Masse gelegt. An diesem Widerstand ist nun eine Spannung
zu messen die zum Strom in der Primärwicklung proportional ist.
Klingt gut.
Ist es aber nicht.
1. Sauteuer
2. In den Luftspalt können magnetische Störfelder eindringen
3. Der Eisenkern hat eine Remanenz (magnetisches Gedächnis). Dardurch
sind Gleichstrommessungen ungenau (+-10%)
Besser einen 4-Draht Shunt der Firma Isabellenhütte verwenden.
Daran einen AD-Wandler mit SPI-Schnittstelle anschliessen.
Die SPI-Schnittstelle kann mit 3-4 Optokopplern galvanisch getrennt
werden.