Diese Waage verwenden wir als Küchenwaage. Vorteil ist die reinigbare Oberfläche, Nachteil die schnelle Abschaltung des Displays. Sie merkt sich auch nicht den letzt gemessenen Wert. Sobald sich 25sec nichts mehr ändert, schaltet sie ab.
Aus diesem Grund überlege ich gerade, ob ich diese Änderung nicht simulieren könnte. Die Waage hat 4 Beine. Jedes Bein hat einen Sensor, der mit zwei Drähten an der Prozessorplatine hängt.
Meine Überlegung ist nun, dass ich eine Leitung auftrenne, und einen steuerbaren Widerstand einsetze. Dieser würde alle 24sec eine kurze Änderung der aufgesetzten Masse simulieren, und die Waage dadurch wach halten. Ich weiß nicht genau wie die Sensoren verschaltet sind, möglicherweise alle zu einer Brückenschaltung.
Meine Frage ist also, ob sich jemand mit dieser Art Sensor auskennt, und mir sagen kann, ob dies möglich wäre.
Meine Frage ist also, ob sich jemand mit dieser Art Sensor auskennt, und
mir sagen kann, ob dies möglich wäre.
Als wir ohne Internet noch eigenständig denken durften, hätten wir eine Leitung aufgetrennt und das Ohmmeter drangehalten. Dann hätten wir ein paar Widerstände genommen und geschaut, wie sich die Anzeige verändert.
Interessanter und vmtl. das K.O. der Idee ist die zyklische Umschaltung, einen 555 samt Relais daneben oder wie?
Das werden Dehnungsmesstreifen sein. Vermutlich am einfachsten ist es, einen PhotoMOS Optokoppler parallel zu einem der DMS zu schalten und den ab und zu mal zu beleuchten.
Jedes Bein hat einen Sensor,
der mit zwei Drähten an der Prozessorplatine hängt.
Hallo,
meine erste Idee war es, gar nicht erst eine Leitung aufzutrennen, sondern rein induktiv einzugreifen, indem man um einen der Drähte etliche Windungen dünnen Drahtes wickelt, um dann so eine Art kernlosen Transformator zu erhalten.
Dann könnte eine externe Schaltung durch die Spule ein genügend großes Sinussignal schicken oder falls mehr nötig sein sollte, den Strom eines per Transistor kurz geschlossenen Elkos durch schicken.
Ob das hinreichend ist, kann nur ein Experiment zeigen.
meine erste Idee war es, gar nicht erst eine Leitung aufzutrennen,
sondern rein induktiv einzugreifen, indem man um einen der Drähte
etliche Windungen dünnen Drahtes wickelt, um dann so eine Art kernlosen
Transformator zu erhalten.
Daran hatte ich auch als erstes gedacht. Frage mich aber, ob der Impuls vielleicht zu kurz sein wird, oder wie der Prozessor auf eine plötzliche Wechselspannung reagiert.
Das mit dem Optokoppler finde ich eine interessante Idee. Hast du das
schon mal ausprobiert?
Nö, so ein Problem hatte ich nie. Mir reicht die Minute meiner Waage dicke.
Aber da DMS ihren Widerstand mit der Dehnung ändern, wäre eine Änderung durch einen PhotoMOS vermutlich zielführend.
Also eher was bauen, das den "Unit" Taster regelmäßig "drückt".
Allerdings, ob man diese Waage überhaupt zerstörungsfrei öffnen kann, ob Platz ist da was reinzubauen... ganz schön viel Aufwand für den angestrebten Komfort.
Also eher was bauen, das den "Unit" Taster regelmäßig "drückt".
Ist auch eine Idee, die prinzipiell klappen könnte. Nur muss man dann mehrfach die "Unit-Reihe" durchdrücken. Das werde ich aber zumindest im Auge behalten.
(Das Datenblatt von @Bradward B. betrifft übrigens eine neuere Version der Waage, dort haben sie dazu gelernt und einen Timer eingeführt)
Stimmt, die Katz bleibt sonst nicht lange genug auf der Waage zum wiegen. Das Gewicht von der Maus kann ja wieder abgezogen werden. Denn das Gewicht von Katze und Maus, und Katze mit Maus im Magen ändert sich erstmal nicht, solange nicht das Gewölle hochgewürgt wurde.
Nachtrag: Meine billige Küchenwage schaltet nach ’ner Minute ab – wenn man sie durch Anstupsen zwingt, länger wach zu bleiben, macht sich die Drift bemerkbar. Mag sein, dass das auch hier Hintergedanke bei der kurzen Abschaltzeit war (denn Batterien müssen ja nicht sonderlich geschont werden, wenn’s nicht völliger Pfusch ist). Sollte vielleicht geprüft werden, bevor da groß rumgebastelt wird.
Nachtrag: Meine billige Küchenwage schaltet nach ’ner Minute ab –
wenn man sie durch Anstupsen zwingt, länger wach zu bleiben, macht
sich die Drift bemerkbar. Mag sein, dass das auch hier Hintergedanke
bei der kurzen Abschaltzeit war (denn Batterien müssen ja nicht sonderlich
geschont werden, wenn’s nicht völliger Pfusch ist).
Sollte vielleicht geprüft werden, bevor da groß rumgebastelt wird.
Ich würde da gar nichts dran rumbasteln. Für die Küche ist das Teil vom TO ein Fehlkauf. Zum Kuchenbacken, oder wo auch sonst Tara benötigt wird, taugt das Teil nichts. Küchenwaagen sind doch auch nicht so teuer, daher einfach was gescheites kaufen.
Wenn sie eine ganze Minute wach bliebe, wäre ich schon zufrieden
In der Waage ist noch Platz, um noch 10 CR2032 unterzubringen ;)
Die Idee mit dem Optokoppler fand ich bisher am interessantesten, das lohnt sich mal auszuprobieren.
Die Sache mit Maus und Katze ist bei uns nicht durchzuführen, bei uns gibt es weder noch.
Ein Vibrationsmotor saugt bestimmt noch mehr Strom aus der CR2032, als für die Lösungs des Problems notwendig wäre.
Die internetfreie Idee ein Ohmmeter dran zu halten, kann ich mir nicht als Lösung vorstellen, da es sich um eine Brückenschaltung handelt, und diese Widerstandsänderungen, die bei einem Dehnungsmesstreifen vorkommen, kann ich an meinem Ohmmeter bestimmt nicht messen. Und das vorgeschlagene Relais mit einer CR2032 zu betreiben, halte ich auch für übertrieben.
Bleibt also vorerst der Optokoppler,
außer jemand hat noch bessere und zwar elektronische Ideen, statt Haustiere abzurichten.
Zum Kuchenbacken, oder wo auch sonst Tara benötigt
wird, taugt das Teil nichts.
Tara gibt’s laut Anleitung, und mit 18€ liegt’s auch im Bereich üblicher Küchenwaagen. Genannt wird’s vom Hersteller auch „Tischwaage“, nicht „Briefwaage“ – als Briefwaage bezeichnet der Hersteller die TS-5000/1-Alu.
Offensichtlich stimmt das doch – sorry auch an Hans: Ich hatte die Anleitung für TS-5000/1-Alu vorliegen und hab naiv angenommen, dass es bis auf das Gehäuse der TS5000/1 ohne Alu entsprechen würde.
Ein stromsparender µC mit separater Batterie, der alle x Sekunden einen Portpin von Input ohne Pullup auf Output umschaltet, Portpin und dessen GND oder Vcc parallel zu einem der Messtreifen schalten. Mit einer CR2032 läuft sowas durchaus mehr als 1 Jahr.
Nachtrag: Meine billige Küchenwage schaltet nach ’ner Minute ab – wenn
man sie durch Anstupsen zwingt, länger wach zu bleiben, macht sich die
Drift bemerkbar.
Meine geht nach 3 Minuten aus, selbst diese Zeit finde ich mitunter zu kurz. Drift hatte ich kurz nach dem Einschalten, Null blieb nicht Null. Die CR2032 habe ich durch einen 600mAh-LiIon Akku samt MCP1702-3002 ersetzt, seitdem ist die stabil.
In der Waage ist noch Platz, um noch 10 CR2032 unterzubringen ;)
Nebeneinander oder auch Platz in der Höhe, der andere Batterietypen erlaubt?
Die internetfreie Idee ein Ohmmeter dran zu halten, kann ich mir nicht
als Lösung vorstellen, da es sich um eine Brückenschaltung handelt,
Nicht als Lösung, sondern um zu ermitteln, in welcher Größenordnung ein Zusatzwiderstand sein könnte.
Bleibt also vorerst der Optokoppler,
Von dem wir nicht wissen, wie die Waage reagiert, ob der direkt drauf kann oder einen Widerstand in Reihe braucht. Ich habe eine Waage, die nach Überlast ihren letzten Tara-Wert vergisst und man deshalb innerhalb deren Wägebereich lügen müsste.
Optokoppler - dessen Strom für die LED muß irgendwo herkommen.
Ein stromsparender µC mit separater Batterie, der alle x Sekunden einen
Portpin von Input ohne Pullup auf Output umschaltet, Portpin und dessen
GND oder Vcc parallel zu einem der Messtreifen schalten. Mit einer
CR2032 läuft sowas durchaus mehr als 1 Jahr.
Wie bringst Du dem bei, dass die Waage irgendwann doch Aus sein soll?
Ein stromsparender µC mit separater Batterie, der alle x Sekunden einen
Portpin von Input ohne Pullup auf Output umschaltet, Portpin und dessen
GND oder Vcc parallel zu einem der Messtreifen schalten. Mit einer
CR2032 läuft sowas durchaus mehr als 1 Jahr.
Wie bringst Du dem bei, dass die Waage irgendwann doch Aus sein soll?
Das kann ein eine Unwucht ändern. Z.B. einen Vibrationsmotor mit
AAA-Akku drauf legen, der alle 20s sich mal kurz bewegt.
Der Vibrationsmotor langsam drehend bringt +/- 1gr auf die Waage. Mit dem Akku zusammen kann das Ganze auf glatte 50gr beschwert werden. Oder man nutzt Tara um sich das Kopfrechnen (abziehen) zu sparen.
Zum Kuchenbacken, oder wo auch sonst Tara benötigt
wird, taugt das Teil nichts.
Genau dafür ist die Lösung:
Dieter D. schrieb:
Das kann ein eine Unwucht ändern. Z.B. einen Vibrationsmotor mit
AAA-Akku drauf legen, der alle 20s sich mal kurz bewegt.
Der Vibrationsmotor langsam drehend bringt +/- 1gr auf die Waage. Mit
dem Akku zusammen kann das Ganze auf glatte 50gr beschwert werden. Oder
man nutzt Tara um sich das Kopfrechnen (abziehen) zu sparen.
Hört sich viel praktischer, lebensnaher und preiswerter, als eine kleine, rein elektronische Lösung an.
Die Superditsche Lösung.. *gg
Zum Kuchenbacken, oder wo auch sonst Tara benötigt wird, taugt das Teil
nichts. Küchenwaagen sind doch auch nicht so teuer, daher einfach was
gescheites kaufen.
Ich bin kein Freund von "lass' sein" oder "kauf neu", in diesem Forum möchte und sollte der Basteltrieb befriedigt werden. In dem hier gegebenen Fall weiche ich mal ab und denke auch, dass nur ein Neukauf praktikabel wäre.
Tara gibt’s laut Anleitung, und mit 18€ liegt’s auch im Bereich üblicher
Küchenwaagen.
Gleichartig aussehende Waagen hat Lidl vor ein paar Wochen für 4,99€
beworben. Wie die sich im Detail verhalten, sieht man erst nach dem
Kauf.
Bei meiner Bestellung (Pollin) vom Freitag habe ich eine Waage für 4,99€ dazugepackt, und, wie der Zufall das will, ist die von Lidl. Mit etwas Geduld taucht die auch wieder in der Filliale auf. Betrieb mit 3xAAA.
Abschaltung erfolgt nach 3 Minuten, wenn man nicht zufällig vorher an diese dämliche Touch-Taste kommt.