Hallo Leute,
nachdem in diversen Threads immer wieder von den Möglichkeiten berichtet
wird, zu einem Studium zugelassen zu werden, möchte ich dazu folgende
sagen:
Prinzipiell ist es zu begrüßen, auch auf dem zweiten Bildungsweg ein
Stium zu ermöglichen. Was die meisten dabei allerdings vergessen: Die
Zulassung zu einem Studium bedeutet noch lange nicht, dass man das
Studium dann auch erfolgreich beenden wird. Gerade in den
technisch-naturwissenschaftlichen Fachbereichen sind die Anforderungen
an die Studenten relativ hoch.
Da der Inhalt einer Meisterausbildung doch deutlich von den Inhalten
einer Technikerausbildung abweicht, sind vermutlich auch die Chancen
sehr unterschiedlich, ein technisches Studium erfolgreich zu
absolvieren. Ich schätze dabei die Chancen für Techniker deutlich höher
ein als die eines Meisters, da die Technikerausbildung doch deutlich
eher in die Richtung Studium geht. Trotzdem sollte man sich keinen
Illusionen hingeben: auch für Techniker ist die Chance, ein Studium
erfolgreich abzuschließen, eher gering!
Fuzzi schrieb:> Wenn du deinen meister hast,hast du auch automatisch die> fachhhochschulreife!!!
Nein das nicht. Man darf dann nur an einer Hochschule studieren durch
den 3. Bildungsweg.
rhöner schrieb:> Meines wissens und meiner erfahrung nach ist der Meistertitel höher> angeordnet und angesehen als der Techniker,sowohl in der industrie als> auch im handwerk!
Nein, denn es geht ums Bildungsniveau und da ist das recht einfach :
Facharbeiter<Meister<Techniker<Bachelor<Master<PhD
rhöner schrieb:> Meines wissens und meiner erfahrung nach ist der Meistertitel höher> angeordnet und angesehen als der Techniker,sowohl in der industrie als> auch im handwerk!
Wo hast du dieses Wissen her? Dann muss ich dich korrigieren, denn der
Technikerabschluss ist höher angesiedelt als der Meisterabschluss.
Vom Ansehen her kommts wohl auch auf den Bereich darauf an, im Handwerk
mag der Meister das bessere Ansehen haben, im Ingenieurbereich wohl eher
der Techniker.
High Performer schrieb:> auch für Techniker ist die Chance, ein Studium> erfolgreich abzuschließen, eher gering
Mit welcher Begründung?
Das Niveau vom Meister und Techniker sind annähernd gleich!!!!
Die längere Technikerausbildung resultiert daraus, dass
Techniker einfach viele allgemein bildenden Unterrichtsstoff
haben, wie:
Deutsch
Physik
Chemie
Psychologie
etc.
Diese Fächer nehmen viel Zeit in Anspruch und verlängern einfach
die Ausbildungszeit merklich.
In Köln dauert die Vorbereitung zum Elektrotechnikermeister
zum Beispiel 14 Monate an der Hwk - nur halt ohne diese Fächer.
So jetzt ist hoffentlich Schluss mit diesen Welt-Streiteren!
Amtlich!!!
Packe ich Sport, Geschichte, Religion, Erdkunde und Kunst noch dazu,
dauert es 3 Jahre! Da wird der Techniker nicht automatisch besser
als der Meister!!!
Mit einem Meistertitel kann man viel mehr anfangen als mit einem
Techniker. Man kann sich z.B. leichter selbstständig machen, auch als
zweites Standbein neben einem Job als Angestellter.
Aha, psychologie, und weiss beim Meister AdA und Menschenführung heisst
ist was anderes?
Und von Deutsch, Physik und Chemie hab ich bisher auch noch nicht so arg
viel mitbekommen.
Auch schonmal gemerkt dass sich die Meisterkurse je nach Schule
unterschielich oft treffen?
Meinst du wir machen in der doppelten Zeit echt nur n bissl
Allgemeinbildung?
Das der MEister viel mehr in BWL, Betriebsführung, Recht macht (damit
profiliert er sich ja so gern) wird auch totgeschwiegen.
Also sorry, gerade in Mathe, Informatik, Elektronik und µCs ist da doch
ein gewisser Unterschied.
Die beiden Ausbildungen haben auch unterschieldiche Ziele.
Und jede ist für ihres gut.
klaus schrieb:> Mit einem Meistertitel kann man viel mehr anfangen als mit einem> Techniker. Man kann sich z.B. leichter selbstständig machen, auch als> zweites Standbein neben einem Job als Angestellter.
Äh, seit einigen Jahren kann sich auch ein Techniker Problemlos in die
Handwerksrolle eintragen lassen.
Beim EVU wirst du wohl als Techniker nicht angenommen, aber wer macht
denn mit nem Techniker dann nen Schlitzkloperbetrieb auf, wenn er sich
selbstständig macht?
Um mal ein Beispiel zu geben, wie das bei uns ist:
Fachlich:
-------------
Technische Informatik: 4 Jahre durch mit 2 Stunden pro Woche
Digitaltechnik 1 Jahr: 2 Stunden pro Woche
Elektrotechnik 2 Jahre: 3 Stunden pro Woche
Elektronik 2 Jahre: 2 Stunden pro Woche
Technische Mathematik 2 Jahre: 3 Stunden pro Woche
Anlagen und Systemservice (VDE0100-kram) 2 Jahre: 1 Stunde pro Woche
Planung und Dokumentation (eher Simulation und Routing) 1 Jahr: 2
Stunden pro Woche
Mikrocontrollertechnik 2 Jahre: 2 Stunden pro Woche
Betriebssysteme/Client-Server 2 Jahre: 2 Stunden pro Woche
Kommunikations- und Netzwerktechnik 2 Jahre: 1 Stunde pro Woche
Allgemein
---------------
Betriebliche Kommunikation (=Psychologie und Deutsch vereint) 4 Jahre: 1
Stunde pro Woche
BWL 4 Jahre: 1 Stunde pro Woche
Englisch 4 Jahre: 1 Stunde pro Woche
wie du siehst machen wir also im vergleich zum Meister wirklich
ausschliesslich Sport, Musik, Kunst, spielen unsere Namen mit
Fingerfarben auf dem Xylophon, beschäftigen uns mit Ethik, Philosophie,
Umweltschutz, Politik und Astronomie. Von fachlichen Sachen halten wir
hingegen nichts.
Da Meister nichts mit Betriebsführung, BWL, Recht, Ausbildung und
sonstigem machen, sondern ihre Zeit ausschliesslich mit fachlichen
Inhalten verbringen sind sie uns natürlich fachlich klar voraus....
[/Ironie off]
Staatl.GeprüfterTechnician schrieb:> Das Niveau vom Meister und Techniker sind annähernd gleich!!!!
Und das weißt du woher?
Aus sicherer Quelle weiß ich, dass diese beiden Bildungsgänge nicht das
gleiche Niveau haben. Das heißt, dass der Meister schlecht ist oder kein
gutes Niveau hat, sondern dass die Technikerausbildung ein höheres
Niveau hat und einen Level über der Meisterausbildung ist.
klaus schrieb:> Mit einem Meistertitel kann man viel mehr anfangen als mit einem> Techniker. Man kann sich z.B. leichter selbstständig machen, auch als> zweites Standbein neben einem Job als Angestellter.
Man kann sich auch als Techniker selbständig machen.
> aber wer macht> denn mit nem Techniker dann nen Schlitzkloperbetrieb auf, wenn er sich> selbstständig macht?
Das würde ich sogar als Ingenieur machen, da ich trotz angeblichem
Fachkräftemangel nie einen Job als Ingenieur gefunden habe. Dabei habe
ich mich über 5 Jahre sehr intensiv um eine Stelle als Ingenieur bemüht
und hätte fast jeden Job angenommen.
> Man kann sich auch als Techniker selbständig machen.
Das hat hier aber auch keiner bestritten. Es ging nur darum, dass es als
Meister einfacher ist und man dadurch eventuell mehr Möglichkeiten hat.
gunnar schrieb:> Das hat hier aber auch keiner bestritten. Es ging nur darum, dass es als> Meister einfacher ist und man dadurch eventuell mehr Möglichkeiten hat.
Welche Möglichkeiten hat man denn mehr? Und in welchen Punkten ist es
einfacher?
Noch mal zu den stunden
in MV
http://www.bs-metall-hro.de/Fachschule-fuer-Technik.74.0.html?&L=0
Deutsch 120
Englisch 160
Philosophie oder Religion 80
Sozialkunde 120
Betriebswirtschaft 200
--------------------------------------
grand sum 680
insg 2640h
dh nicht technische fächer machen rund 25,75% aus...(wobei der meister
auch bwl hat, zudem dürfte das praxis projekt die summe etwas
reduzieren, wohin gegen präsentation sicherlich für andere fächer wie
deutsch und englisch bewertet werden können - daher geleicht sich das
wieder aus!(eine dokumentation muss sich ja auch an die vorgaben der
standard sprache halten (ist also auch deutsch bzw englisch)))
gunnar schrieb:>> aber wer macht>> denn mit nem Techniker dann nen Schlitzkloperbetrieb auf, wenn er sich>> selbstständig macht?>> Das würde ich sogar als Ingenieur machen, da ich trotz angeblichem> Fachkräftemangel nie einen Job als Ingenieur gefunden habe. Dabei habe> ich mich über 5 Jahre sehr intensiv um eine Stelle als Ingenieur bemüht> und hätte fast jeden Job angenommen.
Kam vielleicht etwas abwertend rüber, sollte es aber nicht. Ein
Techniker hat ja von der Art arbeit und Betrieb in der Regel nicht die
Ahnung wie ein Elektromeister.
So war das gemeint.
gunnar schrieb:>> Man kann sich auch als Techniker selbständig machen.>> Das hat hier aber auch keiner bestritten. Es ging nur darum, dass es als> Meister einfacher ist und man dadurch eventuell mehr Möglichkeiten hat.
Das stimmt, aber auch nur in der Richtung der Installationsbetriebe, die
ja eh klassisch eine Meisterdomäne darstellen.
Ein selbstständiger Techniker wird vl mal noch eher mit einer
Entwicklung beauftragt als ein Meister.
Ziehtl eben auf unterschiedliche Fachgebiete ab.
>Staatl.GeprüfterTechnician schrieb:>> Das Niveau vom Meister und Techniker sind annähernd gleich!!!!
Unfug. Beide Fortbildungen haben einen ganz anderen Schwerpunkt und eine
unterschiedliche Dauer.
Gleich ist die Zugangsvoraussetzung: Abgeschlossene Lehre und BE.
Der Meister hat nur die halbe Studenzahl des Technikers.
Der Meister hat als Primärziel, sein handwerk meisterlich auszuführen
(praktischer Teil - theoretischer Teil), einen Handwerksbetrieb zu
leiten (betriebswirtschaftlicher Teil) und Azubis fachgerecht
auszubilden (ausbildereignungsprüfung).
Der Techniker ist vom Handwerk entfernter und lernt auf mehr
wissenschaftsbasierter Ebene. Er ist theoretisch versierter als ein
Meister. Darüber hinaus ist es Aufgabe der Fachschulen, in den
relevanten allg. Hauptfächern, das Niveau einer FHR zu erreichen.
Gerade den Anspruch der FHR erfüllt die Ausbildung des Meisters nicht.
Paul schrieb:> Darüber hinaus ist es Aufgabe der Fachschulen, in den> relevanten allg. Hauptfächern, das Niveau einer FHR zu erreichen.
Ist es nicht. zumindest nicht überall.
Man bekommt ja nicht überall die FHR dazu. Ausserdem: Man muss für die
FHR keine Prüfungen machen (zumindest bei uns so). Die wird einem
anerkannt, so wie man mit abgeschlossenem FH-Studium auch eine
allgemeine Hochschulreife dazubekommt.
Auf der FH hat man ja auch keine2. Fremdsprache oder Religion.
Wie von meinen Vorgängern beschrieben,ist die Hirarchie eben nunmal:
Lehrling < Geselle < Meister < Techniker < Bachelor < Master
wobei eben zu erwähnen ist,daß der Meister mehr in der Praxis unterwegs
ist,bzw praktische Aufgaben an seine Gesellen etc verteilt und der
Techniker hingegen die theoretischen Vorlagen des Ingenieurs mit
überarbeitet und prüft,ob, und wie, diese in der Praxis umgesetzt werden
können
Ingenieur -------> Techniker --------> Meister
Theorie Theorie / Praxis Praxis
Auf der FH hat man ja auch keine2. Fremdsprache oder Religion.
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-> quatsch zeigt wieder die unwissenheit.
Es gibt sehr wohl die möglichkeit mehr als eine Sprache als Pflichtmodul
zuhaben seis in int. Bwl. etc. oder aber zB weil man einen doppel degree
macht zB die TUM bieted soetwas an (gibt aber auch FHs bei den man in
koop. mit Hochschulen in Frankreich zB zum "génie" wird;) ergo auch an
FHs kann man mehr als eine sprache in einen ing studium haben! )
hallo, erstmal
habe mir den Threat komplett durchgelesen da ich nun auch endlich mit 24
jahren Meister oder Technikerausbildung machen möchte.
Ich Arbeite bei einer Bahngesellschaft in der Werkstatt und habe mir die
Berufsfelder Techniker/Meister mal bei uns angesehen und auch bei den
jenigen hinterfragt.
Vom Stressfaktor sind beide Berufe bei uns in der Firma gleichgestellt.
Vom Geld her sind beide fast identisch. sind evt 100 -200 euro Brutto
unterscheid.
Jedoch sehe ich das der Meister Unabhängig von der geschäftsführung
eigene Entscheidungen trifft und für die Kompletten 3 Werkstätten
zuständig ist.
Wo der Techniker leider nur der handlanger des Eisenbahnbetriebsleiters
ist der Dipl. Ing ist.
Mir hat mal jemand gesagt. Mach dein Meister wenn du in Deutschland
bleiben willst. Mach dein techniker wenn du ins Ausland gehst.
Kumpel macht Techniker in Dubei und man kann sich nicht vorstellen was
der für Geld macht mit Späsen usw.... aber das ist wohl eher Glücksache.
ich weis es auch nicht... Daher werde ich den Meister einschlagen im
abendstudium.
Weis nur noch nicht wo man es in berlin machen kann:) vielleicht weis
jemand wo ? Auf jeden fall hat man nach 2,5 jahren sein Fachabi und kann
gegebenfalls weitermachen. Das wird sich aber später zeigen ..
Danke trozdem für die 1 1/2 h die ich gebraucht habe um alles
durchzulesen :) Gruß an alle
Alex schrieb:> Mir hat mal jemand gesagt. Mach dein Meister wenn du in Deutschland> bleiben willst. Mach dein techniker wenn du ins Ausland gehst.
Auch der Techniker wird im Ausland nicht so einfach anerkannt.
Sicherlich leichter als Meister.
>Mir hat mal jemand gesagt. Mach dein Meister wenn du in Deutschland>bleiben willst. Mach dein techniker wenn du ins Ausland gehst.
Leider ist das Unfug. Beide Qualifikationen sind international nicht
genormt und relativ unbekannt.
Auf Dtl. bezogen: Mach den Meister, wenn Du einen Handwerksbetrieb
führen willst und Azubis ausbilden willst. Mach den Techniker, wenn Du
auf grober wissenschaftlicher Grundlage einen tieferen Einblick in die
Theorie haben willst und später im Service, als Konstrukteur bzw.
Assistent im Ingenieurbüro oder aber als Spezi (z. B. SPS-Planung) im
Betrieb arbeiten willst. Den ersten Schritt in Richtung Hochschulstudium
(FHR) hast Du auch.
Hallo Leute, ich bin staatl.gepr. Medizintechniker und ich bin froh
drüber. Den Ausbildereignungsteil des Meisters habe ich an meiner
Fachschule nebenbei gemacht (bieten die Fachschulen immer mit an). So
kann ich Azubis ausbilden und Handwerksrollen-eintragsberechtigt ist man
als Techniker auch. Somit war die Wahl, Meister oder Techniker für mich
erledigt.
Viele Grüße
Paul schrieb:> Assistent im Ingenieurbüro
:-)
Oder im Projektmanagement, im Vertrieb, in der Entwicklung, Produktuion,
Qualitätsmanagement...in Zusammenarbet mit Ingenieuren Aufgaben haben
willst.
Thomas1 schrieb:> Auch der Techniker wird im Ausland nicht so einfach anerkannt.> Sicherlich leichter als Meister.
Das "Ausland" ist die ganze Welt-Deutschland. Da gibt es schon
Unterschiede. Das beste ist bei einer Auslandsvertretung einer deutschen
Firma anzufangen. Oder man knüpft durch seine Tätigkeit Kontakte zu
ausländischen Partnern/Kunden.
Verstehe das sowieso nicht ganz mit der Anerkennung. Meinst Du durch den
Staat oder die Firmen?
Deine Aussage müsstest Du mal konkret belegen.
Paul schrieb:> Leider ist das Unfug. Beide Qualifikationen sind international nicht> genormt und relativ unbekannt.
Auch der der deutsche Ing. ist international nicht genormt. Bachelors
und engineers sind in manchen Länder auf Facharbeiterebene.
Deutschland ist nunmal nicht der Nabel der Welt.
Alex schrieb:> Kumpel macht Techniker in Dubei und man kann sich nicht vorstellen was> der für Geld macht mit Späsen usw.... aber das ist wohl eher Glücksache.
Die Spesen bekommt jeder. Das ist gesetzlich geregelt. Solche Jobs sind
keine Glückssache sondern schwer zu besetzen. Als normaler Monteur
(meinetwegen Mechaniker) kann man das auch machen. Bezahlt wird da auch
sehr gut.
Und letztens arbeitet den Kumpel für ne deutsche Firma, sonst gäbe es
keine "Späsen".
Alex schrieb:> Jedoch sehe ich das der Meister Unabhängig von der geschäftsführung> eigene Entscheidungen trifft und für die Kompletten 3 Werkstätten> zuständig ist.> Wo der Techniker leider nur der handlanger des Eisenbahnbetriebsleiters> ist der Dipl. Ing ist.
Tja da siehst Du mal, dass man nicht alles an der Ausbildung festmachen
kann. Deine Position im Betrieb hängt von sehr vielen anderen Faktoren
ab.
techn123 schrieb:> Auch der der deutsche Ing. ist international nicht genormt. Bachelors> und engineers sind in manchen Länder auf Facharbeiterebene.> Deutschland ist nunmal nicht der Nabel der Welt.
Einfach nur schwachsinn. Bachelor ist international ein
Hochschulabschluß. Zur Berufsanerkennung ist noch mehr notwendig.
>Auch der der deutsche Ing. ist international nicht genormt. Bachelors>und engineers sind in manchen Länder auf Facharbeiterebene.>Deutschland ist nunmal nicht der Nabel der Welt.
Klar, deshalb machte man die Bologna-Reform, weil man einen Bachelor
nirgends kennt. LOL. Bachelor ist ein international anerkannter
Hochschulabschluß.
Engineer hingegen ist ein Titel, den man in Dtl. gar nicht kennt, und im
Ausland wird er für Hinz und Kunz verwendet. Engineer != Ingenieur
Engineer ist in einigen Ländern wesentlich mehr geschützt als der
Bachelor;)
"im Ausland wird er für Hinz und Kunz verwendet"
Das ist Quatsch! Es hängt vom Land ab insb. in Commenwealth sind die
Regel recht hoch zB Kannada.
Und wenn man sich in einen Land "Engineer" nennen darf in den engl.
keine offizelle Sprache (oder quasi wie in der USA) ist dann kann man
das nicht vergleich!(rechtlich geschützt ist in der BRD auch nur der
Ing., beim engineer wäre es max. Problematisch wegen verwechselungs
Gefahr! (aber auch gibt es einige die sich "Software Engineer" nennen
ohne bis jetzt rechtliche Probleme gehabt zu haben! Genauso könntest du
dich in Kannada als Ingenieur bezeichnen und müstest damkit rechnen
probleme wegen verwechselungs gefahr zubekommen (könnte aber auch gut
gehen!) ))
ergo was du schreibst ist wie auch in den anderen beiträgen idR Falsch!
Hallo miteinander,
hab mir diesen ganzen Beitrag jetzt mal durchgelesen. Werde aber leider
nicht schlauer als ich jetzt schon bin. ;-)
Was der Meister und der Techniker für ein Aufgabengebiet hat ist klar.
Aber zu was tendiert ihr jetzt. Lohnt sich der Meister mehr oder
Techniker?? Wie sieht es mit der Zukunft aus in den Berufen aus??
Wäre dankbar über eure Antworten bzw. Ratschläge.
Gruß Sascha
Hallo miteinander,
hab mir diesen ganzen Beitrag jetzt mal durchgelesen. Werde aber leider
nicht schlauer als ich jetzt schon bin. ;-)
Was der Meister und der Techniker für ein Aufgabengebiet hat ist klar.
Aber zu was tendiert ihr jetzt?? Lohnt sich der Meister mehr oder
Techniker?? Wie sieht es mit der Zukunft in den Berufen aus??
Wäre dankbar über eure Antworten bzw. Ratschläge.
Gruß Sascha
Sascha schrieb:> Was der Meister und der Techniker für ein Aufgabengebiet hat ist klar.>> Aber zu was tendiert ihr jetzt??> Lohnt sich der Meister mehr oder> Techniker??
Meister ist auf jeden Fall kürzer => geringerer Aufwand
Beim IHK-Meister gibtst genügend Fernlehrgänge und nebenberufliche
Ausbildungsgänge. Beim Techniker gibts die Angebote auch, aber man muß
halt in Vollzeit 2 und in Teilzeit 4 Jahre rechnen. Also der Zeitaufwand
ist locker doppelt so hoch.
Wichtig ist halt auch das Ziel, was man hat.
Wenn einer schon den Gedanken hat danach ein Studium zu machen, und noch
keine Hochschulzugangsberechtigung besitzt und in dem betr. Bundesland
dies mit einen Meister möglich ist. So halte ich den Meister dann für
den Aufwand minimierenden Weg.
Gegenüber den Techniker sind halt heute die Bac. Absolventen der
Berufsakademien und dualen Hochschulen ganz klar im Vorteil. Deshalb
denke ich mir sind die Techniker in Zukunft nicht mehr so begehrt, wie
es noch in den 90`er war.
> Wie sieht es mit der Zukunft in den Berufen aus??
Das sind Abschlüsse, keine Berufe!
>>> Wäre dankbar über eure Antworten bzw. Ratschläge.>
>Was der Meister und der Techniker für ein Aufgabengebiet hat ist klar.>Aber zu was tendiert ihr jetzt. Lohnt sich der Meister mehr oder>Techniker?? Wie sieht es mit der Zukunft aus in den Berufen aus??
Ich antworte mal mit der Aussage eines Chefs eines KMU:
"In einem KMU haben wir für den Meister keine Verwendung". Er stellte
einen Techniker ein. Im großen Betrieb oder Handwerksbetrieb sieht es
dann anders aus.
>Wenn einer schon den Gedanken hat danach ein Studium zu machen, und noch>keine Hochschulzugangsberechtigung besitzt und in dem betr. Bundesland>dies mit einen Meister möglich ist. So halte ich den Meister dann für>den Aufwand minimierenden Weg.
Kurz formuliert:
Willst Du möglichst schnell eine Hochschulzugangsberechtigung, mache den
Meister.
Willst Du hingegen eine Hochschulreife, mache den Techniker, die FOS
oder das Gym.
Rangliste in acht StufenDer EQR verspricht hier Abhilfe. Er beschreibt
ein System von acht Stufen, denen jeweils bestimmte Kenntnisse,
Fähigkeiten und Kompetenzen zugeteilt sind. Level 1 hört sich so wie die
Stellenbeschreibung für einen Hilfsarbeiter an. Der Betroffene muss
"grundlegendes Allgemeinwissen" und "grundlegende Fertigkeiten"
mitbringen, die zur "Ausführung einfacher Aufgaben erforderlich sind".
Außerdem sollte er "unter direkter Anleitung in einem vorstrukturierten
Kontext" arbeiten und lernen können. Die Anforderungen steigern sich mit
jedem höheren Rang. Im Bereich der Kenntnisse geht das von
"grundlegendem Faktenwissen" (Stufe 2), über "breites Spektrum an
Theorie- und Faktenwissen" (Stufe 4) und "hoch spezialisiertes Wissen"
(Stufe 7) bis hinauf zu "Spitzenkenntnissen" (Stufe 8). Die Einteilung
im Bereich "Kompetenzen" unterscheidet zwischen "einem gewissen Maß an
Selbständigkeit" (Stufe 2), "Verantwortung zur Erledigung von Arbeits-
und Lernaufgaben" (Stufe 3), der "Übernahme von
Entscheidungsverantwortung" (Stufe 6) und "fachlicher Autorität und
Innovationsfähigkeit" (Stufe 8).Der "Deutsche Qualifikationsrahmen für
lebenslanges Lernen" knüpft im Kern an diese Vorgaben an, präzisiert
diese in einer sogenannten DQR-Matrix aber noch weiter. Differenziert
wird hier anhand von vier Kategorien: "Wissen", "Fertigkeiten", "Soziale
Kompetenz", "Selbständigkeit". Über das den einzelnen Stufen
zugeschriebene Anforderungsprofil besteht bei den beteiligten Akteuren
schon seit längerem Einigkeit. Was noch fehlte und worum bis zuletzt
heftig gerungen wurde, war die Aufnahme der einzelnen deutschen
Bildungsabschlüsse in die Rangliste. Die jetzt erreichte
Vereinbarung sieht nach Angaben von Schavans Ministerium wie folgt aus:
Den DQR-Niveaus 1 und 2 entspricht die "Berufsausbildungsvorbereitung",
auf den Stufen 3 und 4 folgen eine zwei- bzw. dreijährige "berufliche
Erstausbildung", auf Level 5 landen Fortbildungen, "die vergleichbar
sind mit dem IT-Spezialisten", die 6 erreichen der "Bachelor, der
Meister, der Fachwirt und die Fachschulabschlüsse wie Techniker", auf
die 7 schaffen es der "Master und der Strategische Professional (IT)",
und die 8 gibt es nach erfolgreicher Promotion.
Somit sind beide gleichgestellt !!!
Punkt