Eagle Platine mit ENC28J60 und AVR Mega8L

Gast #278375
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Hallo mikrocontroller.net!

Ich möchte demnächst einen kleinen aber feinen Webserver mit dem
ENC28J60 von Microchip basteln. (siehe Anhang) Als Mikrocontroller hab
ich mich für den AVR Mega8L entschieden. Der passt noch ganz gut auf
die 08x10 Eagle Freeware Platine. 8kb Flash müssten eigentlich auch
gerade so ausreichen. Ich hab da jetzt noch ein paar Fragen bevor ich
anfange mit ätzen und löten.

Gibt's bei dem 25 MHz Quarz noch was zu beachten? Kann ich da einen
normalen Quarz nehmen oder besser einen Oszilator? Oszi 25,000 gibts
aber nur mit 5V?

Ist der Übertrager richtig angeschlossen? Gibt's den bei Reichelt
eigentlich auch einzeln oder muss ich den von einer Netzwerkkarte
runter löten?

Der ENC28J60 braucht laut Datenblatt bis zu 250mA/3,3V. Reicht da die
vorgesehene Spannungsquelle oder muss ich die noch größer
dimensionieren?

Hab ich sonst noch was wichtiges übersehen oder müsste das so
funktionieren?

Danke schonmal falls sich jemand die Mühe machen und sich den
Schaltplan ansehen sollte.
Angehängte Dateien:
Gast #278384
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Half oder Full Duplex ist mir erstmal egal. Mit Twisted Pair Kabel
müsste ja eigentlich beides möglich sein. Half Duplex ist glaub ich nur
mit eingebaut damit man den ENC auch an einen Bus hängen kann. Der
Flaschenhals wird dann eh der SPI Bus bzw. die RS323 Buchse sein so
dass 10 Mbits oder 10+10 Mbits auch keinen Unterschied macht.

Der 25 Mhz Quarz ist natürlich für den Ethernet Controller gedacht. An
den AVR kommt ein 7,3xxx baudraten Quarz damit er die RS232 mit
maximaler Geschwindigkeit befeuern kann.

Mal sehen: die Samples von Microchip und Maxim sind inzwischen
eingetroffen... Fehlt eigentlich nur noch der AVR die restlichen
Bauteile sind alle auf der PCI Karte aus meinem alten Rechner.
Gast #278387
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hallo m4444x,

Ich möchte dir noch gerne ein paar hilfreiche tips für dein Layout
geben...

1. wenn du dir das alles schon antust, schematic hast du ja wirklich
schön beschriftet und so tät ich mir fielleicht noch mal das boadr zu
herzen nehmen und das ev. noch etwas "umtunen"

Von der Schematic siehst du später nichts aber wenn am board
leiterbahnen sind, die so wirr herumfahren in 10° winkel... dann sieht
das später nicht so fein aus... willst ja später auch freude am board
haben??

noch ein ganz wichtiger tip:
das bord selber ist geschmacksache... was jedoch blöd ist, ist wenn du
am board wenn du durchkontaktierungen bohrst die ganzen Lötaugen
wegbohrst... deshalb solltest du die Löcher groß genug machen... und
auch etwas "fleisch" lassen... denk daran du bohrst min. mir 06
besser mit 08
(da bin ich auch schon eingefahren)
außerdem wirst du warscheinlich händisch bohren und dass ist ein scheiß
mit so kleinen löchern

Ich will dich damit jetzt nicht beleidigen... dass sind nur ein paar
hilfreiche tips von jemanden, der so was schon öfter gemacht hat und
auch schon oft eingefahren ist.

MFG Chris
Gast #278388
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ach ja wass ich dir noch sagen wollte wenn beim µC noch was frei ist
täte ich dir raten die handshake leitungen der rs232 zu verwenden...
inputbuffer fird sehr klein sein und wenn du die Zeit während eines
laufenden Programmes zum einlesen der ser. daten über die rs232 nicht
hast, ´kannst du probs bekommen.
wenn du sie jedoch verwendest, kannst du dem PC oder was du dazu
anstecken möchtest sagen, er soll mit dem übertragen warten, bis du
Zeit hast (der Pc hat einen großen outputspeicher)

und selbst wenn du sie jetzt nicht brauchen solltest, weil sowieso
nichts "gleichzeitig abläuft" solltest du's dir angewöhnen!

Ach ja wenn wir schon mal von probs reden... ich hab gesehen, dass du
für irgendwas einen pwm ausgang vorgesehen hast... wenn du diesen
interruptgesteuert machst must mit deinem rs232 interrupt auch wider
aufpassen (interruptprioritäten) oder wenn der pwm nicht wichtig ist
schalt den interrupt während der seriellen übertragung aus.

MFG Chris
Gast #278390
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"Sollte jemand von euch einen oder zwei von den ENC28J60 übrig haben
und
an einem Verkauf interesse habe bitte melden.
Ich würde sehr gerne ein Projekt mit diesen chip starten habe aber
leider keine Quelle für diesen."


Bei Microchip gibt es Samples kostenlos.
Die verschicken bis zu 6 Stück. Einfach anmelden und ab geht die Post.

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