Hallo,
hat hier schon jemand WinAVR mit DevCPP zum Laufen bekommen?
Link: http://www.bloodshed.net/devcpp.html
Der bei DevCPP mitgelieferte gcc/gdb erzeugt Programme für
Windows (und DOS) und diese lassen sich prima in der IDE
debuggen.
Welche Einstellungen muß man machen, damit alles richtig
kompiliert wird?
Ich habe schon ein paar Einstellungen vorgenommen, aber
es kommt immer eine .exe-Datei raus (die intern eigent-
lich aber schon eine .elf-Datei ist). Die weitere Verarbeitung
zur .hex-Datei fehlt noch.
Wie muß man den Debugger einbinden, damit man auch richtig
in der IDE debuggen kann, also mit gdb und SimulAVR?
Joline
Der Thread ist schon etwas älter. Ich frage mich, ob inzwischen jemand
erfolgreich WinAVR mit Dev-Cpp verwendet, bzw. ob das überhaupt geht?
Gibt es analog zu ARM-DevCpp auch ein AVR-DevCpp?
http://www.mikrocontroller.net/articles/ARM-DevCpp
MfG Peter
Was für nen Vorteil sollen Eclipse oder DevCPP gegenüber dem AVR Studio
haben? Im AVR Studio hab ich doch sogar nen Simulator und
Programmiersoftware. Der WinAVR wird problemlos eingebunden und man kann
sich die Makefiles sparen
Beim DevCpp find ich ganz praktisch dass er mir die Funktionsparameter
anzeigt, wenn ich eine Funktion aufurfen will die existiert. Gleiches
gilt für Strukturen; also wenn ich eine Struktur deklariert habe und
eine entsprechende Variable von diesem Typ definiere, so geht bei DevCpp
ein kleines Fenster mit den Members auf, wenn ich "." bzw. "->" hinter
dem Namen eintippe.
Ist zwar nix dolles, aber wenn man sich mal dran gewöht hat ist es schon
ganz praktisch.
Ich habe mit AVR Studio nicht nicht in C programmiert, ich glaube aber
nicht dass er sow etwas kann.
@Markus:
Zunächst sei bemerkt, dass das AVRStudio den WinAVR erst nach Eröffnung
dieses Threads zu unterstützen begann.
Außerdem unterstützt AVR-Studio kein C++ sondern nur reines C, und es
ist, soweit ich weiß, auch nicht geplant, dies zu ändern.
Eclipse (und auch DevCpp) besitzt einige schöne Eigenschaften, die das
Zurechtfinden in großen Projekten erleichtern.
Für kleinere Projekte in reinem C finde ich das AVR-Studio durchaus gut
geeignet. Zudem hat es, wie Du schon schreibst, den Vorteil, Simulation
und Programmiergerät-Anbindung zu enthalten.
Ah, danke für die Infos. Wie weit ist den C++ auf dem AVR mittlerweile?
Vor geraumer Zeit gab es nicht wirklich viel, speziell bei der avrlib
war noch nix zu finden. Frisst das nicht Ressourcen und Rechenzeit?
Ich hänge mich einfach nochmal ran. Ich möchte auch DevCPP wegen der
o.g. Features nutzen aber das RoboterNetz Tutorial nutzt die ganzen
Features der automatischen MAKEFILE Erzeugung garnicht aus :-( Und das
ARM Tut ist ein bissel unspezifisch für AVR qC.
Hat einer das schon einmal komplett auf DevCPP umstellen können, sprich
auch das Debuggen per GDB/SimulAVR? Mit AVRStudio mag ich mich
eigentlich nicht so richtig anfreunden und wenn man schon eine schöne
IDE hat, sollte man doch auch probieren vom ewigen
Werkzeuge->WinAVRClean wegzukommen, wenn das eh schon besser eingebaut
wurde...
Ich bin mittlerweile auf codeblocks (www.codeblocks.org) umgestiegen ->
lässt sich wie DevCpp an alle möglichen Compiler anpassen, wird im
Gegensatz zu DevCpp aber ständig weiterentwickelt.
Bugfixes und Erweiterungen fliessen bei den Jungs von codeblcoks so gut
wie täglich ein -> http://forums.codeblocks.org/index.php?board=20.0
Das Programm ist ein OpenSource-Projekt und mittlerweile auf
verschiedenen Plattformen verfügbar (Windows, Linux - z.T. als fertige
Packages)
Ich hatte noch keinen Anlass zum meckern, von daher würde ich Dir
empfehlen, es einfach mal auszuprobieren (kost' ja nix ;) )
DevCpp ist übrigens auch auf C++ getrimmt - wofür, meinst Du, steht das
'pp' sonst hinter dem C?
Mist, noch was vergessen:
Falls Du schon bestehende DevCpp-Workspaces hast: diese lassen sich
direkt in cb importieren -- na los, probier's einfach mal :)
> wofür, meinst Du, steht das> 'pp' sonst hinter dem C?
Früher[tm] stand CPP mal für den C-Präprozessor. ;-) Erst Winzigweich
hat die CPP-Unsitte angefangen. Alle anderen nennen das einfach C++.
Was sind den nun die Vorteile von Codeblocks gegen über dem DevCpp?
Ich benutze ja den DevCpp (mit WinAVR) und bin zufrieden.
Nun habe ich zum Testen (auf grund dieses Threads) Codeblock
installiert. Also noch habe ich WinAvr nicht zum laufen bekommen. Die
Optik ist zwar ganz nett und das man die "Klammerblöcke" ausblenden kann
ist hübsch.
Suche aber noch den Grund um Umzusteigen.
Was ist an einem nicht aufgelösten define denn ein "Bug"?
Ein Bug ist per definitionem ein Fehler.
Der Präprozessor ersetzt Makros, das ist seine Aufgabe. Damit ist das
Zeug aus dem Code, den der Compiler dann sieht, verschwunden, folglich
kann der Compiler dafür keine Debug-Informationen mehr erstellen. Damit
kann ein Debugger die defines nicht sehen.
Abhilfe: enum, mittlerweile auch (in C++ schon länger) echte Konstanten.
Hat denn sonst einer ne schöne Idee für eine pure "C" IDE die WinAVR
unterstützt? Also mit ein bissel schnicken Sachen wie Code folding,
Auflösen von Funktionsparameter usw...?
Es gibt bei Heise ein Projekt, das nennt sich c't-Bot. Dort wird Eclipse
mit dem CDT-Plugin verwendet. Müßte man sich mal näher ansehen (wenn man
Zeit hat... ;) ).
Uahh Ecplise ist ja wieder soo groß und das schlummert bei mir noch als
PALM Entwicklungsumgebung ;-)
Werde mich mal an Dev-CPP machen:
http://www.bloodshed.net/dev/SetDevCPPArm.pdf
Oh man, würde doch lieber Eclipse nehmen aber mein installiertes Palm
Developer Studio würde sich damti nicht vertragen und die einzelnen
Module davon wären viel zu alt :-(
Kann mir einer mal helfen? und zwar habe ich das jetzt schon ganz gut,
das einzige was nicht hinhaut ist das erstellen der .ELF Debugdatei für
AVRStudio. Ich kriege es einfach nicht zusammengestrickt, wie da die
Aufrufparameter für den Compiler sein müssen...