[V] Weller DIL IC Entlötspitzen

OP #5518170
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Verkaufe wegen Lötstation Wechsel:

2x DIL IC Entlötspitzen für Weller WECP etc. Lötstationen,
nicht für Magnastat!


Natürlich mit Gebrauchsspuren, aber voll funktionstüchtig.

Nur beide zusammen für 40 EUR incl. Versand.

Kontakt bitte über PN. Danke
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#8061936
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Kalle S. schrieb:

Verkaufe wegen Lötstation Wechsel:

2x DIL IC Entlötspitzen für Weller WECP etc. Lötstationen, nicht für Magnastat!

Natürlich mit Gebrauchsspuren, aber voll funktionstüchtig.

Nur beide zusammen für 40 EUR incl. Versand.

Kontakt bitte über PN. Danke

Hallo,

sind die Entlötspitzen noch zu haben oder hat jemand noch solche liegen? Ich suche sowas für eine Weller und dann einmal für DIL 16 IC und einmal für DIL 18 IC.

VG Gerd

#8061991
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Nach Jahrzehnten der Lagerung hatte ich aus gegebenem Anlaß mein DIL-16 Auslötwerkzeug auf den Magnastat gesetzt und angeworfen. Und siehe da, inzwischen ist das Teil derartig heftig korrodiert dass es allergisch auf Lötzinn reagiert. Ab in die Tonne... In den wenigen Fällen wo solch ein Austausch ansteht, knipse ich alle Beine des defekten chips durch und entlöte anschließend die pins einzeln.

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#8062000
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Gerd schrieb:

sind die Entlötspitzen noch zu haben oder hat jemand noch solche liegen? Ich suche sowas für eine Weller und dann einmal für DIL 16 IC und einmal für DIL 18 IC.

Sinnvoller wäre wohl gewesen, du hättest einen neuen Thread à la "[S] Weller DIL Entlötspitzen" erstellt, und evtl. den TO sowie User tomtomtom per PN gefragt, ob deren Angebote vielleicht noch verfügbar sind.

: Bearbeitet durch User
#8062077
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Gerd schrieb:

sind die Entlötspitzen noch zu haben oder hat jemand noch solche liegen?

Ich habe noch so ein DIL 16 Wellerteil für dich. Gegen einen frankierten Päckchenaufkleber als pdf. Schick mir deine Emailadresse per pm.

Aber, sei gewarnt, wie schon geschrieben wurde. Funktioniert nicht wirklich gut.

Es gibt zwei einfache(re) Methoden Dil-Chips auszubauen:

Wenn kaputt, Beinchen von oben abbeißen. Ich habe mir dafür einen Seitenschneider mit ohne Außenfase am Schleifbock etwas modifiziert, gibt von z.B. Knipex auch passende. Beinchen mit Lötkolben herausziehen. (Bleiben an der Lötspitze "kleben") Für die Leiterplatte die schonendste Methode.

Wenn der Käfer heil bleiben soll, Schraubstock, Heißluftföhn, Flachzange. Die Leiterplatte leidet gewöhnlich, je nach verfügbarer Feinmotorik.

Uwe

: Bearbeitet durch User
#8062107
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Uwe B. schrieb:

Ich habe mir dafür einen Seitenschneider mit ohne Außenfase

Wie ich auf µC-net lernen durfte, lautet der Fachbegriff "Wate"

Uwe B. schrieb:

Wenn der Käfer heil bleiben soll, Schraubstock, Heißluftföhn, Flachzange. Die Leiterplatte leidet gewöhnlich, je nach verfügbarer Feinmotorik.

Als wir noch bedrahtet gefertigt haben, lange her, hat der Kollege die Platine in den Lötrahmen gespannt, über dem Bad kurz den Transport gestoppt und die Teile rausgezogen.

Platine im Schraubstock mit Heißluftgebläse habe ich mal gemacht, um wertige Teile von unbenutzten Platinen abzusammeln - stinkt furchtbar und die Leiterplatte ist danach Schrott.

#8062111
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Ein Kleinlötbad a.k.a. Schmelztiegel dürfte dafür praktisch sein. Hatte mir vor vielen Jahren mal eins für schmalen Taler aus China gekauft: https://www.ebay.de/itm/397794967818

Problem ist, daß man ständig Flußmittel zuführen muß, damit das heiße Lot nicht oxydiert. Und mit der Zeit verbrannte das Kolophonium aber und rauchte und stank fürchterlich. Vielleicht hatte ich auch irgendwas falsch gemacht. Seitdem steht das Ding bei mir rum, habe es nie wieder benutzt.

#8062175
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Johannes F. schrieb:

Ein Kleinlötbad a.k.a. Schmelztiegel dürfte dafür praktisch sein. https://www.ebay.de/itm/397794967818

Mir will spontan nicht einfallen wozu und wie man im Reich der Elektronik so ein Ding sinnvoll nutzen kann.

Problem ist, daß man ständig Flußmittel zuführen muß, damit das heiße Lot nicht oxydiert. Und mit der Zeit verbrannte das Kolophonium aber und rauchte und stank fürchterlich.

Um Oxidation auf der Oberfläche des Lötzinnbades zu verhindern gibt es Abdecköl bzw. Abdeckwachs. Es hilft ggf. auch die entstehende Krätze abzuschöpfen.

Kolophonium in das Bad zu geben ist eine reichlich abwegige Idee. Für einen (Ent-) Lötversuch in einem solchen Tiegel müsste man die Leiterplattenunterseite mit Flußmittel einpinseln und das Flußmittel durch kurzzeitiges erwärmen der Leiterplatte auf ca. 100°C aktivieren. Zum Entlöten sollte Flußmittel nicht erforderlich sein, bin mir aber nicht sicher.

Uwe

#8062319
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Uwe B. schrieb:

Mir will spontan nicht einfallen wozu und wie man im Reich der Elektronik so ein Ding sinnvoll nutzen kann.

Zum Verzinnen von Litzenenden z.B. wird sowas verwendet, es gibt auch solche Teile von Weller, nur eben für den zehnfachen Preis oder mehr.

Uwe B. schrieb:

Um Oxidation auf der Oberfläche des Lötzinnbades zu verhindern gibt es Abdecköl bzw. Abdeckwachs.

Aha, muß man halt wissen. Danke für den Tipp.

#8062348
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Johannes F. schrieb:

Zum Verzinnen von Litzenenden z.B. wird sowas verwendet,

Kommt in der Elektronikfertigung eigentlich selten vor außer hin und wieder zum Anlöten von Steckverbindern. (Sollte es zumindest...) Und wenn dann möchte man nicht gleich ein paar Kilo teures Lötzinn aufheizen und vor sich hinoxidieren lassen.. Zum Verzinnen von Kupferlackdrähten z.B. im Trafo oder Motorenbau macht das Lötbad Sinn. Dabei werden auch Temperaturen > 500°C genutzt um den Lack wegzubrennen.

es gibt auch solche Teile von Weller, nur eben für den zehnfachen Preis oder mehr.

Ja, mit sinnvollen Badgrößen.

Hier fliegt noch irgendwo so ein Weller Kleinlötbad herum. War zu umständlich zu nutzen. Lange nicht mehr gesehen.

Uwe

: Bearbeitet durch User
#8062356
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Johannes F. schrieb:

Und mit der Zeit verbrannte das Kolophonium aber und rauchte und stank fürchterlich. Vielleicht hatte ich auch irgendwas falsch gemacht.

Vermutlich. Eigentlich gibt man mit Pinsel oder alter Zahnbürste das Flussmittel auf die Platine, nicht ins Lötbad. Die Oxidschicht auf dem Zinnbad selber stört nicht, die zieht man unmittelbar vor dem Löten mit dem kleinen mitgelieferten Spatel (oder einem alten Küchenmesser oder so) ab.

Uwe B. schrieb:

Mir will spontan nicht einfallen wozu und wie man im Reich der Elektronik so ein Ding sinnvoll nutzen kann.

Wenn man damit umgehen kann ist es ein sehr gut geeignetes Werkzeug, um mehrpolig bedrahtete Bauteile aus- und einzulöten, bei moderatem thermischem und mechanischem Stress für die Bauteile und die Platine.

Auch Kabel verzinnen vor dem An- oder Einlöten kommt in der Serienproduktion häufiger vor als man denkt.

#8062367
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Stefan W. schrieb:

Eigentlich gibt man mit Pinsel oder alter Zahnbürste das Flussmittel auf die Platine, nicht ins Lötbad. Die Oxidschicht auf dem Zinnbad selber stört nicht, die zieht man unmittelbar vor dem Löten mit dem kleinen mitgelieferten Spatel (oder einem alten Küchenmesser oder so) ab.

OK, danke auch dir für den Hinweis. Werde ich bei nächster Gelegenheit mal probieren, und auch mal nach diesem Abdecköl oder -wachs suchen.

Sind halt so Dinge, die man als "Amateur" eher mittels "trial and error" lernt, zumindest /mir/ ging das in der Vergangenheit mit solchen praktischen Sachen oft so, mangels einschlägiger Ausbildung oder Berufserfahrung in der Elektronikproduktion. Klar, ich hätte auch erst eine umfangreiche Web-Recherche anstellen können, vielleicht findet man auch irgendwo was dazu ...

#8062372
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Johannes F. schrieb:

und auch mal nach diesem Abdecköl oder -wachs suchen.

Vergiss das mit dem Abdecköl. Wegschieben der "Haut" und gelegentliches Entfernen der gebildeten Krätze (oder Schlacke) reicht. Abdecköl nutzt man z.B. bei Wellenlötanlagen. (wenn nicht unter Stickstoff) Evtl. ist die Temperatur auch zu hoch eingestellt?

Aber was genau möchtest du eigentlich mit dem Bad machen?

Flußmittel hat die Aufgabe die Oxidschicht auf der zu verlötenden Oberfläche zu entfernen um eine Benetzung möglich zu machen. Auch wenn du nur Litzenenden verzinnen möchtest mußt du die Litze erst in Flußmittel tauchen.

Uwe

#8062378
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Uwe B. schrieb:

Vergiss das mit dem Abdecköl. Wegschieben der "Haut" und gelegentliches Entfernen der gebildeten Krätze (oder Schlacke) reicht.

OK.

Uwe B. schrieb:

Evtl. ist die Temperatur auch zu hoch eingestellt?

Das ist möglich. Der beschriebene Versuch liegt schon viele Jahre zurück; dieses China-Ding hat auch nur einen Phasenanschnitt-Steller, keine richtige Temperaturregelung.

Uwe B. schrieb:

Aber was genau möchtest du eigentlich mit dem Bad machen?

Momentan eigentlich nichts, ich hatte mich nur daran erinnert, als das Thema mit dem Entlöten von ICs und sonstigen Vielbeinern hier aufkam.

Damals hatte ich es mir tatsächlich angeschafft, um die aus fünf dicken Kupferdrähten bestehenden Wicklungsenden eines 800-VA-Ringkerntrafos ordentlich tauch-zu-verzinnen. (Später kam ich dann auf die Idee, daß es einfacher und wohl auch überhaupt besser wäre, die Drähte einzeln in Schraubklemmen auf einer extra Leiterplatte zu klemmen.)

Uwe B. schrieb:

Ja, mit sinnvollen Badgrößen.

Ich hatte auch die kleinste Variante davon gekauft, 36 mm Durchmesser. Kleinere gab's damals nicht, oder ich hatte zumindest keine kleineren gefunden.

#8063581
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Gerd schrieb:

wir müssen immer noch 25 Jahre alte Platinen reparieren, dabei sind die zu entlötenden IC´s meistens gar nicht kaputt und da sie nartürlich auch nicht mehr zu bekommen sind, müssen die heile raus, damit wir aus 2 Platinen wieder eine machen können.

Die Spenderplatine kann danach in den Müll? Ich denke, dass da der Ansatz über Heißluft führen wird.

Hast Du jemanden, der feine Blecharbeiten kann? Da käme mir in den Sinn, für das Heißluftgebläse passende DIL-Düsen zu bauen. Für einige PLCC-ICs gibt es sowas fertig, für DIL sicherlich nicht.

#8065134
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Uwe B. schrieb:

Ich habe noch so ein DIL 16 Wellerteil für dich. Gegen einen frankierten Päckchenaufkleber als pdf.

Ist unterwegs.

Damals, in der "guten alten Zeit" hat man die Bohrungen für Durchsteckbauteile oft etwas größer gewählt. Mit etwas Geschick kann man dann Bauteile auch mit der Federlutsche auslöten. Wenn das Lötzinn abgesaugt ist etwas am Pin wackeln.

Hier wäre noch ein interessanter Tip, der Beitrag von Egon: https://www.robotrontechnik.de/html/forum/thwb/showtopic.php?threadid=19838

Um was für Teile geht es welche nicht mehr beschaffbar sind?

Uwe

#8066369
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Uwe B. schrieb:

Uwe B. schrieb:

Ich habe noch so ein DIL 16 Wellerteil für dich. Gegen einen frankierten Päckchenaufkleber als pdf.

Ist unterwegs.

Damals, in der "guten alten Zeit" hat man die Bohrungen für Durchsteckbauteile oft etwas größer gewählt. Mit etwas Geschick kann man dann Bauteile auch mit der Federlutsche auslöten. Wenn das Lötzinn abgesaugt ist etwas am Pin wackeln.

Hier wäre noch ein interessanter Tip, der Beitrag von Egon: https://www.robotrontechnik.de/html/forum/thwb/showtopic.php?threadid=19838

Um was für Teile geht es welche nicht mehr beschaffbar sind?

Uwe

Danke ist angekommen, werde nächste Tage mal testen. VG Gerd

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