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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Reale Einstiegsgehälter

Autor: Mixtheoretiker (Gast)
Datum: 30.10.2006 02:13

Ich würde euch mal bitten, anonym eure letztes Gehalt zu posten, das ihr
beim Einstieg in die Neuposition bekommen habt. Bitte Brutto! und
angeben, wieviele Berufserfahrung ihr zum Zeitpunkt des Einstiegs hattet
und wann es etwa war (wenn eslänger her ist). Postet doch auch bitte
Forderungen bei Bewerbungen, die abgelehnt worden sind. Bitte keine
Diskussionen - nur Werte.

Ich mache mal den Anfang:

2002 (mit 5J B.E.):
a) Position als Elektronikentwicklungs-Ing. bei Automotivekonzern, 65000
für 40h/Wo gefordert, Zusage gehabt aber dann wohl letzlich wegen
Gehaltsforderung nicht bekommen

b) Position als Projektleiter in Grosskonzern Elektro, 70.000 gefordert
und letztlich 67500,- bekommen (bei real 42.5h/Wo )

2004 (mit 7J B.E.):
Position als Projektleiter, Angebot von Konkurrenz von 70.000,- aber von
mir abgelehnt

2005 (mit knapp 9J B.E.):
Position als Projektleiter mit Kundenkontakt und etwas fachlicher
Betreuung von Entwicklern. 75.000 auf 2 Jahre festgelegt, all inclusive.
bei 40h und einigen wenigen unbezahlten..

Wenn ich es hochrechne, habe ich jetzt jedes Jahr 3% mehr bekommen. Ist
auch nur die Teuerungsrate, oder?
Autor: alf (Gast)
Datum: 30.10.2006 02:22

2001 mit 3 jahren be. Stelle als Dipl.-Ing. für Embedded Software mit
real 52000 für 35h.

Dann 2003 mit 5jbe. gewechselt fuer 56100 [wieder 35h aber andere Firma,
fast selbe Taetigkeit]
Autor: Dirk (Gast)
Datum: 30.10.2006 05:38

Selbständigkeit nach dem Studium, 120.000 Euro nach Steuern für ca.
60Std. / Woche.
Autor: Bene (Gast)
Datum: 30.10.2006 08:48

40k nach dem Studium (0 J B.E.) (Dipl.Ing) in einer kleinen Klitsche
Autor: Sebastian B. (Gast)
Datum: 30.10.2006 09:18

Alter: 27
Abschluss: FH Dipl.-Ing. Elektrotechnik

01/2004: (0J BE) 42k / 39h
als Software Engineer

06/2006: (2,5J BE) 55k /40h+
als Test-Ingenieur bei größerem Konzern
Autor: abc (Gast)
Datum: 30.10.2006 12:07

dipl.ing.(fh) / physik
hard-&software-entwicklung sicherheitskritischer systeme (ca 250
mitarbeiter / 6 entwickler)

39k/y 42h/w : einstieg 2004
42k/y 42h/w : 2006
Autor: Rumpel (Gast)
Datum: 30.10.2006 12:52

Uni.-Ing. Nachrichtentechnik, eingestiegen 1997 mit 75.0000 (DM),
Endgehalt um 2000 ca 82.0000 (DM) für 40h.

Dann zu SAP gewechselt, da Softwarebranche besser bezahlt: Gehalt für
40h waren 2001 glatt 50k(Euro), später etwa 55k

Jetzt: Selbständiger Berater.
Autor: rw§$i5kr (Gast)
Datum: 30.10.2006 14:43

@Rumpel

Was verdienst Du so als Berater, oder ist das noch zu frisch ?
Autor: Honk (Gast)
Datum: 30.10.2006 21:42

Abschluss Dipl.-Ing (FH) Elektrotechnik, Fachrichtung
Informationstechnik

Einstiegsgehalt Mitte 2005: ~32k€, 37h/Wo., Software-Entwickler
(Firmware auf AVR bis Datenbankanwendung auf PC)

Mitte 2006 Firmenwechsel wg. ausbleibender Gehaltserhöhung, nun ~51k€,
40h/Wo., Software-Entwickler im Embedded-Bereich
Autor: krausi (Gast)
Datum: 30.10.2006 22:06

Dipl.Ing(FH) Mechatronik, Abschluss: I.Quartal 2006
Einstiegsgehalt 43k bei 40h/Wo. Embedded System
Autor: Rumpel (Gast)
Datum: 31.10.2006 01:03

Antwort auf die Frage von "rw§$i5kr":

Honorare für Kurzeinsätze von 2-3 Tagen betragen bis über €100,- die
Stunde, wenn man aber über einen längeren Zeitraum arbeitet, sind es
70-80 die Stunde. Vermittlete Projekte über die Abzocker liegen etwa
10-15 tiefer. Konkretes Abgebot: 1Mon SAP-Unterstützung/Portierung für
60,- werde ich aber nicht machen.

Mein Jahresgehalt ist aber eher gering, da ich nur etwa 50% der Zeit
arbeite, weil es soviel nicht zu tun gibt und ich auch etwas von meinem
Töchterlein haben will.
Autor: Kunz von Kaufungen (Gast)
Datum: 31.10.2006 09:26

Seit 1985 Selbständigkeit ohne Studium, 168.000 Euro Gewinn, keine
Steuern aber sehr teuren Steuerberater, arbeite täglich Montags bis
Sonntags min. 9Std.
Autor: TheMason (Gast)
Datum: 31.10.2006 09:36

FH Elektrotechnik. Abschluß 2003.

3 J B.E. 27000€/a 40h/Woche. Software Mikrocontroller/PC
Autor: Automatisierungstechniker (Gast)
Datum: 31.10.2006 09:57

Automatisierungstechniker
2003 (mit 1 JBE): Sondermaschinenbau
PC und SPS Programmierung 36400€/a 40h/Woche + bezahlte Überstunden +
Spass an der Arbeit

2004 (mit 2 JBE): Sondermaschinenbau
Inbetriebnahme und Service (Fachlich ein Rückschritt) 33800€/a 37h/Woche
+ bezahlte Überstunden

2005 Lohnanpassung: 35100€/a 37h/Woche + bezahlte Überstunden

2006 Lohnanpassung: 36100€/a 37h/Woche + bezahlte Überstunden

Autor: Hain Blöd (Gast)
Datum: 31.10.2006 10:03

FH Nachrichtentechnik Abschluß 1997 im Alter von 23 Jahren.

knapp 10 J B.E. - seit drei Jahren selbständig

80.000€/a nach Steuern bei ca. 30h/Woche. Software für GSM & Festnetz
Infrastruktur die weltweit im Einsatz ist
Autor: ... (Gast)
Datum: 31.10.2006 16:18

Dipl.-Ing. Elektrotechnik (univ.) zum Einstieg 48k€ für 40h/Woche,
analoge+digitale Hardwareentwicklung
Autor: ... (Gast)
Datum: 31.10.2006 16:25

Ergänzung: Mit "Einstieg" meinte ich 0 J. BE, also direkt von der Uni.
Autor: ... (Gast)
Datum: 31.10.2006 16:30

Dipl.-Ing. (FH) Elektrotechnik bei Automobilentwickler, keine
Berufserfahrung, Kenntnisse durch Praktika und Werkstudententätigkeit,
passende Berufsausbildung vorweg: 45k€/Jahr @ 40h/Woche
Autor: Hain Blöd (Gast)
Datum: 31.10.2006 17:20

Einstiegsgehalt 1997 - 61k DM also ca 31k €/a - aus heutiger Sicht nen
Hungerlohn...
Autor: Namenloser (Gast)
Datum: 31.10.2006 17:53

1997 war ja auch noch eines der Jahre mit Ingenieurüberhang. Ich hätte
damals auch fertig sein können, habe es aber noch gezogen, da 1995 herum
sellbst die Besten kaum einen Job bekamen.

Bei mir ging es dann erst 1999 los: 70.000 für 35h - Überstunden über
GLZ.
Heute ist es dasselbe in Euro.
Autor: Ösi (Gast)
Datum: 31.10.2006 23:18

Mich würden auch Vergleichsangaben aus Österreich interessieren.

Ich:
Dipl.Ing. Elektrotechnik (TU), 2004 Einstieg direkt von der Uni in die
außeruniversitäre Forschung, ca. 33kEuro/Jahr

Heute, gleiches Unternehmen, 40kEuro/Jahr
Autor: Dirk (Gast)
Datum: 01.11.2006 00:25

Hallo, eine wichtige Angabe bezueglich Angestellter Dipl. Ing. oder
Vergleichbar fehlt, naemlich der Wohnraum.

Im Süddeutschland verdient man mehr als im Norden, dafür sind aber die
Mieten bzw. Lebenserhaltungskosten auch hoeher.


Gruß,
Dirk
Autor: Namenloser (Gast)
Datum: 01.11.2006 02:11

Weitere Beispiele von ehemaligen Mitarbeitern / Kollegen aus dem Raum
RheinMain/Wetterau/Friedberg

2002: Elektrotechnikingenieur (FH) damals 27J, ohne Ausbildung, 1.5J
erzwungene Selbständigkeit nach Studium da keinen Job gefunden,
Tätigkeit AVR-Software + Programmierung, etwas Elektronikwissen,
technisch recht begabt, Rhetorik und Sprachen schwach, für etwas über
50,0000 (Euro) bei 42.5h! in Mittelstandsbetrieb als Entwickler
eingetreten. Es lag ein ebenso hohes Angebot bei 40h! von
Automotive-Konzern mit 3 Buchstaben vor, war aber mit über 6 Wo Reaktion
zu langsam. Aktuelles Gehalt <55k, will wechseln. Muss viel rackern,
hoher Leistungsdruck, aber gutes Klima.

2003: Elektrotechnikingenieur (FH) damals 41J, mit 3J Ausbildung, 10J
BE, Tätigkeit Elektronik und CAD-Design, für geforderte 60,0000 (Euro)
bei 40h in Pharma-Konzern (Bu Medizinechnik) gewechselt. Job nicht
sonderlich fordernd, aktuelles Gehalt unbekannt, wahrscheinlich aber nur
typische Steigerung gem Tarif Chemie Hessen. Hatte spezielle
Branchenkenntnisse, Rhetorik und Sprachen aber unterdurchschnittlich -
typischer inhouse Ingenieur auf dem Endgleis und damit keine Bedrohung
für dortige mittelmäßige Chefs. Firma ist zahlungskräfig, hat aber
mieses Klima.

2004 : Elektrotechnikingenieur (FH) damals 25J, ohne Ausbildung aber 1J
Arbeitsaufenthalt in England als Techniker mitten im Studium, sehr wenig
Elektronikwissen, kein Programmierwissen, aber durchschnittliche Noten,
und sehr brauchbares (für FH-Absolventen richtiggehend gutes) English,
Spricht fließend Polnisch und akzentfreies Deutsch mit
überdurchschnittlich entwickeltem Ausdrucksvermögen, steigt noch vor
Studienende für fast 50,0000 (Euro) bei 40h in Deutschlandvertrieb eines
Sonderapparateherstellers als Aussendienstler ein. Aktuelles Gehalt
unbekannt, dürfte aber bei rund 55 liegen. Typische langweilige
Vertriebsbude aber mit sehr gutem Klima! Viele Überstunden (allerdings
bezahlt)

2006 : Elektrotechnikingenieur (FH) mit jetzt 30J, ohne Ausbildung aber
3J BE, gutes allgemeines Elektronikwissen, kaum Programmierwissen, eher
breite, wenig tief orientiert, überdurchschnittliche Noten, ordentliches
English, gute Rhetorik, Kenntnisse in Produktion, wechselte von o.g.
Automotvekonzern (dortiges Gehalt unbekannt) für 62,0000 (Euro) bei 40h
in Medizintechnikkonzern/ Vertrieb als Innendienstler.












schlecht zu fahren


Autor: Namenloser (Gast)
Datum: 01.11.2006 02:17

da oben fehlt ein Satz: Besagter 30-jährige hat gewechselt, obwohl die
neue Stelle schlecht zu fahren ist und er den Automotivriesen vor der
Haustüre hat.
Autor: ... (Gast)
Datum: 01.11.2006 09:49

FH Elektrotechnik, durchschnittlicher Abschluss, Programmierjob mit
40h/Woche, Süddeutschland

2005: Einstieg mit 40k€ pro Jahr
2006: 1 Jahr BE, 45k€ pro Jahr
Autor: Honk (Gast)
Datum: 01.11.2006 21:57

Ergänzung zu meinem Beitrag vom 30.10.2006 21:42 Uhr

Lebe und arbeite in Norddeutschland (HH & S-H).
Autor: Schwarz'n'Egger (Gast)
Datum: 02.11.2006 22:33

Derzeit (seit 2005) 57kE brutto für 35h in Deutschland.

Davor (seit 2002) zuletzt 51kE in Österreich.
Autor: Robert (Gast)
Datum: 15.11.2006 00:05

Einstieg mit 27 (Uni) für glatt 60.000 DM 1996. Heute, 10 Jahre später
sind es etwas mehr als 70.000, aber natürlich Euros.
Autor: Simi (Gast)
Datum: 19.11.2006 23:22

Beispiele aus der Schweiz:
2001: Nach Abschluss der ETH (El. Ing) umgerechnet ca. 50'000 Euro
2005: Nach Abschluss des Doktorats umgerechnet ca. 60'000 Euro

Fazit: Mein Doktorat hat sich nicht wirklich gelohnt ;-)
Autor: .... (Gast)
Datum: 24.11.2006 15:40

Dann mach ich auch mal mit:
FH+MSc. fertig mit 25, jetzt öff. Dienst mit nebenberuflicher Promotion,
ca. 37k/Jahr. Ist wenig, wegen Tarifvertrag, aber Arbeit macht sau viel
Spaß...
Autor: Marco N. (Gast)
Datum: 24.11.2006 16:08

Es wäre sicher sinnvoll, wenn man auch Folgendes mit angeben würde:

1.) Abschluss, den man hat (ob Uni, FH, BA oder Ausbildung)
2.) Ort/Region, in der man arbeitet. In München sind die Gehälter nun
mal höher als in Hinterschlüpfelordingsbach ;-)
3.) Wie groß ist die Firma, in der man arbeitet? Größere Firmen zahlen
in der Regel auch höhere Gehälter als kleine Firmen.
Autor: .... (Gast)
Datum: 24.11.2006 17:07

> 2.) Ort/Region, in der man arbeitet. In München sind die Gehälter nun
> mal höher als in Hinterschlüpfelordingsbach ;-)

Nicht, wenn man im öffentlichen Dienst arbeitet :-(
D.h. das "reale" Gehalt (zieht man die Wohnungsmiete ab) ist "noch
tiefer" als es eh schon ist. Nicht, daß ich mich beschweren wollte, von
dem Geld kann man gut leben. Die Kommilitonen, die in die Industrie
sind, kriegen aber (z.T. deutlich) mehr.
Autor: Beispiel (Gast)
Datum: 24.11.2006 17:41

37k Einstieg im ÖD mit FH-Diplom sind nicht schlecht. In der Industrie
sind es auch kaum mehr als 40k, dann oft sogar für 40h. Wie lange
arbeites Du? Hast du Kinderzuschläge? Welche Ortszuschläge?

Ich wundere mich auch teilweise über die Einstiegsgehaälter, die hier
genannt werden. Die scheinen doch deutlich höher zu liegen, als in den
offiziellen Analysen. Ich habe aber die Vermutung, daß dort nur die
mitmachen, die unzufrieden sind, also die niedrig bezahlten.

Ich bin vor 3 Jahren mit gutem FH-Abschluss für 44500 für 40h bei
Siemens eingestiegen.  Letztes Jahr bin ich zu einer anderen Abteilung
übergegangen und arbeite aus privaten Gründen nur noch 35h, erhalte aber
trotzdem über 48 Tausend im Jahr. Ist das jetzt gut oder schlecht ?
Autor: Stefan (Gast)
Datum: 26.11.2006 11:22

Hallo
mein einstiegsgehalt nach der Lehrte waren 1000 Euro Netto im Monat.Dann
bin ich als Zivi etwas mehr als 500 Euro gekommen und nach der
Meisterschule gibts erstmal 30000 Euro Brutto Plus Spessen und
Firmenwagen.
Normal habe ich die 40 stunden Woche aber es kommt öfters vor das ich
nur 3 Tage arbeite und dann ab Donnerstag Wochenende habe.
Ich arbeite in Norddeutschland
Autor: .... (Gast)
Datum: 27.11.2006 14:42

Beispiel:
> 37k Einstieg im ÖD mit FH-Diplom sind nicht schlecht. In der Industrie
> sind es auch kaum mehr als 40k, dann oft sogar für 40h. Wie lange
> arbeites Du? Hast du Kinderzuschläge? Welche Ortszuschläge?

"Nur" mit FH-Diplom wäre es weniger, ich habe noch einen Master gemacht.
Außerdem habe ich mich vertan. Nach
http://paul.schubbi.org/cgi-bin/oed/rechner?tarif=...

bekommt man in EG 13 (=Uni oder vergleichbarer Abschluß)
2817*12 = 33804 = ca. 34k

und in EG 11(ist glaube ich FH)
2430*12 = 29160

Ich arbeite 38,5 (mache aber tlw. unbezahlte Überstunden und arbeite
schon auch mal am Wochenende, wenn es sein muß), keine Kinder, kein
Ortszuschlag (obowohl nahe bei München, aber es gibt nix).
Autor: Eigen3 (Gast)
Datum: 28.11.2006 11:17

@....

das sieht mir aber wenig aus.

Bin gerade mit FH fertig. Jetzt: Dipl-Ing. (FH) Elektrotechnik.
Jahresgehalt: 40k bei 35 Std/Woche

Hab mich mal schlau gemacht. Wenn du von der Uni kommst, bekommst du
genau so viel wie ein FHler.

Übrigends: Ich arbeite in Bayern, Oberpfalz. Betrieb: etwas größer
Autor: Lohntüte (Gast)
Datum: 29.11.2006 01:17

Schule -> Berufsausbildung, Handwerk -> 10 Jahre gearbeitet,
verschiedene Jobs von Aushilfe, Lagerknecht, Leiharbeiter bis erl.
Beruf, 3x arbeitslos in den 10 Jahren (max. ein paar Monate),
zwischenzeitlich auf 2. Bildungsweg Fachabi gemacht, 1996 Studium
begonnen (mit 29 J., Vollzeit), Nov. 2001 fertig geworden, danach 2
Monate arbeitslos (Stellensuche schwierig wegen 11.9.2001 (nine-eleven,
klingelts?),

seit Feb. 2002 in Arbeit (Dipl.-Ing, FH), damals ca. 600 Leute Betrieb,
45k€/Jahr (40h), Tätigkeit im Prüffeld, 30 Tage Urlaub

heute, knapp 5 J. BE, Fa. hat jetzt ein paar hundert Leute mehr, 57k€,
Tätigkeit im Prüffeld, Firma steht in Ostwestfalen-Lippe (eher die
Provinz), keine Überstundenvergütung, Arbeitsdruck derzeit sehr hoch bis
unerträglich, Arbeitsklima unter Kollegen (nicht Chefs) soweit ok,
Verhältnis zu den Chefs beknackt wegen Kindergartenmanie, Nasenform sehr
sehr wichtig, Verhalten gegenüber MA teilw. saudämlich, keine Chance auf
Beförderung oder Lohnanhebung, keine Personalverantwortung, Tarif an
IG-Metall angelehnt

Tendenz: näxte Jahre wird's effektiv weniger, max. 0,5% jährliche
Lohnanhebung (soweit ich weiß, Inflationsrate ist höher)


Kumpel: bei T-elekom T-ochter beschäftigt, 40 Std., nicht studiert, nur
Handwerkslehre, seit Jahren auf Ingenieursposten tätig, Firma in Stadt
mit <300.000 Einw., ca. 65k€-67k€ zzgl. Firmenwagen komplett inkl.
Benzin für Nüsse (auch f. privat), wollte wechseln in andere
T-ochterfirma allerdings ohne Firmenwagen, verlangte 80k€, wurde
abgelehnt, keine Personalverantwortung
Autor: Andreas S. (ph0enix)
Datum: 29.11.2006 02:39

hallo...

habe mal ein paar fragen von einem unwissenden an berufserfahrene....

zu mir : bin 19 hab abi gemacht und wusste nicht genau was ich studieren
sollte...nun bin ich in australien unterwegs und werde ( nun weiss ich
es endlich) elektrotechnik studieren in Kassel (uni) ( was haltet ihr
von Kassel ? gut schlecht ? welche sind gut?)

wie sind die jobchancen...kann man es sich so einfach vorstellen? uni-->
40k/a @ 40 h/w ??

auch wenn es noch ein wenig freuh ist aber ich habe darueber
nachgedacht, mich selbststaendig zu machen ( nach der uni oder erst mal
arbeiten...wohl eher das 2.)
ist es schwer, so nach dem motto 5 fertige studenten machen ihr eigenes
business, eine eigene kleine "frima" aufzubauen fuer soft/hardware
entwicklung ?
wie sind eure erfahrungen?

vielen dank

sobald ich  das naechste mal inet hab, werd ich mich mal wieder melden
und euch weitere hoffentlich nicht allzu laestige fragen stellen


bis dann und vielen dank schonmal

der andreas
Autor: Hegy (Gast)
Datum: 29.11.2006 23:25

@Andreas Schomberg
Zur Uni kann ich dir nix sagen, da gibt es Ranking-Listen. Aber warum
Uni und nicht TH oder FH? Ich meine die TH Harburg (Hamburg) und die TH
Aachen haben einen guten Ruf.

>wie sind die jobchancen...kann man es sich so einfach vorstellen? uni-->
>40k/a @ 40 h/w ??
Uni-Abgänger bekommen i.d.R. später mal etwas mehr Knete als
FH-Absolventen, aber auch nur, wenn sie einen Dr. vorne davor haben.
Aber in E-Technik ein Dr. ist schon ungewöhnlich und ich behaupte mal,
es verschlechtert die Jobchancen. Finaziell lohnen tut sich der Titel
jedenfalls nicht. Das Gehalt hängt dann von vielen Faktoren ab, wie
Größe der Firma, Ort, Branche usw. Dementsprechend liegt das
Einstiegsgehalt im Bereich von ca. 35k€ bis 50k€.
Generell sind die Jobchancen gut, wenn der Ort des Arbeitsplazes egal
ist und  du dich gut verkaufen kannst, vorallem die immer
wiederkehrenden Psychofragen wahrheitsgemäß beantworten, sowas wird im
Vorstellungsgespräch immer gegengecheckt.

>nachgedacht, mich selbststaendig zu machen ...
Sammel erstmal Berufserfahrung, nach Abgang von der Uni/TH hast du
garnix an Arbeitserfahrung. Evtl. ist auch eine Berufsausbildung vor dem
Studium sinnvoll, wird von Arbeitgebern sehr gerne gesehen, wenn sie
Ing's einstellen. Außerdem sammelst du während der Anstellung
Projekterfahrtung, weißt was der Kunde will, weißt wie der Kunde
rumzikken kann, weißt was das alles kostet, wieviel Zeit nur bleibt und
und und.....

Autor: Andreas S. (ph0enix)
Datum: 30.11.2006 04:45

hallo

vielen dank fuer die schnelle und kompetente antwort....

warum nicht fh oder th ? habe mir noch nicht so viele gedanken ueber den
studienort gemacht....uni oder fh... waere mir beides recht...

es ist wohl das beste, das ganze vorhaben etwas ruhiger und nicht zu
ueberstuerzt anzugehen...

vielen dank

andreas
Autor: ING Presssack (Gast)
Datum: 01.12.2006 11:24

Bin ING, diplomiert (Master), Matura und arbeite auf Stundenbasis 38,5
die Woche, mit WG und UG zusammen 58.000. Zu meiner Anfangszeit vor 10
Jahren waren es rund 320 Schilling.
Autor: .... (Gast)
Datum: 04.12.2006 14:22

Eigen3:

Du hast übersehen, daß ich im öffentlichen Dienst arbeite, nicht bei
einer Firma in der Industrie.

Und es stimmt, in der Industrie macht es finanziell keinen Unterschied,
ob man von der Uni oder einer FH kommt. (Je nach Firmengröße mag es
Ausnahmen geben). Auch ein Dr. wird einem finanziell nicht unbedingt
Vorteile bringen, aber wegen dem Geld macht in E-Technik o.ä. keiner
einen Dr.
Autor: nix (Gast)
Datum: 09.12.2006 21:41

Einsteiger.
uC Programmierung. Entwurf Hardware.
36t im ersten 36,5t nach einem Jahr. 40h woche
Autor: Jürgen ... (engineer)
Datum: 10.12.2006 13:32

> Eigen3:
> Und es stimmt, in der Industrie macht es finanziell keinen Unterschied,
> ob man von der Uni oder einer FH kommt. (Je nach Firmengröße mag es
> Ausnahmen geben).

Es macht u.U. einen großen Unterschied, wenn man in Projekten arbeitet,
die spezielles Wissen, hohe Einarbeitungsgeschwindigkeit und stark
mathematisch ausgeprägtes Denken erfordern.

Weitere signifikante Gehaltsunterschiede gehen mit Fähgikeiten im
kommunikativen und sprachlichen Bereich (Fremdsprachen
/Kundenbetreueung) einher. Hier laesst sich auch eine starke
Korrelationen zur Ausbildung herstellen, da sprachlich begabte z.B. eher
die Abitur/ Unischiene beschreiten.
Autor: Elias (Gast)
Datum: 12.12.2006 23:19

Uni ET-Nachrichtentechnik
Berufseinsteiger
52k Einstiegsgehalt
Globalplayer
Autor: Servicetechniker (Gast)
Datum: 12.12.2006 23:26

Ich werde mich mal outen.

Servicetechniker im Automotivebereich 6 Jahre Berufserfahrung,
Jahresgehalt beinhaltet 13. Bonusgehalt bei 100% erreichen der Ziele und
50% Monatsgehalt als Urlaugsgeld. Keine Zusatzzahlung fuer Dienstreise
im Jahresgehalt eingerechnet.


33075 Euro
Autor: Servicetechniker (Gast)
Datum: 12.12.2006 23:27

Ps.: 39 Std. Woche
Autor: guelcki (Gast)
Datum: 13.12.2006 01:29

@Servicetechniker

Mit welcher Qualifizierung/Ausbildung?
Autor: Leihgurke (Gast)
Datum: 13.12.2006 09:47

Dipl-Ing (FH) seit knapp 2 Jahren fertig, voher gewerblich-technische
Ausbildung, seit gut einem Jahr bei einem Ingenieurdienstleister in
Deutschlands Norden, sehr schlechter Selbst-Verkäufer, irgendwas um die
30kEuro.
Autor: dschedsche (Gast)
Datum: 13.12.2006 10:02

27 jahre
Dipl.-Ing. Eletrotechnik (Industrieelektronik) FH
0 j. B.e.

erster job 03.2006

40k
Autor: dschedsche (Gast)
Datum: 13.12.2006 10:03

ach ja...40 Std. Wo.
Autor: Hans (Gast)
Datum: 13.12.2006 19:05

Elias schrieb:

"Uni ET-Nachrichtentechnik, Berufseinsteiger, 52k Einstiegsgehalt"

Wenn's stimmt wäre das ein Topwert. Mir sind 52.500 bekannt für einen
Einsteiger ohne Berufserfahrung. Hat aber sehr guten Uniabschluss in
E-Tech (Halbleitertechnik) und wirklich gutes English.
Autor: Argentan (Gast)
Datum: 13.12.2006 19:21

Moin!

Ich bin dieses Jahr Dipl.Ing.(FH) Elektrotechnik mit Vertiefung
Informationstechnologie geworden. Keine Ausbildung, also Berufserfahrung
= 0.
Angestellt für ein Jahr (verlängerte Probezeit) bei einem grossem
japanischem Konzern.
35 Stundenwoche für 36k Euro im Jahr.

Argentan
Autor: Cheffe (Gast)
Datum: 13.12.2006 20:45

Stimmt, die japanisch geführten Firmen zahlen wenig. Schlecht ist es
aber nicht, besonders, wenn Du im Job soviel schlafen kannst, wie die
Japaner es machen.
Autor: Gast (Gast)
Datum: 21.12.2006 14:34

Tach!
Lehre
2JBE (fest) + 8 JBE (selbst.)
dann ET-Allgemein, FH
intern. Konzern mit Sitz in München
65k pY + Dienstwagen & Spesen
Autor: Servicetechniker (Gast)
Datum: 21.12.2006 15:03

@Gluecki

gelernter Radio- und Fernsehtechniker (6 Jahre Berufserfahrung als
Geselle).

Ich hatte noch vergessen meinen Standort (Norden) anzugeben, weil z.B.
Hessen und Bayern einen anderen Lohnsatz haben.
Autor: Dottore (Gast)
Datum: 22.12.2006 16:17

Dr.-Ing. ET, Berufserfahrung: nur Industiezusammenarbeit während
Promotion.

Einstieg als Entwicklungsleiter in Minifirma (nur zwei Entwickler + ext.
Dienstleister zu führen, sonst selbst "Mädchen für alles"); Hardware +
Software Embedded+PC: 46 k€ für 45 h/Wo.

Ja: im VW-Haustarif gibt es mehr pro Stunde am Fließband. Und Konzerne
haben deutlich mehr geboten, aber da wollte ich nicht hin. Lieber tolle
Arbeit als viel Geld.
Autor: an (Gast)
Datum: 23.12.2006 20:51

Die Jahresgehälter die Ihr anget sind die mit Weihnachtsgeld? Oder nur
12 Monate?
Autor: Achtung (Gast)
Datum: 25.12.2006 14:50

Das ist doch Wurscht! Jahresendgehalt ist Jahresendgehalt. Wenn einer
innerhalb dieser Summe 13. und 14. Gehalt zahlt, bedeutet das nur, daß
diese Komponenten leichter streichabr sind - z.B: im Falle der
Insolvenz: Diese Zusatzleistungen fallen meist komplett weg, werden auch
beim INSO-Geld durch das AA nicht berücksichtigt, tauchen im
Arbeitslosengeld nicht auf und sind auch nicht einklagbar oder
Bestandteil der Berechungsgrundlage für Abfindungen. Ich bevorzuge 12
Gehalter+ Weihnachtsgeld + Urlaubsgeld. Dann ist es monatlich mehr und
es gibt keine Diskussionen über das wahre Monatsgehalt!

Aber wie gesagt: Die eichtigste Summe ist das Jahresendgehalt. Dieses
lag bei mir vor fast 10 Jahren bei hochgerechnet echten 70000
Deutschmark. Die Teuerung berücksichtigend wären das heute rund 45.000.
Damals waren die Chancen etwas schlechter, als heute. Ich würde wohl
50.000 fordern. Kriegen kann ich derzeit etwa das Doppelte (wenn ich den
Stundensatz mit 1850h im Jahr multipliziere).
Autor: KoF (Gast)
Datum: 02.01.2007 14:43

Fachinformatiker - Anwendungsentwicklung (gelernt ohne Studium)

Nach der Ausbildung in einen Automatisierungsbetrieb gewechselt.
Tätigkeit: Visualisierungen, Datenbanken, SPS-Steuerungen und... auch
manchmal Kabelaffe ;-)

BJ 1983 und noch nicht verheiratet

0 JBE -> 28K/Jahr Brutto
(nur 12 Monatsgehälter! kein Urlaubs/Weinachtsgeld!);
25Tage Urlaub;
40h/Woche (eher 50);
Überstunden in GLZ;
Arbeitsplatz: Bremen (PLZ: 28***)
Wohnort: Landkreis Oldenburg (PLZ: 277**)
Autor: Don (Gast)
Datum: 04.01.2007 19:31

Stimmt, die Arbeit muß Spaß machen! Geld ist nicht alles.
Autor: Promo (Gast)
Datum: 05.01.2007 01:43

Dipl.-Inform. (Note: 1.7)

Einstieg 2004 direkt nach der Uni in einem 20 Mann Unternehmen
(Embedded) in Hessen.

Aufgaben: HW-Inbetriebnahme, SW-Entwicklung, Web-Entwicklung,
Kundenkontakt, etc. (son bissi Mädchen für alles).

Gehalt (inkl. Prämien etc.): 45k€ @ 40h

Jetzt: Promotion zum Dr.-Ing.

Gehalt: Stipendium 1468€ + 210€ (Anstellung): 1680€ @ 50-60h
(davon gehen 120 Euro für Krankenvers. ab)

Autor: wolf4124 (Gast)
Datum: 08.01.2007 00:34

Hallo

Ausbildung Handwerk Facharbeiter (10J) -> Techniker Elektronik ->
Automobilindustrie Einstieg 37000 Euro.

Aufgaben:
Mittlere Datenbank  (Level mittel)
C für Messanwendung (Level mittel)
Elektronik Fehlersuche

Möchte wechseln Neues Gehalt ?? Was ist real??

Raum Bayern
Autor: AVRja (Gast)
Datum: 09.01.2007 08:04

Hallo,
Dipl.-Ing. (TH), Nachrichtentechnik, einige Jahre BE auf "fachfremden"
Gebieten (Von der Netzwerkadministration bis hin zur Erstellung
schalltechnischer Untersuchungen).
Seit Mitte 04  -zurück zu den Wurzeln- Entwicklungsingenieur (Hard-,
Software, Embedded Systems sowie vieeel Analoges) bei einem
Musikinstrumentehersteller: 42 k€ pro a, echte 35 h/Woche

Gruss aus der Provinz...
Autor: Kritiker (Gast)
Datum: 09.01.2007 09:47

Ein Synthesizerhersteller? Hatte auch mal sowas im Auge, aber es wurde
nichts, weil ich gerade woanders angefangen hatte. 3 Jahre später wurden
sie übernommen und gingen dann pleite!
Autor: AVRja (Gast)
Datum: 09.01.2007 11:32

Hallo Kritiker,
nein, mit Keyboards und Co. haben wir seit den 90ern nichts mehr zu tun.
Eher Akkordeons, Mundharmonikas, Flöten...
Na jetzt klingelts aber ;-)
Autor: Kritiker (Gast)
Datum: 09.01.2007 13:03

Hohner! Bei mir wäre der Arbeitsplatz in einem Schloss gewesen o:)
Autor: fieser, klugscheissender Rahul (Gast)
Datum: 09.01.2007 13:11

>Arbeitsplatz in einem Schloss gewesen
Da kannst du auch fürn Fielmann arbeiten...
Autor: panzer (Gast)
Datum: 09.01.2007 13:30

Du haettest aber auch mit Biodata auf einer Burg pleite gehen koennen...
Autor: .s.d.s. (Gast)
Datum: 13.01.2007 16:14

Dipl. Ing. der Nachrichtentechnik (FH) Baden-Württemberg (27)
(Note 1.9)
08.2006 0 J BE
25 Mann Klitsche
36k€/a inkl. 10 ÜS/Monat
40h/woche (real 50+)
Soft- und Hardwareentwicklung, Forschung, Kundenbetreuung,
Testbegleitung
Autor: TechInfo (Gast)
Datum: 17.01.2007 10:41

Was würdet ihr denn konkret bei einem Bewerbungsgespräch auf die
Gehaltsfrage antworten als Berufseinsteiger?

Einerseits will man keine überhöhten Forderungen stellen, andererseits
sollte man auch Selbstvertrauen ausstrahlen und sich nicht unter Wert
verkaufen.

Wäre eine Antwort wie "meine Vorstellungen entsprechen dem
Branchenüblichen Einstiegsgehalt von 36.000 - 40.000 Euro" vernünftig?
Autor: Matthias (Gast)
Datum: 17.01.2007 10:47

Deine Antwort, nämlich eine Gehaltsspanne anzugeben, ist unvernünftig !

Was glaubst Du, wird die Firma auf Deine Vorstellung von '36.000 -
40.000 Euro' erwidern ? Ja, klar, sie haben die 40.000 ? Logisch, daß
sie das nicht machen, sondern die 36k wählen...
Autor: TechInfo (Gast)
Datum: 17.01.2007 11:22

Hast du eine bessere Idee? Ist die Chance, dass man mit der Antwort
"40.000 Euro" gleich rausfliegt, nicht ziemlich hoch?
Autor: Piccoz (Gast)
Datum: 17.01.2007 14:39

Man könnte den Schuh auch umdrehen

Wenn eine Firma sich einbildet, Ingenieure für ein lausiges Gehalt,
also unter 40kE "einzukaufen"  ....

Leider hat das Methode, weil die Absolventen schon seit langem
keine Standesehre mehr haben.
Sowas wie Praktikum ist auch so ein Ding.

Es muß wirlich mal gesagt sein: Wer so blöd ist und für 30 und
weniger einsteigt , der macht das System kaputt.

Es sind nicht die BWLer die die Firma voranbringen ( eher das
Gegenteil ) sondern die Ingenieure


Aber was will man machen, wenn selbst Weltfirmen nur FAKES als
Positionen "verkauft" , nur Praktikanten zu  640 pM einstellt

und ansonsten Dinge schreibt wie ggüb leitenden Ing :

"Guten Leuten muß man absagen"


Also nicht jedem Angebot hinterherrennen, sondenr nachhaltig
abwägen.
Autor: Chef (Gast)
Datum: 17.01.2007 15:00

Schreibe eine Mindestsumme - keine Spanne, denn real hast du ja eine
Schmerzgrenze. Sieh zu daß du mehrere zur Auswahl hast, rechne Dir die
Kosten aus (tägliche Fahrt ist das Wichtigste!!) und schreibe dann das
hin, wofür du wirklich noch einsteigen würdest. Du wilst ja erstmal ins
Gespräch. Beim Gespräch lässt du dann verlauten, daß dir jemand mehr
geboten hat, "weil er 40h haben wil"l und deine Summe nur eine
"Hausnummer für 35h war". Damit hast du schon eine ordentliche Spanne.

Ich würde 38500 ansetzen. Im Gespräch kommst du dann mit den
resultierenden 44000. Sie werden Dir dann 42000 bieten. Dann handelst du
sie auf 42500 hoch und sagst, aß du dann mehr hättest, als bei den
anderen, weil die weiter weg wären. Das machen die dann.
Autor: M&M (Gast)
Datum: 17.01.2007 21:44


Ein geschachere wie auf dem türkischen Basar. Ist leider so.

Dipl. Ing. (FH) Nachrichtentechnik
2003 Abschluß mit 2,3

Zusätzlich Ausbildung in Elektrotechnik abgeschlossen.

3   Jahre Berufserfahrung als Ing.
5   Jahre Studium
2   Jahre Facharbeiter
3,5 Jahre Ausbildung

Alter 32.

Derzeitiger Arbeitgeber (230 Mann) in Süddeutschem Raum.
Jahresgehalt derzeit 40.000 € alles in allem.

Muß demnächst mal mit meinem Chefe darüber reden.


Autor: Gast (Gast)
Datum: 18.01.2007 03:46

Hm, da wird es aber Zeit - im SDR hat man ja die höchsten Gehälter. Sieh
aber zu, daß Du was in der Hinterhand hast. Geh Dich bewerben.

Noch besser: Du bittest um einen freien Tag, fährts Ski, unterhälts Dich
aber am nächsten Tag mit einem virtuellen neuen Chef am Handy, so das es
die Kollegen mitbekommen. DANN bittest Du Deinen Chef um ein Gespräch
und fragst danach, wie die Gehälter seiner Meinung sich in Zukunft
entwicklen :-)

Er wird sich eins und eins zusammenreimen.