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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Reale Einstiegsgehälter

Autor: Mixtheoretiker (Gast)
Datum:

Ich würde euch mal bitten, anonym eure letztes Gehalt zu posten, das ihr
beim Einstieg in die Neuposition bekommen habt. Bitte Brutto! und
angeben, wieviele Berufserfahrung ihr zum Zeitpunkt des Einstiegs hattet
und wann es etwa war (wenn eslänger her ist). Postet doch auch bitte
Forderungen bei Bewerbungen, die abgelehnt worden sind. Bitte keine
Diskussionen - nur Werte.

Ich mache mal den Anfang:

2002 (mit 5J B.E.):
a) Position als Elektronikentwicklungs-Ing. bei Automotivekonzern, 65000
für 40h/Wo gefordert, Zusage gehabt aber dann wohl letzlich wegen
Gehaltsforderung nicht bekommen

b) Position als Projektleiter in Grosskonzern Elektro, 70.000 gefordert
und letztlich 67500,- bekommen (bei real 42.5h/Wo )

2004 (mit 7J B.E.):
Position als Projektleiter, Angebot von Konkurrenz von 70.000,- aber von
mir abgelehnt

2005 (mit knapp 9J B.E.):
Position als Projektleiter mit Kundenkontakt und etwas fachlicher
Betreuung von Entwicklern. 75.000 auf 2 Jahre festgelegt, all inclusive.
bei 40h und einigen wenigen unbezahlten..

Wenn ich es hochrechne, habe ich jetzt jedes Jahr 3% mehr bekommen. Ist
auch nur die Teuerungsrate, oder?
Autor: alf (Gast)
Datum:

2001 mit 3 jahren be. Stelle als Dipl.-Ing. für Embedded Software mit
real 52000 für 35h.

Dann 2003 mit 5jbe. gewechselt fuer 56100 [wieder 35h aber andere Firma,
fast selbe Taetigkeit]
Autor: Dirk (Gast)
Datum:

Selbständigkeit nach dem Studium, 120.000 Euro nach Steuern für ca.
60Std. / Woche.
Autor: Bene (Gast)
Datum:

40k nach dem Studium (0 J B.E.) (Dipl.Ing) in einer kleinen Klitsche
Autor: Sebastian B. (Gast)
Datum:

Alter: 27
Abschluss: FH Dipl.-Ing. Elektrotechnik

01/2004: (0J BE) 42k / 39h
als Software Engineer

06/2006: (2,5J BE) 55k /40h+
als Test-Ingenieur bei größerem Konzern
Autor: abc (Gast)
Datum:

dipl.ing.(fh) / physik
hard-&software-entwicklung sicherheitskritischer systeme (ca 250
mitarbeiter / 6 entwickler)

39k/y 42h/w : einstieg 2004
42k/y 42h/w : 2006
Autor: Rumpel (Gast)
Datum:

Uni.-Ing. Nachrichtentechnik, eingestiegen 1997 mit 75.0000 (DM),
Endgehalt um 2000 ca 82.0000 (DM) für 40h.

Dann zu SAP gewechselt, da Softwarebranche besser bezahlt: Gehalt für
40h waren 2001 glatt 50k(Euro), später etwa 55k

Jetzt: Selbständiger Berater.
Autor: rw§$i5kr (Gast)
Datum:

@Rumpel

Was verdienst Du so als Berater, oder ist das noch zu frisch ?
Autor: Honk (Gast)
Datum:

Abschluss Dipl.-Ing (FH) Elektrotechnik, Fachrichtung
Informationstechnik

Einstiegsgehalt Mitte 2005: ~32k€, 37h/Wo., Software-Entwickler
(Firmware auf AVR bis Datenbankanwendung auf PC)

Mitte 2006 Firmenwechsel wg. ausbleibender Gehaltserhöhung, nun ~51k€,
40h/Wo., Software-Entwickler im Embedded-Bereich
Autor: krausi (Gast)
Datum:

Dipl.Ing(FH) Mechatronik, Abschluss: I.Quartal 2006
Einstiegsgehalt 43k bei 40h/Wo. Embedded System
Autor: Rumpel (Gast)
Datum:

Antwort auf die Frage von "rw§$i5kr":

Honorare für Kurzeinsätze von 2-3 Tagen betragen bis über €100,- die
Stunde, wenn man aber über einen längeren Zeitraum arbeitet, sind es
70-80 die Stunde. Vermittlete Projekte über die Abzocker liegen etwa
10-15 tiefer. Konkretes Abgebot: 1Mon SAP-Unterstützung/Portierung für
60,- werde ich aber nicht machen.

Mein Jahresgehalt ist aber eher gering, da ich nur etwa 50% der Zeit
arbeite, weil es soviel nicht zu tun gibt und ich auch etwas von meinem
Töchterlein haben will.
Autor: Kunz von Kaufungen (Gast)
Datum:

Seit 1985 Selbständigkeit ohne Studium, 168.000 Euro Gewinn, keine
Steuern aber sehr teuren Steuerberater, arbeite täglich Montags bis
Sonntags min. 9Std.
Autor: TheMason (Gast)
Datum:

FH Elektrotechnik. Abschluß 2003.

3 J B.E. 27000€/a 40h/Woche. Software Mikrocontroller/PC
Autor: Automatisierungstechniker (Gast)
Datum:

Automatisierungstechniker
2003 (mit 1 JBE): Sondermaschinenbau
PC und SPS Programmierung 36400€/a 40h/Woche + bezahlte Überstunden +
Spass an der Arbeit

2004 (mit 2 JBE): Sondermaschinenbau
Inbetriebnahme und Service (Fachlich ein Rückschritt) 33800€/a 37h/Woche
+ bezahlte Überstunden

2005 Lohnanpassung: 35100€/a 37h/Woche + bezahlte Überstunden

2006 Lohnanpassung: 36100€/a 37h/Woche + bezahlte Überstunden

Autor: Hain Blöd (Gast)
Datum:

FH Nachrichtentechnik Abschluß 1997 im Alter von 23 Jahren.

knapp 10 J B.E. - seit drei Jahren selbständig

80.000€/a nach Steuern bei ca. 30h/Woche. Software für GSM & Festnetz
Infrastruktur die weltweit im Einsatz ist
Autor: ... (Gast)
Datum:

Dipl.-Ing. Elektrotechnik (univ.) zum Einstieg 48k€ für 40h/Woche,
analoge+digitale Hardwareentwicklung
Autor: ... (Gast)
Datum:

Ergänzung: Mit "Einstieg" meinte ich 0 J. BE, also direkt von der Uni.
Autor: ... (Gast)
Datum:

Dipl.-Ing. (FH) Elektrotechnik bei Automobilentwickler, keine
Berufserfahrung, Kenntnisse durch Praktika und Werkstudententätigkeit,
passende Berufsausbildung vorweg: 45k€/Jahr @ 40h/Woche
Autor: Hain Blöd (Gast)
Datum:

Einstiegsgehalt 1997 - 61k DM also ca 31k €/a - aus heutiger Sicht nen
Hungerlohn...
Autor: Namenloser (Gast)
Datum:

1997 war ja auch noch eines der Jahre mit Ingenieurüberhang. Ich hätte
damals auch fertig sein können, habe es aber noch gezogen, da 1995 herum
sellbst die Besten kaum einen Job bekamen.

Bei mir ging es dann erst 1999 los: 70.000 für 35h - Überstunden über
GLZ.
Heute ist es dasselbe in Euro.
Autor: Ösi (Gast)
Datum:

Mich würden auch Vergleichsangaben aus Österreich interessieren.

Ich:
Dipl.Ing. Elektrotechnik (TU), 2004 Einstieg direkt von der Uni in die
außeruniversitäre Forschung, ca. 33kEuro/Jahr

Heute, gleiches Unternehmen, 40kEuro/Jahr
Autor: Dirk (Gast)
Datum:

Hallo, eine wichtige Angabe bezueglich Angestellter Dipl. Ing. oder
Vergleichbar fehlt, naemlich der Wohnraum.

Im Süddeutschland verdient man mehr als im Norden, dafür sind aber die
Mieten bzw. Lebenserhaltungskosten auch hoeher.


Gruß,
Dirk
Autor: Namenloser (Gast)
Datum:

Weitere Beispiele von ehemaligen Mitarbeitern / Kollegen aus dem Raum
RheinMain/Wetterau/Friedberg

2002: Elektrotechnikingenieur (FH) damals 27J, ohne Ausbildung, 1.5J
erzwungene Selbständigkeit nach Studium da keinen Job gefunden,
Tätigkeit AVR-Software + Programmierung, etwas Elektronikwissen,
technisch recht begabt, Rhetorik und Sprachen schwach, für etwas über
50,0000 (Euro) bei 42.5h! in Mittelstandsbetrieb als Entwickler
eingetreten. Es lag ein ebenso hohes Angebot bei 40h! von
Automotive-Konzern mit 3 Buchstaben vor, war aber mit über 6 Wo Reaktion
zu langsam. Aktuelles Gehalt <55k, will wechseln. Muss viel rackern,
hoher Leistungsdruck, aber gutes Klima.

2003: Elektrotechnikingenieur (FH) damals 41J, mit 3J Ausbildung, 10J
BE, Tätigkeit Elektronik und CAD-Design, für geforderte 60,0000 (Euro)
bei 40h in Pharma-Konzern (Bu Medizinechnik) gewechselt. Job nicht
sonderlich fordernd, aktuelles Gehalt unbekannt, wahrscheinlich aber nur
typische Steigerung gem Tarif Chemie Hessen. Hatte spezielle
Branchenkenntnisse, Rhetorik und Sprachen aber unterdurchschnittlich -
typischer inhouse Ingenieur auf dem Endgleis und damit keine Bedrohung
für dortige mittelmäßige Chefs. Firma ist zahlungskräfig, hat aber
mieses Klima.

2004 : Elektrotechnikingenieur (FH) damals 25J, ohne Ausbildung aber 1J
Arbeitsaufenthalt in England als Techniker mitten im Studium, sehr wenig
Elektronikwissen, kein Programmierwissen, aber durchschnittliche Noten,
und sehr brauchbares (für FH-Absolventen richtiggehend gutes) English,
Spricht fließend Polnisch und akzentfreies Deutsch mit
überdurchschnittlich entwickeltem Ausdrucksvermögen, steigt noch vor
Studienende für fast 50,0000 (Euro) bei 40h in Deutschlandvertrieb eines
Sonderapparateherstellers als Aussendienstler ein. Aktuelles Gehalt
unbekannt, dürfte aber bei rund 55 liegen. Typische langweilige
Vertriebsbude aber mit sehr gutem Klima! Viele Überstunden (allerdings
bezahlt)

2006 : Elektrotechnikingenieur (FH) mit jetzt 30J, ohne Ausbildung aber
3J BE, gutes allgemeines Elektronikwissen, kaum Programmierwissen, eher
breite, wenig tief orientiert, überdurchschnittliche Noten, ordentliches
English, gute Rhetorik, Kenntnisse in Produktion, wechselte von o.g.
Automotvekonzern (dortiges Gehalt unbekannt) für 62,0000 (Euro) bei 40h
in Medizintechnikkonzern/ Vertrieb als Innendienstler.












schlecht zu fahren


Autor: Namenloser (Gast)
Datum:

da oben fehlt ein Satz: Besagter 30-jährige hat gewechselt, obwohl die
neue Stelle schlecht zu fahren ist und er den Automotivriesen vor der
Haustüre hat.
Autor: ... (Gast)
Datum:

FH Elektrotechnik, durchschnittlicher Abschluss, Programmierjob mit
40h/Woche, Süddeutschland

2005: Einstieg mit 40k€ pro Jahr
2006: 1 Jahr BE, 45k€ pro Jahr
Autor: Honk (Gast)
Datum:

Ergänzung zu meinem Beitrag vom 30.10.2006 21:42 Uhr

Lebe und arbeite in Norddeutschland (HH & S-H).
Autor: Schwarz'n'Egger (Gast)
Datum:

Derzeit (seit 2005) 57kE brutto für 35h in Deutschland.

Davor (seit 2002) zuletzt 51kE in Österreich.
Autor: Robert (Gast)
Datum:

Einstieg mit 27 (Uni) für glatt 60.000 DM 1996. Heute, 10 Jahre später
sind es etwas mehr als 70.000, aber natürlich Euros.
Autor: Simi (Gast)
Datum:

Beispiele aus der Schweiz:
2001: Nach Abschluss der ETH (El. Ing) umgerechnet ca. 50'000 Euro
2005: Nach Abschluss des Doktorats umgerechnet ca. 60'000 Euro

Fazit: Mein Doktorat hat sich nicht wirklich gelohnt ;-)
Autor: .... (Gast)
Datum:

Dann mach ich auch mal mit:
FH+MSc. fertig mit 25, jetzt öff. Dienst mit nebenberuflicher Promotion,
ca. 37k/Jahr. Ist wenig, wegen Tarifvertrag, aber Arbeit macht sau viel
Spaß...
Autor: Marco N. (Gast)
Datum:

Es wäre sicher sinnvoll, wenn man auch Folgendes mit angeben würde:

1.) Abschluss, den man hat (ob Uni, FH, BA oder Ausbildung)
2.) Ort/Region, in der man arbeitet. In München sind die Gehälter nun
mal höher als in Hinterschlüpfelordingsbach ;-)
3.) Wie groß ist die Firma, in der man arbeitet? Größere Firmen zahlen
in der Regel auch höhere Gehälter als kleine Firmen.
Autor: .... (Gast)
Datum:

> 2.) Ort/Region, in der man arbeitet. In München sind die Gehälter nun
> mal höher als in Hinterschlüpfelordingsbach ;-)

Nicht, wenn man im öffentlichen Dienst arbeitet :-(
D.h. das "reale" Gehalt (zieht man die Wohnungsmiete ab) ist "noch
tiefer" als es eh schon ist. Nicht, daß ich mich beschweren wollte, von
dem Geld kann man gut leben. Die Kommilitonen, die in die Industrie
sind, kriegen aber (z.T. deutlich) mehr.
Autor: Beispiel (Gast)
Datum:

37k Einstieg im ÖD mit FH-Diplom sind nicht schlecht. In der Industrie
sind es auch kaum mehr als 40k, dann oft sogar für 40h. Wie lange
arbeites Du? Hast du Kinderzuschläge? Welche Ortszuschläge?

Ich wundere mich auch teilweise über die Einstiegsgehaälter, die hier
genannt werden. Die scheinen doch deutlich höher zu liegen, als in den
offiziellen Analysen. Ich habe aber die Vermutung, daß dort nur die
mitmachen, die unzufrieden sind, also die niedrig bezahlten.

Ich bin vor 3 Jahren mit gutem FH-Abschluss für 44500 für 40h bei
Siemens eingestiegen.  Letztes Jahr bin ich zu einer anderen Abteilung
übergegangen und arbeite aus privaten Gründen nur noch 35h, erhalte aber
trotzdem über 48 Tausend im Jahr. Ist das jetzt gut oder schlecht ?
Autor: Stefan (Gast)
Datum:

Hallo
mein einstiegsgehalt nach der Lehrte waren 1000 Euro Netto im Monat.Dann
bin ich als Zivi etwas mehr als 500 Euro gekommen und nach der
Meisterschule gibts erstmal 30000 Euro Brutto Plus Spessen und
Firmenwagen.
Normal habe ich die 40 stunden Woche aber es kommt öfters vor das ich
nur 3 Tage arbeite und dann ab Donnerstag Wochenende habe.
Ich arbeite in Norddeutschland
Autor: .... (Gast)
Datum:

Beispiel:
> 37k Einstieg im ÖD mit FH-Diplom sind nicht schlecht. In der Industrie
> sind es auch kaum mehr als 40k, dann oft sogar für 40h. Wie lange
> arbeites Du? Hast du Kinderzuschläge? Welche Ortszuschläge?

"Nur" mit FH-Diplom wäre es weniger, ich habe noch einen Master gemacht.
Außerdem habe ich mich vertan. Nach
http://paul.schubbi.org/cgi-bin/oed/rechner?tarif=...

bekommt man in EG 13 (=Uni oder vergleichbarer Abschluß)
2817*12 = 33804 = ca. 34k

und in EG 11(ist glaube ich FH)
2430*12 = 29160

Ich arbeite 38,5 (mache aber tlw. unbezahlte Überstunden und arbeite
schon auch mal am Wochenende, wenn es sein muß), keine Kinder, kein
Ortszuschlag (obowohl nahe bei München, aber es gibt nix).
Autor: Eigen3 (Gast)
Datum:

@....

das sieht mir aber wenig aus.

Bin gerade mit FH fertig. Jetzt: Dipl-Ing. (FH) Elektrotechnik.
Jahresgehalt: 40k bei 35 Std/Woche

Hab mich mal schlau gemacht. Wenn du von der Uni kommst, bekommst du
genau so viel wie ein FHler.

Übrigends: Ich arbeite in Bayern, Oberpfalz. Betrieb: etwas größer
Autor: Lohntüte (Gast)
Datum:

Schule -> Berufsausbildung, Handwerk -> 10 Jahre gearbeitet,
verschiedene Jobs von Aushilfe, Lagerknecht, Leiharbeiter bis erl.
Beruf, 3x arbeitslos in den 10 Jahren (max. ein paar Monate),
zwischenzeitlich auf 2. Bildungsweg Fachabi gemacht, 1996 Studium
begonnen (mit 29 J., Vollzeit), Nov. 2001 fertig geworden, danach 2
Monate arbeitslos (Stellensuche schwierig wegen 11.9.2001 (nine-eleven,
klingelts?),

seit Feb. 2002 in Arbeit (Dipl.-Ing, FH), damals ca. 600 Leute Betrieb,
45k€/Jahr (40h), Tätigkeit im Prüffeld, 30 Tage Urlaub

heute, knapp 5 J. BE, Fa. hat jetzt ein paar hundert Leute mehr, 57k€,
Tätigkeit im Prüffeld, Firma steht in Ostwestfalen-Lippe (eher die
Provinz), keine Überstundenvergütung, Arbeitsdruck derzeit sehr hoch bis
unerträglich, Arbeitsklima unter Kollegen (nicht Chefs) soweit ok,
Verhältnis zu den Chefs beknackt wegen Kindergartenmanie, Nasenform sehr
sehr wichtig, Verhalten gegenüber MA teilw. saudämlich, keine Chance auf
Beförderung oder Lohnanhebung, keine Personalverantwortung, Tarif an
IG-Metall angelehnt

Tendenz: näxte Jahre wird's effektiv weniger, max. 0,5% jährliche
Lohnanhebung (soweit ich weiß, Inflationsrate ist höher)


Kumpel: bei T-elekom T-ochter beschäftigt, 40 Std., nicht studiert, nur
Handwerkslehre, seit Jahren auf Ingenieursposten tätig, Firma in Stadt
mit <300.000 Einw., ca. 65k€-67k€ zzgl. Firmenwagen komplett inkl.
Benzin für Nüsse (auch f. privat), wollte wechseln in andere
T-ochterfirma allerdings ohne Firmenwagen, verlangte 80k€, wurde
abgelehnt, keine Personalverantwortung
Autor: Andreas S. (ph0enix)
Datum:

hallo...

habe mal ein paar fragen von einem unwissenden an berufserfahrene....

zu mir : bin 19 hab abi gemacht und wusste nicht genau was ich studieren
sollte...nun bin ich in australien unterwegs und werde ( nun weiss ich
es endlich) elektrotechnik studieren in Kassel (uni) ( was haltet ihr
von Kassel ? gut schlecht ? welche sind gut?)

wie sind die jobchancen...kann man es sich so einfach vorstellen? uni-->
40k/a @ 40 h/w ??

auch wenn es noch ein wenig freuh ist aber ich habe darueber
nachgedacht, mich selbststaendig zu machen ( nach der uni oder erst mal
arbeiten...wohl eher das 2.)
ist es schwer, so nach dem motto 5 fertige studenten machen ihr eigenes
business, eine eigene kleine "frima" aufzubauen fuer soft/hardware
entwicklung ?
wie sind eure erfahrungen?

vielen dank

sobald ich  das naechste mal inet hab, werd ich mich mal wieder melden
und euch weitere hoffentlich nicht allzu laestige fragen stellen


bis dann und vielen dank schonmal

der andreas
Autor: Hegy (Gast)
Datum:

@Andreas Schomberg
Zur Uni kann ich dir nix sagen, da gibt es Ranking-Listen. Aber warum
Uni und nicht TH oder FH? Ich meine die TH Harburg (Hamburg) und die TH
Aachen haben einen guten Ruf.

>wie sind die jobchancen...kann man es sich so einfach vorstellen? uni-->
>40k/a @ 40 h/w ??
Uni-Abgänger bekommen i.d.R. später mal etwas mehr Knete als
FH-Absolventen, aber auch nur, wenn sie einen Dr. vorne davor haben.
Aber in E-Technik ein Dr. ist schon ungewöhnlich und ich behaupte mal,
es verschlechtert die Jobchancen. Finaziell lohnen tut sich der Titel
jedenfalls nicht. Das Gehalt hängt dann von vielen Faktoren ab, wie
Größe der Firma, Ort, Branche usw. Dementsprechend liegt das
Einstiegsgehalt im Bereich von ca. 35k€ bis 50k€.
Generell sind die Jobchancen gut, wenn der Ort des Arbeitsplazes egal
ist und  du dich gut verkaufen kannst, vorallem die immer
wiederkehrenden Psychofragen wahrheitsgemäß beantworten, sowas wird im
Vorstellungsgespräch immer gegengecheckt.

>nachgedacht, mich selbststaendig zu machen ...
Sammel erstmal Berufserfahrung, nach Abgang von der Uni/TH hast du
garnix an Arbeitserfahrung. Evtl. ist auch eine Berufsausbildung vor dem
Studium sinnvoll, wird von Arbeitgebern sehr gerne gesehen, wenn sie
Ing's einstellen. Außerdem sammelst du während der Anstellung
Projekterfahrtung, weißt was der Kunde will, weißt wie der Kunde
rumzikken kann, weißt was das alles kostet, wieviel Zeit nur bleibt und
und und.....

Autor: Andreas S. (ph0enix)
Datum:

hallo

vielen dank fuer die schnelle und kompetente antwort....

warum nicht fh oder th ? habe mir noch nicht so viele gedanken ueber den
studienort gemacht....uni oder fh... waere mir beides recht...

es ist wohl das beste, das ganze vorhaben etwas ruhiger und nicht zu
ueberstuerzt anzugehen...

vielen dank

andreas
Autor: ING Presssack (Gast)
Datum:

Bin ING, diplomiert (Master), Matura und arbeite auf Stundenbasis 38,5
die Woche, mit WG und UG zusammen 58.000. Zu meiner Anfangszeit vor 10
Jahren waren es rund 320 Schilling.
Autor: .... (Gast)
Datum:

Eigen3:

Du hast übersehen, daß ich im öffentlichen Dienst arbeite, nicht bei
einer Firma in der Industrie.

Und es stimmt, in der Industrie macht es finanziell keinen Unterschied,
ob man von der Uni oder einer FH kommt. (Je nach Firmengröße mag es
Ausnahmen geben). Auch ein Dr. wird einem finanziell nicht unbedingt
Vorteile bringen, aber wegen dem Geld macht in E-Technik o.ä. keiner
einen Dr.
Autor: nix (Gast)
Datum:

Einsteiger.
uC Programmierung. Entwurf Hardware.
36t im ersten 36,5t nach einem Jahr. 40h woche
Autor: J. S. (engineer) Benutzerseite
Datum:

> Eigen3:
> Und es stimmt, in der Industrie macht es finanziell keinen Unterschied,
> ob man von der Uni oder einer FH kommt. (Je nach Firmengröße mag es
> Ausnahmen geben).

Es macht u.U. einen großen Unterschied, wenn man in Projekten arbeitet,
die spezielles Wissen, hohe Einarbeitungsgeschwindigkeit und stark
mathematisch ausgeprägtes Denken erfordern.

Weitere signifikante Gehaltsunterschiede gehen mit Fähgikeiten im
kommunikativen und sprachlichen Bereich (Fremdsprachen
/Kundenbetreueung) einher. Hier laesst sich auch eine starke
Korrelationen zur Ausbildung herstellen, da sprachlich begabte z.B. eher
die Abitur/ Unischiene beschreiten.
Autor: Elias (Gast)
Datum:

Uni ET-Nachrichtentechnik
Berufseinsteiger
52k Einstiegsgehalt
Globalplayer
Autor: Servicetechniker (Gast)
Datum:

Ich werde mich mal outen.

Servicetechniker im Automotivebereich 6 Jahre Berufserfahrung,
Jahresgehalt beinhaltet 13. Bonusgehalt bei 100% erreichen der Ziele und
50% Monatsgehalt als Urlaugsgeld. Keine Zusatzzahlung fuer Dienstreise
im Jahresgehalt eingerechnet.


33075 Euro
Autor: Servicetechniker (Gast)
Datum:

Ps.: 39 Std. Woche
Autor: guelcki (Gast)
Datum:

@Servicetechniker

Mit welcher Qualifizierung/Ausbildung?
Autor: Leihgurke (Gast)
Datum:

Dipl-Ing (FH) seit knapp 2 Jahren fertig, voher gewerblich-technische
Ausbildung, seit gut einem Jahr bei einem Ingenieurdienstleister in
Deutschlands Norden, sehr schlechter Selbst-Verkäufer, irgendwas um die
30kEuro.
Autor: dschedsche (Gast)
Datum:

27 jahre
Dipl.-Ing. Eletrotechnik (Industrieelektronik) FH
0 j. B.e.

erster job 03.2006

40k
Autor: dschedsche (Gast)
Datum:

ach ja...40 Std. Wo.
Autor: Hans (Gast)
Datum:

Elias schrieb:

"Uni ET-Nachrichtentechnik, Berufseinsteiger, 52k Einstiegsgehalt"

Wenn's stimmt wäre das ein Topwert. Mir sind 52.500 bekannt für einen
Einsteiger ohne Berufserfahrung. Hat aber sehr guten Uniabschluss in
E-Tech (Halbleitertechnik) und wirklich gutes English.
Autor: Argentan (Gast)
Datum:

Moin!

Ich bin dieses Jahr Dipl.Ing.(FH) Elektrotechnik mit Vertiefung
Informationstechnologie geworden. Keine Ausbildung, also Berufserfahrung
= 0.
Angestellt für ein Jahr (verlängerte Probezeit) bei einem grossem
japanischem Konzern.
35 Stundenwoche für 36k Euro im Jahr.

Argentan
Autor: Cheffe (Gast)
Datum:

Stimmt, die japanisch geführten Firmen zahlen wenig. Schlecht ist es
aber nicht, besonders, wenn Du im Job soviel schlafen kannst, wie die
Japaner es machen.
Autor: Gast (Gast)
Datum:

Tach!
Lehre
2JBE (fest) + 8 JBE (selbst.)
dann ET-Allgemein, FH
intern. Konzern mit Sitz in München
65k pY + Dienstwagen & Spesen
Autor: Servicetechniker (Gast)
Datum:

@Gluecki

gelernter Radio- und Fernsehtechniker (6 Jahre Berufserfahrung als
Geselle).

Ich hatte noch vergessen meinen Standort (Norden) anzugeben, weil z.B.
Hessen und Bayern einen anderen Lohnsatz haben.
Autor: Dottore (Gast)
Datum:

Dr.-Ing. ET, Berufserfahrung: nur Industiezusammenarbeit während
Promotion.

Einstieg als Entwicklungsleiter in Minifirma (nur zwei Entwickler + ext.
Dienstleister zu führen, sonst selbst "Mädchen für alles"); Hardware +
Software Embedded+PC: 46 k€ für 45 h/Wo.

Ja: im VW-Haustarif gibt es mehr pro Stunde am Fließband. Und Konzerne
haben deutlich mehr geboten, aber da wollte ich nicht hin. Lieber tolle
Arbeit als viel Geld.
Autor: an (Gast)
Datum:

Die Jahresgehälter die Ihr anget sind die mit Weihnachtsgeld? Oder nur
12 Monate?
Autor: Achtung (Gast)
Datum:

Das ist doch Wurscht! Jahresendgehalt ist Jahresendgehalt. Wenn einer
innerhalb dieser Summe 13. und 14. Gehalt zahlt, bedeutet das nur, daß
diese Komponenten leichter streichabr sind - z.B: im Falle der
Insolvenz: Diese Zusatzleistungen fallen meist komplett weg, werden auch
beim INSO-Geld durch das AA nicht berücksichtigt, tauchen im
Arbeitslosengeld nicht auf und sind auch nicht einklagbar oder
Bestandteil der Berechungsgrundlage für Abfindungen. Ich bevorzuge 12
Gehalter+ Weihnachtsgeld + Urlaubsgeld. Dann ist es monatlich mehr und
es gibt keine Diskussionen über das wahre Monatsgehalt!

Aber wie gesagt: Die eichtigste Summe ist das Jahresendgehalt. Dieses
lag bei mir vor fast 10 Jahren bei hochgerechnet echten 70000
Deutschmark. Die Teuerung berücksichtigend wären das heute rund 45.000.
Damals waren die Chancen etwas schlechter, als heute. Ich würde wohl
50.000 fordern. Kriegen kann ich derzeit etwa das Doppelte (wenn ich den
Stundensatz mit 1850h im Jahr multipliziere).
Autor: KoF (Gast)
Datum:

Fachinformatiker - Anwendungsentwicklung (gelernt ohne Studium)

Nach der Ausbildung in einen Automatisierungsbetrieb gewechselt.
Tätigkeit: Visualisierungen, Datenbanken, SPS-Steuerungen und... auch
manchmal Kabelaffe ;-)

BJ 1983 und noch nicht verheiratet

0 JBE -> 28K/Jahr Brutto
(nur 12 Monatsgehälter! kein Urlaubs/Weinachtsgeld!);
25Tage Urlaub;
40h/Woche (eher 50);
Überstunden in GLZ;
Arbeitsplatz: Bremen (PLZ: 28***)
Wohnort: Landkreis Oldenburg (PLZ: 277**)
Autor: Don (Gast)
Datum:

Stimmt, die Arbeit muß Spaß machen! Geld ist nicht alles.
Autor: Promo (Gast)
Datum:

Dipl.-Inform. (Note: 1.7)

Einstieg 2004 direkt nach der Uni in einem 20 Mann Unternehmen
(Embedded) in Hessen.

Aufgaben: HW-Inbetriebnahme, SW-Entwicklung, Web-Entwicklung,
Kundenkontakt, etc. (son bissi Mädchen für alles).

Gehalt (inkl. Prämien etc.): 45k€ @ 40h

Jetzt: Promotion zum Dr.-Ing.

Gehalt: Stipendium 1468€ + 210€ (Anstellung): 1680€ @ 50-60h
(davon gehen 120 Euro für Krankenvers. ab)

Autor: wolf4124 (Gast)
Datum:

Hallo

Ausbildung Handwerk Facharbeiter (10J) -> Techniker Elektronik ->
Automobilindustrie Einstieg 37000 Euro.

Aufgaben:
Mittlere Datenbank  (Level mittel)
C für Messanwendung (Level mittel)
Elektronik Fehlersuche

Möchte wechseln Neues Gehalt ?? Was ist real??

Raum Bayern
Autor: AVRja (Gast)
Datum:

Hallo,
Dipl.-Ing. (TH), Nachrichtentechnik, einige Jahre BE auf "fachfremden"
Gebieten (Von der Netzwerkadministration bis hin zur Erstellung
schalltechnischer Untersuchungen).
Seit Mitte 04  -zurück zu den Wurzeln- Entwicklungsingenieur (Hard-,
Software, Embedded Systems sowie vieeel Analoges) bei einem
Musikinstrumentehersteller: 42 k€ pro a, echte 35 h/Woche

Gruss aus der Provinz...
Autor: Kritiker (Gast)
Datum:

Ein Synthesizerhersteller? Hatte auch mal sowas im Auge, aber es wurde
nichts, weil ich gerade woanders angefangen hatte. 3 Jahre später wurden
sie übernommen und gingen dann pleite!
Autor: AVRja (Gast)
Datum:

Hallo Kritiker,
nein, mit Keyboards und Co. haben wir seit den 90ern nichts mehr zu tun.
Eher Akkordeons, Mundharmonikas, Flöten...
Na jetzt klingelts aber ;-)
Autor: Kritiker (Gast)
Datum:

Hohner! Bei mir wäre der Arbeitsplatz in einem Schloss gewesen o:)
Autor: fieser, klugscheissender Rahul (Gast)
Datum:

>Arbeitsplatz in einem Schloss gewesen
Da kannst du auch fürn Fielmann arbeiten...
Autor: panzer (Gast)
Datum:

Du haettest aber auch mit Biodata auf einer Burg pleite gehen koennen...
Autor: .s.d.s. (Gast)
Datum:

Dipl. Ing. der Nachrichtentechnik (FH) Baden-Württemberg (27)
(Note 1.9)
08.2006 0 J BE
25 Mann Klitsche
36k€/a inkl. 10 ÜS/Monat
40h/woche (real 50+)
Soft- und Hardwareentwicklung, Forschung, Kundenbetreuung,
Testbegleitung
Autor: TechInfo (Gast)
Datum:

Was würdet ihr denn konkret bei einem Bewerbungsgespräch auf die
Gehaltsfrage antworten als Berufseinsteiger?

Einerseits will man keine überhöhten Forderungen stellen, andererseits
sollte man auch Selbstvertrauen ausstrahlen und sich nicht unter Wert
verkaufen.

Wäre eine Antwort wie "meine Vorstellungen entsprechen dem
Branchenüblichen Einstiegsgehalt von 36.000 - 40.000 Euro" vernünftig?
Autor: Matthias (Gast)
Datum:

Deine Antwort, nämlich eine Gehaltsspanne anzugeben, ist unvernünftig !

Was glaubst Du, wird die Firma auf Deine Vorstellung von '36.000 -
40.000 Euro' erwidern ? Ja, klar, sie haben die 40.000 ? Logisch, daß
sie das nicht machen, sondern die 36k wählen...
Autor: TechInfo (Gast)
Datum:

Hast du eine bessere Idee? Ist die Chance, dass man mit der Antwort
"40.000 Euro" gleich rausfliegt, nicht ziemlich hoch?
Autor: Piccoz (Gast)
Datum:

Man könnte den Schuh auch umdrehen

Wenn eine Firma sich einbildet, Ingenieure für ein lausiges Gehalt,
also unter 40kE "einzukaufen"  ....

Leider hat das Methode, weil die Absolventen schon seit langem
keine Standesehre mehr haben.
Sowas wie Praktikum ist auch so ein Ding.

Es muß wirlich mal gesagt sein: Wer so blöd ist und für 30 und
weniger einsteigt , der macht das System kaputt.

Es sind nicht die BWLer die die Firma voranbringen ( eher das
Gegenteil ) sondern die Ingenieure


Aber was will man machen, wenn selbst Weltfirmen nur FAKES als
Positionen "verkauft" , nur Praktikanten zu  640 pM einstellt

und ansonsten Dinge schreibt wie ggüb leitenden Ing :

"Guten Leuten muß man absagen"


Also nicht jedem Angebot hinterherrennen, sondenr nachhaltig
abwägen.
Autor: Chef (Gast)
Datum:

Schreibe eine Mindestsumme - keine Spanne, denn real hast du ja eine
Schmerzgrenze. Sieh zu daß du mehrere zur Auswahl hast, rechne Dir die
Kosten aus (tägliche Fahrt ist das Wichtigste!!) und schreibe dann das
hin, wofür du wirklich noch einsteigen würdest. Du wilst ja erstmal ins
Gespräch. Beim Gespräch lässt du dann verlauten, daß dir jemand mehr
geboten hat, "weil er 40h haben wil"l und deine Summe nur eine
"Hausnummer für 35h war". Damit hast du schon eine ordentliche Spanne.

Ich würde 38500 ansetzen. Im Gespräch kommst du dann mit den
resultierenden 44000. Sie werden Dir dann 42000 bieten. Dann handelst du
sie auf 42500 hoch und sagst, aß du dann mehr hättest, als bei den
anderen, weil die weiter weg wären. Das machen die dann.
Autor: M&M (Gast)
Datum:


Ein geschachere wie auf dem türkischen Basar. Ist leider so.

Dipl. Ing. (FH) Nachrichtentechnik
2003 Abschluß mit 2,3

Zusätzlich Ausbildung in Elektrotechnik abgeschlossen.

3   Jahre Berufserfahrung als Ing.
5   Jahre Studium
2   Jahre Facharbeiter
3,5 Jahre Ausbildung

Alter 32.

Derzeitiger Arbeitgeber (230 Mann) in Süddeutschem Raum.
Jahresgehalt derzeit 40.000 € alles in allem.

Muß demnächst mal mit meinem Chefe darüber reden.


Autor: Gast (Gast)
Datum:

Hm, da wird es aber Zeit - im SDR hat man ja die höchsten Gehälter. Sieh
aber zu, daß Du was in der Hinterhand hast. Geh Dich bewerben.

Noch besser: Du bittest um einen freien Tag, fährts Ski, unterhälts Dich
aber am nächsten Tag mit einem virtuellen neuen Chef am Handy, so das es
die Kollegen mitbekommen. DANN bittest Du Deinen Chef um ein Gespräch
und fragst danach, wie die Gehälter seiner Meinung sich in Zukunft
entwicklen :-)

Er wird sich eins und eins zusammenreimen.
Autor: Keine Ahnung (Gast)
Datum:

Und nach kurzer Zeit wird er ausgewechselt, wenn passender Ersatz
gefunden wurde. Er plant ja zu wechseln, wenn wer anderes mehr Gehalt
bietet.
Und wer kann zur Zeit schon Ski fahren ... bei mir in Bayern sind ~ 10°C
angesagt.
Autor: Dottore (Gast)
Datum:

Drohen ist wirklich der falsche Weg.

Beim Einstiegsgehalt würde ich versuchen, anhand von Standort,
Firmengröße und Position einen realistischen Wert zu finden, dann aber
genau die Reaktion beobachten. Dann schnell je nachdem ein "Aber eine
interessante Aufgabe ist für mich wichtiger als das Gehalt" nachschieben
oder ein "Nach der Einarbeitung rechne ich mit einem deutlichen
Anstieg".

Wenn man es schon die die Bewerbung reinschreiben soll: keine Sorge. Man
verzichtet nicht auf die Einladung eines geeigneten Kandidaten, nur weil
er 5000 zu viel hinschreibt.
Autor: Hans (Gast)
Datum:

>> Ein geschachere wie auf dem türkischen Basar. Ist leider so.

Das Wichtigste was man besitzt ist seine Arbeitskraft,
die nach Angebot und Nachfrage verkauft wird.

Wenn jemand also sein "Wichtigstes" nicht ordentlich verkaufen
kann, ist derjenige kundenuntauglich und fuer jegliche
"hoeherwertige" Verhandlungstaetigkeiten nicht zu gebrauchen.
Dann hat er auch kein "ordentliches" Gehalt vedient.

Ja, schachere um jeden kleinen Aspekt Deines Gehalt.

Hans
Autor: 1001. Rahul (Gast)
Datum:

Und dann gibt es noch ERA...
Autor: Dr. Ing. unnamed (Gast)
Datum:

>Wenn man es schon die die Bewerbung reinschreiben soll: keine Sorge.
>Man verzichtet nicht auf die Einladung eines geeigneten Kandidaten,
>nur weil er 5000 zu viel hinschreibt.

Dem ist klar zu widersprechen! Es gibt von Seiten der Budgetplanung
sowohl für freie als auch für festangestellte Mitarbeiter ganz klare
Rahmenbedingungen. Besonders bei den freiverhandelten Gehältern in
Einstiegspositionen drückt der Betriebsrat von unten und die
Konzernleitung von oben. Oft ist da gar kein Spielraum sondern eine
negaitve Überschneidung. Der Einsteller hat hier kaum eine Möglichkeit,
jemanden einzustellen, der über dem zugesichrten Satz liegt. Auch wenn
es nur 100,- im Monat sein sollten. So wird es häufig nicht der
passendste Bewerber, sondern der, der gerade noch nicht zuviel gefordert
hat. Dafür könnte ich einige Beispiele bringen.

Mir selbst gefällt die Situtation in keinster Weise, ändern vermag ich
sie nicht.
Autor: Gast (Gast)
Datum:

Nun, das sehe ich etwas anders! In der heutigen Zeit ist es nicht mehr
so wie noch vor einigen Jahren, dass sich um eine Stellenausschreibung
gleich hunderte von Bewerbern streiten. Und an dieser Stelle gibt ganz
klar das Gesetz von Angebot und Nachfrage (abgesehen vielleicht beim
Siemens Konzern). Wenn ich jetzt auch noch Hans zitieren darf,
<<>> Ein geschachere wie auf dem türkischen Basar. Ist leider so.
<<
<<Das Wichtigste was man besitzt ist seine Arbeitskraft,
<<die nach Angebot und Nachfrage verkauft wird.
<<
<<Wenn jemand also sein "Wichtigstes" nicht ordentlich verkaufen
<<kann, ist derjenige kundenuntauglich und für jegliche
<<"höherwertige" Verhandlungstätigkeiten nicht zu gebrauchen.
<<Dann hat er auch kein "ordentliches" Gehalt verdient.
<<
<<Ja, schachere um jeden kleinen Aspekt Deines Gehalt.
<<
<<Hans
dann hat der zukünftige Chef gar keine andere Wahl mehr, auch Bewerber
zu nehmen, die sein Budget überschreiten! Und in Anbetracht der
Situation, dass die Studentenzahlen im Bereicht E-Technik seit einigen
Jahren rückläufig sind, zugleich aber jetzt auch noch Studiengebühren
eingeführt worden sind, ist nicht damit zu rechnen, dass der
Arbeitsmarkt mit tausenden von arbeitslosen und jungen E-Technikern
überschwemmt werden wird.
Fazit: Die Budgets der Firmen für qualifizierte Kräfte sind bereits
gestiegen – und das werden sie auch weiterhin. Die Frage ist nur, ob
Man/Frau im Bewerbungsgespräch den Mumm hat, sein „Wunschgehalt“ zu
äußern!?
Autor: Tulpe (Gast)
Datum:

Wieso ist das beim Siemenskonzern anders?

>dann hat der zukünftige Chef gar keine andere Wahl mehr, auch Bewerber
>zu nehmen, die sein Budget überschreiten!

Wenn er es darf! Meistens darf er nicht, weil er damit den Rahmen auch
für die anderen öffnet. Man stelle sich mal vor, der stellt einen zu
+10% an - gemessen an der Beurteilung und dem Schnitt der Abteilung für
gleiches Alter und gleiche Erfahrung - und hat noch 50 weitere dort
sitzen! Faktisch ist es schon so, daß die Neuen meist weniger Erfahrung
haben, als die existenten und trotzdem relativ deutlich mehr haben, aber
es hat seine Grenzen.

Ausgweg: Selbständige, die nach anderen Massstäben gemessen werden.

Ergebnis: Sowohl bei der Einstellung von vielen extrem teuren
Selbständigen oder leicht überteuerten Angestellten, steigt der
Neidfaktor in der Abteilung und die somit die Gehaltswünsche. Da dort
die Bäume aber nicht in den Himmel wachsen können , steigt die
Fluktuation! Und sei es nur, daß die Entwickler rausdrängen ins
Projektmanagement und die Projektleitung, wo es mehr zu verdienen gibt.
Autor: Gast2 (Gast)
Datum:

Deswegen ist es doch normal, dass man in der Firma über sein Gehalt
nicht reden darf?
Autor: noch ein ingenieur (Gast)
Datum:

Wer sagt denn ,dass man sich an so eine Regelung halten muss ?
Autor: Gast2 (Gast)
Datum:

Na dann ist man doch selbst schuld, wenn man Neider hat.
Autor: Neidhammel (Gast)
Datum:

Neider hat man sowieo, weil jeder meint, er sei unterbezahlt und müsse
mehr haben. Dann kommt auch noch dazu, daß die meisten viel mehr tun
könnten, als sie in ihrer aktuellen Position machen und entscheiden
dprfen. Deshalb will jeder hoch.

Andererseits sind Neider aber auch nicht schlecht, weil die dann ja auch
wieder hintenrum hingehen und Gehaltserhöhung haben wollen und man so
mit seinen Forderungen nicht alleine dasteht. Man muss natürlich
mitbekommen, daß die erhöhen und auch hingehen. Ich habe bei einer
meiner früheren Stellen so eine Gelegenheit mal verpasst. Hochgerechnet
auf das Endgehalt bei meinem Ausstieg etwas später sind das bestimmt
5000,- brutto an Differenz gewesen :-(
Autor: Bärenfänger (Gast)
Datum:

Lieber Neider als Bemitleider!
Autor: hessen_plunse (Gast)
Datum:

Hallo zusammen,

meine Daten:
3 Jahre Ausbildung Elektriker
1 Jahr FOS Elektrotechnik
2 Jahre Abendschule Techniker Automatisierungstechnik
5 Jahre FH Nachrichtentechnik
(alle Abschlüsse unter 1.7)
Einstieg als Ing.:
0 JBE 34K
1 JBE 38K
2 JBE 43K (heute 31 Jahre alt)
Angestellt bei Firma für Automotive in Rhein-Main,
Tätigkeit: Programmierung, Funktionsentwicklung, Analyse und anderes

Man kann am Anfang auch weniger hoch pokern um erstmal einen Einstieg zu
erhalten, was bei mir vor zwei Jahren sehr schwer war - dann lernen und
sich umschauen oder wenns einem so gut gefällt versuchen in der eigenen
Firma hochzukommen (viel Eigeninitiative).

Grüße
Autor: Pfalz-Hans (Gast)
Datum:

>Angestellt bei Firma für Automotive in Rhein-Main,

Conti?
Autor: gast (Gast)
Datum:

Hallo zusammen,

meine Daten:
3,5 Jahre Ausbildung Elektroniker
3 Jahre Facharbeiter in der Entwicklung als Laborelektroniker
2 Jahre Vollzeit Techniker Abschluss 1,1
Einstieg nach Technikerabschluss 35K
nach 3J. 46K (heute 29 Jahre alt)
Tätigkeit: Entwicklung, Programmierung, Layout, Simulation, Labor,
Versuche usw.

bin zufrieden!
Autor: Hans (Gast)
Datum:

Aha, man kann also 46k bekommen auch ohne ein Studium. Wenn man die
während 5 Jahre zugrunde legt, müsste man mit Studium rund eine
Viertelmillion Euro wieder aufholen. Hat noch jemand Lust,
Elektrotechnik zu studieren ?
Autor: mike (Gast)
Datum:

er hat auch zwei jahre vollzeit gemacht und in der zeit kein geld
bekommen, also sind es nicht 5 jahre sondern 3 jahre und damit "nur" ca.
120.000 € die der Ing. "aufholen" muss....
übrigens, bei uns in der firma wird nicht nach titel, scheinen oder
sonst was bezahlt, sondern nach leistung, fachlicher qualifikation(die
man übrigens auch ohne studium erlangen kann) und einsatz. egal ob
jemand ing. techniker oder facharbeiter ist. immer dieses blöde getue
mit diesen titeln...lernt man/frau das während des studiums???
Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

@mike:
Sehe ich genauso!
Autor: Matthias (Gast)
Datum:

@mike:

Mitarbeiter nach Leistung zu bezahlen, ist schon irgendwie richtig.
Nur andererseits: Weshalb sollte dann noch irgendjemand einen Meister
machen oder ein Studium durchziehen, wenn sich am Ende jeder Hans
'einfach' hocharbeiten kann ?
Autor: unbekannt (Gast)
Datum:

ja genau, "jeder ist seines Glücks Schmid"! Was ist daran falsch sich
hochzuarbeiten? Tatsache ist, es gibt zu wenige "Hans" die sich
hocharbeiten...
Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

Es schafft ja auch nicht jeder sich "einfach" hochzuarbeiten.
Wieso soll ein Techniker der ne Ing Aufgabe hat nicht auch genausoviel
bekommen oder ein Meister der nen Techniker job hat auch dementsprechend
bezahlt werden.
Wenn die Leistung passt und der Job gut gemacht wird dann soll doch auch
die Bezahlung dementsprechend sein und nicht abhängig vom Abschluß.
Autor: hessen_plunse (Gast)
Datum:

@Pfalz-Hans

nee, net bei Conti, da war ich nach meinem Studium für ca. 3 Wochen,
weil ich nichts anderes bekommen habe. Bin aber bei dem Job in dem
kleinen Büro schlicht kaputt gegangen. Übrigens habe ich da mit 43k bei
0 JBE angefangen (erste Gehaltserhöhung hätte es nach drei Monaten
Probezeit gegeben)... manche sagen ich wär blöd, aber was willste machen
wenn du von der FH kommst, voller Tatendrang bist und dann erstmal sone
Vollbremsung hinlegen musst. Geld ist halt nicht alles, man muss sich ja
auch irgendwie selbst verwirklichen können (jedenfalls habe ich deswegen
studiert - kein Flachs)...
Autor: hessen_plunse (Gast)
Datum:

Als Nachtrag noch:

Bei Conti musste man seinerzeits als Absolvent nicht pokern. Der
Personaler fragte mich was ich verdienen möchte --> ich habe den
Standardsatz:" Ich möchte mich natürlcich dem Gehaltsgefüge der Firma
und der Region anpassen." Er drängte mich einen Betrag zu nennen und ich
antwortete 40K. Darauf sagte er mir, dass es dann sogar noch ein
bisschen mehr wäre und letzendlich stand im Vertrag dann 43K.
Wie bereits erzählt hat die Freude nur kurz angehalten (ca. 3 Wochen
halt)...
Autor: Chef (Gast)
Datum:

Wenn er Dir freiwillig 3000,- mehr gegeben hat, als angefragt, wäre
sicher mehr drin gewesen. Aber wieso bist Du denn nach 3 Wochen schon
wieder verduftet?
Autor: Rahul Der trollige (rahul)
Datum:

>Aber wieso bist Du denn nach 3 Wochen schon wieder verduftet?
>Bin aber bei dem Job in dem kleinen Büro schlicht kaputt gegangen

Sagt das nicht schon eine Menge?
Autor: Matthias (Gast)
Datum:

>fachlicher qualifikation(die man übrigens auch ohne studium erlangen kann)

Das ist die Theorie. Die Praxis sieht so aus, daß man während der
Arbeitszeit nicht viel Zeit hat, in die Tiefe der Grundlagen zu gehen
und wenn, dann müsste man da richtig Zeit investieren, die keine Firma
bezahlen kann. Das Learning-by-Doing kostet die Firmen jährlich
Milliarden. Man kann auch viele Sachen nur effizient lernen, wenn man es
kompakt tut und am Ball bleibt. Und sowas geht nur effizient in einer
Bildungsanstalt und nicht im Selbststudium so nebenbei.


Autor: Der mit der Frage (Gast)
Datum:

Bisschen OT aber was kann man Brutto als guter Chemielaborant ohne
"berufserfahrung" (Ausbildung in div. Betrieben) erwarten?
Was denkt/wisst ihr?
Will halt nicht verarmen aber auch nicht unverschämt rüberkommen.
Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

Das ist wohl wahr das man während der Arbeitszeit nicht die Zeit hat in
die Tiefe der Grundlagen zu gehen, aber es ist auch so das mit mehr
Berufserfahrung auch viel dazugelernt wird.Natürlich nicht in der Art
und Weise wie im Studium , aber man bekommt mit der Zeit einen
"tieferem" Einblick in die Materie denn die Aufgaben werden ja meistens
(ja nachdem wie man sich anstellt) auch komplexer.
Ist aber natürlich auch vom Job abhängig.
Autor: Anonymous (Gast)
Datum:

Da darf man aber die praktischen Erfahrungen nicht mit den Grundlagen
verwechseln. Die Grundlagenzusammenhänge solle es einem ja ermöglichen,
das Gemessene und Gesehene einzuordnen. Zu den Grundlagen zähle ich
Vorgehensweise, Methoden und (mathematische Verfahren). Ich kann mir
schwer vorstellen, wie jemand Signalverarbeitung betreiben soll, wenn er
zwar jahrelang "praktische Messungen macht" aber nicht weiss, was
Laplace, komplexe Rechnung, Faltungsintegral etc ist und mir wäre nicht
bekannt, daß man das auf Meister- oder Technikerlehrgängen lernt. Schon
einen Spektrumanalyzer zu interpretieren ist ohne Kenntnis
nachrichtentechnischer Grundzüge nicht 100% möglich.

Und viele solcher Zusammenhänge lassen sich nun mal nur durch Formeln
korrekt und hindertprozentig darstellen. Machen wir es mal so:

Erkläre mir mal einer verbal den Zusammenhang von Beschleunigung und Weg
bei einem Pendel. Wieso bewegt sich das untere Ende bei langsamen
Verschieben der Apparatur in die eine Richtung und bei plötzlicher
Verschiebung in die andere? und wie stark? Schon dazu brauchst Du
Mathematik!
Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

Deswegen hatte ich ja das tief in "" gesetzt. Klar habe ich dann nicht
die Basics die ein FH oder Uni Absolvent hat, aber wenn man seinen Job
nicht gerade ganz ablehnend macht, dann lernt man ja unter Umständen
auch was dazu und muss sich mit auch Dingen beschäftigen die man im
Studium nur angeschnitten oder eventuell garnicht gemacht hat.Was macht
man dann?Man schafft sichs drauf, wie auch immer.
Wie gesagt is aber vom Job und der Richtung abhängig.
Und wenn bei nem Job gewisse Kenntnisse verlangt werden die eben nur ein
Ing oder Meister oder Techn. hat, dann wird da auch meistens nur so
einer eingesetzt.
Den Meister würd ich aber mal außen vor lassen, der geht sowieso eher in
ne andere Richtung.
Autor: nix_cheffe (Gast)
Datum:

Hi,
sorry wenn ich das Thema wieder aufwärme...

meine Daten:

seit 1998 gejobbt bei Netzwerkfirma (Administration)
2001 Abi --> lausige Noten
ab 2001 selbständig
2002 angefangen mit FH-Studium (ET)
2006 Diplom mit Endnote 1,2 (mit Auszeichnung)
wärend der ganzen Zeit selbständig (Netzwerktechnik) + diverse
Microsoft-Zertifikate

seit 1.1.2007 habe ich 37000€/Jahr 35h/woche keine Überstunden.

hatte noch ein weiteres Bewerbungsgespräch, die mich ausgelacht hatten,
als ich 44k/Jahr gefordert habe (42h/Woche).

wie stark ist denn das Einstiegsgehalt von Faktoren wie Note (oder gar
Abi-Note) etc. abhängig?

Gruß

andi
Autor: quer (Gast)
Datum:

>wie stark ist denn das Einstiegsgehalt von Faktoren wie Note
>(oder gar Abi-Note) etc. abhängig?

Je nach Bundesland (lokale Verhältnisse)und Firma:
von ganz wenig nicht bis... ?

Aber, mein Arbeitgeber (zum Beispiel) will nicht unbedingt
gute Leute haben,sondern billige!

Abgesehen davon, was nützt Dir 10% mehr Einstiegsgehalt
bei guten Noten, wenn 100% = 9,50 Eur/Std ???
Autor: Andre (Gast)
Datum:

@nix_cheffe,

also mit den Noten sollte es einfach sein 45k zu bekommen. Moeglich
sollten m.E. 50k sein.
Autor: nix_cheffe (Gast)
Datum:

danke für die Antworten. Nochmal Ortsangaben dazu:
Firma wo ich jetzt arbeite ist im Großraum Frankfurt/Main. Tätigkeit:
Netzwerktechnik, Programmierung (Steuerung/Regelung)
Firma die mir keine 44k bezahlen wollten (hatten gemeint absolutes
Maximum sei 40k bei 42h/woche und regelm. Überstunden) lag in
Süddeutschland in der Nähe von Stuttgart. Aufgabengebiet identisch mit
dem was ich jetzt mache.
Beide Firmen haben mehr als 500 Angestellte.

Mein Problem liegt ein bischen in meinem Abi-Zeugnis. Dort habe ich
gerade mal einen Schnitt von 3,5 hinbekommen. Das wurde mir bis jetzt
bei allen Bewerbungsgesprächen unter die Nase gerieben. Ist schwer da
eine sinnvolle Erklärung für zu finden. Da bringt dann auch das
Diplomzeugnis mit Auszeichnung anscheinend nich viel...
Autor: Ralf G. (Gast)
Datum:

@nix_cheffe
Versteife Dich nicht so auf Deine Noten. Viel wichtiger ist Dein
Auftreten beim VG. Ich habe selber ein Abi-Schnitt von 3,2 und ein
Diplom-schnitt von 2,2 (E-Technik). Wurde zwar auch auf meine Noten
angesprochen, aber mit genug Selbstbewußtsein, einem guten Spruch auf
den Lippen und vor allem einer guten Selbstpräsentation konnte ich diese
Defizite ausgleichen.
Was bei mir außerdem geholfen hat sind die guten Arbeitszeugnisse aus
Praxissemester und Diplomarbeit, die ich in der Automobilindustrie
absolviert habe und welche ich beim VG natürlich als besonders
Bemerkenswert verkauft habe.

Habe mit 39kEUR im 1. Jahr angefangen mich dann im 2. auf 44kEUR
verbessert und bin jetzt nach Jobwechsel bei 55kEUR + Zulagen
angegelangt. Bin jetzt 28J und kann mich eigentlich nicht beklagen.


Dat wird schon.

MfG

Ralf
Autor: TechInfo (Gast)
Datum:

@Ralf

Dann gib hier dochmal deine Tricks und flotten Sprüche zum Besten ;)
Autor: TT (Gast)
Datum:

ich denke mal wenn man im abi-zeugnis net so berauschend noten hat aber
dann ein recht gutes diplomzeugnis hat kann man des ja recht leicht
erklären... kritisch wirds erst wenns um gedreht ist...
Autor: quer (Gast)
Datum:

@ nix_cheffe

Es wird Dich nicht gerade beruhigen, aber bei uns in Berlin
(sehr großer Elektro-Konzern, weltweit tätig, 38000 Mitarbeiter)
wird man Dich nur ganz billig haben wollen.
Auch wenn Du der beste der besten der besten bist.
Weil, die Konkurrenz ist noch billiger.

Vielleicht wird die Arbeitsmarktsituation in der Region um/in Berlin
in 30-40 Jahren wieder besser...
Autor: Axel (Gast)
Datum:

Berlin ist sicher zu nahe am Osten, da wird nie nix mehr besser in
Sachen Gehalt!

http://www.arcor.de/link/www.misco-kompart.de


> ich denke mal wenn man im abi-zeugnis net so berauschend noten hat
> aber dann ein recht gutes diplomzeugnis hat kann man des ja recht
> leicht erklären... kritisch wirds erst wenns um gedreht ist...

Exakt. Abi schlecht, Diplom gut -> Fachidiot -> passend für die deutsche
Wirtschaft

Umgekehrt würde es bedeuten, daß man auf der ganzen Breite fit ist und
zu den Besten gehört, was das Potenzial angeht. Muss man dann aber
während des Studiums jeden Cent einzeln verdienen und hat keine guten
Noten / lange Studienzeit, dann hat man ein Problem.
Autor: Stock Hecht (winkelmesser)
Datum:

Eine ordentliche Firma sollte nicht viel auf Noten geben. Wenn ein armer
Teufel das ganze Studium nebenbei schaffen muss, und deshalb nachher
einen 3,0-Schnitt hat, dann sagt das wenig aus.
Ich bin selber für die Einstellung von Diplomanden zuständig, und ich
schaue dann einmal mit einem kritischen Gesicht über das Zeugnis, wenn
der Bewerber dabei sitzt. Dann versuchen einige die Noten zu erklären,
andere sagen nichts (Je nach Erklärungsversuch ist das Nichtssagen
manchmal besser!). Wichtig ist mir bei den Noten aber, dass ein
Highlight dabei ist (also ein Fach, welches dem Bewerber einfach Spass
gemacht hat, und da muss dann eine im Vergleich [sehr] gute Note
stehen). Wenn da kein Fach positiv herausfällt, kommt von meiner Seite
dann noch die Fangfrage nach den Lieblingsfächern.
Autor: Dietmar (Gast)
Datum:

@Marco N.:

>2.) Ort/Region, in der man arbeitet. In München sind die Gehälter
>nun mal höher als in Hinterschlüpfelordingsbach ;-)

Maxim-Dallas in München waren in 2003 sehr fair, hatten mir alleine
wegen München 1000 Euro pro Monat zusätzlich wegen Münchener
Lebenshaltungskosten geboten.

Gruß

Dietmar
Autor: gast (Gast)
Datum:

Da haben wohl "einige" das Thema verfehlt?

Das Thema lautet doch Reale Einstiegsgehälter für Dipl.Ing.?!

..bitte brutto und Euro. Ihr Dummköpfe!
Autor: Dummkopf (Gast)
Datum:

Und was machst du, wenn ich weiterrede und keine Gehälter nenne?
Autor: Daniel (x2) (Gast)
Datum:

>Und was machst du, wenn ich weiterrede und keine Gehälter nenne?

Bemerken, dass dem Forum immer mehr geschadet wird?
Autor: Tobias (Gast)
Datum:

1992 Dipl. Ing (FH) E-technik nach Abi, beides mit lausigen Noten.
Inzwischen Süddeutschland Groß- und Außenhandel, 60t bei 40 Wstd. ohne
jegliche Überstunden  und mit netter Sekretärin und viel Spaß!
Autor: Bingo (Gast)
Datum:

Ja, huete kann jeder Trottel Karriere machen!
Autor: Scott Vacancy (Gast)
Datum:

Absolvent beim Dienstleidter 41000 Euro (40 Stunden)
Nach über einem Jahr andere Stelle angenommen: 61000 Euro
Autor: C.C.V. (Gast)
Datum:

Ein Absolvent der Elektrotechnik (FH Giessen und Friedberg) mit
Abschluss 1,7 und kaum praktischen Elektronikerfahrungen hat gerade zum
1.10.07 angefangen. Er bekommt glatt 40.000 p.a. für glatt 40h. Sehr
einfach zu rechnen. Darunter muss glaube ich niemand irgendwo arbeiten,
sofern er nicht mieserable Noten hat. Wichtig ist natürlich auch ein
gepflegtes Äusseres und eine einigermassen ausgebildete
Artikulationsfähigkeit. Es ist kaum zu glauben, was es doch für
Waldschrate unter den Bewerbern gibt ....
Autor: Scott Vacancy (Gast)
Datum:

@C.C.V.

"Er bekommt glatt 40.000 p.a. für glatt 40h. Sehr einfach zu rechnen."

Hää??? Daraus kann ich schlussfolgern, der Absolvent bekommt 1000 Euro
de Stunde?
Man, ihr seid ja ganz groß. Und du bist der Größte von allen.
Autor: Christian R. (supachris)
Datum:

Lesen müsste man können, da gehts ja schon los.

p.a. bedeutet per annum, also im Jahr. tztz

Wenn ich das so lese hier, da komm ich mir ja mit TVöD 11 Ost ganz schon
unterbezahlt vor. Zum Glück ist Geld nicht alles und im Osten kann man
davon sehr gut leben. Der Job macht riesen Spaß.
Autor: Scott Vacancy (Gast)
Datum:

p.a. is ja klar. aber bei 40 h sind es nun mal 1000 Tacken.
Autor: Daniel (x2) (Gast)
Datum:

Ähm, er arbeitet aber keine 40h p.a. !?
Autor: Gast (Gast)
Datum:

>Wenn ich das so lese hier, da komm ich mir ja mit TVöD 11 Ost ganz schon
>unterbezahlt vor.

Wieviel % sind von den Berichten hier war? Ich tippe auf ca. 1%, denn
wie verhalten sich die Aussagen hier zu den Behauptungen, die Firmen
zahlen schlecht und zu der Statistik?

Merke: Wenn jemand sein Gehalt angibt, ist es zu 99% gelogen.
Autor: der kurze (Gast)
Datum:

"glatt 40.000 p.a. für glatt 40h. Sehr einfach zu rechnen."

Dann sollte man aber dieses "sehr einfach zu rechnen" nicht erwähnen.
Was C.C.V. da versucht vorzurechnen, ist immens substanzfrei.
Autor: Christian R. (supachris)
Datum:

Gast wrote:

> Merke: Wenn jemand sein Gehalt angibt, ist es zu 99% gelogen.

Den Eindruck hab ich bei dem Thread und dem E-Technik 2007 allerdings
auch. Da werden ja mit Zahlen um sich geworfen, die jeglicher Realität
entbehren.
Autor: Skunk KaiNensy (Gast)
Datum:

Also ich habe als Absolvent (FH) 60000 Euro gefordert, letztendlich
64000 Euro bekommen. Nicht, weil ich fachlich besonders was zu bieten
habe, sondern weil ich glaube, dass ich einfach eine geile Sau bin:-)
Autor: Stiefelriemen (Gast)
Datum:

@Skunk KaiNensy

"Also ich habe als Absolvent (FH) 60000 Euro gefordert, letztendlich
64000 Euro bekommen"

Echt? Mist, dann hab ich was verkehrt gemacht. Ich bin eigentlich auch
"eine geile Sau", bekam als Absolvent aber gerade einmal 54k
Autor: Karl (Gast)
Datum:

Wer's glaubt! So geil auch jemand ist, 64000 bietet man dem nicht, wenn
er 60.000 will. Ich behaupte mal: GELOGEN!
Autor: Gerd E. (Gast)
Datum:

@Karl
"Ich behaupte mal: GELOGEN!"

Also ich hatte auch ein Einstellungsgespräch bei einer kleineren Firma
(2300 MA) und man bot mir knapp 5000 € über meine Gehaltsvorstellungen.
Mitunter machen das Firmen, um bestimmte Leute auch halten zu können.
Autor: Gast (Gast)
Datum:

>Mitunter machen das Firmen, um bestimmte Leute auch halten zu können.

Und das machen sie ganz bestimmt bei Personen, die sie nicht kennen.
Als ich mich als Freshling beworben habe, habe ich 40.000 verlangt.
Geboten hat man mir 70.000, um mich zu halten :-)
Autor: Gerd E. (Gast)
Datum:

Ich kann es nur so mitteilen, wie ich es erlebt habe. Ich war zu dieser
Zeit aber kein "Freshling" mehr, ich wurde durch einen großen OEM
empfohlen.
Sicher ist es nicht gewöhnlich, mehr zu zahlen, als der AN verlangt,
scheinbar gibt es aber Ausnahmen.
Autor: Skunk KaiNensy (Gast)
Datum:

@Karl
"Ich behaupte mal: GELOGEN!"

in dubio pro reo, oder wie es heißt.

@Gast
Was, du hastr nur 40k verlangt? Bist du Techniker? Also nach Jahren des
Studiums würde ich mich nicht für 40k verkaufen. Da fühlt man sich ja
wie ein Sozialpädagoge:-)
Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

Ich denke die Gehälter die übertrieben dargestellt werden, werden von
denjenigen übertrieben die selbst schreiben das die Gehälter übertrieben
dargestellt werden. Mache wollen einfach nicht wahrhaben das es nicht
gerade wenige Peronen gibt die mehr verdienen.
Autor: Skunk KaiNensy (Gast)
Datum:

Ja aber ganz genau so verhält es sich.
Autor: Sandro (Gast)
Datum:

Sicher tun das die Firmen, daß sie höher bieten, als verlangt. Habe das
bei einem Kollegen schon erlebt. Nur muss man die absolute Summe sehen:
Keiner bezahlt einem Anfänger 64.000. Das bekommen nicht mal Abgänger
mit Promotion! Ich weis zufällig, daß man mit einer Promotion in
Informatik und nachgewiesenen 3 zusätzlichen Projektjahren im Punkt
Softwareentwicklungsleitung in Industrieprojekten beim Wechsel in die
Industrie etwa 55000 bekommen kann. Position als Teamleiter embedded
Software. Der Mann war aber auch schon 31! (Diplom mit 25 und dann 6
Jahre Promotion mit 50% Stelle).
Autor: Skunk KaiNensy (Gast)
Datum:

@Sandro
"Keiner bezahlt einem Anfänger 64.000."

Aber Gerd E. erwähnte doch bereits, dass er zu diesem Zeitpunkt kein
Anfänger war.
Und ob mit oder ohne Promotion; in unseren Berufsfeld spielt das eher
eine sekundäre Rolle.
Autor: Sandro (Gast)
Datum:

Ok, wobei es so klang, daß es ein Einstiegsgehalt gewesen sei und auch
der Titel nach den realen Einstiegsgehältern fragte.

"Und ob mit oder ohne Promotion; in unseren Berufsfeld spielt das eher
eine sekundäre Rolle."

Das macht einen großen Unterschied: Die Projektleiter, die hier
umherlaufen (und das sind die, die als Einzigste richtig gut bezahlt
werden) haben alle einen Doktortitel. In den meisten Firmen wirst Du
ohne einen solchen Titel nichts.
Autor: Nemisis (Gast)
Datum:

Bei großen OEMs wird man das schon. Eine Promotion ist heute gar nichts,
es sei denn, man möchte in die Forschung.
Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

Das ist mit großer Sicherheit von der Firma abhängig, welche Position
man als Dr. bekommt und ob es sich "lohnt". Mal in den größeren Firmen
umschauen, dort man sieht nur vereinzelt Dr. , die aber auch nicht
unbedingt eine bessere Stellung als ihre normalen Dipl. Ing Kollegen.
Klar gints auch in den höheren Reiehn welche, alledings aber auch wieder
einige ohne Dr. vorne dran.
Autor: Jupp M. (juppp)
Datum:

Ich kenne jemand, der im Bereich Datentechnik promoviert hat. Leider war
sein Forschungsgebiet so exotisch, dass er jetzt über einen
Dienstleister für ca. 40000 Brutto/a arbeitet; als Programierer...
Autor: Gast (Gast)
Datum:

>Was, du hastr nur 40k verlangt? Bist du Techniker? Also nach Jahren des
>Studiums würde ich mich nicht für 40k verkaufen. Da fühlt man sich ja
>wie ein Sozialpädagoge:-)

Und das ist auch der Grund, warum Absolventen keinen Job bekommen. Das
Durchschnittsgehalt liegt bei 42.000 EUR. Laut dem Statistischen
Bundesamt, kommen nur wenige Durchschnittsgehälter über 4000 EUR/Monat
und dabei ragt die E-Technik nicht besonders hervor. Hier propagiert man
aber zum Teil über 5000.

Es gibt nur zwei Möglichkeiten, entweder das Bundesamt lügt oder die
hier anonym Postenden. Wem schenkst du mehr Vertrauen?

http://www.jugend.igmetall.de/content.studium/cont...

Ich würde aber nur einer Quelle vertrauen, dem Bundesamt, denn nur dort
kann man aus den Steuern die Gehälter bestimmen. Umfragen wie auf Heise
z.B. lügen sich selber an.

Offen redet niemand über das Gehalt.
Autor: Andreas (Gast)
Datum:

Hallo an alle,
kann mir bitte mal jemand erklären wofür das K steht beispiel Gehalt
43k.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas
Autor: HariboHunter (Gast)
Datum:

k = kilo = 1000
Autor: Praktikant (Gast)
Datum:

>Hallo an alle,
>kann mir bitte mal jemand erklären wofür das K steht beispiel Gehalt
>43k.

Mit dem Wissen kriegst du keinen Job. Ich kannte aber mal einen, der im
Bewerbetraining mit seinen Officekenntnissen prahlte, aber nicht wusste,
was das "MS" bei MS Office bedeutet.
Autor: Absolvent (Gast)
Datum:

Hi, also ich bin frischer Dipl. Ing. Mechatronik, nein nicht FH, habe
richtig studiert ;-) , und spreche mal aus meiner Erfahrung.

Um Arbeitgeber anzulocken macht sich eine Forderung von 42.000€ p.a.
sehr gut (subjektive Erfahrung/FH 3-5k weniger, je nach Studiengang).
Dann kommen die ganzen Gespräche bei den Firmen, da durch die "geringe"
Gehaltsforderung viele Firmen auf einen Aufmerksam werden. Im zweiten
Gespräch, bzw. wenn es um die Gehaltsvorstellung geht, kann man die
Firmen sehr gut gegeneinander ausstechen. :-)

Als ich dann einigen Firmen absagen musste, kam bei denen immer sofort
und das wirklich bei jeder Firma, :"Wenn es um das Gehalt geht, da haben
wir noch Spielraum,..." und das, obwohl sie durch die "Ausstecherei" ihr
Angebot schon schön erhöht hatten.

Zu meiner Person, habe nen durchschnitts Abschluss (gut) und in der
derzeitigen Situation kann man herrlich Pokern. Nen Studienkumpel hat
beim Bosch in Stuttgart/Zuffenhausen sogar  54.000€ Einstiegsgehalt
bekommen. Muss aber ehrlicher Weise sagen, dass er nen Abschluss von 1,5
an der Uni gemacht hat, die Spielen dann doch in ihrer eigenen Liga. :-o
Ein anderer von uns hat z.B. mit 3,2 abgeschlossen und verdient/erhält
dennoch 42.500€/p.a. . Was die anderen so verdienen weiss ich nicht,
hatte mit denen nicht so einen engen Kontakt, obwohl wir nur noch 10 von
anfangs 30 waren.
MERKE: Je besser der Abschluss, desto mehr Gehalt. :-) Also, anstrengen
Leute und nicht nur feiern!!!

P.S. Ich habe 47.500 €/p.a. und denke dies geht i.O.!
Autor: Lankemeier (Gast)
Datum:

Ja, damit liegst Du ziemlich in der Mitte dessen, was Du nach Noten wert
bist. Den Spielraum sehe ich für 2.0-Abgänger einer Uni bei 46,000 -
50.000. Mehr geht nur, wenn praktische Erfahrungen vorliegen, oder man
eine besondere Fremdsprache beherrscht. Ich kenne einen gebürtigen
Tschechen, der hier aufgewachsen ist und perfekt Deutsch kann, obendrein
sehr gut artikuliert und Einsen in Deutsch hatte. Der hat FH gemacht und
kam trotz nur geringer Kenntnisse in Elektronik und Software, sowie nur
2,3er Abschluss auf 52.000 Einstiegsgehalt + Dientswagen: Er arbeitet im
Deutschlandvertrieb für einen sehr großen Bauteilehersteller und pendelt
ständig zwischen dem Offices in Prag und Berlin.

Was man im Moment gut gebrauchen kann, ist Rumänisch und Ungarisch sowie
Polnisch. Bosch Siemens sucht Leute, die den Polen beim
Waschmaschinenbauen Beine machen.
Autor: Gast (Gast)
Datum:

BA-Abschluss Elektrotechnik/Automatisierungtechnik 2007

Übernahme in Betrieb....(Eigentliche Berufserfahrung aber 0J)
chem. Industrie (Pfalz): 52k / a
Autor: Kersten (Gast)
Datum:

Unfassbar! 52k ohne Berufserfahrung. Ich habe gerade 60k und fast 10
Jahre Erfahrung. (FH). Kann ja was nicht sein.
Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

Naja, man muss auch mal das Einstiegsgehalt betrachten das vor 10 Jahren
gezahlt wurde.
Autor: Rolf (Gast)
Datum:

Das ist es doch: Neulinge bekommen dasselbe, was Erfahrene erhalten, das
schafft Probleme.
Autor: MarkusN (Gast)
Datum:

26jahre
bisher 5 Jahre Elektromechaniker
nun Techniker, Elektrotechnik (Schnitt 1,9)
Arbeitsstelle in der Entwicklung (nähe Stuttgart)
42.500 pro Jahr
40h+ in der Woche
28 Tage Urlaub

Montags morgens 16 Grad Raumtemperatur,
dafuer ist das Wasser umsonst
Autor: Rolf (Gast)
Datum:

Also ich krieg im Jahr 358.000 EUR brutto.
Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

@Rolf: Dann denk mal nach woran das liegt??
Autor: Rolf (Gast)
Datum:

Na an meinem  Können natürlich, woran denn sonst!?
Autor: Fuzzemanager (Gast)
Datum:

@Rolf
"Also ich krieg im Jahr 358.000 EUR brutto."

Man, bist du ne arme Sau. Merst du nicht, dass dein Arbeitgeber dich
verarscht? mit 358k ist kein Blumentopf zu gewinnen.
Na ja, für einen Low Performer ist es aber auch nicht schlecht.
Autor: Roman Schlager (Gast)
Datum:

"Unfassbar! 52k ohne Berufserfahrung. Ich habe gerade 60k und fast
" 10 Jahre Erfahrung. (FH). Kann ja was nicht sein."

Ich habe nun auch 10 Jahre Erfahrung, Abgänger FH und habe in meinem
Heimatland mit 2500,- Brutto angefangen. Zuletzt hatte ich eine
Angestelltenstelle in Niederösterreich bei einem Zulieferer für KFZ:

Alter : 34jahre
Abschluss Ing. (HTL) + Weiterqualifikation zum Dipl.-Ing (FH)
Richtung : Elektrotechnik, Informationstechnik
Arbeitsstelle in der Elektronikfertigung
Einstiegsgehalt 1997: 30000€, 35h/Wo.
26 Tage Urlaub

2004 : Wechsel in die Selbständigkeit, Einsätze in Schweiz und
Deutschland

Ertrag : >60000 € im Jahr bei typisch 40h Wochen.
Autor: Maja (Gast)
Datum:

Also ich habe vor etwa 2 Jahren mit 40000 EUR bei 40h pro Woche
angefangen. Mittlerweile habe ich 48000 EUR. Abschluss: Dipl Ing (FH).
Abschlussnote 2,3. Tätigkeit: Entwicklung.
Autor: Gast2 (Gast)
Datum:

gelernter Bauzeichner mit Berufserfahrung seid 1993 (15 Jahre jetzt).

Alter 34 - kein Studium nur Berufsausbildung und Eigenengagement in der
Weiterbildung an CAD Systemen.

Einstiegsgehalt als Jungzeichner (am Brett manuell) im kleinen
Architekturbüro 26,4 TSD DM Brutto / 40h die Woche ohne Extras inkl. 10
Überstunden die Woche, so um ´93-´94.

Erfahrung in vielen Bereichen mittlerweile Status als Konstrukteur /
Designer,
- als 2D Autocad  Planer ca.26,4K € bei 40h die Woche alter
Arbeitgeber/Handwerk inklusive Überstunden keine Extras.

- Nach Aneignung von moderner 3D CAD Software (inkl. geringfügiger
Personalverantwortung, absolut eigenständiges konstruiren) und Wechsel
in die Industrie vor knapp 3 Jahren  aktuell: 33k bei 40h die
Woche/exklusive Überstunden keine Extras - bei positiven Projektbilanzen
eine unverbindliche Gratifikation möglich in Unbestimmter Höhe.

Tendez weiter steigend wegen rasand wachsender konjunktur in unserer
Branche; Zielsetzung  =  48k bei 35h, neuer AG in Sicht + 1,5
Monatsgehälter extra pro Jahr.

Abwerbung durch Headhunter:  möglich durch  intensive Kundenkontakte,
Meetings, Bausitzungen, Projektbesprechungen.

Ihr seht es geht auch ohne Studium nur muss man es sich erarbeiten über
ein meist langen Zeitraum ;o)
Autor: Gast2 (Gast)
Datum:

sobald gelacht wird direkt aufstehen und den raum verlassen, wäre meine
reaktion gewesen.
Autor: Name (Gast)
Datum:

Berufserfahrung aus verschiedenen Bereichen 8 Jahre
Davon Programmierung 3 Jahre
Abschluss 2009
Bachelor of Engineering an ner BA
Einstiegsgehlat etwa 47k bei 35h/Woche (bzw 37,5 wegen Alterssicherung)
mit 40 Stunden (ganz real) und etwa 10% Leistungszulage komme ich dann
wohl auf sehr gute 60k/Jahr als Softwareentwickler
Aber viel eher 30k, da halbtags und gleih den Master an der Uni machen.

Die Zahlen sind real und nicht überzogen. ERA von der IGM sei dank
spielt die Qualifizierung und Berufserfahrung kaum noch ne Rolle. Was
ich persönlich beschissen finde.
Autor: Meister Lampe (Gast)
Datum:

Hallo zusammen!

Bin jetzt 39 und habe meine Promotion (Dr.-Ing.) abgeschlossen. Kann nur
eins sagen: Ohne Promotion in einem mittleren oder großen Unternehmen
weiter aufsteigen zu wollen ist wie mit Betonschuhe schwimmen zu gehen.
Äußerst schwierig und nur die wenigsten schaffen es. Ich muss sagen es
hat sich absolut gelohnt die 4 Jahre da noch zu investieren. Man kommt
echt viel schneller und weiter hoch als Kollegen ohne Dr. vorm Namen.
Bei uns in der Firma gibt es eigentlich nur Führungspersonal mit Dr.
vorn dran. Ohne wird man Gruppenleiter. Das ist kein Problem.
Abteilungsleiter ist schon sehr sehr schwierig (ich kenn da nur einen).
Aber Hauptabteilungsleiter oder noch mehr geht einfach nur noch mit dem
Titel im Namen. Die Firmen wollen sich ja ned blamieren.

Gruß
Autor: Sepp Obermair (Gast)
Datum:

Hm, ich bin auch am überlegen ob sich eine Promotion nach dem Master
lohnt,schwanke derzeit aber noch, da ich dann wenn ich fertig wäre
bereits 28 bin.

Hattest du mit 39 deinen Ersteinstieg als Ing, oder hast du den Dr.
Später nach geholt.
Weil mit 39 erst einsteigen, ich weiß nicht ob da einem der Dr. noch arg
viel hilft.

Grüße
Autor: bart (Gast)
Datum:

Denkt Ihr, 45.000€/a brutto sind für einen Softwareentwickler in
Baden-Württemberg als Einstiegsgehalt in einer mittelständischen Firma
zur Zeit ok?
Autor: Gast (Gast)
Datum:

>Denkt Ihr, 45.000€/a brutto sind für einen Softwareentwickler in
>Baden-Württemberg als Einstiegsgehalt in einer mittelständischen Firma
>zur Zeit ok?

Sie sind durchaus realistisch. Nicht viel, aber es ist ein Einstieg.
Nimm ihn, von dort hast du alle Zeit der Welt, dich nach etwas besseren
umzusehen. In der Zeit kannst du Erfahrungen sammeln.
Autor: Tom (Gast)
Datum:

>>Denkt Ihr, 45.000€/a brutto sind für einen Softwareentwickler in
>>Baden-Württemberg als Einstiegsgehalt in einer mittelständischen Firma
>>zur Zeit ok?
>Sie sind durchaus realistisch. Nicht viel, aber es ist ein Einstieg.
>Nimm ihn, von dort hast du alle Zeit der Welt, dich nach etwas besseren
>umzusehen. In der Zeit kannst du Erfahrungen sammeln.

Laut diversen Studien ist 45000€ eher ein überdurchschnittliches
Einstiegsgehalt. Ich bin aber auch der Meinung, dass es für einen
Ingenieur, der einen langes Studium hinter sich hat, eher zu wenig ist..
Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

Wieviel sollte es denn dann sein??? Wenn 45000€ als Einstiegsgehalt zu
wenig ist?
Ich finde es durchaus O.K., gut im Durchschnitt.
Autor: bart (Gast)
Datum:

Ich selbst denke auch, dass die Summe guter Durchschnitt und damit in
Ordnung ist. Werde das Angebot vermutlich annehmen. Entscheiden wird
sich das in den kommenden Tagen.

Danke für Eure Antworten.
Autor: Sonnenschein (Gast)
Datum:

Hallo

Als Anfänger E-Technik sind ca. 40k ok und realistisch. Kenne aber auch
jmd. der 52k bekommt obwohl er in der Bewerbung 40k gefordert hat.

Gruss
Autor: David (Gast)
Datum:

Sind Gehaltsforderungen in einer Bewerbung in Deutschland üblich?
Autor: neuer (Gast)
Datum:

.....Ich bin aber auch der Meinung, dass es für einen
Ingenieur, der einen langes Studium hinter sich hat, eher zu wenig
ist......


ein studium dauert nicht länger als wie die gesellenjahre + zulassung
zur meisterprüfung eines berufes.

ergo ist der meister weit unterbezahlt oder aber der ing weit
überbezahlt, nach dem motto: halb leer oder halb voll...
Autor: gast (Gast)
Datum:

Aber Hauptabteilungsleiter oder noch mehr geht einfach nur noch mit dem
Titel im Namen. Die Firmen wollen sich ja ned blamieren.


Was meinst du wieviel sich den Titel erkauft haben im Ausland statt die
Jahre abzubuckeln.

Schätzungsweise 30%.
Autor: Tom (Gast)
Datum:

@Neuer: Nur mit dem Unterschied, dass beim Studium noch ein Abitur
notwendig ist, für welches man 12-13 Jahre in die Schule geht..
Autor: Reale Einstiegsgehälter (Gast)
Datum:

Absolvent OJ Erfahrung 41k
nach 1,5 Jahren 42,5k

dann gewechselt für 59k zzgl. 4k Prämie
ein Jahr später (also 2,5J BE) 61k zzgl. 4 k Prämie bei 40h/Woche
Autor: Sonnenschein (Gast)
Datum:

Hallo

Zum Teil steht in den Stellenangeboten das ein Gehaltswunsch angegeben
werden soll. Das wurde dann auch gemacht.

Gruss
Autor: Sonnenschein (Gast)
Datum:

Nochmal hallo

Ein Geselle + Meister mag zwar zeitlich ähnlich lange dauern wie ein
Studium, die Ansprüche sind aber grundverschieden. Nichts gegen Meister,
aber mit dem Stoff kommt man nicht mal annähernd durchs Grundstudium.

Gruss
Autor: Kobol (Gast)
Datum:

>Was meinst du wieviel sich den Titel erkauft haben im Ausland statt die
>Jahre abzubuckeln.

...oder eben nachdiplomiert worden sind zum Dipl.-Ing. (FH), ohne je
eine FH gesehen zu haben, geschweige denn Abi oder FHR zu haben. Allein
in Sachsen über 200000 Frau/Mann zuzüglich ähnliche Höhe in den anderen
Bundesländern (incl. West)!

Treppenwitz: Die meisten dieser Leute wissen noch nicht mal, was ihnen
geschenkt wurde und halten ihre Ingenieurschule (Fachschule) für die FH!
Autor: noName (Gast)
Datum:

Dipl.-Ing.(FH) - Neueinsteiger 2006
Einstiegsgehalt: 46.000 € / 40h Woche - Süddt.
Automobilhersteller
Autor: Georg Lehm (Gast)
Datum:

>Absolvent OJ Erfahrung 41k
>nach 1,5 Jahren 42,5k

>dann gewechselt für 59k zzgl. 4k Prämie
>ein Jahr später (also 2,5J BE) 61k zzgl. 4 k Prämie bei 40h/Woche

Leute mit 3 Jahren Erfahrung haben also 60k, was?
Was kriegen denn Leute mit >10 Jahren ?
Autor: Nixwisser (Gast)
Datum:

>Was kriegen denn Leute mit >10 Jahren ?

Hartz4

(zu alt)
Autor: Andreas (Gast)
Datum:

Süddeutschland
Berufseinsteiger Dipl.Ing(FH)
Automobilzulieferer
40h/Woche
51.000€ Jahresbrutto ohne Zulagen!
Autor: Georg Lehm (Gast)
Datum:

Ich werde wohl besser wieder Angestellter,was ?
Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

Ist doch toll, nach 3 Jahren so erfolgreich zu sein.
Autor: Thomas (Gast)
Datum:

Vielleicht sollte jeder noch die Unternehmensgröße bei seinen Gehalt mit
angeben. Wenn jemand über 50000€ nach wenigen Berufsjahren bekommt, dann
ist das nur in einem Großkonzern möglich. Bei kleinen Klitschen ist das
fast unmöglich..
Autor: Paul (Gast)
Datum:

>Bei kleinen Klitschen ist das fast unmöglich..

... außer man ist Chef oder die Mätresse vom Chef.
Autor: Reale Einstiegsgehälter (Gast)
Datum:

"Vielleicht sollte jeder noch die Unternehmensgröße bei seinen Gehalt
mit
angeben. Wenn jemand über 50000€ nach wenigen Berufsjahren bekommt, dann
ist das nur in einem Großkonzern möglich. Bei kleinen Klitschen ist das
fast unmöglich.."

Absolvent OJ Erfahrung 41k
nach 1,5 Jahren 42,5k ("Klitsche mit 1000 Leuten)

dann gewechselt für 59k zzgl. 4k Prämie
ein Jahr später (also 2,5J BE) 61k zzgl. 4 k Prämie bei 40h/Woche
(Klitsche mit 4000 Leuten)
Autor: Thomas (Gast)
Datum:

Außerdem wäre noch interessant, ob man nach Tarif bezahlt wird..
Autor: Reale Einstiegsgehälter (Gast)
Datum:

ja Tarif zzgl. Zulagen
Autor: Andreas (Gast)
Datum:

Als Vergleich mal in den USA, San Francisco Bay Area:

Also $100.000 im Jahr ist nichts besonderes. Ich kenne Leute, die haben
mit Phd und paar Jahren Berufserfahrung $150.000 im Jahr. Z.B. google
soll seeeehr gut zahlen, fuer nen Programmierer deutlich ueber $100.000.

Das dumme ist nur, das San Francisco als die zweit teuerste Stadt der
USA gilt, und sich somit das ganze wieder mehr relativiert.
Autor: Timmo H. (masterfx)
Datum:

Ich habe gerade im März dieses Jahres angefangen.
Haustarifvertrag (angelehnt an IG Metall, aber ~6% weniger)

Standort:    Bremen
Mitarbeiter: ~1500
Abschluss:   Dipl.-Ing. (FH), Berufserfahrung 0 Jahre
Gehalt:      ~43t€
Autor: Reale Einstiegsgehälter (Gast)
Datum:

@Andreas
"Das dumme ist nur, das San Francisco als die zweit teuerste Stadt der
USA gilt, und sich somit das ganze wieder mehr relativiert."

Google? Frisco? Wäää? Was will denn der Historiker uns damit erzählen?
Das SFO teuer ist? So neu ist das ja nun auch nicht...
Autor: gast (Gast)
Datum:

Elektrotechniker
Arbeitsvorbereitung
bei einem EMS`ler in Nordhessen.
45 Jahre
30 000 Brutto.

Jo, das ist Realität!!!!!!
Autor: Thomas (Gast)
Datum:

Die relativ hohen Gehälter hängen auch mit dem derzeit Ingenieursmangel
zusammen. Ich denke nicht, dass jemand in wirtschaftlich schlechten
Zeiten zum einen so einfach wechseln kann und dann noch dazu sein Gehalt
bspsw. von 43k auf 59k + 4k Prämie steigern kann.
Autor: Timmo H. (masterfx)
Datum:

>Die relativ hohen Gehälter hängen auch mit dem derzeit Ingenieursmangel
>zusammen.
Das würde ich nicht so hoch bewerten wie es die Presse tut. Gesucht
wird, aber von einem wirklichen Mange ist glaub ich nicht zu reden.
Autor: ... ... (docean) Benutzerseite
Datum:

gast wrote:
> Elektrotechniker
> Arbeitsvorbereitung
> bei einem EMS`ler in Nordhessen.
> 45 Jahre
> 30 000 Brutto.
>
> Jo, das ist Realität!!!!!!

nö ist sie nicht... oder hast kein Diplom?

Dipl.-Ing- FH (E-Technik)
41.000 / Jahr
37/h Woche
Überstunden geben 25% Aufschlag
Autor: Thomas (Gast)
Datum:

>>Die relativ hohen Gehälter hängen auch mit dem derzeit Ingenieursmangel
>>zusammen.
>Das würde ich nicht so hoch bewerten wie es die Presse tut. Gesucht
>wird, aber von einem wirklichen Mange ist glaub ich nicht zu reden.

Doch den gibt es. Allerdings betrifft dieser nur manche Regionen (z.B.
Großraum München) und die kleineren, unbekannteren Firmen. Die
Großkonzerne allerdings haben kaum Probleme, geeigneten Nachwuchs zu
finden.

Wenn es wirklich einen Mangel geben würde, dann wären die Gehälter nicht
so hoch. Schaut mal was bspsw. Juristen (ohne Prädikatsexamen) oder
Geistenwissenschaftler nach dem Studium so bekommen.

Alles über 40k ist in Relation zu anderen Berufen, Ausbildungen schon
gut. Auch wenn ich der Meinung bin, dass aufgrund der hohen Steuer- und
abgabenbelastung viel zu wenig netto übrig bleibt.
Autor: Daniel (x2) (Gast)
Datum:

>Wenn es wirklich einen Mangel geben würde, dann wären die Gehälter nicht
>so hoch. Schaut mal was bspsw. Juristen (ohne Prädikatsexamen) oder
>Geistenwissenschaftler nach dem Studium so bekommen.

Genau anders herum wäre es wohl richtig.

Mangel -> hohe Gehälter da man zusehen muss, dass man Leute bekommt
Überfluss -> niederige Gehälter da man ja Leute en masse bekommt und
diese dadurch nicht viel fordern können
Autor: Thomas (Gast)
Datum:

@Daniel: Ja, genau das habe ich gemeint.
Autor: Einfach nur LOL (Gast)
Datum:

Bin auch gerade dabei mich zu bewerben. Hatte am Montag ein
Vorstellunggespräch, ging aber nur um das Fachliche, der Chef war nicht
dabei. Ging auch nicht ums Geld, Urlaub usw.

Gestern bekomme ich ein anruf, dass Sie sich für mich entschieden haben
und nächste Woche der Vertrag per Post kommt. Dann wurde mir noch
gesagt, das 2600€ Brutto eingetragen sind. Sag mal gehts noch???? Fast
das gleiche Geld habe ich als Geselle verdient.

Ich warte jetzt einfach ab, villeicht ist das nur während der Probezeit
oder sie wollten es einach mal probieren, wenn nicht werden wir noch
drüber reden müssen...
Autor: Thomas (Gast)
Datum:

@ Einfach nur LOL:
Bei einer solchen Ausbeuterfirma würde ich erst gar nicht anfangen.
Steht da überhaupt drinnen, wie viel Monatsgehälter, Urlaub, etc. es
gibt?
Autor: Timmo H. (masterfx)
Datum:

Naja 2,6 Brutto sind bei 13 Monatsgehältern 33800€. Das ist zwar nicht
viel, aber durchaus noch im Rahmen. Es kommt auch drauf an in welcher
Region das ist. München mit Sicherheit nicht. Wenn man sich mal
Tarifverträge anguckt sind da erhebliche Unterschiede. Aber dennoch
würde ich bei 33k€ nicht ja sagen. Was hast du denn Studiert?
Autor: Thomas (Gast)
Datum:

@Timmo H.: Knapp 34000€ sind im Rahmen? Bei einem solchen Gehalt würde
ich mich ausgenutzt fühlen..
Autor: Timmo H. (masterfx)
Datum:

Kommt wie gesagt drauf an welche Region und was er Studiert hat. Nicht
jeder bekommt seine >40k€. Berlin z.B. gibt wesentlich weniger, dafür
sind die Unterhaltskosten auch geringer. Von meinen ehemaligen
Kommilitonen weiß ich, dass ich mit 43k€ auf jeden Fall ganz gut bezahlt
bin. Die meisten bekommen so 36-38k€ (Niedersachten & Bremen).
Der LOL'er hat ja nicht gesagt wo er arbeitet. Bei Firmen die nicht an
Tarifverträge gebunden sind ist es durchaus üblich in der Probezeit
weniger zu zahlen.
Autor: Thomas (Gast)
Datum:

@Timmo H. In welcher Region haben deine Kommilitonen größtenteils
angefangen?
Autor: Timmo H. (masterfx)
Datum:

Steht da doch (Niedersachsen und Bremen)
Autor: Einfach nur LOL (Gast)
Datum:

Es ist im Rhein-Main Gebiet, d.h. auch nicht so günstig.

Wie ich schon schrieb, hab fast das Gleiche als Geselle verdient.

Der Vertrag kommt erst nächste Woche bei mir an. Es war nur am Telefon,
ja wir nehmen Sie, zahlen 2600 und das wars. Wir haben noch nicht mal
drüber gesprochen. Ich warte jetzt auf den Vertrag, vielleicht ist das
nur in der Probezeit, damit hätte ich keine Probleme, aber so... NENENE

Studiert habe ich Elektro- und Informatinstechnik.
Autor: Don Alfonso der Dritte (Gast)
Datum:

Lass Dich nicht verarschen! Es gibt immer noch massig Firmen, die den
Markt mit Dumping kaputt machen, indem sie billige Entwicklungs- und
Produktionsleistungen anbieten. Das geht nur, weil sie genug billige und
willige finden. Meistens sind siolche Firmen nicht sonderlich effizient-
die Geschäftsführer verdienen sich über die Masse dämlich.

Das darf nicht unterstütz werden!

Ingenieure - seid euch eures Wertes bewusst!
Autor: Torsten_L (Gast)
Datum:

@LOL

Allein die Bekanntgabe deines Gehalts via Telefon spricht für sich.
Also für 1600 netto bekommen die dort nicht mal jemanden aus der
osterweitertetn EU-Zone.

@Timmo

Na so günstig ist Berlin nun auch wieder nicht.
BE: 2 Jahre
UG: 180
für 47k
in BERLIN Pankow
Autor: Timmo H. (masterfx)
Datum:

Wie gesagt, guck dir mal eine Tariftabelle an, dann siehst du wie massiv
sich das unterscheiden kann. Und wie gesagt, in der Probezeit zahlen
einige Firmen, die nicht an Tarifverträge gebunden sind eben weniger.
2600€ ist durchaus noch OK wenns in der Probezeit ist. Auf jeden Fall
wird man damit 6 Monate über die Runden kommen.
Autor: TechInfo (Gast)
Datum:

2600 Euro in der Probezeit sind nicht viel aber für kleinere Firmen in
Hessen durchaus normal. Du solltest dir aber bestätigen lassen, am
besten schriftich, dass nach der Probezeit nochmal neu verhandelt wird.
Hatte in der Probezeit 2700 Euro (~30 Mitarbeiter), danach dann 3000
Euro.

Wie groß ist denn die Firma?
Autor: Einfach nur LOL (Gast)
Datum:

Also heute kam der Vertrag. Als Gehalt ist T4 eingetragen. Es steht nur
da, das nach der Probezeit eine Überprüfung staatfindet. Das ist mir zu
wenig, da muss schon klipp und klar drin stehen, das es mehr wird.

Ich finde das alles etwas zu wenig. Ich werde morgen mal anrufen und
fragen warum keiner mit mir drüber gesprochen hat, die haben das ja nur
eingetragen und mir den Vertrag zugeschickt.

Das ist ein Maschinenbau Unternehmen mit ca. 200 Mitarbeitern
Autor: i5012 (Gast)
Datum:

> Ich werde morgen mal anrufen und fragen warum keiner mit mir drüber
> gesprochen hat
Hm, da gehören aber immer zwei dazu. Beim nächsten Mal einfach mal
selbst das Thema ansprechen.
Autor: Einfach nur LOL (Gast)
Datum:

Ja schon, aber mir wurde gesagt, dass wir im zweiten gespräch darüber
reden. Aber das hat nie Staatgefunden....
Autor: Alexander (Gast)
Datum:

Hallo zusammen,

ich beende gerade mein Studium Dipl.Ing. (FH) im Fach Bioinformatik.
Vorneweg hab ich eine Berufsausbildung zum Fachinformatiker (AE)
abgeschlossen.

Bei uns, im Kreis der Kommolitionen, wird nun die Frage nach
Einstiegsgehältern interresant. Einige haben Angebote im Raum München
mit 42t +- 2t p.a.

Allerdings finde ich das, wenn man die Berufsausbildung mit einbezieht,
etwas knapp. Angenommen ich hätte nach dem Gesellenbrief weiter
geschufftet und hätte auf meine damaligen 25,5t p.a. im Jahr 5%
Lohnerhöhung bekommen, dann wäre ich jetzt auch bei 34t. (damalige
Softwareklitsche mit 650 Mann. Nicht im Raum München, sondern absolut
abgelegen im Nichts)

Kann ich denn die Berufsausbildung bei Diskussionen über das
Einstiegsgehalt geltend machen? Und was wäre für den Raum München ein
Maß? So gesehn sind um die 40t im Raum München ja anscheinend normal.
Aber wird sich eine Personalleiter da noch weiter aus seinem Fenster
lehnen?

Leider habe ich kaum vernünftige Informationen zu meinem Problem
gefunden. Die meisten scheinen wohl direkt nach dem Gymi an die
Hochschule gegangen zu sein.

Nun ja. Wenn jemand sein Wissen oder seine Erfahrung hier einbringen
will würde mir sehr geholfen sein.

Alexander
Autor: Timmo H. (masterfx)
Datum:

>Kann ich denn die Berufsausbildung bei Diskussionen über das
>Einstiegsgehalt geltend machen?

Das glaube ich kaum.
1. Wird eine Firma wohl kaum einsehen mehr bezahlen zu müssen nur weil
du schon eine Ausbildung hast (sie bekommen ja nicht unbedingt was
besseres dadurch)
2. Bei Firmen mit Tarifvertrag wirds eh nichts
3. Hättest du ohne deine Ausbildung wahrscheinlich gar kein Studium
machen können (ich schätze mal du hast wie die meisten Realschule =>
Ausbildung => Fachhochschulreife => Studium). Demnach war die Ausbildung
eine Notwendigkeit um deinen jetzigen akademischen Grad zu erlangen.
UNI-Absolventen haben üblicher Weise keine Ausbildung mussten dafür aber
auch länger zur Schule um ihre allgemeine Hochschulreife zu erlangen.

42k ist für München meines Erachtens ein bissl wenig. Ich bekomme 43k in
Bremen und das ist schon untertariflich
Autor: Umberto (Gast)
Datum:

In München brauchst Du 10-20min täglich mehr an Anfahrtzeit durch den
total verstopften Stadtverkehr und weitere €20,- mehr an täglichen
Hotelkosten, als besagtes Bremen und Umland. (Kenne Raum Vegesack).

Macht 30-40 Euro mehr für Projekte in München -> 5,- die Stunde.

Auf das Gehalt bezogen, würde ich mal 4000,- brutto mehr ansetzen, als
für einen Job in Kleinstädten und 6000,- mehr, als für einen Job, bei
dem Du preiswert (auf dem Land) wohnst und auch nur 20-30min Anfahrt
hast.
Autor: Ralle 13 (Gast)
Datum:

>UNI-Absolventen haben üblicher Weise keine Ausbildung mussten dafür aber
>auch länger zur Schule um ihre allgemeine Hochschulreife zu erlangen.

Du wirst es nicht glauben, aber mittlerweile haben bis zu 70% der
FH-Absolventen auch den direkten Weg vom Gymnasium zur FH gewählt.
Autor: Timmo H. (masterfx)
Datum:

>Du wirst es nicht glauben, aber mittlerweile haben bis zu 70% der
>FH-Absolventen auch den direkten Weg vom Gymnasium zur FH gewählt.

Stimmt, solche hatten wir bei uns an der FH auch. In meinem Semester
waren das aber so ca. 10-20% (E-Technik).
Autor: Paul (Gast)
Datum:

Das kommt auf das Bundesland drauf an und darauf, ob es am gleichen
Standort auch das Fach an der Uni gibt.

Beispiel Bremen: Dort gibt es E-Technik sowohl an der Fh als auch an der
Uni. Dort wird der Anteil der Abiturienten an der FH geringer sein.

Beispiel Leipzig:
Dort gibts es an der Uni kein E-Technik, will man in der Region bleiben,
bleibt die HTWK.

Insgesamt ist in den neuen Bundesländern der Anteil an Vollabiturienten
an der FH höher (bis 70%) als in den alten. Erklärbar (in den 90er)
dadurch, daß es das Modell FHR+FH in der Ex-DDR nicht gab. Dort gab es
als schulischen Hochschulzugang Abitur und sonst nix. Beruflicheer
Zugang zur Hochschule waren die Fachschulen (Ingenieurschulen) die zum
Abschluß praktisch eine Art FH-Reife lieferten.
Außerdem ist dort der Ruf der FH's in der Bevölkerung nicht so
kaputtgespielt, wie in vielen westdeutschen Ländern. Eine FH gab es in
der DDR nicht. Die FH's (in Sachsen alle) wurden aus früheren TH's und
IHS gebildet. Die TH bot vorher universitäre Abschlüsse (incl. Dr. und
habil.) an. Lt. Einigungsvetrag entspricht der Abschluß an einer TH dem
universitärem Diplom, der Abschluß an einer IHS (4 Jahre) dem FH-Diplom.

Meine Komilitonen hatten fast ausschließlich Abitur (in den 90ern).
Autor: Alexander (Gast)
Datum:

Hi, danke für die aufschlussreichen Antworten....


@masterfix

Mich stutze meine Situation einfach;
Ich war die letzten Jahre im Trott des Studiums gefangen und wurde nun
drauf aufmerksam, dass alles vorbei "ist".
Nun steh ich da; 25 Jahre, Berufsausbildung, Zertifikate, Dipl Ing
Abschluss und keinen Peil was ich Wert bin.....

Nun gut, ich war zwar die letzten 1.5 Jahre in der Forschung an einer
elitären Uni in Muc; aber dort als absolvent nach ödem TVÖD Gehalt
gezahlt zu werden ist nicht gerade das, was ich mir vorstelle.

und ja; ich bin der typisch Realschule -> Beruf -> Fach ABI -> FH.... ;)

@ Ralle 13

>Du wirst es nicht glauben, aber mittlerweile haben bis zu 70% der
>FH-Absolventen auch den direkten Weg vom Gymnasium zur FH gewählt.

Wenn ich so darüber nachdenke; einige die ich kenne wollen nach dem Abi
auch lieber an eine FH; wegen dem höheren praktischen Anteil an der
Ausbildung; Was meiner Erfahrung nach bei Firmen immer mehr ankommt....




ergo ;

Wenn irgend jemand in einer Führungsposition im Raum München oder
Nürnberg das hier liest und einen fähigen Informatiker braucht, der noch
nicht vom Burnout Syndrom zerfressen ist ;), soll er sich melden !!! ^^


Ich hoffe weiterhin von euch zu lesen.

Alexander
Autor: Franko (Gast)
Datum:

Die Führungspersonen, die das lesen, werden sich gerade bei Dir melden!
(?)

Wenn ich sowas lese :
"ieber an eine FH; wegen dem höheren praktischen Anteil an der
Ausbildung;"

Entschuldigung, aber das ist inhaltslos. Nehmt endlich mal zur Kenntnis,
daß es in einer Lehranstalt nichts als Theorie gibt - Wissen eben.

Das, was zusätzich benötigt wird, sind Methoden, Sozialkompetenz, Orga,
Kunden- und Branchenwissen, Kenntnis über Abläufe in der Zielfirma und
diese Dinge lernt man nur über Jahre in den Firmen. Wie bitte will man
begründen, daß es soetwas an einer Hochschule, noch dazu an einer FH
gelehrt wird?

In den lumpigen 6 Semestern, von denen gerade 2 echtes Hauptstudizum
sind, ist ja nicht einmal genug Zeit, um den jungen Leuten
Methodenkompetenzen beizubringen.

Das, was ihr "Praxis" nennt, sind theoretische , abgespeckte
Laborpraktika und selbst Praktikantenaufenthalte in Firmen sind nicht
wirklich aussagefähig, da man dort eine Sonderstellung hat und nicht
ernsthaftes macht.
Autor: Paul (Gast)
Datum:

Lumpige 6 Semester?.

Variante1:

Ich kenne nur FH's die 8 gehen. Oder rechnest Du das eine
Praxissemester, den Großen Beleg, die Oberseminare, Diplomseminare und
die Diplomarbeeit raus. Ja dann bist Du bei 6 Semestern. Aber da muß man
die 10 Semester am Unidiplom auch auseinandernehen und dann bleiben dort
8 Semester!

Variante 2: Du Sprichst von der ex.-Ingenieurschule und verwechselst die
mit der FH.

Zum nichts Ernsthaftes: Habe im praktischen Semester Planarantennen
berechnet und designt.
Autor: Alexander (Gast)
Datum:

@ Franko

> Die Führungspersonen, die das lesen, werden sich gerade bei Dir melden!
> (?)

Ironisch....

> Das, was ihr "Praxis" nennt, sind theoretische , abgespeckte
> Laborpraktika und selbst Praktikantenaufenthalte in Firmen sind nicht
> wirklich aussagefähig, da man dort eine Sonderstellung hat und nicht
> ernsthaftes macht.

Unter meinen Komolitonen sind ca. 30% aus den wie du sagst in
Sonderstellung durchgeführten unernsten Praktikantenaufhalte mit
Veröffentlichungen und oder Neuentwicklungen aus Bereichen wie mRNA oder
Krebsforschung rausgegangen.


Ich denke, dass Du das nicht richtig einschätzt.


> In den lumpigen 6 Semestern, von denen gerade 2 echtes Hauptstudizum
> sind, ist ja nicht einmal genug Zeit, um den jungen Leuten
> Methodenkompetenzen beizubringen.

Wie Paul es sagt, kenn ich auch keine sechssemestrige FH.


Alexander
Autor: Betrachter (Gast)
Datum:

Da versucht nur mal wieder jemand seinen Frust abzulassen... ;-)
Autor: einer (Gast)
Datum:

ich fange im September an. 52000, 37,5h/W,Automobilzulieferer, Raum
Stuttgart, Konzern 270k Mitarbeiter
FH-Diplom, Ingenieurinformatik,
vorher Ausbildung IT und 4 Jahre Berufserfahrung in IT Beratung

übrigens alternativ ein Angebot Automatisierung, auch Konzern 400K
Mitarbeiter, 55000 bei 40h/W
Autor: Johannis Kraut (Gast)
Datum:

Berlin
quasi 0 BE
FH Elektrotechnik/Elektronik (Regelstudienzeit)
Hardware (A&D), Software
40h/W
42k+
Autor: Ing. (Gast)
Datum:

FH Elektronik Ing.
Berlin 2J BE
Einstiegt Ende 2006
36K bei realen 42h
Autor: Experte (Gast)
Datum:

>ich fange im September an. 52000, 37,5h/W,Automobilzulieferer, Raum
>übrigens alternativ ein Angebot Automatisierung, auch Konzern 400K
>Mitarbeiter, 55000 bei 40h/W

Sieh an, sieh an -klingt doch gut.
Autor: puhbär (Gast)
Datum:

FH Dipl. Ing. E-Technik
13 Jahre Berufserfahrung

2005: Einstieg Planung WAN-Netze
34 Stunden/Woche
75.300 EUR p.a.
Autor: Platinenwandler (Gast)
Datum:

Ich habe 1994 eine Industriepromotion gemacht zum Dr.Ing für
Elektrotechnik. Anstatt danach jedoch eine Anstellung in der Industrie
wahrzunehmen, habe ich mich nach langem überlegen dazu entschlossen
meine Professur zu machen.
Heute gebe ich an der TUHH Vorlesungen für Elektotechnikstudenten und
Schiffbauer im Bereich der Einführung in die Elektronik.

Während meiner Promotion lag mein Gehalt bei 2200 DM Netto. Heute
verdiene ich als Professor ca. 3400 Euro Netto je nach den Konditionen
und dem Forschungsbereich.
Autor: Andreas Fischer (Firma: Freelancer) (chefdesigner)
Datum:

Ein Prof müsste so schlau sein, zu wissen, daß Nettoangaben aussagenfrei
sind.
Autor: Timmo H. (masterfx)
Datum:

Und du solltest wissen, dass "dass" nicht mehr mit "ß" geschrieben wird
;-)
Autor: yxcv (Gast)
Datum:

Ich habe gerade angefangen:
- Berufsjahre = 0
- Ich habe eine technische Ausbildung.
- ~40k€.
- Job ist in Niedersachsen.
Autor: Rolf (Gast)
Datum:

>dass "dass" nicht mehr mit "ß" geschrieben wird

Ach ja? Wer sagt daß?

Habe ebenfalls gerade (wieder) angefangen.

Ariva@Areva :-)

72500 Brutto, 40 Stunden, Projektleitung Elektronikprojekte
Autor: Hans (Gast)
Datum:

FH Dipl. Ing. E-Technik
17 Jahre Berufserfahrung
Raum München
Internationale SW-Firma
40+ Stunden/Woche + Reisetätigkeiten mit Krawatte/Anzug
75.000+ EUR p.a. + 3er 320d
Autor: Anfänger (Gast)
Datum:

Hi,

wollte mal fragen was man in berlin verlangen darf -
Einstieg - Entwicklung Analog/Digitaltechnik

fh-reife
Ausbildung...
1Jahr BE nach Ausbildung
dann Studium FH E-Technik
diverse erfolgreiche praktika während Studium verschiedene Branchen
Projekterfahrung
demnächst Abschluss-

freunde sind im süden mit 47-48K im mittelstand als anfänger gelandet
allerdings wohl stressig da

Grüße
Autor: Ingenieur (Gast)
Datum:

@ Holger Krull: Geht es hier um Rechtschreibun, oder um Gehälter ?

@ Anfänger : In Berlin darfs Du garnichts verlangen. Berlin ist zu nahe
am Osten und dort gehen die Gehälter der Ingenieure in erschreckender
Weise in den Keller. Ich habe es selber nicht glauben wollen, aber in
unserer HAUPTSTADT! hat sich ein Lohnniveau deutlich unter dem
Durchschnitt etabliert - auch, was Softwareentwickler und so angeht.

Richtung Dresden ist es noch extremer. Offenbar senkt die Nähe zu Polen
das Niveau ab, obwohl bei den Firmen, die ich dort kenne, gar nicht so
arg viele Polen beschäftigt sind. Aber die Auftragsvergabe macht es
möglich, kostenreduziert zu entwickeln, sodaß es sich nicht lohnt,
Standardelektronik selber im Hause zu machen. Somit gibt es im Osten nur
hochbezahlte Jobs für Spezialisten, aber nicht für solche Leute, mit
grundsätlzichen Fähigkeiten (also Layout, Software, FPGA etc). MAn muss
spezielle Kenntnisse haben, die man nicht auf Unis lernen kann, wie z.B.
Signalverarbeitung.

Ich denke, daß das noch weiter abrutschen wird! Ich bin ein wenig über
die Einkommen der Polen in ihrem Heimatland informiert: Abgänger
bekommen dort z.T. 600-700 Euro im Monat und wenn sie im Westen
arbeiten, lohnt sich das wegen der erhöhten Kosten für Fahrten und
Wohnung, die ja netto zu zahlen sind) ab etwa 700,- bis 800,- Euro
Differenz. Also kann er getrost für 1500,- arbeiten und ist genau so
weit.

Da er aber locker 2000,- bekommt, (mit guten Deutschkenntnissen sogar
2500,-) hat er netto nach Abzug der deutschen Steuer vorne weg nochmal
soviel raus, wie in Polen. Selbst, wenn er dann hier und dort eine
Wohnung finanziert und nach westlichem Standard lebt, hat er so immer
noch mehr raus, asl wenn er in Polen bliebe und sich dort einschränken
würde.

Man kann sich ausmalen, wie scharf viele Polen drauf sind, in D zu
arbeiten. Die Klassen in den Schulen, in denen Deutsch gepaukt wird,
werden immer größer. Ausserdem ist das polnische Abi inzsichen besser,
als das unsere! Da kommt was auf uns zu!

Die einzige Bremse ist der Umstand, daß auch in Polen die Industrie
steigt und somit die Löhne. Ein erfahrener Ingenieur im Maschinenbau,
der dort drüben Anlagen hinstellen kann, kriegt auch so seine 2500,-.
Hier arbeitend bräuchte er schon fast 3000,- da die Steuern höher sind.
Zusammen mit Fahrtkosten und Wohnung lohnt es sich für so einen also
erst ab etwa 4000,- und damit kommt er schon eher in die Region der
deutschen Gehälter für Maschinenbauingenieure.

Kritisch wird es für deutsche Softwareentwickler: Das Knowhow ist in
Polen rasch aufgebaut und es ist gut auslagerbar. Ich denke, daß die
Tarife für Programierer hier in Deutschland bald wieder rapide fallen
werden.

Die Rumänen sind die nächsten die zahlenmäßig relevant werden: Da kommen
immer mehr gut ausgebildete Softwerker herüber.
Autor: Max (Gast)
Datum:

Das Problem im Osten sind weniger die Polen, die arbeiten sowieso meist
im Westen. Es fehlt im Osten einfach die breite industrielle Basis!
Entwickelt wird fast ausschliesslich im Westen, im Osten wird vielleicht
produziert. Aber nur wenn es Fördermittel gibt.
Autor: Anfänger (Gast)
Datum:

Ja , aber ne Aussage - was die ungefähren Einstieggehälter
nun in Berlin sind , gabs immernoch nicht.

Es gibts ja durchaus in Berlin Stellenangebote die
von Größeren Entwicklungsfirmen angeboten werden.
Auch kleinere Firmen bieten gut bezahlte Stellen und
liefern KnowHow Bundesweit...ect...

Jetzt ist halt die frage was man Verlangen darf und was nicht?

Als Anfänger wird man sicherlich nicht gleich 44K in Berlin
verlangen können - aber sind zB. 38K realitisch -?

hab mir mal die Mieten angesehen - die liegen ja da weit unter
Bundesdurchschnitt ~ 500€ 60qm Warm ect... also mal grob gesucht...

Vielen Dank im Voraus
Autor: T. H. (pumpkin) Benutzerseite
Datum:

Ingenieur wrote:
> @ Anfänger : In Berlin darfs Du garnichts verlangen. Berlin ist zu nahe
> am Osten und dort gehen die Gehälter der Ingenieure in erschreckender
> Weise in den Keller. Ich habe es selber nicht glauben wollen, aber in
> unserer HAUPTSTADT! hat sich ein Lohnniveau deutlich unter dem
> Durchschnitt etabliert - auch, was Softwareentwickler und so angeht.

Unter Niveau sicher, aber es ist nicht so, dass man kein gutes Geld
verdienen kann.


> Da er aber locker 2000,- bekommt, (mit guten Deutschkenntnissen sogar
> 2500,-) hat er netto nach Abzug der deutschen Steuer vorne weg nochmal
> soviel raus, wie in Polen.

Genauso rechnen auch viele in den neuen Bundesländern und fahren nach
Bayern.


> Selbst, wenn er dann hier und dort eine
> Wohnung finanziert und nach westlichem Standard lebt, hat er so immer
> noch mehr raus, asl wenn er in Polen bliebe und sich dort einschränken
> würde.

...weil die in Polen ja auch hinterm Mond leben, nicht wahr?
Schwellenland? Ohne Worte...


Anfänger wrote:
> Ja , aber ne Aussage - was die ungefähren Einstieggehälter
> nun in Berlin sind , gabs immernoch nicht.

Wenn du dir die Mühe machen würdest, würdest du sehen, dass hier schon
einige Angaben zum Raum Berlin gemacht wurden.


> Als Anfänger wird man sicherlich nicht gleich 44K in Berlin
> verlangen können - aber sind zB. 38K realitisch -?

44k ist ganz sicher oberste Grenze für Anfänger und eher die Ausnahme
als die Regel. Manche bekommen aber auch nur 30k. 38k ist im Raum Berlin
meiner Meinung nach realistisch wenn man das Diplom nicht gerade mit
>2.3 gemacht hat.


> hab mir mal die Mieten angesehen - die liegen ja da weit unter
> Bundesdurchschnitt ~ 500€ 60qm Warm ect... also mal grob gesucht...

Man kann hier sehr günstig wohnen. Allerdings ist das auch abhängig vom
Bezirk. Man bekommt wunderschöne, große und sanierte Altbauwohnungen für
'nen Appel und 'n Ei - dann allerdings garantiert nicht im Prenzlberg
(wobei sich die Frage stellt, ob man da überhaupt wohnen möchte).
Autor: Max (Gast)
Datum:

In Berlin bin ich einer von 3 Millionen. In Brandenburg kann ich bald
alleine wohnen...
Autor: Kai-Uwe (Gast)
Datum:

>In Berlin bin ich einer von 3 Millionen. In Brandenburg kann ich bald
>alleine wohnen...

Rainald Grebe - Brandenburg :-)


Bin nun auch mit dem Studium fertig und zum 01.08.2008 eingestiegen:

Elektroinstallateur
Dipl.-Ing. (FH) (12 Semester lang studiert, 2,9 Gesamt-Note)

Bekomme 30k im Jahr (schreibe Software für SPS), Raum Niedersachsen
Autor: Sonnenschein (Gast)
Datum:

12 Semester an einer FH ist ja schon die alleroberste Grenze (Zumindest
in BaWü). Danach wird man von Amts wegen Exmatrikuliert. Die Dipl.
Arbeit kann man aber trotzdem (bis zu 1,5Jahre nach der Exmatrikulation)
noch schreiben (die Bachelors können das nicht mehr). Sind also 13
Semester maximal drinn, wenn mal wirklich alle Spielräume ausnutzt. 2,9
ist ja schon sehr unterdurchschnittlich. Diejenigen, die mit manchen
Fächern etwas Mühe hatten liegen um 2,4.

Da hattest du sicher eine gute Erklärung, wieso der
Durchschnitts-E-Techniker das in 9 bis 10 Semestern schafft und du 12
gebraucht hast. Zudem musstest du sicher dein unterdurchschnittliches
Abschneiden erklären. Dafür sind 30TE doch in Ordnung.
Autor: Paul (Gast)
Datum:

Na nun mach ihn mal nicht so fertig. Habe auch länger gebraucht - wegen
mehrfacher OP und darum Urlaubssemsester - Schnitt 2,1. Bin trotzdem
genommen worden, seit 8,5 Jahren dabei und das im Osten. Finde 30k etwas
wenig. Allerdings scheint SPS-Programmierung auch ein Gebiet zu sein, wo
nicht unbedingt ein Ing. vonnöten ist. Deine Firma wird also nicht
bereit sein, mehr als diesen Betrag, der vielleicht für einen Techniker
gedacht war, auszugeben. Nach 1,5 Jahren Gehalt verhandeln oder
wechseln.
Autor: Sonnenschein (Gast)
Datum:

Ich wollte ihn nicht fertig machen. Es gibt verschiedene Gründe für ein
langes und/oder unterdurchschnittlich Studienergebnis. Leider kann man
hier nur schreiben und nicht reden. Sonst wäre es vielleicht anders
herüber gekommen. Ich habe das Studium auch nicht in 8 Semestern
geschafft, das ist schier unmöglich. Sogar die 1er Überflieger liegen
bei mindestens 9 Semestern. Ohne vorige Ausbildung natürlich. Der
Schnitt liegt bei uns etwas über 10 Semester. Im Netz gibt es einen
Bericht mit Stellungnahme verschiedener Hochschulen. Die fragen sich
natürlich auch, was sie falsch machen.

Ein Grund ist sicher die SPO. Wenn es in einem Fach klemmt, dann muss
man das evt. erst bestehen bevor man weiter machen darf. Das kostet
natürlich Zeit und man hat unfreiwillig ein eher ruhiges Semester.
Autor: Ingenieur (Gast)
Datum:

Gibt es da jetzt echt einen cut? Mit OP und Kinderbetreuung lässt sich
das aber sich ausdehnen, oder?

Wie machen das die Leistungssportler, die Sportstudenten sind? Die
brauchen doch generell die doppelte Zeit. (?)

>> Selbst, wenn er dann hier und dort eine Wohnung finanziert und nach
>> westlichem Standard lebt, hat er so immer noch mehr raus, asl wenn er
>> in Polen bliebe und sich dort einschränken würde.

>...weil die in Polen ja auch hinterm Mond leben, nicht wahr?
>Schwellenland? Ohne Worte...

Das ist doch das, was ich meine! Die jungen Polen wissen genau, was
läuft und sind so gut und so schlecht, wie alle anderen auch (wobei ich
den Eindruck habe, daß die tendenziell sogaz besser sind).

Nur ist eben die Wirtschaft tatsächlich noch Schwellenland! Die bauen ja
gerade erst mächtig auf (Baubranche in Polen boomt so, daß viele
polnische Handwerker wieder daheim arbeiten und sogar ostdeutsche Firmen
dort gutes Geld machen). Industriell ist es aber sehr dünn bei denen: Es
wird vorwiegend produziert (siehe Bosch und die Kühlschränke). Wer dort
fertig studiert hat und Entwicklungsingenieur ist, sieht sich einem
breiten, aber schwachen Markt gegenüber. Da lohnt der Blick ins
Nachbarland.
Autor: Sonnenschein (Gast)
Datum:

Bei mir (BaWü) gab es einen. 8+3 ging, 12 war ein Härteantrag. Bei 12
Semestern hat man ja schon um 50% überzogen...
Autor: yxcv (Gast)
Datum:

@Sonnenschein
> 12 Semester an einer FH ist ja schon die alleroberste Grenze (Zumindest
> in BaWü). Danach wird man von Amts wegen Exmatrikuliert.

> Bei mir (BaWü) gab es einen. 8+3 ging, 12 war ein Härteantrag. Bei 12
> Semestern hat man ja schon um 50% überzogen...
**kopfkratz**
Ist das überall in BaWü so? Ich habe in NDS studiert und da habe ich
Leute getroffen die auf dem direkten Weg waren, mehr Semester als Jahre
auf dem Buckel zu haben.

cu
Autor: Informatiker (Gast)
Datum:

12:8 sind vielleicht 50%, aber wenn sich einer wirklich ein Bein
gebrochen hat, kann man ihn ja nicht rauswinken. Oder er macht ein
Urlaubssemester. Geht das denn noch ?
Autor: MAD MAX (Gast)
Datum:

1986 Enwicklúngsing. (FH)
Hard und Software Medizintechik Norddeutschland

3300 DM bei 40h/W

heute nach 23 Berufsjahren bei der gleichen Firma (wie unflexibel)

60K Euro bei 35h/W
Autor: Werner (Gast)
Datum:

Na, jetzt isses auch zu spät zum Wechseln und mehr als 60k / 35h wird es
woandes auch kaum geben. Das sind ja Geschlagene 69k. Nicht schlecht
(aber auch nicht Top).
Autor: Maik (Gast)
Datum:

Hallo an alle.
Ich studiere Elektrotechnik an einer FH und bin ca. in einem Jahr
fertig.Meine Noten liegen im Schnitt bei ca. 2,0 .Ich habe mein
Praktikum bei einer Firma aus der Nähe von Dresden gemacht,welche an
diesem Standort ca. 100 Leute hat(30 in der Entwicklung).
Das Arbeitsklima war sehr gut. Der Chef war auch sehr zugänglich und
freundlich und würde mich gern über die Diplomarbeit, länger an die
Firma binden.
Da ich gern in einer Firma, wo ich meine Diplomarbeit schreibe,erste
Berufserfahrungen sammeln möchte, wollte ich mal fragen, was ich hier so
an Einstiegsgehalt bekommen könnte? Meine eigenen Vorstellungen sind so
ca. 35k jedoch mind. 32k. Ist das realistisch für die Region in einer
Firma von der Größe?(weitere Standorte in den alten Bundesländern und im
Ausland vorhanden). Tätigkeitsfeld ist Entwurf von Kameras
(Entwicklungsing. in Software)

MFG Maik
Autor: Sonnenschein (Gast)
Datum:

Hallo yxcv und Informatiker

Ich kenne die SPO nicht so genau. Es ist aber so, wie ich geschrieben
habe: elf Semester sind problemlos, für das Zwölfte braucht es einen
Härteantrag (der wohl kaum durch zu bekommen ist). Urlaubssemester
zählen meines Wissens nach nicht zu den Studiensemestern. Im Falle einer
langen Krankheit kann man sich vllt. exmatrikulieren und nach Genesung
wieder einschreiben. Da kenne ich mich nicht aus, dass müsste mit dem
Prüfungsamt/vorsitzenden besprochen werden. Im Lebenslauf würde ich dann
aber eher eine gesundheitsbedingte Pause eintragen als eine 2 bis x
Semester längere Studiendauer.

Normalerweise sollte sich aber das "Auf und Ab" des Lebens in den drei
problemlosen "Puffersemestern" unterbringen lassen.
Autor: XY (Gast)
Datum:

Mich würde mal interessieren, mit welcher Tarifgruppe ein
Maschinenbau-Absolvent (technische Universität) bei Bosch in Bayern
einsteigt bei 35h Woche einsteigt? Zahlt Bosch grundsätzlich
durchschnittlich, gut oder sehr gut? Danke für die Info.
Autor: Kamil P. (kamil)
Datum:

XY wrote:
> Mich würde mal interessieren, mit welcher Tarifgruppe ein
> Maschinenbau-Absolvent (technische Universität) bei Bosch in Bayern
> einsteigt bei 35h Woche einsteigt? Zahlt Bosch grundsätzlich
> durchschnittlich, gut oder sehr gut? Danke für die Info.

Die Entgeltgruppe ist von der Arbeitsplatzbeschreibung abhängig - nicht
vom Abschluss.
Autor: XY (Gast)
Datum:

z.B. Fertigungsplaner

bzw. vor ERA
Autor: Gast (Gast)
Datum:

>Normalerweise sollte sich aber das "Auf und Ab" des Lebens in den drei
>problemlosen "Puffersemestern" unterbringen lassen.

Kommt drauf an:

Wenn man Fächer von vorn herin nicht belegt, weil man die Zeit nicht
hat, wegen Arbeit und sonstigem, dann schiebt man schon die Termine nach
hinten.

Dann kommen 2 schwere Erkrankungen mit Fieber und Schwindel direkt in
der Klausurwoche und weitere, eigentlich gplante Klasuren werden nicht
geschrieben, sondern aufs nächste Semester vertagt, wo sich dann einges
anhäuft. Das lässt sich nicht alles kompensieren.

Dann gibt es Klausuren, die so extrem sind, daß man erst im zweiten
Versuch, bei den Nachschreibern im kommenden WS durchkommt.

Dann gibt es Klausuren, die nur einmal im Jahr angeboten werden.

Dann gibt es Klasuren, die mal komplett wegfallen, weil die
Studienordnung geändert wird.
Autor: Elmo (Gast)
Datum:

Januar 2007 mit FH Diplom im Alter von 25 fertig geworden
(Süddeutschland)

knapp 40kE/p.a in 10-Mann Betrieb

Februar gewechselt auf 45k€/p.a allerdings all inclusive Vertrag mit
gelegentlichem Schichtdienst in Dax-Unternehmen

seit 2009 Festvertrag jetzt knapp 60k€/p.a + Zuschläge und bezahlten
Überstunden, also ca 75k€/p.a

Für die nächsten 3 Jahre ist auf jeden Fall die AT-Vergütung mein Ziel


Wie man sieht kann es innerhalb von 2 Jahren steil bergauf gehen!
Autor: Tommi Huber (drmota)
Datum:

>Wie man sieht kann es innerhalb von 2 Jahren steil bergauf gehen!

Je höher du steigst desto tiefer kannst du fallen. Alte Weisheit auf die
du dich vorbereiten solltest.
Autor: Mark Brandis (markbrandis)
Datum:

Von 45k auf 75k ist schon heftig... das sind ja +67% beim Gehalt. Welche
Firma hat denn da zuviel Geld? ;-)
Autor: Vollprofi (Gast)
Datum:

>Für die nächsten 3 Jahre ist auf jeden Fall die AT-Vergütung mein Ziel

Dann pass mal auf. Zunächst wirst du nämlich erstmal weniger kriegen.
Die arbeiten nämlich mit einigen Überstunden inklusive
Autor: Zak Mc cracken (64qam)
Datum:

Entwicklungsingenieur für Hochfrequenztechnik (Mikrowellentechnik)
vor 2 Jahren für 37.000.

Inzwischen verdiene ich leider weniger (selbe Branche aber Jobwechsel.)

MfG!
Autor: Zak Mc cracken (64qam)
Datum:

Hm. Wenn die Zahlen hier stimmen bin ich arm drann :-(
Autor: Mark Brandis (markbrandis)
Datum:

Eine Zahl allein ist wenig aussagekräftig, es muss zwingend immer das
Bundesland/die Region hinzu. Und die Branche/Tätigkeit auch. Und ob man
direkt angestellt ist oder bei einem Dienstleister. Und wie groß das
Unternehmen ist... ja.
Autor: Gast (Gast)
Datum:

und auf welcher Wochenstundenbasis.
Ob 35h oder 40h macht einen kleinen aber feinen Unterschied.
Autor: No Name (nohelp)
Datum:

Na und wo bleibt der Hinweis zu Alter und
Projekt-/Personalverantwortung. Ein stinknormaler Entwickler, der um die
28 so einen Gehaltssprung von 67% macht, kommt mir nicht ganz plausibel
vor.
Autor: Elmo (Gast)
Datum:

Na dann melde ich mich noch einmal zu Wort!

Hinter den 75k€ steckt natürlich auch jede Menge Arbeit und
Verantwortung.

Meine Projekte bewegen sich meist im 6-7 stelligen Bereich und bin
selbstverständlich regelmäßig Samstags, Sonntags und an Feiertagen in
der Firma. Wenn es sein muss natürlich auch nachts. ALso beträgt die
Wohenarbeitszeit mindetsens 55-60 h.

Dass ich noch einmal abstürzen könnte, darum mache ich mir keine Sorgen,
denn der Firma geht es besser denn je und ich habe auch schon jede Menge
vergleichbare Angebote erhalten. Es gibt halt Branchen, da weiß man was
ein Ingenieur wert ist!!!
Autor: Gast (Gast)
Datum:

Servus,

also ich habe im Sep. 2008 angefangen. Bin mit 38K€ eingestigen. Die
Firma ist in Hessen Rhein/Main Gebiet, 38 Std. Woche. Nach 6 Monate eine
Steigerung auf 42K€ und im Sep. 2009 wird es noch mal eine Steigerung
geben und dann liege ich zwischen 45 und 48K€, natürlich immer auf Jahr
gerechnet.

Damit bin ich zufrieden und die Arbeit macht mir richtig spaß. Ach so,
studiert habe ich Elektro- und Informationstechnik und arbeite als
Softwareentwickler für Maschinensteuerung.
Autor: Zak Mc cracken (64qam)
Datum:

Welche Branche arbeitest du denn Elmo????
Autor: Bub (Gast)
Datum:

- Mitte 2008 als Dipl.-Ing Nachrichtentechnik für 48k/a und 38h/W
befristet eingestellt.
- Seit kurzem bei 52k/a unbefristet.

Ort: BW
BE: 1 Jahr
Autor: Elmo (Gast)
Datum:

ich wurschtel den lieben langen Tag mit Leittechnik rum!
Autor: Vollprofi (Gast)
Datum:

tja und ich wurschtle seit einem jahr an einem projekt, wo bald jede
woche einer reinkommt und was neues will. alles 5 mal angefasst und
umgebaut, und dennoch passt es nicht. hätte auch ein halbes jahr später
mit anfangen können, hätte keiner gemerkt.

ich lerne bei dem projekt praktisch nichts, kriege abder unsagbar kohle
dafür
Autor: Go Shopping (Gast)
Datum:

>ich lerne bei dem projekt praktisch nichts, kriege abder unsagbar kohle
>dafür
Lernen ist nur nettes Beiwerk, ordentlich Schotter ist das Einzige, was
zählt.
Ich hoffe, du nutzt deine Kohle zum ausgiebigen Shoppen. Unsere
Wirtschaft hat das bitter nötig. Also nichts wie raus mit dem Zaster.
Autor: Panzer H. (panzer1)
Datum:

Vollprofi schrieb:
> tja und ich wurschtle seit einem jahr an einem projekt, wo bald jede
> woche einer reinkommt und was neues will. alles 5 mal angefasst und
> umgebaut, und dennoch passt es nicht.

Arbeiten wir bei der gleichen Firma?! 8-)
Autor: Vollprofi (Gast)
Datum:

>Ich hoffe, du nutzt deine Kohle zum ausgiebigen Shoppen. Unsere
>Wirtschaft hat das bitter nötig. Also nichts wie raus mit dem Zaster.
Keinesfalls. Ich spare jeden Groschen, um danach ins Ausland zu gehen.
Hier in Deutschland wird ein Ingenieur in 10 Jahren nichts mehr zu tun
haben.

Auch ELMO nicht! Elmo arbeitet >55h und kriegt 75k. Das ist wenig. Ich
arbeite keinen Schlag mehr, als 40h, bei niemals mehr als 1700h im Jahr
und bekomme trotzdem umgerechnet jenseits der 70 raus.

>> umgebaut, und dennoch passt es nicht.
>Arbeiten wir bei der gleichen Firma?! 8-)
Immer mehr arbeiten so. Es ist unglaublich: Nach 9 Monaten Árbeit wird
das Interface gewändert: Alle Stimili, alle Testmusster, alle
VHDL-Interfaces und CPU-interfaces sind wertlos, müssen angepasst werden
und alle Tests wiederholt werden. Ist fast Normalität hier.

Der Grund liegt darin, dass viele von unter her arbeiten, Module
realisieren und diese zusammensetzen. "oben" passt es dann irgendwann
nicht mehr. Obwohl schwer angepasst wird, kriegt man kein System hin,
welches alles - wie realisiert - zusammenbinden kann.

Viele Entwickler können einfach nicht strukturiert arbeiten, wurschteln
step-by-step voran und ziehen die Qualität der anderen mit runter.
Autor: Mark Brandis (markbrandis)
Datum:

Das Ganze von oben gescheit zu koordinieren ist auch nicht Aufgabe des
einzelnen Entwicklers.
Autor: Vollprofi (Gast)
Datum:

Die Entwickler speisen ihren Arbeitsstil aber in das Projekt ein!
Welcher Projektleiter setzt sich hin, un definiert Datenprotokolle und
Interfaces - das machen die Entwickler schon selber. Die einen eben VOR
der Realisation, die anderen DANACH.
Autor: Mark Brandis (markbrandis)
Datum:

Sicher, sowas gehört zu Beginn definiert. Trotzdem finde ich, dass der
Projektleiter auch und gerade auf solche Dinge wie das chronologisch
richtige Vorgehen im Projekt achten sollte. Also den bösen Entwicklern
sowas wie erst Implementieren, danach den Entwurf machen gar nicht erst
durchgehen lassen ;-)
Autor: Sonne (Gast)
Datum:

Also mir kommen 50% der Gehaltsangaben die hier für Einsteiger angegeben
werden extrem hoch vor. Natürlich sind meine Erfahrungen nur auf den
Osten Deutschlands beschränkt( was einiges erklärt ;) )

Ich schreibe zur Zeit meine Diplomarbeit, habe aber schon einen Vertrag
mit einem Unternehmen, welches mich nach dem Abschluß einstellt.

Ich habe 5 Jahre an der TU studiert und habe eine Spezialisierung in
integrierter analoger Schaltungstechnik. (ungefähr zweier Durchschnitt,
jedoch schon einige Praxiserfahrung und eine mit 1.0 bewertete
Studienarbeit - Entwurf eines 10 Bit ADC in ner CMOS Technologie)

Ich wäre froh wenn ich hier im Raum Thüringen/Sachsen mehr als 40k als
Einsteiger bekommen würde.

Hier gibt es eindeutig zuviele Firmen die nicht bereit sind für gute
Ausbildung auch gut zu bezahlen :)
Autor: Mark Brandis (markbrandis)
Datum:

Naja wenn in Thüringen/Sachsen die Lebenshaltungskosten geringer sind
als in Baden-Württemberg/Bayern, dann sind die Gehälter dort
logischerweise auch geringer. Was aber nicht heißen muss, dass man netto
(nach Miete etc.) weniger in der Tasche hat.
Autor: Matthias (Gast)
Datum:

Einstieg mit > 40k? Was hast du denn schon geleistet, das so ein
Einstiegsgehalt rechtfertigt? Du hast ja nichtmal Arbeitserfahrung
vorzuweisen. Ich finde diese Einstiegsgehälter-protzerei so albern.
Vielleicht wird dies ein positiver Effekt der Wirtschaftskrise, dass
sich die Einstiegsgehälter und/oder die Erwartungen daran mal wieder auf
normale Pegel einschwingen.
Autor: Sonne (Gast)
Datum:

Versteht mich nicht falsch ich ich finde mein Einstiegsgehalt durchaus
ok, natürlich muss man erstmal Erfahrung sammeln.  Ich wollte nur sagen
das ich die hier genannten Einstiegsgehälter für ziemlich utopisch
halte.

Die andere Seite ist, das ich einige Leute kenne die als Projektleiter
auch nicht mehr bekommen und das find ich dann schon krass.
Autor: Max (Gast)
Datum:

Die Einstiegsgehälter sind nur für den Osten utopisch. 40..42k für den
Einstieg sind in Bayern oder BaWü normal.
Autor: Klaus-Dieter (Gast)
Datum:

...82.000/ Jahr
15 Jahre in der Pflicht


Nachrichtentechnik/ HF

2 Magengeschwüre
3 Projekte
1 Frau, die das Geld schon ausgibt dazu
2 Kinder als Geldvernichtungsmaschinen, ein`s davon im Studium



Einsteiger bekommen bei uns ca. 36.000-38.000 je nach Talent.


Region:
Bodensee
Autor: ingFH (Gast)
Datum:

>...82.000/ Jahr
>15 Jahre in der Pflicht


>Nachrichtentechnik/ HF

>2 Magengeschwüre
>3 Projekte
>1 Frau, die das Geld schon ausgibt dazu
>2 Kinder als Geldvernichtungsmaschinen, ein`s davon im Studium



>Einsteiger bekommen bei uns ca. 36.000-38.000 je nach Talent.


>Region:
>Bodensee

Abgesehen von den 2 Geschwüren besitze ich auch die gleichen
Privilegien, nur dass meine Frau wohl nicht zu toppen ist. Und mein
verdienst ist weit drunter (ok 15 Jahre sind das auch noch nicht). Aber
ich fühle mich nach jedem Urlaub glücklich, da man in anderen Ländern so
viel Armut sieht, dass man es in Deutschland zu schätzen bekommen ein
Ing. zu sein.
Autor: Vollprofi (Gast)
Datum:

Ich hab sovoel Geld, dass ich mir es leisten kann, in Länder zu fliegen,
wo nur Reiche im Hotel hocken und ich keine Armut sehen muss.

höhöhö
Autor: Gast (Gast)
Datum:

@Sonne; Der 10 Bit ADC sollte Dir aber helfen, etwas zu finden. Das ist
nicht ohne.
Autor: Hüter der legendären Muschis (Gast)
Datum:

>@Sonne; Der 10 Bit ADC sollte Dir aber helfen, etwas zu finden. Das ist
>nicht ohne.

Ja, aber nur in der Halbleiterbranche und die ist tot!
Austriamicrosystems bietet einem ASIC Designer mit >2 Jahren BE 51.000.
Abgänger unerwüsncht.
Autor: Gast (Gast)
Datum:

Süd Deutschland

Jahr 2003 mit 40K direkt nach dem ausländischen Abschluss angefangen.

Jahr 2005 Firma Wechsel. Wird 50K

Jahr 2007 Nochmal Firma Wechsel. Wird 55K

Momentan ca. 65K mit 7 Jahre BE mit 40 Stunden pro Woche. Vom Anfang an
als Software Engineer tätig.
Autor: Gregor Altweder (Gast)
Datum:

2001 nach dem Studium als HW.Entwickler angefangen, ebenfalls 40k -
allerdings fuer 35h. In 2004 gewechselt und 55k fuer 40h bekommen, dort
auf knapp 60 geklettert. Seit 2006 in meiner jetzigen Firma, angefangen
mit 65, jetzt knapp 70k bei 8 jahren BE.

Leider sieht es in meinem Job niht mehr so gut aus und ich will mich
verändern. Angebote liegen aber kaum über 70.
Autor: Gast (Gast)
Datum:

>Angebote liegen aber kaum über 70.
Reicht doch eigentlich völlig, oder?
Evtl. nur noch gebrauchte Autos kaufen, da spart man sehr viel. Und die
Finger weg von Audi, Porsche, VW und Daimler lassen. Schlechtes
Preis-Leistungs-Verhältnis + überzogene Werkstattpreise.
Wenn es ein "deutsches" Auto sein muss, dann höchtens BMW kaufen.
Konsequent bei Aldi einkaufen gehen und man kann mit diesen 70k locker
ein Haus bauen.
Autor: Gregor Altweder (Gast)
Datum:

ausgerechnet einen bmw! genau der HAT doch die schlimmsten
werkstattpreise

ausserdem: wer mal fuer die bmw group gearbeitet hat, und die internen
qualitätsziele, deren umsetzung und die spar wut kennt, der wird sich eh
nach was anderem umsehen
Autor: Marvin_depressiv (Gast)
Datum:

Oh je, da werd ich ja depressiv...

mit 8 Jahren BE in Bayern Automotive-Branche nur
52k - und dass, obwohl ich nicht mal mehr normaler MA bin. Naja, ich
muss wohl mal mit meinem Chef reden.
Autor: Segor (Gast)
Datum:

> Oh je, da werd ich ja depressiv...
> mit 8 Jahren BE in Bayern Automotive-Branche nur 52k
Du hast absolut zu wenig, aber ich fürchte, Du hättest Deine
Gehaltserhöhung letztes Jahr durchsetzen müssen. Jetzz ist da wenig zu
machen. Ich habe auch schwer suchen müssen, um was gutes zu bekommen.

Gleich vorweg: Ich habe mit Automotive nichts am Hut.

> Reale Einstiegsgehälter
70.7000 p.a. aussertariflich, aber mit Zeiterfassung + Gleitzeit = 40h!
Region: südlich von Karlsruhe
Tätigkeit: Hardware+Software
BE: 15 Jahre
Autor: Marvin_depressiv (Gast)
Datum:

Ich denke, ich werde meine Gehaltsanpassung nur durch Firmenwechsel
hinbekommen. Was meint Ihr, zahlen sich 3 Monate Auslandsaufenthalt aus?

Ciao,
Marvin... der die Lösung kennt: 42
Autor: gast (Gast)
Datum:

Sei froh, daß Du überhaupt Arbeit hast!!!
Ich habe nach meiner Lehre und FH-Studium Nachrichtentechnik aufgrund
eines Firmenverkaufs (anschließend wurden wieder die "Berater" durchs
Haus gescheucht, was 350 Mitarbeiter die Stellen kostete) keine Chance
auf Übernahme gehabt.
Bin nun seit 2007 auf der Suche, aber für mein Gebiet noch keine Chance
auf EInstieg gefunden.
WÄre froh, nun endlich mein Wissen umsetzen zu können.
Autor: ingFH (Gast)
Datum:

>WÄre froh, nun endlich mein Wissen umsetzen zu können.
Wenn du soviel Wissen besitzt, mach dich doch selbständig. Wenn du seit
2007 suchst, dann machst du irgendwas falsch.
Autor: asd (Gast)
Datum:

2 Jahre Arbeitslos, das wars. Du musst was neues machen, nach einem Jahr
nimmt der Wert deines Diploms exponentiell ab
Autor: Gast (Gast)
Datum:

komisch, dass du nichts bekommen haben willst, wo doch gerade die
letzten 3 jahre boom war.

schreib das ruhig mal an die bundesregierung!
Autor: GAst2 (Gast)
Datum:

Uni-Diplom E-Technik
Software-Entwicklung
mittelständisches Unternehmen (NRW)
0 Jahre B.E.
43k für 40 h/Woche

Innerhalb der nächsten Monate steht ein Gesrpäch zur Gehaltsanpassung
an. Ist es in der jetzigen wirtschaftlichen Lage überhaupt sinnvoll
eines zu führen und wenn ja, wieviel % kann man da fordern? Denke das 5
% wohl "drin" sein könnten; Hätte natürlich gerne 10 % ;-) Aber weiß
halt nicht was im Moment geht...
Autor: Gast (Gast)
Datum:

Letztes Jahr hättest Du 5k mehr bekommen!
Autor: GAst2 (Gast)
Datum:

letztes Jahr ist gut. Aber was ist mit jetzt; keine 5k (>10% mehr).
Wieviel dann bzw. wieviel ist realistisch?
Autor: Arno Nühm (Gast)
Datum:

Ausbildung Elektroniker (EGS)
Soft- und Hardwareentwicklung
kleines Unternehmen
0 Jahre B.E. (+3 Jahre Ausbildung)
30k für 40h/Woche (13 Gehälter)

Kann mit den anderen hier wohl nicht mit halten :-(
Autor: Paul (Gast)
Datum:

>Kann mit den anderen hier wohl nicht mit halten :-(

Der Schmoll-Smiley ist hier nicht angebracht. Erstens glaube ich, bist
Du einer der ehrlich sein Gehalt nennt. Zweitens spielt beim Gehalt ja
auch die Ausbildung eine Rolle. Kein Mensch würde im Ing.-Bereich ein
Studium machen, wenn er hinterher nur das bekommt, wie schon als
Elektroniker. Hinzu kommt die Unternehmensgröße und Deine fehlenden
Berufsjahre. Auch der Ort spielt eine Rolle.

Ich habe Vollabi, 4 Jahre an der FH studiert und 10 Jahre BE als
Dipl.-Ing. (FH). Verdienst 38 k€ (12 Monatsgehälter, 40h/Wo.)
Hard-/Softwareentwicklung. Einziger Schwachpunkt: Ich arbeite in
Ostdeutschland.
Autor: ingFH (Gast)
Datum:

>Erstens glaube ich, bist Du einer der ehrlich sein Gehalt nennt.
Das sind so einige hier

> Ich habe Vollabi, 4 Jahre an der FH studiert und 10 Jahre BE als
> Dipl.-Ing. (FH). Verdienst 38 k€ (12 Monatsgehälter, 40h/Wo.)
Aha, dann bist du irgendwie selber schuld. 38-40k bekommen in
Ostdeutschland sogar die Absolventen als Einstiegsgehalt. Hast du keine
Eier in der Hose zum Chef zu gehen und mehr einzufordern? Wenn das so
ist, brauchst du dich nicht wundern. Es gibt kaum Samariter-Chefs, die
denken eher: "Ach, so ein Blödi arbeitet schön weiter und ist glücklich,
also machen wir da auch nichts". Einen Ing. der nach 10 Jahre BE 38k
verdient, muss man erst mal finden...
Hast du die letzten 10 Jahre aus Schlitzschrauben Kreuzschlitzschrauben
an der Fräse gemacht oder wie? (Sorry, soll keinerlei beleidigend
wirken, nur die Tätigkeit würd zu 38k passen.)
Autor: Gast (Gast)
Datum:

Das glaube ich aber auch! Die Chefs sind froh, wenn keiner kommt und
glauben, dass die Leute korrekt bezahlt sind, wenn sie nicht meckern.

Schlimmer noch: Sie gehen davon aus, dass Du dich regelmässig umsiehst,
nichts bekommst und daher froh sein musst, diesen Job zu haben.

Ein Teufelskreis.

Geh doch in den Westen: Dort sind 20k mehr drin.
Autor: Selten so gelacht (Gast)
Datum:

>Aha, dann bist du irgendwie selber schuld. 38-40k bekommen in
>Ostdeutschland sogar die Absolventen als Einstiegsgehalt.
Bestimmt...
Autor: Gast (Gast)
Datum:

Im Osten gibt es nur in den Hochburgen soviel. Die Regel sind eher 30k!
Im Westen gibt es auch in den ländlichen Gebieten noch mindestens 35k -
auch bei Kleinfirmen.
Autor: Marvin..depressiv (Gast)
Datum:

Also es gibt doch immer noch Leute, die sich bei der Einstellung total
unter Wert verkaufen. Ein Chef freut sich natürlich, wenn er statt der
veranschlagten 40-50 k€ nur einen Bruchteil zahlen muss. Ich gehe daher
lieber bei Preisverhandlungen von oben ran - schlucken die Leut auf der
Gegenseite oder kommen mit energischem Kopfschütteln, weiß ich, dass ich
es überzogen habe und kann "korrigieren". Was mir aber auch nicht mehr
passiert, ohne "Anpassungsplan" in ein Einstellungsgespräch zu gehen.
Man lernt ja mit der Zeit und was vertraglich vereinbart ist, das ist
erst mal fix!

Ciao,
Marvin... immer noch depressiv...
Autor: Marvin..depressiv (Gast)
Datum:

... übrigens, nicht alle, die hier ihr Gehalt beim Namen nennen, lügen!
Autor: Henrique (Gast)
Datum:

Abschluss 2008: Dipl-Ing (uni) Elektrotechnik
Einstieg 2008: Im ersten Jahr 52k fest + 2k Bonus + Überstunden bei
40h/Woche
Autor: Gast (Gast)
Datum:

Dipl-Ing (FH) Mechtronik
Diplom: 09/2008, Gesamtabschlussnote 1,3
Einsteig: 10/2008 mit 54k bei 35h/Woche (keine Überstunden da felxible
Gleitzeitreglung)
Autor: Michael (Gast) (Gast)
Datum:

Hallo

Habe gerade mein duales Studium abgeschlossen. Innerhalb dieses Studiums
habe ich erfolgreich eine Ausbilung zum Elektroniker für
Automatisierungstechnik abgeschlossen. Nun bin angehender Diplom
Ingenieur (FH). Meine Firma, die mir zum Teil das Studium finanziert
hat, bietet mir ein Brutto-Gehalt von 2500 Euro. In diesen 2500 Euro
sind schon 10 Überstunden inbegriffen.

Wollte mal fragen was ihr dazu sagt. Denn meiner Meinung nach ist dies
nicht gerade viel Geld. Auch wenn ich Berufeinsteiger bin.
Autor: Interessant... (Gast)
Datum:

Also in so ziemlich allen Abeitsverträgen die ich kenne, stand immer die
Klausel das der AN absolutes Stillschweigen über seine Bezüge zu wahren
hat. Und ein direkter Verstoss gegen den Arbeitsvertrag ist schon immer
ein prima Kündigungsgrund gewesen ;)
Autor: Grantler (Gast)
Datum:

Kopp zu, du Lalli!
Autor: Claus Andy (cand)
Datum:

XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

Alles quatsch hier. Na ja, das meiste jedenfalls.
Genauso gut hätte man nach der Länge eures besten Stücks fragen können.
Ich möchte wetten, spätestens nach 20 Threads hätten alle 25 cm in der
Hose. Kommt Leute....

Anfänger können froh sein, wenn sie überhaupt einen Job bekommen. Und
als Job sehe ich nicht irgendwelche Zeitsklaventreiber an.
Durchschnittlich erhält der Absolvent 40k. Das bedarf der Erläuterung:
Die Zahl ist natürlich geschönt von zahlreichen Industrieverbänden um
Euch ins Studium zu locken. (Erst später lernt ihr wie wenig das doch
eigentlich ist....)
Also fangt ihr bei der Industrie an, besteht die Möglichkeit so viel zu
verdienen. Kleinere Buden, Ing. Buden, Solftwareläden und auch der
öffentliche Dienst? Fängt bei 25 k an. Im Laufe eurer Karriere könnt ihr
allerdings wirklich mal mehr verdienen. Voraussetzung: Nur eine, ihr
müßt wechseln. D.h. wegziehen, neu anfangen und wie sagt der Volksmund,
3 mal umgezogen ist wie einmal abgebrannt. Ich kenn Leute die haben es
so gemacht, immer gut verdient, noch mehr ausgegeben, und haben jetzt
immer noch nichts am Haken. Das Spiel könnt ihr heute ca. 10 Jahre
machen. Spätestens wenn bei Euch die 4 vor der Lebenszeit steht, ändert
sich das Bild schlagartig. Dann seid ihr so bei 60 bis 70 k, und damit
eindeutig zu teuer. D. b. ihr werdet freigesetzt. Und könnt dann noch
mal knapp 30 Jahre zusehen wo ihr bleibt...und ihr sollt mal sehen, wie
schnell euerer 25cm Prachtstück dann wieder auf ein prepubertierendes
Mass zusammengeschrumpft ist...Mit Technik wird kein Geld mehr verdient.
Autor: hmmm (Gast)
Datum:

> Anfänger können froh sein, wenn sie überhaupt einen Job bekommen. Und
> als Job sehe ich nicht irgendwelche Zeitsklaventreiber an.
> Durchschnittlich erhält der Absolvent 40k. Das bedarf der Erläuterung:
> Die Zahl ist natürlich geschönt von zahlreichen Industrieverbänden um
> Euch ins Studium zu locken. (Erst später lernt ihr wie wenig das doch
> eigentlich ist....)

So siehts aus. 40k und Deckel drauf das ist die Realität. 50k ist den
Wenigsten der Wenigen vorbehalten, die irgendwo in Süddeutschland mit
sehr sehr gutem Abschluss bei genau der richtigen Firma anfangen.

Diese "Industrieverbände" sollte man für ihre Desinformationskampange
bestrafen. Das ist einfach ne schöne Schweinerei. Mich haben sie auch
gekriegt :-(
Autor: hmmm (Gast)
Datum:

> Mit Technik wird kein Geld mehr verdient.

Leider leider ja. Das sagen sogar die alten Hasen bei mir in der Firma
und nun hab ich jeden Tag Kopfschmerzen wie ich aus meiner 10 jährigen
(incl. Studium) ET-Karriere wieder rauskomme.
Es ist aber alles so schwer, die Zeit ist einfach weg...und kommt nie
wieder :-( Macht blos nicht den selben Fehler Leute.
Autor: asiAT(e) (Gast)
Datum:

Eigenstiegen als FH. Ing. mit 36k, nach 2 J. Be. bekomme ich z.Z. 42k.
Macht 6k in 2 Jahren. Schätze, dass ich nach weiteren 2 Jahren meine 46k
fordern kann. Ich empfehle keineswegs mit dem Gehalt ganz unten
anzufangen, bei mir musste es leider nach dem Studium mit dem Job
schnell gehen, deshalb habe ich mich für die erst beste Firma
entschieden.
Autor: Gute (Gast)
Datum:

die einzig guten Branchen sind noch Wasser und Energieversorgung.
Autor: Paul (Gast)
Datum:

>Sorry, soll keinerlei beleidigend
>wirken, nur die Tätigkeit würd zu 38k passen.)

;-) ;-) Erst mal die Beleidigung raushauen und dann diesen Satz drunter
schreiben, dann paßt's schon! Mal ehrlich: Gehe in den Osten und lerne
die Welt hier kennen. Du lebst hinter'm Mond. Die Ostchefs (meist
gewendete Kombinatsleiter) haben den Fehler der Westchefs nicht
wiederholt. Sie haben untereinander abgetimmte Einheitspreise gedeckelt.
Einzige Alternative: Westen oder Ausland. Aber das kann und will nicht
jeder...
Autor: The Dude (Gast)
Datum:

Moin,

als FHler mit Auslandssemester habe ich Ende 2006 mit 43k€ angefangen,
das zumindest sagte mein Jahreseinkommensbescheid. Dazu kamen noch ein
halbes Jahr knapp 450€/Monat steuerfrei für den Zweitwohnsitz und im
Anschluss ein halbes Jahr ein Dienstwagen.

Nach 18 Monaten Firma gewechselt.

Cheers
Autor: hmmm (Gast)
Datum:

Na Dude warts mal ab...der Sturm wird irgendwann auch dein Haus
erwischen.
Autor: Paul (Gast)
Datum:

>als FHler mit Auslandssemester habe ich Ende 2006 mit 43k€ angefangen,
Wo, ist die alles entscheidende Frage.
Autor: The Dude (Gast)
Datum:

>Na Dude warts mal ab...der Sturm wird irgendwann auch dein Haus
>erwischen.

Muss man diese Aussage verstehen? Wenn ich sehe, was andere Ingenieure
nach Hause schleppen (als Einstiegsgehalt) ist das recht wenig.

>Wo, ist die alles entscheidende Frage.

Kleiner Ingenieursdienstleister, der sich als ingenieurstechnische
Unternehmensberatung versteht. Habe als Qualitätsingenieur dann ein
Projekt bei einem OEM (Automobilbau)angefangen.
Autor: Paul (Gast)
Datum:

>Kleiner Ingenieursdienstleister, ...

Wäre noch interessant, welches Bundesland.
Autor: The Dude (Gast)
Datum:

>Wäre noch interessant, welches Bundesland.

NRW (sowohl der Arbeitgeber als auch der Projektnehmer)
Autor: Joa (Gast)
Datum:

Also ich habe Sep. 2008 mit 38K angefangen. März 2009 gabs 42K und jetzt
Sep 2009 bin ich knapp bei 47K. An jetzt wird die Steigerung nicht mehr
so gut werden ;-)... Hab am Anfang 45K gefordert und 38K bekommen, mit
der Begründung das sie nicht wissen was ich kann usw. Wenn nach der
Probezeit alles zufreidenstellend ist bekomme ich das Geld. Wegen
Kurzarbeit und der Krise gab es nur 42K mit der Option sich nach einem
halben Jahr wieder zu treffen. Gut hab dann die 47K rausgehandelt...

Zur Information: Hessen, Maschinenbauer, Softwareentwicklung.

Gruß
Autor: mobi (Gast)
Datum:

Hi....

bin zur Zeit auch sehr unschlüssig zwecks Verdienst... komme aus der
Nähe von DD (Dresden für die Experten)
Wegen Krise ist es zur Zeit sehr schwer, was zu bekommen, habe
Mechatronik FH studiert mit 1,8 ... womit ich sehr zufrieden bin...

Habe schätzungsweise 50 Bewerbungen geschrieben und gerade mal ca 6
Gespräche...

Hab ein Angebot für Frankurt am Main 42 k .... ist aber nicht so mein
Ding vom Thema her... da ich leider nichts mache, wo dabei die Augen
leuchten ^^

In der Firma, wo ich mein Diplom geschriebeb habe, habe ich erfahren das
ing. dort mit 27k einsteigen... finde ich sehr wenig... aberwegen krise
eh einstellungsstopp

Ich würde schon gern in der Nähe von Sachsen bleiben, anstatt jedes We
auf der Autobahn zu verbringen... und Spaß an der Arbeit will ich auch..

sind 36 k in "Krisenzeiten" für den "Osten" zu viel verlangt ? meine
Steckenpferd ist Automatisierung (SPS,MSR etc.) und ein bisl
konstruktion

danke
Autor: IngBerlin (Gast)
Datum:

hi mobi, 36k ist eigentlich drinn im auch im osten.
aber das leben funktioniert nun mal nach dem gesetz von angebot und
nachfrage. wenn sie fuer 30k einen kriegen, nehmen sie den und nicht den
der 36k will. dir bleibt im endeffekt nichts weiter übrig, als die in
der jeweiligen gegend etablierten gehaelter zu akzeptieren oder halt
umzuziehen.
27k is leider n witz. aber so is das heutzutage, es gibt an vielen orten
überangebot an fachkraeften und da leiden die loehne...
Autor: Knuschbahklaus (Gast)
Datum:

Öffentlicher Dienst 2006 Forschung 32k bei 42,5h Woche (ink. Pause)
Einstiegsgehalt nach Studium Dipl.-Ing. (FH)
Autor: ich (Gast)
Datum:

Techniker (Note 1,3, 26J,BW), Einstieg mit 33k, nach einem Jahr 39k,
Wechsel, jetzt (2J BE) ca 43k/a
Autor: Medizintechniker (Gast)
Datum:

Dipl.-Ing. Elektrotechnik (SW-System Designer)
Alter: 30
Berufserfahrung: 5J
Branche: Medizintechnik
Region: Nord
Gehalt: 58kEUR + 15% Variables Zielentgeld
Arbeiszeit: Laut Vertrag 40h, Real: 43h-48h

Für nächstes Jahr ist die nächste Steigerung schon fest verhandelt.

Wahrscheinlich werden jetzt eingige wieder anmerken, das ich nach 5J
schon 120k verdienen müsste, aber ich fühle mich gut bezahlt und bin
zufrieden mit den Arbeitsbedingungen.
Autor: IngBerlin (Gast)
Datum:

LOL, wenn Du mich fragst bist Du als Medizintechniker 58 Riesen ziemlich
überbezahlt. Freu dich so lange du das hast, der Sturm wird auch vor
deinem Haus nicht halt machen.
Autor: Medizintechniker (Gast)
Datum:

Wieso überzahlt? Die 58kEUR sind Tarifgehalt. Ich bin wie alle meine
Kollegen eingestuft. Nur das variable Zielentgeld bekomme ich
zusätzlich.
Autor: mobi (Gast)
Datum:

hmmm Medizintechnik wäre für mich auch interessant...aber bisher lassen
die alle auf sich warten...

Aber mal dumm gefragt... wenn ich 42k in Frankfurt habe und 36k im osten
Einstieg, dann denke ich ist anhand von Wohnungspreisen + günstere
Heimfahren bleibt am Ende das selbe geld, was ich auf der Hand habe...
oder sehe ich das falsch... also in DD 80 m^2 mit guter lage für 400
euro rum kalt...
Autor: Medizintechnik (Gast)
Datum:

Der Braten ist auch gegessen! Die kleinen in dem Bereich zahlen nicht
viel und die grossen stellen nicht ein. Ich habe 6 Jahre Erfahrung in
Medizintechnik und echte Probleme, was zu finden.

Siemens hat Einstellungsstopp und bei Phillips, wo unser Nordmann mit
58k wahrscheinlich tätig ist, sieht es ähnlich aus.

58k +15% sind schon ziemlich viel, aber nicht überbezahlt.
Autor: Claus Andy (cand)
Datum:

Offen gesagt, ich weiss gar nicht was ihr Euch hier nen Kopf macht.
Schwein, fress oder stirb so läuft das halt. Mein Gott, und wenn ihr
nicht wollt, da stehen 10 andere in der Schlange die den Kram machen
wollen. Und überhaupt, die Arbeitsbedingungen in Deutschland sind
schlecht. Bezogen auf die Vergangenheit und bezogen auf andere Länder.
Und glaubt noch einer hier, dass das in den nächsten 20 Jahren noch mal
besser wird....eher schlechter. Persppektive kann daher nur sein:
Selbstständig machen oder Ausland. Oder wollt ihr die nächsten 40 Jahre
ständig Angst haben um euren Scheissjob, 24 mal umziehen und dann am
Ende nur nen Butterbrot als Rente kriegen. Wird mal Zeit das ihr euch
selber reinen Wein einschenkt. Hört auf mit dem: Wo gibt's nen besseren
Job, oder was verdient man da?" Überall scheiße, - überall verdient ihr
so wenig wie möglich". Das Leben kann so einfach sein.....
Autor: Claus Andy (cand)
Datum:

Und um die Sache mal abschließend zu betrachten....:

Checkt doch einfach mal wie groß der Nettounterschied bei euch pro Monat
wäre, wenn ihr a: 45.000 Euronen verdient, oder b: 55.000.

Was soll dann diese Diskussion überhaupt? Wer zieht für 200 Euro mehr im
Monat um? Alleine der Umzug kostet tausende Euro...

Und was ich noch auf dem Herzen habe: Hört auf mit den dutzenden,
teilweise gar hunderten Bewerbungen. Das ist unproffessionell und zeigt
nur eins, nämlich das ihr MS-Word beherrscht. Damit treibt ihr aber
letztendlich nur euren eigenen Marktwert in den Keller, indem ihr
Überangebot suggeriert. Es lohnt sich nur eine Bewerbung nach vorherigem
Telefonat loszuschicken. Die meisten Stellenanzeigen haben Fake Status.
Fallt doch nicht immer wieder darauf rein...ihr habt doch studiert,
oder?
Autor: Medizintechnik (Gast)
Datum:

@Andy Claus:

2 Dinge zu Deinen "Emfehlungen":

1. Selbständig machen heisst, MEHR Knowhow haben, als Durchschnitt und
wer das hat, hat auch kein Problem mit dem Job. Man kann in dem Fall nur
mehr verdienen, wenn man selbständig ist. Allerdings hat man genau dann
das Problem mit dem ständigen Umziehen. Viele Selbständige wolle ja
wieder fest werden aus diesem Grund!


2. Der Nettounterschied von 55/45 ist gewaltig! Mit 45k hast Du gerade
genug übrig, um gut zu leben, mit 55k dagegen hast Du >300,- im Monat
mehr, die Du nebenhin legen kannst. 30 Jahre lang 300,- sind dann auch
in der Rentenzeit 300,- im Monat mehr, wenn man sie einigermassen
verzinsen konnte. 300,- mehr Rente sind in 2030 der Unterschied
zwsischen Altersarmut und eingermassen Auskomme haben.

Aber arbeitet ruhig alle schön für billig, dann können es sich die
Firmen auch umso besser leisten, mich als Experten besonders hoch zu
bezahlen,
Autor: Medizintechnik (Gast)
Datum:

Na und noch eines:

3. Auch ihr könnte Fake-Bewerbungen losschicken. Einfach mal bischen den
Lebenslauf hochfisieren und etwas mehr Gehalt fordern. Dann werdet ihr
zwar aussortiert, aber ihr treibt den Preis hoch.

Und wenn einer doch euch ein Angebot macht: Einschlagen!!!
Autor: Claus Andy (cand)
Datum:

@Medizintechnik

Du bist halt noch ziemlich unerfahren. Es ist ein Mär, das die
Intelligenz automatisch selbstständig ist, und umgekehrt gilt das
gleiche. Weiterhin ist es natürlich vollkommener Qualm, zu behaupten
Selbsständige würden dauernd umziehen(Wie kommst du darauf???Oder
verwechselst du Scheinselbstständige mit Selbstständigen???)

Auf deine von Arroganz geprägten Äußerung bezügl. "Dich leisten können"
gehe ich nicht weiter ein. Das erledigt sich auch ohne mein Zutun recht
bald...wirst sehen.

Dein Vorschlag bezüglich "Fake Bewerbung" ist natürlich vollkommener
Quatsch. Offenbar hälst du dich als abhängig beschäftiger für cleverer
als die Arbeitgeberschaft. Nein, das bist du sicher nicht....genieß die
Zeit in denen du noch 300Euro mehr hast. Wie lange das auch immer sein
mag...

300€....lach...und dann solche Sprüche hier reißen.
Autor: $$$ (Gast)
Datum:

>wie lange das auch immer sein mag...

Die Medizinsparte wird auch weiterhin gut absahnen können. Denn man
vergrößert bald schon wieder die Einnahmen, indem der gesetzliche
Beitragszahler noch stärker geschröpft wird. Da tummelt sich schließlich
die Pharmaindustrie und die Ärzteschaft, beides die mächtigsten
Lobbygruppen in Deutschland seit 1980. Dazu wird die Gesellschaftbasis
immer älter. Die müssen viele medizinsiche Geräte in Anspruch nehmem,
fahren aber sehr wenig Auto.
Hier ein Pulsoximeter
http://www.medishop.de/shop?00000000000003a0013760...
Nettopreis: 1.686,25 EUR
Herstellungspreis: unter 500 EUR (weiß ich von einem Bekannten, der bei
einer "Medizingoldgrube" als BWLer angestellt ist).
Da kann man natürlich locker gute Gehälter zahlen und auch die Aktionäre
bekommen gut in die Tasche gesteckt.
Autor: The Dude (Gast)
Datum:

>Checkt doch einfach mal wie groß der Nettounterschied bei euch pro Monat
>wäre, wenn ihr a: 45.000 Euronen verdient, oder b: 55.000.

Das wären ziemlich exakt 501€ mehr. Sind dann so 6000€ im Jahr. Da wäre
schon ein schöner Urlaub auf Bali drin.


>Was soll dann diese Diskussion überhaupt? Wer zieht für 200 Euro mehr im
>Monat um? Alleine der Umzug kostet tausende Euro...

Den Umzug zahlt natürlich die Firma, sofern diese wirklich an dem
Bewerber interessiert ist.
Autor: Claus Andy (cand)
Datum:

http://www.focus.de/finanzen/steuern/gehaltsplaner...

Unterschied....gut 300 Euro. Nix mit Bali...Familienurlaub auf Malle.

Umzug zahlt die Firma....lol... mach die Augen auf. Wo lebst du?
Steuerparadies? Wann lebst du? 1980? Die meisten Buden erwarten heute
das du die Geschäftswagen mit dem privaten erledigst, und wenn du mal
nach Asien musst, findest du dich in der Holzklasse wieder. Ausnahmen
mag es geben...wie immer.
Autor: Medizintechniker (Gast)
Datum:

@Claus Andy:
Dann arbeite ich wohl bei einer Ausnahme. Es war selbstverständlich,
dass die Firma mir meinen Umzug aus dem Süden in den Norden bezahlt hat.
Da brauchte ich noch nicht einmal nachzufragen. Mit der dem
Arbeitsvertrag kam auch gleich schon das Formular für den Umzugsservice.
Autor: Master Zulu (Gast)
Datum:

Die Siemens hat 2007 jedem sogar 3000,- Prämie gezahlt, der angefangen
hat. Was macht denn da ein Umzug?

Die Medizintechnik ist in der Tat eine gute Branche, wenngleich es ihr
nicht so gut geht, wie der reinen Pharamasparte. Dort, wo Elektronik
rein muss, ist häufig sparen angesagt. Auch bei den Pulsoximetern! 500,-
Gewinn pro Einheit lassen keine grosse Spünge zu. Wo richtig verdient
wird, sind die grossen Bildgebungsanlagen wie CT, MR etc.

Aber auch dort wird gespart. GE hat schon eine Weile keinen mehr
eingestellt, da der Markt auch da enger wird. Und bevor jemand
frohlockt:

Die haben alle genug Ingenieure und auch genug Bewerbungen, weil jeder,
der einen AVR programmieren kann glaubt, dort sein Göück finden zu
können.
Autor: The Dude (Gast)
Datum:

Lieber Claus Andy,

also bei mir sind´s damit gute 500€ mehr. Lohnsteuerklasse 3, keine
Kirchensteuer.

Meine neue Firma hat mir ca. 4700€ für den Umzug und nochmal 2300€ für
den Makler bezahlt. Man muss halt auch mal fragen.

Achja, noch lebe ich in 2009 in 61 Tagen und ein paar Stunden sind wir
hoffentlich in 2010!
Autor: Claus Andy (cand)
Datum:

@Master Zulu
zu deiner Information...wir haben 2009 und bald schon 2010. Wen
interessiert schon was vorgestern war...

Und für alle die glauben in gut laufenden Branchen besser verdienen zu
können, vergeßt es. Aber ganz schnell. Photovoltaik und Windenergie sind
wirklich boomende Branchen, dagegen ist MedTech langweilig. Aber macht
euch doch mal kundig, was man dort verdient, oder sagen wir besser mal
bekommt. Die zahlen in der Industrie am wenigsten. Was steckt dahinter?
Ganz einfach: Heh, wir bieten Sicherheit, da kann man doch auf ein
üppiges Gehalt verzichten, oder? So denken heute die Arbeitgeber, und
nicht anders. Und wie ich zuvor schon erwähnt hatte, spielt eurer
Bruttogehalt nicht wirklich ne Rolle. Vater Staat holt es sich eh von
Euch wieder. Ihr werdet niemals von Eurem Gehalt wohlhabend werden. Es
dient dazu, dass ihr euch Brötchen kaufen könnt, mehr nicht. Und das
muss auch so sein, sonst würdet ihr automatisch aufhören zu arbeiten,
wenn ihr genug verdient hättet. Das ist systembedingt nun mal so. Man
hält euch ganz bewußt in der Abhängigkeit...einfach mal nachdenken. Und
überlegen wie man aus der Abhängigkeit raus kommt...dann interessieren
Euch diese Löhne auf Facharbeiterniveau mit ein paar Berufsjahren
überhaupt nicht mehr. Und erst wenn andere für Euch arbeiten...die so
dumm sind wie ihr heute...dann könnt ihr es zu etwas bringen. Denn jedem
sollte klar sein, dass eure berufliche "Karriere" sowieso mit Mitte 40
vorbei ist, und eurer Gehalt dann wieder anfängt dahinzuschmelzen. Wenn
ihr nicht gleich vor die Tür gesetzt werdet. Wie hunderttausenden vor
euch...nice weekend!
Autor: Master Zulu (Gast)
Datum:

Claus Andy:

Meine Aussagen beziehen sich auf das heute. Tenor Medizintechnik
überlaufen!

>Photovoltaik und Windenergie sind wirklich boomende Branchen,
Das hast Du aus den Medien

>dagegen ist MedTech langweilig
Du hast wirklich keine Ahnung. Die Branche ist sehr interessant, arbeite
seit Jahren in der MED

Du verwechselst langweilig mit Zukunfstschancen.

Meistens sind es die langweiligen Jobs, die die beste Sicherheit bieten.

Mein Kollege hat sich vor 5 Jahren in die Kraftwerkstechnik
verabschiedet. Die Firma für die er arbeitet, baut AKWs auf und auch ab.
Ist also vollkommen egal wohin die Politik steuert.
Autor: Medizintechniker (Gast)
Datum:

@Master Zulu
Mit einem wie Claus Andy brauchst Du garnicht diskutieren. Der kennt nur
seine Realität, die hier aber wunderbar ins Forum passt. In Foren
schreiben meist eh nur die, die sich über irgendetwas beschweren wollen.
In meiner näheren Umgebung geht es allen ziemlich gut und alle haben
gute bis sehr gute Karrierechancen (unabhängig vom Alter).
Außerdem möchte ich Dir Recht geben, dass Med, Pharma und Energie sehr
konjunkturunabhängige Branchen sind. Es ist nicht immer "Rocket Science"
und sehr viel (regulatorisch bedingt) Dokumentation, aber trotzdem sehr
interessant.

Abendliche Grüße
Autor: The Dude (Gast)
Datum:

@Medizintechniker

Glaub mir, "rocket science" verlangt auch sehr sehr viel Dokumentation.
Autor: Andreas (Gast)
Datum:

Rocket Science nicht, Rocket Engineering schon eher :)
Autor: Manni (Gast)
Datum:

Hallo,
Es wird nicht mehr gelogen als bei Geld bzw Gehalt!
Viele machen sich halt selbst glücklich!.

mfg
Manni

PS:  Bin in Luxemburg als Arbeitnehmer überglücklich!!
Autor: Claus Andy (cand)
Datum:

@Manni

Wie trefffend Du das doch mit wenigen Worten beschreibst...man kann sich
natürlich auch alles schön reden. Die meisten Ingenieure sitzen in
irgendwelchen verstaubten Buden ohne Tageslicht und dürfen sich mit
irgendwelchen Papierkram rumschlagen. Weit unterhalb der Qualifikation,
Sekretärinnnen wurden schon vor Jahren systemmatsich abgeschafft. Und
wenn hier jemand behauptet es wäre alles nicht so schlecht...dann schaut
euch mal die Stellenanzeigen für Ing. an...mittlerweile 95 % bei
ihrendwelchen Leiharbeitsbuden. Natürlich kann man auch mal Glück
haben...aber das ist echt die Ausnahme. Wie sagte schon Lenin" Das Volk
muss dumm gehalten werden." Ich wundere mich immer wieder, wie gut das
klappt. Wir sind und waren schon immer ein Volk von Mittläufern, egal ob
Ost oder West. Der Kaptitalismus ist genauso am Ende wie der
Kommunismus, wir wollen es nur noch nicht wahrhaben. Fahrt mal in die
USA...da könnt ihr euch die Zukunft des Gesundheitswesens anschauen. 2
mal im Jahr werden die Leute in Turnhallen zusammen getrommelt...und
dann gibts medizinische Versorgung zum Nulltarif. Auch unser
Gesundheitswesen ist vollkommen am Ende...und ihr glaubt mit euren
Maschinchen noch das grosse Geschäft zu machen? Es wird anders
kommen...glaubt mir.

Glückwunsch zu deiner Entscheidung in Luxenburg zu arbeiten, und
gleichzeitig D den Rücken zu kehren. Es ist nicht nur so das die Lage
hier äußerst bescheiden ist...viel schlimmer ist das es immer noch Nasen
gibt die meinen es wäre ja im Grunde alles in Ordnung und dabei nur auf
sich gucken.
Autor: Einsteiger (Gast)
Datum:

Also ich mag es in "D".
Autor: Claus Andy (cand)
Datum:

@Einsteiger

Warst du denn schon mal längere Zeit woanders?
Autor: Einsteiger (Gast)
Datum:

Klar, geboren und aufgewachsen bin ich in der ehemaligen UdSSR. Außerdem
bin ich gerade von meinem Trip nach Texas/Mexiko zurückgekehrt.

Du?
Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
Datum:

[Beiträge gelöscht]

Das Thema passt nicht in diesen Thread und nicht in dieses Forum, bitte
diskutiert es woanders.
Autor: Frank (Gast)
Datum:

Hey Jungs,

so kanns auch aussehen, komme aus dem Osten Deutschlands war fast 9
Jahre als Techniker (staatlich geprüft) in einem bundesweit renommierten
Forschungsinstitut als Wartungstechniker für High Tech Maschinen,
zuletzt für 27k, im 3Schichtbetrieb, tätig. Nebenbei FH Fernstudium, um
eine Lohngruppe höher zu steigen, keine Chance auf höherkommen - 2005
Abschluss Dipl Ing (FH) KKT- Note 2. 2006 Jobwechsel und Einstieg in
Dresden als Customer Support Engineer für 45K bei großem Halbleiter
Zulieferer. Juli 2009 - Arbeitlos durch Krise, letztes Gehalt ca. 50k +
Schichtzuschläge - Eigentlich super für die Region. Zur Zeit in PLZ
Region 0 noch kein einziges Vorstellungsgespräch bekommen. Alter 42.
Denke mal Einstieg für Ingenieure in unserer Region jezt bei ca. 27k -
bis 35K. Oder man ist der Top Spezi in Sachen HW oder SW Entwicklung bzw
High End Planer für ET-Anlagen.


Frank
Autor: Andreas Fischer (Firma: Freelancer) (chefdesigner)
Datum:

Ich bin auch in dem Altersbereich 42 únd habe bundesweit etliche
Angebote um 60k. Viele um die 65k, bowohl ich dafür garnicht gut pases.
Auch in der Krise wird eingestellt!!!

Ein Kollege ist gerade aus der Selbständigkeit in eine Festposition
gewechselt. 90k Projektleitung in der Medizintechnik für 40+ Stunden
(ich weiss es, weil sie mir den Job auch angeboten hatten :-)

Er ist 2 Jahre jünger, hat Uni statt FH, aber trotzdem fast dieselbe
Branchenerfahrung. Für mich hätte es einen massiven Umstieg bedeutet und
ich hätte die Selbständigkeit aufgeben müssen, was steuerlich schlecht
ist. Ich verdiene als Selbständiger ähnlich gut, habe aber mehr
Freiheiten und Absetzmöglicheiten, daher ist eine Festposition zur Zeit
nicht optimal für mich. Es ist aber beruhigend, dass es solche Stellen
gibt.
Autor: Technikwichtel (Gast)
Datum:

- Studium Maschinenbau an Uni, Abschluss sehr gut (aber knapp 13 Sem)
- mit viel Glück Einstieg letztes Jahr in Automobilindustrie (Zusage
kurz vor Beginn der Krise), Festanstellung(!)
- 52k bei 40h/Woche, momentan weniger bei weniger Arbeitszeit (mal
sehen, wo es noch hin geht)
- Job-Sicherheit? (muss man wohl abwarten)

Schätze mich sehr glücklich, dass ich nicht in so ne Sklavenbude (oder
neudeutsch: Zeitarbeitsfirma) musste und eine Festanstellung ohne
zeitliche Befristung gefunden habe. Habe eine sehr interessante Arbeit,
die mir Spaß macht, Kollegen sind größtenteils super; Chef naja, aber
man kann halt nicht alles haben.
Momentan einen Job zu finden stelle ich mir extrem schwierig vor. Die
letzten Jahre hat die Industrie rumgeheult, dass zu wenig Ing. da sind.
Jetzt werden Stellen nicht nachbesetzt und die Unternehmen sind froh,
wenn sie die Leute los kriegen. Wenn die Wirtschaft wieder anzieht, sind
wieder zu wenig Ing da. Wie es gerade passt. Gott sei Dank sind genügend
Personaler da, die sagen, wo es hingeht und Kosten optimieren können...
Vorhin habe ich mal was zu Photovoltaik und Windkraft gelesen. Momentan
geht es denen in Deutschland sehr bescheiden. Man schaue sich nur
Rexroth oder Q-Cells an... Vielleicht ein Beschäftigungsfeld für die
Zukunft.

Technikwichtel
Autor: Peder (Gast)
Datum:

Die Photovoltaik ist ausgereitzt. Da gibt es kaum noch Reservenn zur
Forschung. Die einzigen Arbeitsplätze gibt es dort im Bereich
Installation, also für Handwerksbetriebe und deren Arbeiter.

Einige wenige Plätze gibt es im Bereich der Planung. Dort gibt es
Stellen für Prozessingenieure und Projektabwickler.
Autor: Technikwichtel (Gast)
Datum:

Der Grund für die schlechten Zahlen von Q-Cells ist wohl auch der
massive Preisdruck der asiatischen Herstellern. Die werden von der
eigenen Regierung extrem subventioniert und drängen damit deutsche
Hersteller vom Markt. Anlagen werden ja eigentlich zurzeit genug
verkauft...
Autor: dr (Gast)
Datum:

Technikwichtel
>Vorhin habe ich mal was zu Photovoltaik und Windkraft gelesen. Momentan
>geht es denen in Deutschland sehr bescheiden. Man schaue sich nur
>Rexroth oder Q-Cells an... Vielleicht ein Beschäftigungsfeld für die
>Zukunft.

Stimmt nicht. Bei Photovoltaik geht es schon seit Jahresbeginn wieder
Berg auf. Mittlerweile habe alle volle Auftragsbücher bis Mitte 2010.
Bei Caco kommt man mit der Produktion nicht mit, weil die besteheneden
Kapazitäten nicht ausreichen. Obwohl grade die neue Fabrik eingeweit
wurde.

Die Rendeite ist klar gesunken. Aber das war auch zu erwarten - die
Anfangsboomzeiten 2007-2008 sind vorbei.
Autor: Freagle (Gast)
Datum:

Das sind die Aufträge = Lieferung existenter Anlagen.

Was ist mit Entwicklung?
Autor: Gast (Gast)
Datum:

Servus,


um wieder zum eigentlichen Thema zu kommen.


Dienstleister Fer..au bietet aktuell 2.500Eur / Monat einstiegsgehalt.
Autor: Onki Kapott (Gast)
Datum:

Mir wurden € 2850 bei Frechau geboten, aber das war im Sommer 2008. Und
ich hatte noch kein Diplom.
Autor: Gast (Gast)
Datum:

Einstiegsgehalt bei einem Mittelständler in BaWü in der
Projektabwicklung:

3500€/Monat zusätzlich Leistungsprämie bei 40h/Woche.

Stelle für Dipl. Ing. (FH) Maschinenbau.
Autor: Julia S. (Firma: Engineering Service) (grazerin)
Datum:

>Dienstleister Fer..au bietet aktuell 2.500Eur / Monat einstiegsgehalt
Das ist selbst nach österreichischen Verhältnissen wenig.

Ich verdiene 3000,- brutto für 40h, zzgl. 450,- Zuschuss für Fahrten und
Wohnung steuerfrei. Allerdings kostet die Wohnung schon 660,- warm, was
die mir vorher nicht gesagt haben und am Anfang musste ich für 51,- die
Nacht im Hotel übernachten.

Die Fahrten nach Hause sind fast 1000km hin und zurück. Ich mache das
natürlich nur einmal im Monat, kann aber steuerlich jede Woche eine
einfache Fahrt absetzen. Das sind im Monat 600,- Euro. Zusammen mit der
Wohnung 800,- über den 450,-, die ich bekomme.

Real habe ich eine Steuerersparnis von 300,- Euro im Monat. Das deckt
die Zusatzkosten einigermassen ab. In den ersten 3 Monaten hatte ich
noch den Mehraufwand drin und etwa 150,- netto mehr. Jetzt mache ich ein
Minus von etwa 150,-. Das sind brutto >200,- Also habe ich ein Gehalt
unter <2800,-.

Ich mache Softwareentwicklung für Medizintechnik bei einem Engineering
Dienstleister, der für einen ganz Grossen die Software macht.

Laut Aussage meines Arbeitgebers können die mir nur deshalb so viel
bezahlen, weil der Endkunde richtig was springen lässt und es ein
Projekt auf Zeit ist.
Autor: dr (Gast)
Datum:

Bekannter von mir machte diesen Oktober seinen Elektrotechnik Dipl.-Ing
(FH) Abschluss.

Einstieg bei einem mittelständischen Unternehmen in BaWü.
Jahres Brutto 43k + Leistungszulage bei 40h.
Nach 6 Monaten gibt es eine Neubewertung und Gehaltserhöhung.

Dabei muss man sagen, dass er sich niergedwo beworben habe und nahm den
ersten Angebot an. Da, jedoch, die Stelle in seinem Wohnort ist und er
eine Frau hat, die bereits auch in der Gegend eine Anstellung fand, ist
es verständlich.
Autor: Stille Nacht (Gast)
Datum:

>Einstiegsgehalt bei einem Mittelständler in BaWü in der
>Projektabwicklung:

>3500€/Monat zusätzlich Leistungsprämie bei 40h/Woche.

>Stelle für Dipl. Ing. (FH) Maschinenbau.

Mal abgesehen davon, dass eine Vielzahl mittelständischer
bademwürttembergischer mitteständischer Maschinenbaufirmen durch die
Krise merklich getroffen sind, wird man in den seltensten Fällen für die
Projektabwicklung einen Einsteiger frisch von der FH einstellen. Dafür
drücken sich momentenan zu viele berufserfahrene Maschinenbauingenieure
"frei" auf dem Markt rum.
Man muss die Frage der Einstiegsgehälter sowieso jetzt neu formulieren.
Wiviele Absolventen bekommen einen fachgerechten Job, wieviele verdienen
ihre Brötchen fachfremd, wieviele schulen zwangsweise um und wieviele
landen in ALG II?
Und da sieht es, wenn ich mich betrachte, meine ehemaligen
Studienkollegen bei Treffen und meinen Bekanntenpreis angucke schlecht
aus. Kenne ganze 3 Exemplare die nach Monaten den Einstieg in den
Ingenieursjob geschafft haben und zwar ausschließlich als
Vertriebsingenieure/Produktingenieure, die jetzt durch die ganze Welt
jetten dürfen. Ihr Vorteil ist, dass sie Englisch sehr gut beherrschen
neben französisch, einer kann dazu russisch, der andere sogar etwas
Hochchinesisch.
Weiterer Vorteil, stattliche Körperlänge von 1,90 bis 1,97 m (macht sich
gut im Anzug) + smarte Erscheinung. Gibt um die 39.000 Euro Grundgehalt
+ Provision + Spesen für die Auslandsaufenthalte. Dazu lernen sie die
Flughäfen des Kontinents Asien und auch von Südamerika bestens kennen.
Allerdings haben sie durch ihre überdurchschnittliche Körperlänge
ordentlich Probleme bei den Langstreckenflügen.
Autor: Aufklärer de Luxe (Gast)
Datum:

Was können diese Ingenieure? - Wurden sie deshalb entlassen, weil sie
nichts nutzbares können, das momentant gefragt ist?

Kann man da mal eine Adresse haben? Wir suchen nämlich!

Beispiel eines neuen Kollegen, der Tarif bekommt und an dessen
Einstellung ich beteiltigt war. Die PA hat uns folgendes berechnet, was
wir anbieten:

Bezug  35h  4129,00
Bezug  40h  4718,86  --  8/7 = 14%
Zulage  19%  896,58   -- leistungsbezogen 0 ... 28%
    5615,44

Anzahl  12  67385,28  -- Jahresgehalt
WG    3088,49   -- Weihnchtsgeld 0,55
Urlaub  30  3930,81   -- Urlaubsgeld 0,7

Gesamt    74404,58

Vorher hatte er nach seinen Angaben ungefähr 71k bei 40h+.  Haben wollte
er 75k - vor der Krise sogar 80k. Überstunden gibt es bei uns keine. Es
wird über das Jahr genau 40h gearbeitet und zwar in GLZ.  Es gibt auch
keine bezahlten Ü oder sonstwas, ist allesc nicht möglich. Mehr bekommen
nur die wenigen AT, die auch echte Ü machen.

Beispiel für einen Projektleiter, der regelmäßig 45h Zielvereinbarung
hat wäre 95k + Zulage nach Erfolg.
Autor: dr (Gast)
Datum:

@ Aufklärer de Luxe:

Darf ich fragen, in welcher Region und Brange ? Wie Groß ist das
Unternehmen ?
Autor: Tom (Gast)
Datum:

>@ Aufklärer de Luxe:

>Darf ich fragen, in welcher Region und Brange ? Wie Groß ist das
>Unternehmen ?

Das würde mich auch interessieren. Selbst in München als Dr.-Ing und
Projektleitung sind 95k€ sehr utopisch (Mittelständler, 1000+
Beschäftigte)
Autor: Claus Andy (cand)
Datum:

@Aufklärer de Luxe

Ich glaube Du bringst da was durcheinander....ich rezitiere:

Beispiel eines n e u e n Kollegen, der T a r i f bekommt: 74.000 Euro!

Weißt Du was Tarif ist???? Nicht einmal die Hälfte dessen was Du hier
vorgibst. Tendenziell geht die Entlohnung Richtung TaxiDriver....sorry,
da lohnt ein Studium doch nur noch im Ausnahmefall. Und da wird sich
auch nichts daran ändern, es wird eher noch schlimmer werden. Früher
oder später wird es wohl jeden erwischen...es sei denn die Ingenieure
fangen mal langsam an sich zu organisieren...in einem Verband der auch
wirklich die Interessen der Ingenieure vertreten. Denkt dran...die AG
sind prima organisiert...ihr seid Kanonenfutter...
Autor: Onki Kapott (Gast)
Datum:

Was ist denn nun Tarif? Unter uns gesagt: Ich verstehe die
Tariftabellen, weil sie zu kompliziert sind. Es ist eine Wissenschaft
für sich, dass davon nur die Gewerkschaften und die Arbeitgeber
profitieren.

€ 75k... Da möchte ich auch gerne hin, aber das durchschnittliche
Einkommen von Diplom-Informatikern ist € 37000. Das stand vor einem Jahr
in der Zeit-Campus. Dieser Wert hört sich realistischer an als jedweder
IG-Metall-Bericht.
Autor: plik (Gast)
Datum:

Onki Kapott schrieb:
> € 75k... Da möchte ich auch gerne hin, aber das durchschnittliche
> Einkommen von Diplom-Informatikern ist € 37000. Das stand vor einem Jahr
> in der Zeit-Campus. Dieser Wert hört sich realistischer an als jedweder
> IG-Metall-Bericht.
37k ist vielleicht der Durchschnitt allgemein bei Informatik
Absolventen. Wenn man z.B. in einem baden-württembergischen Unternehmen
arbeitet, das nach ERA bezahlt, sieht es deutlich besser aus. Hier ein
Beispiel für einen Softwareentwickler:
Softwareentwickler/-in 2
http://www.bw.igm.de/downloads/artikel/files//ARTI...
(für Softwareentwickler/-in 1 benötigt man kein Studium)
Einstufung ist EG 15. Die bekommt man aber als Absolvent nicht. Man wird
um bis zu 3 Stufen runtergestuft. D.h. man liegt bei EG 12. Das sind
monatlich 3506 Euro (siehe
http://www.bw.igm.de/downloads/artikel/files//ARTI...
). Hinzu kommt noch spätestens nach 6 Monaten eine Leistungszulage von
0-30% - durchschnittlich sind 15% festgelegt (in den ersten 6 Monaten
gibt es meistens eine außertarifliche Zulage in Höhe von ca. 10%).
Wenn der Absolvent das ganze Jahr nur 10% Leistungszulage bekommt liegt
er bei ca. 3850 Euro. Inklusive Urlaubs- und Weihnachtsentgelt sind es
ca. 50k.
Dies ist ein Gehalt bei einer 35h-Woche! Bei einer 40h-Woche ist es
entsprechend höher.
Bei EG 15 mit 15% Leistungszulage und einer 40h-Woche liegt man bei über
70k/Jahr. Da sind die 75k gar nicht so weit weg...
Autor: Onki Kapott (Gast)
Datum:

Die Unternehmen, die das bieten, müssten die dann den Schnitt nach oben
ziehen. Aber das sind bestimmt ganz wenig Leute, die Tarif bekommen.

Ich kenne eine Dame, Diplom-Informatikerin, die bekommt € 43k in Bremen
+ erfolgsabhängige Boni.
Autor: Deutschland kaputt (Gast)
Datum:

Ich kenne einige, die mit 50k eingestiegen sind. Heute bekommen die alle
ALG, weil sie wieder rausgeschmissen wurden.
Autor: plik (Gast)
Datum:

Onki Kapott schrieb:
> Die Unternehmen, die das bieten, müssten die dann den Schnitt nach oben
> ziehen. Aber das sind bestimmt ganz wenig Leute, die Tarif bekommen.
Tariflich Beschäftigte in West-Deutschland werden den Schnitt bestimmt
nach oben ziehen. Da bin ich mir sicher. In West-Deutschland kenne ich
jedoch niemanden, der unter 39k eingestiegen ist. Die meisten lagen bei
42k + Bonus (meistens abhängig vom Unternehmenserfolg)

> Ich kenne eine Dame, Diplom-Informatikerin, die bekommt € 43k in Bremen
> + erfolgsabhängige Boni.
Sie wird insgesamt auch so um die 48-50k bekommen, oder?

Deutschland kaputt schrieb:
> Ich kenne einige, die mit 50k eingestiegen sind. Heute bekommen die alle
> ALG, weil sie wieder rausgeschmissen wurden.
Ich kenne bisher nur einen, der entlassen wurde und nicht neues gefunden
hat. Es gibt immer Leute, die nicht den Erwartungen entsprechen oder
nicht ins Team passen. Auch dass Leute, die zuletzt gekommen sind,
zuerst entlassen werden, wenn es unternehmerische Probleme gibt, ist
vollkommen normal.
Wenn jemand den Erwartungen entspricht wird jedoch versucht ihn zu
halten.
Autor: Onki Kaputt (Gast)
Datum:

> nach oben ziehen. Da bin ich mir sicher. In West-Deutschland kenne ich
> jedoch niemanden, der unter 39k eingestiegen ist.

Ich schon. Sind Sie aus dem Süden?
Autor: Chris (Gast)
Datum:

Hallo,

ich schließe mein Studium in Mechatronik FH in kürze ab. Nun habe ich
mich hauptsächlich bei großkonzernen der automobilindustrie beworben.
was wäre ein realistisches einstiegsgehalt? Beworben in Berlin, Ruhepot,
baden württemberg, bayern, Hamburg, niedersachsen.

mfg
Autor: Otto J. (Gast)
Datum:

34-38k je nach Region
Autor: Gast1 (Gast)
Datum:

34k in Berlin sind utopisch, ich würde hier nicht über 28k gehen.
38k sind auch in BaWü und Bayern utopisch. Hier wären 32k IMO die
Obergrenze.
Autor: Mark Brandis (markbrandis)
Datum:

Anstatt auf anonyme Spinner zu hören, lieber mal hier reinklicken:

http://www.absolventa.de/gehaltsvergleich
Autor: HELLO (Gast)
Datum:

Hallo,

Wer in Bawü anfängt sollte mir ERA anfangen oder wenns doch ein
Dienstleister sein muss , dann sollte man nicht unter 45´000 € /40h
Anfangen
eher Richtung 48-50K verhandeln und unbedingt die Verträge prüfen damit
auch wirklich die Zulagen, Fahrtkosten ect weitergeleitet bekommt (bei
AÜ).
Es ist eigentlich pflicht, weil die Dienstleister bei
Arbeitnehmerüberlassung alle Zulagen in einem ERA Betrieb ausbezahlt
bekommen und noch mehr - wenn einer 20 € / h hat Rechnen die zwischen
60-85 € ab , und da is es egal ob Ihr anfänger seit oder profi. Sogar
eure Kranktage sind bei denen Versichert und die Kassieren zusätzlich
noch von den Versicherungen für euren Ausfall.

ALSO NICHT AUSBEUTEN LASSEN !

GRÜßE GAST
Autor: Otto J. (Gast)
Datum:

Mark Brandis schrieb:
> Anstatt auf anonyme Spinner zu hören, lieber mal hier reinklicken:
>
>
>
> http://www.absolventa.de/gehaltsvergleich

Ja da liege ich mit meiner Einschätzung ziemlich gut.
Autor: Quartil (Gast)
Datum:

Mark Brandis schrieb:
> Anstatt auf anonyme Spinner zu hören, lieber mal hier reinklicken:
>
> http://www.absolventa.de/gehaltsvergleich

Da kommen recht realistische Werte raus, sind allerdings immer noch ein
bisschen hoch, jedenfalls im unteren Quartil. Es sei denn, ich hatte
einfach bei mehreren Vorstellungsgesprächen extremes Pech und lag bei
der Verteilung immer ganz links außen. :(
Autor: Homer (Gast)
Datum:

Alter: 26
Dipl.-Ing. Elektrotechnik (TU), Abschluss 2010
Spezialisierung: Elektrische Energietechnik

0 Jahre BE
Einstieg jetzt bei größtem deutschen Technologiekonzern.
Diplomarbeit dort absolviert und dann Übernahme.
Einstiegsgehalt: 58.000€ 40h/w

Service und Schadensdiagnostik für Kraftwerke aller Art.
Fließendes Englisch erforderlich für Auslandseinsätze.
Werksstandort NRW.
Autor: Peter (Gast)
Datum:

@Homer
Die Auslandseinsätze gerne auch mal häufiger, dafür längerfristig bis
dauerhaft ?
Autor: tom (Gast)
Datum:

@homer,

tja, da haste Glück, dass Siemens noch nach Tarif bezahlt. Welche ERA
Gruppe ist das in NRW? EG14? Bist vermutlich in Mühlheim, oder?

Cheers
Autor: Homer (Gast)
Datum:

@Peter
Die längerfristigen Einsätze an die du denkst sind noch etwas besser
bezahlt, das wollte ich jedoch von vorneherein nicht. Für meinen
Aufgabenbereich bewegen sich die Einsätze im Rahmen einiger Tage
(variiert mit der Problemstellung).


@tom
Namen und Orte hat bisher glaub ich niemand genannt? Dann mach ich das
auch nicht. Hintergründe des Tarifs sind ja auch egal...aber ERA ist es
logischerweise.


Allgemein wollte ich nochmal erwähnen, dass sich die Mühe eines Uni/TU
Studiums eben doch manchmal auszahlt. Man erwirbt viel umfangreicheres
und tiefergehendes Fachwissen als an Fachhochschulen. Ich möchte FH'ler
nicht abwerten aber objektiv ist es so. Man muss sich jedoch richtig
verkaufen können wenn man beim Einstieg schon davon profitieren will.
Und das Unternehmen spielt natürlich auch ne große Rolle.
Autor: Tom (Gast)
Datum:

@homer

Naja, mit dem Fachwissen hast Du definitiv recht. ich als FHler bin
allerdings der Meinung etwas mehr Praxisbezug mitgenommen zuhaben. Was
den Verdienst angeht, gebe ich Dir auch recht. Für gewöhnlich verdient
der UNI/TU Absolvent mehr als der FHler. Allerdings bin ich nach meinem
FH Diplom im Alter von 24 Jahren in den Job eingestiegen und habe nun
mit 27 3 Jahre BE. Als Unistudent wäre ich sicherlich auch mit 26
angefangen zu arbeiten. Meiner Meinung nach, gleichen sich die
Gehaltsunterschiede hier schon wieder einigermaßen aus. Es haben halt
beide Hochschulformen ihre Vorteile.

Grüsse
Autor: Homer (Gast)
Datum:

@Tom

Ja Tom da gebe ich dir auch Recht, man ist etwas eher fertig und
verdient ergo auch eher. Dennoch finde ich es nur fair wenn man für eine
höherwertige Qualifikation auch mehr verdient. Am Anfang tut sich das
ganze bzgl. Gehalt im Mittel meist nicht so viel, dafür hat man nach ein
paar Jahren unter Umständen etwas bessere Aufstiegschancen und eben auch
die Möglichkeit noch zu promovieren.

Bzgl. Praxisbezug kann ich nur sagen, dass auch ich diverse Monate
Fachpraktikum absolviert habe, übrigens ebenfalls bei besagter Firma.
Das mag ein Vorteil gewesen sein.
Letzten Endes bin ich froh, dass ich die TU mit guten Noten absolviert
habe und das ich meinen persönlichen "Traumjob", den ich seit Mitte des
Studiums haben wollte, auch bekommen habe....das ist die Hauptsache. Ich
hätte den Job auch für weniger Geld sofort angenommen.


Grüße
Autor: p-man (Gast)
Datum:

ich habe jetzt, nachdem ich einen unbefristeten Vollzeitjob angefangen
habe, erkannt, dass meine Entscheidung, mein Studium möglichst lange
hinauszuzögern (Diplom, Uni) und somit insgesamt knapp 15 Semester
benötigt habe, richtig gewesen ist. Ich bin jetzt 29 da kann man aber
mal langsam zum ernst des beruflichen Alltags wie bei all den anderen
dort draußen wechseln. So viel Freizeit wird man aber erst wieder im
Rentenalter genießen können. Klar lebt man in etwas ärmlichen
Verhältnissen und hält sich mit 400-800 euro Jobs über Wasser Aber das,
was ich jetzt mehr verdiene - tja - das geht dann wohl für die in
nächster Zeit anstehende größere Wohnung (also kein WG-Zimmer mehr)
drauf und für irgendwelche Dinge - oder man spart halt, weil man keine
Zeit zum Einkaufen hat ;)

Ich bin nicht der Meinung, dass die Art und Dauer der Ausbildung
maßgeblich in die Gehaltsentwicklung eingehen sollte. Andere haben auch
stressige Jobs, welche viel Leistung abverlangt. Nur weil man ein paar
Jahre irgendwas studiert hat sollte das nicht rein automatisch eine
Steigerung um Faktor x (wobei x>1) bedeuten.
Autor: Gast1 (Gast)
Datum:

"Dennoch finde ich es nur fair wenn man für eine
höherwertige Qualifikation auch mehr verdient."

Zumindest beim Einstieg. Im weiteren Berufsleben muss die höhere
Qualifikation nicht unbedingt ein höheres Gehalt bedeuten. Da ist es vom
Job, der Verantwortung und der Leistung abhängig.
Die Qualifikation und auch diverse Zusatzqualifikationen sollen
natürlich finanziell honoriert werden, sollte aber nichta alleine
maßgebend für die Gehaltsentwicklung sein.
Autor: BitFürBit (Gast)
Datum:

Studium Elektrotechnik 2007:
0 J BE: 41k
nach 6 Monate. 45k
Seit dem ca. 3 jahre: keine Gehaltssteigerung
Standort: Frankfurt

Nun bin ich beim Überlegen, ob ich wechseln soll.

Die Krise hat übrigens den Arbeitgeber guten Vorwand geliefert, keine
Erhöhung anzubieten.

Ich würde für eine interessante Tätigkeit aber auf weniger
Gehaltserhöhung eingehen. Es soll meiner Meinung aber auf jeden Fall
über 50k schon sein.

Was meint Ihr? Ist mein Gehaltswunsch >50k doch realistisch oder?
Autor: Möööp (Gast)
Datum:

@BitFürBit:
>50k ist realistisch.

Würde irgendwas 55 bis 60k fordern um ~55k bekommen.
Autor: BitFürBit (Gast)
Datum:

Noch eine Zusatzinfo:
Bin Dipl. Ing. (Uni) und die Gehaltssteigerung nach den ersten 6 Monaten
war vertraglich vereinbart.

Versuche mal ein paar Probebewerbungen zu verschicken. Mal gucken.
Autor: Mike Hammer (-scotty-)
Datum:

>Die Krise hat übrigens den Arbeitgeber guten Vorwand geliefert, keine
>Erhöhung anzubieten.
Selbst wenn der Arbeitgeber Geld verdienen würde wie Dagobert Duck
würde der nicht mehr Kohle anbieten wenn er nicht gezwungen wäre,
wenn du unersetzbar wärest und deine Absichten bekannt gemacht hättest.

>Was meint Ihr? Ist mein Gehaltswunsch >50k doch realistisch oder?
Zur Zeit würde ich mich mit begnügen was man hat und in zwei Jahren
nochmal drüber nachdenken. Ausgenommen, wenn sich eine interessante
Gelegenheit bietet, aber verbindlich ist ein Jobwechsel dann auch
nicht, was man bedenken sollte. Was man hat, das hat man.
Leider stellen viele Firmen Fachkräfte ein mit der Absicht diese
vor Ende der Probezeit zu entsorgen weil ihnen Zeitarbeit zu teuer
ist (reiner Geiz). Nur, das dir das keiner auf die Nase bindet bevor
der Zeitpunkt gekommen ist. Ich hab es mehrfach selbst erlebt.
Unbefristet ist eben nur noch ein frommer Wunsch und wenn du fünfzig
bist, kannste in den Ruhestand gehen.
Autor: Informatikerin (Gast)
Datum:

Studium Informatik Master: 2009
Alter: 27
0 J BE: 43k
Branche: Telekommunikation
Standort: NRW
Autor: p-man (Gast)
Datum:

BitFürBit schrieb:
> Bin Dipl. Ing. (Uni) und die Gehaltssteigerung nach den ersten 6 Monaten
> war vertraglich vereinbart.

achso, sollte sowas schriftlich im Arbeitsvertrag fixiert sein?
Jedenfalls meinte mein jetziger Chef beim Vorstellungsgespräch, dass er
mir die 35k nicht geben könnte - höchsten nach der Probezeit oder nach
einem Jahr, wenn man gute Leistungen erbringt, denn in der ersten Zeit,
als unerfahrener Berufseinsteiger, bringt man nunmal nicht die volle
Leistung wie ein erfahrener Entwickler und verursacht sogar mehr Kosten
als man für das Unternehmen erwirtschaftet. Hinzu kommt die Wirtschafts-
und Finanzkrise. Das hielt ich für einleuchtend und habe mich dann auf
knapp 32k Fixgehalt eingelassen bei ca. 40 bis 44h pro Woche.
(Überstunden existieren nicht)

javaEE Entwickler (Diplom Informatiker (Uni)) in Mitteldeutschland.
Autor: Wilhelm Ferkes (ferkes-willem)
Datum:

p-man schrieb:

>bringt man nunmal nicht die volle Leistung wie ein
>erfahrener Entwickler und verursacht sogar mehr Kosten
>als man für das Unternehmen erwirtschaftet

Ja, das sind die immerwährenden Argumente.

Man kann dieses Gejammere glauben oder auch nicht.

Und ob Mitteldeutschland (Ex-DDR), oder sonstwo: Global verkaufen tun
sie doch alle.

Zu Zeiten, als ich noch Servicetechniker im Kundendienst war, kam mir
mal eine detaillierte Jahresbilanz des Unternehmens unter. Demnach,
verdienten die an mir doppelt so viel, als ich Brutto raus bekam. Also,
Holzauge sei wachsam. Und nicht ins Bockshorn jagen lassen.
Autor: p-man (Gast)
Datum:

sorry, mit Mitteldeutschland meinte ich nicht den Osten sondern eher
Mittelhessen. Hier in der Region ist das Gehaltsniveau allgemein nicht
berauschend hoch - ganz im Gegensatz zu den teuren Lebenshaltungskosten.
Autor: a7x (Gast)
Datum:

p-man schrieb:
> achso, sollte sowas schriftlich im Arbeitsvertrag fixiert sein?
> Jedenfalls meinte mein jetziger Chef beim Vorstellungsgespräch, dass er
> mir die 35k nicht geben könnte - höchsten nach der Probezeit oder nach
> einem Jahr, wenn man gute Leistungen erbringt, denn in der ersten Zeit,
> als unerfahrener Berufseinsteiger, bringt man nunmal nicht die volle
> Leistung wie ein erfahrener Entwickler und verursacht sogar mehr Kosten
> als man für das Unternehmen erwirtschaftet. Hinzu kommt die Wirtschafts-
> und Finanzkrise. Das hielt ich für einleuchtend und habe mich dann auf
> knapp 32k Fixgehalt eingelassen bei ca. 40 bis 44h pro Woche.
> (Überstunden existieren nicht)
>
> javaEE Entwickler (Diplom Informatiker (Uni)) in Mitteldeutschland.

na dann herzlichen Glückwunsch und willkommen in der Sklaverei. Gehen
Sie doch gleich Putzen! am besten für einen Euro, aufgrund der
Wirtschafts und Finanzkrise, ist doch einleuchtend. Ich glaube Sie
verkaufen sich unter Wert.
Autor: Warmweiß (Gast)
Datum:

a7x schrieb:
> na dann herzlichen Glückwunsch und willkommen in der Sklaverei. Gehen
> Sie doch gleich Putzen! am besten für einen Euro, aufgrund der
> Wirtschafts und Finanzkrise, ist doch einleuchtend. Ich glaube Sie
> verkaufen sich unter Wert.

In Hessen sieht es halt übel aus. Im Norden sehr mau bis auf einige
Protzunternehmen und Subventionskassierer, in der Mitte sehr
durchwachsen und knoperlig, im (Nord)-Osten eine einzige Katastrophe.
Und im Frankfurter Raum und drum rum verdienen nur BWLer, Banker und
Rechtsanwälte sehr gut.
Seit Koch und 'Puffier' in Hessen das Sagen haben, ging es bergab. Die
HLB, auch Koch-Bouffier-Bahn genannt, ist auch ein berüchtigter
Lohndumper. Das hat in Hessen Tradition. Die hessischen Rindviecher
wollen es halt nicht besser.
Autor: Wilhelm Ferkes (ferkes-willem)
Datum:

Warmweiß schrieb:

>In Hessen sieht es halt übel aus.

Ihr armen Schweine da in Hessen, könnt noch nicht mal billig tanken, wie
ich hier in Luxemburg.

Nein, keine Panik, es ist nicht wirklich ein Vorteil, wird eher für eine
üble Geschmacklosigkeit benutzt: Bekannte, bekamen genau diesen Umstand
hier in der Gegend (westliches RP) schon öfters bei der
Gehaltsverhandlung zu hören: Man bräuchte doch dann etwa 100€ weniger
Geld im Monat...
Autor: newb (Gast)
Datum:

Hy,

soviel zu dem Thema Jobsuche in Hessen:

Ich selbst habe meinen Abschluss 2009 als Dipl.-Ing. FH Elektrotechnik
gemacht. Komme gebürtig aus Hessen hatte meine Diplomarbeit in der Zeit
aber bei einem Mittelständler in NRW geschrieben.
Dieser hat mir dann ein Übernahmeangebot geboten mit 41.000/a. Da ich
wieder Richtung Heimat wollte hab ich ein paar Bewerbungen
rausgeschickt.

Bei einem Vorstellungsgespräch in Hessen kam es dann auch zum Thema
Gehaltswunsch und ich dachte mir: O.k. du kommst wieder in die Heimat,
du verzichtest mal schön auf was. Also 38.000/a genannt.
Da kommt mir doch der feine Herr mit diesem Gelaber: Strukturschwache
Region, billig wohnen, etc. und bietet 31.000/a.

Was versteh ich denn da nicht??? Schmeißt die eine Firma ihr Geld raus
oder sind die anderen zu geizig? 2.000 - 3.000,- Unterschied könnte ich
verstehen aber das?

So what bin ich halt im schönen NRW...
Autor: Wilhelm Ferkes (ferkes-willem)
Datum:

newb schrieb:

>So what bin ich halt im schönen NRW...

Bonn, Köln, Düsseldorf, Ruhrpott: Herrlich. Da kann man sich dran
gewöhnen. War 20 Jahre im Raum Köln/Bonn.

>Da kommt mir doch der feine Herr mit diesem Gelaber:
>Strukturschwache Region, billig wohnen, etc. und bietet
>31.000/a.

Das machen sie sogar schon 50 km vor Stuttgart, einem der teuersten
Ballungszentren Deutschlands.
Autor: tom (Gast)
Datum:

>Bekannte, bekamen genau diesen Umstand
>hier in der Gegend (westliches RP) schon öfters bei der
>Gehaltsverhandlung zu hören: Man bräuchte doch dann etwa 100€ weniger
>Geld im Monat...

Wie wäre es da mit dem Gegenvorschlag des Bewerbers an den Personaler:

"Tanken Sie und der Chef doch die Dienstwagen in Lux und legen mir die
so gesparten 500€ netto aufs Gehalt!" ;)
Autor: Matthias (Gast)
Datum:

Diplom FH Elektrotechnik
Alter 25
Betrieb: 4 Mann Klitsche
0,5 Jahre BE (halbes Jahr Praktikum für lau)
33600 brutto, dafür aber jährliche Steigerung zugesagt bekommen (ca 10%)
Tätigkeit im Bereich analoge Hardwareentwicklung und etwas Software
Region: im schönen Ruhrpott
Arbeitszeit 40h/woche

Was mich mal interessiert: Wieviel Urlaubstage habt ihr so? Ich hab 24
und finde das auf Dauer zu wenig.
Autor: Tom (Gast)
Datum:

>33600 brutto, dafür aber jährliche Steigerung zugesagt bekommen (ca 10%)

Das doch hoffentlich schriftlich und rechtlich wasserdicht!

>Was mich mal interessiert: Wieviel Urlaubstage habt ihr so? Ich hab 24
>und finde das auf Dauer zu wenig.

Im ersten Job waren es 30. Jetzt fängt jeder in der neuen Firma bei 25
an und steigert sich mit jedem neuen Jahr auf 28 und dann nach längerer
Zeit auch mal auf 30.
Autor: Stinke St (one_t)
Datum:

Ich bin jetzt mit 40k @ 40h in Bayern eingestiegen.
30 Tage Urlaub. Bezahlte Überstunden.
Autor: p-man (Gast)
Datum:

mir stehen 30 Tage im Jahr zu - da ich erst vor einigen Monaten
angefangen habe, für dieses Jahr jedoch etwas weniger.

Bisher habe ich noch keinen Urlaub genommen - auch nicht für
Brückentage.

Muss mich mit den komplexen und umständlichen Urlaubsanträgen noch bei
Gelegenheit rumschlagen und die Kollegen nerven, welche Formulare ich wo
einzureichen habe.

Weiterhin bin ich mir bei der Probezeit nicht sicher, ob man Urlaub in
jedem Fall bekommt. Denke, man kann es versuchen, jedoch muss der
Arbeitgeber diesen nicht genehmigen - außerdem steht einem nicht sofort
der volle Urlaub aufeinmal zur Verfügung, sondern anteilsmäßig nur so
viele Tage, wie man aufs Jahr gerechnet bereits im Unternehmen ist.

Andererseits wäre es etwas unpraktisch, 20 Tage Urlaub im Nov / Dez. zu
nehmen.

Mich beschäftig noch die Arbeitszeit - 40h pro Woche und dann noch 30
bis 60 min Mittagspause pro Tag. Da kann man sich die Zeit ausrechnen,
die man im Unternehmen verbringen darf. Jedoch frage ich mich, ob die
40h brutto oder netto zu rechnen sind: man ist ja nicht immer 100%ig bei
der Sache, holt sich einen Kaffee unterhält sich mit den netten
Kolleginnen, muss mal kurz abschalten zum nachdenken - diese Zeiten
versuche ich schon rauszurechnen, um dann entsprechend länger zu
bleiben.
Autor: Tupolev (Gast)
Datum:

Vor 2 Jahren mit 48k in Bw. eingestiegen. Jetzt 53k. Ver.di FTW! ;-)
Autor: Wirt.-Ing. (FH) (Gast)
Datum:

Dipl. Wirt.-Ing. (FH) in NRW
- Einstieg in der Chemie-Branche 2006 mit 0BE: 37k +6k (variabel bei
100% Zielerreichung)
- Heute mit 4,5 BE Abt.-Leiter Service mit Führungsverantw. für 15 MA:
ca. 61k + 6k (variabel bei 100% Zielerreichung)

Ich denke, das liegt im Durchschnitt!
Autor: Warmweiß (Gast)
Datum:

Wirt.-Ing. (FH) schrieb:
> Ich denke, das liegt im Durchschnitt!

Nur kein falsche Understatement. ;)
Du bist mit deinem Gehalt als Ing. Top of the Pops. Vor allem deine sehr
große Gehaltssteigerung in sehr kurzer ist atemberaubend. Dein Chef ist
wohl ein sehr großer Fan der 1. Ableitung. :D
Autor: p-man (Gast)
Datum:

wie groß sollten denn die jährlichen Gehaltssteigerungen sinnvollerweise
ausfallen? Mindestens der Inflationsausgleich sollte meiner Meinung nach
abgedeckt sein. Alles andere dann rein nach Leistung, Funktion und
Verantwortung - oder Vitamin B.
Autor: Russe (Gast)
Datum:

1.5.2007 mit 97.5 Sfr. eingestiegen.
1.1.2010 - 108.5 Sfr.
1.1.2011 - 120 Sfr. versprochen (mal sehen was daraus wird)
Autor: Paule (Gast)
Datum:

Ein reales Angebot an mich:

Teamleiter für Hardware, recht anspruchsvolle Forderungsliste, kann ich
schaffen, leider mit Minipreis:

67000,- Euro wollten die bezahlen. Da haben hier die Entwickler schon
mehr.

Ein Teamleiter bekommt hier für 40h glatt um die 10.000 mehr!

http://stellenangebote.over-blog.de/article-hardwa...
Autor: Paule (Gast)
Datum:

> muss mal kurz abschalten zum nachdenken - diese Zeiten
>versuche ich schon rauszurechnen, um dann entsprechend länger zu
>bleiben.

Bist Du bescheuert!
Diese Pausenzeiten sind im Gehalt eingerechnet. Jeder Mensch macht
zwischendurch geistige Pausen, die nicht gerechnet werden. Ich surfe
z.B. seit 10min im internet, mache aber gleich trotzdem noch 40min
Mittagspause.

Abgezogen bekommen wir übrigens nur 45min. Und da ist das Frühstück auch
mit drin, das bei mir bis zu 20min dauert!
Autor: MaWin (Gast)
Datum:

> Ein Teamleiter bekommt hier für 40h glatt um die 10.000 mehr!

Überlass den Job dem, der ihn nötiger hat.
Autor: Selbstständiger (Gast)
Datum:

a, genau so sit es. Die Sorte wird von den Personalheinis gesucht:

Er, der es richtig nötig hat und froh ist, daß er überhaupt was hat.
Autor: Wilhelm Graupner (Gast)
Datum:

Zu den Bedingungen in Österreich gibt es auf der Gehaltsseite eine nette
Zusammenfassung. Dort sieht man alters-, ausbildungsabhängige Trends
sowie natürlich branchen- und berufsbezogene.

Voila: http://www.mqs.at/index_files/CompensationAustria_...

Beste Grüsse
Autor: winger (Gast)
Datum:

2010 : 0 Jahre BE (Berufseinstieg)
Dipl.- Wirtschaftsingenieur (FH
Automotivebranche (Planung/ Beratung)
42,5k
Autor: Zuckerle (Gast)
Datum:

> Autor:  Paule (Gast)

> Diese Pausenzeiten sind im Gehalt eingerechnet. Jeder Mensch macht
> zwischendurch geistige Pausen, die nicht gerechnet werden. Ich surfe
> z.B. seit 10min im internet, mache aber gleich trotzdem noch 40min
> Mittagspause.

> Abgezogen bekommen wir übrigens nur 45min. Und da ist das Frühstück auch
> mit drin, das bei mir bis zu 20min dauert!

Richtig so ! Morgens 20 Minuten später kommen , Mittags 30 Minuten
früher gehen und die fehlende Zeit dann an die Pause dranhängen !
Autor: bumbum (Gast)
Datum:

Mal sehen, ob der Thread überhaupt noch aktiv ist...

Schließe gerade mein Studium ab (FH,Maschinenbau,Diplom).

Branche: Automobilzulieferer
Firma: int. mit >100.000 MA
Raum: Bayern

Was kann ich als Einstiegsgehalt ansetzen ?

Habe bereits ein 6 monatiges Praktikum hier gemacht und Diplomarbeit
schreibe ich auch hier.

Danke.
Autor: Axel (Gast)
Datum:

bumbum schrieb:
> Mal sehen, ob der Thread überhaupt noch aktiv ist...

Nö, der Thread ist mausetot. Macht aber nichts, da mindestens die Hälfte
hier eh gelogen ist.
Autor: bumbum (Gast)
Datum:

Danke Axel, dein Beitrag hilft ungemein.
Autor: Ertel (Gast)
Datum:

Ich würde mit 48k in die Verhandlung gehen, wird meistens sowieso um
2-3k runter gehandelt.
Autor: bumbum (Gast)
Datum:

Vielen Dank, Ertel.
Das reicht mir als Anhaltspunkt.
Autor: Zuckerle (Gast)
Datum:

Hallo !

48K kannst du wohl vergessen , auch in Bayern . Wenn du 40K bekommst ist
das viel . Sieht im Augenblick bescheiden aus . Bei meinem Laden sind
Studienabgänger mit noch etwas weniger eingestellt worden .

Warum willst du überhaupt in die Automobilindustrie ? Habe dort 30 Jahre
nur Stress und Chaos erlebt und werde für die nichts mehr machen . Such
dir doch eine Firma wo du auf einer vernünftigen Basis arbeiten kannst
und keinen Verein wo du nur verheitzt wirst .

Hatte mich breitschlagen lassen doch noch mal was für einen großen
Automobilhersteller aus Bayern zu machen . Ein Desaster , wusste das die
Karre verfahren ist und habe mich trotzdem breitschlagen lassen . Habe
nach zwei Monaten die Notbremse gezogen und das ganze hingeworfen . Es
war beim besten willen keine Lößung erkennbar !
Autor: Mine Fields (minefields)
Datum:

Bei der Firmengröße kann man von ERA ausgehen. Einstiegsgehalt bei
40-42k dürfte realistisch sein; es sollte nach 1 Jahr dann aber auf
45-48k steigen (Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, Leistungsbeurteilung kommen
in dieser Zeit dazu). Danach geht erst einmal lange Zeit nicht viel.

Dabei gehe ich von 40h-Woche aus. Bei 35h-Woche entsprechend weniger.
Autor: bei sowas lieber anonym (Gast)
Datum:

Als Geradeberufseinsteiger kann ich dazu etwas sagen:
Zu mir:
Abgänger, Ing, Uni, Bayern, Beworben schon während der Diplomarbeit,
Diplomnote zw. 2,0 - 2,2, viele Nebentätigkeiten während des Studiums,
keinerlei Auslandserfahrung.

ERA 9 scheint so die gängige Vergütung für Einsteiger zu sein, das ist
das, was ich von Kolegen (andere Unternehmen) gehört habe und was ich
auch bekomme. Kleine Unternehmen zahlen schon mal weniger (Freund von
mir), große internationale Konzerne eventuell mehr (kann ich nicht
beweisen). (Bin bei einem internationalen Automobilzulieferer gelandet).
Auf das Gehalt und allgemein die Chancen wirken sich aus:
- Wie gut die Bewerbung ist (Form, Vollständigkeit, das Anschreiben muss
vollständig auf die Firma und Stelle ausgerichtet sein und authentisch
wirken, "Serienbriefe" werden erkannt und aussortiert)
- Die Noten
- Studiendauer (+2 Semester waren ok, wurden aber angesprochen)
- Nebentätigkeiten (Praktika, Einsatz zeigen ist wichtig, nicht nur die
Pflichtleistungen liefern, begründet auch die längere Studienzeit)
- Auftreten/sich Verkaufen können (Mit Anzug und Kravatte liegt man am
Anfang nie verkehrt, ab dann kann man sich immernoch den Kollegen
anpassen)

Achtet bei der Gehaltsverhandlung auf die Stundenzahl und das
Gesamtjahresgehalt (incl Weihnachtsgeld, Betriebsrente etc.).

bei 40h/w würde ich 50k verlangen. (hab ich bekommen)
bei 35h sinds anteilig weniger.

Die Firmen wissen auch, dass man als Anfänger keine Ahnung vom Geld hat
und bieten einem unabhängig von der Forderung das, was sie bereit wären
zu zahlen (war zumindest bei mir so).

Je kleiner das Unternehmen, desto weniger wird meist bezahlt.
Aber Geld ist nicht alles, sehr wichtig ist, was der Bauch zu der Stelle
sagt, nicht dass er sich mit Magengeschwüren revanciert ;-)

BTW: ich hab nur eine einstellige Anzahl an Bewerbungen geschrieben. War
vollkommen ausreichend, vielleicht war es auch nur Glück.
Autor: Contractor (Gast)
Datum:

Hallo !

Also ich hab vor 2 Jahren mit 42k in BaWü angefangen + Urlaub &
Weihnachtsgeld. Vor paar Monaten bekam ich dann ca 10 % aufschlag.

Das harte ist jedoch - Der Dienstleister bei dem ich bin ,
schickt mich zu dem Kunden schon seit Monaten wo ich knapp 3.5h hin und
zurück zu fahren habe +  40h die woche noch buckeln... , bekomm KM geld
nur anteilig den rest vom Finanzamt.

-> und das beste ist - > die Fahrtzeit zählt nicht zur Arbeitszeit.

Habt Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht ?
Autor: DaChecker (Gast)
Datum:

Nun zu mir

ich gehöre zu den Forumspotentials.

Ich arbeite MINDESTENS 90h in der Woche, bekomme dafür aber auch 80k mit
3J Berufserfahrung. Viel Geld für viel Stress!

Diplom habe ich natürlich eine 1.0, sonst hätte ich das Studium
natürlich abgebrochen (was bei Durchschnitt 1.6 ratsam wäre!!!!)

Mein Geld verdiene ich mit Blinkeschaltungen und der Beschaltung von
MC's, da das sonst keiner kann! Und da bin ich sooo gut.

Mein Einstiegsgehalt lag bei 65k, weil ich beim Bewerbungsgespräch eine
Krawatte getragen hatte.

Und ich arbeite beim weltgrößten Elektrokonzern als Chef von >500
Angestellten.

(Und da ich sooo im Stress bin und mir eh keiner was kann, hab ich Zeit
mir so ein elend langen Thread durchzulesen und zu antworten)


Glaubst du wirklich du bekommst eine ehrliche Antwort!
Das wäre so als wenn du fragst: Mein Ding hat 19cm, wo liegt der
Durchschnitt?
Antworten: "Mit 15J hab ich bereits 24cm gehabt und heute hab ich eh den
dicksten!!!"
Autor: Sven H. (dsb_sven)
Datum:

DaChecker schrieb:
> Glaubst du wirklich du bekommst eine ehrliche Antwort!
> Das wäre so als wenn du fragst: Mein Ding hat 19cm, wo liegt der
> Durchschnitt?
> Antworten: "Mit 15J hab ich bereits 24cm gehabt und heute hab ich eh den
> dicksten!!!"

LOOOL!!

Wirklich super :)

Also, ich hab vor 2 Jahren nach dem Studium mit 40k/40h angefangen.
(Automobilzulieferer während der Krise)
Mittlerweile ist es mehr.
Autor: Gästchen (Gast)
Datum:

Hallo.

Reale Einstiegsgehälter liegen bei etwa 40-42K.
Jedoch bleiben auch viele darauf sitzen, jahrelang. Der Regelfall dafür
ist Zeitarbeit, wo die Einstiegsgehälter nicht selten darunter liegen.
Ausnahmen werden immer weniger obwohl viele anonymen User versuchen hier
mit wesentlich mehr zu prallen.
Aber z.B. in der Luftfahrt oder bei Automobilherstellern bekommt man
deutlich mehr.
Autor: Zuckerle (Gast)
Datum:

> Autor: DaChecker (Gast)
> Datum: 23.09.2010 09:25

> Glaubst du wirklich du bekommst eine ehrliche Antwort!
> Das wäre so als wenn du fragst: Mein Ding hat 19cm, wo liegt der
> Durchschnitt?
> Antworten: "Mit 15J hab ich bereits 24cm gehabt und heute hab ich eh den
> dicksten!!!"

Weißt du wie ich einen von 25 cm bekommen habe ? 10 cm abgeschnitten !
Autor: staman (Gast)
Datum:

Das ist Lustig

>Autor: winger (Gast)
>Datum: 04.07.2010 12:13

>2010 : 0 Jahre BE (Berufseinstieg)
>Dipl.- Wirtschaftsingenieur (FH
>Automotivebranche (Planung/ Beratung)
>42,5k

0 Jahre BE. Tatigkeit: Beratung! Wen berät der denn und in was? So eine
Scheiße. Wirtschaftingenieur halt.
Autor: Zuckerle (Gast)
Datum:

Hallo !

Mein Neffe ist vor zwei Jahren als BWL'er mit UNI - Abschluß fertig
geworden . Jetzt hängt er noch ein Wirtschaftsingenieur - Studium an
einer FH dran , damit er eine solide Ausbildung bekommt um annähernd
den Hauch einer Chance zu haben was zu finden !

Fragt den mal was er für Vorstellungen hat von einem Einstiegsgehalt
als BWL'er ?

>Autor: winger (Gast)
>Datum: 04.07.2010 12:13

>2010 : 0 Jahre BE (Berufseinstieg)
>Dipl.- Wirtschaftsingenieur (FH
>Automotivebranche (Planung/ Beratung)
>42,5k

Ist ja lachhaft ! 42,5 , hat wohl zuviel Gebrüder Grimm gelesen !
Autor: Warmweiß (Gast)
Datum:

Gästchen schrieb:
> Ausnahmen werden immer weniger obwohl viele anonymen User versuchen hier
> mit wesentlich mehr zu prallen.

Du meintest prahlen, oder?
Ich glaube neben des Prahlens, sind hier sporadisch einige Lobbyisten
unterwegs, die mal schnell schöne Gehälter, speziell für Anfänger,
reinschmieren, damit man mehr Nachwuchs stimuliert. Billiger und
effektiver kann man nicht für einen Ingenieurüberhang sorgen.
Autor: Dirk (Gast)
Datum:

Warmweiß schrieb:
> Ich glaube neben des Prahlens, sind hier sporadisch einige Lobbyisten
> unterwegs, die mal schnell schöne Gehälter, speziell für Anfänger,
> reinschmieren, damit man mehr Nachwuchs stimuliert. Billiger und
> effektiver kann man nicht für einen Ingenieurüberhang sorgen.

Ja, sehe ich auch so. Meiner Meinung nach wird die beste
Gehaltsstatistik jedes Jahr von der c't veröffentlicht.
http://www.heise.de/jobs/artikel/Wer-verdient-wie-...

Dort ist genau aufgeschlüsselt, welche Faktoren zum Gehalt beitragen,
außerdem wird nicht nur der Durchschnitt genannt, sondern es wird auch
die Gehaltverteilung angegeben.
Es mag Leute mit <2 Jahren BE geben, die über 50k verdienen, aber dann
gehören sie zu den Top 10% auf der Verdienstskala.

Der Fachkräftemangel ist sowieso eine Lüge.. Wenn es einen wirklichen
Mangel geben würde, dann würden die Einstiegsgehälter nicht schon seit
Jahren bei 40k liegen..
Autor: Ingenieur (Gast)
Datum:

jahr: 2011
Ausbildung M.Sc Elektrotechnik
Erfahrung: 0 jahre.
Branche:  Photovoltaik(Wechselricher)
Jahreseinkommen 39k
Region: NRW

Was haltet ihr davon es ist ein Angobot.
Autor: Rene Renz (Gast)
Datum:

Hi Leute! Also ich hab hier mal reingeschaut, weil ich über ein Studium
in der Elektrotechnik nachdachte. Dann hab ich gesehen, wie wenig hier
manche verdienen!!!

Also mal ganz ehrlich, diejenigen die hier 32k und so angegeben haben:
ihr tut mir sooo leid! Ich meine, ihr habt doch studiert, sied
hochqualifiziert und in einem stetig wachsenden Markt angesiedelt. 32k
verdiene ich locker als Altenpfleger, hab nix studiert.

Deutschland, Deutschland, wo gehst Du hin....
Autor: Mark Brandis (markbrandis)
Datum:

Rene Renz schrieb:
> 32k verdiene ich locker als Altenpfleger

Ich bin mir ziemlich sicher, dass lange nicht jeder Altenpfleger auf so
ein Gehalt kommt.
Autor: Sub (Gast)
Datum:

Wie viele Nachtschichten musst du denn dafür machen?
Autor: nono (Gast)
Datum:

1. Das sind EINSTIEGSGEHÄLTER....EINSTIEG! Das bedeutet für die nicht
wissenden: weniger wird man nienienie wieder verdienen.

2. Das Gehalt bezieht sich meist auf 40Std/Woche Arbeitszeit zwischen ca
7uhr bis 19Uhr, das dedeutet nix Wochenende schuften, nix in die Nacht
arbeiten.....ect.

3. Körperlich leichte Arbeit.......

4. Relativ hohe Position aus der man auch bis zu den obersten Reihen
aufsteigen "kann".
Autor: Wilhelm Ferkes (ferkes-willem)
Datum:

Sub schrieb:

> Wie viele Nachtschichten musst du denn dafür machen?

Ooch, die Nachtschichten sind doch Top. Da ist erheblich weniger Arbeit
und Streß als tagsüber.

Eine Nachbarin war Krankenpflegerin. Sie erzählte mir, sie habe sich um
diese Schichten gerissen. Ein anderer Bekannter auch. Der ist zur Zeit
arbeitslos, und sagt, ich gehe nur noch auf Nachtwache, wenn ich in
diesen Bereich will.

Aber 32k, da hat man schon einen langjährigen guten Arbeitgeber.
Persönliche Bekannte um die 50, werden da auf Pflegestellen am letzten
Tag der Probezeit planmäßig gekündigt. Nicht weil sie schlecht sind.
Aber draußen lauert Frischfleisch für die selbe Prozedur in Grün. So
läuft das bei Hartzens.
Autor: Heiner (Gast)
Datum:

nono schrieb:
> 1. Das sind EINSTIEGSGEHÄLTER....EINSTIEG! Das bedeutet für die nicht
> wissenden: weniger wird man nienienie wieder verdienen.>
> 2. Das Gehalt bezieht sich meist auf 40Std/Woche Arbeitszeit zwischen ca
> 7uhr bis 19Uhr, das dedeutet nix Wochenende schuften, nix in die Nacht
> arbeiten.....ect.
> 3. Körperlich leichte Arbeit.......
> 4. Relativ hohe Position aus der man auch bis zu den obersten Reihen
> aufsteigen "kann".

Daran merkt man das du noch nie gearbeitest hast...und du auch nicht
wirst mit deiner Einstellung a la "leichte Arbeit". Oberste Reihen
aufsteigen...lächerlich. Wenn du dich für 32 k verkaufst, wird dieses
Makel ewig an dir haften...
Autor: Mark Brandis (markbrandis)
Datum:

Heiner schrieb:
> Wenn du dich für 32 k verkaufst, wird dieses Makel ewig an dir haften...

Es gibt keine erwiesene Korrelation zwischen dem Einstiegsgehalt und dem
Gehalt nach 10, 20, 30 Jahren. Soviel zum Thema "ewig".
Autor: hghgcuzihrxes (Gast)
Datum:

Mark Brandis schrieb:
> Es gibt keine erwiesene Korrelation zwischen dem Einstiegsgehalt und dem
> Gehalt nach 10, 20, 30 Jahren. Soviel zum Thema "ewig".

Hast du dafür einen Beleg?
Ich meine mal gelesen zu haben das Absolventen aus den Krisenjahren den
Gehaltsnachteil nie wieder ausgleichen können ...
Autor: simsim (Gast)
Datum:

Ja. Mir wurde dieser Blödsinn auch erzählt. Das ist eine BWL-Theorie in
Reinstform. Einen Nachweis blieben sie mir damals schuldig.

Aber ich weiß auch wieso. Weil dies genau so ein Kunstgebilde ist wie
viele andere Modelle von denen.
Autor: Panzer H. (panzer1)
Datum:

hghgcuzihrxes schrieb:
> Ich meine mal gelesen zu haben das Absolventen aus den Krisenjahren den
> Gehaltsnachteil nie wieder ausgleichen können ...

Blödsinn, Job wechseln in der Boomzeit hilft, oder etwas versteckte
Erpressung.
Autor: Mark Brandis (markbrandis)
Datum:

hghgcuzihrxes schrieb:
> Hast du dafür einen Beleg?
> Ich meine mal gelesen zu haben das Absolventen aus den Krisenjahren den
> Gehaltsnachteil nie wieder ausgleichen können ...

Warum sollte das so sein? Es ist doch nicht so, dass die
Einstiegsgehälter auf einmal total in den Keller gehen wegen einer
Wirtschaftskrise, und in den Boomzeiten total durch die Decke schießen.
Das erscheint mir wenig plausibel. Außerdem steht es jedem Ingenieur
frei, sich nach ca. 3-5 Jahren im Job neu zu bewerben und beim
Jobwechsel eine entsprechende Gehaltssteigerung zu realisieren.
Autor: Heiner (Gast)
Datum:

@ Mark Brandis

Du willst es nicht verstehen...aber du wirst es noch verstehen! In der
Zwischenzeit solltest Du hier besser keine Tipps abgeben...
Autor: nono (Gast)
Datum:

Heiner schrieb:
> Daran merkt man das du noch nie gearbeitest hast...und du auch nicht
> wirst mit deiner Einstellung a la "leichte Arbeit". Oberste Reihen
> aufsteigen...lächerlich. Wenn du dich für 32 k verkaufst, wird dieses
> Makel ewig an dir haften...

Solch Unsinn, ich habe für 30k angefangen und als ich mich bewiesen habe
verlangte ich nach der Probezeit einfach 40k.
Diese habe ich auch bekommen, ansonsten wär ich gegangen.

Wer einen guten Job macht der wird auch gebraucht und gut bezahlt nur
halt eben nicht sofort. Du musst nunmal erst zeigen was du kannst, bzw.
wie lernfähig du bist.

Mir scheint du hat eher noch nie gearbeitet, oder du trinkst die meiste
Zeit Kaffe.......
Autor: nono (Gast)
Datum:

p.s.

Es ist einfach nicht mehr üblich jemandem sofort Geld in den Rachen zu
stecken ohne dass man weiß womit man es zu tuen hat.....

Soviele Flachpfeiffen-Ingenieure die herummrennen und nur eines können
und das ist: NIX!
Autor: Outsider (Gast)
Datum:

nono schrieb:
> Soviele Flachpfeiffen-Ingenieure die herummrennen und nur eines können
> und das ist: NIX!

Bist du Personaler, womöglich noch bei einer Zeitarbeitsklitsche, die
Ingenieure versklaven will?
Wenn ein Unternehmen unbedingt einen Ingenieur für eine Stelle
will/braucht, dann soll sie das auch angemessen bezahlen, schließlich
hatte es auch keine Ausbildungskosten wie bei einem Gesellen zu tragen,
dafür hat der Ingenieur die Kosten und Entbehrungen an der Backe.
Und wenn der Ingenieur nichts taugen sollte, kann man ihn immer sofort
in der Probezeit feuern. Aber dies deutet darauf hin, dass das
Unternehmen inkompetent bei der Bewerberauswahl ist oder/und wegen
dieser Hungergehälter nur B-Ware erhält.
Aboslut unterstes Minimum zum Einstieg für Ingenieure in E-Technik oder
Maschinenbau sind heute 360000 € brutto pro Jahr bei 40 Stunden pro
Woche.
Alles andere ist ein perverser Witz/Ausbeute, gerade bei den
inoffiziellen Inflationszahlen.
Autor: Heiner (Gast)
Datum:

nono schrieb:
> Solch Unsinn, ich habe für 30k angefangen und als ich mich bewiesen habe
>
> verlangte ich nach der Probezeit einfach 40k.
>
> Diese habe ich auch bekommen, ansonsten wär ich gegangen.

JA! Und wenn Du mit 40 K angefangen hättest, dann würdest Du heute 50 k
verdienen. Das interessante ist, und das ist bei Ingenieuren relativ
häufig, du freust dich wie ein Schneekönig 10 k mehr bekommen zu haben.
Dabei verdienst Du die ganze Zeit bei deinem Laden 10k zu wenig. Die
Personaler und auch dein Chef lachen sicherlich immer wenn Sie dich auf
dem Flur sehen.

J E T Z T  W E I S S T  D U  W A R U M !
Autor: jup (Gast)
Datum:

Heiner schrieb:
> JA! Und wenn Du mit 40 K angefangen hättest, dann würdest Du heute 50 k
> verdienen. Das interessante ist, und das ist bei Ingenieuren relativ
> häufig, du freust dich wie ein Schneekönig 10 k mehr bekommen zu haben.
> Dabei verdienst Du die ganze Zeit bei deinem Laden 10k zu wenig. Die
> Personaler und auch dein Chef lachen sicherlich immer wenn Sie dich auf
> dem Flur sehen.
>
> J E T Z T  W E I S S T  D U  W A R U M !

also mir ist es ehrlich gesagt wurst ob für dich 10k mehr oder weniger,
viel oder wenig sind.

ich kann jedenfalls ein super leben führen und habe auch einen tollen
job.
ineressiert mich auch nicht ob andere für die selbe arbeit 60k oder mehr
verdienen, sowas wie gerechtigkeit wird es ohnehin nie geben.
ich bin jedenfalls zufrieden und mache pünktlich feierabend und genieße
die atmosphäre mit meinen kollegen.
wenn es mir mal nicht so gut geht schickt mich der chef heim, wenn die
mittagspause mal länger dauert jukt es keinen, ich kann im netz privat
surfen und kann auf firmenkosten privat telefonieren und das auch
während der arbeitszeit.
das bedeutet für mich wenn ich feierabend habe muss ich nur noch eines
machen und zwar einkaufen und chillen.

gut dann fährt ein anderer ingenieur eben n dickeres auto und hat ein
größeres haus...und?
bin ich deswegen ne arme sau? habe ich so dermaßen verschissen? soll ich
mich umbringen?

ich denke nicht..... Geld ist bei weitem nicht alles im Leben, das wirst
du auch irgendwann mal lernen...
Autor: Heiner (Gast)
Datum:

jup schrieb:
> also mir ist es ehrlich gesagt wurst ob für dich 10k mehr oder weniger,
>
> viel oder wenig sind.

@jup

verräst du uns bitte mal, was für Pillen Du dir jeden Tag reinwirfst?
Wenn Geld für Dich keine Rolle spielt, was Dir hier niemand abnehmen
wird, warum postet Du dann hier in diesem Thread? Einfach nur
unglaubwürdig....
Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator)
Datum:

jup schrieb:

> also mir ist es ehrlich gesagt wurst ob für dich 10k mehr oder weniger,
> viel oder wenig sind.

Geld ist auch nicht alles - man sollte ausreichend haben, aber glücklich
macht es nicht.

> ich kann jedenfalls ein super leben führen und habe auch einen tollen
> job.

Das ist entscheidend - was will man mehr?

> ineressiert mich auch nicht ob andere für die selbe arbeit 60k oder mehr
> verdienen, sowas wie gerechtigkeit wird es ohnehin nie geben.

So ist es - das Schielen auf das grüne Gras des Nachbarn hilft einem
auch nicht weiter.

> ich bin jedenfalls zufrieden und mache pünktlich feierabend und genieße
> die atmosphäre mit meinen kollegen.
> wenn es mir mal nicht so gut geht schickt mich der chef heim, wenn die
> mittagspause mal länger dauert jukt es keinen, ich kann im netz privat
> surfen und kann auf firmenkosten privat telefonieren und das auch
> während der arbeitszeit.
> das bedeutet für mich wenn ich feierabend habe muss ich nur noch eines
> machen und zwar einkaufen und chillen.
>
> gut dann fährt ein anderer ingenieur eben n dickeres auto und hat ein
> größeres haus...und?

Nix. Es ist vollkommen egal :-)
Ich habe keine Ahnung, warum das kaum jemand versteht ...

> bin ich deswegen ne arme sau? habe ich so dermaßen verschissen? soll ich
> mich umbringen?
>
> ich denke nicht..... Geld ist bei weitem nicht alles im Leben, das wirst
> du auch irgendwann mal lernen...

Du lieber Himmel!

Jemand, der zufrieden mit seinem Leben ist? Hier im Forum?
Unfassbar, dass ich das noch erlebe.

Willkommen im Club :-)

Chris D.
Autor: WT (Gast)
Datum:

Outsider schrieb:
> Aber dies deutet darauf hin, dass das
> Unternehmen inkompetent bei der Bewerberauswahl ist oder/und wegen
> dieser Hungergehälter nur B-Ware erhält.

In der Bewerbungsphase kann man auch nicht alles feststellen, vor allem
nicht wie sich der kandidat dann hinterher wirklich anstellt oder
reinhängt.

Heiner schrieb:
> verräst du uns bitte mal, was für Pillen Du dir jeden Tag reinwirfst?
> Wenn Geld für Dich keine Rolle spielt, was Dir hier niemand abnehmen
> wird, warum postet Du dann hier in diesem Thread?

Das solltest du dich vielleicht mal fragen. Geld ist in der Tat nicht
alles, wer das nicht gecheckt hat ist eiegntlich eine arme S...
In erster Linie sollte man sich im Job wohlfühlen und die Arbeit gerne
machen, gerne zu r Arbeit gehen und nicht nur wegen dem schönen Geld in
die Firma stiefeln. Natürlich muss daas Geld schon passen und man sollte
sich nicht ausbeuten lassen, das ist klar. Wenn es bei Job A 200€, 300€
oder 400€ weniger gibt als bei Job B, Job A aber der der bessere ist und
mehr in die eigene Vorstellung passt als Job B, dann ist es für
denjenigen der nicht nur aufs Geld schaut besser Job A zu nehmen als Job
B und jeden Tag dann mit schlechter Laune zu Arbeit zu gehen.
Autor: Preacon (Gast)
Datum:

So euere Diskussion schweift etwas ab.
Deswegen zurück zum Kernthema.

Mein Chef hat mi selber mitgeteilt, dass man als Einstiegsgehalt direkt
nach dem Studium 40k verlangen kann.
Normales Einstiegsgehalt!
Und das wird auf Grund der schwachen Abgangszahlen im Elektro- und
teilweise Maschinenbaubereich noch gefördert. Dadurch wird ein Rückgang
dieser Angabe in absehbarer Zeit nicht statt finden.
Ich für meien Teil freu mich schon auf Oktober, denn da geht das
Arbeitsleben für mich los als M.Sc. in der Richtung Elektrotechnik. Wenn
ich unterschrieben habe teile ich euch mein Jahreseinkommen mit.

Mit freundlichen Grüßen
Autor: Heiner (Gast)
Datum:

Mark Brandis schrieb:
> Es gibt keine erwiesene Korrelation zwischen dem Einstiegsgehalt und dem
> Gehalt nach 10, 20, 30 Jahren. Soviel zum Thema "ewig".


dafür hätte ich gerne eine Quelle.

Innerhalb der selben Firma ist es sehr wohl ein Makel. Wen jemand seine
Arbeit für 32 k gut macht, warum sollte man ihm viel mehr zahlen ? wäre
doch rausgeworfenes Geld.

Zum pokern mit etwas BE sind 32 k auch schlecht. Wer 45 k zum Einstieg
bekommen hat, der kann mit 2 Jahren BE, sich woanders bewerben und mind.
50 oder gar 55 k verlangen. Wenn er nicht mind. 50 k bekommt, fällt er
ja "nur" auf 45 k beim alten Arbeitgeber zurück.

Jemand mit 32 k der kann viel weniger pokern, wenn er sich mit etwas BE
woanders bewirbt. Soviel dazu. Mit 32 k muss man erstmal den Sprung über
35 oder 40 k schaffen. Da kann man viel schlechter selbstbewusst vorm
Personaler sagen "ich hab 2 Jahre BE ich will mind 50 k", wenn man schon
45 k  bekommt, kann man da viel eher zocken und auch ne Absage kassieren
wenns nicht mind 50 k sind
Autor: Heiner (Gast)
Datum:

Rene Renz schrieb:
> Also mal ganz ehrlich, diejenigen die hier 32k und so angegeben haben:
> ihr tut mir sooo leid! Ich meine, ihr habt doch studiert, sied
> hochqualifiziert und in einem stetig wachsenden Markt angesiedelt. 32k
> verdiene ich locker als Altenpfleger, hab nix studiert.

Freunde von mir, Mitte 20, verdienen auch so 32 k Euro pro Jahr,
ohne Studium

ALLERDINGS : die kriegen das NETTO bei Steuerklase 1. Sind nach der
Lehre als Dreher, Fräser, Feinmechaniker, Industriemechaniker usw. mit
mind 2000 netto eingestiegen und haben mit 1 oder 2 WEs Arbeit pro Monat
locker ihre 2500 netto. Da fühlt man sich schon iwie leicht
verschaukelt, auch wenn ich mehr als 32 k Brutto verdiene.
Autor: Panzer H. (panzer1)
Datum:

Heiner schrieb:
> Jemand mit 32 k der kann viel weniger pokern, wenn er sich mit etwas BE
> woanders bewirbt. Soviel dazu. Mit 32 k muss man erstmal den Sprung über
> 35 oder 40 k schaffen. Da kann man viel schlechter selbstbewusst vorm
> Personaler sagen "ich hab 2 Jahre BE ich will mind 50 k", wenn man schon
> 45 k  bekommt, kann man da viel eher zocken und auch ne Absage kassieren
> wenns nicht mind 50 k sind

Unsinn, was geht einen neuen Arbeitgeber das Gehalt beim alten
Arbeitgeber an?? Die Verhandlung läuft doch so, dass man sein
Wunschgehalt nennt und darüber verhandelt wird.
Bisher gezahlte Gehälter werden nicht mehr in der Lohnsteuerkarte
eingetragen...
Autor: Mark Brandis (markbrandis)
Datum:

Heiner schrieb:
> Freunde von mir, Mitte 20, verdienen auch so 32 k Euro pro Jahr,
> ohne Studium
>
> ALLERDINGS : die kriegen das NETTO bei Steuerklase 1. Sind nach der
> Lehre als Dreher, Fräser, Feinmechaniker, Industriemechaniker usw. mit
> mind 2000 netto eingestiegen und haben mit 1 oder 2 WEs Arbeit pro Monat
> locker ihre 2500 netto. Da fühlt man sich schon iwie leicht
> verschaukelt, auch wenn ich mehr als 32 k Brutto verdiene.

Bist du sicher, dass du nichts vom Pferd erzählst? 32k netto pro Jahr
würde bei Steuerklasse I, ohne Kinder ein Jahresbrutto von 55.500,00
Euro erfordern (bei 12 Monatsgehältern). Wer zahlt denn bitte einem
Industriemechaniker so ein Gehalt? Vielleicht wenn er auf
Auslandsmontage ist und der Kunde viel Geld locker macht.
Autor: Zuckerle (Gast)
Datum:

> Heiner schrieb:
> > Freunde von mir, Mitte 20, verdienen auch so 32 k Euro pro Jahr,
> > ohne Studium.

Die Information stammt wohl aus der Bild Zeitung.

Oder zuviel Harry Potter gelesen.

Halte ich einfach für gelogen!
Autor: Rolf (Gast)
Datum:

Einstieg: 2011
Abschluss: BEng Hochschule
Alter: 24
Branche: Metall (Automobil)
Job: Software Entwickler
Gehalt: 48.000/Jahr 40h/w
Autor: xyz (Gast)
Datum:

Ist durchaus möglich. Mit Schicht-, Nacht- und WE/Feiertagszulagen,
Rufbereitschaft, etwas größeres Unternehmen... Ist wohl nicht überal so,
aber sowas gibt es. Gibt es auch bei mir im Freundeskreis, aber es ist
schon hart. Würde so nicht arbeiten wollen. Vor allem 4 Tage Nacht-, 4
Tage Früh-, 4 Tage Spätschicht im Wechsel, manchmal 12 Stunden.
Autor: WT (Gast)
Datum:

Heiner schrieb:
> mit
> mind 2000 netto eingestiegen und haben mit 1 oder 2 WEs Arbeit pro Monat
> locker ihre 2500 netto. Da fühlt man sich schon iwie leicht
> verschaukelt, auch wenn ich mehr als 32 k Brutto verdiene.

Was bekommen denn da die Ingenieure und Techniker in dieser Firma?
Also nur mit WE Arbeit 1-2 Mal im Monat ist schon recht hoch, mit
Nachtschichten+WEs geht auf jeden Fall gut. Mit viel Nachtschichten ist
evtl. auch noch mehr drinnen, vor allem Nachtschicht am WE (inkl.
Sonntag)...
Meist verdient aber dann auch das Ingenieurpersonal recht gut und das
ohne Arbeit in der Nacht und am WE und auch ohne PL,TL oder AL Posten.
Autor: Mr. unknown (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Das bekommen und bekamen Ingenieure in einem grossen Unternehmen:

(real und inflationsbereinigt)
Autor: Mark Brandis (markbrandis)
Datum:

Mr. unknown schrieb:
> Das bekommen und bekamen Ingenieure in einem grossen Unternehmen:
>
> (real und inflationsbereinigt)

Sieht interessant aus, in welcher Publikation findet man das?
Autor: Rolf (Gast)
Datum:

2010 und 11 machen allerdings schon Sinn wenn ich mir das anschaue und
mit dem Gehalt das meine Komillitonen und ich bekomme(n kann, Vertrag
noch nicht unterzeichnet, ich geh evtl wo anders hin).
Autor: Heinz (Gast)
Datum:

Sorry Leute, muss mich auch mal melden.

Der ein oder andere hier ist kaufmännisch derart unterbelichtet...das
tut schon fast weh. Denkt nur nicht an Euch, denkt auch mal an eure
Kollegas. Mit 32k zieht ihr den Lohn der gesamten Branche nach
unten....und nicht nur Euren.
Autor: Karl (BWL) (Gast)
Datum:

Was soll dieser Thread? Alles erstunken und erlogen.

Wenn die Experten dann im Vorstellungsgespräch sitzen, trauen Sie sich
doch eh nicht das Maul aufzumachen und mal richtig zu fordern. Mein
Gott, wer 40 fordert, der kriegt 32, und wer 48 fordert, der kriegt
seine 40 im ersten halben Jahr, und dannach 45. Klappt zu 85 %. Wenn
nicht, Strich drunter machen und beim nächsten versuchen.

Seht zu das ihr nach 4-5 Jahren (nach ein oder 2 Wechslen) auf eure 65k
kommt. Alles darunter ist Zeitverschwendung. Insofern ist es ziemlich
Wurscht was für Anfangsjobs ihr habt, umso leichter fällt euch der
Wechsel.

Spätestens nach 10 Jahren habt ihr eh Personalverantwortung. Dann tritt
das technische total in den Hintergrund. Dann wird es Eurer Job sein,
jungen Nachwuchsingenieuren große Knöpfe an die Backe zu heften...damit
sie für euch mitarbeiten.
Autor: Mark Brandis (markbrandis)
Datum:

Karl (BWL) schrieb:
> Spätestens nach 10 Jahren habt ihr eh Personalverantwortung.

Kann rein rechnerisch schon nicht hinhauen, da gilt:

Anzahl der Team-/Gruppen-/Abteilungsleiter << Anzahl der
Entwicklungs-/Testingenieure
Autor: Mark Brandis (markbrandis)
Datum:

hghgcuzihrxes schrieb:
> Mark Brandis schrieb:
>> Es gibt keine erwiesene Korrelation zwischen dem Einstiegsgehalt und dem
>> Gehalt nach 10, 20, 30 Jahren. Soviel zum Thema "ewig".
>
> Hast du dafür einen Beleg?

Heiner schrieb:
> dafür hätte ich gerne eine Quelle.

So, nachdem ich etwas länger in meinem Gedächtnis kramen musste um die
Quelle wiederzufinden, hier nun ein Link (Abschnitt "Gehalt,
Einstiegsbezüge nach dem Studium"):
http://www.heiko-mell.de/html/karrieretipps_f-j.html
Autor: Betran (Gast)
Datum:

Heiko Mell ist der größte Dummschreiber im Internet. Was der nicht schon
alles von Stapel gelassen hat, ist nicht zu verantworten.
Autor: Mark Brandis (markbrandis)
Datum:

Im Gegentum, vieles was er z.B. über den Bewerbungsprozess schreibt ist
absolut zutreffend. Man sollte nicht vergessen dass es bisher eher ein
Angebotsüberhang auf der Arbeitnehmerseite gab, was eben dazu führte
dass die Arbeitgeberseite die Bedingungen diktieren konnte. Dass das
manchem nicht passt ist klar, aber hier beschreibt Heiko Mell die
Wirklichkeit so wie sie nun einmal ist. Was nicht heißt dass er immer
und mit allem Recht hat, aber im Großen und Ganzen kommt es schon hin.

Und Dummschreiber... ich kenn da ein Forum, da findet man so einige von.
;-)
Autor: Dodo (Gast)
Datum:

Mhm..
Einige hier machen etwas falsch.. ;)

Ich studiere derzeit zwar noch am und mache im Oktober nach
Regelstudienzeit meinen Bachelor..

Jedoch habe ich im Praxissemester auch schon mit meinen Arbeitskollegen
geredet insbesondere mit dem Diplomanden der übernommen wurde.

Er hatte ein Fh-Diplom.. notenschnitt bis dahin war 3,2...
Abschlussarbeit Schriftlich 1,3 .. mündl 1.7


Einstiegsgehalt 42k im Jahr..
39h Woche
NRW
Automobilzulieferer..
Autor: Zuckerle (Gast)
Datum:

> Autor: Karl (BWL) (Gast)
> Datum: 05.04.2011 14:51

> Wenn die Experten dann im Vorstellungsgespräch sitzen, trauen Sie sich
> doch eh nicht das Maul aufzumachen

Sollen wir es mal ausprobieren?

> Dann wird es Eurer Job sein, jungen Nachwuchsingenieuren große Knöpfe
> an die Backe zu heften...

die so groß sind wie Kloodeckel.

Hier muß ich dir recht geben!
Autor: Dipl.-Gott (Gast)
Datum:

Wie ich sehe, ist der Themenstrang schon lang und alt - ich gebe
trotzdem einmal meinen Senf dazu.


Univ.-Dipl.-Ing. Elektrotechnik, Vertiefung elektrische Energietechnik
(Schwerpunkte: Hochspannungstechnik,
Leistungselektronik/Bauelementephysik, elektrische Maschinen und
Antriebe, Kybernetik)

wegen einiger Vorkommnisse abgeschlossen im 14. Semester, Endnote
ziemlich gut (1.8)

die Fachpraxis mit sehr viel Glück und mit Hilfe von Vitamin B in den
USA absolviert, in einem sehr renommierten Energietechnikunternehmen

nach Abschluß der Diplomarbeit in die USA ausgewandert (entsprechendes
Visum seit 2005 vorhanden); Job in dem Betrieb bekommen, wo ich mein
Praktikum absolviert hatte

Tätigkeit: Prüfingenieur für Hochspannungstechnik, Hochstromtechnik und
Hochenergietechnik

Einstiegsverdienst: 65000 $ -- die 65k entsprechen insgesamt gesehen
worst-case 60000 € Kaufkraft; ich würde eher von gleicher Kaufkraft
sprechen, wenn ich meine Rechnungen Deutschland und USA gegenüberstelle
und sehe, was ich mir leisten kann


Einstufung zunächst "Bachelor of (Electrical) Engineering" (Bachelor's =
undergraduate degree, 4 years)

wegen des dortigen Rhymthmus in bezug auf die performance reviews/
Gehaltserhöhungen: +1.6% (company average für diese Erhöhung 3.0%)

= 66000 $ (2 M BE)



Inzwischen, 1 Jahr später.

mittlerweise mein Universitätsdiplom offiziell umrechnen lassen

Univ.-Dipl.-Ing. wurde dem US-Master gleichgestellt (Master's = graduate
degree = 5 to 6 years) bzw. ist leicht höherwertig (kompliziert zu
erklären, hängt mit dem doctorate in den USA zusammen)

wegen dieser "besonderen Qualifikation" einmalig +5% Gehaltssteigerung
(in den USA ist der Bachelor der Hochschulregelabschluß; übersetzt auf
Deutschland: FH-Diplom)

außerdem +3% reguläre Erhöhung und +1.5% Leistungsprämie für 2010

= 72200 $ / 1 J BE



Arbeit = projektbasiert, größtenteils im Prüffeld; ich beteilige mich
allerdings auf Grund meiner Universitätsausbildung (Dipl.-Ing. --> R&D,
theoretielastiger) so gut ich kann an side projects (business
development, facility improvement, efficiency enhancement usf.).
Das ist ziemlich gut, weil ich 1. meine Studienkenntnisse weiterhin
anwenden kann und die Vergessenskurve im Ggs. zu vielen anderen Leute
flach bleibt, 2. weil es Spaß macht, 3. weil die Betriebsleitung sowas
wahrnimmt und solche Arbeit Auswirkungen auf Gehaltssteigerungen und
Boni hat.


Arbeitszeit: 40 Stunden pro Woche, Überstunden 100% bezahlt nach der
Formel "Jahresgehalt geteilt doch 2080 Stunden" je Überstunde



Größter Vorteil gegenüber Deutschland ist aber folgender Knüller:
Meine Abzüge betragen 20%, d.h. mir bleibt VIEL, VIEL, VIEL mehr Netto
von meinem Verdienst. In Deutschland müßte ich dagegen 43% zahlen
(Steuerklasse 1, Spitzensteuersatz, unverheiratet, keine Kinder,
gesetzlich versichert).


Spätestens seit ich diesen Job ergattern konnte, der noch nicht einmal
besonders gut bezahlt ist, sondern eher nur Durchschnitt ist für den
Industrieraum hier, kann ich über die miserablen Zustände in Deutschland
nur noch den Kopf schütteln. Ein guter Rat: Bloß raus aus Deutschland.
Wer jung ist und sein Fach beherrscht, abhauen! Wie schwer das Kapital
die Ingenieure in Wirklichkeit ausbeutet, rafft man tatsächlich nur,
wenn man einmal im Ausland war und die dortige Wertschätzung
kompetenenter Fachkräfte erleben durfte.



Unser Betriebsklima ist hervorragend; meine deutsche Ausbildung wird
hoch geschätzt (auch wenn den Dipl.-Ing. faktisch niemand kennt), Streß
gibt es keinen bzw. nur den, den die projektbasierte Arbeit als solches
verursacht (intensiver Kundenkontakt, feste deadlines, enger time
schedule), was kein Problem ist, da die entspannten Amis einen
schrittweise heranführen und keinen ausbrennen oder ausquetschen. Meine
Fremdsprachenkenntnisse werden außerordentlich geschätzt (Deutsch,
Englisch, Französisch, Russisch).



Vorteile für mich:

- gutes Gehalt
- zur Vertragsunterschrift 15% sign-on bonus to cover all my initial
expenses
- 19%-21% Abzüge max. (--> zu Beginn knapp 53k Netto, Tendenz steigend)
- bimonthly payment: Auszahlung der Hälfte des Monatssalärs aller 2
Wochen
- US-Bürokratie viel schmaler, Steuererklärung einfacher
- lockeres, sarkastisches Betriebsklima

- es geht nach Können und Fähgikeit, deutscher Urkundenfetischismus und
Zeugniswahnsinn nicht existent

- meine Studiendauer ist völlig egal
(Die Master-Einstufung macht die 14 Semester sogar plausibel.)

- die zuständige Stelle übertrug in Abstimmung mit meiner Technischen
Universität meine Studiennoten größtenteils mit A oder A+, so daß ich
mit dem ohnehin guten 1.8er Abschluß hier noch viel besser dastehe

- Gesundkeitsversicherung trägt der Betrieb (geringere Kosten in
Gegenüberstellung mit AOK/freiwillig versichtert bei besseren
Leistungen)

- sehr geringe Märchensteuer in diesem Bundesstaat



Nachteile für mich/ Sachen, die (West-)Deutsche evtl. nicht mögen:

- employment at will = kein Kündigungsschutz + keine Kündigungsfristen
- 10 Tage Urlaub
- nach 7 Jahren im Betrieb 15 Tage Urlaub, nach 15 Jahren 20 Tage
- Umgangston wegen der englischen Sprache ungewohnt informell für
Deutsche
(statt Sie und Herr XY, Anrede mit dem Vornamen)

- relativ wenige Feiertage frei (nur die großen nationalen Tage wie
Independence Day, Thanksgiving, z.B. gibt es keinen "good friday" =
Karfreitag, keinen Ostermontag, kein Pfingsten, keine 2 Weihnachtstage
sondern nur 1 weil Weihnachten der 25. ist und nicht der 24., etc. etc.)

- wegen meiner Herkunft (in der DDR war ich "Arbeiterklasse") hat mich
meine Ausbildung in Deutschland sehr viel Geld und extreme Anstrengungen
und Entbehrungen gekostet, 10000 € Bafög, 2 Dispokredite, die
Investitionen in mein US-Visum, die Gelder, die ich mir für den
Auslangsaufenthalt und den dauerhaften Umzug borgen mußte

- deutsche Herkunft = viele Sprüche und Sticheleien über Deutschland und
die deutsche Vergangenheit (95% Spaß, teilweise jedoch härteste Zoten in
Richtung Juden und Nazis)




Insgesamt ist es der reinste Volltreffer für einen Berufseinsteiger,
besonders für einen, der mit dem schiefgewickelten deutschen
Arbeitsmarkt seine Problem hätte. Und wie gesagt: Wer jung ist, smart
und leistungsfähig, bloß weg aus Deutschland.


Tschö :-)
Autor: Alex (Gast)
Datum:

Abschluss: Dipl.-Ing.(FH) Elektrotechnik (Kommunikationstechnik) (2011)
Alter: 29
Berufserfahrung als Ing.: keine
Betrieb: > 800 MA
Branche: Energiewirtschaft
Arbeitszeit: 38h/Woche
Region: Ruhrpott
Einstiegsgehalt: 52.450€ p.a. bei 13 Gehältern incl. Urlaubsgeld
Urlaubstage: 30
Tätigkeit: Planung und Projektierung von Glasfasernetzen,
           Projektmanagement
Autor: Ron (Gast)
Datum:

Abschluss: Dipl.-Ing. (Uni) (2006) danach Promotion zum Dr. rer. nat.
(2011)
Alter: 34

Branche: Energiewirtschaft/Photovoltaik
Arbeitszeit: 39h/Woche
Region: F a. M
Einstiegsgehalt: 60000€ p.a. Basis + 8000 Prämie
Urlaubstage: 30
Tätigkeit: Projektleitung

Das ist ein Angebot welches mir vorliegt. Ist das ok? Hab absolut keine
Ahnung wonach ich mich richten soll. Vielleicht kann mir hier jemend nen
Tip geben.
Autor: Dr. Troll (Gast)
Datum:

Ron schrieb:
> Ist das ok? Hab absolut keine
> Ahnung wonach ich mich richten soll. Vielleicht kann mir hier jemend nen
> Tip geben.

Soso, Doktortitel in einer Naturwissenschaft, aber keine Ahnung haben
wollen, wie man durch Eigenarbeit in Erfahrung bringen kann, wie
marktübliche Gehälter aussehen?!?!
Aber um zu deinem Angebot zurückzukommen, absolut fair und es liegt ein
gutes Stück über dem Durchschnitt.
Autor: Ron (Gast)
Datum:

Ja genau, Dr. in Naturwissenschaften NICHT in Ökonomie! Wenn Du was über
Quantenpunkte und Blochwellen oder degenerierte Halbleiter wissen
möchtest kein Problem. Wie gesagt ich habe keinen Dr. in
Gehaltsverhandlungen gemacht. Nichts für ungut. :-)

Ich finde das etwas knapp, zumal die über einen Headhunter auf mich
zugekommen sind, weil sie dringend wen Kompetentes für dies und das
brauchen und so lala halt. Ok dafür ist es auch mein erster Job in der
Industrie. Also muss man das als Einstigsgehalt sehen. Bekomme bei
meinem Jetzigen Arbeitgeber ca 45k ebenfalls für ne Projektleiterstelle.
Ich hab mir das aber ausgerechnet, mit den höheren duchschnittlichen
Lebenshaltungskosten im vergleich zu meiner jetzigen Wohngegend geht es
um real ca 600€ und effektiv ~300€ Netto mehr im Monat. Ob es sich dafür
lohnt? Mehr zu arbeiten, weniger Freiheiten etc. im Vergleich zu jetzt.
Autor: semikolon (Gast)
Datum:

1.
Ron schrieb:
> ca 45k ebenfalls für ne Projektleiterstelle
2.
Ron schrieb:
> Einstiegsgehalt: 60000€ p.a. Basis + 8000 Prämie

Wie passt das jetzt zusammen, Ron?
1. netto 2. brutto?

grüße, semikolon
Autor: Ron (Gast)
Datum:

nein beides brutto. verstehe deine frage nicht. hab jetzt ne stelle und
bekomme 45 und wenn ich wechsel wäre es 60. ist das so schwer? was passt
denn da nicht zusammen?

das eine ist ein industrieunternehmen , das andere ein
forschungsinstitut. klingelts jetzt?
der staat mag für seine so genannte "elite" in forschung und
wissenschaft kaum was ausgeben. daher der unterschied. aber wie ich
geschrieben habe. bei dem angebot würde ich mehr steuern zahlen (ca 10%
mehr) die kosten für miete etc. würden sich deutlich erhöhen, wenn ich
meinen jetzigen lebensstandard halten möchte würde die stelle mit 60000
p.a. gerade mal effektiv 300€ mehr in der tasche im monat bedeuten.
Autor: dogan (Gast)
Datum:

habe bald ein vorstellungsgespräch als servicetechniker bei der fa bosch
in hessen.
bin 40 jahre alt,gelernter energieelektroniker.jahrelange industrie
erfahrung.leider immer im handwerk.
bei bosch ist reisebereitschaft pflicht,sagte man mir.
was kann ich als jahres gehalt verlangen und was muss ich beachten.
kann mir jemand nen rat geben??
danke im voraus.
Autor: Craig Ferguson (Gast)
Datum:

direkt von der Uni ohne BE: 32k bei 40h als Softwareentwickler (KMU)
nach 6 Monaten: 38k (Ende der Probezeit)
nach 15 Monaten: 42k
Autor: don (Gast)
Datum:

Hi. Bin auf der Suche nach Ing.Gehältern über Deinen Beitrag gestolpert.
Die Sache mit den vergleichsweise hohen Gehältern von Facharbeitern
(ohne Studium) in der Produktion kann ich bestätigen. Mein Cousin
arbeitet bei Mannesmann im Schichtbetrieb. Sein Grundlohn beträgt ca.
20€/Stunde (~3300€ im Monat), durch die steuerfreien Zuschläge
(Nachtarbeit, Wochenendarbeit etc.) kommt er aber regelmäßig auf ein
Netto-Einkommen von 2500-3200€.
Autor: Zur ää (Gast)
Datum:

@an den usa auswanderer

komm mal in die 50er rein, dann wirst du sehen das in den USA längst
nicht alles gold ist was glänzt. An schwere Krankheiten wie Krebs darf
man in den usa garnicht denken, kostet schnell mal 300k $ sone
Behandlung da.
Autor: Lackchemikerin/ingenieurin (Gast)
Datum:

Hi, ich bin über google auf diese Seite gestoßen und finde die
Diskussion wahnsinnig spannend, weil ich gestern ein Gespräch mit meinem
zukünftigen Chef hatte und ich fast vom Stuhl gefallen bin, als das
Gehalt für die Stelle genannt wurde!

Die Fakten:
-NRW
-B.Sc.(Uni) in Chemie & Beschichtungstechnik (Farbe & Lacke) mit 1,9 -
ist solide.
-6 Monate nach B.Sc an Uni eigentständig an einem Forschungsprojekt
gearbeitet und parallel "just for fun" beratend und teils auch praktisch
für den zukünftigen Chef gearbeitet.
-für eine 30Std/Woche soll ich jetzt mit 1450€ BRUTTO (!!!) vergütet
werden. Davon bleiben mir netto etwas über 1000 Euro!

Ich war geschockt, lieg ich mit meiner an den Tarif angelehnten
Vorstellung von 1800€ brutto zu hoch?!?!?!?!?! Zumal der Chef vorher
pauschal 1700 als Verhandelsbasis nannte.
1450 - so viel verdien ich an der Uni mit 20Std-Woche! Und Industrie
zahlt doch tendenziell mehr oder zumindest in demselben Rahmen?! :D

Was ist eure Einschätzung? Ich weiß, ich bin Uni-Abgänger und ein grünes
Küken. Aber das grenzt für mich schon stark an Ausbeute, oder?
Autor: Tom (Gast)
Datum:

Moin,

bitte den Namen der Firma und den des Chefs nennen. Unglaublich!

Ich würde sagen, 2000€ sollten min. drin sein!

Cheers
Autor: Lackchemikerin/ingenieurin (Gast)
Datum:

@Toni: Mmh, da bist du nicht der erste, der das sagt. Das meinen Profs
und die Doktoren, Masters etc. in meinem Labor auch. Ich dachte, es
liegt schon an mir, dass ich zu viel verlange.

Okay, hab vergessen: das wäre Gehalt für erste 6 Monate ("Probezeit"),
dann wird neu "nach Leistung" verhandelt. Aber wenn 1450 Einstieg ist,
inwieweit lassen die dann mit sich verhandeln?!? :-/
Unter dem Hintergrund scheinen mir aber 1450 dennoch zu niedrig, selbst
wenn es nur für 6 Monate ist.
Autor: Hick-Hacker (Gast)
Datum:

Also ich finde 1450 Euro pro Woche nicht zu niedrig. Das wären immerhin
>75k im Jahr. Außerdem nur 30h statt wie oft üblich 40h.
Autor: no (Gast)
Datum:

Lackchemikerin/ingenieurin schrieb:
> Die Fakten:
> -NRW
> -B.Sc.(Uni) in Chemie & Beschichtungstechnik (Farbe & Lacke) mit 1,9 -
> ist solide.
> -6 Monate nach B.Sc an Uni eigentständig an einem Forschungsprojekt
> gearbeitet und parallel "just for fun" beratend und teils auch praktisch
> für den zukünftigen Chef gearbeitet.
> -für eine 30Std/Woche soll ich jetzt mit 1450€ BRUTTO (!!!) vergütet
> werden. Davon bleiben mir netto etwas über 1000 Euro!
>
Der Chef meint, daß Du nun auch "just for fun" für ihn arbeitest -
allerdings wäre der "fun" bei ihm.

Zur Info: Industriefacharbeiter (ca. 19 J) beginnen in NRW nach der
Lehre mit 2.600€ bei 35h.

Als B.Sc. solltest Du mindestens 3.000€ (35h) verdienen - insbesondere
in der Chemie. Betrachte diesen Wert als absolute Untergrenze.

Mit Beschichtungstechnik hast Du doch eine vielfältige
Einsatzmöglichkeit in der Industrie. Insbesondere die Autoindustrie wäre
empfehlenswert - da solltest Du aber ein Anfangsgehalt in Richtung
4.000€ anvisieren.

Nimm lieber andere Nachteile in Kauf, z.B. längere Anfahrtszeiten,
Umzug, etc. Aber laß Dich nicht verarschen!
Autor: peschel (Gast)
Datum:

mein letztes gehalt war 5000 euro
Autor: Mark Brandis (markbrandis)
Datum:

Lackchemikerin/ingenieurin schrieb:
> Ich war geschockt, lieg ich mit meiner an den Tarif angelehnten
> Vorstellung von 1800€ brutto zu hoch?

Blödsinn. Was für ein komischer Tarif soll das denn sein, nachdem eine
Stelle für einen Hochschulabsolventen so gering bezahlt wäre?
Autor: Torsten (Gast)
Datum:

Ich muss den Vorrednern recht geben. Nach meiner Erfahrung liegt ein
Einstiegsgehalt zwischen 2700€ bis 3000€ bei 35h.

Für dich ergibt sich also bei 30h eine Spanne von 2300€ bis nahezu
2600€.
Autor: Bildungsknecht (Gast)
Datum:

Abschluss: B.Eng Mechatronik/Mikrosystemtechnik
Alter: 28
Berufserfahrung: 3 Jahre
Sprachen: english, russisch Smalltalk fähig :)

Tätigkeiten: Hard- und Software entwicklung, Konstruktion und und

Abgeschlossene Projekte:
1.Messmittel für Temperaturerfassung(mit Prozessautomatisierung, nur
OPVs, keine fertig IC Lösungen!)
2.optische Prüfmittel(komplett Eignentwicklung, d.h. kein Halcon, Matox
Imaging oder sonstiges ZusammenKlickTool, jeden Algorithmus selbst
geschrieben und das mit MultiCore und GPU ausnutzung)
3.Laserdioden Ansteuerung (Mit allem Schnickschnack den man sich da
denken kann, Wellenlänge auf den nm genau und das konstant usw. :D)
4. lauter Kleinkram der immer wieder gebraucht wird, also DummeTiere
Stichwort Modularisierung bzw. SmartSensors ohne HMI


Kompetenzen durch Teilprojekte:
1.von Smart Grid über Smart Home bis zum Smart Vehicle.
2.Energieträger vom Siliziumwasswerstoff über Kohlenwasserstoff bis hin
zum reinen Wasserstoff, natürlich auch kenntnisse von allerlei Primär
und Sekundärzellen.
3.Verbrennungskraftmaschinen, sowohl extern- wie auch mit
internerverbrennung.
4.kenntnisse über semtliche Arten der Energiewandlung und damit
verbundenen Wirkungsgrad(chemisch wie auch elektrisch).
5.Robotik, Programmierung und Sicherheit.
6. und weiter wieder lauter Kleinkram von Logistik,QM über
Produktfertigung bis zur Versuchsdurchfürung... mit Mehtoden wie Kanban,
Six Sigma, PLM...und SAP(Programmierung und kopplung mit anderen
Systemen)


Verdienst: 16k Brutto im Jahr, ist :D kein Witz

Anmerkung: Nach dem Studium war es mir egal wo ich lande. Ich habe
glücklicherweise einen "guten" Betrieb gefunden, der mir alle
Möglickeiten bot, um erfahrung zusammeln. Ich wurde/werde jeden Tag
gefordert und habe alles dran gesetzt allen Erwartungen zu entsprechen.
Ich werde das Unternehmen auch noch dieses Jahr verlassen, auch wenn es
mir schwer fällt(Man lernt die Leute nach 3 jahren recht gut kennen). Es
klingt vielleicht etwas seltsam, jedoch habe ich den Betrieb ausgenutzt,
um Lücken in meiner Bildung zu schließen. Ja! das Unternehmen ist nun
bereit  mehr zu zahlen, jedoch muss ich weg, weil ich nunmal in den
Köpfen als der "Bengel" der grün hinter den Ohren ist eingebrannt bin!

Der Unterschid zwischen dem neuen Vertrag und den Angeboten der Firmen
in dennen ich mich beworben habe, liegt zwischen 5 - 10k Euro im Jahr.
Somit komme ich auf über 50k im Jahr.

Dabei habe ich mir damals noch überlegt den Master zu machen, um einen
besseren Einstig zu finden HA!!! wer den Master macht findet nur keinen
Job und verliert haufen Geld, durch die vergeudete Zeit!!
Autor: Erschreckend... (Gast)
Datum:

Weiß gar nicht was ich sagen soll. Wollt Ihr uns alle für dumm
verkaufen, oder aber seid Ihr (Entschuldigung)  Vollpfosten? Wie kann
man so blöd sein. Sorry, wer für das Geld arbeiten geht, verdient auch
nicht mehr. Wenn ich gleichzeitig sehe, wie es mit den Rechenkünsten
aussieht, und wer immer noch nicht Brutto von Netto unterscheiden kann,
dem würde ich auch nicht mehr Geld geben.....

ARMES Deutschland!
Autor: Gib es nicht, sag ich nicht (Gast)
Datum:

Wohl die Moral von der Geschicht net verstanden.

Wer den Master macht, arbeitet für nix und setzt haufen Geld in Sand!

Und er schreibt doch auch, dass er demnächst auf über 50k kommt und die
Firma nur als Sprungbrett genutzt hat.

Ich persönlich finde dieses Vorgehen garnicht so schlecht. Es ist jedoch
schon etwas wenig mit den 16k Brutto. Die Vermutung liegt nahe, dass es
eine Studententätigkeit war bzw.ist und er keinerlei Abzüge hatte. Da
ist ja fast Brutto == Netto. Würde aber bedeuten, dass er noch als
Student eingeschrieben sein müsste, über die 3 Jahre :)

Nach dem Tätigkeitsprofil ist er, meiner Meinung nach, jedem Master
überlegen.
Autor: Alex (Gast)
Datum:

Abschluss: Dipl.-Inf. (1,3)
Berufserfahrung: 0 Jahre
Alter: 27
Branche: IT Dienstleistung (ca. 10k Mitarbeiter)
Einstiegsgehalt: 40k
Autor: Gastino G. (gastino)
Datum:

Alex schrieb:
> Abschluss: Dipl.-Inf. (1,3)
> Berufserfahrung: 0 Jahre
> Alter: 27
> Branche: IT Dienstleistung (ca. 10k Mitarbeiter)
> Einstiegsgehalt: 40k

Welche Region?
Autor: Steuerfahnder (Gast)
Datum:

Gib es nicht, sag ich nicht schrieb:

> Ich persönlich finde dieses Vorgehen garnicht so schlecht. Es ist jedoch
> schon etwas wenig mit den 16k Brutto. Die Vermutung liegt nahe, dass es
> eine Studententätigkeit war bzw.ist und er keinerlei Abzüge hatte. Da
> ist ja fast Brutto == Netto. Würde aber bedeuten, dass er noch als
> Student eingeschrieben sein müsste, über die 3 Jahre :)

Was im Übrigen Steuerhinterziehung ist.
Autor: HalfBit (Gast)
Datum:

Interessante Diskussion!

Meine Lohnentwicklung:

- Einstieg (2005): 40k
 Diplom Uni (1,9), Region Bayern, größerer Mittelstand, Routinearbeit
40h

- Ausstieg und Doktorand (Uni, 2008): 19k (TVöD 50%, 50h+)

- Wiss. Mitarb. (2011): 38 k (TVöD 100%, 45h+)

- Direkteinstieg (2011): 59 k + variable Zulage
 (Dr-Ing., Region Bayern, größerer Mittelstand, F&E, ~40h flex.)

Promotion bringt kein Geld, aber mehr Abwechslung im Job!
Autor: Einsteiger (Gast)
Datum:

Einstieg 2010 als SW-Entwickler
Dipl.-FH Informatik 1,1
Mittelstand ca. 60-65 Mitarbeiter
Tiefste Provinz
Momentanes Grundgehalt 36.000
Variabler Anteil durch Bonus und Weihnachtsgeld (WG nicht garantiert,
nur wenn Unternehmensziele erreicht wurden. Hängt also von der Willkür
der Geschäftsführung ab.)

Theoretisch wäre der Bonus nach oben beinahe unbegrenzt und könnte das
Gehalt fast verdoppeln. Praktisch wird es wohl eher so bei 3.000 € pro
Jahr liegen. Muss abwarten, wurde bisher noch nicht ausbezahlt. Regelung
ist aber auch schwammig, d.h. hängt ebenfalls von der Willkür des
Vorgesetzten ab.
Autor: Einsteiger (Gast)
Datum:

Ich vergaß: 40h-Woche plus 1-3 unbezahlte Überstunden pro Woche, 30 Tage
Urlaub.
Autor: Wilhelm Ferkes (ferkes-willem)
Datum:

@HalfBit, @Einsteiger:

Ihr habt nicht zufällig mal den Gehaltsthread hier im Forum gefunden?
Dort könnten euere Angaben auch gut oder besser passen:

Beitrag "Gehalt für Ingenieure und Techniker 2011"



Einsteiger schrieb:

> Praktisch wird es wohl eher so bei 3.000 € pro
> Jahr liegen. Muss abwarten, wurde bisher noch nicht ausbezahlt. Regelung
> ist aber auch schwammig, d.h. hängt ebenfalls von der Willkür des
> Vorgesetzten ab.

Man sollte einen fixen Vertrag abschließen, mit 12 Monatsgehältern, die
alles einschließen. Und sich gar nicht auf freiwillige Gratifikationen
einlassen. Ich bin auch erst nachher schlauer geworden.

Warte mal den nächsten Krisenbeginn ab, wie schnell da Streichkonzert
ist.

Ich persönlich erlebte mal, daß alle Gratifikationen gestrichen wurden,
ich kam noch nicht mal in den Genuß der ersten, die anstand, und zwar
das allererste Urlaubsgeld. Es wurde kurz nach meinem Einstieg bereits
gestrichen. Nachdem auch das Weihnachtsgeld gestrichen wurde, wurde ein
wenig später noch eine Änderungskündigung zum Arbeitsvertrag mit 10%
Downgrade des Grundgehaltes eingeführt. Und wehe, jemand unterzeichnete
die Änderungskündigung nicht! Der war als nächstes draußen. Wir berieten
unter Kollegen damals eine ganze Woche lang, und kamen auf keinen grünen
Zweig. Betrieb und Leute: Kein Betriebsrat bzw. Zerstörung eines
Gründungsversuches mit anschließendem Rauswurf der Gründungsmitglieder,
keine Gewerkschaftsmitglieder.
Autor: Einsteiger (Gast)
Datum:

> Ihr habt nicht zufällig mal den Gehaltsthread hier im Forum
> gefunden?
> Dort könnten euere Angaben auch gut oder besser passen:
>
> Beitrag "Gehalt für Ingenieure und Techniker 2011"

Bin weder Ingenieur noch Techniker, sondern Dipl.-Inf. Aber die 36.000 €
waren auch mein Einstiegsgehalt. Nächstes Jahr gibt es vermutlich eine
kleine Erhöhnung.


> Man sollte einen fixen Vertrag abschließen, mit 12 Monatsgehältern,
> die alles einschließen. Und sich gar nicht auf freiwillige
> Gratifikationen einlassen. Ich bin auch erst nachher schlauer
> geworden.

Hast vielleicht Recht. Das ist bereits die dritte Bonusregelung. Beim
ersten Mal stand ein fester Bonus drin, wenn ich die Jahresziele
erreiche. Es wurde aber nicht festgelegt, wieviel Zeit ich dafür habe.
Am Ende blieben mir 2-3 Monate, weil ich ständig andere Sachen machen
musste. Abgesehen davon waren die Ziele aus heutiger Sicht und mit
meiner heutigen Erfahrung auch ziemlich unrealistisch, selbst wenn ich
Vollzeit daran gearbeitet hätte. Die zweite Regelung war dann völlig
utopisch und niemals zu erreichen.

Das neue System geht jetzt nach abgerechneten Projekttagen. Mein
Vorgesetzter hat mir gesagt, wieviel ein anderer Mitarbeiter abrechnet.
Der dürfte tatsächlich auf 20.000 - 30.000 € kommen. Ist allerdings auch
ein relativ hohes Tier, der selbst entscheiden kann, was er an den
Kunden abrechnet, auch wenn die Abrechnungen völlig utopisch sind (dafür
kriegt er dann eine prozentualen Anteil als Provision). Aber egal, ich
will die Firma nächstes Jahr sowieso verlassen und sehe sie nur als
Sprungbrett. Muss es halt noch einigermaßen gut über die Bühne bringen,
damit sie nichts Negatives ins Arbeitszeugnis schreiben können.
Autor: Bastian (Gast)
Datum:

Einsteiger schrieb:
> Der dürfte tatsächlich auf 20.000 - 30.000 € kommen
im Monat?
Autor: Einsteiger (Gast)
Datum:

> im Monat?

Nein, im Jahr.
Autor: LöLöLö (Gast)
Datum:

Master of Eng. E-Technik in BaWü 1Jahr B.E. Großbetrieb:

Laut meinem Personaler soll ich nach dem Master 52k/a Einst.Gehalt
fordern.
Autor: Einsteiger (Gast)
Datum:

Dipl.Ing. E-Techniker (TU) 2011
Großraum München
kleine Firma (<20 Leute), als Entwicklung- und Applikationsingenieur
keine B.E.
   1. Jahr 44k (mit 6 Monaten Probezeit)
ab 2. Jahr 47k + Bonus max. 20%
Autor: mm (Gast)
Datum:

Dipl.-Ing (FH)

Einstieg 2011: 29k€/a brutto / 22k€/a netto
Autor: Bremen (Gast)
Datum:

Dipl.-Ing (FH)

Einstieg 2011: 32,5k€/a brutto
Autor: gast (Gast)
Datum:

2011
M.Sc. ET (0J BE)
55k
Autor: Gast (Gast)
Datum:

2010 0J BE
M.Eng. ET
30k
Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
Datum:

> Laut meinem Personaler soll ich nach dem Master 52k/a Einst.Gehalt
> fordern.

Das ist aber " 'ne Menge Holz " ..

Und über 40 darf sich Papa Hartz freuen ..
Autor: cyblord ---- (cyblord)
Datum:

Gibts hier eigentlich nur noch Themen in denen man sich über sein Gehalt
profiliert? Turnt euch das wirklich so an?
Wieviel Verdient ihr?
Wo arbeitet ihr?
Wieviel Geld habt ihr auf der Seite?
Wieviel Einstiegsgehalt habt ihr bekommen?
....
peinlich!!!!

Über Geld redet man nicht, Geld hat man.
Autor: BW'ler (Gast)
Datum:

Julian V. schrieb:
> peinlich!!!!
>
> Über Geld redet man nicht, Geld hat man.

Woher soll denn ein Jungspund wissen was angemessen ist. Ein Junger Ing.
lässt sich nur so von den Firmen vollsülzen und meint alles richtig zu
machen... nach einigen Jahren kommt das Erwachen, was man alles falsch
gemacht hat bei der Jobauswahl: "Warum hab ich damals nicht..." usw.

Geld ist nicht das wichtigste, aber wenn man feststellt, dass man zu
wenig davon bekommt, ist man in der Situation auch nicht glücklich...

Außderdem habe ich das Gefühl, es wird immer schwieriger einen gut
bezahlten Job zu erlangen und immer mehr Firmen versuchen sich im
Lohndumping. Darum ist es sehr wichtig, dass diese Machenschaften durch
uns kommuniziert werden.

Grüße
Autor: WT (Gast)
Datum:

Julian V. schrieb:
> Über Geld redet man nicht, Geld hat man.

Das war mal, mittlerweile kann man sich ganz normal darüber unterhalten
ohns sich zu profilieren. Wer das nicht ganz versteht hat wohl ein
problem damit, dies richtig einordnen zu können.
Autor: cyblord ---- (cyblord)
Datum:

WT schrieb:
> Julian V. schrieb:
>> Über Geld redet man nicht, Geld hat man.
>
> Das war mal,
Aha
> mittlerweile kann man sich ganz normal darüber unterhalten
> ohns sich zu profilieren.
Sagt wer? Ich bin der Meinung das ist anders.
> Wer das nicht ganz versteht hat wohl ein
> problem damit, dies richtig einordnen zu können.
Oder eine andere Meinung.
Autor: tt (Gast)
Datum:

Julian V. schrieb:
> Gibts hier eigentlich nur noch Themen in denen man sich über sein Gehalt
> profiliert? Turnt euch das wirklich so an?

Das geht hier nur darum, dass einige Richtwerte wollen. Wenn man keine
Verwandtschaft/Bekanntschaft/Ahnung(im Tarifvertrag schauen) ist das
doch legitim.
In der Uni wird zwar gelehrt Leistung zu zeigen, aber selbstbewusst die
Gegenleistung einzufordern eben nicht.


BW'ler schrieb:
> Geld ist nicht das wichtigste, aber wenn man feststellt, dass man zu
> wenig davon bekommt, ist man in der Situation auch nicht glücklich...

Das sehe ich genau so.
Es gibt zum ersten Wohlfühluntergrenzen. Sollte so im Schnitt bei 2k
netto im Monat sein, je nach Region mehr oder weniger (Mieten!).
Mit dem Geld kann man sich ein "Luxusleben" (in den Urlaub fahren,
Neuwagen, schöne Wohnung..) leisten.
Warum sollte man auch weniger bekommen, wenn andere ohne Leistung
(Hartzer der schwarz arbeitet) oder Wertschöpfung (Banker, Beamter..
alles was so letztendlich von der wertschöpfenden Produktion/DL mit
lebt) ähnlichen Komfort haben.
Ingenieur ist ein harter Job, welcher eine harte Ausbildung zur
Bedingung hat. Ingenieure arbeiten am Beginn der Wertschöpfungskette
(Entwicklung) oder an wichtigen Positionen innerhalb dieser (IB).
Deutschland wäre niemals soweit gekommen ohne diese Berufsgruppe bzw.
würde es ihm heute an der industriellen Basis fehlen. Nix mit
Exportweltmeister und zehren an jahrzehntelang ausgebauten Positionen
z.B. im Maschinenbau. Weltweit gefragte Dienstleistungen gäbe es nicht
(ausser vielleicht 5-Sterne-Köche), denn niemand könnte sie durchführen.
Warum soll man da zugunsten irgendwelcher Nutznießer
(Zeitarbeitsfirmen->Verwalter...) auf Gehalt verzichten? Gehts noch?
Autor: WT (Gast)
Datum:

cyblord __ schrieb:
> Sagt wer? Ich bin der Meinung das ist anders.

Wenn du meinst, dich zwingt keiner.
Aus der Erfahrung heraus kann ich getrost sagen, dass es es nicht mehr
eng gesehen wird. Und man durchaus heute übers Geld und das Einkommen
unterhalten kann, auch ohne sich zu profilieren.
Autor: locappl (Gast)
Datum:

M.Sc. Elektrotechnik

Einstiegssgehalt : 45K (42K fix + 3k bonus)

BE : 2 Jahre (als Student)
Autor: daniel trampeltrieb (Gast)
Datum:

Ich habe spät angefangen zu studieren und SEHR viele Semester an der Uni
vergebracht (Nachrichtentechnik Diplom II), bzw. drei davon auch
komplett ausgelassen (ging nicht anders). Eigentlich war es auch mehr
ein "Fernstudium" obwohl die Uni eigentlich garnicht soweit weg gewesen
wäre. Mein Schnitt ließ zu wünschen übrig. Es waren alle Noten im
Zeugnis von einsern bis vier. Habe sofort nach der Diplomarbeit in einem
kleinen mittelständischen Betrieb angefangen:

Einstiegsalter: 34J

1. Halbjahr: 1400€ brutto gestaffelt auf 1700€,
dann ein weiteres halbes für 2200 € war besser als nix und die Leute
waren nett bis auf eine Ausnahme. Insgesamt ließ es sich aushalten.

Großer mittelständischer Betrieb:

1 Jahr BE: 43k, aber es wird momentan mehr von mir gefordert als ich
bieten kann - mal sehen wo das hinführt. Ist wohl nicht ganz das
richtige für mich auch wenn ich die arbeit grundsätzlich mag. Die
kollegen sind alle nett, und gerade deshalb tuts mir leid wenn sie meine
Fehler ausbaden müssen.

Lohnen sich die ganzen Gehälter überhaupt mit den Abzügen die man
erleidet? Von dem was brutto reigestopft wird tröpfelt es doch netto
nur.
Autor: PostMortem (Gast)
Datum:

daniel trampeltrieb schrieb:
> Lohnen sich die ganzen Gehälter überhaupt mit den Abzügen die man
> erleidet? Von dem was brutto reigestopft wird tröpfelt es doch netto
> nur.

Mehr brutto ergibt immer mehr netto, von daher lohnt es sich natürlich.
Autor: ron (Gast)
Datum:

Hallo,

habe vor kurzem promoviert (physik) steige jetzt bei einem großen
deutschen unternehmen in der F&E ein.

einstiegstgehalt 60k, 39,5h/w
nach 12 monaten erhöhung um 10% und reduktion der nominellen
sollarbeitszeit von 38,5 auf 38h/w

ist dass ok, oder hab ich mich lumpen lassen? ich bin damit ganz
zufrieden eigentlich.

gruß
Autor: Wilhelm Ferkes (ferkes-willem)
Datum:

ron schrieb:

> einstiegstgehalt 60k, 39,5h/w
> nach 12 monaten erhöhung um 10% und reduktion der nominellen
> sollarbeitszeit von 38,5 auf 38h/w
>
> ist dass ok, oder hab ich mich lumpen lassen? ich bin damit ganz
> zufrieden eigentlich.

Vom Geld her ist das absolut nobel. Fast sogar egal, ob du in München
oder in der Provinz wohnst.

Physik ist auch nicht gerade das leichteste. Ich weiß das von Leuten,
die Physik abbrachen, und danach an die FH mit E-Technik gingen.

Aber du mußt jetzt im Betrieb erst mal schauen, ob und wie du dich auch
tatsächlich bewährst. Und mit dem Betrieb und den Leuten zurecht kommst.
Aber keine Panik, normalerweise geht das schon seinen Weg, wenn man sich
nicht ganz weltfremd anstellt und völlig unsozial ist. Das ist ja die
nächste Hürde. Nicht alleine das Physik-Wissen. Wenn du jung genug bist,
kannst du dich aber sicherlich immer noch mal umschauen.
Autor: Torsten (Gast)
Datum:

Dipl.-Ing. (FH) Elektrotechnik
1,5 Jahre Ausland
Abschluß: gesamt "sehr gut"
Diplomarbeit und mündl. "sehr gut"
Ausbildung als Industriemechaniker
1 Jahr BE
44k€ @ 38h/w
31 Jahre
Autor: printf (Gast)
Datum:

Hallo Leute !

habe letztes jahr meinen Abschluss gemacht mit einem durchschnitt von
3,7in E-technik an der FH.

0 BE : mal da mal hier als Werkstudent gearbeitet

Nun habe ich eine Stelle bekommen bzw eine Zusage in einem Unternehmen
welches mir Brutto 51 k + Prämien bei einer Arbeitszeit 39.5h zahlen
will.

Nun wollte ich euch fragen ob das ok ist oder habe ich mich lumpen
lassen

Brauche dringend eure Meinung DANKE !
Autor: OH (Gast)
Datum:

Bei nem Schnitt von 3,7 würde ich die Füße still halten und alles nehmen
was kommt! Und seien wir mal ehrlich: mit 51T€+ kann man als Anfänger
leben.
Autor: Trolljäger (Gast)
Datum:

OH schrieb:
> Bei nem Schnitt von 3,7 würde ich die Füße still halten und alles nehmen
> was kommt! Und seien wir mal ehrlich: mit 51T€+ kann man als Anfänger
> leben.

Das war zu 100 % ein Troll.
Autor: Wilhelm Ferkes (ferkes-willem)
Datum:

Trolljäger schrieb:

> Das war zu 100 % ein Troll.

Warum? Mit 3,7 hat man doch bestanden. Man sollte nur wenigstens
irgendeine Sache gut beherrschen, die gefragt ist.
Autor: Mark Brandis (markbrandis)
Datum:

Wilhelm Ferkes schrieb:
> Trolljäger schrieb:
>
>> Das war zu 100 % ein Troll.
>
> Warum? Mit 3,7 hat man doch bestanden. Man sollte nur wenigstens
> irgendeine Sache gut beherrschen, die gefragt ist.

Er schrieb dass er letztes Jahr seinen Abschluss gemacht hat. Dieses
Jahr ist schon fast vorbei. Wenn er jetzt erst seine erste richtige
Anstellung nach dem Studium findet, dann sind hohe Ansprüche sicher
nicht angebracht. (oder es ist eben ein Troll)
Autor: Wilhelm Ferkes (ferkes-willem)
Datum:

Mark Brandis schrieb:

> Wenn er jetzt erst seine erste richtige
> Anstellung nach dem Studium findet, dann sind hohe Ansprüche sicher
> nicht angebracht. (oder es ist eben ein Troll)

OK, Mark, 51k€ bekam ich auch noch nirgendwo geboten, und bin inzwischen
36 Jahre insgesamt in der E-Technik, auch mit besserem Abschluß als 3,7,
vor dem Studium lange als TK-Techniker. Da hast du Recht. Und ich hatte
vor den Angeboten schon BE als Ing..

Ich schlage da auch mal eher 40k€ vor, aber nur in BW und südlichem
Bayern. Sonstwo eher 25-30k mit der Note und der BE.

Ein Mann, der hier schon 8 Jahre nach dem Studium mit dem Hund spazieren
ging, keine Anstellung fand, den sah ich jetzt auch Monate lang nicht.
Er hatte was mit 1,x. Hat sicher fachfremd was begonnen, weil er merkt,
daß er auf die Rente zu geht.
Autor: immerVorran (Gast)
Datum:

Lehre als Werkzeugmechaniker mit 18 Fertig

1998-2002 Berufbeleitend in Abendschule den Staatlich geprüften
Techniker gemacht.

2002-2004 damals 26 als Konstrukteur für Sondermaschinen in einem
Ingeneurbüro 25,2k (0 JBE) als Techniker

2004-2009 Konstrukteur für Sondermaschinen bei einem
Sondermaschinenbauer 28k (2 JBE)

2009-2011 Leiter Konstruktion bei einen Sondermaschinenbauer in
Thüringen  36k (8 JBE)

Anfang 2011 eine Stelle als Projektleiter angeboten bekommen 43k (9 JBE)


Sicher immer vorwärts schauen...
Auch wenn mein Gehalt antscheinend nicht mithalten kann, ich Arbeite
dran ;)

Ja ich bin "nur" Techniker
Autor: benwilliam (Gast)
Datum:

Dipl. Informatik
mit 1,8

direkt nach der Uni:

39k + Firmenwagen
allerdings im ländlichen bereich und mit bereits etwas Erfahrung als
Werksstudent.

anderer bekannter
Dipl. Mathematiker
mit 1,3
im Raum FFM
0 erfahrung in Softwareentwicklung
42k

und das ist kein troll post!
Autor: abgrund (Gast)
Datum:

immerVorran schrieb:
> 2009-2011 Leiter Konstruktion bei einen Sondermaschinenbauer in
> Thüringen  36k (8 JBE)

Wenn die vorherigen Stellen auch im Osten waren dann sind das dort
normale
Gehälter.

immerVorran schrieb:
> Ja ich bin "nur" Techniker

Die Ings verdienen auf den genannten Posten auch nicht mehr. In kleinen
Unternehmen gehts dort für Absolventen mit 2k/Monat los (zusätzliche
Zahlungen sind nicht üblich).
Eigentlich kannst du damit sehr zufrieden sein. Einzig mögliche
Steigerung wäre der Einstieg in einen tarifgebunden Betrieb gewesen.
Da diese aber rar gesät sind kommen dort zum einen nur sehr gute
Absolventen einer Hochschule rein oder halt Verwandschaft.
Autor: Tea_Party (Gast)
Datum:

@USA Auswanderer:

70K$ mit Uni-Abschluss und 2J BE? Das ist wenig, auch fuer staten mit
wenig slaes tax.

"Normale" Einstieger-$$$ fuer MS liegen bei 70-80K je nach Region. Nach
3 bis 5 Jahren sollte man dann die 100K$ knacken. Muss man auch zwingend
wenn man in Industrie-Staaten (Ostkueste oder Westkueste) wohnt, da dort
das Leben sehr teuer ist (vgl. MA, CA, VA, NY, PA).

"Habe mir mein Diplom anrechnen lassen" Wo gibt's denn sowas? Ich
schaetze eine konservative, grosse Firma, irgendwo im landesinneren: 3M,
CAT ???
Ansonsten zaehlt "you don't get what you deserve you get what you
negotiate".

Zum Vergleich USA/GER bitte beachten
GER:
Steuerklasse 1 c.a. 33%
RV/AV          c.a. 25%
KV             c.a. 8%
- 16T mehr Urlaub (Gesetzlich geregelt) +10%  = ~56% Abzug. Sonst nix.
dafuer bekommst du eine gute Absicherung mit kostenlosen Schulsystem und
funktionierender Verwaltung (manchmal zu buerokratisch)


USA:
Fed Tax        c.a. 27%
state tax      c.a. 10%
county "fees"  c.a. 5%
city tax       c.a. 3%
health ins.    c.a. 5%
liability ins. c.a. 5%
college sav.   c.a. 5%
IRA / 401K     c.a. 8%  = ~60-70% Abzug plus x (deutlich hoehre Steuern
auf Hauser)
dafuer bekommst du wenig Absicherung sau-teures Schul-
Gesundheits-system und eine nicht funktionierende Verwaltung (siehe GOP
und Dems, die kriegen ja nix hin).

Fazit: USA ist nur gut, wenn du viel Geld hast oder verdienst. Mit
70K$/a gehoerst du leider nicht dazu.
Trost fuer dich in den USA ist es leicht aufzusteigen, allerdings nur
als US Staatsbuerger. Also, viel Glueck!
Autor: Zuckerle (Gast)
Datum:

Ihr habt vergessen das Ganze durch 3,14 zu teilen!
Autor: Wilhelm Ferkes (ferkes-willem)
Datum:

@Tea_Party:

Zu DM-Zeiten, etwa um das Jahr 2000, sah ich im TV gelegentlich mal
Dokusendungen mit Vergleichen D zu USA.

Was ich nicht ganz unwichtig fand:

Zu Lebenshaltungskosten und Gehältern wurde besonders betont, daß hier
in D die DM etwa die Kaufkraft hat, wie der $ in den USA.

Es kann natürlich sein, daß sich in den paar Jahren zwischenzeitlich mal
was geändert hat.

Also, nicht vergessen:

Nicht einfach € und $ vergleichen, sondern mal 1/2€ und 1/1$.

Beispiel:
Es wurden 10$-Jobber in den USA mit 10DM-Jobbern in Deutschland
verglichen, und wie man damit am jeweiligen Ort etwa aus kommt. Das
nimmt sich gegenseitig nichts. Die USA scheinen damit das teurere Land
zu sein.

D.h.: Ein Ingenieur sollte in den USA das verdienen, was ein Deutscher
in DM hier in D verdienen würde, wenn er seine € in DM umrechnet.
Autor: Zuckerle (Gast)
Datum:

> Autor: Wilhelm Ferkes (ferkes-willem)
> Datum: 23.12.2011 14:25

Hallo Wilhelm, muss dir recht geben.

Hatte voriges Jahr in USA Maschinenbediener, sogar recht ordentliche
Leute,
die ihr Anlagenteil beherschten, erlebt die bei 11,-$ lagen. Wenn ich
das auf D umrechne sind das gerade mal 8,-€.

Da hätten die gleichen Leute bei uns mit der selben Arbeit wohl das
Doppelte und zwar in Euro.

Also immer vorsichtig sein mit dem gelobten Land, dort ist nicht alles
eitel Sonnenschein und wird auch nur mit Wasser gekocht. Was von den
11,-€ dann nach dem versteuern und abzug von irgendwelchen
Sozialversicherungen noch bleibt entzieht sich meiner kenntnis.
Autor: Dipl.-Gott (Gast)
Datum:

Hallo.

Ach wie schön war der Urlaub ohne Internet. Gut erholt muß ich leider
sofort wieder totalen Unsinn lesen:



Tea_Party schrieb:

> 70K$ mit Uni-Abschluss und 2J BE? Das ist wenig

Nein, ist es nicht, und ich hatte meine 72k nach 1J BE. Jahr Nr. 2 ist
gerade um. Ich rechne mit mindestens +5% für meine Arbeit im Jahre 2011.
Die Leistungspräme kann ich nicht einschätzen und die Gewinnbeteiligung
auch nicht.



> "Normale" Einstieger-$$$ fuer MS liegen bei 70-80K je nach Region.

Ich arbeite nicht für Microsoft und ich weiß nicht, was solche
Vergleiche sollen. MS ist eine reine Softwarefirma.

Und sollte Mittelstand gemeint sein: Diese Information ist falsch.

Klingt fast wie der Benutzer Fabian aus diesem Themenstrang:
Beitrag "Re: Siemens Gehalt (ERA Firmen)"

Der hatte auch keine Ahnung vom wirklichen Leben, von korrekten Zahlen
und nicht einmal seine eigenen Quellen richtig benutzen.


> Nach 3 bis 5 Jahren sollte man dann die 100K$ knacken.
> Muss man auch zwingend wenn man in Industrie-Staaten
> (Ostkueste oder Westkueste) wohnt, da dort
> das Leben sehr teuer ist (vgl. MA, CA, VA, NY, PA).

Unfug. Gute Ingenieure liegen um die 120-140k mit 15-20 BE.
100k würde ich nicht vor 10J BE erwarten, es sei denn ich würde einmal
oder zweimal wechseln und entsprechende Gehaltssprünge durchsetzen.



> "Habe mir mein Diplom anrechnen lassen" Wo gibt's denn sowas?

Meine Qualifikation war dem Unternehmen im Vorfeld bekannt. Dennoch
wollte man die Einschätzung meines Abschlusses von der WES sehen,
weswegen ich wie ein FH-Ingenieur/Bachelor eingestuft wurde.

Als mein Uni-Diplom als mindestens gleichwertig zu einem Master's Degree
eingeschätzt wurde, änderte der Betrieb meine Stellenbeschreibung und
ich wurde auf die Masterstelle gesetzt, wodurch ich mehr Gehalt
rechtfertigen konnte. Dieser boost wurde Anfang 2011 wirksam.



> Zum Vergleich USA/GER bitte beachten
>
> GER:
> Steuerklasse 1 ca. 33%
> RV/AV          ca. 25%
> KV             ca. 8%
>
> - 16T mehr Urlaub (Gesetzlich geregelt) +10%  = ~56% Abzug.

Der Urlaub interessiert mich nicht und den kann man nicht einfach in
Geld umlegen. Ich habe 10 Tage und das reicht erst einmal zu.

Was diese Berechnung dort oben soll, weiß ich auch nicht, denn ich hätte
in Deutschland wegen Steuerklasse I, solo, nicht verheiratet, keine
Kinder knapp 43% Abzüge.



> gute Absicherung

Das ist relativ. Wie "gut" die Versorgung der BRD ist, sehe ich in
meiner Familie. Der Preis, den man zahlt und den viele gerne vergessen
und verdrängen, wenn es um Sozialleistungen geht, ist zudem auch, daß
man obrigkeitsstaatlich behandelt wird. Bevormundung, Arroganz hinter
den Schreibtischen, absolute Durchleuchtung der normalen Bürger und
Verfolgung noch der kleinsten angeblichen Vergehen.



> kostenlosen Schulsystem

Das ist auch wirklich die einzige Sache, die in der BRD relativ (!)
besser geregelt ist als in den USA. Dennoch ist die Gleichung nicht so
einfach, denn ich bin in der BRD in die Schule gegangen und weiß, wie
schwierig und teuer (!) es dort zugehen kann.
Mit entsprechendem Einkommen, wie ich es habe, relativieren sich die
Differenzen daher schnell.


> USA:
>
> Fed Tax        ca. 27%

Schwachsinn.

Es gibt Steuerklammern (tax brackets). Ich befinde mich z.B. in der 25%
tax bracket. Das heißt, auf mein Gehalt entfällt ein Grenzsteuersatz
von 25%. Ich kenne die Stufung gegenwärtig nicht genau, doch Pi mal
Daumen gilt 0-8000$ 10%, 8000-33000% 15%, 33000-83000$ 25%.

Es gibt jedoch Freibeträge, so daß mein taxable income immer geringer
ist als mein total income.


> county "fees"  ca. 5%

???



> city tax       ca. 3%

???

Ist hier die local tax gemeint? Ich zahle 1%.



> health ins.    ca. 5%

Trägt zu 100% der Betrieb.



> liability ins. ca. 5%

Was soll eine liability insurance sein? Die private Haftpflicht
existiert in den USA nur in Verbindung mit einem Auto. Die eigenständige
Form wie in der BRD gibt es nicht.

Ich zahle, weil ich Ausländer bin, für mein Auto (obere Mittelklasse,
Hyundai Sonata LE 2.0 Turbo) knapp 200$ im Monat. Das reduziert sich
jedoch schnell, da ich vom amerikanischen Standpunkt aus mehr und mehr
Fahrerfahrung sammle. Meine deutsche Erfahrung wurde ignoriert, als ich
den Transfer der Fahrerlaubnis machen ließ. Ich gelte als Fahranfänger.



> college sav.   ca. 5%

???



> IRA / 401K     c.a. 8%  = ~60-70%

???

Meine Abzüge betragen 20-22%, all inclusive mein Lieber.



> Fazit: USA ist nur gut, wenn du viel Geld hast oder verdienst.

Unsinn.

Viele Leute schaffen es mit relativ wenig Geld. Irgendwie muß es gehen.
Die Techniker bei uns verdienen z.B. sehr viel weniger als wir
Ingenieure und die leben auch.



> Mit 70K$/a gehoerst du leider nicht dazu.

Schwachsinn. Ich weiß, daß ich gut bezahlt werde und die meisten in
Deutschland würden zehn Millionen Purzelbäume schlagen, wenn sie mein
Gehalt hätten. Es bleibt sehr viel Netto.

Das meiste Geld ist übrigens über dem Atlantik verbrannt, wegen des
Wechselkurses. Ich weiß noch, daß ich im Juni 2300$ auf mein deutsches
Konto überwiesen hatte und lediglich 1600€ trafen ein. Und das, obschon
der Kaufkraftunterschied Dollar-Euro weit geringer ist.



Ahoi
Autor: DF (Gast)
Datum:

Bitte, da hast du die richtige Sätze(income brackets):
Singel:
$0 – $8,500  10%
$8,501 – $34,500  15%
$34,501 – $83,600  25%
$83,601 – $174,400  28%
$174,401 – $379,150  33%
$379,151+  35%

Wegen der county "fees":
Dann hast du aber Glück gehabt, denn in den meisten gibt es diese,
Ausnahmen sind nur die folgenden:
Alaska, Florida, Nevada, South Dakota, Texas, Washington und Wyoming.
Und die ist nicht mal so gering, in Illinois nur 3% ABER in Califonien
10,3%.

college sav. meint wohl sparen fürs College (deine Kids)....
MfG
Autor: Dipl.-Gott (Gast)
Datum:

Ich habe mit unserer Buchhalterin gesprochen.

County Fee gibt es nicht, das heißt Local Tax (Kommunalsteuer).
Ich zahle 1% local tax.

Danke für die Informationen bezüglich der Steuerstufen. Ich werde in ein
paar Wochen sehen, wie die aktuellen Stufen liegen, wenn wir die
Steuererklärung für 2011 machen müssen. Die Freibeträge ändern sich auch
ständig.



DF schrieb:

> Bitte, da hast du die richtige Sätze(income brackets):
>
> Single:
>
> $0 – $8,500  10%
> $8,501 – $34,500  15%
> $34,501 – $83,600  25%
> $83,601 – $174,400  28%
> $174,401 – $379,150  33%
> $379,151+  35%
>
> Dann hast du aber Glück gehabt, denn in den meisten gibt es diese,
> Ausnahmen sind nur die folgenden:
> Alaska, Florida, Nevada, South Dakota, Texas, Washington und Wyoming.
> Und die ist nicht mal so gering, in Illinois nur 3% ABER in Califonien
> 10,3%.


Ahoi
Autor: Mark Brandis (markbrandis)
Datum:

Dipl.-Gott schrieb:
> Der Urlaub interessiert mich nicht und den kann man nicht einfach in
> Geld umlegen.

Aber um die Gehälter zu vergleichen, muss man schon auch die
Jahresarbeitszeit miteinander vergleichen. Und die ist in den USA nun
mal größer - sowohl wegen der Anzahl gearbeiteter Stunden pro Woche (in
den USA mehr als in Deutschland), und wegen der Anzahl freier Tage im
Jahr (USA < D).

> Ich habe 10 Tage und das reicht erst einmal zu.

Ich würde niemals einen Job mit so wenig freien Tagen im Jahr annehmen.
Aber gut, wenn jemand damit glücklich ist dann soll er halt.

> Das ist auch wirklich die einzige Sache, die in der BRD relativ (!)
> besser geregelt ist als in den USA.

Ist es nicht. 30 Tage Urlaub sind dreimal besser als 10. Wer wirklich
will (und weder Frau noch Kinder hat, mit denen er die Urlaubszeit
sinnvoll verbringen könnte), der kann sich ja Arbeit in den Urlaub
mitnehmen.
Autor: Tea_PArty (Gast)
Datum:

@USA Auswanderer:

Wenn du gluecklich bist ist es ja gut.
Es gibt immer versch. Ansichten einer Sache. Nach meiner Erfahrung
arbeitest du in den USA in einer Zeitarbeitsfirma. Glaub mir, ich kenne
diese "Mittelstandsfirmen im Energiesektor im Nord-OSten der USA" zu
gut. Die zahlen v.a. Auslaendern ein Gehalt von 70-90K$/yr und verkaufen
dann deine Leistung/Produkt fuer 120-150K$/yr an den Kunden (meist
Regierung: DoE oder DoD). Nach 5 Jahren wird dann dein H1 Visum nicht
verlaengert und du must zurueck nach GER.
Dein Kollege hat dann bei Si***ns zwar mit 45KEu/a und hohen Abgaben
angefangen, sich aber in der Zwischenzeit auf 70K hochgearbeitet und
schon 5Jahre Rentenversicherung bezahlt.

USA (Ausland im Allgemeinen) kann sich fuer ein paar Jahre (direkt nach
dem Studium) durchaus lohnen. So rosig wie unser Freund die Dinge (noch)
sieht ist es aber nicht!
Wie ich schon sagte USA ist "you get what you negotiate". Bitte nicht
von den IEEE Zahlen blenden lassen. Dort sind "nur die normalen Ing."
(=Ing. mit 0BE oder Auslaender=Sklaven) aufgefuehrt. Sobald du ein wenig
Erfahrung hast wirst du "Project Lead" oder sonst irgendein "xx-Lead".
Dann ist (bei einer guten Firma) c.a. 50% deines Gehaltes commision.
Somit kommen dann die Gehaelter von 100-300K/yr zu Stande.

Das erklaert dann auch folgende Bekantschaften:
- Autoverkaufer ("nur" Highschool) in CT 4J BE 100+K/yr (in 2009
Wirtschaftskrise?)
- Restaurant-Besitzerin (Associate degree) in MA 5J BE 150K/yr (in 2010)
- Vertriebs-Ing. (mit B.S. degree und US Buerger) in NY 250K/yr (aber
staendig auf Achse)

und meine Lieblinge:
- Taxi-Fahrer in NYC (PhD degree in Finance und Auslaender) c.a. 55K/yr
und noch ein:
- Dr. med. (Abschluss in Polen in USA nicht anerkannt) in CA 75K/yr als
nurse

so long...
Autor: hullahup (Gast)
Datum:

Dipl.-Ing. Elektrotechnik und Informationstechnik (Universität/TH):
Einstieg 2006, amerikanisches Unternehmen, 54000€/y bei 40h/w, inklusive
Sonderzahlungen/Bonus, im 2. Jahr 57000
Autor: hamburger (Gast)
Datum:

Msc Informatik
0J BE (Berufseinstieg) mit ca. 40k
1J BE ca. 41.5k

Softwareentwickler im kleinem Unternehmen bis 50 Mann.

Bin mit der Arbeit und dem Gehalt nicht zufrieden. Bin am überlegen, ob
ich in ein größeres Unternehmen/Konzern wechseln sollte. Vielleicht noch
1-2 Fortbildungen mitnehmen.

Jemand nen Tipp, welches Gehalt man fordern kann?
Autor: ahnungsloser (Gast)
Datum:

Hallo,

entschuldigt bitte die vielleicht blöde Frage, aber wie sind diese
Zahlen hier im Thread gemeint ?
Brutto oder Netto ?

Grüsse
Ein Ahnungsloser
Autor: Wurstbrot (Gast)
Datum:

ahnungsloser schrieb:
> Hallo,
>
> entschuldigt bitte die vielleicht blöde Frage, aber wie sind diese
> Zahlen hier im Thread gemeint ?
> Brutto oder Netto ?
>
> Grüsse
> Ein Ahnungsloser

Brutto, Netto macht ja keinen Sinn, so bezüglich Steuern und so ...
Autor: Gerd (Gast)
Datum:

Langzeitstudent (26 Semester)
Während des Studiums permanent gearbeitet als Werksstudent aber auch
selbstandig. Während des Studiums ca 18K Netto.
FH Diplom: Note 1,3
Nach dem Diplom 4 Monate arbeit gesucht. Währenddessen selbständing.
Mit 34 Jahren erste Einstellung als Vertriebsingenieur im süddeutschen
Raum.
Einstiegsgehalt: 45K nach der Probezeit vom Arbeitgeber auf 52K erhöht.
Sehr angenehmes Betriebsklima und abgesehen von Kundenterminen sehr
flexible Arbeitszeit.
Beitrag #2524452 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Dennis (Gast)
Datum:

Duale Studienförderung durch meinen aktuellen Arbeitgeber

Qualifikation:
Elektroniker für Automatisierungstechnik (Studienbegleitend)
Dipl.-Ing.(FH), Informatik-Bindestrichstudiengang, Schwerpunkt
Anlagenelektrik/Automatisierungstechnik

Tätig als Planer/Konstrukteur im Bereich Anlagenelektrik und -software
35h/W
Brutto mit allen Boni, etc. ca. 47T€
Nach knappen 2 Jahren Berufstätigkeit etwa 51T€
Autor: Dennis (Gast)
Datum:

Nachtrag: Norddeutscher Raum
Sorry, ist noch zu früh...

Grüße,
Dennis
Autor: Zuckerle (Gast)
Datum:

> Autor: Dipl.-Gott (Gast)
> Datum: 03.01.2012 01:14

> Ach wie schön war der Urlaub ohne Internet.

Ach ja, der Urlaub ohne Internet ist mir ebenfalls bestens bekannt!
Urlaub auf Erhrenwort oder den Rest zur Bewährung bekommen?

> Autor: Dennis (Gast)
> Datum: 08.02.2012 06:49

> Sorry, ist noch zu früh...

Kommt drauf an!

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