Amazon macht Nutzern des Alexa Built In-Programms „unangenehme“ Weihnachtsgeschenke: wer derzeit noch an einem ABI-Gerät arbeitet, muss schnell handeln. Der Compiler-Oldie SDCC bekam eine Aktualisierung, in der Arduino-Cloud gibt es ebenfalls ein kleines neues Feature. Hier eine Liste von Wichtigem und Seltsamem für die Weihnachtsfeiertage.
Zu allererst: Frohe Weihnacht!
Bevor wir In Medias Res gehen, ganz liebe Weihnachtsgrüße an die gesamte Community! Wie in den letzten Jahren war es dem Newsaffen auch dieses Jahr eine große Ehre: es freut mich die Diskussion und der Austausch von fachlichen Meinungen. So Sie feiern, wünsche ich Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit. Wer nicht feiert, dem wünsche ich stattdessen Ruhe und eine stress- und kampffreie Weihnachtszeit. Mögen die Cocktails und Gerichte gelingen, die Getränke kalt sein, die (nicht kubanischen) Zigarren brennen und die Lebens(abschnitts)partner nicht wefzig sein! Außerdem wünscht der Newsaffe seinem Freund und Wegbegleiter Michael Markowitz bei SGS Thomson einen schönen nächsten Lebensabschnitt und eine ruhige Rente!

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AVS-SDK: Abkündigung steht bevor, Gerätezertifikation wird bald eingestellt.
Amazon bietet Hardware-Entwicklern seit längerer Zeit die Möglichkeit, ihre Produkte in das hauseigene Alexa-Ökosystem zu integrieren. Auf Basis des „klassischen“ AVS-SDK entstandene Produkte betrachtet man neuerdings als Legacy-Systeme, die in der Zukunft nicht mehr unterstützt werden. Spezifischerweise schickte Amazon vor wenigen Stunden eine Nachricht mit folgendem Inhalt an die Entwicklerschaft:
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Während Amazon - wohl im Interesse der „Ruhe“ im Ökosystem - vorhandene Geräte weiter unterstützt, gilt, dass neue Gerätetypen nur noch bis zum 15. Januar „angemeldet“ werden dürfen. Für die „Zukunft“ setzt man stattdessen auf das Works With Alexa-Programm-detaillierte Dokumentation hierzu findet sich unter der URL https://developer.amazon.com/en-US/docs/alexa/smarthome/wwa-overview.html.
Armbian: Stabilitätsverbesserungen für verschiedenste Prozessrechner.
Das unter anderem in der tschechischen Republik vorangetriebene Armbian-Projekt hat sich im Laufe der letzten Jahre für viele Prozessrechner als Quasistandard etabliert. Wenige Stunden vor dem 24. schickte das Armbian-Entwicklerteam eine Meldung, die über diverse Stabilitätverbesserungen und Unterstützung für den Raspberry Pi 5 berichtet:
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Weitere Informationen dazu finden sich in den zu den jeweiligen Prozessrechnern gehörenden Unterseiten von https://www.armbian.com/. Die für den Raspberry Pi fünf vorgesehene Seite findet sich beispielsweise unter der URL https://www.armbian.com/rpi5b/, und präsentiert sich zum Zeitpunkt der Drucklegung wie in der Abbildung gezeigt.

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Amazon und STMicroelectronics: Demo für cloudbasiertes ML-System.
Im Rahmen des Umstiegs auf ThreadX bzw. Azure RTOS die man im allgemeinen davon aus, dass die bisher starke Partnerschaft zwischen STMicroelectronics und Amazons FreeRTOS-Sparte eher kurz als fern der Vergangenheit angehört. Diesbezüglich gab es sogar Ankündigungen, die den „U5“ als letzten voll mit FreeRTOS unterstützten STM-Controller bezeichneten. Nun gibt es stattdessen ein neues ML-System, das AWS und die SGS Thomson-Technologien kombiniert. Spezifischerweise kommt die in der Abbildung gezeigte Infrastruktur zum Einsatz.

Bildquelle: https://blog.st.com/aws-stm32-ml-at-the-edge-accelerator/.
Eine „tiefergehende“ Beschreibung findet sich unter der Quelle. Interessant ist vor allem die Erwähnung des STM32-Model Zoo: ein von Nokia RDP inspirierter „Clouddienst“, der die probeweise Ausführung von in AI Studio generierten ML-Modellen auf verschiedensten Hosts erlaubt. Sinn des Systems ist dabei die „Abschätzung“, wie ein realer Mikrocontroller mit der vom jeweiligen Modell generierten Rechenlast zurechtkommen wird.
Arduino Cloud: Überwachung der Verbindungshistorie.
Arduino scheint den offiziellen Instagram-Kanal seit einiger Zeit als Hauptmedium zum Ankündigen neuer Funktionen der unter Beitrag "Arduino IoT Cloud – IoT-Clouddienst ohne MQTT" im Detail beschriebenen Cloud-Umgebung zu benutzen. Unter https://www.instagram.com/arduino.cc/reel/C1KJ3XPgpdg/?hl=en findet sich nun ein Demonstrationsvideo, dass die Nutzung einer als die Device Status History bezeichneten Funktion illustriert. Im Grunde genommen handelt es sich dabei um ein Feature, bei dem die Arduino-Cloud „permanent“ mitloggt, ob das jeweilige Device mit ihr verbunden ist. Der Cloud-Verbund-Administrator bekommt dann eine einfach zu nutzende grafische Übersicht der Verbindungs- und Verbindungsverlustereignisse.
IAR: Version 9.5 verfügbar.
Vom „Piratenschiff der Compiler“ gibt es Neuerungen: wenige Stunden vor dem Beginn der Weihnachtsfeiertage wurde die Version 9.5 des Produkts für ARM-MCUs auf den Markt gebracht. Sie bringt - neben Unterstützung für ARM Virtual Hardware - eine Gruppe anderer Neuerungen:
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Die Release Notes, die einen „Gesamtüberblick“ der neuen Funktionen präsentieren, finden sich unter der URL https://netstorage.iar.com/FileStore/STANDARD/001/002/822/arm/doc/infocenter/readme.ENU.html?_gl=1*1qcw94c*_ga*MTMyMzY2NDQxMC4xNzAzNDM3NDQx*_ga_188RPRDB6V*MTcwMzQzNzQ0MC4xLjEuMTcwMzQzODM5MC4wLjAuMA...
SDCC: Release Candidate eins von Version 4.4.0 erschienen.
Neuigkeiten gibt es auch vom Compiler-Oldie SDCC. Wie unter Beitrag "SDCC 4.4.0 Release Candiate 1" angekündigt, steht nun der erste Release Candidate der Version 4.4 zum Download zur Verfügung. Der Releasemanager verspricht die folgenden Neuerungen und Verbesserungen:
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Im Hintergrund wurden seine Aussage nach außerdem „verschiedene“ Verbesserungen und Stabilität-Erhöhungen durchgeführt, um die in Version 4.3.0 eingeführten neuen Features auch in Randfällen “robuster“ funktionieren zu lassen.
OMICRON Labs: News vom Nachfolger des Bode 100
Gerüchte über einen Nachfolger des in Österreich entwickelten Impedanzanalysators Bode 100 kursieren seit einiger Zeit. In der vor wenigen Tagen versendeten Weihnachtskarte findet sich nun der in der Abbildung gezeigte Hinweis…

Bildquelle: OMICRON Labs-Newsletter



