Die Arduino-Cloud wurde vor wenigen Tagen mit einem AI-Assistenten ausgestattet. Dieser Artikel führt einige Experimente durch, um dem System auf den Zahn zu fühlen.
Einrichtung und Nutzung
Der AI Assistant lebt derzeit ausschließlich in der Arduino Cloud. Erste Amtshandlung ist das Besuchen der URL https://cloud.arduino.cc/download-agent/ unter Nutzung von Google Chrome (mit FireFox traten in Tests des Autors Probleme auf). Die Webseite liefert daraufhin ein natives Programm, das sich um die Weiterleitung angeschlossener Arduinos an den Webdienst kümmert. Wer den Installationsprozess en Detail sehen möchte, findet unter https://youtu.be/b49oNJLizGI ein Video auf Basis der hier besprochenen Prozedur.
Erzeugung einer Sinusschwingung
Ob der Verwendung eines Arduino Uno R4 WiFi bietet sich die Ansteuerung des DA-Wandlers an. Als Anfrage dient der folgende Prompt:
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Lohn der Mühen ist das Aufscheinen des in der Abbidung gezeigten Steuerelements. Neben dem Kopieren des Codes ist es auch möglich, die Rückmeldung direkt in das geöffnete Fenster zu platzieren.

Bildquelle: Autor
Der generierte Code ist folgender – interessant ist, dass für die Frequenzbestimmung auf einen anzuschließenden Rheostaten zurückgegriffen wird:
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Ein Kompilationsversuch scheitert aufgrund des nicht korrekten Headers und einigen Fehlern in der Parametrierung der Methoden. Interessant ist, dass die Fehlerbehebung durch den AI-Assistenten komplett danebenschiesst.

Bildquelle: Autor
Die eigentliche Behebung erfolgt durch minimale Eingriffe im generierten Code:
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Lohn der Mühen ist das in der Abbildung gezeigte Programmverhalten.

Bildquelle: Autor
Ausgabe eines Strings am LED-Matrixdisplay
Das Vorhandensein der LED-Matrix auf dem R4 WiFi animiert im nächsten Schritt zu folgendem Prompt:
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Diesmal generiert der AI-Assistent folgenden Code, der sich wie gewohnt integrieren lässt:
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Diesmal ist das Programm zwar kompilierbar, zeigt aber – wie im Foto ersichtlich – nicht den korrekten String am Display an.

Bildquelle: Autor
Zur Behebung empfiehlt sich die Nutzung des unter https://ledmatrix-editor.arduino.cc/ bereitstehenden Matrix-Editors, der – wie in der Abbildung gezeigt – eine WYSIWYG-Realisierung der anzuzeigenden Elemente erlaubt.

Bildquelle: Autor
Die Korrektur beschränkt sich abermals auf das Anpassen einiger Konstanten im Code:
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Lohn der Mühen ist nun das Erscheinen des korrekten Strings.

Bildquelle: Autor
Zusammenfassung und Bewertung
Wie viele andere AI-Assistenten gilt auch im Fall der Arduino-AI, dass das System vor Allem als “Helfer zur Literaturrecherche” nützlich ist. Wer sich mit der Arduino-Umgebung prinzipiell auskennt, kann sich Literaturrecherche ersparen. Massenkündigungen von Elektronikern dürften derzeit indes ausgeschlossen sein.





