RISC/V ist bei Nordic Semiconductor und NXP am Vormarsch, während Siglent eine SMU ankündigt. Arduino teasert für die EmbeddedWorld eine neue Platine, Geehy zeigt einen für Motorsteuerung optimierten Microcontroller. Was es am Ende des Monats sonst Neues gibt, zeigen wir hier.
Siglent SMM3000X – SMU a la Siglent
SMUs waren bisher ein Teil des Messtechnik-Markts, der - zumindest im Allgemeinen - asiatischen Spezialisten und den etablierten amerikanischen Herstellern vorbehalten war. Vor der Embedded World verschickt Siglent eine Pressemeldung, in der man die erste hauseigene SMU ankündigt.

Bildquelle: Siglent.
Zu den sonstigen Spezifikationen äußert man sich unter der URL https://www.siglenteu.com/news-article/siglent-launches-smm3000x-series-source-measure-unit/ nach folgendem Schema:
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SeeedStudio – 4.4GHz-VNA mit sieben Zoll großem Touchscreen
Die Weiterentwicklung im Bereich der Metrologie zeigt sich auch beim NanoVNA: Was einst als „primitive STM32-Applikation“ mit resistivem Touchscreen verfügbar wurde, gibt es mittlerweile auch mit kapazitivem, 7 Zoll großem Touchscreen.

Zu den sonstigen Daten des mit rund 400 US-Dollar vor Versand nicht sonderlich teuren Produkts vermeldet man im Hause SeeedStudio dann folgendes:
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Tristan: RISC/V-IP a la EU
Die quelloffene ISA RISC/V scheint nun auch die Aufmerksamkeit der EU erregt zu haben. In Zusammenarbeit mit der zu Eclipse gehörenden Open HW Foundation lanciert man ein als Tristan bezeichnetes Projekt, dass das Anbieten von schlüsselfertigen IP-Blöcken auf RISC/V-Basis zum Ziel hat.

Bildquelle: https://tristan-project.eu/
In der unter der URL https://newsroom.eclipse.org/news/announcements/openhw-foundation-unveils-first-industry-ready-risc-v-ecosystem-advance-european?mc_cid=fa1e893470&mc_eid=6e331a2fae einsehbaren Ankündigung beschreibt man die Initiative dann nach folgendem Schema:
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Interessant ist außerdem, dass sich eben da auch eine Wortmeldung aus dem - normalerweise streng im ARM-Lage verordneten - Hause NXP finden lässt. Spezifischerweise vermeldet man Folgendes - ein Schelm, wer daran denkt, dass man im Hause NXP hier am Mantel der EU-Kommission reitend eine „Lizenzkosten-Reduktion im Hause ARM“ zu erzwingen sucht:
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PicoScope: bald mit nativer Unterstützung für ARM-Hosts.
Im Hause PicoScope nutzt man den „PC“ seit jeher als Basis für die Ausführung von Decoder und Co. Aus der Logik folgt, dass eine „effizientere“ Ausnutzung der PC-Ressourcen direkt zu einer besseren Usability beiträgt. In einer vor wenigen Stunden an die Nutzerschaft versendeten Meldung verkündet man nun - wie in der Abbildung gezeigt - die Intention, auf ARM-Prozessoren basierende Workstations fortan vollständiger unterstützen zu wollen.

Bildquelle: PicoTech.
Arduino: Ankündigung von neuem Produkt für Embedded World.
Die Kunst des „strategischen Leakings“ scheint endgültig im Elektronik-Bereich angekommen zu sein. Unter der URL https://blog.arduino.cc/2026/02/27/find-out-whats-arduinos-big-news-at-embedded-world-2026/ findet sich die folgende Ankündigung aus dem Hause Arduino, die die „vor-Vermeldung“ von auf der Embedded World zu zeigenden Neuerungen zum Thema hat:
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Nordic Semiconductor: Mehr Informationen zum RISC/V-Coprozessor im NRF54L.
Per se ist der Nachfolger von Nordics Evergreen-Bluetooth-SOC keine wirkliche Newsmeldung mehr wert. Interessant ist indes die unter der URL https://devzone.nordicsemi.com/nordic/nordic-blog/b/blog/posts/introducing-the-risc-v-coprocessor-of-the-nrf54l-series erschienene Meldung, in der der Chip-Hersteller über das „interne Verhalten“ des auf RISC/V-Technologie basierenden ULP-Coprozessors informiert:
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Auch hier gilt, dass jede Person als Schelm zu sehen ist, die davon ausgeht, dass man im Hause Nordic Semiconductor eine „Senkung der ARM-Lizenzgebühren“ wirtschaftlich begrüßen würde.
Canonical zur Zukunft von RISC/V.
Zu guter Letzt - dann wollen wir das Thema RISC/V sein lassen - sei noch auf die unter der URL https://ubuntu.com//blog/canonical-and-ubuntu-risc-v-a-2025-retro-and-looking-forward-to-2026 bereitstehende Veröffentlichung aus dem Hause des Ubuntu-Herstellers Canonical hingewiesen. Neben einem Rückblick auf die Arbeiten im Bereich RISC/V findet sich die folgende Passage, die über die Zukunftsaussichten der Linuxdistribution im Bezug auf die quelloffene ISA informiert:
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Espressif: Vermeldung von Fehlern im ESP32-C5.
Der „FehlerTeufel“ macht auch vor Espressif Systems nicht halt. In einem vor wenigen Stunden veröffentlichten Beratung verkündigen die Chinesen die folgende Fehlerliste, die den vergleichsweise neuen ESP32-C5 betrifft:
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CNX-Software berichtet unter der URL https://www.cnx-software.com/2026/02/28/esp32-c5-bug-advisory-identifies-and-fixes-psram-and-sleep-coexistence-issues/ detailliert über Mitigationsmaßnahmen. Im „Allgemeinen“ gilt allerdings, dass die Behebung dieses Problems keine neue Hardware voraussetzt - wer seine ESP_IDF-Version aktuell hält, wird über kurz oder lang mit einem Software-Workaround für diese Fehler versorgt werden.
Geehy G32M3101 – neuer Motor-Kontroll-Mikrocontroller
Für die Motorsteuerung spezialisierte Mikrocontroller sind per se keine wirklich neuen Produkte. Im Hause Geehy gibt es nun eine neue MCU, die - derzeit nur in Form eines YouTube-Videos angekündigt - durch sehr hohen Integrationsgrad zu beeindrucken sucht. Unter anderem gibt es einen am Chip integrierten LDO, der anscheinend aus der Motorspannung die für die MCU-Versorgung relevante Spannung zu generieren sucht.

Einige weitere relevante Screenshots des Videos finden sich dann im folgenden.

Bildquelle, alle: https://www.youtube.com/watch?v=OoIwgP_reNg
ESP_IDF-Komponente zur Verarbeitung von GPIO-Knöpfen.
Die Interaktion mit Tasten ist ein in der Praxis häufig unterschätzte Teil der Elektronik. Im Hause Espressif bietet man nun eine ESP_IDF-Komponente an, die auf diese Aufgabe spezialisiert ist.

Bildquelle: https://developer.espressif.com/blog/2026/02/component-introduction-button/
Zu den „sonstigen“ Leistungsdaten vermeldet man dann folgendes:
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KERAFOL GFL3055 – neuer Gapfiller
Der Thermalmanagement-Spezialist KERAFOL - wir berichteten in der Vergangenheit immer wieder über die verschiedenen Produkte des Unternehmens - kündigte vor wenigen Tagen eine „neue“ Chemie an, die insbesondere für die Bedürfnisse von mit Topside-Kühlfähigkeit ausgestatteten Halbleitern optimiert ist. Spezifischerweise handelt es sich um einen „isolierenden Gapfiller“, der nach folgendem Schema mit stark verbesserten thermischen Eigenschaften aufwartet:
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Semtech x Murata – Tanz um Abkündigungen
Wer eine Wefze als Lebensgefährtin hat, muss sich nicht über Konzerte wundern. Ähnliches gilt im Bereich der passiven Komponenten, wenn man auf Murata setzt - die Japaner haben die 2018 geltende MLCC-Krise verursacht, und scheinen daraus nichts gelernt zu haben. In einem vor wenigen Stunden an die Community verschickten Newsletter berichtet der LoRa-Standardisierer Semtech nach folgendem Schema über Probleme, die durch die Abkündigung passiver Komponenten aus dem Hause Murata verursacht wurden:
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Lesestoff: zum Ende des Future Combat Air System
Das 2017 gestartete Kampfflugzeug-Projekt Future Combat Air System ist nach dem Ausstieg Westdeutschlands mehr oder weniger am Ende. Unter der URL https://carnegieendowment.org/europe/strategic-europe/2026/02/taking-the-pulse-can-european-defense-survive-the-death-of-fcas finden sich einige – Amerika-zentrische- Meinungen von Experten, die auf die „Zukunft der europäischen Rüstungsindustrie“ schielen.
Lesestoff, zur Zweiten - Verformung von PLA-Drucken mit heißem Wasser.
Die Nachbearbeitung von an sich fertigen 3-D-Drucken ist seit jeher ein Thema: Ob der vergleichsweise geringen Schmelztemperatur ist PLA in diesem Bereich immer interessant. Unter der URL https://3druck.com/diy/youtuber-verformt-3d-gedruckte-pla-teile-mit-heissem-wasser-55154089/ findet sich nun eine Zusammenfassung von Experimenten, die die „Umformung“ fertiger PLA-Drucker unter Nutzung eines Heißwasser-Bades zum Thema hatten.








