Obwohl RISC/V-basierte Mikrocontroller immer mehr Boden gutmachen, ist der Gutteil nach wie vor ARM-basiert. Zum geplanten Börsengang der Limited gibt es neue Informationen. Außerdem hat sich Espressif zu den Kosten von ZeroCode geäußert, während GigaDevice ISO 26262-Zertifikation erreicht. Ein weiterer Neuigkeiten-Round-Up aus dem Mikrocontrollerbereich.
ARM: Zielbewertung sinkt, während sich die ersten Kauf-Interessenten anstellen.
Obwohl die offizielle Ankündigung des Verkaufspreises erst für den 13. September geplant ist, berichten angelsächsische Wirtschaftsmedien schon darüber, dass Masa Son seine gewünschten Einnahmen wahrscheinlich nicht erreichen dürfte und den „Plan-Wert“ von ARM bereits zu reduzieren beginnt. The Guardian berichtet spezifisch über folgendes:
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Interessant ist außerdem, dass SoftBank auch nach dem Börsengang die „Kontrolle“ über ARM behalten möchte - manche Medien berichten sogar darüber, dass auch das Softbank nur rund 10 % der Gesamt-Aktienanteile in den Markt werfen wird.
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ARM: bestehende Lizenznehmer sollen kaufen
Die von einigen Kommentatoren im vorhergehenden Artikel zur Thematik angestellte Vermutung, das Softbank vor allem vorhandene Lizenznehmer zur Kasse bitten möchte, bestätigt sich interessant ist daran, dass Amazon - das Unternehmen war einst immer wieder in Gerüchte verwickelt, Interesse an ARM zu haben - für die „diesmalige“ Börsengangs-Runde explizit angekündigt hat, kein Geld investieren zu wollen. Ein weiterer Investor dürfte Intel sein – TomsHardware vermutet unter https://www.tomshardware.com/news/intel-confirms-arm-investment-arm-and-risc-v-is-where-the-volumes-are als primäre Motivation für die Ausgaben das Aufstocken der Rolle im Chip-Foundry-Markt:
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CNBC berichtet derweil, dass Apple seine Patentlizenz mit ARM bis 2040 verlängert hat – mehr spezifische Informationen hierzu gibt es indes noch nicht.
GigaDevice: ISO 26262-Zertifikation erreicht
Im Automotive-, aber auch in anderen Einsatz-Feldern gilt, dass ISO 26262-zertifizierte die Zertifikation des Endprodukts erleichtern. GigaDevice kündigte nun - allerdings nur auf der chinesischen Nachrichtenseite - an, dass das Unternehmen nun ISO-zertifiziert ist:
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Obwohl der Fokus der Automotive-Pressemitteilung auf ARM liegt, ist offensichtlich, dass auch eine RISC/V-Variante möglich wäre - dies dürfte wohl vor allem davon abhängen, „wie“ die Chips im Rahmen des Börsengangs auf den Tisch fallen werden.
Arduino vertieft Partnerschaft mit AWS
Arduino klarifiziert derweil die hauseigene Plattform-Strategie im Bezug auf Cloudanbieter: in der unter https://blog.arduino.cc/2023/08/31/arduino-and-aws-team-up-to-bridge-hardware-and-cloud-for-business/ bereitstehenden aus Ankündigung vermeldete Arduino unter anderem, dass die Arduino Cloud “von Stunde Null an“ unter Nutzung von Amazon AWS entstand.

Bildquelle: https://blog.arduino.cc/2023/08/31/arduino-and-aws-team-up-to-bridge-hardware-and-cloud-for-business/
Langfristig plant man engere Zusammenarbeit mit der Cloud Service-Sparte; unter anderem zur „einfacheren“ Bereitstellung von Cloud-Lösungen für Unternehmen. Ausdruck dieser vertieften Kooperation ist, dass Arduino dem AWS-ISV-Programm beitritt. Außerdem sind zwölf Geräte im Prozess zur AWS Device-Qualifikation - dabei handelt es sich um von Amazon für gut befundene IoT-Hardware, die sich dann vereinfacht in die Cloud-Services des Buchanbieters integrieren lässt.
Linux-Kernel 6.6 verbessert RISC/V-Unterstützung.
Während RISC/V-Mikrocontroller-insbesondere in Neudesigns, oder aber in mit „bekannten“ Peripheriegeräten aufgebauten Varianten wie dem GD32VF103 schnell Design Wins erreichen können, waren Erfolge im Bereich der „großen“ Systeme bisher eher schwierig. Das liegt nach Ansicht des Nachrichten-Autos unter anderem daran, dass die etablierten Betriebssysteme (Windows und Linux) dieser neuartigen ISA bisher nur vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit widmeten. Mit Version 6.6 stehen, wie in der Abbildung gezeigt, verschiedene Neuerungen bzw. Erweiterungen an.

Bildquelle: https://lore.kernel.org/lkml/mhng-d12081f2-1ff7-4f68-b320-f3aa5c458365@palmer-ri-x1c9/
Der im Allgemeinen gut informierte Nachrichtendienst Phoronix berichtet unter https://www.phoronix.com/news/RISC-V-Linux-6.6 darüber, dass die Linux-Entwickler daran arbeiten, AMD GPU-Code in einer RISC-Variante zur Verfügung zu stellen – dies erleichtert die Nutzung von AMDs GPUs wesentlich.
GoWin: Arbeiten an RISC/V-Kern im FPGAs schreiten voran.
Freunde der FPGAs mit integriertem Mikrocontrolle“ bekommen bald eine Alternative. Nach Ankündigungen im März berichtet NewElectronics nun darüber, dass der als GW5AST-138 bezeichnete FPGAs einen aus dem Hause Andes bereitgestellten Kern mitbringt:
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Espressif – Informationen zu den Kosten des Matter-Gerätegenerators
Die unter Beitrag "Neues RTL-SDR-Dongle, Matter-Gerätegenerator von ESP32 und andere Funknachrichten" versprochene Anfrage wurde von Espressif mittlerweile beantwortet. Das Erhalten eines Prototyps wurde nach wie vor nicht bepreist, für die “Serienproduktion” gibt es nun aber offizielle Angaben:
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