B125C35A KBPC Kühlen

OP #1751041
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Hallo,

Ich möchte in meinem Netzteil einen Gleichrichter von Reichelt benutzen:
http://www.reichelt.de/?ARTICLE=4608;PROVID=1024
Das ist ein Metallvollbrückengleichrichter im KBPC Gehäuse.
Leider steht in dem Datenblatt nichts über Temperaturkoeffizienten und 
Kühlbleche. Muss ich den überhaupt kühlen? Es handelt sich um 24V bei 
maximal 5 Ampere.

Viele Grüße
Sebihepp
OP #1751074
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Andrew Taylor schrieb:
>Sebastian Hepp schrieb:
>> Muss ich den überhaupt kühlen
>
>Bei einer Umgebungstemperatur bis 30 Grad Celsius nicht. Darüber wäre es
>anzuraten.
>
>Für Kühlbleche, Kühlkörper: Es gelten die gleichen Berechnungschemen wie
>bei Transistoren.
>Grobe Annäherung für die Verlustleistung weißt Du ja: Strom [A] mal 1.4V
>.
Ja, die Annäherung U*I kenne ich. Und laut Datenblatt fällt bei 
Maximalstrom maximal 1.1V an dem Gleichrichter ab. Aber mit welchem 
Temperaturkoeffizienten muss ich rechnen? Als Kühlkörper würde ich gerne 
einen SMD-IC-Kühler mit 18K/W verwenden. Dieser passt ziemlich genau auf 
den Gleichrichter drauf. Im fertigen Gehäuse wird auch ein Radiator 
drinn' sein. Das sollte die Umgebungstemperatur niedrig halten und für 
genug Frischluft sorgen.
Gast #1751142
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Sebastian Hepp schrieb:
>> Aber mit welchem
>> Temperaturkoeffizienten muss ich rechnen?

http://wohnen.pege.org/2005-photovoltaik/temperaturkoeffizient.htm
mit einem postiven, so 2mV/C°. Ist, glaube ich, bei Silizium so.

Du meinst sicher den Wärmeübergangswiderstand, oder?
der Liegt bei unter 2K/W

ausm Datenblatt vom HERSTELLER:
-------------------------------
Wärmewiderstand Sperrschicht – Gehäuse
RthC < 2.0 K/W
#1751168
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>Ja, die Annäherung U*I kenne ich. Und laut Datenblatt fällt bei
>Maximalstrom maximal 1.1V an dem Gleichrichter ab. Aber mit welchem

Dann sind's 2,2V, mit denen Du rechnen mußt, denn die 1,1V sind pro 
Element (Dioden), und immer zwei Dioden sind pro Halbwelle beteiligt. 
Ist aber je nach Strom unterschiedlich - das DB hat ja ein Diagramm mit 
der Abängigkeit Uf von If.
Falls noch Siebelkos dahinter kommen, muß man mit einem höheren 
effektiven Strom rechnen, als was Du beim Verbraucher letztendlich 
anvisierst.
OP #1751170
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Axel Rühl schrieb:
>Du meinst sicher den Wärmeübergangswiderstand, oder?
>der Liegt bei unter 2K/W
Genau den meinte ich. Sorry für die Verwechslung. ^^
Diesen Wert habe ich bei Reichelt nirgends gefunden, auch nicht in dem 
Datenblatt. Also vielen Dank für deine Antwort.

Viele Grüße
Sebihepp
#1751519
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Dennoch paßt da irgendwas nicht mit den Überlegungen  der 
Vorwärtsspannung. Ich habe es hier mit dem 10A Typ aufgebaut, und komme 
bis 5,5A rein ohmsche Last ohne Kühlkörper aus.

Wären es wirklich 11W wie oben der TO schreibt, dann wäre der 
Gleichrichter in freier Luft längst überhitzt.

Es muß daher weniger Pv sein.
#1751704
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>Dennoch paßt da irgendwas nicht mit den Überlegungen  der
>Vorwärtsspannung. Ich habe es hier mit dem 10A Typ aufgebaut, und komme
>bis 5,5A rein ohmsche Last ohne Kühlkörper aus.

Naja - so ein dicker Batzen hat auch viel Oberfläche. Wenn schon ein 
TO220 2W erlaubt (ok, dann glüht der Chip je nach Rjc schon irgendwas um 
die 150°C), dann kann so eine fette Brücke wohl auch ein mehrfaches 
davon.
Auch grad mal einen Test gemacht mit einer B80/70-25 von Fagor mit 5A. 
Da kommt sogar eine Schnapszahl zustande ;-) - 2,22V (wird natürlich 
niedriger, je wärmer es wird). War der Einfachheit halber Gleichstrom.
Ich hab' das Ding natürlich wie eine normale Graetz-Brücke beschaltet, 
also Strom durch 2 Dioden. Ausgang kurzgeschlossen, dann sieht das 
Netzteil diese 2,22V. Wird schon ordentlich heis, wenn man paar Minuten 
wartet - so heis wie ein kochender Top Wasser allemal (dann habe ich 
aufgehört - stieg ja noch weiter)

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