HP/Agilent/Keysight 6632B was taugen die dinger?

#4047855
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Qualitativ hochwertig, stabil und zuverlässig.

Aber primär für den Betrieb in Racks, automatisierten Testanlagen etc. 
gedacht. Daher nen paar Nachteile beim Einsatz im Labor:

- Groß und sperrig
- Ausgänge normal nur hinten, vorne gibt es als Option, findet man aber 
nur selten
- Ausgänge vorne kann man aber selber mit etwas Geschick nachrüsten
- laut

Mir wäre der Platz im Regal zu wertvoll, da würde ich lieber mehr 
ausgeben um ein kleineres Netzteil zu bekommen. Aber wenn der Platz kein 
Thema ist, dann ist das sicher ein sehr gutes Netzteil.
Gast #4047879
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was ist der unterschied zwischen den HP/Agilent/Keysight modellen. Neu 
kostet es 2600 Euro bei eBay bekommt man für 650Euro das HP das Agilent 
hab ich nicht gefunden und das Keysight gibt es nicht gebraucht.

So wie ich verstanden habe, ist es ein 2 Quadranten Netzgerät 
(Source/Sink). Stimmt das?
#4047888
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Jan R. schrieb:
> was ist der unterschied zwischen den HP/Agilent/Keysight modellen. Neu
> kostet es 2600 Euro bei eBay bekommt man für 650Euro das HP das Agilent
> hab ich nicht gefunden und das Keysight gibt es nicht gebraucht.

beim Singer soll das Teil 260,- € kosten. Sollte das beim Singer soviel 
günstiger sein als woanders?

http://www.helmut-singer.de/stock/-309150288.html

> So wie ich verstanden habe, ist es ein 2 Quadranten Netzgerät
> (Source/Sink). Stimmt das?

ja, sowohl Quelle als auch Senke und immer bis 5 A.

Micha
Gast #4047952
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Hallo,

so richtig schlau wurde ich aus dem Manual nicht. Wie funktioniert das 
Sink denn? Kann ich zum Beispiel meinen Schaltregleraufbau mit definiert 
x A belasten oder stellt man eine konstante Spannung am 6632b ein und es 
fliesst dann halt bei größerer Spannung außen ein Strom in das 6632B?
Zweiteres wäre als echter Ersatz für eine elektronische Last dann ja nur 
bedingt brauchbar.

Lg Tom
Gast #4047969
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Ich verstehe die Anleitung so, das man nur die Spannung einstellen kann. 
Somit wir das Netzteil bis zum maximal eingestellten Strom versuchen im 
CV Modus zu bleiben. Die Spannung sollte aber auch auf 0V einstellbar 
sein und das Netzteil den maximal eingestellten Strom als Senke ziehen. 
Und zur maximalen Spannung gilt laut Handbuch: "If you attempt to 
operate the dc source beyond its output ratings, the output of the unit
will become unregulated. This is indicated by the UNR annunciator on the 
front panel." Ich habe aktuell kein Gerät hier um die Funktion zu 
testen.
#4047982
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Ich hab ein Gerät aus der Serie, das bis 100V und 1A. Ist, glaub ich das 
34er.
Wenn man das als Senke betreibt arbeitet es die Angelegte (Akku)Spannung 
bis auf die am Display eingestellte Spannung herunter und geht dann in 
Spannungsregelung über.
Wie hoch Du Schadfrei über die 20V des 6632 gehen kannst weis ich dir 
leider nicht.

www
Gast #4048990
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Hendi schrieb:
> Ich denke ab dem erreichen der OVP leitet der Thyristor .
>
> Keine gute Idee, Geräte außerhalb der Spezifikation zu nutzen. Habe
> mehrere aus der Familie zuhause und auf der Arbeit. Zufrieden damit.

Hab mir auch mal nen Schaltplan angeschaut, soweit ich verstehe Zündet 
der Thyristor beim überschreiten der Positiven Rail.

Wie Detektoren das netzgerät eigentlich den gezündeten Tyrystor? Oder 
muss man das Netzgerät abschalten um ihn wieder zu sperren?
Gast #4049372
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@JanR:

Ich habe es gerade nicht aufgebaut - ich versuche mir anzugewöhnen 
unbenutztes Zeug in den neuen Schrank zu stellen :)
OVP muss man tatsächlich durch Gerät ausschalten zurücksetzen, glaube 
ich. Vielleicht reicht auch Output off, ich erinnere mich nicht mehr so 
genau. Hab das nur einmal geprüft. Die Auslösung der Crowbar erfolgt 
auch durch Messen und Steuerung, es gibt eine "OVP Kalibrierung", hat 
wahrscheinlich auch etwas längere Ansprechzeit als analoge Crowbar. Und 
man kann den OVP-Ansprechwert einstellen - normalerweise etwas oberhalb 
dessen was das Gerät als AUsgangsspannung kann (Bei mir max. ca. 20,4V 
und 22,X V OVP), aber kann es auch statt als Netzteil- als Schutz für 
den Verbraucher einstellen.

Die Betriebsspannungen sind wImre ca. +40 und -40V bei 6632, ich denke 
spätestens wenn diese Werte überschritten werden wird es unschön.
Gast #4051300
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habe das ding bekommen und der RS232 am 6632b ist leider eine Männliche 
buchse. bei meinen Anderen Programmierbaren Netzgeräten, immer weiblich. 
wo bekomme ich ein Kabel weiblich auf weiblich her, warum hat das blöde 
ding nen Männlichen stecker?
Moderator Persönliche Seite #4051378
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Jan R. schrieb:
> wo bekomme ich ein Kabel weiblich auf weiblich her,

Tante Reichelt?  Zumindest gab's da früher sowas.

> warum hat das blöde
> ding nen Männlichen stecker?

Vielleicht ist es ja ein ordentliches DCE (Data Computing Equipment),
dafür gedacht, ein Modem anzuschließen?  Dann bräuchtest du auch noch
ein so genanntes Nullmodem, aber auch das gibt's bei R (ein einfacher
Zwischenstecker).

(Ich hab's nie über RS-232 benutzt, immer nur GPIB.)

Jan R. schrieb:
> verbruacht das Netzgerät über 100W ohne dass was dranhängt

Die sollte man irgendwo als Wärme spüren …  Aber du hast auch
Wirkleistung gemessen, ja?  Nicht, dass das nur Blindstrom ist.
Gast #4051473
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Jörg Wunsch schrieb:
> Jan R. schrieb:
>> ja die spürt man hinten. der luftstrom wird warm.
>
> Sollte im Leerlauffall nicht so sein.
dachte ich auch, wenn das netzgerät an ist, der output aber aus, 
verbraucht es 30W ist der output an aber keine last, 130W unter vollast 
sind es laut Agilent 250W dabei die Ausgangsleistung bei 100W liegt. Bei 
Vollast, liegt die Railspannung aber garnichtmehr soweit weg von 20V, 
könnte es also sein, dass die 100W normal sind. Eine innere last 
orgendwas, denn ich wüsste auch nicht was kaputt sein soll. funktioniert 
ja alles.
>
>> Sicher Nullmodem? Oder geht auch normales?
>
> Keine Ahnung, RTFDoku.
Gast #4051897
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Soweit ich weiß ist der Querstrom recht hoch, um schneller Regeln zu 
können. Für Geräte ohne Sink-Fähigkeit wird auch ein sog. 
Bleeder-Transistor nahe des aktiven Bereichs betrieben um ggf. den 
Ausgangskondensator schnell zu entladen.
Gast #4053410
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ghl schrieb:
> Soweit ich weiß ist der Querstrom recht hoch, um schneller Regeln zu
> können.

Da ist was dran. Mein olles HP6269B nimmt ohne Last die Ausgangsspannung 
spontan mit der Drehbewegung des Potis zurück während die des EA760100 
sanft herunterläuft.
Gast #4053528
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ghl schrieb:
> Soweit ich weiß ist der Querstrom recht hoch, um schneller Regeln zu
> können.

Sowas habe ich mir gedacht.

>Für Geräte ohne Sink-Fähigkeit wird auch ein sog.
> Bleeder-Transistor nahe des aktiven Bereichs betrieben um ggf. den
> Ausgangskondensator schnell zu entladen.

Naja aber unterhalb des Aktiven bereichs fließt ja nichts.
Gast #4080855
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Hi,

ich muss mich nochmal melden. Also, wenn ich am Netzteil Bspw. 1,24V 
Einstelle, dann gibt es laut Klabriertem Agilent 34461A Multimeter 
1,2404V Aus. Stelle ich aber größere Spannungen ein z.b. 15V Dann zeigt 
das Multimeter 15,512V an. Die Abweichung, geht in eine nicht akzeptable 
weite.

Was ich noch dazu sagen muss, das integrierte "Messgerät" im Netzgerät 
zeigt 14,99V an. Wenn ich den Output ausschalte, kann man das Display 
des Netzgerätes, ja als Voltmeter verwenden. Schließe ich eine 5V 
Referenz an, zeigt das Multimeter 5,00..V an, das Netzgerät 4,999V Das 
passt also alles. Irgendwie gibt es eine Nichtlinearität. Hat jemand 
einen Tipp was man machen kann?
#4837766
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Gerd E. schrieb:
> Daher nen paar Nachteile beim Einsatz im Labor:
> - laut

Hallo Leute,

sorry das ich den Thread noch mal rauskram, aber ich überlege grad mir 
das 6633B zuzulegen und frage mich gerade wie laut ist denn laut?

Ist/Sind der/die Lüfter geregelt?

Hab z.B. auch n TDK-Lambda GEN100-15, würde ich nicht mehr missen 
wollen, aber bei dem sind die Lüfter ungeregelt und so laut das man es 
zumindest nicht im Dauerlauf betreiben möchte.

Daher suche ich was mit n bischen weniger Bums (aber min. 50V, 2A) mit 
2-Quadranten Betrieb was bezahlbar ist und dennoch wenn es geht 
zumindest Zimmerlautstärke nicht überschreitet ;-)

Frohe Festtage schon mal :)
Gast #4837973
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A/B ist bei HP entweder Tischgerät/Mobilgerät vs. Rackgerät oder eine 
aktualisierte Version. Bei letzteren ist es aber häufig so, dass B 
einfach nur die Revisionen der A-Version zusammenfasst, sprich ein 
B-Gerät hat garantiert die neueren Teile, während es bei A aufs Baujahr 
/ Servicegeschichte ankommt.
Gast #4939675
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Tom schrieb:
> Hallo,
>
> so richtig schlau wurde ich aus dem Manual nicht. Wie funktioniert das
> Sink denn? Kann ich zum Beispiel meinen Schaltregleraufbau mit definiert
> x A belasten oder stellt man eine konstante Spannung am 6632b ein und es
> fliesst dann halt bei größerer Spannung außen ein Strom in das 6632B?
> Zweiteres wäre als echter Ersatz für eine elektronische Last dann ja nur
> bedingt brauchbar.
>
> Lg Tom

Armin X. schrieb:
> Ich hab ein Gerät aus der Serie, das bis 100V und 1A. Ist, glaub
> ich das
> 34er.
> Wenn man das als Senke betreibt arbeitet es die Angelegte (Akku)Spannung
> bis auf die am Display eingestellte Spannung herunter und geht dann in
> Spannungsregelung über.
> Wie hoch Du Schadfrei über die 20V des 6632 gehen kannst weis ich dir
> leider nicht.
>
> www

Hi zusammen,

diese Beiträge irritieren mich ein wenig. Daher, bevor ich nen Fehlkauf 
mache, kann mir jemand der das Gerät kennt vielleicht noch mal 
bestätigen das das Stromlimit auch im Senkenbetrieb gilt? Sprich 
CC-CV-Entladung möglich ist?

Danke und schönes Wochenende.
Persönliche Seite #4940089
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Tom schrieb:
> Daher, bevor ich nen Fehlkauf
> mache, kann mir jemand der das Gerät kennt vielleicht noch mal
> bestätigen das das Stromlimit auch im Senkenbetrieb gilt? Sprich
> CC-CV-Entladung möglich ist?

Ja, das 6632B kann auch 5A senken.

Ob es das ist was Du suchst weiß ich nicht. Es hält die eingestellte 
Spannung einfach, egal in welcher Richtung daran gezogen wird.
#4940157
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Tom schrieb:
> Hi zusammen,
>
> diese Beiträge irritieren mich ein wenig. Daher, bevor ich nen Fehlkauf
> mache, kann mir jemand der das Gerät kennt vielleicht noch mal
> bestätigen das das Stromlimit auch im Senkenbetrieb gilt? Sprich
> CC-CV-Entladung möglich ist?
>
> Danke und schönes Wochenende

Hi

Beispiel:
Ich schließe einen 12V Akku so an, dass ich ihn laden könnte.
Dann stelle ich den Sollwert des Stromes auf 1A und den 
Spannungssollwert auf 9V ein.
Bei Zuschalten des Ausganges fließt ein Strom von 1A in das Netzteil bis 
der Akku auf 9V runter ist.
Stelle ich den Spannungssollwert dann wieder auf 12V wird mit 1A geladen 
bis 12V erreicht sind

Armin

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