Hi. Die Strompreise sind am explodieren.
Teilweise bei Neuverträgen schon über 60ct/kwh. Ausserdem soll die
Gefahr eines Blackout immer größer werden. Ich würde daher gerne einen
Stromerzeuger bauen, der 500 W Dauerleistung abgeben kann, um meine
Grundlast zu versorgen.
Ich würde dazu Gabelstapler Akkus verwenden und einen Wechselrichter.
Sind die aus dem Campingzubehör 24/7 geeignet?
Dazu würde ich gerne ein paar Solarpanels installieren sowie ein
Kleinwindrad.
Für den Winter würde ich gerne einen Moppel anschaffen, mit E-Start, der
die Akkus bei erreichen einer minimalen Spannung nachlädt.
Grossverbraucher sollen weiterhin wie über Netz betrieben werden, es
sollen nur die 24/7 Verbraucher und die Beleuchtung versorgt werden.
Hat jemand von euch sowas schonmal gebaut?
Timo schrieb:> Hi. Die Strompreise sind am explodieren.> Teilweise bei Neuverträgen schon über 60ct/kwh. Ausserdem soll die> Gefahr eines Blackout immer größer werden.
Woher stammen diese Fake News?
Meine Stadtwerke verlangen ab 1.1.2022 knapp 30ct pro kWh und einen
Grundpreis von knapp über 100 Euro.
Mein bestehender Vertrag ist sogar leicht preiswerter geworden.
Udo S. schrieb:> Timo schrieb:>> Hi. Die Strompreise sind am explodieren.>> Teilweise bei Neuverträgen schon über 60ct/kwh. Ausserdem soll die>> Gefahr eines Blackout immer größer werden.>> Woher stammen diese Fake News?
Sicherlich aus den üblichen Echokammern.
> Meine Stadtwerke verlangen ab 1.1.2022 knapp 30ct pro kWh und einen> Grundpreis von knapp über 100 Euro.> Mein bestehender Vertrag ist sogar leicht preiswerter geworden.
qed
Timo schrieb:> Für den Winter würde ich gerne einen Moppel anschaffen, mit E-Start, der> die Akkus bei erreichen einer minimalen Spannung nachlädt.
Und wenn der Sprit alle ist, dann zur Tankstelle.
Hat die dann Strom, um die Zapfsäulen zu betreiben?
Aber auch die private Spritbunkerung ist ein größeres Problem.
ciao
gustav
Timo schrieb:> Die Strompreise sind am explodieren.> Teilweise bei Neuverträgen schon über 60ct/kwh.
Dies ist gar nicht so abwegig, wie man in diesen Tagen aus den
Medien erfahren konnte:
Zwei kleinere supergünstige Stromanbieter hatten sich ganz offen-
sichtlich verkalkuliert. Sie stellten ganz einfach die Strom-
lieferung ein, freilich ohne ihre Kunden darüber zu informieren.
Die wurden nun automatisch wieder vom örtlich zuständigen EVU
beliefert. Da der nun für viel Geld Strom zukaufen muss, sollen
die besagten heftigen 60ct/kWh für sie als Neukunden zustande
gekommen sein.
Ich hab gerade bei Verivox wegen den Stromtarifen bei Neuverträgen
geschaut:
41 ct/kWh !
Sind zwar nicht 60 ct/kWh aber das ist trotzdem heftig. Und bald werden
die letzten Atom- und Kohlekraftwerke abgeschaltet, E-Autos geladen und
auf Wärmepumpen umgestellt.
Hi, die 66 Cent war der teuerste Tarif bei Verivox, es zeigt aber wo die
Reise hin geht. Hier bei den Stadtwerken kostet die kWh zur Zeit noch 28
Cent, ab Januar ca 35 Cent, wobei diese Preisanpassung schon ein halbes
Jahr alt ist.
Naja mit ein paar Panels reist im Winter nix.
Kleinwind ist schön anzusehen bringt aber kaum was. Außer deine
Grundlast liegt bei so 20 W.
Ob ich das billig Zeug nehmen würde wenn es 24/7 ohne Ausfall laufen
soll? Äh nein. Aber vielleicht hat meine 15 kW Insel andere Ansprüche.
Udo S. schrieb:> Woher stammen diese Fake News?
Bei uns aus der Zeitung, wo der lokale Grundversorger die Tarife für neu
in die Grundversorgung fallende Kunden offiziell bekannt gegeben hat.
Sind läppische 52Cent/kWh, plus Grundgebühr.
Oliver
Photovolaik mit Akkupufferung lohnt sich immer mehr. Nur die Politik
versteht es noch, das durch komplizierte Besteuerung zu verhindern. Aber
irgendwann werden einige Leute ihren Stromanschluss kündigen.
Timo schrieb:> Ich würde daher gerne einen Stromerzeuger bauen, der 500 W Dauerleistung> abgeben kann, um meine Grundlast zu versorgen.
500W?
FRITZ!Box, TV usw kannst Du bei einem großflächigem Blackout dann ruhig
abschalten! Ladegeräte für Smartphone brauchst auch nicht mehr.
Wichtig ist dann vielleicht noch die Kühltruhe und Heizung und bisschen
LED
Bei Treibstoffbevorratung bitte daran denken in Polen oder Tschechien
einzukaufen - denn deren Treibstoff hält sich wesentlich länger als das
BRD-Bio-Gepansche!
Walter K. schrieb:> 500W?>> FRITZ!Box, TV usw kannst Du bei einem großflächigem Blackout dann ruhig> abschalten! Ladegeräte für Smartphone brauchst auch nicht mehr.
FRITZ!Box 10W
PC mit Monitor 100W, bei Notebook entsprechend weniger
TV 100W
Handyladegerät (Schnelladegerät) 10W
Macht zusammen 220 W
Bleibt noch genug für Kühlscharnk und Beleuchtung übrig
Großflächiger Blackout bedeutet: kein Strom, kein Internet / Telefon,
kein Mobilfunk, da braucht man keinen PC mehr. Radio via UKW / MW und TV
über Satellit könnte noch eingeschränkt funktionieren. Krankenhäuser
sind noch beleuchtet solange der Diesel durch die Feuerwehr nachgefüllt
wird.
Dann brauchst Du nur Strom für den Kühlschrank und die Heizug,
Notbeleuchtung durch Kerzen / Teelichter.
Max schrieb:> Walter K. schrieb:>> 500W?>>>> FRITZ!Box, TV usw kannst Du bei einem großflächigem Blackout dann ruhig>> abschalten! Ladegeräte für Smartphone brauchst auch nicht mehr.>> FRITZ!Box 10W> PC mit Monitor 100W, bei Notebook entsprechend weniger> TV 100W> Handyladegerät (Schnelladegerät) 10W>> Macht zusammen 220 W> Bleibt noch genug für Kühlscharnk und Beleuchtung übrig
Nein, beim großflächigen Blackout wird es schlicht und einfach kein
Internet, kein Radio, TV und keinen Mobilfunk geben - deshalb brauchst
Du den Verbrauch dieser Geräte nicht zu berücksichtigen.
Übrigens genügt für den längeren Ausfall dieser Systeme in der BRD schon
das Hochwasser eines Baches - wie im Sommer in der Eifel zu beobachten
war!
> [..] da braucht man keinen PC mehr
Doch. Ich habe da noch genug Spiele, die sich offline spielen lassen und
werde sicherlich eine Menge Zeit dafür haben.
Mit Glück, von Frühjahr bis Herbst, kannst du deinen eigenen Strom so
halbwegs in ausreichenden Mengen produzieren. Hast aber das Problem,
dass eine recht große Akkuanlage die Nacht überbrücken muss, was immer
noch ziemlich kostenintensiv ist.
Im Winter sind alle Möglichkeiten, die eine Privatperson zur eigenen
Stromerzeugung hat, eher kurzfristiger Natur und nicht wirklich
günstiger, trotz hoher Strompreise.
... schrieb:> Ich hab gerade bei Verivox wegen den Stromtarifen bei Neuverträgen> geschaut:>> 41 ct/kWh !>> Sind zwar nicht 60 ct/kWh aber das ist trotzdem heftig. Und bald werden> die letzten Atom- und Kohlekraftwerke abgeschaltet, E-Autos geladen und> auf Wärmepumpen umgestellt.
Und gegen gewisse 'Reserven' auf Basis Erdgas wird aus manchen
Richtungen massiv gehetzt! Warum wohl? Die kWh wird in Zukunft an den
Meistbietenden VERSTEIGERT! Die eine, letzte Energieform lässt eine
bessere Steuerung zu.
Die zukünftige Entscheidung 'Urlaub oder heizen' ist sicher schon
durchgedrungen....
Andreas B. schrieb:> Großflächiger Blackout bedeutet: kein Strom, kein Internet / Telefon,> kein Mobilfunk, da braucht man keinen PC mehr. Radio via UKW / MW und TV> über Satellit könnte noch eingeschränkt funktionieren. Krankenhäuser> sind noch beleuchtet solange der Diesel durch die Feuerwehr nachgefüllt> wird.>> Dann brauchst Du nur Strom für den Kühlschrank und die Heizug,> Notbeleuchtung durch Kerzen / Teelichter.
Teelichte? Das sind massivste NOx-Schleudern und gehören verboten! Du
wirst sterben!
Udo S. schrieb im Beitrag #6923615:
> Walter K. schrieb:>> Übrigens genügt für den längeren Ausfall dieser Systeme in der BRD schon>> das Hochwasser eines Baches>> So zynisch wie du über 180 Tote hier bagatellisierst kann man nur sagen:> ARSCHLOCH!
An welcher Stelle habe ich die über 180 -durch totales Staatsversagen
mit verursachten- Opfer bagatellisiert?
Aber wenn durch solche Ereignisse das eigene Weltbild ein paar Schrammen
bekommt - wird man wohl dünnhäutig und heißt um sich!
wer auf solche "Angebote" reinfällt hats nicht besser verdient
77,86 Ct/kWh, 10,91 €/Monat
Für solche Angebote gibt es nur einen Zweck:
Jemanden zu überzeugen den Balkon oder Rasen mit Solarmodule zu
bestücken.
Also ich würde auch sagen dauerhafte 500W reichen aus, um den privaten
Stromverbrauch zu decken. Wer mehr verbraucht wird sich auch teuren
Strom leisten können. Es gibt alles mögliche an Systemen, und teilweise
lässt sich das mischen, aber je nach Aufbau mit anderer Funktionalität.
Akkuwechselrichter und Solarladeregler z.B
Akkuwechselrichter und Solarwechselrichter für Netzeinspeisung.
Die 2 variante liefert bei Stromausfall nur Strom solange die Akkus voll
sind, und die Wechselrichter schalten sich sofort ab. Aber wie oft wird
das schon sein?
Ein normaler Stromerzeuger ist nicht sinnvoll, und lässt sich nur
schlecht integrieren. Außer man schließt ein Ladegerät an, und Lädt die
Batterie vom Akkuwechselrichter.
Aus diesem Grunde würde ich einen Generator verwenden, welcher nur dafür
gebaut ist den Akku vom Akkuwechselrichter nachzuladen wenn bedarf ist.
Ich Persönlich spare gerade Geld für Photovoltaik, und wollte mir ein
ähnliches System aufbauen.
Aber Generatoren dürfen nicht in Innenräumen betrieben werden,
Treibstoff ist nicht lange haltbar, und das Kostennutzenverhältnis
schlecht usw. Wenn dann müsste man einen Stirlingmotor haben und Pellets
zum Antrieb verfeuern, und die Wärme in die Heizung einspeisen. Aber mal
eben einen Motor mit Extrem langer Lebensdauer und <15% Wirkungsgrad ist
schon eine große technische Herausforderung.
Ich werde mit Photovoltaik anfangen, und danach einen Akkuwechselrichter
besorgen, und der Rest ist eine Idee.
Walter K. schrieb:> Nein, beim großflächigen Blackout wird es schlicht und einfach kein> Internet, kein Radio, TV und keinen Mobilfunk geben - deshalb brauchst> Du den Verbrauch dieser Geräte nicht zu berücksichtigen.
TV über Sat und das Ding läuft einfach, so lang Strom da ist. Wäre aber
für Infos in einer Blackout-Zeit definitiv Verschwendung.
> Übrigens genügt für den längeren Ausfall dieser Systeme in der BRD schon> das Hochwasser eines Baches - wie im Sommer in der Eifel zu beobachten> war!
Also bei mir lief TV, Mobilfunk und Internet trotzdem... Das regionale
Ereignisse regionale Konsequenzen haben ist völlig klar und bei einem
solchen Ausmaß auch nicht von heute auf morgen zu beseitigen.
Walter K. schrieb:> Nein, beim großflächigen Blackout wird es schlicht und einfach kein> Internet, kein Radio, TV und keinen Mobilfunk geben - deshalb brauchst> Du den Verbrauch dieser Geräte nicht zu berücksichtigen.>> Übrigens genügt für den längeren Ausfall dieser Systeme in der BRD schon> das Hochwasser eines Baches - wie im Sommer in der Eifel zu beobachten> war!
Welche Grundnetz Radio- und Fernsehsender sind denn im Sommer in der
Eifel ausgefallen?
Max schrieb:> Nur die Politik versteht es noch, das durch komplizierte> Besteuerung zu verhindern.
Quatsch. Im Winter lohnt sich da gar nichts, und dann kommen wir zum
nächsten Punkt:
> Aber irgendwann werden einige Leute ihren Stromanschluss kündigen.
Das werden sie nicht, sondern sie werden aus dem Netz Strom nachfragen,
wenn PV nichts bringt. Da Netzentgelte usw. stecken aber nicht im
Grundpreis, sondern im Arbeitspreis, damit ein Stromanschluß auch für
nicht so reiche Leute mit kleinerem Verbrauch noch bezahlbar bleibt.
Ergo: Die PV-Leute verabschieden sich aus der Netzfinanzierung, wollen
zugleich aber den Netzanschluß als Fallback haben - nur daß sie sich aus
dessen Finanzierung zurückziehen.
Das ist der Grund, wieso die Politik das so nicht erlaubt.
Eigener Strom ist immer teurer als der aus der Steckdose.
Walter K. schrieb:> Übrigens genügt für den längeren Ausfall dieser Systeme in der BRD schon> das Hochwasser eines Baches - wie im Sommer in der Eifel zu beobachten> war!
Ein besseres Beispiel ist der Winter 78/79.
Da war das halbe Land betroffen.
Auch viele Tote in Ost und West. Auch Tiere.
Kam gerade gestern wieder im TV.
Heute ist die Abhängigkeit vom Strom noch viel größer.
Viele hatten da Ofen-, oder Schwerkraftheizung.
michael_ schrieb:> Eigener Strom ist immer teurer als der aus der Steckdose.
och das wird sich noch ändern, man arbeitet daran das Strom aus dem Netz
auch teurer wird durch Börsenzockerei Trassenverhinderung
Hier mal eine Grafik, die das Problem mit dem aktuellen Stand der
erneuerbaren Energien sehr gut verdeutlicht. Ich bin schon echt gespannt
was passiert, wenn die konventionellen Kraftwerke in Kürze abgeschaltet
werden.
Nö, die Gerätschaften dazu werden auch im gleichen Maß immer teurer.
Ich habe jetzt nach 25 Jahren eine neue Gastherme (Freu!).
Die kostet nach der Zahl etwas mehr.
Aber damals stand DM dahinter, heute EUR.
Alex De schrieb im Beitrag #6923958:
> Nop schrieb:>> Quatsch. Im Winter lohnt sich da gar nichts> Noch nicht, aber man arbeitet daran.
Arbeitet woran? An der Physik, derzufolge aufgrund der gegenüber der
Erdumlaufbanhn geneigten Erdachse im Winter hier drastisch weniger
Sonnenenergie eintrifft, weswegen es auch kälter ist als im Sommer?
Einfach mal die Erdachse richten oder wie?
> Blabla. Wir haben die höchsten Strompreise der Welt.
Der Vergleich ist unsinnig, weil wir auch recht hohe Löhne haben.
Natürlich ist das Netz teurer zu betreiben, weil die Leute, die das am
Laufen halten, nicht mit rumänischen Löhnen zufrieden sind.
So kostet die kWh in Rumänien zwar nur 15.4 Cent, aber nach Kaufkraft
gerechnet, was das einzig Relevante ist, liegt Rumänien sogar noch vor
Deutschland. Belgien, Spanien und Portugal sind in dieser Rechnung nur
unwesentlich günstiger als Deutschland.
michael_ schrieb:> Es gibt hier aber genug Menschen, die haben nur soviel wie ein Rumäne.
Und die sollen sich jetzt PV mitsamt Speicherlösung für den Winter
kaufen? Mal abgesehen davon, daß selbst unser Hartz4 fürs Rumgammeln
noch das Paradies für Rumänen ist.
michael_ schrieb:> Hast du mal deine Rente ausgerechnet?
Arme Renter sind kein Grund, rumänische Preise hier zu fordern. Obwohl,
Du kannst ja mal anfangen und Deinem Arbeitgeber anbieten, daß Du ab
sofort für ein rumänisches Lohnniveau arbeiten möchtest.
Wenn sich die Energiepreise so weiter entwickeln wird das Verbrennen vom
Müll im Wohnzimmer (wie in Rumänien) bald auch bei uns nicht nur für
Rentnerinnen die einzige Möglichkeit der Heizung sein.
Nop schrieb:> Obwohl,> Du kannst ja mal anfangen und Deinem Arbeitgeber anbieten, daß Du ab> sofort für ein rumänisches Lohnniveau arbeiten möchtest.
Als Rentner komme ich aus dem Lohnniveau nicht raus :-)
Andreas B. schrieb:> Wenn sich die Energiepreise so weiter entwickeln wird das Verbrennen vom> Müll im Wohnzimmer (wie in Rumänien) bald auch bei uns nicht nur für> Rentnerinnen die einzige Möglichkeit der Heizung sein.
"Alles was brennt" ist ja heute schon verboten.
Und wer einen richtigen Ofen hat, der schiebt doch alles rein, was
anfällt.
Die Pappkartons im Norma sind im Winter immer schnell weg.
Und in zwei Jahren (?) werden einfache Öfen verboten.
Irgendwas mit Feinstaub. In ländlicher Gegend der blanke Ideotismus.
Alex De schrieb im Beitrag #6923958:
...
>> Blabla. Wir haben die höchsten Strompreise der Welt. Aber für ewig> werden sich selbst die Deutschen nicht verarschen lassen. Ich habe da> noch Hoffnung. Ansonsten werden die Leistungsträger, mich> eingeschlossen, das Land verlassen.
Du kennst das Beispiel mit dem Frosch und dem heißen Wasser?
Timo schrieb:> 60ct/kwh
Sicher nicht.
Ökokstrom:
https://www.naturstrom.de/privatkunden/oekostrom/preisrechner
Der Arbeitspreis ist 39,9Cent.
Altmeierscher Stinkstrom:
https://www.eon.de/de/pk/strom.html
Arbeitspreis 41 Cent.
Woher also die 60 Cent?
Was das Selberezeugen angeht:
Wir haben PV mit Batterie (kein Wind!). Wir brauchen rund 4500kWh/Jahr,
zugekauft habe ich heuer rund 1000kWh. Da ist mir der Strompreis zwar
nicht ganz egal, tut aber nicht weh.
Also, kann sich schon lohnen. Aber mit Bleibatterien und Gefrickel wird
das nichts.
Das Batteriesystem kann man von den bekannten Anbietern kaufen (wie
Tesla, BYD, Sonnen...), das gibt es auch mit Notstromfunktion.
Bleibattterien sind schon aus Wirkungsgradsicht Unsinn, weil sie bei
einem Roundtrip nur 70% schaffen. Lithium-Eisenphosphat ist deutlich
über 95%.
Solar ist auch im Winter nicht nutzlos. Ich habe ungefähr 10kWp auf dem
Dach und konnte gestern ungefähr 4kWh ernten. Das ist zwar nicht viel
deckt aber zumindest meine Grundlast und im Blackout fall reicht das um
die Kühlgeräte und die Heizung am laufen zu halten. Da jetzt erlauft
werde ich bald die Anlage auf 30kWp erweitern dann müsste ich auch im
Winter ohne zukaufen zurecht kommen. Den Stromanschluss abmelden kann
ich dann aber noch immer nicht. Würde ich auch nicht weil es immer gut
ist ein Backup zu haben ;)
Erich schrieb:> Solar ist auch im Winter nicht nutzlos. Ich habe ungefähr 10kWp> auf dem> Dach und konnte gestern ungefähr 4kWh ernten.
Dito. Hier war es gestern den ganzen Tag so grau wie es nur geht, und
einer der kürzesten Tage im ganzen Jahr. Resultat:
Gestern: 1,8 kWH
Das ist nicht "nutzlos" sondern ein guter Teil des Stromverbrauchs.
Sobald die Sonne rauskommt sieht es sowieso besser aus:
27.12. (Vorgestern): 10,3kWh (teils sonnig)
5kWPk: 2021 bisher 5196kWh heuer. Sonniges Südbayern halt.
Ein zweites Dach würde weiter 10kWPk erlauben, aber unter den aktuellen
Bedingungen ist das unwirtschaftlich.
Burps schrieb:> Wir brauchen rund 4500kWh/Jahr,
Unter der Berücksichtigung, dass im Winter der Stromverbrauch am
höchsten ist, bisher war das Verhätlnis 2:1, wird sich das mit EFahrzeug
und Wärmepunpe auf 4:1 steigern. D.h. die bisherigen Kraftwerksstandorte
werden weiter benötigt. Für die Aufnahme von Akkuspeicherbänken oder
regenerativ erzeugen Kraft-Energie-Stoffen haben vor allem die festen
Bauten von Atomkraftwerken die besten Voraussetzungen die Anforderungen
zu erfüllen.
(prx) A. K. schrieb:> Das ist wie beim Wetter. Es gibt einen messbaren Preis und einen> gefühlten Preis. ;-)
Wobei die derzeitigen Neuvertragsangebote einem schon die Socken von den
Füßen ziehen.
Habe hier mal im Umfeld von Rhein-Neckar geschaut und praktisch nix
unter 40ct/KWh gefunden. Und einige "Derzeit keine Neuverträge möglich".
Erich schrieb:> Ich habe ungefähr 10kWp auf dem> Dach und konnte gestern ungefähr 4kWh ernten. Das ist zwar nicht viel> deckt aber zumindest meine Grundlast und im Blackout fall reicht das um> die Kühlgeräte und die Heizung am laufen zu halten.
Träum ruhig weiter. Im Falle eines Stromausfalles wird auch deine
Solaranlage nichtsmehr einspeisen. Dazu bräuchtest du einen
Inselwechselrichter.
KillSwitch schrieb im Beitrag #6924192:
> Leider wachen die Lemminge nicht wirklich auf.> Das überlassen sie denen die kapiert haben was in diesem Faschismus> gerade abgeht. Hauptsache mit Chips auf der Couche und sich das Hirn> durch die Qualitätsmedien verdummen lassen.> Dass die Reste in den Gasspeichern in die Ukraine verkauft werden wissen> wohl die Wenigsten.> Ziel der sog. Politik ist doch nur, das Volk zu elimieren und das um> jeden Preis. Wenn es die Spritze nicht schafft, dann die Kälte und der> Hunger.> Dumm genug sind die Deutschen.
Dein post: ärmlich und erbärmlich. Gute Besserung.
Dieter schrieb:> Burps schrieb:>> Wir brauchen rund 4500kWh/Jahr,>> Unter der Berücksichtigung, dass im Winter der Stromverbrauch am> höchsten ist, bisher war das Verhätlnis 2:1,
Nicht bei Öko-Burps! Der verbraucht laut seiner selbst gemalten Grafik,
im Juni-Juli den meisten Strom. :-))
sommersonne schrieb:> Nicht bei Öko-Burps! Der verbraucht laut seiner selbst gemalten Grafik,> im Juni-Juli den meisten Strom. :-))
Weil dieser eine verschwenderische Klimaanlage im Sommer betreibt nach
dem Motto im Sommer ist der Strom im Überfluss vorhanden und tue gutes
in dem ich den Strom zum negativen Preis verbrauche.
Phasenschieber S. schrieb:> Erich schrieb:>> Ich habe ungefähr 10kWp auf dem>> Dach und konnte gestern ungefähr 4kWh ernten. Das ist zwar nicht viel>> deckt aber zumindest meine Grundlast und im Blackout fall reicht das um>> die Kühlgeräte und die Heizung am laufen zu halten.>> Träum ruhig weiter. Im Falle eines Stromausfalles wird auch deine> Solaranlage nichtsmehr einspeisen. Dazu bräuchtest du einen> Inselwechselrichter.
Gibt es noch Inverter, die keinen Inselbetrieb zulassen?
Dieter schrieb:> sommersonne schrieb:>> Nicht bei Öko-Burps! Der verbraucht laut seiner selbst gemalten Grafik,>> im Juni-Juli den meisten Strom. :-))>> Weil dieser eine verschwenderische Klimaanlage im Sommer betreibt
Dann ist unverständlich, weshalb diese in Oktober, März, April nicht mit
dem überschüssigen Strom als kostenlose Wärmepumpen (Zusatz-)Heizung
betrieben wird.
Thomas U. schrieb:> Gibt es noch Inverter, die keinen Inselbetrieb zulassen?
Die Mehrzahl der Einspeiseinverter lassen das nicht zu. In der Regel hat
auch keiner die vorgeschriebene teuren Netztrennereinrichtungen einbauen
lassen.
Dieter schrieb:> Die Mehrzahl der Einspeiseinverter lassen das nicht zu. In der Regel hat> auch keiner die vorgeschriebene teuren Netztrennereinrichtungen einbauen> lassen.
Diese Netztrenneinrichtung macht auch nur Sinn wenn man einen Akku dazu
hat.
Udo S. schrieb:> (prx) A. K. schrieb:>> Das ist wie beim Wetter. Es gibt einen messbaren Preis und einen>> gefühlten Preis. ;-)>> Wobei die derzeitigen Neuvertragsangebote einem schon die Socken von den> Füßen ziehen.> Habe hier mal im Umfeld von Rhein-Neckar geschaut und praktisch nix> unter 40ct/KWh gefunden. Und einige "Derzeit keine Neuverträge möglich".
Ich wohne auch in der Gegend und mein strom kommt von
green-planet-energy.de kostet 31ct. Ist eine Genossenschaft und muss
keine Aktionäre mit ernähren ;-)
https://de.wikipedia.org/wiki/Green_Planet_Energy
Hans-Georg L. schrieb:> Ich wohne auch in der Gegend und mein strom kommt von> green-planet-energy.de kostet 31ct.
Die nehmen derzeit keine Neukunden mehr auf.
Hans-Georg L. schrieb:> Ich wohne auch in der Gegend und mein strom kommt von> green-planet-energy.de kostet 31ct. Ist eine Genossenschaft und muss> keine Aktionäre mit ernähren ;-)
Mein Strom hier von Eon kostet 29ct/kWh. Ist keine Genossneschaft, und
muß Aktionäre mit ernähren. Alles in allem hast du das Problem nicht mal
ansatzweise verstanden. Wenn du jetzt aktuell heute einen neuen
Stromanbieter suchst, wird es überall teuer.
Mal so als kleiner Hinweis der rot eingeblendete Hinweis auf der
green-planet-energy-hompage:
"Die Großhandelspreise für Strom und Gas sind derzeit sehr volatil und
bewegen sich auf historisch hohen Niveaus. Von dieser Preisrallye sind
auch wir als Ökoenergieversorger betroffen (mehr zu den Gründen:
gp-e.de/preise). Aufgrund der derzeit extrem hohen Beschaffungskosten
für Strom und Gas können wir neue Kund:innen momentan nicht mehr zu
unseren aktuell geltenden Konditionen versorgen.
Im Sinne unserer Bestandskund:innen haben wir uns deshalb dazu
entschieden, vorübergehend keine Neukund:innen mehr unter Vertrag zu
nehmen. Wir bedauern diesen Schritt, der aufgrund der aktuellen
Marktsituation leider bis auf Weiteres notwendig ist, und hoffen, bald
wieder neue Kund:innen bei uns begrüßen zu können."
Oliver
Zitat von der Startseite:
"Die Großhandelspreise für Strom und Gas sind derzeit sehr volatil und
bewegen sich auf historisch hohen Niveaus. Von dieser Preisrallye sind
auch wir als Ökoenergieversorger betroffen (mehr zu den Gründen:
gp-e.de/preise). Aufgrund der derzeit extrem hohen Beschaffungskosten
für Strom und Gas können wir neue Kund:innen momentan nicht mehr zu
unseren aktuell geltenden Konditionen versorgen.
Im Sinne unserer Bestandskund:innen haben wir uns deshalb dazu
entschieden, vorübergehend keine Neukund:innen mehr unter Vertrag zu
nehmen. Wir bedauern diesen Schritt, der aufgrund der aktuellen
Marktsituation leider bis auf Weiteres notwendig ist, und hoffen, bald
wieder neue Kund:innen bei uns begrüßen zu können."
Für 1500 kWh/a steht bei den hiesigen Stadtwerken fürs Jahr 2022 ein
Arbeitspreis von 32¢ drin, bei einem Grundpreis von 64€ ("100 Prozent
klimaneutral").
Für 1¢ mehr gibts "100 Prozent aus deutscher Laufwasserkraft" und man
darf kostenlos Fahrrad fahren.
Aber bevor sich nun alle drauf stürzen: "Bitte beachten Sie, dass wir
derzeit aufgrund der dynamischen Preisentwicklung für Energie keine
Strom- und Gastarife für Neukund*innen außerhalb der Grund- und
Ersatzversorgung anbieten können."
Phasenschieber S. schrieb:> Träum ruhig weiter. Im Falle eines Stromausfalles wird auch deine> Solaranlage nichtsmehr einspeisen. Dazu bräuchtest du einen> Inselwechselrichter.
Dieser Fakt ist mir absolut bewusst und es juckt mich nicht :)
Ich habe eine Insel und bin quasi fast vom Netz getrennt. Es gibt
lediglich Ladegeräte welche mir wenn nötig 48v in meine Akkus pumpen.
Das Haus kann ich über Drei Netz Transferschalter auf Netz oder
Wechselrichter betrieb schalten.
Drei weil mein Haus hat drei Unterverteilungen und ich kann die Einzeln
umschalten.
Grund für diese Bauweise ist die merkwürdige Regelung das man eine Insel
nur hat wenn man wirklich ohne Netz lebt und sonst ggf EEG und Anmeldung
und was nicht alles nötig ist. Auf Probleme Steuern und sonstigen Müll
hatte ich einfach kein Bock.
Hm,
>Ich habe eine Insel und bin quasi fast vom Netz getrennt.
Gilt nicht!!!
Warum sollten wir deine 10kw Leistung im Kraftwerk das ganze Jahr
bereithalten/mitfinanzieren, wenn du dann in der Dunkelflaute
daherkommst und auch gerne Strom hättest.
Den hättest du aber gerne zum Standardpreis!
So läuft das nicht!
Wenn Insel dann richtig!
Gruß
_Gast schrieb:> So läuft das nicht!
Dieses Spiel findet auch in Unternehmen statt. Deren Grundlast deckt ein
BHKW ab, für die Spitzen ist der örtliche Versorger zuständig. Bei
Ausfall des BHKW muss aber der örtliche Versorger die Gesamtlast decken
können. Ich weiss leider nicht, wie das zwischen solchen Unternehmen und
dem Versorger vertraglich geregelt wird.
Bei stark steigendem Umfang, in dem Haushalte sich partiell selbst
versorgen, könnte es wohl nötig werden, allein schon die Bereithaltung
einer möglichen Leistung zu berechnen, nicht nur den realen Verbrauch.
Also sowas wie eine Grundgebühr auch anhand des über den Anschluss
beziehbaren Leistungswerts zu berechnen, nicht nur des Jahresverbrauchs.
(prx) A. K. schrieb:> Bei stark steigendem Umfang, in dem Haushalte sich partiell selbst> versorgen, könnte es wohl nötig werden, allein schon die Bereithaltung> einer möglichen Leistung zu berechnen, nicht nur den realen Verbrauch.> Also sowas wie eine Grundgebühr auch anhand des über den Anschluss> beziehbaren Leistungswerts zu berechnen, nicht nur des Jahresverbrauchs.
Gibt es doch schon längst. Und in den Köpfen der linksgrünen scheint es
immer nur die Privathaushalte zu geben. Es wird wohl nur wenig Leute
geben welche überhaupt das Stromnetz so einseitig belasten können. Das
ist deutlich harmloser wie das einspeisen vieler Kilowattstunden. Wenn
dann auf einmal 500 oder 1000 Watt mehr verbraucht werden dürfte kein
Weltuntergang sein.
DANIEL D. schrieb:> Gibt es doch schon längst.
Entsprechend angepasste Verträge?
Inselfähigkeit der Haushalte gibt es, aber interessant wird es erst in
der Masse, wenn die Inseln überhand nehmen und das Delta für die
Versorger zu gross wird. An sich ist das ja planbar, abhängig von
Tageszeit und Wetter, wie fürs Wasserwerk die Pinkelpause bei der
Fussball-WM.
Kritischer wirds im Fall der Unternehmen, wenn im Industriebezirk das
Gas ausfällt und sämtliche Unternehmen mit BHKW plötzlich auf der Matte
stehen. Das ist nicht planbar.
(prx) A. K. schrieb:> _Gast schrieb:>> So läuft das nicht!>> Dieses Spiel findet auch in Unternehmen statt. Deren Grundlast deckt ein> BHKW ab, für die Spitzen ist der örtliche Versorger zuständig. Bei> Ausfall des BHKW muss aber der örtliche Versorger die Gesamtlast decken> können. Ich weiss leider nicht, wie das zwischen solchen Unternehmen und> dem Versorger vertraglich geregelt wird.>> Bei stark steigendem Umfang, in dem Haushalte sich partiell selbst> versorgen, könnte es wohl nötig werden, allein schon die Bereithaltung> einer möglichen Leistung zu berechnen, nicht nur den realen Verbrauch.> Also sowas wie eine Grundgebühr auch anhand des über den Anschluss> beziehbaren Leistungswerts zu berechnen, nicht nur des Jahresverbrauchs.
Ab einer gewissen Grössenordnung machen die Gebühren für Anschlusswerte
einen hohen Kostenfaktor für die Industrie aus, wenn diese
Anschlussleistung überwiegend bereitgehalten werden muss, aber nur
gering abgerufen wird.
Es ist auch üblich, dass solche Unternehmen mit eigenem KW zwar den
leistungsfähigen Netzanschluss haben, aber bei nichtangemeldeten und
genehmigten Bezug zwangsgetrennt werden und/oder richtig bluten müssen.
Bei den üblichen Revisionen der eigenen KW können die Unternehmen
entsprechend für den höheren Bezug Kurzzeittarife buchen, wobei dann der
Netzbetreiber die Termine koordiniert.
In den gesetzlichen und tariflichen Regelungen steht da verdammt vieles
drin.
In Frankreich ist es seit vielen Jahrzehnten Usus, dass jeder seinen
Grundpreis nach Anschlussleistung bezahlt.
Haushalte können ab 3kW in 3kW-Schritten auswählen und da wird es nach
oben sehr schnell sehr teuer.
Die meisten Franzosen (Haushalte) nutzen den 3 oder 6kW Anschluss,
darüber gesamt nur noch im unteren einstelligen Prozentbereich.
Dennoch verbrauchen die französischen Haushalte gut 50% mehr kWh/a, als
die deutschen.
Das Zauberwort heisst intelligente Verschaltung von Lastabfallrelais...
(prx) A. K. schrieb:> Burps schrieb:>> Woher also die 60 Cent?>> Das ist wie beim Wetter. Es gibt einen messbaren Preis und einen> gefühlten Preis. ;-)
Bei uns im Nachbarort rufen sie jetzt für den Grundtarif 82ct/kWh auf,
plus Grundgebühr!
stadtwerke-schorndorf.de
Der gleiche Begriff kann bei verschiedenen Anbietern offenbar völlig
verschiedene Bedeutungen haben:
Verbrauchspreis bei mir 18¢, Arbeitspreis 33¢.
Verbrauchspreis bei dir 82¢, Arbeitspreis 64¢.
DANIEL D. schrieb:> in den Köpfen der linksgrünen
Zumindest halten sie den Strompreis unten. Immerhin stecken 16 Jahre
grüner OB mit in diesem Preis drin. Und in Schorndorf? ;-)
Schmidt mit dete schrieb:> (prx) A. K. schrieb:>> Burps schrieb:>>> Woher also die 60 Cent?>>>> Das ist wie beim Wetter. Es gibt einen messbaren Preis und einen>> gefühlten Preis. ;-)>> Bei uns im Nachbarort rufen sie jetzt für den Grundtarif 82ct/kWh auf,> plus Grundgebühr!>> stadtwerke-schorndorf.de
"Nach Angaben der Bundesnetzagentur haben im laufenden Jahr bislang 38
Energielieferanten (ohne Stromio) die Beendigung der Belieferung
angezeigt. Zwölf davon haben ihre Lieferungen bereits eingestellt,
darunter jüngst erst am Dienstag Neckermann Strom, das nach eigenen
Angaben Insolvenz anmeldete. Bei den übrigen soll die Belieferung zum
31.12.2021 enden. Von den 38 Unternehmen lieferten sechs Strom und Gas,
28 nur Strom und 4 nur Gas. In den fünf Jahren zuvor haben insgesamt 97
Energielieferanten bei der Bundesnetzagentur die Beendigung der
Belieferung angezeigt, die meisten (74) im Jahr 2017. 2020, 2019 und
2018 waren es jeweils fünf. Umgekehrt haben der Behörde seit 2016
insgesamt 471 Energielieferanten die Aufnahme von Lieferungen angezeigt.
(dpa/aze)"
Wem fallen die den Spekulanten auf den Leim gegangenen in den Schoß?
Den Grundversorgern, nicht selten Stadtwerke.
gewöhnlich ist das keine Quelle der ich mich bediene,
das Orig. habe ich aber momentan noch nicht gefunden:
https://www.rtl.de/cms/stromio-neckermann-strom-gruenwelt-energie-stoppen-lieferung-das-koennen-sie-als-kunde-jetzt-tun-4888896.html
wird sich schon wieder einfangen, so hoch bleibt das nicht.
still, shocking :|
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Das wär cool, falls tatsächlich was dran wäre:
https://neutrino-energy.com/
block9 schrieb:> Wem fallen die den Spekulanten auf den Leim gegangenen in den Schoß?> Den Grundversorgern, nicht selten Stadtwerke.
Was heisst hier "in den Schoss" fallen?
Wer Grundversorger ist, ist gesetzlich geregelt und die Tarife müssen
genehmigt werden.
Wenn ein Kunde einen ihm besser gefallenden Tarif/Anbieter findet, kann
er den Grundversorger doch auch sofort wieder verlassen..
Was für Spekulationen der Stadtwerke Schorndorf wohl geplatzt sind, dass
sie nun zu diesem Tarif gezwungen sind?
Problem für den Kunden: Der einzige Anbieter, der Kunden nehmen muss,
ist der Grundversorger. Die anderen müssen nicht und lehnen ab oder
nutzen uU die momentane Situation aus. Wenn es dann ausgerechnet der
Grundversorger ist, der sich bei seinen Lieferverträgen verspekuliert
hat...
block9 schrieb:> Das wär cool, falls tatsächlich was dran wäre:> https://neutrino-energy.com/
Das hängt vermutlich auch damit zusammen:
https://m.tagesspiegel.de/wissen/physik-radioaktivitaet-waermt-erde-zurhaelfte-/4406834.html
Wenn der Zerfall nicht die Energie erklärt, dann sollen das die
Neutrinos sein. Aber diese Energie wären nur rund 20TW von den 44TW.
Bzw. 360 x 10³ TWh, 360 PWh oder 1200 Exajoule.
Man beachte aber, dass das bezogen auf die Erdoberfläche nur die Hälfte
von 0,1W/m^2 sind.
Bezogen auf ein Jahr wären das:
Der globale Verbrauch an Primärenergie belief sich im Jahr 2020 auf rund
556,63 Exajoule (oder 18TW), 154.4 × 10³ TWh, 154 PWh.
(prx) A. K. schrieb:> Was für Spekulationen der Stadtwerke Schorndorf wohl geplatzt sind, dass> sie nun zu diesem Tarif gezwungen sind?
Nicht denen.
An den Tarifen von Bestandskunden ändert sich ja erstmal wenig.
Aber plötzlich fallen ihnen die Leute in ihrem Gebiet auf die Füße die
vorher bei Stromio, Grünstrom, Neckermann etc. waren die ja nicht mehr
beliefert werden, sicher können die sich im Prinzip gleich wieder neu
orientieren.
block9 schrieb:> Zwölf davon haben ihre Lieferungen bereits eingestellt,> darunter jüngst erst am Dienstag Neckermann Strom, das nach eigenen> Angaben Insolvenz anmeldete.
Gut.
Schuster bleib bei deinen Leisten.
Unmöglich, wenn Händler Strom oder Ferienreisen verkaufen wollen.
Ralf X. schrieb:> Die meisten Franzosen (Haushalte) nutzen den 3 oder 6kW Anschluss,> darüber gesamt nur noch im unteren einstelligen Prozentbereich.> Dennoch verbrauchen die französischen Haushalte gut 50% mehr kWh/a, als> die deutschen.
Ich dachte in Frankreich wird zumindest in Großstädten üblicherweise
elektrisch geheizt, billiger Atomstrom.
BHKW sollen ja grundsätzlich auch abgeschafft werden bzw. ausgeschaltet
werden wenn regenerative Energie im Überfluss vorhanden ist. Ich kenne
zumindest zwei Seniorenheime bei denen der Stromnetzbetreiber ein Erdgas
betriebenes klein BHKW vorgeschrieben hat weil zum Betrieb der Küchen
das Netz nicht ausgelegt ist. ( Kreis Borken, Kreis Kleve )
michael_ schrieb:> block9 schrieb:>> Zwölf davon haben ihre Lieferungen bereits eingestellt,>> darunter jüngst erst am Dienstag Neckermann Strom, das nach eigenen>> Angaben Insolvenz anmeldete.>> Gut.> Schuster bleib bei deinen Leisten.> Unmöglich, wenn Händler Strom oder Ferienreisen verkaufen wollen.
Warum? Strom kaufen und verkaufen oder Reisen Kleidung Möbel ...
kaufen und verkaufen - wo ist der Unterschied?
michael_ schrieb:> Warum sollte GASPROM Butter verkaufen?
Weil in der EU in absehbarer Zeit keine fossilen Energieträger mehr zum
Einsatz kommen sollen.
(prx) A. K. schrieb:> Was für Spekulationen der Stadtwerke Schorndorf wohl geplatzt sind, dass> sie nun zu diesem Tarif gezwungen sind?
Die Zitierfunktion ist sehr komfortabel, ich begreife nicht, warum diese
oft nicht genutzt wird und jemand meint, dass andere Leser sich das
irgendwie zusammenreimen sollen, worauf jemand überhaupt antwortet oder
eine Anschlussfrage stellt.
Deine obige Aussage/Frage ergibt nicht den geringsten Sinn.
Allerdings verleitet sie natürlich zu Spekulationen von einem selber,
was Du evtl. ausdrücken wolltest.
Alle Anbieter, egal ob grosse oder kleine, haben mit der
Langzeitpreisbindung spekuliert und fallen damit aktuell mehr oder
weniger hart auf dem Boden.
Kurzfristige Grundversorgung wird von allen Grundversorgungsunternehmen
selbstverständlich im Rahmen der aktuellen und unvorhersehbaren nahen
Zukunft kalkuliert, viele schauen gespannt auf den Jahreswechsel und das
Abschalten von drei weiteren AKW mit zusammen 4GW.
Ein Grundversorger-Kleinunternehmen wie die Stadtwerke Schorndorf GmbH
hat sich jetzt sehr wahrscheinlich mit prozentual sehr hohen
zusätzlichen Anteilen der Strombeschaffung ggü. ausserhalb der
Bestandskunden zu beschäftigen.
Völlig ausserhalb eigener Spekulationen.
> Problem für den Kunden: Der einzige Anbieter, der Kunden nehmen muss,> ist der Grundversorger. Die anderen müssen nicht und lehnen ab oder> nutzen uU die momentane Situation aus.
Wieso ist das ein Problem, oder was ist daran negativ?
In solchen turbulenten Zeiten sind alle adhoc-Anbieter gezwungen, selbst
ode gerade einen 2-Wochen-Vertrag auf diese Laufzeit incl., bzw. zzgl.
Sicherheitszuschlag zu kalkulieren.
> Wenn es dann ausgerechnet der> Grundversorger ist, der sich bei seinen Lieferverträgen verspekuliert> hat...
Dann geht der ggf. auch Pleite.
Das hat aber nichts mit seinem aktuellen Grundversorgertarif zu tun.
Andreas B. schrieb:> Weil in der EU in absehbarer Zeit keine fossilen Energieträger mehr zum> Einsatz kommen sollen.
Dann werden die auch keine Butter verkaufen.
ENVIA wird auch keine Butter verkaufen.
Microsoft wird auch keine Butter verkaufen.
Erzgebirgsschnitzer werden auch keine Butter verkaufen.
...
Ralf X. schrieb:> Alle Anbieter, egal ob grosse oder kleine, haben mit der> Langzeitpreisbindung spekuliert und fallen damit aktuell mehr oder> weniger hart auf dem Boden.
Nö, sie haben mit kurzfristigen Angeboten spekuliert.
Langfristige Abkommen über 30 Jahre mit den Russen werden boykottiert.
Über zuverlässige Leitungen.
Polen hat einen Hafen für Flüssiggas aus den USA gebaut.
Dort legt im Moment kein Schiff an.
Schmidt mit dete schrieb:> Bei uns im Nachbarort rufen sie jetzt für den Grundtarif 82ct/kWh auf,> plus Grundgebühr!>> stadtwerke-schorndorf.de
I.d.T., eben für einen 1-Personen Haushalt und 2MWh/Jahr verifiziert.
82,2278 ct/kWh plus 12,75 €/Monat Grundgebühr.
Pikant: Vertragslaufzeit 2 Wochen. Danach dann 1,50 €/kWh ?
Da werden jetzt die ganzen E-Auto Freaks dumm aus der Wäsche schauen und
feststellen, dass sie sich von Geschichten Erzählern haben einseifen
lassen.
Christian A. schrieb:> Da werden jetzt die ganzen E-Auto Freaks dumm aus der Wäsche schauen und> feststellen, dass sie sich von Geschichten Erzählern haben einseifen> lassen.
Oder die E-Auto Freaks schmarotzen und tanken kostenlos z.B. Aldi Hünxe.
Andreas B. schrieb:> Ralf X. schrieb:>> Die meisten Franzosen (Haushalte) nutzen den 3 oder 6kW Anschluss,>> darüber gesamt nur noch im unteren einstelligen Prozentbereich.>> Dennoch verbrauchen die französischen Haushalte gut 50% mehr kWh/a, als>> die deutschen.>> Ich dachte in Frankreich wird zumindest in Großstädten üblicherweise> elektrisch geheizt, billiger Atomstrom.
Naja, bevor die Asiaten gross rauskamen, beherrschten die Franzosen
lange das Wärmepumpen-Kompressorgeschäft, egal ob zur Kühlung oder
Heizung, auch in deutschen Anlagen und von deutschen "Herstellern".
Und aktuell sind selbst die Basistarife von EdF günstiger, als noch vor
Jahren.
Aktuell allerdings ganz besonders politisch begrenzt.
https://particulier.edf.fr/fr/accueil/electricite-gaz/offres-electricite/tarif-bleu.html
Bei den Durchschnittverbrauchszahlen muss man natürlich berücksichtigen,
dass FR bis ans Mittelmeer geht und auch Korsika, etc. da in den
EU-Zahlen berücksichtigt sind.
Aber berücksichtige den COP oder Leistungszahl der überwiegenden
LL-Wärmepumpen, dann waren die auch noch preiswert, als die kWh schon
höher lag.
Mich hat nur das permanente Geklappere und Rauschen der Altgeräte in FR
gestört.
> BHKW sollen ja grundsätzlich auch abgeschafft werden bzw. ausgeschaltet> werden wenn regenerative Energie im Überfluss vorhanden ist.
??
Welche Grössenordnung sprichst Du damit an und insb. wo ist die Quelle
dazu?
DK ist ein "besonders" unweltfreundliches Land und können es sich
leisten, ihre Steinkohlestinker entweder auf Vollgas zu betreiben oder
über Tage oder Wochen abzuschalten.
Das Netz wird quasi ausschliesslich mittels Strom-Im-/Export von/zu NO,
SE und DE ausgeregelt.
> Ich kenne> zumindest zwei Seniorenheime bei denen der Stromnetzbetreiber ein Erdgas> betriebenes klein BHKW vorgeschrieben hat weil zum Betrieb der Küchen> das Netz nicht ausgelegt ist. ( Kreis Borken, Kreis Kleve )
Das halte ich für eine Fake-Info.
Das EVU wird dem Bauherrn oder Betreiber lediglich und netterweise
erklärt haben, was sein Stromanschluss unter welchen Voraussetzungen
kostet.
michael_ schrieb:> Ralf X. schrieb:>> Alle Anbieter, egal ob grosse oder kleine, haben mit der>> Langzeitpreisbindung spekuliert und fallen damit aktuell mehr oder>> weniger hart auf dem Boden.>> Nö,
Wieso nö?
Selbstverständlich spekulieren alle irgendwo.
> sie haben mit kurzfristigen Angeboten spekuliert.
Natürlich.
Und je nach Angebot auch mit langfristigen.
Bei der EEX etc. (auch diversen anderen Börsen) kannst Du die
Kursentwicklung der und Handelsvolumen der unterschiedlichsten
Futurekontrakte ansehen.
Alles auch eine Frage der akzeptierten und hinterlegten Sicherheiten.
> Langfristige Abkommen über 30 Jahre mit den Russen werden boykottiert.> Über zuverlässige Leitungen.
Was soll denn so ein Schiss hier?
Sowohl Polen als auch Ukraine haben teilweise die sicheren Lieferungen
aus Russland "gebremst", egal wie man das politisch betrachtet.
Aber (nicht nur) was ein Boykott ist, scheint Dir gänzlich unbekannt zu
sein.
> Polen hat einen Hafen für Flüssiggas aus den USA gebaut.> Dort legt im Moment kein Schiff an.
Danke für die Info.
Weisst Du auch, warum nicht?
Oder meinst Du, dass das bei so einer Meldung egal ist?
Gehören ggf. Trump die ganzen Gastanker und er möchte Polen dazu
bringen, DE zu überfallen? :-)
Und auch die Merkel hat ja auf politischen Druck den Amis Gas-Häfen
zugesagt.
Die auch gebaut wurden.
Wenn der große Bruder sagt, was zu machen ist, dann wird es eben
gemacht.
michael_ schrieb:> Ralf X. schrieb:>> Danke für die Info.>> Weisst Du auch, warum nicht?>> Kam im TV.> Der Weltmarktpreis.
War den Polen der Preis zu hoch oder den Amis zu niedrig?
Warum erwähnst Du totalen Schrott, ggf. auch noch themenfremd, wenn Du
selber null Ahnung hast, worum es überhaupt geht?
michael_ schrieb:> Kam im TV!
Du unterstüzt erneut meine meine Meinung über Dich.
Du bist auf keinen Fall in irgendeiner weise ernst zu nehmen.
Das Beispiel mit den fehlenden Latten am Zaun, brauch ich bestimmt nicht
bringen, oder? :-)
Moin,
zu den Strompreisen: Das wollte ich auch erst nicht glauben und habe mal
bei meinem Versorger nachgeschaut. Die wollten tatsächlich für Neukunden
9,10€ Grundgebühr/Monat und Brutto 51ct/kWh Arbeitspreis! Uff...
Meinen langjährigen Vielverbrauchstarif mit etwa 30ct/kWh gibt es nicht
mehr, nur noch für Bestandskunden. Das treibt ja Blüten, nicht mehr
normal :/
Rabatte gibt es auf Ladestrom für E-Autos oder eben für die
Elektroheizung/Wärmepumpe. Betrifft mich aber beides nicht.
Thomas U. schrieb:> Gibt es noch Inverter, die keinen Inselbetrieb zulassen?
Das ist meistens Standard - hierzulande.
Abseits der ganzen Dr. Prepper, Spinner und Reichsbürger hier:
Das deutsche/europäische Stromnetz ist sehr stabil. wir hatten heuer 0s
Stromausfälle.
Daher ist ein Insel- oder Hybridwechselrichter unwirtschaftlich. Das ist
nämlich mehr Aufwand, als viele glauben. Zeichnet euch mal eine
Inselanlage und eine Netzparallele auf und schreibt die Preise neben die
Komponenten, wenn ihr es nicht glaubt.
Dazu kommt, dass eine Versorgung des Haushalts ohne Batterie dierekt von
den Panels nicht so einfach ist. Will man das tun, braucht man eine voll
ausgebaute Insellösung.
Ob die sinnvoll ist, kann man es auf die Frage runterbrechen, wie
wahrscheinlich ein Stromausfall ist. Wenn man auf dem Land mit
Freileitungen lebt, sieht die Rechnung ganz anders aus als am Stadtrand
mit Erdkabeln.
DANIEL D. schrieb:> Also ich würde auch sagen dauerhafte 500W reichen aus, um den> privaten> Stromverbrauch zu decken. Wer mehr verbraucht wird sich auch teuren> Strom leisten können.
Der Daniel D (unhinged) ist wieder da :-)
Ich trinke gerne Tee. Natürlich kann man sich den über einem Gasbrenner
heiß machen, aber irgenwo muss man seine Prepper-Spinner-Fantastereien
mal sein lassen und sich normal benehmen, sonst kommen irgendwann die
Leute mit den weißen Turnschuhen.
So ein Wasserkocher hat aber gerne 2kW.
Und nun?
Burps schrieb:> DANIEL D. schrieb:>> Also ich würde auch sagen dauerhafte 500W reichen aus> So ein Wasserkocher hat aber gerne 2kW.
Aber nicht dauerhaft, wenn du ihn nicht zur Raumbefeuchtung nutzt.
(prx) A. K. schrieb:> Burps schrieb:>>> DANIEL D. schrieb:>>> Also ich würde auch sagen dauerhafte 500W reichen aus>>> So ein Wasserkocher hat aber gerne 2kW.>> Aber nicht dauerhaft, wenn du ihn nicht zur Raumbefeuchtung nutzt.
Genau das ist der Punkt, die dauerhaften 500 Watt werden erst dann
Sinnvoll nutzbar wenn eine Akku Pufferung da ist. Das ergänzt mit etwas
Photovoltaik vollkommen ausreichend für eine Komplettversorgung.
Es ist halt einfach nur eine Antwort auf die Frage, welche Größe an
Generator man benötigen würde um komplett autark zu werden. Am besten
wäre so ein Teil wo man Pellets rein füllt, mit Sterling Motor, und
einem Anschluss an die Heizungsanlage. Ein Blockheizkraftwerk. Im
Prinzip funktionieren diese Solar Akkuwechselrichter ja so, dass alles
an auf der Verbraucherseite erzeugten Strom in den Akkus gespeichert
wird, wenn dieser nicht verbraucht wird.
DANIEL D. schrieb:> so ein Teil wo man Pellets rein füllt
Analog zu den üblichen Energiepreis-Kapriolen ist auch Brennholz und
auch Propangas erheblich im Preis gestiegen.
Du kommst aus dem Karussell nicht raus.
Phasenschieber S. schrieb:> Du kommst aus dem Karussell nicht raus.
Doch. Die Preise für PV und Wärmedämmung sind nicht gestiegen.
Man muss nicht 100% ersetzen. Wenn man 80% weniger Strom und Wärme
kaufen muss, dann tun höhere Preise nicht so weh.
Wenn man 800kWh kaufen muss, tun 60Cent lange nicht so weh wie wenn es
6000 sind.
Aber das hören die Reichskohleölspinner nicht so gern ;-)
Wenn Wärmedämmung zur Zeit überhaupt lieferbar ist.
PV hat etwas im Preis angezogen im Vergleich vor nem Jahr aber ist
immernoch das billigste.
Sterling Motoren sind nett, leider recht bescheiden was den Wirkungsgrad
angeht.
Interessanter weise gehen mittlerweile die Holzvergaser Bhkws ab 60 kW
thermisch los bei 20 kW El.
Andreas B. schrieb:> Christian A. schrieb:>> Da werden jetzt die ganzen E-Auto Freaks dumm aus der Wäsche schauen und>> feststellen, dass sie sich von Geschichten Erzählern haben einseifen>> lassen.>> Oder die E-Auto Freaks schmarotzen und tanken kostenlos z.B. Aldi Hünxe.
Deren bisher so hochgejubeltes 'freies Innenstadtparken' wird z.B. in
Chemnitz ab 1.1 auf max. 2h begrenzt. Und das ist erst der Anfang.
Wie geht der Spruch "Agelockt und abgezockt"?
Thomas U. schrieb:> Deren bisher so hochgejubeltes 'freies Innenstadtparken' wird z.B. in> Chemnitz ab 1.1 auf max. 2h begrenzt. Und das ist erst der Anfang.> Wie geht der Spruch "Agelockt und abgezockt"?
Wie jetzt? Wenn dir jemand Strom schenkt, dann aber sagt du sollst nach
einer Stunde die Ladesäule für den nächsten freimachen, dann fühlst du
dich abgezockt?
Interessante Einstellung.
Thomas U. schrieb:> "Agelockt und abgezockt"
Stromer dürfen also 2 Stunden kostenlos parken, während Verbrenner
zahlen müssen. Ein klarer Fall von Abzocke der Stromer?
Also in meinen Augen kommt es so ziemlich auch das Gleiche hinaus, ob
man jetzt autark ist und ein paar Monate Kraftstoff Brennstoff was auch
immer kaufen muss, oder ob man jetzt ein paar Monate etwas Strom
überteuert nachkaufen muss.
Also wenn so ein drei Phasen Inselanschluss ein Schweißgerät versorgen
kann, dann würde mir sogar der komplett ausreichen.
Aber nichtsdestotrotz bräuchte man einen sehr kompakten Generator,
welcher sich mit günstigen Stoffen betreiben lässt. Holz Erdgas Pellets
sind die Sinnvollsten Möglichkeiten.
Man könnte das Ganze auch so auslegen dass es taktet. Also der Generator
hat eine Leistung von 1kW und schaltet sich ab einer gewissen
Batteriespannung ein, und lädt diese nach.
Wenn man so drüber nachdenkt was das für Teile sind, woraus sie
bestehen, etc eine verfi**te Hubkolbenmaschine, etwas was millionenfach
verkauft wird billig. Und man kann es fast nirgendwo in den Dimension
kaufen, wie man es echt gebrauchen könnte. Manchmal denke ich mir man
hätte was mit Maschinenbau machen sollen.
Als E-Auto-Fahrer finde ich die Gratisangebote super:
Es treibet eingefleischten Ölkröten die Zornesadern ins Gesicht, und
verkürzt so durch (daraus resultierende) kardiologische Probleme den
Zeitraum für den wir sie ertragen müssen.
Nutzen tue ich sie nie:
Die kostenlosen Ladesäulen sind so gut wie nie frei und schlecht
gewartet. Für die 5% Strom die ich extern laden muss spielt der Preis in
Summe eine untergeordnete Rolle, daher zahle ich lieber etwas mehr, habe
dafür aber eine freie Ladesäule.
Witzig finde ich die Leute mit ihren 100k€-BMW-Nackmullen, die 1h vorm
Aldi in ihren fetten Kisten sitzen und daruaf warten, dass sie Strom im
Wert von 45Cent abstauben können.
Burps schrieb:> Abseits der ganzen Dr. Prepper, Spinner und Reichsbürger hier:> Das deutsche/europäische Stromnetz ist sehr stabil. wir hatten heuer 0s> Stromausfälle.
@ Rülps: Was ist das für ein Satzbau, bist Du Österreicher?
Auch in D hatte ich in meiner Wohnung am Stadtrand die letzten Jahre
keinen nennenswerten Stromausfall. Zwei Minuten bei heftigstem
Sommergewitter, mehr nicht.
Erneuerbare Energien (ein Begriff, der alleine schon Unsinn ist) sind
eben auf dem Vormarsch und manche fürchten, dass die bisher stabile
Stromversorgung nicht mehr gegeben ist. Gut, ich kenne noch die Zeiten,
als es keinen Strom gab und habe da weniger Angst vor. Aber viele kämen
halt ohne nicht mehr klar. daher die Ideen zu Alternativen.
Dr. Ecksack schrieb:> Erneuerbare Energien (ein Begriff, der alleine schon Unsinn ist) sind> eben auf dem Vormarsch und manche fürchten, dass die bisher stabile> Stromversorgung nicht mehr gegeben ist.
Manche fürchten sich vor Chemtrails, Impfchips, Greta Thunberg, 5G,
Impfungen und vielem mehr.
Dieses Jahr hat gezeigt, dass Toleranz gegenüber Spinnern nicht gut ist.
Meine Meinung ist, man sollte Spinnern ins Gesicht sagen, was man denkt.
Dr. Ecksack schrieb:> Gut, ich kenne noch die Zeiten,> als es keinen Strom gab und habe da weniger Angst vor.
Haha, Gschichterl.
Unser Haus wurde 1918 an das Stromnetz angeschlossen. Teile der
Installation waren bis vor einiger Zeit noch original. Also
Gutapercha-Isolation, und Schalter wie aus Frankenstein.
Aka, Strom gibt es schon über 100 Jahre...
_Gast schrieb:> Hm,>>>Ich habe eine Insel und bin quasi fast vom Netz getrennt.>> Gilt nicht!!!>> Warum sollten wir deine 10kw Leistung im Kraftwerk das ganze Jahr> bereithalten/mitfinanzieren, wenn du dann in der Dunkelflaute> daherkommst und auch gerne Strom hättest.> Den hättest du aber gerne zum Standardpreis!>> So läuft das nicht!>> Wenn Insel dann richtig!>> Gruß
Der Gedanke ist einerseits richtig andererseits auch nicht.
In meinem Gedanken sorge ich eigentlich für weniger Lastschwankungen im
Netz als Üblich. Grund ist mein Akku. Wenn ich die Waschmaschine anwerfe
oder mein Backofen schlägt das Pulsen der großen Heizstäbe nicht auf das
Netz durch. Erst wenn mein Akku leer ist schalten sich Ladegeräte zu.
Erst 2kW und wenn der Akku weiter fällt weitere 2kW. Diese bleiben aber
dann eine recht konstante Zeit laufen und schalten sich dann wieder ab.
Bedeutet eigentlich das mein Haus sich für den Netzbetreiber eher
verhält als hätte ich nur zwei Wasserkocher im ganzen Haus.
Und nein ich habe es bislang immer mit diesen maximal 4kW geschafft. Das
zweite Ladegerät ist eigentlich sogar fast nie an. Die Ladegeräte werden
bei 10% bzw 5% zugeschaltet und laufen bis 35% Akkustand.
Wenn die Energieversorger Bock drauf hätten könnte ich sogar auf die
Netzfrequenz reagieren und meinen Akku bei zu hoher Frequenz laden und
bei zu niedriger Netzfrequenz halt nicht. Oder meinen Nötigen Verbrauch
vorher Online Per API ankündigen.
Christian A. schrieb:> Schmidt mit dete schrieb:>> Bei uns im Nachbarort rufen sie jetzt für den Grundtarif 82ct/kWh auf,>> plus Grundgebühr!>>>> stadtwerke-schorndorf.de>> I.d.T., eben für einen 1-Personen Haushalt und 2MWh/Jahr verifiziert.> 82,2278 ct/kWh plus 12,75 €/Monat Grundgebühr.> Pikant: Vertragslaufzeit 2 Wochen. Danach dann 1,50 €/kWh ?
Eher andersrum, weil die Laufzeit so kurz ist, ist es so teuer. Könnte
sein, dass es jetzt günstiger kommt für 1-2 Monate in den sauren Apfel
der 82ct zu beißen und dann einen günstigen Tarif zu erwischen, als
jetzt um 45ct einen Jahresvertrag abzuschließen, in dem man dann
festhängt. Muss sich aber zeigen...
Hm,
>Wenn die Energieversorger Bock drauf hätten könnte ich sogar auf die>Netzfrequenz reagieren und meinen Akku bei zu hoher Frequenz laden und>bei zu niedriger Netzfrequenz halt nicht.
Dann wirst du aber nichts bekommen, wenn du Strom brauchst, weil nicht
nur deine EE keinen Strom liefern sondern alle EEs nichts liefern.
(Dunkelflaute)
Und wie sieht es mit den Kosten für die Infrastruktur aus? Diese fallen
ja auch an, wenn du nichts verbrauchst.
Mach eine richtige Insel und kaufe dir ein Stromaggregat und lasse
deinen Stromanschluss dauerhaft abklemmen! (Und lebe damit das du halt
mal im Dunkeln sitzt, weil irgendwas defekt ist)
Gruß
_Gast schrieb:> Dann wirst du aber nichts bekommen, wenn du Strom brauchst, weil nicht> nur deine EE keinen Strom liefern sondern alle EEs nichts liefern.> (Dunkelflaute)
"Laut dem Deutschen Wetterdienst gab es in Deutschland von 1995 bis 2005
im Schnitt zweimal im Jahr Situationen, in denen großräumige Flauten und
sonnenarme Zeiten über 48 Stunden gemeinsam auftraten. Bei einer
Betrachtung auf europäischer Ebene reduziert sich die
Auftretenshäufigkeit auf 0,2 Situationen pro Jahr." - Wikipedia zu
Dunkelflaute
Ob es also sinnvoll ist, jeden Haushalt autark zu machen, oder ob man in
diesen recht seltenen Fällen mit Reservekraftwerken produzieren sollte?
Ein Kraftwerk, dass nur selten läuft, ist auch fossil kein
Umweltproblem, sondern hat allenfalls ein Finanzierungsproblem.
Thüringer Energie AG / TEAG nimmt noch Neukunden.
Bei "TEAG.Strom extra" komm ich bei angegebenen Bedarf von 2500 kWh (2
Personen) auf einen Grundpreis von rund 171€/Jahr und 33,5ct/kWh. Das
schwankt aber gerade im Grundpreis je nach angegebener Adresse.
(prx) A. K. schrieb:> ...im Schnitt zweimal im Jahr Situationen, in denen großräumige Flauten und> sonnenarme Zeiten über 48 Stunden gemeinsam auftraten. Bei einer> Betrachtung auf europäischer Ebene reduziert sich die> Auftretenshäufigkeit auf 0,2 Situationen pro Jahr."
Das Problem ist trotzdem viel größer.
Da Sonnenstrom jede Nacht zu 100% ausfällt ist auch die
Wahrscheinlichkeit von "nur Flaute" zu betrachten. Und die ist natürlich
vielmals grösser.
In diesen Zeiträumen gibt es aber bisher keine praktikablen Alternativen
zu Atomkraft und/oder fossiler Stromerzeugung.
Schaltet man die konventionellen Kraftwerke ab dann wird es eben
zeitweise finster.
Hans B. schrieb:> Da Sonnenstrom jede Nacht zu 100% ausfällt ist auch die> Wahrscheinlichkeit von "nur Flaute" zu betrachten. Und die ist natürlich> vielmals grösser.
Obige Zahlen gelten für 48h. Die Tag/Nacht Situation ist darin also
nicht berücksichtigt, das stimmt. Das ist aber eine regelmässig
auftretende Situation kurzfristiger Knappheit, für die ggf andere
Lösungen in Frage kommen, als der Ausnahmefall einer Dunkelflaute.
"Als Dunkelflaute werden mehrere Tage anhaltende Phasen geringer Wind-
und Solarstromeinspeisung bezeichnet, die nicht mehr alleine durch
Einsatz von Kurzfristspeichern und Lastmanagement ausgeglichen werden
können." - wieder Wikipedia.
DANIEL D. schrieb:> Also ich würde auch sagen dauerhafte 500W reichen aus, um den privaten> Stromverbrauch zu decken.
Ja wenn man sehr geringe Ansprüche hat, das Licht ausschaltet und keinen
normalen PC benutzt dann reicht das wahrscheinlich.
Heizen muß man sich auch überlegen, denn auch die Kesselsteuerung und
die Pumpen brauchen Strom. Allein die 3 Pumpen die in meiner
Heizungsanlage verbaut sind brauchen zusammen ca. 150W.
Da ich den Stromverbrauch kontinouierlich aufzeichne, habe ich mal
nachgeschaut was so meine Grundlast ist. Nachts, so gegen 1Uhr hatte ich
heut meinen niedrigsten Wert und der lag bei 450W. Da nicht jeder eine
NAS und einen Webserver zu stehen hat ziehen wir noch mal rund 70W ab.
Bleiben immer noch 380W übrig - weniger wird es nicht. Tagsüber wenn ich
im Büro sitze und 2 Rechner laufen, dann sind es schon so um die 800W.
Mit anderen Worten 500W ist schon sehr knapp.
DANIEL D. schrieb:> Akkuwechselrichter und Solarladeregler z.B> Akkuwechselrichter und Solarwechselrichter für Netzeinspeisung.>> Die 2 variante liefert bei Stromausfall nur Strom solange die Akkus voll> sind, und die Wechselrichter schalten sich sofort ab. Aber wie oft wird> das schon sein?
Wenn keine Sonne scheint dann ist bei beiden Varianten sehr schnell Ende
Gelände - vorallem wenn das nur auf 500W ausgelegt ist.
DANIEL D. schrieb:> Ein normaler Stromerzeuger ist nicht sinnvoll, und lässt sich nur> schlecht integrieren. Außer man schließt ein Ladegerät an, und Lädt die> Batterie vom Akkuwechselrichter.
Das ist natürlich Käse. Natür läß sich sowas problemlos ins Hausnetz
integrieren, man braucht halt die entsprechenden Umschalter und
Regeleinrichtungen. Wenn man das richtig macht und den Generator mit dem
Netz synchronisiert, dann kann man sogar Einspeisen. Ja mit den
Spielzeuggeneratoren aus dem Baumarkt wird das wohl eher schwierig und
die Umschalter/Regler die das vernünftig machen gibt es natürlich auch
nicht zum Nulltarif.
Ich habe einen Kollegen mit BHKW und und der speist ein, wenn er Strom
übrig hat, aber die Mimik damit er das tun kann ist nicht ganz billig -
bei 500W braucht man darüber auch nicht nachzudenken.
DANIEL D. schrieb:> Aber Generatoren dürfen nicht in Innenräumen betrieben werden,
Wo steht denn das? Natürlich sollte man die Abgase nach Außen führen und
die Frischluft für den Motor auch von Außen zuführen. Bei meinem
Kollegen mit dem BKHW steht die ganze Mimik im Keller - alles schön
Schall gedämmt (da hört man im Haus nix). Der Generator und der Motor
fühlen sich in dieser Umgebung pudelwohl.
> Treibstoff ist nicht lange haltbar,
Nö, das sind in aller Regel Dieselmotoren und da die Abwärme selbiger
zum Heizen benutzt wird - der Strom ist erst mal nur ein Nebenprodukt,
dürfen die mit Heizöl betrieben werden und das wird nicht so schnell
schlecht.
>und das Kostennutzenverhältnis> schlecht usw.
Nö eben nicht das Kostennutzenverhältnis eines BHKW's ist sogar sehr
gut, da dort wenig verschwendet wird. BHKW's erreichen Wirkungsgrade
zwischen 80% und über 90%. BHKW's werden sogar gefördert. BHKW's haben
eigentlich nur einen wirklichen Nachteil, sie sind in der Anschaffung
sehr teuer, zumindestet dann wenn man es richtig macht. Für den Einstieg
in die Thematik belies Dich mal hier
https://www.co2online.de/modernisieren-und-bauen/blockheizkraftwerk-kraft-waerme-kopplung/blockheizkraftwerk-funktionsweise-wirkungsgrad/.
>Wenn dann müsste man einen Stirlingmotor haben und Pellets> zum Antrieb verfeuern, und die Wärme in die Heizung einspeisen. Aber mal> eben einen Motor mit Extrem langer Lebensdauer und <15% Wirkungsgrad ist> schon eine große technische Herausforderung.
Ja eben auch Blödsinn.
Udo S. schrieb:> Auch viele Verbraucher fallen Nachts zu 100% weg.
Wir haben aber den Abend-Peak von 18 bis 21 Uhr. Der ist im Winter bei
Dunkelheit, und im Sommer bei recht tiefem Sonnenstand.
... schrieb:> Ich bin schon echt gespannt> was passiert, wenn die konventionellen Kraftwerke in Kürze abgeschaltet> werden.
Ganz einfach, dann kaufen wir Atomstrom aus Frankreich und Kohlestrom
aus Polen, wenn weder die Sonne scheint und der Wind auch nicht weht.
Ist doch auch prima so - in DE stimmt ja die Ökobilanz was um uns rum
passiert interessiert hier doch keinen.
Die werden sich auch noch mit ihrer e-Mobilität wundern, wenn dann alle
ihre Kisten laden wollen. Wir werden mit e-Mobilität deutlich mehr Strom
brauchen als bisher.
Zeno schrieb:> BHKW's erreichen Wirkungsgrade zwischen 80% und über 90%.
Soweit die Theorie. Aber das gilt eben nur, wenn sowohl Heiz- und
Stromleistung im für den Wirkungsgrad günstigen Bereich liegen. Für
Grundlastbetrieb in Unternehmen ist das ziemlich gut kalkulierbar, zumal
im mir bekannten Fall eine nicht erforderliche Heizleistung per
Absorptions-Wärmepumpe in die Anlagenkühlung geht.
Privat stelle ich es mir bei halbwegs vernünftigem Investitionsvolumen
schwieriger vor, eine gute Ausnutzung sicherzustellen. Und steht auch
vor der Frage, wie hoch man sie auslegt und womit man ggf die in recht
kalten Tagen fehlende Heizleistung holt.
Zeno schrieb:> Wir werden mit e-Mobilität deutlich mehr Strom> brauchen als bisher.
Dieser Aspekt wurde schon zigmal in hiesigen Threads abgefrühstückt und
liegt zudem bei weitem nicht in Panikbereich.
BHKWs sind in erster Linie teuer, wegen den vielen mechanisch bewegten
Teilen und gehen aus gleichem Grund auch gerne mal kaputt, so daß man
eigentlich zwei davon braucht um Ausfallsicherheit zu haben. Sonst
bleibt die Bude kalt bis das Ersatzteil eingetroffen ist. Dazu kommen
die Betriebsstoffe wie Motoröl, das regelmäßig gewechselt werden will...
Wird echt schwer, heute noch mit einem BHKW gegen eine gute Wärmepumpe
anzustinken.
Nop schrieb:> Wir haben aber den Abend-Peak von 18 bis 21 Uhr. Der ist im Winter bei> Dunkelheit, und im Sommer bei recht tiefem Sonnenstand.
Womit wir beim Thema "Sommerzeit" sind. Ist schon jemand auf die Idee
gekommen, die nicht etwa abzuschaffen, sondern so zu tunen, dass die
solare Energieproduktion besser zum Verbrauch passt? ;-)
Wer selber nachsehen will, was wann verbraucht und produziert wird:
https://www.agora-energiewende.de/service/agorameter
michael_ schrieb:> Polen hat einen Hafen für Flüssiggas aus den USA gebaut.> Dort legt im Moment kein Schiff an.
Das dürfte auch stimmen, weil die Tanker aktuell in Richtung die
Kroatien fahren. Von dort geht eine Pipelineverbindung in die Ukraine.
https://www.energate-messenger.at/news/218772/die-ukraine-geht-beim-gasimport-neue-wege
Übrigens an Gazprom liegt es nicht.
https://www.derstandard.de/consent/tcf/story/2000130975410/gazprom-liefert-wegen-europas-gaskrise-mehr-als-pflichtmenge
Vermutlich versucht hier auch ein ehemaliger Kanzler zu helfen.
Nachdem allerdings 3 KKW abgeschaltet werden, werden dafür Gaskraftwerke
einspringen müssen.
https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/drei-akw-werden-abgeschaltet-vor-welchen-problemen-die-atommuell-zwischenlagerung-steht/27930890.html
a) Die Betreiber dieser Gaskraftwerke haben natürlich einkaufen müssen
und erhöhten die Nachfrage auf dem Markt.
b) Zweiter Faktor ist natürlich auch der Energiebedarf der Neubürger,
die halt nicht mit 18-20 Grad in der Bude auskommen und eher 24 Grad
einstellen. Das sind 6...9% mehr an Energieverbrauch pro Grad Celsius.
c) Hinzu kommt noch der normalerweise nicht geheizte Wohnungsleerstand
von 2%. Der Wohnungszuwachs benötigt auch zusätzliche Heizenergie.
d) Zuletzt entfallen auch die vielen kalten Wohnungen derjenigen, die
Winter in wärmeren Ländern verbringen würden, was wegen CoViD nun bei
vielen ausgefallen ist.
e) Wohnungen wurden den ganzen Tag durchgeheizt und tagsüber nicht
zurückgedreht wegen Homeoffice.
Der Gas- und Heizölverbrauch wäre dadurch um 20% höher ausgefallen,
sagte mir ein Bekannter einer großen Hausverwaltungsfirma in der
Großstadt.
Vermute, dass a) ein großer Brocken auf dem Markt ist. Jetzt zwischen
Weihnachten und Neujahr ruht wegen Inventur für die Bilanz und Steuer
erst mal der Einkauf. Daher gingen die Preise zurück in den letzten
Tagen gemäß der Übersicht unter diesem Link:
"https://www.powernext.com/spot-market-data"
Dieter schrieb:> e) Wohnungen wurden den ganzen Tag durchgeheizt und tagsüber nicht> zurückgedreht wegen Homeoffice.
Dafür kann an anderer Stelle eingespart werden. Da hat aber der
Homeofficer nichts davon, sondern der Arbeitgeber.
Ben B. schrieb:> BHKWs sind in erster Linie teuer, wegen den vielen mechanisch bewegten> Teilen und gehen aus gleichem Grund auch gerne mal kaputt, so daß man> eigentlich zwei davon braucht um Ausfallsicherheit zu haben. Sonst> bleibt die Bude kalt bis das Ersatzteil eingetroffen ist. Dazu kommen> die Betriebsstoffe wie Motoröl, das regelmäßig gewechselt werden will...
Ja ein gutes BHKW ist ganz bestimmt nicht günstig.
Bei dem Kollegen geht das BHKW eher selten kaputt und ich habe den auch
noch nicht diesbezüglich groß klagen gehört. Da er vor dem BHKW einen
stink normalen Ölkessel hatte bleibt die Bude auch dann nicht kalt wenn
das BHKW ausfallen sollte, denn er war schlau genug den Kessel nicht zu
entsorgen. Im Gegentum falls das BHKW ausfallen sollte schaltet die
Anlage automatisch um. Das BHKW läuft auch nur dann, wenn er Wärme bzw.
warmes Wasser braucht, eigentlich so wie jede andere Heizung auch, oder
halt bei Stromausfall. Strom ist da nur ein wilkommenes Nebenprodukt.
Wenn das BHKW nicht läuft dann kommt der Strom halt wie bei den meisten
aus dem örtlichen Netz.
> Wird echt schwer, heute noch mit einem BHKW gegen eine gute Wärmepumpe> anzustinken.
Ich kenne deutlich mehr Leute mit Wärmepumpen die Probleme haben.
Dieter schrieb:> 18-20 Grad in der Bude auskommen
Ja wem es gefällt darf die Heizung auch auf 16Grad stellen - das spart
noch mal.
Unter 20 Grad ist deutlich zu niedrig. Ich habe viele Jahre in
vollklimatisierten Räumen (19-20Grad) gearbeit und das ist auf die Dauer
unangenehm. 21-22Grad sollten es schon sein. Selbst wenn ich bei den
"Altbürgern" war ist dort in den meisten Büros(Messräumen) 22Grad
eingestellt obwohl dasfür die Messtechnik eher suboptimal ist,aber
offensichtlich frieren die Altbürger auch nur ungern - zumindest dann
wenn es der AG bezahlt.
Zeno schrieb:> Da ich den Stromverbrauch kontinouierlich aufzeichne, habe ich mal> nachgeschaut was so meine Grundlast ist. Nachts, so gegen 1Uhr hatte ich> heut meinen niedrigsten Wert und der lag bei 450W. Da nicht jeder eine> NAS und einen Webserver zu stehen hat ziehen wir noch mal rund 70W ab.> Bleiben immer noch 380W übrig - weniger wird es nicht. Tagsüber wenn ich> im Büro sitze und 2 Rechner laufen, dann sind es schon so um die 800W.> Mit anderen Worten 500W ist schon sehr knapp.
Ja du bist aber nicht ich. Und deswegen würde mir das reichen und
vermutlich vielen anderen auch.
Burps schrieb:> Das deutsche/europäische Stromnetz ist sehr stabil. wir hatten heuer 0s> Stromausfälle.
wenn nicht gerade Bagger Inseln vom Netz? trennen!
https://www.deutschlandfunkkultur.de/ein-jahr-blackout-in-berlin-koepenick-passiert-halt-100.html
Netz deshalb in "?" weil ein Netz mehrere Knoten hat die sowas
verhindern sollen!
Ohne Knoten kein Netz!
Wir sollten also ehrlich sein und anerkennen das unser "Netz" löcherig
ist bzw. Einstrippenversorgungen(auch 2 parallel) nicht Netz genannt
werden sollen.
Zeno schrieb:> Da ich den Stromverbrauch kontinouierlich aufzeichne, habe ich mal> nachgeschaut was so meine Grundlast ist. Nachts, so gegen 1Uhr hatte ich> heut meinen niedrigsten Wert und der lag bei 450W. Da nicht jeder eine> NAS und einen Webserver zu stehen hat ziehen wir noch mal rund 70W ab.> Bleiben immer noch 380W übrig - weniger wird es nicht.
Was meinst du mit Grundlast?
Das niedrigeste an Leistung? Da hab ich 71Watt gehabt heute Nacht.
Oder meinst du den Schnitt? Da hab ich auch nur 140Watt gehabt, mit
Spitze 451Watt.
Naja in Köpenick war das nun wirklich etwas unglücklich, daß noch die
einzigen beiden 110kV-Kabelsysteme über eine bereits halb abgerissene
Brücke verlaufen und keine dritte Leitung als Rückfallebene vorhanden
war. Dazu noch eine Firma, die Horizontalbohrungen durchführt, ohne sich
die Unterlagen zu beschaffen, welche Versorgungsleitungen da so in der
Brücke liegen.
Ich denke da kann man gut für die Zukunft draus lernen, z.B. daß ein
drittes System über eine andere Trasse fehlt und man nicht einfach in
Brücken herumbohrt ohne sich über Versorgungsleitungen zu informieren
wenn man seine Firma gerne behalten möchte.
Aber sowas gleich einen Blackout zu nennen... obwohl's gut 30 Stunden
waren.. nee. Es war auch ein ziemlich großer Schaden bzw. solche
Erdkabel sind halt schwer zu flicken.
Joachim B. schrieb:> Wir sollten also ehrlich sein und anerkennen das unser "Netz" löcherig> ist bzw. Einstrippenversorgungen(auch 2 parallel) nicht Netz genannt> werden sollen.
Man kann topographisch Glück oder Pech haben. Hier kommt der Strom aus
zwei Staaten, das ist recht sicher. Aber im Schwarzwald gibts ein paar
Ecken, wo der Strom naturbedingt nur aus einer Richtung kommt. Da fehlt
der Strom deutlich häufiger.
Ben B. schrieb:> Aber sowas gleich einen Blackout zu nennen... obwohl's gut 30 Stunden> waren.. nee.
In der Tat, denn ein Blackout wäre ein großflächiger Ausfall. In
Köpenick blieb das ja lokal, so daß die Leute notfalls auch woanders
hätten hingehen können, statt im Kalten zu sitzen. Bei einem
tatsächlichen Blackout geht das nicht, weil mehrere zehn Millionen Leute
nicht kurzfristig mal irgendwoanders hinkönnen.
(prx) A. K. schrieb:> Ob es also sinnvoll ist, jeden Haushalt autark zu machen, oder ob man in> diesen recht seltenen Fällen mit Reservekraftwerken produzieren sollte?> Ein Kraftwerk, dass nur selten läuft, ist auch fossil kein> Umweltproblem, sondern hat allenfalls ein Finanzierungsproblem.
Der Vorteil bei einem Inselnetz ist, dass man im Fall der Fälle auch
eine Teillast fahren könnte, dass die Heizung bspw. eben runterregelt
und nicht komplett ausfällt. Bei zentralen Systemen ist das so ja nicht
möglich, man kann einzelne Netzteilnehmer immer nur ganz trennen.
Smartmeter könnten insofern helfen, dass man einen Basisanschlusswert
von z.B. 1kW garantiert, der über eine eigene Sicherung geht und einen
zweiten "Anschluss" mit üblichen Werten hat, der dann bei Netzüberlast
abgeworfen wird. Aber das wäre politisch m.E. nicht durchsetzbar, außer
die Preise explodieren noch weiter und bleiben langfristig hoch. Aber
dann könnten sich auch die Inselnetze wieder lohnen...
Psychologisch scheint mir da die Insellösung vorteilhaft: Wenn ich ein
paar Tage im Jahr die Bude nur auf 18 Grad bekomme, weil ICH halt an
Kollektoren gespart habe, brauch ich mich über niemanden zu ärgern.
Jetzt mal angenommen Akku und Photovoltaik sind vorhanden, und man hat
ein Blockheizkraftwerk für die Kalten Monate. Wenn man komplett auf das
Netz verzichtet, kann man natürlich die Grundgebühr Sparen, ist halt die
Frage ob sich das Lohnt, weil man ja in den Wintermonaten eine nicht
unerhebliche Menge Brennstoffe benötigt. Bei einem Gasanschluss sicher
vielleicht gar nicht so schlecht, aber dann hat man natürlich einen sehr
eingeschränkten Netzanschluss oder die Wechselrichter kosten gutes Geld.
> Bei zentralen Systemen ist das so ja nicht möglich, man kann> einzelne Netzteilnehmer immer nur ganz trennen.
Stimmt nicht. Du kannst erstens selbst beeinflussen wieviel Leistung Du
aus dem Stromnetz (oder Wärmenetz) entnimmst und die Erzeuger können
auch frei entscheiden, mit wieviel Leistung sie ihre Kraftwerke fahren.
Also ein 1400MW Kernkraftwerksblock kann auch mit 200..300MW laufen. Ist
nicht so schön für die Anlage und alles andere als wirtschaftlich, aber
technisch möglich ist das ohne Probleme.
Bei den erneuerbaren Energien ist das aufgrund der schwachen Netze (vor
allem der 110kV-Ebene) auch die Regel, an besonders windstarken Tagen
müssen viele Windparks ihre Leistung deutlich reduzieren, damit die
abgehenden Leitungen nicht nachts im Dunkeln leuchten. Große Solarparks
sind im Sommer genau so betroffen, die müssen ihre Leistung teilweise
komplett bis auf Null reduzieren. Ursache dafür ist, daß die Einspeisung
für Anlagen dieser Leistungsklasse (40..300MW) auf der 110kV Ebene am
billigsten ist. Wenn man sich einen 380kV-Trafo hinstellt, hat man diese
Probleme nicht - allerdings kostet das deutlich mehr und da erneuerbare
Energie auch dann bezahlt wird, wenn sie aufgrund einer
Netzbetreiber-Leistungsreduktion gar nicht erzeugt wurde, interessieren
sich die Betreiber nicht dafür. Bzw. nur sehr selten, einige Anlagen
haben ihre Anbindung auf der 380kV oder 220kV Ebene.
Ben B. schrieb:> Ich denke da kann man gut für die Zukunft draus lernen, z.B. daß ein> drittes System über eine andere Trasse fehlt
Wobei für jedes Netz eine zweite, unabhängige Trasse sinnvoll ist, wenn
man hohe Ausfallsicherheit will. Eigentlich nichts neues.
Zeno schrieb:> Da ich den Stromverbrauch kontinouierlich aufzeichne, habe ich mal> nachgeschaut was so meine Grundlast ist. Nachts, so gegen 1Uhr hatte ich> heut meinen niedrigsten Wert und der lag bei 450W. Da nicht jeder eine> NAS und einen Webserver zu stehen hat ziehen wir noch mal rund 70W ab.> Bleiben immer noch 380W übrig - weniger wird es nicht. Tagsüber wenn ich> im Büro sitze und 2 Rechner laufen, dann sind es schon so um die 800W.> Mit anderen Worten 500W ist schon sehr knapp.
Man kann immer Fälle finden, die ins persönliche Weltbild passen. In
mein Weltbild als Eigentümer und Bewohner eines Einfamilienhauses passt
ein so hoher Stromverbrauch nicht. Da habe ich weniger als die Hälfte.
Und ich habe auch 2 Rechner (keine Gamingboliden und keine Kryptominer)
und 2 Kühlschränke.
Korrekt, aber man muß wissen, daß die Brücke 1979 gebaut wurde, um das
ab 1971 gebaute Allende-Viertel besser an den S-Bhf Köpenick anzubinden.
Ursprünglich sollte da auch mal eine Straßenbahnlinie drüberfahren,
dafür wurde Platz freigehalten, aber die Straßenbahn zwischen dem S-Bhf
und dem Krankenhaus wurde nie gebaut. 10 Jahre nach dem Brückenbau war
die DDR mit all ihren Bauvorhaben im Osten Berlins Geschichte - aber so
lange lagen die Kabel da drin. Niemand weiß, welche Pläne zum Netzausbau
die DDR noch hatte, die nie umgesetzt wurden. Ich vermute, daß deswegen
eine zweite räumlich getrennte Trasse zur Absicherung fehlt bzw. nie
gebaut wurde.
Ben B. schrieb:> Niemand weiß, welche Pläne zum Netzausbau> die DDR noch hatte, die nie umgesetzt wurden. Ich vermute, daß deswegen> eine zweite räumlich getrennte Trasse zur Absicherung fehlt bzw. nie> gebaut wurde.
Andererseits sind über 30 Jahre seitdem auch einiges an Zeit, um da eine
gewisse "Einbeinigkeit" festzustellen und zu beseitigen.
(prx) A. K. schrieb:> Womit wir beim Thema "Sommerzeit" sind. Ist schon jemand auf die Idee> gekommen, die nicht etwa abzuschaffen, sondern so zu tunen, dass die> solare Energieproduktion besser zum Verbrauch passt? ;-)
Die Idee ist nun wirklich genial!
Man könnte auch Ferien und Urlaub flexibilisieren - immer dann wenn
wenig Wind weht … und am besten nur nachts
Walter K. schrieb:> Man könnte auch Ferien und Urlaub flexibilisieren - immer dann wenn> wenig Wind weht … und am besten nur nachts
Noch besser, jeder der Urlaub am Meer machen will spart ihn sich auf bis
Zum Jahr 2100. Dann ist die Küstenlinie 50km näher.
SCNR
Udo S. schrieb:> Walter K. schrieb:>> Man könnte auch Ferien und Urlaub flexibilisieren - immer dann wenn>> wenig Wind weht … und am besten nur nachts>> Noch besser, jeder der Urlaub am Meer machen will spart ihn sich auf bis> Zum Jahr 2100. Dann ist die Küstenlinie 50km näher.>> SCNR
Ach was - wenn die neue Politik der BRD voll auf das Klima durchschlägt
- haben wir 2100 eine neue Eiszeit
DANIEL D. schrieb:> Jetzt mal angenommen Akku und Photovoltaik sind vorhanden, und man hat> ein Blockheizkraftwerk für die Kalten Monate. Wenn man komplett auf das> Netz verzichtet, kann man natürlich die Grundgebühr Sparen, ist halt die> Frage ob sich das Lohnt, weil man ja in den Wintermonaten eine nicht> unerhebliche Menge Brennstoffe benötigt. Bei einem Gasanschluss sicher> vielleicht gar nicht so schlecht, aber dann hat man natürlich einen sehr> eingeschränkten Netzanschluss oder die Wechselrichter kosten gutes Geld.
Dann schau mal bei Viessmann nach "Vitovalor Brennstoffzelle", die
leistet 750W aus Erdgas (was dir offensichtlich genügt) und parallel
dazu bei Dunkelflaute auch noch Heizwärme, die die Kollektoren im Winter
nie liefern können. Das Ding hat gegenüber einen BHKW keine bewegten
Teile incl. deren Verschleiß. Deine Spitzenleistung (elektrisch) kannst
du mit den vorhandenen SolarAkkus überbrücken.
Nachfrage: bei vorhandenem Akku und Photovoltaik ist dir ein WR zu
teuer? Wie ist ohne diesen eine Nutzung möglich?
Walter K. schrieb:> (prx) A. K. schrieb:>> Womit wir beim Thema "Sommerzeit" sind. Ist schon jemand auf die Idee>> gekommen, die nicht etwa abzuschaffen, sondern so zu tunen, dass die>> solare Energieproduktion besser zum Verbrauch passt? ;-)>> Die Idee ist nun wirklich genial!>> Man könnte auch Ferien und Urlaub flexibilisieren - immer dann wenn> wenig Wind weht … und am besten nur nachts
Dann aber auch die ganzen schnöden Feiertage auf die Wochenenden legen -
dann haben die AN endlich genügend Zeit zum Feiern!
Walter K. schrieb:> Ach was - wenn die neue Politik der BRD voll auf das Klima durchschlägt> - haben wir 2100 eine neue Eiszeit
Entschuldigung, ich vergaß dass du natürlich einem Unwissenden wie Klaus
Hasselmann geistig um Größenordungen überlegen bist.
Christian A. schrieb:> I.d.T., eben für einen 1-Personen Haushalt und 2MWh/Jahr verifiziert.> 82,2278 ct/kWh plus 12,75 €/Monat Grundgebühr.> Pikant: Vertragslaufzeit 2 Wochen. Danach dann 1,50 €/kWh ?>> Da werden jetzt die ganzen E-Auto Freaks dumm aus der Wäsche schauen
Erst vor paar Wochen hatten hier einige Profis mit spitzem Stift
vorgerechnet, wie günstig die Stromkosten für 100 km sind, im Gegensatz
zum Sprit für 100 km. Allerdings kann ich mich nicht daran erinnern,
dass sich der Spritpreis mal von heute auf morgen verdreifacht hätte.
Die 82,2278 ct/kWh sind ja vom 24.12.2021, sind da die 3 abgeschalteten
AKWs zum Jahresende schon eingepreist, oder kommt der Preisschub dann 2
Wochen später? Sind ja immerhin 4 GWh, die wegfallen und das Angebot
weiter reduzieren.
Wolfgang U. schrieb:> Allerdings kann ich mich nicht daran erinnern,> dass sich der Spritpreis mal von heute auf morgen verdreifacht hätte.
Wenn sich dein Strompreis von heute auf morgen verdreifacht hat warst du
wohl vorher bei einem der pleitegegangenen Anbieter. Ansonsten läuft der
Vertrag ja wie gehabt mit den Preisen wie gehabt.
Wolfgang U. schrieb:> Christian A. schrieb:>> I.d.T., eben für einen 1-Personen Haushalt und 2MWh/Jahr verifiziert.>> 82,2278 ct/kWh plus 12,75 €/Monat Grundgebühr.>> Pikant: Vertragslaufzeit 2 Wochen. Danach dann 1,50 €/kWh ?>>>> Da werden jetzt die ganzen E-Auto Freaks dumm aus der Wäsche schauen>> Erst vor paar Wochen hatten hier einige Profis mit spitzem Stift> vorgerechnet, wie günstig die Stromkosten für 100 km sind, im Gegensatz> zum Sprit für 100 km. Allerdings kann ich mich nicht daran erinnern,> dass sich der Spritpreis mal von heute auf morgen verdreifacht hätte.>> Die 82,2278 ct/kWh sind ja vom 24.12.2021, sind da die 3 abgeschalteten> AKWs zum Jahresende schon eingepreist, oder kommt der Preisschub dann 2> Wochen später? Sind ja immerhin 4 GWh, die wegfallen und das Angebot> weiter reduzieren.
Das ist sicher erst der Anfang. Die Verknappung ist Teil der Planung.
Vermutlich wird zukünftig eine bestimmte Energiemenge versteigert. Du
kannst dann online ein Maximalgebot abgeben, was dein Geldbeutel und
dein Kälteempfinden gerade zulässt und hoffen, dass dich dabei niemand
überbietet...
mein Tagesertrag: 365Wh (bei 3,2kWp)
Thomas U. schrieb:> Dann schau mal bei Viessmann nach "Vitovalor Brennstoffzelle", die> leistet 750W aus Erdgas (was dir offensichtlich genügt) und parallel> dazu bei Dunkelflaute auch noch Heizwärme, die die Kollektoren im Winter> nie liefern können. Das Ding hat gegenüber einen BHKW keine bewegten> Teile incl. deren Verschleiß. Deine Spitzenleistung (elektrisch) kannst> du mit den vorhandenen SolarAkkus überbrücken.> Nachfrage: bei vorhandenem Akku und Photovoltaik ist dir ein WR zu> teuer? Wie ist ohne diesen eine Nutzung möglich?
Also im Inselbetrieb natürlich überhaupt nicht. Nur dann hat man halt
drei Phasen, und dann braucht man gleich drei Stück von den Dingern.
Dann wäre es halt auch gut wenn man noch den Backofen benutzen könnte
und so weiter, und am Ende braucht man dann 6 Stück von den Dingern,
welche das Inselnetz erzeugen.
Na ja es gibt ja viele Varianten wie so etwas aufgebaut sein kann, aber
günstig sind sie alle nicht.
DANIEL D. schrieb:> Thomas U. schrieb:>> Dann schau mal bei Viessmann nach "Vitovalor Brennstoffzelle", die>> leistet 750W aus Erdgas (was dir offensichtlich genügt) und parallel>> dazu bei Dunkelflaute auch noch Heizwärme, die die Kollektoren im Winter>> nie liefern können. Das Ding hat gegenüber einen BHKW keine bewegten>> Teile incl. deren Verschleiß. Deine Spitzenleistung (elektrisch) kannst>> du mit den vorhandenen SolarAkkus überbrücken.>> Nachfrage: bei vorhandenem Akku und Photovoltaik ist dir ein WR zu>> teuer? Wie ist ohne diesen eine Nutzung möglich?>> Also im Inselbetrieb natürlich überhaupt nicht. Nur dann hat man halt> drei Phasen, und dann braucht man gleich drei Stück von den Dingern.> Dann wäre es halt auch gut wenn man noch den Backofen benutzen könnte> und so weiter, und am Ende braucht man dann 6 Stück von den Dingern,> welche das Inselnetz erzeugen.>> Na ja es gibt ja viele Varianten wie so etwas aufgebaut sein kann, aber> günstig sind sie alle nicht.
Günstig? Das hat auch niemand behauptet. Das wundert mich eigentlich, da
eine Kugel Eis bisher noch bei 1,xx€ zu haben ist!
Thomas U. schrieb:> Günstig? Das hat auch niemand behauptet. Das wundert mich eigentlich, da> eine Kugel Eis bisher noch bei 1,xx€ zu haben ist!
Naja aber es ist halt die Frage ob mann eine gewisse Menge Geld
investiert, und dann halt 80 oder 90% von seinem Strom sparen kann was
auch immer. Oder Ob Man dreimal so viel Geld investiert, und sich dann
zu 100% selbst versorgt.
Thomas U. schrieb:> Dann schau mal bei Viessmann nach "Vitovalor Brennstoffzelle", die> leistet 750W aus Erdgas (was dir offensichtlich genügt) und parallel> dazu bei Dunkelflaute auch noch Heizwärme, die die Kollektoren im Winter> nie liefern können. Das Ding hat gegenüber einen BHKW keine bewegten> Teile incl. deren Verschleiß.
Da hast du natürlich recht, leider ist es aber auch so dass
Brennstoffzellen auch einen gewissen eigenen Verschleiß haben. Deswegen
würde ich jetzt gar nicht mal sagen dass diese Technik einem
Stirlingmotor überlegen sein muss. Ein auf langsame Drehzahlen
ausgelegter Motor, kann eine beachtliche Lebensdauer haben.
> Das ist sicher erst der Anfang. Die Verknappung ist Teil der> Planung. Vermutlich wird zukünftig eine bestimmte Energiemenge> versteigert. Du kannst dann online ein Maximalgebot abgeben,> was dein Geldbeutel und dein Kälteempfinden gerade zulässt und> hoffen, dass dich dabei niemand überbietet...
Immerhin sieht man an solchen Beiträgen prima, wie manche Leute
bei der Hirnversteigerung abgeschnitten haben.
DANIEL D. schrieb:> Thomas U. schrieb:>> Dann schau mal bei Viessmann nach "Vitovalor Brennstoffzelle", die>> leistet 750W aus Erdgas (was dir offensichtlich genügt) und parallel>> dazu bei Dunkelflaute auch noch Heizwärme, die die Kollektoren im Winter>> nie liefern können. Das Ding hat gegenüber einen BHKW keine bewegten>> Teile incl. deren Verschleiß.>> Da hast du natürlich recht, leider ist es aber auch so dass> Brennstoffzellen auch einen gewissen eigenen Verschleiß haben. Deswegen> würde ich jetzt gar nicht mal sagen dass diese Technik einem> Stirlingmotor überlegen sein muss. Ein auf langsame Drehzahlen> ausgelegter Motor, kann eine beachtliche Lebensdauer haben.
Was du mit den dann noch größeren Getriebeverlusten wieder einbüßt.
Thomas U. schrieb:> Was du mit den dann noch größeren Getriebeverlusten wieder einbüßt.
Warum sollte man denn sowas einbauen. Da ist es doch einfacher den
Generator passend zu wählen.
Ben B. schrieb:>> Bei zentralen Systemen ist das so ja nicht möglich, man kann>> einzelne Netzteilnehmer immer nur ganz trennen.> Stimmt nicht. Du kannst erstens selbst beeinflussen wieviel Leistung Du> aus dem Stromnetz (oder Wärmenetz) entnimmst und die Erzeuger können> auch frei entscheiden, mit wieviel Leistung sie ihre Kraftwerke fahren.
Und das geht eben nur solange die Versorgung den kompletten Verbrauch
abdeckt. Sonst macht es klack, klack, klack, klack, klack. Aber einen
Hausanschluss kurzfristig auf 1kW zu budgetieren geht halt nicht.
Reinhard S. schrieb:> Wenn sich dein Strompreis von heute auf morgen verdreifacht hat warst du> wohl vorher bei einem der pleitegegangenen Anbieter. Ansonsten läuft der> Vertrag ja wie gehabt mit den Preisen wie gehabt.
Bei jedem Vertrag ist die Preisgarantie zeitlich beschränkt. Oft auf ein
Jahr, kann also jeden treffen. Nur haben solide wirtschaftende
Unternehmen auch langfristige Stromlieferverträge und können damit den
Stammkunden weiterhin akzeptable Preise geben. Neukunden werden dann
wenn überhaupt nur Verträge mit "konservativer Risikoabschätzung"
angeboten. Das legt sich aber wieder. Wenn nicht, dann wirds auch für
die Stammkunden teuer.
> Und das geht eben nur solange die Versorgung den> kompletten Verbrauch abdeckt.
Das passt schon. Denn die Kraftwerksbetreiber haben nach wie vor ein
großes Interesse daran, daß ihre Anlagen mit möglichst hoher Leistung
laufen. Da wird sich so schnell nichts dran ändern.
... schrieb:> Ich bin schon echt gespannt> was passiert, wenn die konventionellen Kraftwerke in Kürze abgeschaltet> werden.
Ganz einfach, dann kaufen wir Atomstrom aus Frankreich und Kohlestrom
aus Polen, wenn weder die Sonne scheint und der Wind auch nicht weht.
Ist doch auch prima so - in DE stimmt ja die Ökobilanz was um uns rum
passiert interessiert hier doch keinen.
Die werden sich auch noch mit ihrer e-Mobilität wundern, wenn dann alle
ihre Kisten laden wollen. Wir werden mit e-Mobilität deutlich mehr Strom
brauchen als bisher.
DANIEL D. schrieb:> Ja du bist aber nicht ich. Und deswegen würde mir das reichen und> vermutlich vielen anderen auch.
Ja wenn es Dir reicht ist doch alles gut. Rechne mal alle Geräte die so
ständig am Netz hängen, wie Kühlschränke, Heizung, Router etc.,
zusammen. Vergiß auch nicht die ganzen Geräte die im Standby laufen,
auch wenn die da nur wenig brauen, aber am Ende macht es die Masse. Du
wirst Dich wundern wie schnell da 100W und mehr zusammen sind. Dann
kommt da noch Beleuchtung, PC (der macht auch mal schnell 100W oder
mehr) oder auch andere Geräte zusammen. Irgendwann will man auch mal was
Warmes essen und da muß ich den Elektroherd anschmeißen.
Es macht am Ende einfach die Masse. Steter tropfen höhlt halt den Stein.
In diesem Leistungsdiagramm von Deutschland sind die Energiesorten
sinnvoller übereinandergelegt als beim Agorameter, also
Grundlastkraftwerke usw. unten:
https://energy-charts.info/charts/power/chart.htm
Zeno schrieb:> Ja wenn es Dir reicht ist doch alles gut. Rechne mal alle Geräte die so> ständig am Netz hängen, wie Kühlschränke, Heizung, Router etc.,> zusammen. Vergiß auch nicht die ganzen Geräte die im Standby laufen,> auch wenn die da nur wenig brauen, aber am Ende macht es die Masse. Du> wirst Dich wundern wie schnell da 100W und mehr zusammen sind. Dann> kommt da noch Beleuchtung, PC (der macht auch mal schnell 100W oder> mehr) oder auch andere Geräte zusammen. Irgendwann will man auch mal was> Warmes essen und da muß ich den Elektroherd anschmeißen.> Es macht am Ende einfach die Masse. Steter tropfen höhlt halt den Stein.
Das ist Relativ unkompliziert, ich schau einfach auf den Stromzähler,
und am nächsten Tag zu ähnlichen Zeit nochmal. Und ich habe selbst wenn
ich Koche und mit Beamer im Heimkino Serienmaraton mache keine 10kWh
verbrauch am Tag.
Und mein Stromverrauch ist hoch, weil IP Kameras, UniFi Switch und APs,
und ein NAS Tag und Nacht laufen. Aber Heizung/Warmwasserhabe ich über
eine Gastherme, die ist sehr sparsam was den Stromverbrauch angeht.
So, was jetzt... drei AKWs aus, Strom noch an. So'n Mist. Und ich hab
mich voll auf euch mit eurem Blackout verlassen, daß ich mindestens die
nächsten beiden Wochen noch Urlaub habe weil ich mangels Strom und
Diesel nicht arbeiten kann. Schöne Scheiße. Nichts könnt ihr, gar
nichts! Dankeschön.
In die tägliche Blackout-Vorhersage der hiesigen Experten geht natürlich
auch die tägliche Wettervorhersage mit ein. In Frankreich ist es viel zu
warm.
Wo ist denn die entsprechende Webseite? Sowas wie
"Regenwahrscheinlichkeit 20%", nur halt für den Wackelstrom, schafft ihr
doch bestimmt. ;-)
Ben B. schrieb:> Und ich hab mich voll auf euch mit eurem Blackout verlassen
Kalender kaputt? Der Blackout kommt ganz bestimmt, aber erst am 3.
Januar. Bin dahin sind die Tage rum und die Leute ertragen wieder Licht.
;-)
Habe Angst, unverkennbar wird es knapp wie selten.
Vorsichtshalber könnte sich die Landbevölkerung jetzt bitte schon mal
ins Freie begeben und ein wenig pusten, in Richtung der nächsten
Windmühle bitte.
Ihr wollt doch nicht, daß mir hier im hippen
Mitte-Friedrichshain-Kreuzberger Loft mein neuer 600Liter
A+++++Side-by-Side Ökokühlschrank auftaut, oder?
https://www.agora-energiewende.de/service/agorameter/chart/power_generation/25.12.2021/01.01.2022/today/
(prx) A. K. schrieb:> Was für Spekulationen der Stadtwerke Schorndorf wohl geplatzt> sind, dass> sie nun zu diesem Tarif gezwungen sind?
Gar keine. Die 82 Cent werden dort, wie bei allen anderen auch, nur für
ab Dezember 2021 abgeschlossene Verträge gelten. Für Bestandskunden
werden die langfristige Lieferverträge in der Tasche haben, und denen
weiterhin normale Preise bieten.
Da aber jetzt Millionen Kunden ihre zockenden Billigversorger verloren
haben, und dann in die Grundversorgung fallen, müssen die Grundversorger
diese zusätzlichen Bedarfe kurzfristig beschaffen. Und kurzfristig
verfügbarer Strom kostet halt zur Zeit richtig Geld.
Oliver
DANIEL D. schrieb:> Also im Inselbetrieb natürlich überhaupt nicht. Nur dann hat man halt> drei Phasen, und dann braucht man gleich drei Stück von den Dingern.> Dann wäre es halt auch gut wenn man noch den Backofen benutzen könnte> und so weiter, und am Ende braucht man dann 6 Stück von den Dingern,> welche das Inselnetz erzeugen.
Backofen - Strom- Wechselrichter???
Bitte sage niemandem, dass Du einen Beruf hast, der mit Technik zu tun
hat.