Suchstrategie Isolierter NPN Leistungstransistor

OP #8005145
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Hallo liebe Mitforisten,

für eine Thermostatisieurngsanwendung such ich einen Leistungstransistor (Als Heizelement), NPN, current gain >= 20, um an 24V eine Verlustleistung <= 30...40W zu erzeugen. Aus Praktikabilitätsgründen würde ich gerne Isolierte Transistoren, also Potentialfrei auf Schraubloch und Rückseite, verwenden. Ich stelle fest, mir fehlt eine gezielte Suchstrategie um mehr als Zufallstreffer zu laden. Ggf ist hier ja jemand von euch schlauer. (Ich denke für die Leistung ist TO220 grenzwertig klein, müsste wohl eher T0247 o.Ä. sein)

Grüße und Danke

Beitrag #8005167 wurde von einem Moderator gelöscht.
#8005170
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Falk B. schrieb:

Dann nimm 3x TO220, da ist die Auswahl DEUTLICH größer. Zumal bei isoliertem Gehäuse der Wärmewiderstand noch mal um einiges höher ist

Full Ack oder noch besser: 1 Transistor zum Termperatur messen und Heizen plus vom Transistor gesteuerte Heizwiderstände auf dem selben KK. Gibts ebenfalls in Transistorgehäusen :-))) https://www.tme.eu/de/katalog/widerstande_100299/?params=35:1437014,1497047,1440138,1443525

#8005179
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Christoph K. schrieb:

für eine Thermostatisieurngsanwendung such ich einen Leistungstransistor (Als Heizelement) ...

Wäre es an Stelle exotischer Transistoren nicht einfacher, einen für Schraubbefestigung vorgesehenen klassischen Widerstand zu verwenden und den mit einem kleinen MOSFET per langsamer PWM oder als 2-Punkt-Regler passend zu takten? Die nicht einmal 2A steckt doch ein HEXFET im SOT-23 o.ä. locker weg und Isolation zur zu temperierenden Fläche wäre durch den Aufbau so von so einem Widerstand automatisch gegeben (z.B. Vishay RH05015R00FE05 oder ARCOL HS50 15R F). Man könnte auch 2 Widerstände parallel schalten und damit die Wärmeleistung besser verteilen - kommt auf die Temperatur an, die mit der Anordnung erreicht werden soll.

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Gast #8005197
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KI fragen: isolierte transistorgehäuse, namen

Hier die gängigen isolierten Transistorgehäuse: Standard-Gehäuse mit Isolation:

TO-220 Varianten:

1
TO-220F (Full Pack) - komplett isoliert
2
TO-220FP (Full Pack) - isolierte Version
3
TO-220IS - isoliert

TO-247 Varianten:

1
TO-247S - isoliert (für hohe Leistung)

TO-262/D-PAK:

1
TO-262 (D-PAK) - kann isoliert sein

TO-252/D-PAK:

1
TO-252 (DPAK) - SMD, teilweise isoliert

Spezielle isolierte Gehäuse:

SOT-227 (ISOTOP)

1
Großes Leistungsgehäuse mit Isolation

ITO-220

1
Isolated TO-220

TO-263 (D²PAK)

1
SMD-Variante, kann isoliert sein
OP #8005208
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Rainer W. schrieb:

Wäre es an Stelle exotischer Transistoren nicht einfacher, einen für Schraubbefestigung vorgesehenen klassischen Widerstand zu verwenden und den mit einem kleinen MOSFET per langsamer PWM oder als 2-Punkt-Regler passend zu takten? Die nicht einmal 2A steckt doch ein HEXFET im SOT-23 o.ä. locker weg und Isolation zur zu temperierenden Fläche wäre durch den Aufbau so von so einem Widerstand automatisch gegeben (z.B. Vishay RH05015R00FE05 oder ARCOL HS50 15R F). Man könnte auch 2 Widerstände parallel schalten und damit die Wärmeleistung besser verteilen - kommt auf die Temperatur an, die mit der Anordnung erreicht werden soll.

Berechtigte Frage, aber es hat Gründe warum ich das so möchte. PWM kann ich dort nicht vertragen, es geht um empfindliche optische Messtechnik. 22Bit ENOB und gleichzeitig nicht ganz langsam + jede Menge Möglichkeit für Noise ins Signal einzukoppeln.

Ich könnte das auch klassisch mit nem Isoliernippel und nem Mica Washer oder so lösen - aber aus Sicht der Montage ist es so deutlich eleganter. Ich möchte auch keine externen Widerstände. Das Tolle an der Lösung ist, dass ich nur so 20...50mA auf dem Mainboard erzeugen muss, das geht mit einer großzügig tiefgepassten PWM - der Regelkreis muss nicht schnell sein - und alle Verlustwärme entsteht direkt am Ort an dem sie als Heizwärme gebraucht wird. Den OPV schalte ich als Stromregler mit einem kleinen Shunt auf dem Board. Im Prinzip quasi eine "geregelte Stromsenke" die an Konstantspannung hängt und somit eine Spannungsproportionale Heizquelle wird. IGBT müsste ich mir ansehen - hatte ich bisher nicht auf dem Schirm. FET würde theoretisch auch gehen, BiPO ist hier halt wegen der Stromansteuerung ein bisschen einfacher und da ich nicht viel Strom brauche ist das recht elegant. Danke für die bisherigen Beiträge. 3xTO220 ist zwar denkbar, aber von verdrahtung und Montage her kacke. Ich schaue mal eure Vorschläge durch.

#8005212
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Christoph K. schrieb:

für eine Thermostatisieurngsanwendung such ich einen Leistungstransistor (Als Heizelement),

Muss es denn zwingend ein Transistor sein? Schon mal an einen Widerstand im gleichen Gehäuse gedacht? So habe ich es bei mir gelöst.

Ansteuerung mit PWM passte bei mir. Lienar kann man es natürlich auch reglen, und die 10000 Megaohn Isolation genügten mir.

Angehängte Dateien:
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Gast #8005229
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H. H. schrieb:

Wenn man so gar keine Ahnung hat, dann merkt man auch nicht, dass die phantasiert.

Wenn man so gar keine Ahnung hat, dann merkt man nicht das die KI Antwort ausreichend genau ist, das man nun genügend Infos hat sehr zielgerichtet die passenden Gehäuse zu finden. Und ja, viele genannte Bauformen SIND isoliert. Wer Schwachsinn nicht von Nützlichem trennen kann, ist GERADE hier mit KI besser bedient.

Was natürlich bei KI Antworten fehlt, ist die arrogant, großkotzige Note bei völlig fehlender Einsichtsfähigkeit und zwanghaftem Geltungsdrang. Für das gelegentliche Ekelgefühl komme ich immer wieder mal vorbei.

Nur um mich daran zu erinnern wie gut die längeren mc.net Abstinenzphasen tun :-)

#8005248
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Eine Kühlfahne, die auf GND liegt ist manchmal so gut wie eine isolierte. Man könnte einen einstellbaren Linearregler mit einem dicken Widerstand kombinieren. Die MIC29xx gibt es im TO-220 und TO-247 mit 1.5 bis 7.5A Nennstrom. Die Regelung funktioniert über den ADJ-Pin ab 1.25 Volt, also nicht bis Null, aber dafür mit wenig Strom.

#8005272
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Rainer W. schrieb:

Dieter D. schrieb:

Atom(ein)schlag reicht auch.

Um so etwas wie den Chicxulub-Krater mit einem Atom(ein)schlag zu erzeugen, musst du lange an der Anreicherung stricken. Der Einschlag entsprach in der Explosivkraft mindestens 200 Millionen Hiroshima-Bomben.

Ließe sich mit Wasserstoffbomben um ein paar Zehnerpotenzen einkürzen. Die brauchen spaltbares Material nur als Zünder

#8005423
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Armin X. schrieb:

Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, dass ein IGBT im SOT227 Gehäuse gar nicht wirklich merkt, dass er linear 40W abgeben muss. Insbesondere dann, wenn wie im vorliegenden Fall die Spannung gering bleibt.

Ob Spannung hoch oder niedrig, die 40W muss er trotzdem loswerden. Ohne Kühlkörper werden ihm die 40W also durchaus sehr heiß vorkommen ...

#8005501
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Michael K. schrieb:

Was natürlich bei KI Antworten fehlt, ist die arrogant, großkotzige Note bei völlig fehlender Einsichtsfähigkeit und zwanghaftem Geltungsdrang. Für das gelegentliche Ekelgefühl komme ich immer wieder mal vorbei.

Nur um mich daran zu erinnern wie gut die längeren mc.net Abstinenzphasen tun :-)

7 Beiträge!

Und einmal richtig ins Forum kotzen...

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#8006425
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Christoph K. schrieb:

für eine Thermostatisieurngsanwendung such ich einen Leistungstransistor (Als Heizelement), NPN, current gain >= 20, um an 24V eine Verlustleistung <= 30...40W zu erzeugen.

Nochmals die Frage des obigen TO zur Erinnerung. Meiner Meinung ist Falks Vorschlag, einige leicht beschaffbare TO220-Typen zu verwenden, besser als eine exotische Lösung, wo später der Nachschub fehlt. Außerdem wäre die Wärmeverteilung nicht punktförmig.

#8006598
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Nach meinem Verständnis wurde ein Transistor gewählt, um den (relativ) hohen Heizstrom nicht über die Platine führen zu müssen. Da außerdem wegen empfindlicher Schaltung die Heizung im Linearbetrieb laufen soll, wird bei Einsatz eines Widerstands noch eine u.U. beachtliche Leistung im Stellglied umgesetzt.

OP #8006601
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Dieter W. schrieb:

Nach meinem Verständnis wurde ein Transistor gewählt, um den (relativ) hohen Heizstrom nicht über die Platine führen zu müssen. Da außerdem wegen empfindlicher Schaltung die Heizung im Linearbetrieb laufen soll, wird bei Einsatz eines Widerstands noch eine u.U. beachtliche Leistung im Stellglied umgesetzt.

Genau so ist es. Wie auch bereits weiter oben schon geschrieben. Ein einzelner Transistor ist der Königsweg an der Stelle. Isoliertes Gehäuse dann noch die Kirsche auf dem Eis.

OP #8013281
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Kleines Update:

ich hab tatsächlich noch ein besseres Konzept gefunden. Da ich ja auch noch einen Temperatursensor brauche und eine Übertemperatursicherung, habe ich jetzt alles zusammen auf einer Alukernleiterplatte untergebracht. Damit bin ich zurück bei Standardbauteilen und habe dennoch Isolation + einen guten Wärmeübergang. Ausserdem kann ich jetzt auf Custom und Spezialbauforumen beim Temperatursensor verzichten und einen modernen digitalen Einsetzen, ohne irgendwelche Verrenkungen beim thermischen Anbinden zu machen.

Grüße und danke fürs Helfen

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