Miele Staubsaugermotor MRG 728-42/2 Kurzschluss?

OP #8069634
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Ähnlcher Thread zwar schon drin , aber in Verbindung mit Leistungstriac. Hier ist nur ein Störkondensator verbaut. Motor macht keinen Mucks mehr. Bei den drei Anschlüssen messe ich nur Hochohmig Kaputt ?

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OP #8069731
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Ich habe eben schon einige Staubsaugermotoren vor mir gehabt, irgendwann auch mal den gleichen Miele-Motor. Bei allen diesen Motoren konnte ich diese direkt unter Umgehung der Elektronik anschließen. Bei den Pins lagen stets Werte um die 3 - 10 Ohm an. Bei diesem Motor messe ich nur Werte im MOhm-Bereich.

#8069732
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Lars B. schrieb:

Ich habe eben schon einige Staubsaugermotoren vor mir gehabt, irgendwann auch mal den gleichen Miele-Motor. Bei allen diesen Motoren konnte ich diese direkt unter Umgehung der Elektronik anschließen. Bei den Pins lagen stets Werte um die 3 - 10 Ohm an. Bei diesem Motor messe ich nur Werte im MOhm-Bereich.

Dann würde ich jetzt meinen Durchgangsprüfer nehmen und die Unterbrechung systematisch suchen.

mfg

OP #8069738
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Hab den Stator mal ausgebaut. Ausser viel Dreck ist mir anfangs nichts aufgefallen. Erst beim genauen Hinsehen ist mir dann die Unterbrechung aufgefallen. Wieso hier ein Bruch entstanden ist kann ich natürlich nicht sagen. Wie bekomme ich die beiden Enden denn sauber wieder zusammen?

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OP #8069885
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Wenn man die beiden Kupferdrahtenden nach vorne bringt, lötet, mit Klarlack versieht, Schrumpfschlauch über die Lötstelle und das ganze mit Epoxiharz stabilisiert: wäre das ok oder wieder mal quick and dirty? Dann noch ne Frage: Im Inneren des Gehäuse in in der Aussparung für das Kugellager irgendeine ziemliche zerböselte Manschette zu sehen. Ist das Gummi o.ä.

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#8069891
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Wolf17 schrieb:

Lars B. schrieb:

Wie bekomme ich die beiden Enden denn sauber wieder zusammen?

Bei Kupferdraht einfach löten. Flickstelle gegen Vibration mit Kleber stabilisieren.

Ich würde das kurze Drahtstück von der Buchse bis Bruch durch ein längeres (isoliertes) Drahtstück ersetzen und die Verlötung überlappend weiter nach rechts im Bild verlagern. Entweder Schrumpfschlauch über die Verlötung ziehen oder "Verkleben", falls auf dem Kunststoff haftender Kleber vorhanden.

Wenn die Wicklung aus Aluminiumlackdraht ist, wird es schwierig.

Wenn vorhanden, funktioniert eine passende Quetschverbindung, ebenfalls nach rechts verlagert und neuem Draht zur Buchse. Aber auch das Innere einer kleinen Schraubklemme sollte funktionieren.

(Firma: Papier & Knalltüten Manufaktur) #8070974
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Lars B. schrieb:

weiß jetzt immer noch nicht, was das für ein Ring im Innern des Statorgehäuses ist. Will den nämlich auch austauschen

Schmeckt das nach Gummi oder Lakritz? Aber jetzt ernsthaft, saubermachen geht nicht? Das sieht ja fürchterlich aus was du uns hier zumutest. Wenn es gereinigt ist dann sieht an auch viel mehr. Das Lager ist wohl sehr heiß geworden. Tasche das Schild einfach aus. Sonst hast noch eine Baustelle.

: Bearbeitet durch User
OP #8075360
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Fortsetzung: habe jetzt ein neues Lager drauf gemacht, vorher noch die Lamellen mit feinem Schleifpapier (600er) gereinigt und die Zwischenräume wieder gesäubert. Test verlief nun so: Motor lief, hatte aber massives Bürstenfeuer, dass ich mir an der Ankerwelle die Flossen verbrannt habe, Lagerfett ist aus dem neuen Lager aufgrund der Hitze ausgetreten. Nach dem Ausbau den Anker getestet. Sämmtliche Lamellen des Kommutators haben Durchgang, was ja nicht sein darf. Was lief falsch? Das Anschleifen hatte ich vorher schon x-Mal bei anderen Ankern gemacht und wird auch im Netz überall beschrieben. Trotz erneuter Reinigung bleibt der Durchgang der Lamellen bestehen. Also ab in die Tonne.

#8075821
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Mobile schrieb:

Du solltest das nächste Mal auch die Leistungsaufnahme des Motors messen. Dann siehst Du auch einen Winddungsschluss.

Der muss vorher gar nicht existiert haben. Aber was man auf keinen Fall machen sollte, nach Laiengebastel einem kräftigen Bürstenfeuer zuzuschauen, bis das Fett aus dem Lager tritt und man die Welle aufgrund Hitze nicht mehr anfassen kann. Aber Lars ist zumindest hier ja schon für ähnliche Schoten bekannt.

Besucher eines RC wissen leider nie, an wen sie dabei kommen...

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