Kurz überflogen:
Im Lesekopf selbst sitzt ein ARM Cortex-M0+ BAT32G135 und sendet seine Daten per LORA auf 868 MHz. Damit kommt man wohl besser aus dem Keller oder Schaltrschrank raus, als mit 2,45 GHz WLAN. -- Viele Heizungs- und Wasserzähler setzen ja auch auf LORA.
Gewiss, gewiss, alles richtig.
Ich habe mir vor ca. 1,5 Jahren nen eigenen Lesekopf erstellt, basierend auf dem Volkszähler.
Wollte nur fragen, ob hier auch schon Erfahrungen zu dem Obi-Teil vorliegen.
Ein Träum wäre es ja, das LORA-Gateway für andere Zähler (Heizung, Gas, Wasser*) zu verwenden. - Wird aber wegen der herstellerseitigen Verschlüsselung wohl nicht klappen.
Zeigen wollte ich es trotzdem.
*) FunFact: In unserer FeWo in Friedrichshafen gab es insgesamt vier Wasserzähler!
Das Endergebnis ist gleich. Ich hab die Daten per MQTT zur Verfügung oder per App. Wobei man bei dem von mir genannten nichtmal eine App braucht. OK, man sieht dann keine so schönen Kurven.
Und nun?
Wenn du eine kurze Strecke hast, vielleicht in deinem eigenen Haus/Wohnung, eine gute WLAN Abdeckung, dann spricht ja nichts gegen die einfache Variante über WLAN. Ein extra Gateway braucht es dann nicht. Batterie geht nicht, aber Stromversorgung hinlegen kein Problem.
Für mein Szenario ist obiges Gerät trotzdem viel interessanter als der Lesekopf+Tasmota.
Warum? Mehrparteien Haus. Veränderung am Stromzähler in Keller nicht möglich. Stromversorgung für den Sender dadurch nicht vorhanden und auch nicht nachrüstbar. 2 Stahlbeton Decken zu überbrücken. WLAN Pustekuchen. Selbst mit LoRa bin ich mir nicht sicher ob das klappt. Ist aber deutlich realistischer.
Ein Träum wäre es ja, das LORA-Gateway für andere Zähler (Heizung, Gas,
Wasser*) zu verwenden.
Cool wär's den Zählkopf auf LoRaWAN umzuprogrammieren, dann könnte man die Daten mit jedem beliebigen (Off-The-Shelf) LoRaWAN-Gateway empfangen und in die Cloud schicken; das Gateway kann dann natürlich auch Pakete beliebiger anderer LoRaWAN-Nodes empfangen.
Du hast den entscheidenden Unterschied nicht gefunden.
Zählerleseköpfe gibts natürlich in unzähligen Varianten seit
Jahrzehnten. Welche ohne Kabel und mit sinnvoller Funktechnik sind
seltener.
Wenn es darum geht nicht nur im eigenen WLAN auf die Daten zugreifen zu können, das zumindest geht trotzdem da ich per VPN an mein Netz in Haus gebunden bin.
Wenn man Sensoren "irgendwo" hat, dann wird es mit reinen WLAN gekoppelten Teilen evtl. schwieriger und man braucht vielleicht auch LoRa.
Aber darum ging es im Eingangsposting nicht. Da wurde sogar auf die Entkopplung von der Cloud hingewiesen.
Also weiß ich nicht was dann an dem Hichi-Lesekopf so "anders" sein soll.
Die meisten Postings hier beziehen sich nicht auf die Situation wie im Eingangsposting beschrieben.
Obi schreibt in den FAQ unter "Wie lange halten die Batterien des ENERGY TRACKER Sensors?":
"Genau wie die Reichweite des Datentransfers zwischen Bridge und Sensor ist auch die Batterielaufzeit abhängig von äußeren Faktoren wie Beschaffenheit des Gebäudes und dadurch resultierend besserer oder schlechterer Empfang der Daten. Auch die Nutzung spielt hier eine Rolle. In unseren Tests konnten wir Laufzeiten von bis zu zwei Jahren errechnen.
Für eine optimale Nutzung empfehlen wir die Nutzung von langlebigen Wegwerfbatterien.
Wer keine Batterien wechseln will, kann ein Netzteil an den USB-C Anschluss anschließen."
https://www.obi.de/energy-tracker/faq
Gestern gekauft, heute angeschlossen: eine Zeitmaschine!
Zählerschrank im Keller, WLAN-Knoten im OG, 'Bridge' mal im Keller, im EG und im OG betrieben: alles nicht stabil.
Das Abtastintervall scheint im Minutenbereich zu liegen. Die zwischenzeitliche Einspeisung von ca. 500 W wird nach wie vor nicht angezeigt.
Das angebotende Update der 'Bridge'-Software scheitert wiederholt.
Test beendet - schönes Wetter - Fahrrad fahren - zurückbringen ;-)
Montagt gekauft und mit dem noch nicht freigeschaltenen Zähler betrieben:
Alle 5 Minuten ein Wert aufs kWh genau in der App bzw. in Home-Assistant über die Integration der Stock Obi Lösung
Mittwoch/Donnerstag den Pin für den Zähler bekommen, immer noch alle 5 Minuten ein Wert in App/HA aufs Watt genau
Gestern die Bridge mit der Custom Firmware geflasht, war zwar auch ein Kampf aber hat mit KI-Support am Ende geklappt. (Hab nen Pull-Request gemacht um die Stellen die mir in der Doku unklar waren zu verbessern)
Jetzt kommt alle 5 Sekunden ein Wert vom Leser an die Bridge und alle 15 Sekunden ein Wert über MQTT an Homeassistant.
Update-Interval vom Leser lässt sich über die FW einstellen, die 15 Sekunden über MQTT sind aktuell wohl noch Starr im Code hinterlegt oder dynamisch an die Anzahl der Leser angepasst, kann mich aber auch täuschen.
Bei mir ist die Schwachstelle der WLAN-Empfang zwischen Bridge und Router, hier hats am anderen Ende des anderen Zimmers bereits rumgezickt.
Der LoRa Empfang zeigt zwar schlecht an funktioniert aber Stabil trotz Altbau, Blekasten um den Zähler und Zähler im Treppenhaus/Keller
Über die Custom-Firmware kommt jetzt auch die Leistung vom Zähler.
Batteriezustand in der Custom-Firmware kommt in Volt und nicht mehr in Prozent
Fazit:
Spannende Hardware für 15€ (Überlege nen Feuchtigkeitssensor im Keller über LoRa zu installieren) aber die Einrichtung ist schon auch etwas Arbeit wenn man so was noch nie gemacht hat
Edit:
Die Custom-Firmware lies sich auch noch nach dem Update der Stock Firmware auf 1.0.2 installieren
Spannende Hardware für 15€ (Überlege nen Feuchtigkeitssensor im Keller
über LoRa zu installieren) aber die Einrichtung ist schon auch etwas
Arbeit wenn man so was noch nie gemacht hat
Wenn du einen Off-The-Shelf LoRaWAN -Sensor nimmst, ist die Einrichtung praktisch plug-and-play. Dazu braucht's natürlich ein LoRaWAN-Netz, für privat typischerweise das The Things Network (TTN). Vermutlich wird der Sensor im Keller aber keinen Empfang haben, man kann sich aber ziemlich simpel ein eigenes Gateway hinstellen, die gibt es ebenfalls off-the-shelf oder als "Bausatz" auf Raspberry-Basis. Hat man das einmal hingestellt, kannst du ziemlich einfach beliebig viele Sensoren anbinden. Du kannst auch dein ganz eigenes "Mini-Netz" betreiben indem du auch den Server selbst auf dem Raspberry betreibst, ggf. direkt parallel mit HomeAssistant. Das Hacking des Obi-Sensors ist das eigentlich schon deutlich komplexer ;-)
Spannende Hardware für 15€ (Überlege nen Feuchtigkeitssensor im Keller
über LoRa zu installieren) aber die Einrichtung ist schon auch etwas
Arbeit wenn man so was noch nie gemacht hat
Das hatte sich mehr auf das Flashen des Obi-Gateways bezogen.
Lora würd ich evtl über ESP-Home angehen, da sind die SX126X und SX127X Chips mittlerweile als Komponente verfügbar. Wäre natürlich schön keine zwei LoRa Netze parallel zu betreiben, mal schauen was die Zeit bringt...
Und der Obi Energy Tracker hat ja auch Out-of-the-Box funktioniert, also bei mir zumindest, hald nur mit dem Umweg über die Obi/AWS Cloud.
Evtl. wären die Energie-Tracker auch als Meshcore / Meshtastic Device zu gebrauchen.
Es ist ein ESP32 und ein SX1262 Modul verbaut, zumindest im Netzteil ;)