Versehendlich Spammail angeklickt, was tun?

OP #8083615
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Ich habe versehentlich auf dem Android Handy eine Spammail angeklickt. Die Mail war angeblich eine Bestätigungsanfrage von DPD. Als ich sie in den Spambereich verschieben wollte hab ich wohl mit einem Finger draufgeklickt. Irgendwas wollte öffnen, ich habs gleich geschlossen. Letzteres hat vermutlich nix mehr bewirkt.

Die Mail habe ich nun auf dem Rechner wieder angezeigt, weil Spam ohne Inhalt. Aber die Fläche rechts unten ist mit einem Link verbunden. Irgendeine Sternenzauber HP in der Schweiz.

sternenzauber-eberlich ch

Siajemmaiosanebeasm

Kennt das jemand? Was passiert da?

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(Firma: Hobbytheoretiker) #8083637
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Rainer D. schrieb:

Kennt das jemand?

Nein, gleiche Email habe ich nicht.

Was passiert da?

Wenn Du keine Email-App oder Postzustellungs-App auf dem Gerät verwendest, geht es vielleicht noch gut.

Aber Dein Browser hat an die vorhergehende Adresse den Link zu Deinem Postfach übertragen. Ich hatte bei meinem Postfach, wo einmal die isländische Airline inflitriert war, eine Nachricht erhalten, dass zugleich auf mein Emailpostfach aus dem Ausland zugegriffen wurde, den der Anbieter aus unplausibilitätsgründen geblockt hatte. Aber heute sind diese Hacker etwas schlauer und nutzen diese Links vom richtigen Land aus.

OP #8083657
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Hans W. schrieb:

Die wahrscheinlichste Auswirkung ist, dass deine eMail Adresse nun in die Liste bevorzugter Ziele eingetragen wurde, denn du hast reagiert (den Link geöffnet).

Ich bekomme sowieso schon reichlich Spam, hab ja ca 20 Jahre lang mehrere Internetseiten betrieben.

Dieter D. schrieb:

Wenn Du keine Email-App oder Postzustellungs-App auf dem Gerät verwendest, geht es vielleicht noch gut.

Doch doch, hab die Telekom eMail App.

H. H. schrieb:

Die hätten von dir deine Kreditkartendaten abfischen wollen, so blöd wärst du doch bestimmt nicht gewesen.

Ich kann weder Onlinebanking noch sonstwas hochbrisantes. Einzig Paypal. Aber da muss ich mich zusätzlich einloggen, bekomme ne eMail und eine SMS.

Aber vor Jahren wurde mal mein Netflix Zugang gehackt, und mein Kleinanzeigen Zugang :-( Hab danch alle Passworte geändert.

Jaja, als alter Sack ist man zu naiv und blauäugig, seuftz.

#8083681
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Rainer D. schrieb:

Ich kann weder Onlinebanking noch sonstwas hochbrisantes.

Ist das immer noch "hochbrisant", seitdem inzwischen so ziemlich jede Online-Banking-Anwendung Zwei-Faktor-Authentifizierung erfordert?

Rainer D. schrieb:

Aber vor Jahren wurde mal mein Netflix Zugang gehackt, und mein Kleinanzeigen Zugang :-( Hab danch alle Passworte geändert.

Deshalb nutzt "man" inzwischen v.a. bei kritischen Dingen 2FA, wird seit Jahren fast überall zumindest optional angeboten.

(Firma: Papier & Knalltüten Manufaktur) #8083697
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Rainer D. schrieb im Beitrag #8083657: ...

Ich kann weder Onlinebanking noch sonstwas hochbrisantes. Einzig Paypal. Aber da muss ich mich zusätzlich einloggen, bekomme ne eMail und eine SMS.

...

Da täuscht du dich. Dank Digitalisierung des Staates ist ALLES von dir im NETZ und können von Konsorten wie T...p. mißbraucht werden.

Noch schlimmer: nicht können, sie tun es!

(Firma: Hobbytheoretiker) #8083720
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Heinz R. schrieb:

wie soll das gehen, rein durch anklicken eines Links?

https://rotering-net.de/tut/clientinfo.html

Die URL der Webseite, über die Sie zu dieser Seite gelangt sind: https://www.google.com/ Wenn Sie einem Link im Web folgen, sendet Ihr Browser üblicherweise die URL der Seite mit, auf der der Link angebracht war, den sogenannten Referer. Dadurch kann sich der Website-Betreiber einen Überblick verschaffen, von wo aus auf seine Webseiten verlinkt wird. Als Nutzer kann man das Übermitteln des Referers in der Regel abschalten, allerdings meist nur über einen Eingriff in die interne Konfiguration oder über Plug-Ins.

#8083732
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Heinz R. schrieb:

Aber Dein Browser hat an die vorhergehende Adresse den Link zu Deinem Postfach übertragen.

wie soll das gehen, rein durch anklicken eines Links?

Eine übliche Methode von Spammern ist es, die Link-URL mit Parametern (à la "&id=430659") auszustatten, welche einen Rückschluss auf die Empfänger-Mailadresse der Spam-Mail erlauben. Damit reicht bereits ein HTTP-Request an diese URL, um dem Spammer die Kenntnisnahme der Mail mitzuteilen. AFAIR hatte ich auch mal welche, wo sogar meine Mailadresse im Klartext als Parameter in der URL war.

#8083734
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Heinz R. schrieb:

Kenntnisnahme der Mail ja , aber Postfach, Passwort usw - nein

Was bedeutet für dich "Postfach" wenn nicht Mailadresse? Einloggen in das Postfach durch den Spam-Absender samt Zugriff auf Nachrichten etc.? Das kann lediglich über Link-Anklicken eher nicht passieren, dazu bedarf es Malware auf dem Client des Opfers, die ein Passwort abgreift etc. (denkbar bei Herunterladen oder gar Öffnen eines Anhangs).

#8083748
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Dieter D. schrieb:

Aber Dein Browser hat an die vorhergehende Adresse den Link zu Deinem Postfach übertragen.

Kannst Du nicht einfach mal die Klappe halten, wenn Du keine Ahnung hast?

Heutzutage wird kein Mail-Anbieter mehr HTTP ohne S verwenden, und bei HTTPS schneiden die Browser im Refer(r)er-Header Pfad und Parameter ab, so dass der Spammer allenfalls weiss, dass der Webmail-Client genutzt wurde.

Zudem hatten die Webmail-Anbieter schon zu HTTP-Zeiten Sprung-URLs dazwischen, die a) den Refer(r)er verschleiern und b) ggf. noch eine Warnung ausgeben.

Meistens wäre Dein "Link zum Postfach" ohnehin wertlos, weil für die Authentifizierung ein Cookie verwendet wird.

Schwurbeldieter-Standardanmerkung: Spar Dir Deine üblichen Versuche, Deine Fehler wegzudiskutieren. Dass Du insbesondere vom Internet keinerlei Ahnung hast und nur mit KI-"Wissen" glänzt, ist hinreichend bekannt.

#8083780
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Mittlerweile wird Passkey propagiert. Früher konnte man mit Login, Passwort und SMS auf "Mein XYZ" problemlos zugreifen, wenn auch manchmal die SMS auf sich warten ließ und eventuelll nochmal angefordert werden musste. Jetzt wird das geändert. Passkey mag ich nicht. Was meint Ihr dazu. Wat der Buer nich kennt, dat fret hei nich. Die ganze Windows-Hello-Suite ist mir zutiefst suspekt. Ist das zugewiesene "Gerät" einmal gewreckt, läuft garnichts mehr. Früher hatte ich im Falle eines Falles zumindest noch die Möglichkeit, mich von einem anderen PC aus in den Account einzuloggen.

ciao
gustav

#8083788
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Es gibt technisch super ausgefuchste Methoden. Aber wenn die Benutzer es nicht verstehen, dann können sie es nicht sicher benutzen.

Dazu kommt, dass man dauernd aufgefordert wird, irgendwelchen Unternehmen zu vertrauen, wo man niemanden persönlich kennt und im Fall des Falles auch vollkommen machtlos gegen sie ist.

Ein Stück Papier, auf das ich acht gebe, ist mir ehrlich gesagt sympathischer.

(Firma: Hobbytheoretiker) #8084149
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Dieter D. schrieb:

Aber Dein Browser hat an die vorhergehende Adresse den Link zu Deinem Postfach übertragen.

Johannes F. schrieb:

Eine übliche Methode von Spammern ist es, die Link-URL mit Parametern (à la "&id=430659") auszustatten, welche einen Rückschluss auf die Empfänger-Mailadresse der Spam-Mail erlauben.

Es ist genau das was Johannes hier beschreibt das Ziel und zweitens wird über den Linkteil auch noch festgestellt, ob die Email-Adresse an ein anderes Postfach eines anderen Anbieters weitergeleitet wurde.

Und gerade wegen solcher Vorfälle, wie ich vor fast zwanzig Jahren mitbekam, wurden die Maßnahmen ergriffen, die Hmmm beschreibt. Jedoch gab es im Browser im Laufe der vielen Jahren nicht nur einmal Lücken, die schnellstens gepacht wurden, weil doch mehr abgegriffen werden konnte.

#8084183
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Dieters paranoide Wahnvorstellungen werden immer grotesker. Jetzt werden schon Menschen unfreiwillig die Finger abgeschmirgelt und die Gesichter zerschnitten, nur damit sie sich nicht mehr einloggen können.

Quellen für seine Lügenmärchen? Natürlich keine, aber auch dafür kommt bestimmt noch eine Ausrede, von "Das wird in den Medien zensiert" bis hin zu "Das habe ich mitbekommen, als ich (Name eines bekannten Diktators) im Zug getroffen habe".

Dass es bei biometrischen Verfahren immer ein Backup gibt und die abgeschliffene Haut auf den Fingerkuppen ohnehin wieder nachwächst, darf da natürlich unter den Tisch fallen.

: Bearbeitet durch User
(Firma: Hobbytheoretiker) #8084197
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In dem Falle geht es um Länder, die die anderen Methoden (mangels einer Verwaltung, wie ein Deutschland) nicht haben, sondern das Meiste sich nur noch auf diese biometrischen Daten abstützt.

KI: Das Abschleifen der Fingerkuppen ist eine extreme Maßnahme, die Täter anwenden, um die Identifizierung einer Leiche durch Fingerabdrücke zu verhindern. Dies geschieht oft bei organisierter Kriminalität, Mafiamorden oder ungeklärten Tötungsdelikten, wenn die Identität des Opfers vor den Behörden geheim gehalten werden soll.

Solche Vorfälle flossen auch in Filmen ein, zB Hawaii Five-O.

#8084310
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Bei "Passkey" kann man auch eine sogennante geräteinterne (im TPM gespeicherte) PIN verwenden. Nur, wenn Gerät gewreckt, kommt man nicht mehr auf den Account. Das meinte ich oben in meinem Post bemängeln zu müssen. Früher konnte ich mit einem anderen Gerät (PC, Notebook, etc.pp.) per Loginname, Passwort und SMS auf den Account kommen, auch wenn eines der "identifizierten" Geräte kaputt war.

: Bearbeitet durch User
#8084423
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Karl B. schrieb:

Früher konnte ich mit einem anderen Gerät (PC, Notebook, etc.pp.) per Loginname, Passwort und SMS auf den Account kommen, auch wenn eines der "identifizierten" Geräte kaputt war.

Das sollte eigentlich auch immer noch so sein. Wäre sonst ziemlich sinnlos, weil natürlich damit gerechnet werden muß, daß ein "vertrauenswürdiges" Gerät kaputt oder verloren geht oder gestohlen wird.

#8084477
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Johannes F. schrieb:

Das sollte eigentlich auch immer noch so sein. Wäre sonst ziemlich sinnlos, weil natürlich damit gerechnet werden muß, daß ein "vertrauenswürdiges" Gerät kaputt oder verloren geht oder gestohlen wird.

Schön wär's. Logisch gedacht, aber die Denke ist längst von der Realiät eingeholt worden: Nachteil von passkey: "...Verlust des Zugriffs: Geht das Hauptgerät verloren [...], droht der dauerhafte Verlust des Zugangs zum jeweiligen Online-Konto..." Und es kann nur ein einziges Gerät verwendet werden, auf dessen TPM der Key bzw. die geräteinterne PIN dann gespeichert wird.

Könnte mir denken, dass einer der Gründe für die Abschaffung des herkömmlichen Login-Verfahrens die Kosten für die SMS sind. Bislang sind die ja für den Empfänger des Codes gebührenfrei (nicht immer, aber meistens). Der Versender bezahlt wohl. Das wollen sie sich jetzt auch noch sparen.

Dann eben nicht. Der Antrag zur Übersendung eines Formulars geht dann über E-Mail. Der Weg steht mir ja dann zur Not noch offen. Passkey kommt mir nicht auf den PC.

ciao
gustav

#8084478
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Johannes F. schrieb:

Das sollte eigentlich auch immer noch so sein. Wäre sonst ziemlich sinnlos, weil natürlich damit gerechnet werden muß, daß ein "vertrauenswürdiges" Gerät kaputt oder verloren geht oder gestohlen wird.

Schön wär's. Logisch gedacht, aber die Denke ist längst von der Realiät eingeholt worden: Nachteil von passkey: "...Verlust des Zugriffs: Geht das Hauptgerät verloren [...], droht der dauerhafte Verlust des Zugangs zum jeweiligen Online-Konto..." Und es kann nur ein einziges Gerät verwendet werden, auf dessen TPM der Key bzw. die geräteinterne PIN dann gespeichert wird.

Könnte mir denken, dass einer der Gründe für die Abschaffung des herkömmlichen Login-Verfahrens die Kosten für die SMS sind. Bislang sind die ja für den Empfänger des Codes gebührenfrei (nicht immer, aber meistens). Der Versender bezahlt wohl. Das wollen sie sich jetzt auch noch sparen.

Dann eben nicht. Der Antrag zur Übersendung eines Formulars geht dann über E-Mail. Der Weg steht mir ja dann zur Not noch offen. Passkey kommt mir nicht auf den PC.

ciao
gustav

#8084482
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Karl B. schrieb:

Könnte mir denken, dass einer der Gründe für die Abschaffung des herkömmlichen Login-Verfahrens die Kosten für die SMS sind.

Tatsächlich liegt’s daran, dass es mittlerweile auch endlich mal zunehmend bei den Entscheidern ankommt, dass SMS unsicher ist. Dass mit der Begründung dann vielfach auf den zweiten Faktor mittels App auf einem fremdkontrollierten Gerät (Google, Apple) gewechselt wurde, zeugt allerdings auch nicht direkt vom Verständnis der Verantwortlichen …

Karl B. schrieb:

Nachteil von passkey: "...Verlust des Zugriffs: Geht das Hauptgerät verloren [...], droht der dauerhafte Verlust des Zugangs zum jeweiligen Online-Konto..." Und es kann nur ein einziges Gerät verwendet werden, auf dessen TPM der Key bzw. die geräteinterne PIN dann gespeichert wird.

Technisch spricht überhaupt nichts dagegen, mehrere haben zu können, oder direkt FIDO2-Token zu nutzen. Ist wieder die mangelnde Einsicht von Entscheidungsträgern in technologische Dinge, wenn da nur einer hinterlegt werden kann.

Problem bei den Passkeys, wie sie bislang meist beworben wurden, wäre die Abhängigkeit von einem Anbieter, bei dem die Schlüssel auf deren Rechnern liegen (Apple, Google, Microslop).

: Bearbeitet durch User
#8084484
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Karl B. schrieb:

Nachteil von passkey: "...Verlust des Zugriffs: Geht das Hauptgerät verloren [...], droht der dauerhafte Verlust des Zugangs zum jeweiligen Online-Konto..."

Sei kein Dieter, gib Quellen an.

Karl B. schrieb:

Und es kann nur ein einziges Gerät verwendet werden, auf dessen TPM der Key bzw. die geräteinterne PIN dann gespeichert wird.

Die Beschränkung auf ein Gerät hat nichts mit Passkey zu tun, sondern mit der Implementation Deines Anbieters.

Wenn es überhaupt so stimmt und Du es nicht bloss falsch verstanden hast.

Karl B. schrieb:

Passkey kommt mir nicht auf den PC.

Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht.

Beitrag #8084486 wurde vom Autor gelöscht.
#8084492
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Von der Supportseite des "Meine XYZ"-Portal-Bereitstellers entnehme ich: Zitat: "...Ein Passkey ist technisch an ein konkretes Gerät oder einen synchronisierten Passwortmanager gebunden. Bei der "Mein XYZ" richten Sie den Passkey gerätebezogen ein. Gerätebindung: Ein Passkey wird lokal auf dem jeweiligen Endgerät (z.B. via Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder Geräte-PIN) generiert..." /Zitat

Parallel dazu gibt's eine "App XYZ". Diese ist aber nicht mit PC nutzbar, sondern (bislang noch) ausschließlich für Smartphones konzipiert.

Scheint so, als ob sich dasselbe Spielchen wie bei der Einrichtung der Patientenakte wiederholt. Zuerst war nur Programm für Smartphone herausgegeben worden, auf vielfaches Drängen dann auch eine Version für PC-Nutzung.

Will ich die "App XYZ" auf dem PC installieren, erscheinen zwei QR-Codes. Einmal für Appel, einmal für Android. Was soll ich damit? Dann kann ich die "App XYZ" gleich auf Smartphone installieren.

Devise: Abwarten und Tee trinken. Irgendwann kommt dann die PC-fähige Programmversion, wenn genug Groschen im herumgereichten Hut klingeln.

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
#8084499
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Karl B. schrieb:

Von der Supportseite des "Meine XYZ"-Portal-Bereitstellers

Aha, etwas ganz Geheimes also.

Karl B. schrieb:

Ein Passkey ist technisch an ein konkretes Gerät oder einen synchronisierten Passwortmanager gebunden.

Das ist korrekt, aber nichts hält einen Anbieter davon ab, mit Deinem Account mehrere Passkeys (oder sogar mehrere unterschiedliche Verfahren) zu verknüpfen.

Public Key Authentication ist nichts Neues, im Onlinebanking wurde sowas schon vor zig Jahren verwendet. Und für den (bei mir nie eingetretenen) Fall einer defekten Smartcard hätte es immer ein Backup (erst PIN/TAN, später SMS etc.) gegeben.

Karl B. schrieb:

Will ich die "App XYZ" auf dem PC installieren, erscheinen zwei QR-Codes. Einmal für Appel, einmal für Android. Was soll ich damit?

Das fragst Du besser den geheimen Plattformanbieter.

#8084501
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Karl B. schrieb:

Von der Supportseite des "Meine XYZ"-Portal-Bereitstellers entnehme ich: Zitat: "...Ein Passkey ist technisch an ein konkretes Gerät oder einen synchronisierten Passwortmanager gebunden. Bei der "Mein XYZ" richten Sie den Passkey gerätebezogen ein. Gerätebindung: Ein Passkey wird lokal auf dem jeweiligen Endgerät (z.B. via Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder Geräte-PIN) generiert..." /Zitat

Genauso soll das funktionieren. Und gedacht war es so, dass bei mehreren Geräten halt jedes seinen eigenen Passkey bekommen kann. Viele Anbieter haben das auch so implementiert, nur leider ein paar (grosse) nicht. Bei denen muss man halt auf passkeys verzichten.

Oliver

: Bearbeitet durch User
#8084523
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Karl B. schrieb:

Von der Supportseite des "Meine XYZ"-Portal-Bereitstellers entnehme ich: Zitat: "...Ein Passkey ist technisch an ein konkretes Gerät oder einen synchronisierten Passwortmanager gebunden. Bei der "Mein XYZ" richten Sie den Passkey gerätebezogen ein. Gerätebindung: Ein Passkey wird lokal auf dem jeweiligen Endgerät (z.B. via Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder Geräte-PIN) generiert..." /Zitat

Ja, nun. Das hindert aber doch aber erstmal nicht daran, ein weiteres zu Nutzen. Bei meinen Bankkonten verhält es sich so, daß das erste Gerät bei Kontoeinrichtung mittels Code, der per Briefpost kommt, eingerichtet wird. Die nächsten Geräte können dann aber unter Nutzung schon autorisierter Geräte eingerichtet werden.

Man kann also durchaus mehrere Geräte verwenden und sollte zumindest ein Gerät als Backup einrichten. Sonst hat man halt bei Verlust/Defekt Pech und muß wieder per Briefpaost anfangen. Aber irgendwie ist das mit jedem Backup so, daß es vorhanden sein sollte, wenn man es braucht.

Und zu guter Letzt ist es auch nicht die Boshaftigkeit der Portalbetreiber, das Autorisierungsvorgänge komplizierter werden, sondern die Leichtfertigkeit der Nutzer, wie sie mit sensiblen Daten umgehen.

: Bearbeitet durch User
#8084753
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Michael L. schrieb:

Und zu guter Letzt ist es auch nicht die Boshaftigkeit der Portalbetreiber, das Autorisierungsvorgänge komplizierter werden, sondern die Leichtfertigkeit der Nutzer, wie sie mit sensiblen Daten umgehen.

Habe mich persönlich bei der Geschäftsstelle der KK mit gültigem Reisepass zum Zwecke der Einrichtung einer elektronischen Patientenakte identifizieren lassen. (Taxikosten ca. 100 Euro, da Geschäftsstellen im näheren Umfeld alle der Reihe nach geschlossen worden waren.) Dann nach vier Wochen den Brief mit PIN im Briefkasten vorgefunden. Ferner ein neues Kartenlesegerät der höchsten Sicherheitsstufe angeschafft, das alte fachgerecht entsorgt. Vorher noch eine Reihe von Login-Prozeduren erfolgreich abgeschlossen. (Dass man etwa 1000 mal Enter drücken muss, um den Fortschrittsbalken zu bewegen zum Beispiel und solcherart Spielchen.) Die entsprechende App für PC installiert. Was kann man vom User denn noch abverlangen? Dann zu behaupten, die User wären zu doof, mit ihren Daten umzugehen, ist nicht nur zynisch sondern zeugt von einer völligen Realitätsferne.

Und ich störe mich daran, dass man nicht dieselben strengen Credentials, die den Zugriff auf die Patientenakte ermöglichen, auch für das Login auf die Info-Seite "Meine KK" verwenden darf. Wieso? Die Sicherheitsstufe ist doch gegeben. Da braucht nur jemand die Seite "Meine KK" freischalten. Satt dessen wird wieder eine Exrawurst gebraten.

ciao
gustav

#8084758
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Karl B. schrieb:

Habe mich persönlich bei der Geschäftsstelle der KK mit gültigem Reisepass zum Zwecke der Einrichtung einer elektronischen Patientenakte identifizieren lassen. (Taxikosten ca. 100 Euro, da Geschäftsstellen im näheren Umfeld alle der Reihe nach geschlossen worden waren.) Dann nach vier Wochen den Brief mit PIN im Briefkasten vorgefunden. Ferner ein neues Kartenlesegerät der höchsten Sicherheitsstufe angeschafft, das alte fachgerecht entsorgt. Vorher noch eine Reihe von Login-Prozeduren erfolgreich abgeschlossen. (Dass man etwa 1000 mal Enter drücken muss, um den Fortschrittsbalken zu bewegen zum Beispiel und solcherart Spielchen.) Die entsprechende App für PC installiert. Was kann man vom User denn noch abverlangen?

Es wäre mit einem Smartphone und einem elektronischen Personalausweis deutlich einfacher gewesen. Ohne Taxi, ohne Kartenleser, ohne all das Brimborium.

Du musst halt mit den Konsequenzen deiner Entscheidungen leben.

Oliver

#8085101
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Karl B. schrieb:

Nachteil von passkey: "...Verlust des Zugriffs: Geht das Hauptgerät verloren [...], droht der dauerhafte Verlust des Zugangs zum jeweiligen Online-Konto..."

Dem läßt sich leicht vorbeugen.

Könnte mir denken, dass einer der Gründe für die Abschaffung des herkömmlichen Login-Verfahrens die Kosten für die SMS sind.

Ach deswegen empfiehlt das BSI das Passkey-Verfahren? Ja nee is klaa.

Bitte vervollständige folgendes Zitat eines bekannten Kabarettisten: "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal ______ halten". Viel Glück!

#8085122
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Oliver S. schrieb:

Es wäre mit einem Smartphone und einem elektronischen Personalausweis deutlich einfacher gewesen.

Zeugt davon, dass Du derjenige bist, der informationsmäßig nicht auf der Höhe der Zeit steht. Ein elektronischer Personalausweis hat mit der Chipkarte der Krankenkasse (Mitgliederausweis, Gesundheitskarte) rein garnichts zu tun. Eine persönliche Vorsprache bei der Geschäftsstelle ist immer erforderlich für die Erst-Registrierung der ePA. Dazu sind mitzubringen: Mitgliederausweis der Krankenkasse, auch genannt Gesundheitskarte etc. Und zwar mit besonderem Chip. Eventuell musste man diese Karte vorher extra beantragen. Dann gültiger Personalausweis oder Reisepass.

Auch bei zeitweligem Verlust der Credentials wiederholt sich diese Prozedur der Identitätsfeststellung. Erst dann bekommt man per Post spätestens nach vier Wochen die TAN für die "Gesundheitskarte". Die Prozedur für die Beantragung der ePA kann dann erst beginnen. Und das dauert dann noch mehrere Wochen, bis die KK tatsächlich eine Akte angelegt hat. Vorher kommen immer Fehlermeldungen wie im Bild gezeigt. Datenbankfehler, weil Eintrag noch nicht existiert. ePA ist noch garnicht von der KK auf die Person angelegt.

Die Hürden für die ePa sind extra hoch angesetzt worden. Aber mich juckt das nicht. Ich habe Zugriff. Auch ohne Smartphonezwang. Abgesehen davon ist mit einem älteren Smartphonemodell der Zugriff nicht möglich, so dass man stets das neueste Smartphonemodell kaufen muss. Die Zertifikatsfrage. Smartphone ist auch nicht die preisgünstigste Lösung.

ciao
gustav

Angehängte Dateien:
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#8085185
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Zum Thema Passkeys ist mir grad https://www.heise.de/hintergrund/Passkeys-in-der-Praxis-Teil-1-Die-Architektur-von-Passkeys-11364345.html über den Weg gelaufen. Das geht etwas über die üblichen Endverbraucherinfos („… ist einfach und sicher!“) hinaus und ist IMHO geeignet, ein grundlegendes Verständnis zur Funktionsweise zu vermitteln.

: Bearbeitet durch User
#8085197
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Karl B. schrieb:

Eine persönliche Vorsprache bei der Geschäftsstelle ist immer erforderlich für die Erst-Registrierung der ePA. Dazu sind mitzubringen: Mitgliederausweis der Krankenkasse, auch genannt Gesundheitskarte etc. Und zwar mit besonderem Chip. Eventuell musste man diese Karte vorher extra beantragen. Dann gültiger Personalausweis oder Reisepass.

Das mag, allein, ich glaube es kaum, bei Deiner KV so sein. Im Allgemeinen ist es allerdings so, dass die Erst-Registrierung sowohl mit elektronischem Ausweis als auch mit PostIdent möglich ist. Anbei mal eine Auswahl aus dem Verzeichnis des Personalausweisportals:

https://www.personalausweisportal.de/SiteGlobals/Forms/Webs/PA/suche/anwendungensuche-formular.html?cl2Categories_Einsatzbereich=versicherung&gtp=14626016_list%253D5

Aber mich juckt das nicht. Ich habe Zugriff. Auch ohne Smartphonezwang. Abgesehen davon ist mit einem älteren Smartphonemodell der Zugriff nicht möglich, so dass man stets das neueste Smartphonemodell kaufen muss. Die Zertifikatsfrage.

Nein, man muß nicht stets das neueste Smartphonemodell kaufen. Gib hier nicht den Märchenonkel.

#8085202
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Michael L. schrieb:

Nein, man muß nicht stets das neueste Smartphonemodell kaufen.

Ein Körnchen Wahrheit ist aber doch dabei: Android 10 war die Grenze, ab der’s funktioniert, soweit ich weiß. Das alte Telefon in der Schublade für den Zweck umzuwidmen, wie’s eigentlich eine geschickte Idee ist, sowas von seinem Alltagsgerät getrennt zu halten, funktioniert daher nicht in jedem Fall.

#8085213
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Michael L. schrieb:

auch da bedarf es nicht des neuesten Smartphones.

14 ist keine drei Jahre alt. Im schlechtesten Fall nach drei Jahren ein neues Telefon kaufen zu müssen, weil man ansonsten nicht an seine eigenen Daten kommt, halte ich schon auch für fragwürdig. Insbesondere, da aus technischer Sicht sehr wohl alternative Möglichkeiten denkbar wären.

#8085218
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Jack V. schrieb:

Michael L. schrieb:

auch da bedarf es nicht des neuesten Smartphones.

14 ist keine drei Jahre alt. Im schlechtesten Fall nach drei Jahren ein neues Telefon kaufen zu müssen

Wer sein Telefon länger behalten will, sollte schon einen Hersteller mit vernünftiger Update-Versorgung wählen. Auf meinem 5 Jahre alten Samsung läuft Android 15.

Der Hintergrund dieser Einschränkung ist übrigens, dass nur Android-Versionen unterstützt werden, für die es noch Sicherheits-Updates gibt.

Aber wir entfernen uns vom Thema des Threads, nachdem Karl-Gustav ihn mal wieder mit seinen persönlichen Problemen gekapert hat.

(Firma: Hobbytheoretiker) #8085220
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Jack V. schrieb:

Ein Körnchen Wahrheit ist aber doch dabei: Android 10 war die Grenze, ab der’s funktioniert, soweit ich weiß.

Es war die Version 9. Android benötigt mindestens Android 9 (Pie), um Passkeys zu unterstützen und zu speichern. Ab Version 14 werden auch Drittanbieter zugelassen.

Aus dem Grund: Android 13 ist raus. Google hat schon Anfang März 2026 den Support für die im Jahr 2022 veröffentlichte OS-Version eingestellt. Haben viele Anbieter bei der App eine Sperre drin, dass nur noch höhere Versionen funktionieren. Aus solchem Grunde durfte ein Bekannter für seine Solaranlage und Netzbetreiber ein neues Smartphone kaufen gehen.

#8085227
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Jack V. schrieb:

Michael L. schrieb:

auch da bedarf es nicht des neuesten Smartphones.

14 ist keine drei Jahre alt.

Also nicht das neueste. Sind wir uns darin einig?

Im schlechtesten Fall nach drei Jahren ein neues Telefon kaufen zu müssen,

Gesundheitsdaten sind zutiefest sensible Daten. Die auf einem Smartphone, also auf einem schon mal per se unsicheren Gerät, zu verwalten, da Bedarf es schon einigen Sicherheitsaufwand. Die Bereitstellung von Sicherheitsupdates gehört dazu. Und wenn man sieht, wie User mit sicherheitsrelavanten Funktionen umgehen, Sorry, da muß man die auch mal zum Jagen tragen, also im Zweifel auch mal ausschließen.

Was meinst Du, wie groß das Geschrei ist, wenn solche Daten mal im Netz landen?

weil man ansonsten nicht an seine eigenen Daten kommt, halte ich schon auch für fragwürdig.

Ist das so?

Insbesondere, da aus technischer Sicht sehr wohl alternative Möglichkeiten denkbar wären.

Kurzer Check: Zumindest bei AOK, Barmer Und DAK kann man wohl per PC zugreifen und verwalten, aktuelles BS vorausgesetzt.

#8085234
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Michael L. schrieb:

Also nicht das neueste. Sind wir uns darin einig?

Ja. Die derzeit über die Hälfte aller Androidnutzer, die nämlich unterhalb von 14 sind, können natürlich auch ein gebrauchtes Modell kaufen.

Michael L. schrieb:

Gesundheitsdaten sind zutiefest sensible Daten. Die auf einem Smartphone, also auf einem schon mal per se unsicheren Gerät, zu verwalten, da Bedarf es schon einigen Sicherheitsaufwand. Die Bereitstellung von Sicherheitsupdates gehört dazu. Und wenn man sieht, wie User mit sicherheitsrelavanten Funktionen umgehen, Sorry, da muß man die auch mal zum Jagen tragen, also im Zweifel auch mal ausschließen.

Meiner Ansicht nach haben sie überhaupt nichts auf Stock-Android-Telefonen zu suchen, denn die Geräte sind vollständig fremdkontrolliert. Einem sauber gepatchten LineageOS oder gar Graphene würde ich immer noch weiter trauen, als jedem Stock-Android – aber genau da funktioniert die Sache unter dem Vorwand der Sicherheit™ erst gar nicht.

Michael L. schrieb:

Was meinst Du, wie groß das Geschrei ist, wenn solche Daten mal im Netz landen?

Wird sich dann zeigen, wenn es passiert – denn ich sage hier und heute: Es ist nicht die Frage, ob zumindest Teile von Daten abfließen, sondern wann.

Michael L. schrieb:

Ist das so?

Laut Aussage der vom mir genutzten Krankenkasse ja. Ein Zugriff auf Daten der ePA via Webinterface ist ausdrücklich nicht vorgesehen. Mittlerweile kann man sich dort auch schon nicht mehr anmelden, ohne deren „App“, die gleichzeitig Auth für das Webinterface und Zugriff auf die ePA über sich selbst anbietet, zu nutzen. Also ja: Es ist zumindest in meinem Fall so.

Michael L. schrieb:

Zumindest bei AOK, Barmer Und DAK kann man wohl per PC zugreifen und verwalten, aktuelles BS vorausgesetzt.

Hast du da eine Info, was dort als legitimes OS angesehen wird? Wäre nicht das erste Mal, dass man „aus Sicherheitsgründen“ zwingend die wandelnde Datenschutzkatastrophe aus Redmond zu nutzen hätte.

: Bearbeitet durch User
#8085450
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Bei bestimmten KKs geht nur die Smartphone-Version. Der "Kampf" um die PC-Version dauerte jahrelang. Und jetzt ändern sie die Zugangsform zur "normalen" "Meine KK" von Loginname, PW und SMS auf Passkey. Warum kann nicht Login auf "Meine KK"-Webseite mit bereits bestehenden Credentials für ePA angewendet werden. Der Sicherheitsstandard zum Login auf ePA ist doch um ein Mehrfaches höher. Daran kann es also nicht liegen. Ist mir auch egal. Habe Zugriff auf ePA. Das ist schon mal etwas. Dann geht die Anforderung für Formulare eben über E-Mail. Sie wollten es nicht anders. Und extra für die KK ein Smartphone anzuschaffen, ist einfach eine unverschämte Forderung der KK. Wenn es denn mit einer einmaligen Anschaffung getan wäre, nein, spätestens nach ein, zwei Jahren ist wieder ein neues Modell fällig, weil die Sicherheitsstandards nicht mehr erfüllt werden, die Zertifikate nicht akzeptiert werden. Ich würde mich folglich genötigt sehen, diesen ständigen Updatezwang mitmachen zu müssen. Manchmal beschleicht mich der Gedanke, dass die KKs von der Smartphone-Industrie gesponsert werden.

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User

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