Hallo liebe Eektroniker,
da ich nach diversen Stunden langsam verzweifel, würde ich gern einmal
um etwas Hilfe bitten.
Ich habe als nicht Elektroniker die angefügte Platine konstruiert.
Ein Arduino Nano dient als Steuerelement und das board stellt
verschiedene Anschlüsse bereit. Unter anderem einen Schrittmotorteiber
und einen definierten Anschluss für einen Servo.
Mein Versuchsaufbau den ich als Basis für die Patine verwendet habe
funktionierte, abgesehen von kleinen Fehlsignalen, ohne Probleme.
Nun habe ich die erste Testplatine bestückt und versuche die Fehler zu
beseitigen.
Ich habe schon diverses getestet, aber jetzt reagiert der dritter Nano
nicht mehr und ich komme mit meinem Verständnis an meine Grenzen.
Keypad und Display funktioniert an der Paltine kein Problem
Schrittmotortreiber und Servo haben irgendwo einen Fehler.
Erfolgreich getestet :
Servo direkt an Nano -> läuft
Schrittmotor direkt (mit Schrittmotor Erweiterung) an Nano -> läuft
Schrittmotor an meine Testplatine (Schrittmorschaltung habe ich von der
originalen Platine abegenommen) -> Servo läuft aber scheint nicht genug
Strom zu bekommen
Auf der Platine fehlen allerdings die Leitung für die Schritteinstellung
und zwei Pulldownwiderstände (Fehler tritt aber auch mit Widerstand auf)
... und jetzt der Fehler der mich eigentlich verzweifeln lässt
Schliesse ich einen Servo (Puls auf D2 - Anschluss rechts unter der 12v
Stromversorgung) an macht er 1/4 Umdrehung und danach ist der Nano
kaputt.
Die Stromversorgung erfolgt über ein altes 12v 2A Netzteil, was bei den
anderen Aufbauten auch gut funktionierte.
Statt einem 1µF Kondensator habe ich einen 10µF verwendet.
Bei meinen Messungen kamen 5v und 11,5v auf den Vorgesehen Anschlüssen
an.
Ich vermute das der Fehler Schrittmtor und Servo irgendwie
zusammenhängen.
Es wäre toll wenn jemand das Problem erkennen würde.
askme schrieb:> Es wäre toll wenn jemand das Problem erkennen würde.
Bei dieser Masseführung, diesen dünnen Leitungen und dem
nicht vorhandenen chaotischen Schaltplan ist es kein
Wunder dass dabei Probleme auftauschen.
Beginne mit einen normalen Schaltplan, zeige ihn, dann
kann man über Verbesserungen reden. Das Layout ist bei
den vermuteten Strömen und der Masseführung jedenfalls
hoffnungslos.
askme schrieb:> Statt einem 1µF Kondensator habe ich einen 10µF verwendet.
Das zeigt schon das man mit Ahnungslosigkeit keine derartige
Schaltung erfolgreich aufbauen und betreiben kann.
Ich sehe keine Verbindung von den 12V VCC zum Eingang des 7805. Der
Eingang geht zu Deinem komischen Jumperblock, und dann verläuft die
Leiterbahn im Nichts.
Ich vermute das sich der Arduino über irgendeinen "Nebenpfad" seine
geringe Betriebsspannung holt und wenn der Servo den Strom ziehen will
geht das über den Arduino (weil der 7805 ja nix liefert) und schrottet
dabei irgendein Bauteil, evtl. sogar den Controller selbst.
BTW: Hast Du einen Schaltplan aus dem Du die Platine erstellt hast?
Wow ... das ging schnell.
@Helmut - ich habe einen Schaltplan und die Fritz Datei angehängt
@OMG - Da der Schrittmotor zu wenig Stom zu bekommen schien, sind die
Leiterbahnen mittlerweile breiter.
Es erklärt mir aber auch nicht warum der ein angeschlossener Servo den
Nano zerstört, höchstens warum der Schrittmotor nicht so recht will. Auf
dem original (gekauftem) Controller Board war auch nicht mehr Material.
Betreffend des 10µF findet man die Schaltung zur 5v Regelung mit
Kondensatoren von 1-100µF - Da Ahnungslos fragt man ja Fachleute wenn
man nicht weiter kommt - Was wäre deine Empfehlung ?
@MarkusM - Shame on me ... Ich habe nicht darüber nachgedacht das man
die untere Ebene auf dem Image gar nicht sehen kann und somit jeder
Hilfeversuch scheitern musste. Die Leitung geht natürlich nicht ins
leere, sonst würden die 5v ja gar nicht ankommen
Den Schaltplan habe ich eben noch einmal neu erstellt
askme schrieb:> @Helmut - ich habe einen Schaltplan und die Fritz Datei angehängt
Diese GND-Verschaltung mit der Diode sieht extrem eigenartig aus. Im
Idealfall hast du nur 1 einzigen GND in der Schaltung, und alles was GND
heißt, ist daran angeschlossen. Im Speziellen der GND der Versorgung.
Irgendein Verpolschutz wird auf der positiven Versorgung gemacht.
Ein Tipp: sieh dir mal andere Schaltpläne und Layouts an und überleg
dir, was die so viel besser lesbar und "schön" macht. Das, was du da
hast, entspricht einem Gemälde auf Kindergartenniveau: man kann ein Haus
erkennen, aber zum Aufbau eines funktionierenden Hauses reicht das Bild
nicht.
Halb so schlimm, das war auch bei anderen mal so. Nur muss man eben
weiterlernen. Der erste und einfachste Schritt in deinem Schaltplan ist
die Verwendung von GND und Vcc-Symbolen. Denn so muss man mit den
"Labyrinth-Suchen" spielen.
Und wenn man seine erste Platine gemacht hat, dann klopft man sich auf
die Schulter, schläft drüber, löscht das Ganze und fängt nochmal von
vorn an.
Und die Blockkondensatoren gehören nicht irgendwo in den Schaltplan und
auf die Platine, sondern direkt zum Spannungsregler. Der braucht die
nämlich.
Es ist auch nicht verboten, sich andere Layouts und Appnotes des
Herstellers anzusehen und als Vorlage zu nehmen.
askme schrieb:> Den Schaltplan habe ich eben noch einmal neu erstellt
Wie ist das gegangen? Normalerweise erstellt man doch die Platine aus
dem Schaltplan. Sind Schaltplan und Layout konsistent? Beruhen die auf
den selben Daten?
askme schrieb:> Was wäre deine Empfehlung ?
Das Datenblatt der von dir verwendeten Bauteile ist da die allererste
Adresse.
askme schrieb:> Mein Versuchsaufbau den ich als Basis für die Patine verwendet habe> funktionierte, abgesehen von kleinen Fehlsignalen, ohne Probleme.
Nimm diese kleinen "Fehlsignale", die du da so leichtfertig abgetan
hast, als Warnsignal. Die Erfahrung zeigt: was auf dem Labortisch im
Musteraufbau "ab&zu" mal spinnt, das tut das in der Praxis laufend.
Deshalb ist es sinnvoll, schon im Musteraufbau diese Effekte zu
untersuchen.
BTW: die Jumper am "SW STEPS" sind zu einem guten Teil irgendwie
nutzlos...
Ich weiss nur, das bei Motoren diverse Ströme fliessen, die Über
Schutzdioden etc abgefangen werden müssen. Die Ströme entstehen im Motor
selber, wenn er wie ein Generator funktioniert.
Als rein digitaler Informatiker ist mir das schon immer zu kompliziert
gewesen, dass ich dafür immer nur fertige Schaltungen verwendet habe.
Schaltungen von Leuten, die sich damit auskennen, und die Ausrüstung
haben das auch zu Messen und Testen.
Es gibt doch auf dem Markt genug Motortreiber, da müßte doch etwas
passendes dabei sein.
Lothar M. schrieb:> askme schrieb:>> Den Schaltplan habe ich eben noch einmal neu erstellt> Wie ist das gegangen? Normalerweise erstellt man doch die Platine aus> dem Schaltplan. Sind Schaltplan und Layout konsistent? Beruhen die auf> den selben Daten?
Wenn ich mich richtig erinnere gibt es bei Fritzing keine
Konsistenzprüfung zwischen Schaltplan und Layout. Daher bleibt nur zu
HOFFEN, dass beide konsistent sind.
@TO: das Problem ist, wenn du in ein paar Monaten deine Schaltung ändern
willst, dann musst du bei jeder Änderung an deinem Schaltplan die
betreffende Stelle manuell in deinem Layout suchen. Jetzt hier und heute
ist das vielleicht noch machbar, in ein paar Monaten, wenn du die Hälfte
vergessen hast, dann wird das - wie für uns - ein "Wo ist
Waldo?"-Suchspiel.
PittyJ schrieb:> Ich weiss nur, das bei Motoren diverse Ströme fliessen, die Über> Schutzdioden etc abgefangen werden müssen.
Er verwendet bereits Motoren mit integrierten Treibern, wo das alles
drin ist.
Ich möchte auch nochmal hervorheben, dass die Stromversorgung mangelhaft
ist.
Alle GND Leitungen sollen sternförmig zu einem Punkt zusammen laufen.
Alle VCC Leitungen sollen sternförmig zu einem Punkt zusammen laufen.
Im Prinzip so:
1
Lasten
2
3
Netzteil ----------
4
/
5
+ o--------[7805]------*-----------
6
| \
7
| ----------
8
|
9
| --------------------
10
|/
11
- o----------*---------------------
12
\
13
--------------------
Mein einstelligen mA kann man das mal verschlampen, aber nicht bei
größeren Lasten, wie Mikrocontrollern und Motoren.
Der 7805 braucht zusätzliche kleine Kondensatoren im nF Bereich, so nahe
am IC, wie möglich. Schau dazu ins Datenblatt. Wenn du die weg lässt,
kann es passieren, dass der Regler in Schwingungen gerät und
Überspannung ausgibt. Ich habe das leider auch erst auf die harte Tour
gelernt, nachdem ich auf diese Weise einen 200 DM teuren Taschenrechner
gekillt hatte.
Dann solltest du mal die maximale Stromaufnahme der Servos zusammen
addieren und mit der Belastbarkeit des Spannungsreglers vergleichen. Ich
kann mir kaum vorstellen, dass die Servos zusammen weniger als 1A
brauchen.
Sollte es passen, rechne aus, wie viel Verlustwärme der Spannungsregler
abführen wird und wie groß der Kühlkörper dazu sein muss. Dein
Platinen-Layout lässt vermuten, dass du Dir um Kühlung noch gar keine
Gedanken gemacht hast.
Eigentlich betreibt man Servos möglichst direkt an den Batterien,
deswegen funktionieren sie typischerweise einwandfrei an 4 bis 7,5 Volt.
Manche vertragen sogar noch mehr. Wenn unbedingt ein Spannungsregler
drin sein muss, dann eignet sich hier eher 5A Step-Down Wandler von
freundlichen Chinesen (die 5A sind eh gelogen).
Ist deine DC Buchse eigentlich ausreichend belastbar? Die billigen
Hohlstecker, die ich so kenne, werden schon bei 1A heiß und sind für
einen zuverlässigen Betrieb zu wackelig.
Wenn du Dir nicht selber ins Knie schießen willst, solltest du unbedingt
vermeiden, die GND Leitung durch irgendein Bauteil (Diode) zu
unterbrechen. Denn ein Spannungsabfall an einer GND Leitung bewirkt,
dass sich alle Signalpegel entsprechend verschieben. Viel zu leicht
steuert man dann ein IC mit Pegel außerhalb des erlaubten Bereich an,
was zumindest Fehlfunktionen, oft aber auch magischen Rauch entfesselt.
@Lothar M.
"Das, was du da hast, entspricht einem Gemälde auf Kindergartenniveau
..."
Absolut richtig erkannt und entspricht in etwa meinem Stand.
Ich glaube mein Hauptproblem ist das ich mich bei meinen Versuchen auf
meine Kindergärtnerin (Fritzing) verlassen habe, die mir beim erstellen
meines Bildes hilfreich zur Seite stand und immer wieder auf alle
möglichen Anschlusspunkte im unmittelbaren Umfeld hingewiesen hat.
Darauf habe ich mich verlassen das das so funktioniert.
Das die eigentlich gar keine Ahnung hat habe ich jetzt gelernt.
"die Jumper am 'SW STEPS'' sind zu einem guten Teil irgendwie
nutzlos..."
Auch korrekt, störte aber für mich bei der Testpatine nicht weiter da
sie nach meinem Verständnis alle als "off" interpretiert werden.
Damit kann der Schrittmotortreiber in diesem Fall halt erstmal nur 1/1
Schritte und die Auswahlmöglichkeit steht bei dieser Version noch nicht
zur Verfügung
@Stefan S.
"Wenn ich mich richtig erinnere gibt es bei Fritzing keine
Konsistenzprüfung zwischen Schaltplan und Layout. Daher bleibt nur zu
HOFFEN, dass beide konsistent sind."
Guter Hinweis, ich habe mich zu sehr darauf verlassen was Fritzing mir
angezeigt hat
"Jetzt hier und heute
ist das vielleicht noch machbar, in ein paar Monaten, wenn du die Hälfte
vergessen hast, dann wird das - wie für uns - ein 'Wo ist
Waldo?'-Suchspiel."
Genau mein Denken, daher überhaupt der Versuch zu diesem Aufbau (Siehe
unten)
@Stefanus F.
"Sollte es passen, rechne aus, wie viel Verlustwärme der Spannungsregler
abführen wird und wie groß der Kühlkörper dazu sein muss. Dein
Platinen-Layout lässt vermuten, dass du Dir um Kühlung noch gar keine
Gedanken gemacht hast."
Ja doch hatte ich, daher ist zwischen dem 7805 und dem
Schrittmotortreiber ein Freiraum für einen kleinen Kühlkörper geblieben
"Ist deine DC Buchse eigentlich ausreichend belastbar? Die billigen
Hohlstecker, die ich so kenne, werden schon bei 1A heiß und sind für
einen zuverlässigen Betrieb zu wackelig."
Ich hatte mehrere Versorgungsvarianten angelegt. Ich denke die
Schraubklemme sollte da bei Bedarf die richtige Wahl sein.
-----------------------------------
Kurz zu dem ganzem ...
Ich versuche für mich eine Grundplatine zu erstellen, mit der ich auf
möglichst einfachem Weg verschiedene Projekte aufbauen kann.
Daher wirken so Dinge wie mehrfache Stromeingänge, und ein paar freie
12v Pins vielleicht erstmal etwas komisch.
Mein Wunsch ist eine Platine an der ich mir, je nach Projekt, z.B.
entweder einen Schrittmotor oder einen Servo oder beides oder auch gar
nichts von beiden anschliessen kann.
D.h. es soll gar nicht unbedingt alles belegt sein, aber eine mögliche
Basis bieten ohne das man sich für einfache Schaltungen
jedes mal aufs neue mit 20 Steckleitungen durch die Anschlüsse von 3
Platinen unterschiedlicher Hersteller kämpfen muss.
Ich komme mir da immer vor wie bei den Borg und dies möchte ich etwas
minimieren und Streifenrasterplatinen so gut es geht verzichten.
Das man nicht unbedingt die eierlegende Wollmilchsau bauen kann (und
sollte) ist mir aber absolut klar.
Ich habe also Schaltpläne von den gängigsten Komponenten in Fritzing
zusammengestellt und die Hinweise des Programms
"Och ... die Leitung kannst du auch da anlegen" erstmal dankbar
angenommen.
Das das den Aufbau einer Platine zwar ermöglicht, aber letzlich, trotz
eines funktionierenden Testaufbaus, nur zu einer netten Optik (auf
Kindergartenniveau ^^) aber nicht zu
einer funktionierenden Schaltung führt war mir nicht klar habe ich aber
nun gelernt.
Ok, ich denke mein nächster Weg wird es sein, die fertigen Schaltpläne
in sich zu kapseln.
Bedeutet
- Spannungswandler - Schaltung aufbauen - auf der Platine umsetzen
- Nano - verdrahten - auf Platine umsetzen - an Spannungswandler
anschliessen
- Schrittmotor - verdrahten - auf Platine umsetzen
- Servo - verdrahten - auf Platine umsetzen
Damit das Fritzing nach Möglichkeit erst gar nicht dazu kommt die
Verbindungen einfach mal schnell an einen anderen Anschlusspunkt zu
verlegen.
Die gezeigte Schaltung ist Version 9, mittlerweile bin ich bei 11
(dickere Leitungen - SW STEPS etc) und werde wohl alles noch einmal
beginnend mit der Masseleitung neu aufbauen
askme schrieb:> Ich versuche für mich eine Grundplatine zu erstellen, mit der ich auf> möglichst einfachem Weg verschiedene Projekte aufbauen kann.
Ich glaube, solche Sachen macht jeder Anfänger.
Ganz ehrlich: Universelle Platinen für die Zukunft braucht kein Mensch,
denn sie können vieles aber nichts richtig zum Anwendungsfall passend.
Da hat AliExpress schon genug von im Programm.
GND solltest Du als Plane ausführen, die nur durch kurze andere
Leiterbahnen unterbrochen wird.
In die Steuerleitungen vom Nano zu den Motoren (Leistung) können
Schutzwiderstände 1k.
In die Leitungen vom Nano zu den Endlagenschaltern würde ich 10k
vorsehen.
@Stefanus F
"Universelle Platinen für die Zukunft braucht kein Mensch"
Diese Platine habe ich für mehrere Projekte vorgesehen. Darüber das
nicht alles, immer, in jedem Fall, zu jeder Anwendung passen kann
brauchen wir nicht steiten.
"Da hat AliExpress schon genug von im Programm."
Der Lerneffekt dabei ist aber nur wie man im Ausland was fertiges kauft
... das kann ich schon.
Aber wie man eine einfache Schaltung aufbauen/kombinieren kann weiß ich
noch nicht.
Es bleibt auch trotz meiner Platine definitiv noch genügend Potential
das sich die Chinesen auch noch n extra Schälchen Reis leisten können ;)
askme schrieb:> Der Lerneffekt dabei ist aber nur wie man im Ausland was fertiges kauft
Oft kann man von den Platinen auch lernen, wie man es nicht machen soll.
Die sind praktisch alle irgendwo mangelhaft. Aber immerhin billig, daher
zum basteln doch attraktiv.
@Peter D
Bin noch nicht Zuhause und habe nachgesehen, aber liege ich mit meiner
Meinung das fertige Endschalter (vom 3d Druck) bereits einen
entsprechenden Vorwiderstand mitbringen falsch ?
Das gleiche hatte ich auch beim Schrittmotortreiber angenommen. Auf der
fertigen Platine die ich hatte habe ich nur zwei 4,7 Ohm Widerstände die
für mich Pulldown Widerstände sind.
Dies habe ich bereits übernommen
Plane anlegen ... Notiert !
@alle
Herzlichen Dank für eure Mühe und die wirkliche schnelle Reaktion
Zumindest teilweise kann ich weitere Fehler allein erkennen und beheben,
ob mein nächster Schaltplan jetzt schon mehr wird als ein Bild kann ich
zwar noch nicht garantieren ^^ aber ich bin auch nicht auf die Welt
gekommen und konnte sofort am gleichen Tag laufen
askme schrieb:> 9_4_schaltplan_Schaltplan.png
Der sieht auch nicht viel sortierter aus, als das Leiterplattenbild.
Versuche dich mal an dem EVA-Prinzip zu orientieren, von links nach
rechts.
Und wenn du dann noch die Spannungen ihrer Größe nach von oben nach
unten anordnest, wird da auch ein Schaltplan draus, der einen Mehrnutzen
gegenüber einer Netzliste hat.
askme schrieb:> noch einmal ganz von vorn
Sehr gut.
Jetzt musst du nur noch den Ausgängen auf der rechten Seite die
passenden Symbole und Beschriftungen geben.
Für GND das umgedrehte "T", und für die beiden Spannungen einen Kreis
oder Pfeil nach oben mit Angabe der Spannung "+5V" und "+12V".
askme schrieb:> Ich starte zur Stromversorgung mit diesem Teil :
Kondensatoren nach Datenblatt dimensionieren und beschriften
(1uF1/10uF/50V ????). Ein grösserer Elko oder mehrere kommt
später noch hinzu, aber nicht am Spannungsregler sondern an
anderer Stelle wo er/sie gebraucht wird (werden).
Aufseher schrieb:> Kondensatoren beschriften
Ach, das ist mir gar nicht aufgefallen. Die jeweils erste Zeile soll
heißen: C1, C2, C3
Der Spannungsregler sollte demnach als IC1 beschriftet sein, und sein
Wert ist 7805.
askme schrieb:> Ich starte zur Stromversorgung mit diesem Teil :
Dies ist ein Funktionsblock. Schiebe alle Bauteile dicht
zusammen sodass sie später von einer anderen Gruppe von
Bauteilen leicht unterscheidbar sind (halte einen kleinen
Respektsabstand zwischen den Gruppen). Zudem hilft das
Zusammenschieben dabei "dem Layouter" das Leben leichter
zu machen damit er weiss welche Bauteile womöglich nahe
beieinander sein sollen/müssen.
Aus dem ursprünglichem Problem ist zwar mitlerweile ein
"Wie macht man es richtig" geworden, aber aus den Views meiner letzten
Zechnung vermute ich das es sich nicht nur Kenner angesehen haben sonder
ich mit meinem fundiertem Unwissen nicht allein bin. Ich habe mich daher
entschieden meine Erfahrungen/Fortschritte noch ein wenig länger zu
teilen.
Vielleicht hilft es ja dem einem oder anderem Fehler zu vermeiden.
Denn, ich finde, im Internet ist zwischen "Ich lasse ne LED blinken" und
"Wie packe ich meine Schaltung ich eine halbwegs vernünftige Platine"
eine Lücke.
Ich kämpfe z.B immer wieder gegen Fritzing an, weil z.B. geschlossene
Verbindungen ohne erkennbaren Grund getrennt werden. (Screenshot hc_002
+ hc_003)
Der Hinweis kleine Funktionsblöcke zu trennen, war super, aber wie das
auch für nicht Elektroniker elegant zu realisieren ist, habe ich jetzt
erst herausgefunden. So setzt ich bisher bei der Konstruktion Jumper
damit es für mich erkennbar war "hier musst du wieder anschliessen" und
habe die Segmente durch entsprechenden Abstand voneinander getrennt.
Eleganter ist es, für mich, die Zeichnngen auch optisch in sich zu
schliessen. Ich hatte aber keinen Plan wie.
Indirekt hat dies geholfen.
"Für GND das umgedrehte "T", und für die beiden Spannungen einen Kreis
oder Pfeil nach oben mit Angabe der Spannung "+5V" und "+12V"."
Denn diese "Anschlüsse" erkennt auch das Fritzing und man kann die
Blöcke komplett trennen ohne das die Verbindung verloren geht.
Wie das geht habe ich dann durch Zufall in einem Tutorial gesehen, bei
dem es eigentlich um andere Dinge ging.
Anbei der aktuelle Stand. hc_005 + hc_006
Ich glaub du gerätst mit Fritzing ans Ende seiner Möglichkeiten.
Wenn es kostenlos sein soll, nimm KiCAD.
Wenn es eine kleine Platine ist <80cm² nimm Autodesk Eagle.
Ansonsten ärgerst du dich mit Fritzing rum. Ich dachte Fritzing wäre
sowieso outdated, da sehe ich, dass ab Mai 2019 wieder eine neue Version
erscheinen soll.
Kann verstehen, dass du auf Fritzing zurückgreifst, aber ich bin auch
kein Profilayouter /Schaltplandesigner und war auch schnell weg von
Fritzing.
Timo N. schrieb:> Ich glaub du gerätst mit Fritzing ans Ende seiner Möglichkeiten.>> Wenn es kostenlos sein soll, nimm KiCAD.> Wenn es eine kleine Platine ist <80cm² nimm Autodesk Eagle.>
Ich muss zugeben, ich habe nicht alles durchgelesen. Wenn es um ein gut
bedienbares Programm geht, würde ich für kleinere Projekte Diptrace
empfehlen. Davon gibt es eine kostenlose Version, mit der man schon
einiges anfangen kann:
All features and libraries, 300 pins and 2 signal layers, non-profit use
only
Ich finde es wesentlich benutzerfreundlicher als die genannten
Alternativen, aber man kann da natürlich anderer Meinung sein.
Dieter R. schrieb:> Ich finde es wesentlich benutzerfreundlicher als die genannten> Alternativen, aber man kann da natürlich anderer Meinung sein.
Was KiCAD betrifft kann ich dir sogar ohne dein Programm zu kennen Recht
geben, was den Punkt betrifft. Allerdings verfügt ist es eben auch für
profit-use und sehr weit verbreitet. Da open-source denke ich, dass auch
immer mehr Entwicklungsarbeit da reinfließt und dieser Punkt eventuell
auch irgendwann mal angegangen wird.
Zurück zum Thema:
Nimm doch mal diese blöden Stiftleisten/Dreifachjumper für die
Mikrostepp-Einstellung des DRV8825 raus. Du brauchst nur einen einfachen
Jumper nach 5V. Das kannst ja wirklich schon einplanen. Weiß gar nicht
was dir das bringen soll, was du da hast.
Aber bleib am Ball. Das wird schon.
Für die Leiterbahnbreite für die DRV8825 12V Versorung, musst du
berechnen, wieviel Ampere da über die Leiterbahn fließen werden und die
Bahnbreite entsprechend anpassen. Da können 2,5A (APeak) (laut
Datenblatt) drüber fließen. Es gibt Tools zum Berechnen der benötigten
Leiterbahnbreite (bei bekannter Dicke).
Was die anderen Punkte betrifft, höre auf Stefanus F.
Eventuell noch einen Kondensator an den Servosteckern. Ich glaub kaum,
dass der Spannungsregler es schafft die Spannung geregelt und konstant
zu halten, wenn die Servos sich bewegen.
Ja ... es ist möglich das ich bei Fritzing schnell an Grenzen komme.
Aber mein Wissen über Schaltpläne und Bauteile ist ca 25 Jahre alt und
und vieles auch vergessen und war auch damal nur Basiswissen. Ich bin
also grad dabei die Kartons aus der letzten Ecke in meinem Kopf zu
entstauben und dabei bietet Fritzing, speziell mit der
Steckplatinenansicht, einige Hilfestellungen.
Outdated sehe ich relativ, denn an den grundsätzlichen Dingen ändert
sich nicht viel. Eine Diode war vor 10 Jahren eine Diode und ist heute
auch noch eine Diode und funktioniert noch genau so.
Momentan scheint es mir aber trotz diverser Macken ... oder gerade wegen
dieser (!?) einen guten Lerneffekt zu haben.
@Timo N
Auf den 3fach Jumper (oder das Raster) passt sowohl ein DIP Schalter als
auch ein Jumperblock mit "Blindsteckplätzen". Zugegeben schaut momentan
etwas doof aus und bei den anwesenden Fachmännern sträuben sich
vermutlich die Nackenhaare, aber ich habe mich noch nicht entschieden ob
ich die "exclusive" DIP oder die "günstige" Jumper Variante wähle.
Wichtiger ist mir das die Verdrahtung passt über eine zusätzliche
Anschlussreihe kann ich hinwegsehen.
Ich habe jetzt erstmal den Bestand auf einer Platine verdrahtet. Sind
halt viele Baustellen mit denen ich grad kämpfe. Bei den Leiterbahnen
bin ich von meiem Denken "Quadatisch Praktisch Gut" entsprechend eines
Tutorials abgewichen und habe die Leiterbahnen eher gerade oder nur
leicht geknickt verbunden und auf 90° Ecken verzichtet.
Aktuelle Dimensionierung der Leiterbahnen - Momentan noch Bauchgefühl
nicht berechnet (ja ja ... ich weiß schon ^^)
Ich komme schon damit klar wenn mir jemand vom Fach mitteilt das man
grad Quatsch macht. Ich weiß ja auch das es in vielen Fällen so ist mir
fehlt aber ein wenig Wissen das zu erkennen und nehme dankbar jeden
sachlichen Kommentar an der daran etwas ändert
Wie heißt der Spruch ...
Fehler macht jeder ... den gleichen Fehler immer wieder aufs neue zu
machen ist blöd
... Oder so ähnlich
https://www.reichelt.de/dip-schalter-liegend-3-polig-nt-03-p36465.html?&trstct=pos_0
askme schrieb:> Ich komme schon damit klar wenn mir jemand vom Fach mitteilt das man> grad Quatsch macht. .........> ..........>> Wie heißt der Spruch ...> ..........
Der richtige Zeitpunkt dir zu sagen dass du dich auffällig von
vielen anderen TOs unterscheidest indem du dich einsichtig und
durchaus nicht beratungsresistent zeigst.
(leicht offtopic aber angebracht ...)
Die TOs hier finde ich weniger problematisch als die so genannten
Experten, die einem gleich nahelegen sich doch lieber mit Topfschlagen
zu beschäftigen, weil man ja sowieso erst einen Prof.Dr. Dr. Dipl-Ing.
mit 30 Jahren Berufspraxis braucht. Der Umgang mit Laien ist hier
teilweise katastrophal.
Offtopic-Ende
@Aufseher
Danke für die Blumen ^^
Es scheint mir halt sinnlos wenn ich feststecke und mir jemand Helfen
möchte zu sagen ... "Na ja ... es kann ja sein das du mehr Ahnung hast,
ich mach es trotzdem anders"
Kann man machen ... funktoniert dann halt trotzdem nicht.
Wobei 10 Leute manchmal 10 Meinungen zu etwas haben und es ohne die
entsprechende Erfahrung kaum möglich ist das Sinnvolle von dem
Unsinnigem zu unterscheiden.
@Timo N
Sowas gibt es wohl in jeder Sparte und ich habe mich schon mit sehr
vielen Themen befasst. Meist reichen aber ein oder zwei Leute die einem
hier und da einmal einen Hinweis geben. Den Rest muss man sich dann halt
selbst erarbeiten.
Hier hat sich auch erst im Nachhinein ergeben, das mir gar keiner helfen
kann wenn ich nicht zwei Schritte zurück gehe und mir aneigne wie ich,
in Form eines einigermaßen lesbaren Schaltplans, mein Problem erstmal
analysierbar mache. Wobei das eigentliche Problem für mich momentan die
Stomversorgung zu sein scheint. Warum es dabei den Nano zerlegt,
erschliesst sich mir zwar noch immer nicht, aber das Motor und Server
unterversorgt zu sein scheinen schon.
Ich habe jedenfalls in 3 Tagen schon wieder einiges gelernt und am Ende
habe ich bestimmt das "Elektro Seepferdchen"
Falls es jemand nicht kennt :
https://de.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%BChschwimmer
Drei sind es mittlerweile, an 2 unterschiedlichen Platinen.
An der ersten Platine war ein Bauteil in der fritzing Bibliothek schon
falsch konstruiert (7805 in + Masse in Leiterplattenansicht vertauscht)
Die Nanos reagieren, auch ohne Platine, auf 2 PC's weder über USB noch
über ISP
Probier mal was anderes: Zieh den Nano aus der Fassung, nimm ein
Multimeter und miss mal an jedem Pin, ob irgendwo zufällig eine höhere
Spannung liegt.
Mein Verdacht ist ein Verdrahtungsfehler, den man hier nicht im
Schaltplan sieht.
Ich habe das Gefühl, dass du immer noch nicht die richtigen
Kondensatoren für den 7805 eingeplant hast. Da müssten doch zwei kleine
Keramik Kondensatoren zu sehen sein. Ich sehe aber nur dicke Elkos.
Ich habe mal zwei Auszüge aus Datenblättern unterschiedlicher Hersteller
(ST und Fairchild) angehängt.
Stefanus F. schrieb:> Ich habe das Gefühl, dass du immer noch nicht die richtigen> Kondensatoren für den 7805 eingeplant hast. Da müssten doch zwei kleine> Keramik Kondensatoren zu sehen sein. Ich sehe aber nur dicke Elkos.
Die Kondensatortechnologie wird dort ja gar nicht genannt. Nach meinem
Verständnis müssen die Kondensatoren eben eine möglichste geringen
ESR/ESL haben. Der mag vielleicht bei Kerkos besser sein.
Gibt es einen Grund warum du explizit Kerkos nennst? Der Aufbau mit
Elkos (mit den Werten aus dem Datenblatt) ist auch nicht so unbekannt.
Timo N. schrieb:> Gibt es einen Grund warum du explizit Kerkos nennst?
Du hast Recht, die Eigenschaften zählen. Ich habe allerdings noch keine
Elkos mit 0,1µF gesehen, schon gar nicht so dicke Pötte.
Jetzt kommt er wieder der Experte ^^
Ich habe mir eben die og Schaltung noch einmal angesehen. Im Schaltplan
kann ICH den Kondensatortyp zwar nicht erkennen, aber in dem
Versuchsaufbau darunter. Foto anbei.
Aber ich will jetzt nochmal versuchen es etwas anders anzugehen.
Also ich setze mal von folgendem voraus ...
Der Schrittmotor zieht seinen 12v Strom mehr oder weniger direkt vom
Netzteil (sofern ich meine Leitungen richtig dimensioniere) was auch bei
meinen Versuchen mit Steckverbindungen funktioniert hat.
- Safe !?
Die Schaltung für den Schrittmotor habe ich von einer fertig gekauften
Platine abgenommen. Sofern ich da keinen Bock reingehauen habe sollte
das laufen. Mit meiner zweiten Platine schien das ja auch so zu sein,
die Stromversorgung war jedoch durch die Leiterbahnen
unterdimensioniert.
Ich würde behaupten - gelöst
Die 5v Stromversorgung für den Nano und die anderen Bauteile war mit der
ursprünglichen 7805 Schaltung gegeben. Das Display leuchtete das
Tastenfeld war bedienbar. Endstops reagierten.
Jetzt erstmal die Frage eignet sich die Schaltung
https://www.mikrocontroller.net/articles/Datei:V_Regler.gif
Überhaupt zur zusätzlichen Versorgung eines Servos.
In meinem Fall war es schon ein Brummer (MG946R) aber nach meinem
bisherigem Verständnis dürfte er sich ggf gar nicht drehen falls die
Versorgung unzureichend ist. Ich finde dazu auch leider nur die Angabe
4,8-6V
Wenn eine einfache 5v Schaltung für den Servo unzureichend ist, bleibt
vielleicht für mich (als nicht Fachmann) tatsächlich nur die Möglichkeit
- Bei der generellen 5v Stromversorgung einen fertigen Wandler(wie schon
mal vorgeschlagen), vielleicht als Aufsteckvariante (als Kompromiss), zu
verwenden der ggf auch noch den Servo betreiben kann
- die 7805 Schaltung weiter zu verwenden und falls notwendig den Servo
über einen 12v Anschluss und einen eigenen 5V Wandler zu versorgen
- Nur wesentlich kleinere Servos zu verwenden
Sicherlich ist es für mich (auch als Lerneffekt) ein erstrebenswertes
Ziel die 5V als Platinenbestandteil zu konstruieren aber falls meine
Vorgabe nur mit einer komplexen Schaltung zu realisieren ist muss ich
mir wohl irgendwann Gedanken machen ob es meine derzeitigen Fertigkeiten
vielleicht übersteigt.
Mein Denken war halt - 5V sind schon da, das reicht auch noch um einen
Servo zu betreiben.
Trotz allem wäre es aber für mich interessant zu verstehen, warum ein
Anschliessen des Servos den Nano unbrauchbar gemacht hat.
Hi
>Ich finde dazu auch leider nur die Angabe 4,8-6V
Lt. Hersteller
(http://www.towerpro.com.tw/product/mg946r/)
Operating voltage: 4.8-6.6v
Wichtiger ist aber der Stromverbrauch
>Current draw at idle 10MA>No load operating current draw 170MA>Stall current draw 1200MA
Also du brauchst schon eine kräftige Stromversorgung.
MfG Spess
Ja, die Produkte findest du unter dem namen "Step-Down Converter 5V" und
"Schaltregler 5V". Bei Conrad und Reichelt unter den Hersteller Namen
"Recom 5" oder "Traco 5V".
Wolfgang schrieb:> Wenn es etwas Fertiges sein darf: LM2596 oder MP1584, z.B.> Ebay-Artikel Nr. 272420115300> Ebay-Artikel Nr. 400571751267
Man muss die Dinger aber nicht in der ganzen Welt bestellen,
sie gibt es für ganz erschwinglich auch direkt in DE.
Aufseher schrieb:> Wolfgang schrieb:>> Wenn es etwas Fertiges sein darf: LM2596 oder MP1584, z.B.>> Ebay-Artikel Nr. 272420115300>> Ebay-Artikel Nr. 400571751267>> Man muss die Dinger aber nicht in der ganzen Welt bestellen,> sie gibt es für ganz erschwinglich auch direkt in DE.
Und die wurden aus der ganzen Welt bestellt und jetzt hier zum 3-fachen
Preis verkauft. Wo ist der Unterschied? Ok. Lieferzeit...
askme schrieb:> Gibt es eine alternative einfache anfängertaugliche Schaltung mit> der> ich an die geschätzt zusätzlich erforderlichen 500mA komme !?
Gibt es die 7805 nicht auch in einer "Hochstrom"-Variante mit 1,5A?
Da ist zwar auch wenig Spielraum, aber man könnte recht einfach mal
prüfen ob das alleine schon Abhilfe schafft...
Erfahrener Anfänger schrieb:> Gibt es die 7805 nicht auch in einer "Hochstrom"-Variante mit 1,5A?
Ja: 78S05
Aber 2A sind immer noch reichlich knapp. So viel ist bei den R/C
Modellautos bereits für ein einziges Servo eingeplant.
Erfahrener Anfänger schrieb:> Gibt es die 7805 nicht auch in einer "Hochstrom"-Variante mit 1,5A?
Und wie soll er die Verlustleistung (bei 1 bis 2 Ampere)
wegbringen die bei der Regelung von 12V auf 5V entsteht?
Na ja meine ursprüngliche Frage war nach einem anfängertauglichem
Schaltplan nicht nach einem Bauteil, aber ich habe daraus geschlossen
das es sowas nicht gibt.
So aber jetzt ... nach ca 2796 Stunden und diversen Entwürfen habe ich
nun einen LM2596, den ich noch liegen hatte, als fertiges Bauteil auf
meiner Platine integriert.
Alles andere machte jetzt für mich jetzt keinen Sinn mehr.
Ich habe versucht die Hinweise die mir hier mit auf den Weg gegeben
wurden zu beachten und werde berichten wenn die nächste Platine ankommt.
Offtropic
"Man muss die Dinger aber nicht in der ganzen Welt bestellen,
sie gibt es für ganz erschwinglich auch direkt in DE."
Steht nicht mittlerweile fast auf jedem elektronischem Bauteil "Made in
China" drauf ?
askme schrieb:> So aber jetzt ... nach ca 2796 Stunden und diversen Entwürfen habe ich> nun einen LM2596, den ich noch liegen hatte, als fertiges Bauteil auf> meiner Platine integriert.> Alles andere machte jetzt für mich jetzt keinen Sinn mehr.
Einen Baustein oder ein fertiges Modul?
Wenn du den Baustein in deine Schaltung integrierst dann
kannst du in der Beschaltung (Layout) noch einiges falsch
machen.
Auch wenn die Dinger "Simpleswitcher" genannt werden.
So, da bin ich wieder.
Die neue Platine ist da, bestückt und ich bin genau so Ratlos wie
vorher.
Auf die LM2596 Platine hab ich zum testen erstmal verzichtet und direkt
5v und 12v direkt angeschlossen. Das beim erstem Prototypen ja auch
schon gut funktionierte.
Tastatur, Display weiterhin ohne Probleme
Schrittmotor noch immer das gleiche Problem wie schon 2
Platinenversionen vorher.
Ich habe daraufhin die fertige Platine, die ich für den ersten
Prototypen verwendet habe, einmal an die Ausgänge der neuen Platine
gehängt und siehe da der lief. 12v habe ich bei diesem Test nahe am
Netzteil per kabel abgegriffen, alles andere von meinen vorbereiteten
Steckerleisten.
Als das lief habe ich den Schrittmotortreiber wieder auf die neue
Platine gesteckt und es lief nicht. Ich habe dann noch einmal testweise
die 12v direkt an die 12v in für den Motor gelegt, das machte aber
keinen Unterschied.
Dann habe ich die ganze Beschaltung von der fertig gekauften Platine
noch einmal kontrolliert und konnte trotzdem keinen Fehler finden.
Foto von der fertigen Patine habe ich angehängt.
Ich habe dann noch einmal die Schaltung nachgelesen und die Schaltung
entspricht meiner Meinung nach dieser
https://www.makerguides.com/wp-content/uploads/2019/02/A4988-Arduino-stepper-motor-wiring-schematic-diagram-pinout-1.jpg
Der verwendete Treiber ist aber ein 8825, das funktionierte aber trotdem
obwohl die Schaltung diese sein müsste
https://www.makerguides.com/wp-content/uploads/2019/02/DRV8825-Arduino-stepper-motor-wiring-schematic-diagram-pinout_bb.jpg
Anbei noch einmal der Schaltplan den ich auf der Platine umgesetzt habe.
Irgendwo da steckt für mich der Fehler.
Den Servo hatte ich noch nicht angeschlossen
Ein Anfang wäre wenn du mal die Funktion zitieren benutzen würdest. Die
gibt es nicht ohne Grund. Und wenn was nicht funktioniert, dann komm
bloß nicht auf die Idee, den aktuellen Schaltplan und das Layout
anzuhängen. Nein, über ein sinnloses detailloses Bild der Platine und
ein paar Links zu Schaltungen, die "deiner Meinung nach deiner
entsprechen" freut man sich immer am meisten. Vor allem wenn sie dann zu
so renommierten Seiten wie makerguides.com führen. Und vor allem wenn du
hier und da schon darauf hingewiesen wurdest, dass Hilfe ohne
VOLLSTÄNDIGE und ÜBERSICHTLICHE Informationen schwer wird. Was erwartest
du? Sollen wir raten wo nun der Fehler liegt oder denkst du an
Hellsehen?
Ich habe hier jedenfalls noch kein einziges halbwegs annehmbares Layout
von dir gesehen geschweige denn einen Schaltplan. Klemm dir deine Links,
außer sie führen zu Datenblättern oder Application Notes..
Mein Schaltmandala ist die Beschaltung des drv8825 wie ich sie aktuell
vorgenommen habe.
Auch wenn die Darstellung bei elektronikern Magenkrämpfe verursacht, so
denke ich,, ist die Belegung doch gut erkennbar.
Wenn da keiner einen offensichtlichen Fehler sieht muss ich halt erstmal
selbst weiter suchen denn so lerne ich dabei am meisten.
Bisher hat das hier recht gut funktioniert
Zeig doch mal das Layout der Platine. Und den vollständigen Schaltplan.
Ich meine du hast sie doch nun schon fertigen lassen. Dann musst du das
doch griffbereit auf dem Rechner haben?! Was ist los mit dir?! ?
askme schrieb:> Hier hätte ich nur n Foto was dich nur noch mehr reizen würde ! ;)
Offensichtlich fürchtest du dich vor Kritik an deinem Aufbau. Du bist
allerdings derjenige, der um Hilfe gebeten hat. Da muss man dann auch
Kritik an den schlechten Stellen vertragen. Ohne Kritik keine Korrektur
und ohne Korrektur keine Lösung des Problems. Das leuchtet doch ein,
oder?
Da es inzwischen um eine andere Platine geht, würde ich Dich fringends
darum bitten, alle unterlagen zu veröffentlichen: Schaltplan des
gesamten Aufbaus, Layout, Fotos vom Aufbau (wo man alle Kabel sieht!).
Und dann konkretisiere bitte deine Problembeschreibung:
> Als das lief habe ich den Schrittmotortreiber wieder> auf die neue Platine gesteckt und es lief nicht.
Und besorge Dir ein Oszilloskop und lerne damit umzugehen. Denn das
wirst du brauchen um unsere Antworten bezüglich Masseführung
nachzuvollziehen und zu akzeptieren.
Ich habe nämlich keine Lust, aus den obigen Beiträgen herauszufiltern,
welche Infos zu deinem neuen Aufbau passen können und welche nicht. Wenn
die Helfer zum Raten gezwungen sind, kommen stets viele unpassende und
nicht hilfreiche Antworten heraus, die dann wiederum den Hilfesuchenden
(dich) dazu animieren, die Helfer zu beschimpfen. Dann wiederum
verlieren die Helfer die Motivation, weiter zu helfen. Am Ende stirbt
das Projekt mit Sprüchen wie "Lech mich doch an Arsch" oder weniger
groben die aber genau das bedeuten. Willst du das es so endet? Ich
hoffe, nicht.
Im Groben muss ich meinen Vorrednern Recht geben. Ohne kompletten Aufbau
und Schaltplan und detaillierter Fehlerbeschreibung (nicht: "geht
nicht") ist dir nicht zu helfen.
Das hätte man dir auch ohne dumme Kommentare sagen können, aber
mittlerweile müsstest du es ja auch wissen (weile es dir vor ein paar
Wochen schon gesagt wurde). Deswegen sind solche Kommentare auch
verständlich.
Ich verstehe deinen Aufbau überhaupt nicht. Was ist ist jetzt mit was
verschaltet und was geht konkret nicht und wie äußert sich das.
Versuch uns die Frage nicht mehr mit Prosa zu beantworten sondern
organisiere die Pläne. Das muss möglich sein. Und wenn du nur
handschriftlich einen Plan malst und ihn fotografierst.
Stefanus F. schrieb:> Offensichtlich fürchtest du dich vor Kritik an deinem Aufbau.
Nein, kein Problem. Ein Foto vom einer frisch ausgepackten Platine auf
dem Handy hatte für mich nur wenig Sinn und hätte nur zu weiteren
Bemerkungen geführt das das nichts bingt weil man z.B die Rückseite
nicht sieht.
Aktueller Fehler
askme schrieb:> Schrittmotor an meine Testplatine (Schrittmorschaltung habe ich von der> originalen Platine abegenommen) -> Servo läuft aber scheint nicht genug> Strom zu bekommen
Da habe ich eben erst gesehen, das ich Servo statt Schrittmotor
geschrieben habe. War mir nicht bewusst ... sorry
Der Motor "will" aber bewegt sich nicht und quietsch nur.
Ich hatte schon vermutet das es mit der etwas kuriosen Beschaltung von
sleep und reset zusammenhängt, aber auf der oben gezeigten kleinen
Platine ist es so verkabelt und läuft.
Die Diode D1 ist noch falsch angeschlossen weil meine
"Ersatzstromversorgung" nicht abgesichert ist.
Bauteil LM2956 habe ich selbst gezeichnet und stellt das fertige Stepup
dar
Der erste Fehler wird schon sein, dass du die Motoren und den
Mikrocontroller mit der selben Stromversorgung betreibst.
Die Freilaufdioden in den Motortreibern werden zu kurzzeitigen
Spannungsüberhöhungen führen, die den Mikrocontroller stören oder gar
zerstören.
Der zweite Mangel ist die Masseführung. Sie soll Sternförmig verlaufen.
Spannungsabfall an der GND Leitung wird zu einer Verschiebung sämtlicher
Potentiale auf der Platine führen. Da deine Leiterbahnen großzügig breit
sind und du noch keine großartige Last auf die ausübst, wird das
allerdings momentan nicht der Ausschlaggebende Punkt sein.
In die Steuerleitung zum Servo würde ich einen 220Ω Schutzwidestand
einfügen.
Interessant finde ich ja, das es so (siehe Foto) funktioniert.
Also nur alle Ausgänge statt direkt von meiner Platine auf die Pin´s der
fertig gekauften. Gleiche Stromführung, gleiches Netzteil.
Was hat in deinem Schaltplan ständig die ERDE zu suchen, wo eigentlich
eine MASSE sein sollte und warum schreibst du an deine MASSE-Symbole 5V?
Zum Layout. Wie schon gesagt, Versorgungen sind Sternförmig zu führen.
Das heißt die Versorgungsleitungen von Verbrauchern treffen sich erst
möglichst dicht an der Quelle um Impedanzkopplung zu vermeiden. Das
Schalten eines großen Verbrauchers wie einem Motor führt sonst schnell
dazu, dass kleinere Verbraucher wie der uC ganz andere
Versorgungsspannungen haben.
Ich kenne dieses Layout-Programm nicht. Aber was bringt dir eine breite
Leiterbahn, die dann durch ihre Rundung am Ende vor dem Pad schmaler
wird? Allein, es wird wahrscheinlich nicht das ausschlaggebende Problem
sein. Genauso ist das mit deinen Winkeln >45°, die ich da massenhaft
sehe. T-Verzweigungen gehören da auch dazu. Zwischen D1, C1 und In+ hast
du aus Versehen eine Leiterschleife gebaut?
Wenn der Aufbau on the fly schon funktioniert (heißt übrigens noch lange
nicht, dass da kein Fehler ist, nur eben vllt. nicht so ausgeprägt, dass
der uC schon geschrottet wird), dann wäre ein Oszilloskop sehr hilfreich
um herauszufinden, wo der Knackpunkt ist.
askme schrieb:> Interessant finde ich ja, das es so (siehe Foto) funktioniert.
Bei dem Drahtverhau den du uns da ständig anbietest ist
das reiner Zufall.
Ansonsten mein Ratschlag: lass dir Stefanus' letzten Beitrag
ausführlich auf der Zunge zergehen.
So wie du den Schrittmotor an den Treiber anschließt kann es auch gar
nicht funktionieren.
Du hast die Ausgänge 1A, 1B, 2A und 2B.
Eine Spule des Schrittmotors (lässt sich leicht über Durchgangsprüfung
herausfinden) muss an die beiden Anschlüsse für A: 1A und 2A, die andere
muss an B: 1B und 2B.
So wie inder Schaltung hier, woe die Anschlüsse für A (1 und 2)
nebeneinander liegen und die Anschlüsse von B (1 und 2) auch.