Gast
#38799
Hallo! hat jemand eine idee, wie man temperaturen bis 1000°C messen könnte? danke schon mal für eure ideeen! gruß, tom
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Temperaturen bis 1000°C messen
Gast
#38799
Hallo! hat jemand eine idee, wie man temperaturen bis 1000°C messen könnte? danke schon mal für eure ideeen! gruß, tom
Gast
#38800
Die Frequenz des abgestrahlten Infrarotlichtes messen?` Kannst Du die Frage mal präzisieren? Welchen Temperaturbereich? Aus welchem Abstand willst Du messen? Über welchen Zeitraum? Markus Gebräuchlich sind dafür Thermoelemente, z.B. Platin / Platin-Rhodium. Allerdings ist die Thermospannung sehr gering, so daß für die Signalaufbereitung sehr offsetarme Operationsverstärker notwendig sind. Selbstbau lohnt sich, da kommerzielle Lösungen selten unter 500,-Euro zu bekommen sind. Eine Zeit lang gabs mal vom Ofenbau Leipzig Restposten aus DDR-Produktion für nur 100,-DM (Anzeige 4-stellig bis 1200°C auf 1°C genau). Peter
Gast
#38802
Temperaturen über 400°C werden üblicherweise mit Thermoelementen gemessen. Für den Bereich bis 1000°C nimmt man sinnvollerweise den Typ K, auch als NiCrNi oder Chromel/Alumel bekannt. Die Thermospannung ist beim Typ K so linear, dass man für Standard-Anwendungen keine weitere Linearisierung braucht. Ein simpler Operationsverstärker, ein A/D-Wandler und eine Temperaturmessung der Anschlußstelle des Thermoelements (=Vergleichsmeßstelle) ist eigentlich alles, was notwendig ist. Ziemlich praktisch sind Ausführungen als Mantel-Thermoelement (sehr dünnes Thermoelement, mit einem dünnen Edelstahlröhrchen als äußerer Hülle) mit fertig angeschlossener Ausgleichsleitung. Die gibt's für Dauertemperaturen bis 1000°C als Standard-Ausführung. Tabellen für die Thermospannungen der verschiedenen genormten Typen findet man z.B. hier: http://www.pyromation.com/downloads/tables.html Weitere Infos zur Temperaturmessung mit Thermoelementen z.B. hier: http://www.ephy-mess.de/te/te.htm http://www.temp-web.de/modules.php?name=Content Bei Google findet man massenweise weitere Informationen. Grüße, Andy
Gast
#38803
Hi Tom, versuch es mal mit dem AD595 von Analog Devices. Gibt es im Dil14-Gehäuse und liefert schon Nullpunktkompensation im Chip. Thermodraht anschließen, Ausgangsspannung messen fertig. Ebenso hat der Baustein einen Ausgang, der Sensorabriß meldet. Oliver Antwort schreiben |
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