Heidenhain 11µAss Schnittstelle. Infos?

Gast #1126684
Guten Morgen!

Ich hätte da mal eine Frage zur analogen Stromschnittstelle bei
Heidenhain Meßsystemen und Anzeigegeräten.

In Ermangelung teurer Heidenhain Glasmaßstäbe bin ich auf die
verrückte Idee gekommen, die deutlich günstigeren "China-Maßstäbe"
- das sind diese Meßschieberteile - zu nehmen, über die Datenschnitt-
stelle einzulesen und dann als sin/cos über einen DAC die entsprechende
Anzahl Perioden wieder auszugeben.

Der Zähler, den ich zur Anzeige verwenden möchte, hat aber nur oben
genannten Stromeingang mit dieser 11µA Spitze-Spitze Norm.

1. Hat jemand so etwas in der Richtung vielleich schonmal gemacht?
   Man muß ja nicht immer alles neu erfinden.

2. Kennt jemand die Eingangsbeschaltung für die 11µAss Signale näher?

Sonstige Tipps zu dem Vorhaben sind natürlich auch willkommen.
Gast #1126702
Es gab hier schon Beiträge zu den China-Meßschieber, auch gibt es ein 
oder zwei Webseiten mit Selbstbaulösungen. Leider noch keine, die eine 
Anpassung an den gegebenen Zähler bschreibt.
Gast #1126726
Die China-Meßschieber auszulesen trau ich mir auch ohne weiteres zu.
Ebenso aus den Meßwerten x-Perioden sin/cos als Spannung über DAC
zu erzeugen.

Was mir am meisten Sorgen bereitet, ist Spannung->Strom. Vor allem
in der geforderten Größenordnung in Bezug auf Offset, Drift, etc.
Gast #1126748
>den Ausgangsstrom über einen Präzisionsshunt herunterteilen.

Erklär mal bitte genauer.

Dazu müßte ich doch den Eingangswiderstand des Zählers kennen, oder?
Gast #1129910
Ich werd' noch irre mit dem Mist... ;-)

Habe mal geschaut, was in den Gebern so drin ist.
Das sind nur rein passiv ein paar Fotodioden, die bei Bewegung
des Maßstabs sin/cos-Signale mit einer Amplitude von 600mVss ausgeben.

Also dachte ich mir, bildest du das mal nach:
Sinus/Cosinus mit 600mVss erzeugt und über Isolationsverstärker
potentialfrei den beiden Eingängen zugeführt.

Wieder nix! Gerät zeigt "Eingangssignal zu groß".

OK, führe ja nun auch Spannung aus niederohmiger Quelle zu statt
die geforderten 11µAss Strom, dachte ich mir. Also aus Verzweiflung
jeweils 47k in Reihe geschaltet:

I = 600mVss / 47k = 12.7µAss --> müßte passen.

Tut es aber nicht. Immer noch "Eingangssignal zu groß".
Auch 100k machen es nicht besser...

Vielleicht noch jemand eine Idee oder einen Insidertipp?

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