Hallo,
Seit kurzem beschäftige ich mich mit AVR Microcontrollern, genauer
gesagt mit dem ATMEGA 328p.
Ich würde gern ein kleines Projekt starten und mir fehlt irgendwie der
Ansatz dazu.
Und zwar würde ich gern mithilfe von zwei ATMEGA 328p (sender und
Empfänger) ein einfaches signal per Funk senden, weiß aber leider nicht
wie ich as mit der Programmierung im Assembler realisieren soll.
Zunächst soll erst einmal nur am Empfänger eine LED leuchten, wenn ich
am Sender eine Taste drücke.
Ich habe außer der µCs auch noch diese Funkmodule zu liegen:
https://www.ebay.de/itm/433Mhz-RF-Wireless-Sender-Empfänger-Modul-Transmitter-Receiver-Kit-Arduino/281353505988?ssPageName=STRK%3AMEBIDX%3AIT&_trksid=p2057872.m2749.l2649
Leider bin ich noch nicht so tief in der Materie und weiß daher nicht,
wie ich es schaffe, dass die beiden µCs über das Funkmodul miteinander
kommunizieren können.
Ich möchte aber nichts fertiges kaufen weil ich das sehr interessant
finde.
Kann mir jemand helfen?
Hallo,
als erstes brauchst Du nur Assembler auf dem ATmega328 in Grundzügen zu
beherrschen, indem Du das Assembler-Tutorial durcharbeitest und Dich mit
den Interna des Mega328 vertraut machst. Zusätzlich solltest Du das
Dabla der Funkmodule lesen und verstehen. Falls sich noch ein
Beispielcode findet, dürfte die Umsetzung kein großes Problem mehr sein.
Ich fand den Einstieg in ASM auf dem AT90S2313 damals schon kompliziert
genug... Der AtMega ist noch um einiges umfangeicher.
MfG
Ah, die alten AM Dinger ... Das es die noch gibt ...
Die Dinger sind n bissl blöd anzusteuern, brauchen Präambel und schau
Mal nach Manchester Codierung
c-hater schrieb:> Du scheinst nicht mal in der Lage zu sein, ein Datenblatt dieser Teile> zu finden (und hier zu verlinken).
auf der ebay webseite der Anbieterfirma ist ein Datenblatt,
Schaltungsbeispiele etc.für diese Komponenten hinterlegt.
Development resources: demo codes, schematic, datasheets, etc.
Click here to download --> Liks siehe ebay angebot
c-hater schrieb:> Du scheinst nicht mal in der Lage zu sein, ein Datenblatt dieser Teile> zu finden (und hier zu verlinken).
Und was soll Datenblatt bringen?
Das Funkmodulpärchen ist stohdoof, d.h. der Eingang des Sendemoduls
tastet ziemlich direkt den Sender und aus dem Empfänger kommt als
Logikpegel raus, was der Empfänger zu empfangen mein - sei es irgendein
Nutzsignal oder das Rauschen der Welt.
Wegstaben V. schrieb:> Development resources: demo codes, schematic, datasheets, etc.> Click here to download --> Liks siehe ebay angebot
Wo siehst du da ein Schaltungsbeispiel?
Hinter dem Download-Link verbirgt sich eine betagte Version der
RC-Switch Library für Arduino auf Github - weit entfernt von Assembler.
https://github.com/sui77/rc-switch
Für Freunde der Arduino Umgebung soll es ja die 'VirtualWire' Lib geben,
mit der man solche Module antreiben kann.
Ansonsten kann man versuchen, entweder eines der bekannten
Funkprotokolle, wie das des PT2262/PT2272 Pärchens zu implemetieren oder
auch eine Modifikation der IRMP/IRSND Libraries von Frank M. (ukw) aus
diesem Forum zu versuchen.
Der grösste Unterschied zur Kommunikation mit Infrarot ist das Senden,
da die meisten Empfänger ein wenig Zeit brauchen, um sich auf den Pegel
des Senders einzustellen. Man sendet also eine Präambel und dann erst
die Nutzdaten.
Da IRSND auch den Sender moduliert mit etwa 35-38kHz, ändert man dieses.
Hatten wir vor ein paar Wochen hier mal besprochen.
Ich finde Assembler ja auch toll, halte es aber bei einem etwas
komplexeren Projekt wie hier für nicht sehr sinnvoll, weil man gerade
als Anfänger schnell den Überblick verliert.
Wolfgang schrieb:> c-hater schrieb:>> Du scheinst nicht mal in der Lage zu sein, ein Datenblatt dieser Teile>> zu finden (und hier zu verlinken).>> Und was soll Datenblatt bringen?
Na z.B. eine Erklärung, was das Modul eigentlich macht.
> Das Funkmodulpärchen ist stohdoof, d.h. der Eingang des Sendemoduls> tastet ziemlich direkt den Sender und aus dem Empfänger kommt als> Logikpegel raus, was der Empfänger zu empfangen mein - sei es irgendein> Nutzsignal oder das Rauschen der Welt.
Aha. Diese Erklärung z.B. hätte man einem DB entnehmen können. Ich gehe
mal davon aus, dass du (im Gegensatz zu mir und vielen anderen) das
Modul und das DB bereits kennst und deshalb weißt, wovon du redest.
Ich (und die anderen) könnten aber auch mitreden, wenn das DB einfach
verfügbar gewesen wäre...
Wie auch immer: Wenn du Recht hast, ist die Sache doch sehr simpel: Das
ist AM mit nur zwei möglichen Pegeln, also eine Modulation vom "K"-Typ.
Kinderkram, allerdings nur was das Handling des Moduls betrifft (weil es
eben strohdoof ist).
Das Problem ist: man muss alles selber machen, was die Datenübertragung
und -sicherung betrifft. Dafür gibt es aber Dutzende, wenn nicht
hunderte fertiger und geeigneter Protokolle. Man muss einfach nur
das/die richtigen auswählen und benutzen...
c-hater schrieb:> Ich gehe mal davon aus, dass du (im Gegensatz zu mir und vielen anderen)> das Modul und das DB bereits kennst
Nein, tue ich nicht. Ich habe nur die Augen aufgemacht und mir die
Senderplatine angeguckt. Außer dem Resonator und den beiden Spulen ist
da nichts zu sehen.
Hab mit den Dingern vor Ewigkeiten gebastelt, das Problem ist, das das
Einschwingen Synchronisieren etwas dauert und Dauer low senden eben die
Übertragung abbricht, man also nicht einfach Uart verdrahten kann wenn’s
sicher funktionieren soll. Daher Manchestercodierung ... in asm machbar