Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Funkfernbedienung mit Atmega


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von Vinc (Gast)


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Hallo,

Seit kurzem beschäftige ich mich mit AVR Microcontrollern, genauer 
gesagt mit dem ATMEGA 328p.

Ich würde gern ein kleines Projekt starten und mir fehlt irgendwie der 
Ansatz dazu.
Und zwar würde ich gern mithilfe von zwei ATMEGA 328p (sender und 
Empfänger) ein einfaches signal per Funk senden, weiß aber leider nicht 
wie ich as mit der Programmierung im Assembler realisieren soll.

Zunächst soll erst einmal nur am Empfänger eine LED leuchten, wenn ich 
am Sender eine Taste drücke.

Ich habe außer der µCs auch noch diese Funkmodule zu liegen:

Ebay-Artikel Nr. 281353505988

Leider bin ich noch nicht so tief in der Materie und weiß daher nicht, 
wie ich es schaffe, dass die beiden µCs über das Funkmodul miteinander 
kommunizieren können.

Ich möchte aber nichts fertiges kaufen weil ich das sehr interessant 
finde.

Kann mir jemand helfen?

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Hallo,

als erstes brauchst Du nur Assembler auf dem ATmega328 in Grundzügen zu 
beherrschen, indem Du das Assembler-Tutorial durcharbeitest und Dich mit 
den Interna des Mega328 vertraut machst. Zusätzlich solltest Du das 
Dabla der Funkmodule lesen und verstehen. Falls sich noch ein 
Beispielcode findet, dürfte die Umsetzung kein großes Problem mehr sein.

Ich fand den Einstieg in ASM auf dem AT90S2313 damals schon kompliziert 
genug... Der AtMega ist noch um einiges umfangeicher.

MfG

von Weinbauer (Gast)


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Ah, die alten AM Dinger ... Das es die noch gibt ...
Die Dinger sind n bissl blöd anzusteuern, brauchen Präambel und schau 
Mal nach Manchester Codierung

von c-hater (Gast)


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Vinc schrieb:

> Ich habe außer der µCs auch noch diese Funkmodule zu liegen:
>
> 
Ebay-Artikel Nr. 281353505988
>
> Leider bin ich noch nicht so tief in der Materie und weiß daher nicht,
> wie ich es schaffe, dass die beiden µCs über das Funkmodul miteinander
> kommunizieren können.

Du scheinst nicht mal in der Lage zu sein, ein Datenblatt dieser Teile 
zu finden (und hier zu verlinken).

Gaaanz schlechte Voraussetzungen. Weil: Das braucht man in jedem Fall, 
ganz egal welchen Controller und welche Programmiersprache du am Ende 
verwenden willst...

von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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c-hater schrieb:
> Du scheinst nicht mal in der Lage zu sein, ein Datenblatt dieser Teile
> zu finden (und hier zu verlinken).

auf der ebay webseite der Anbieterfirma ist ein Datenblatt, 
Schaltungsbeispiele etc.für diese Komponenten hinterlegt.

Development resources: demo codes, schematic, datasheets, etc.
Click here to download --> Liks siehe ebay angebot

: Bearbeitet durch User
von Wolfgang (Gast)


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c-hater schrieb:
> Du scheinst nicht mal in der Lage zu sein, ein Datenblatt dieser Teile
> zu finden (und hier zu verlinken).

Und was soll Datenblatt bringen?

Das Funkmodulpärchen ist stohdoof, d.h. der Eingang des Sendemoduls 
tastet ziemlich direkt den Sender und aus dem Empfänger kommt als 
Logikpegel raus, was der Empfänger zu empfangen mein - sei es irgendein 
Nutzsignal oder das Rauschen der Welt.

von Wolfgang (Gast)


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Wegstaben V. schrieb:
> Development resources: demo codes, schematic, datasheets, etc.
> Click here to download --> Liks siehe ebay angebot

Wo siehst du da ein Schaltungsbeispiel?

Hinter dem Download-Link verbirgt sich eine betagte Version der 
RC-Switch Library für Arduino auf Github - weit entfernt von Assembler.
https://github.com/sui77/rc-switch

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Für Freunde der Arduino Umgebung soll es ja die 'VirtualWire' Lib geben, 
mit der man solche Module antreiben kann.

Ansonsten kann man versuchen, entweder eines der bekannten 
Funkprotokolle, wie das des PT2262/PT2272 Pärchens zu implemetieren oder 
auch eine Modifikation der IRMP/IRSND Libraries von Frank M. (ukw) aus 
diesem Forum zu versuchen.

Der grösste Unterschied zur Kommunikation mit Infrarot ist das Senden, 
da die meisten Empfänger ein wenig Zeit brauchen, um sich auf den Pegel 
des Senders einzustellen. Man sendet also eine Präambel und dann erst 
die Nutzdaten.
Da IRSND auch den Sender moduliert mit etwa 35-38kHz, ändert man dieses.

Hatten wir vor ein paar Wochen hier mal besprochen.
Ich finde Assembler ja auch toll, halte es aber bei einem etwas 
komplexeren Projekt wie hier für nicht sehr sinnvoll, weil man gerade 
als Anfänger schnell den Überblick verliert.

: Bearbeitet durch User
von c-hater (Gast)


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Wolfgang schrieb:

> c-hater schrieb:
>> Du scheinst nicht mal in der Lage zu sein, ein Datenblatt dieser Teile
>> zu finden (und hier zu verlinken).
>
> Und was soll Datenblatt bringen?

Na z.B. eine Erklärung, was das Modul eigentlich macht.

> Das Funkmodulpärchen ist stohdoof, d.h. der Eingang des Sendemoduls
> tastet ziemlich direkt den Sender und aus dem Empfänger kommt als
> Logikpegel raus, was der Empfänger zu empfangen mein - sei es irgendein
> Nutzsignal oder das Rauschen der Welt.

Aha. Diese Erklärung z.B. hätte man einem DB entnehmen können. Ich gehe 
mal davon aus, dass du (im Gegensatz zu mir und vielen anderen) das 
Modul und das DB bereits kennst und deshalb weißt, wovon du redest. 
Ich (und die anderen) könnten aber auch mitreden, wenn das DB einfach 
verfügbar gewesen wäre...

Wie auch immer: Wenn du Recht hast, ist die Sache doch sehr simpel: Das 
ist AM mit nur zwei möglichen Pegeln, also eine Modulation vom "K"-Typ. 
Kinderkram, allerdings nur was das Handling des Moduls betrifft (weil es 
eben strohdoof ist).

Das Problem ist: man muss alles selber machen, was die Datenübertragung 
und -sicherung betrifft. Dafür gibt es aber Dutzende, wenn nicht 
hunderte fertiger und geeigneter Protokolle. Man muss einfach nur 
das/die richtigen auswählen und benutzen...

von Wolfgang (Gast)


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c-hater schrieb:
> Ich gehe mal davon aus, dass du (im Gegensatz zu mir und vielen anderen)
> das Modul und das DB bereits kennst

Nein, tue ich nicht. Ich habe nur die Augen aufgemacht und mir die 
Senderplatine angeguckt. Außer dem Resonator und den beiden Spulen ist 
da nichts zu sehen.

von Weinbauer (Gast)


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Hab mit den Dingern vor Ewigkeiten gebastelt, das Problem ist, das das 
Einschwingen Synchronisieren etwas dauert und Dauer low senden eben die 
Übertragung abbricht, man also nicht einfach Uart verdrahten kann wenn’s 
sicher funktionieren soll. Daher Manchestercodierung ... in asm machbar

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