Hallo alle Zusammen, ist es möglich auf dem AT90usb162 ein grafische Oberfläche mit JAVA zu programmieren?
Eher nicht. Wenn überhaupt, dann wird es unbenutzbar langsam. Wozu soll das gut sein?
Klaus Wachtler schrieb: > Wozu soll das gut sein? Wollte eine grafische Oberfläche auf dem Microcontroller programmieren, so quasi als ein Auswahlmenü wo man verschieden Einstellungen auswählen kann und die dann so abgespeichert werden. Gruß Jurij
Vergiß es, da brauchst du einen viel dickeren Rechner. Oder du vergisst Java und sowas aufgeblasenes, und machst es direkt - dann kommst du auch mit einem AVR aus.
Gast
#2808184
Wer eine solche Frage stellen muss, würde spätestens
bei der Realisierung scheitern....
>combines 16KB ISP flash memory with read-while-write capabilities, 512B >EEPROM,
512 bytes SRAM,
--> Troll
Gast
#2808191
Was heißt hier grafisch? Wie willst du denn die "Grafik" ausgeben? Java kannst du deswegen vergessen, weil du eine Java-Runtime Engine für AVRs entwickeln müsstest.
Für AVRs gibt es zwar die NanoVM, aber damit Grafiken und AWT/Swing zu machen ist aufgrund der knappen Resources wohl ausgeschlossen. Mit der NanoVM hat man kein komplettes Java sondern nur einen Bruchteil. Zwar kann man in java native C Funktionen reinhängen, aber die musst auch erst mal implementieren. Diese Funktionen würdest du dann wesentlich einfacher direkt in einem C-Code verwenden. Hinzu kommt die Beschränkung für das Programm: Es läuft auf dem EEPROM, d.h. dort steht der Bytecode. GCC kann Java und auch Bytecode zu Binary (hier elf) durchcompilieren, aber das bringt dir auch nix weil die VM fehlt. Zudem ist mir nicht bekannt, daß je irgendjemand erfolgreich einen gcj (GNU compiler for Java) für AVR erzeugt hat. Becvor man das engeht, sollte erst mal versucht werden, G++ Unterstützung für AVR zu haben.
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