Vor Kurzem bin ich über den auf dem Bild abgebildeten KOSMOS-Experimentierkasten «Telefon & Co.» gestolpert. Dabei habe ich mich gefragt, ob es heute tatsächlich keinen Markt mehr für solche Experimentierkästen gibt.
Auch an den legendären KOSMOS E2000 musste ich dabei zurückdenken.
Wie seht ihr das? Gibt es heute noch Interesse an solchen Baukästen, oder ist deren Zeit vorbei?
Und hat evtl. Noch jemand einen Telefon und Co zuhause und würde diesen Verkaufen?
Früher (TM) gab es noch Bastlerläden, daher habe ich noch irgendwo einzelne Hör- und Sprechkapseln.
Soll die Styroporverpackung den Handapparat bilden?
Die Experimentierkästen der alten Schule sind out, weil man da viel zu viel verstehen müsste. Heute muss das alles schon kurz nach dem Auspacken funktionieren, sonst ist die Aufmerksamkeitsspanne schon erloschen.
Wen interessiert wie "wir" das sehen? Interessant ist nur wie der Markt das sieht. Wer bei der Abwärtsspirale nicht schon ganz unten aufgeschlagen ist (d.h. ehemaliger Hersteller ist) der straucheln als Hersteller und sieht schon den Boden auf sich zukommen.
Gibt es heute noch Interesse an solchen Baukästen,
oder ist deren Zeit vorbei?
Kaum noch. Ja.
Es gibt nun mal andere "Vergnügungen".
Ich bin gespannt auf eure Meinungen!
Und was machst du mit denen? Ausdrucken, an die Wand heften?
Ich frage mich bei solchen Fragen nach Meinungen immer was das soll wenn die Fakten eine klare Sprache sprechen. Was brauch man da Meinungen? It is dead Jim!
Wen interessiert wie "wir" das sehen? Interessant ist nur wie der Markt
das sieht. Wer bei der Abwärtsspirale nicht schon ganz unten
aufgeschlagen ist (d.h. ehemaliger Hersteller ist) der straucheln als
Hersteller und sieht schon den Boden auf sich zukommen.
Der Frankh-Kosmos Verlag hat zahlreiche Experimentierkästen, auch einige bzgl Elektrotechnik/Elektronik.
Hallo zusammen
Vor Kurzem bin ich über den auf dem Bild abgebildeten
KOSMOS-Experimentierkasten «Telefon & Co.» gestolpert. Dabei habe ich
mich gefragt, ob es heute tatsächlich keinen Markt mehr für solche
Experimentierkästen gibt.
Doch den Markt gibt es noch, aber gewisse Keise haben kein Interesse daran und boykottieren ihn.
Auch an den legendären KOSMOS E2000 musste ich dabei zurückdenken.
Wie seht ihr das? Gibt es heute noch Interesse an solchen Baukästen,
oder ist deren Zeit vorbei?
Nein.
Und hat evtl. Noch jemand einen Telefon und Co zuhause und würde diesen
Verkaufen?
Ich bin gespannt auf eure Meinungen!
Danke schonmal
Wie seht ihr das? Gibt es heute noch Interesse an solchen Baukästen,
oder ist deren Zeit vorbei?
Zumindest wären solche Kästen für mich nicht mehr altersgerecht. :-))
Aber damals hab ich mich natürlich über solche Kästen gefreut.
Ich such auch gelegentlich nach Bausätzen so wie aus der "guten alten Zeit" von Elektor, Elrad, ... die mich irgendwie reizen könnten. Ich find aber nichts. Einfach mal ein Wochenende hinsetzen, etwas zusammenlöten und zusammenschrauben das man danach auch verwenden kann (und will). Selbst ELV bietet da nichts mehr an das über das Niveau "zusammenstecken und einschalten" hinaus geht.
Wenige Bauteile und das System ist meines Wissens gar nicht von Kosmos sondern Elencos Snap Circuit. Ich habe nicht das Gefühl das Kosmos eine Entwicklungsabteilung unterhält die mehr macht als Verpackungen und Anleitungen einzudeutschen.
Die sehen halt anders aus als vor Jahrhunderten.
Die sehen nicht nur anders aus, sondern sind von einer anderen Qualität. Der Markt gibt nicht mehr her, also optimiert man die Kosten zu Lasten der Qualität. Bis das irgendwann nicht mehr geht.
Lego Duplo reicht. Sonst wird das Kind verdorben und kommt später auf die verrückte Idee einen MINT-Beruf zu erlernen, das muss man frühzeitig unterbinden.
Hallo zusammen
Vor Kurzem bin ich über den auf dem Bild abgebildeten
KOSMOS-Experimentierkasten «Telefon & Co.» gestolpert. Dabei habe ich
mich gefragt, ob es heute tatsächlich keinen Markt mehr für solche
Experimentierkästen gibt.
Du könntest (wohl besser) mal hier den "Meinungsaustausch" anfangen:
Hier das Manual der Foto-Quelle, ein Datum ist nicht zu finden.
Scheint ein recht seltener Vogel zu sein, die Suchmaschinen bringen nur allgemeines KI-Geschwätz:
Was ist Revue Optik?
Revue war eine Eigenmarke der deutschen Versandhandelsfirma Quelle. Da Quelle selbst keine Optiken herstellte, ließ sie Geräte unter diesem Namen produzieren. Die meisten dieser Produkte stammten aus der ehemaligen DDR, speziell vom VEB Pentacon in Dresden.
Was bedeutet „Variant“?
„Variant“ war eine spezifische Modellreihe von Kameras und Zubehör. Besonders bekannt sind die Variant-Kameras, die oft auf bewährten Konstruktionen basierten (ähnlich wie viele andere Revue-Produkte, die oft „Rebrands“ von Praktica- oder Zeiss-Produkten waren).
Also vermutlich ein DDR-Produkt.
Ich musste erst im Keller den Kompressor mit Ausblaspistole finden, der Kasten war ziemlich verstaubt. Hier also ein Foto des Inhalts.
Meinen habe ich leider nicht mehr. Das war der »Radio + Elektronik 1"«. Den bekam ich, als ich zum ersten Mal über die Tischkante schauen konnte. Und nicht lange danach musste ich zum ersten Mal beim örtlichen Elektronikgeschäft vorbei schauen und einen neuen BC237 vom spärlichen Taschengeld kaufen. Ab da war ich dann vorsichtiger. ;-)
Wie heißt es noch? Seinen ersten Transistor vergisst man nie. Oder so ähnlich…
Experimentierkästen sind nur bei Sammlern noch gefragt, habe ich den Eindruck. Sind schon lange aus den Spielzeugabteilungen der Kaufhallen verschwunden. Auch online scheint wenig zu laufen. Ich hatte da Allesmögliche.
Von Kosmos hatte ich dieses kleine rote quadratische Steckfeld mit den Federklemmen. Da konnte man so ziemlich alles mit machen. Die Papieraufleger zeigten, was gesteckt werden musste.
Später kam das hier: Damit konnte man sogar schon Funkübertragung ins Radio machen. Sozusagen das erste Mobilfunktelefon für daheim.
Denkt doch mal an die Zielgruppe. Der wird von den Eltern noch vor dem Aufrecht-sitzen-können ein Smartphone oder wenigstens Tablet vorgesetzt, da ist das Interesse an anderen Dingen schlagartig erloschen.
Selig sind die, die noch Eltern haben, die nicht diesem Schema folgen, aber die sind vor allem wenig.
Solche Kästen sind auch Kinder iher Zeit oder auch Zeitzeugen der Kindheit ihres Erfinders ;-)
Mit heutigen Mitteln und Anforderungen würde man solches Edutainment Spielzeug sicher anders aufbauen, bspw. mit optionaler Versorgung per USB statt Batterie, RGB-LED statt roten Einheitsblinker, etc. pp. .
Für einen kompletten Kasten reichte das Taschengeld nie. Mein Zugang zum Hobby war "Die Elektronensparbüchse". Meine ersten Transistoren waren SF126 (Bastlertypen), für eine elektronische Sicherung musste ich auf GD241 zurückgreifen. Siliziumleistungstransistoren waren nicht zu bekommen, ich musste mir 2N3055 aus einem damals anderen Land erbetteln.
Mein Sohn, jetzt gut 30, hatte als Kind einen Elektronikbaukasten mit 130 Experimenten. Das 1., 2., 3. 5. und 130. Experiment und das Interesse war vorbei. Verstanden wurde eh nichts.
Ich teile die Einschätzung mit der Aufmerksamkeitsspanne. Nur ist das Problem schon vor den Smartphones entstanden. Die bespaßen eher optimal mit minimalem eigenen Einsatz und das prägt inzwischen eine ganze Generation.