Hallo!
Ich habe mal eine kleine Frage.
Unter diesem Link,
[http://bienonline.magix.net/public/undsonst-tippsundtricks.html#led]
findet sich mit LED6 die Möglichkeit eine DUO-Led an nur einem Pin eines
Microcontrollers anzuschließen.
Ist es möglich eine derartige Schaltung noch insoweit zu vereinfachen
das der maximale Stromfluss am Portpin bei ca: 10 mA liegt.
Jetzt habe ich die Duo Led mit oben 2,0V/30mA und unten mit 2,2V/25mA
Demnach R7 = 120Ω und R8 = 100Ω
T3 = BC557A / T2 = BC547A
RB1 und RB2 = 1KΩ
Strombegrenzung würde ich ja über Widerstände vor den LEDs machen aber,
die benötigen ja 25mA und 30mA. Also eine weitere Transistorschaltung
davor. Nur wie genau...
Würde mich sehr über eine Hilfestellung freuen!
Danke!
Hallo!
Brückenschaltung!?
Danke für den Hinweis!
Wäre es möglich dies ein bisschen näher zu erklären?
Ich hatte noch garnicht erwähnt das das ganze an 5V betrieben wird und
gleichzeitig bis zu 20 Duo-Led leuchten könnten.
Das wären bei Farbe Rot dann immerhin 600mA.
Der verwendete Microcontrololer lässt aber über alle Pins maximal 200mA
zu.
Würde ich nur + oder - benötigen wäre es weniger schwierig, da ich aber
in beide Richtungen durchschalten muss komme ich hier leider noch nicht
so recht auf eine passende Idee.
Freue mich über weitere Hilfe!
Mfg,
Maik
Hallo!
Danke für den Link!
Damit die Schaltung komplett verstehe brauch ich wohl noch einen Moment,
aber es sieht ja schonmal ganz gut aus =)
Der Aufwand, Platzbedarf etc. stellt kein Problem dar. Haupsache es
funktioniert!
Jetzt steht in der Erklärung das mit der Schaltung nur Vorwärt und
Rückwärtsbetrieb geht.
Ist aus den nicht möglich? Also den Controller-Ausgang auf Eingang
schalten?
Danke!
Mfg,
MAik
Maik W. schrieb:> Jetzt steht in der Erklärung das mit der Schaltung nur Vorwärt und> Rückwärtsbetrieb geht.> Ist aus den nicht möglich? Also den Controller-Ausgang auf Eingang> schalten?
Aus wird nicht funktionieren, wenn der Pin auf Ausgang geschaltet wird,
dann ist der Pegel undefiniert und die Leds können flimmern.
>Strombegrenzung würde ich ja über Widerstände vor den LEDs machen aber,>die benötigen ja 25mA und 30mA. Also eine weitere Transistorschaltung>davor. Nur wie genau...
Wer sagt, daß die 30mA benötigen? Du bist es, der das festlegen muß,
wieviel sich die LED's genehmigen dürfen. Also legt man R7+R8 in Deinem
Link entsprechend aus, so daß Du 10mA fliesen lassen kannst.
Wenn Du aber festlegen willst, daß unbedingt 30mA fliesen sollen, dann
reicht ein einfacher Spannungsfolger im Gegentakt aus. Also je einen npn
und pnp Transistor mit ihren Basen und Emitter zusammenschalten, C des
npn an +5V, C pnp an Masse, und Basis an den µC Ausgang. Die
zusammengebundenen Emitter stellen dann den Stromausgang dar.
So ein Spannungsfolger hat aber immer um die 0,6V Verlust, die der LED
dann fehlen. Evtl. also den R7+R8 entsprechend reduzieren, falls das von
Bedeutung sein sollte (was bei nur 5V der fall sein kann).
Hallo!
Ich habe mal einen Schaltplan von der Idee mit dem Spannungsfolger
gemacht.
Wenn ich das so richtig verstanden habe und sollte das doch wie
gewünscht funktionieren oder?
Die Widerstände für die LED habe ich entsprechend angepasst um die
fehlenden 0,6 V auszugleichen.
Freue mich über einen kontrollierenden Blick und
Verbesserungsvorschläge!
Vielen Dank!
Mfg,
Maik
Hallo liebe Forenmitglieder,
ich habe zu o.g. Schaltung nochmal eine kleine Frage.
Jetzt ist es ja so, das je nachdem ob der Ausgang des benutzten
Microcontrollers (Atmega2560) high oder low ist, jeweils die eine oder
die andere Led-Farbe leuchtet.
Wenn die Duo-Led garnicht leuchten soll schalte ich den
Microcontroller-Pin als Eingang.
Muss, oder kann hierzu der interne Pull-Up Widerstand aktiviert sein
oder lieber nicht?
Ich denke mir, das bei aktiviertem Pull-Up ja wieder ein Strom fließen
würde. Zum schalten des Transistors sollte das nicht reichen bei
20-50kOhm laut Datenblatt, aber ist das irgendwie schädlich?
Vielen Dank im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen,
Maik
Mit aktiviertem PullUp steuert sicher ein Transistor zumindest teilweise
durch. Ohne PullUp kann es kann jedoch, wie ich schon geschrieben habe,
zu einem leichten glimmen von einer Led kommen.
>Wenn ich das so richtig verstanden habe und sollte das doch wie>gewünscht funktionieren oder?
Ja.
>Wenn die Duo-Led garnicht leuchten soll schalte ich den>Microcontroller-Pin als Eingang.
Könnte man eigentlich machen ohne die PullUps. Der Spannungsfolger wird
hochohmig bleiben (weil kein Basistrom), so daß der Ausgang des
Spannungsfolgers durch die Spannungsteilung mit via R3+R4 etwa auf
Mittelspannung einpegelt.
Nachteil ist aber, daß dieser Spannungsteiler über die Basen von Q1+T2
bestromt wird, und somit diese beiden Transistoren mehr oder weniger
stark durchsteuern (vermutlich komplett), und somit ein rel. hoher
Querstrom fließt (I=5V/(R5+R6)). Wenn Dich das nicht stört, könntest Du
das so machen.
Man könnte evtl. 2,7V oder 3,3V Z-Dioden in Reihe zu R3 und R4 schalten,
so daß die 5V alleine nicht ausreichen, da einen Strom fließen zu
lassen. Erst wenn der Spannungsfolger entweder H oder L hat, schalten
eine der Z-Dioden durch, und damit gibt's auch wieder Basistrom.
Du könntest aber auch zwei µC-Ausgänge nehmen, beide mit
Spannungsfolger, und schaltest die entweder im Gegentakt (eine der
beiden LEDs leuchtet), oder im Gleichtakt (beide LEDs aus).
Wäre meiner Meinung deutlich einfacher, ohne jegliche Querstrom-Probleme
(brauchst halt einen Port mehr).
Und wenn für beide Farben unterschiedliche Ströme fließen sollen, dann
kann man entsprechende R in den Emitterzweig beider Transistoren eines
der beiden Spannungsfolger setzen (sonst brächte man nur einen R direkt
vor der Diode, wenn das nicht gefordert ist).
Hallo!
Vielen Dank für die ausführliche Beschreibung!
Ich werde das dann erstmal so, wie oben im Schaltplan beschrieben
versuchen.
Habe leider keine Pins mehr frei und der Querstrom stört nicht.
Sollten die Leds dann glimmen kann ich es ja noch mit den Z-Dioden
versuchen.
Danke auf jeden Fall an alle für die Hilfe!
Mfg,
Maik