Erklärung für diese kleine Dimmerschaltung

Gast #4337629
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Hallo,
zunächst hoffe ich das ich hier im richtigen Bereich bin,

Also mein Problem ist das ich als Hausaufgabe eine kleine 
Dimmerschaltung erklären soll. Obwohl mir die einzelnen Komponenten 
durchaus bekannt sind und ich mir vorstellen kann was die Schaltung im 
Endeffekt bewerkstelligen soll, bin ich dennoch unsicher.
Mein Hauptproblem ist dabei zu verstehen, wie die Basis des 
PNP-Transistors (BC557) überhaupt eine negative Spannung erhalten kann.

Bisher glaube ich das die Schaltung abhängig vom einfallenden Licht am 
LDR über den Thyristor bspw. eine Glühbirne steuern soll.

Ich hoffe mir kann jemand helfen da ich grade wirklich verzweifelt bin 
und Dienstag abgeben muss.

Datenblätter:

PNP-Trans BC-557 https://www.fairchildsemi.com/datasheets/BC/BC557.pdf
DIAC BR100/03 http://www.farnell.com/datasheets/33934.pdf
Thyristor TIC-126D 
http://pdf1.alldatasheet.com/datasheet-pdf/view/20134/POINN/TIC126D.html
Angehängte Dateien:
Gast #4337644
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Danke für die schnelle Antwort

aber ist die Ermitterspannung nicht zunächst fast 0 (etwas höher bedingt 
durch pnp verbindung)?

Sry bin ein wenig überfordert mit dieser Aufgabenstellung und versteh 
nur Bahnhof :/
(Firma: matzetronics) #4337663
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Oxyd schrieb:
> aber ist die Ermitterspannung nicht zunächst fast 0 (etwas höher bedingt
> durch pnp verbindung)?

Wie meinen?Wenn der LDR abgedunkelt ist, ist der BC557 komplett 
gesperrt, der 100 Ohm Widerstand sorgt dafür. Damit steht am Thyristor 
praktisch sofort Zündspannung und die Lampe leuchtet hell.
Wird nun der LDR beleuchtet, steuert der Transistor durch und sorgt 
dafür das der Zündzeitpunkt immer weiter in die ansteigende Phase 
reingeschoben wird - Lampe wird später gezündet und ist damit dunkler.

Das ganze sieht mir durch den Totenkopf und das Thyristorbildchen wie 
eine alte Schaltung aus Elektor aus - könnte ein Halbleiterheft älteren 
Baujahres sein.
Da war mit Sicherheit mal eine Erklärung bei, die der Tutor 
abgeschnitten hat(?).
#4339513
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Dich bringt anscheinend der Schaltungsteil mit dem pnp-Transistor 
durcheinander.

 Wenn Du erstmal den BC557  und R2 und R3 wegdenkst, ist das eine 
normale Schaltung, mit der man per Thyristor an Wechselspannung eine 
Last schalten kann.
Wegen der Brücke liegt am Thyri ohne Zündung eine Folge von Halbwellen. 
100 Stück je Sekunde, wegen der Brücke an.

Wenn über R1 am C1 genügend Spannung entstanden ist, zündet das Diac und 
macht den Thyri leitend.

die Zweipol-Schaltung mit BC557 und R2,R3 könnte man genauso mit einem 
NPN-Transistor aufbauen. Sie ist halt nur wegen der Polung eines PNP 
"über Kopf" gedreht.

NPN "richtig herum" würde genau so gehen. Solche Witze, um der Schaltung 
einen besonderen touch zu geben, findet man eben gelegentlich.

Der da nachträglich eingekritzelte Verbraucher würde zu sicherem Tod der 
Steuerstrecke des Thyri und des BC557 führen. Die am Verbraucher bei 
gezündetem Thyri entstehende Spannung würde einen Strom über 
Zündelektrode, BR100 und BC557 entstehen lassen, der sie wohl zerstören 
würde.
Gast #4340105
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Hallo,
ich bins nochmal  :)

Also ich denke ich hab die Schaltung nun vollständig verstanden, bin mir 
nur unsicher was genau der Zweck des Transistors ist.

Fällt Licht auf den LDR ein, dann fängt der Transistor an zu leiten 
wodurch ein gewisser E-K Strom fließt. Da der Transistor parallel zum 
Kondensator geschaltet ist, fließt dieser Strom weniger durch ihn sodass 
er sich langsamer auflädt und der Zündzeitpunkt des Thyristors 
verschoben wird.

Ist das so korrekt?

Vielen vielen Dank!
Gast #4340402
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Eine solche Schaltung nennt sich Dämmerungsschalter, eine Googelei nach
dämmerungsschalter site:elektor.de
bringt 16 Treffer, u.a "310 Schaltungen" und "311 Schaltungen"
und 07/08/2011
www.elektor.de/Uploads/Files/Product/Inhalt310Schaltungen.pdf
www.elektor.de/Uploads/2011/10/Inhalt-311Schaltungen.pdF
www.elektor.de/Uploads/2012/4/Inhalt2011.pdf
www.elektor.de/Uploads/2014/3/Inhalt-Grundschaltungen-Elektronik.pdf
Gast #4340518
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Jörg W. schrieb:
> Es ist schneller, wenn du das einfach versuchst zu verstehen,
> statt hier auf Jagd nach einer prähistorischen Zeitschrift zu gehen.

Statt "prähistorischen" sollte man besser "vor Internet" sagen.

Jetzt gibt es dafür LTSpice oder ähnliche Simulationsprogramme, so dass 
man bequem in die Schaltung reingucken kann, um sie zu verstehen.
#4340781
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Wolfgang schrieb:
> Statt "prähistorischen" sollte man besser "vor Internet" sagen.

Das sehe ich anders.

Wolfgang schrieb:
> Jetzt gibt es dafür LTSpice oder ähnliche Simulationsprogramme, so dass
> man bequem in die Schaltung reingucken kann, um sie zu verstehen.


Obwohl Simulationen nicht immer der Realität entsprechen.
Die Praxis macht schon sehr viel aus.
In dem Sinne (minus Punkte eingeplant)

Schönen Sonntag noch.

Gruß
Thomas

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