D5D10 SSR maximale Schaltfrequenz?

OP (Firma: privat) #4994534
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Hallo

es wird eine Schaltung geplant, bei der ein Relais eine weitgehend 
ohm'sche Last möglichst hochfrequent unterbrechen soll.

Gelingt mit einem Solid State Relais des Typs " D5D10 "
bei 325 V dc eine Schaltfrequenz von 100 kHz ?
Der Betriebsstrom liegt bei etwa 10 A.

In kleinen Versuchsaufbauten sind mechanische Relais ein gesetzt.
Dabei ist die Frequenz bei Selbstunterbrechung nicht über 4 kHz zu 
erreichen und der Abreißlichtbogen erlischt nicht mehr vollständig.

Wie sind 3 Kilowatt ohm'sche Last (bei 325 Volt dc) am effektifsten und 
hochfrequent mit Rechtecksignal zu schalten?

nisus
Gast #4994592
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Ingo S. schrieb:
> Gelingt mit einem Solid State Relais des Typs " D5D10 "
> bei 325 V dc eine Schaltfrequenz von 100 kHz ?
> Der Betriebsstrom liegt bei etwa 10 A.
Im DB 
http://www.crydom.com/en/products/catalog/1-dc-series-dc-panel-mount.pdf 
werden keine Schaltzeiten angegeben. Diese liegen bei PhotoMos aber eher 
in der Größenordnung mechanischer Relais.

> bei Selbstunterbrechung nicht über 4 kHz
Vermutlich mißt du sogar dabei Mist. Mechanische Relais haben Anzugs- 
bzw. Abfallzeiten >1ms, vor allem, wenn sie auch für 3kW DC ausgelegt 
sind.

> Wie sind 3 Kilowatt ohm'sche Last (bei 325 Volt dc) am effektifsten und
> hochfrequent mit Rechtecksignal zu schalten?
Schau dir z.B. reguläre Schaltnetzteile an.

Was soll es denn werden, wenn es fertig ist?
OP (Firma: privat) #4994611
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Hallo

In den Versuchsschaltungen war die genutzte Spannung 30 volt dc.Das 
Relais gab ein hässliges quitschen von sich.Es können durchaus weniger 
kHz gewesen sein.
Das Relais war für 12 volt dc ausgelegt und wurde recht schnell heiß :)

Es sollte ein Funkeninduktor werden.
Ähnlich, wie bei einer Teslaspule.
Dabei sollte die Selbstinduktion einer Spule beim Abschalten genutzt 
werden.
Versuche mit einer Zündspule für 12 volt dc vom PKW und ein 
elektronischer Starter von Leuchtstoffröhren gaben als Aufbau auf einer 
Glasplatte etwa 15 cm lange Blitze bei 230 Volt ac...

Als nächstes wird ein astabiler Kippschwinger aufgebaut.
Das muss ich erst lernen, wie Transistoren richtig genutzt werden.
Dabei sind Anfangs nur 6 Volt dc im einsatz.

In Schaltnetzteilen verstehe ich den Aufbau nicht, weil ich von FETS 
nichts verstehe.
Deshalb würde ich einfach ein SSR verwenden.

Als einfache Grundschaltung verstehe ich das Arbeitsprinzip des 
astabilen Kippschwingers.
Ist dieses Prinzip mit dem Aufbau der Rechteckerzeugung im 
Schaltnetzteil vergleichbar?

Um einen solchen "Multivibrator" auf zu bauen habe ich 4 verschiedene 
Transistoren bestellt.
Nach welchen Kriterien eine bessere Auswahl ( für 6 Volt dc )hätte 
getroffen werden können, weiß ich nicht.

- 2N2222 (/ 2N2222A)
- BC337 - 16
- BC818 - 16
- BFR92 SMD

Dabei liegen die ausgewiesenen Schaltfrequenzen im Bereich von MHz (beim 
BFR sind sogar 5 Ghz angegeben).
Mit diesen Transistoren fange ich an, ein Kippglied zu bauen, um etwas 
mehr zu verstehen.

nisus
Gast #4994637
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Ingo S. schrieb:
> Nach welchen Kriterien eine bessere Auswahl ( für 6 Volt dc )hätte
> getroffen werden können, weiß ich nicht.
>
> - 2N2222 (/ 2N2222A)
> - BC337 - 16
> - BC818 - 16
> - BFR92 SMD
Wenn du damit direkt eine Spule ansteuerst, ist die erzielbare Spannung 
durch die Sperrspannung des Transistors limitiert. Deshalb werden zum 
Erzeugen von Funken praktisch immer Transformatoren (Zündspule, Zeilen- 
oder Teslatransformator) eingesetzt.
Da mich das Thema nicht besonders interessiert, aber auch, weil ich 
annnehme, dass dir noch einiges an Grundlagenwissen fehlt, kann ich dir 
nur raten, einige Schaltungen anzusehen (und zu verstehen), die man 
unter den Stichworten SSTC (Solid State Tesla Coil) bzw. DRSSTC (Dual 
Resonant Solid State Tesla Coil) zuhauf im Web findet.
Gast #4994652
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Ingo S. schrieb:
> Das ist meine erste Schaltung zur Nutzung der Selbstinduktionsspannung.
> Es zünden etwa 2 mm lange Blitze.

Meine erste Schaltung bestand aus einer Klingel (Wagnerscher Hammer) und 
einem Klingeltrafo betrieben mit einer Gleichspannung (4,5 V Batterie).
Soweit ich mich erinnern kann, ergab das auf der 220 V Seite des Trafos 
Blitze >= 5 mm ;-)

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