bitte um Hilfe, diese schaltung zu verstehen

Gast #466488
Hallo an alle auch daheim gebliebenen :-)

Es geht um die Schaltung im Anhang. Aus technischen Gründen muss ein 
Reed Signal um einen Faktor 'beschleunigt' werden. Dazu existiert diese 
Schaltung. Einen Teil davon verstehe ich schon (sind aber auch nur die 
einfachen Sachen muss ich zugeben). Könnt ihr mir bei dem Rest (rot 
umrahmt) helfen die Funktion zu verstehen?

Guten Rutsch,
mfg raoul
Angehängte Dateien:
Gast
R4 ist zur Strombegrenzung da, R5 ein Pullup um den Pin des Tiny auf nem 
definierten Potential zu haben. Bei dem unbekannten Bauteil würd ich auf 
einen Varistor tippen der als eine Art Sicherung zu sehen ist. 
Ausgangsseitig ist eine Transistorstufe dran weil der Autor der 
Schaltung wohl damit rechnet das der Strom dort den Tiny überlasten 
würde. Was soll eigentlich "Beschleunigung eines Reedsignals" bedeuten? 
Was macht der Tiny? Ohne passendes Programm macht Der nämlich erstmal 
garnix und ein grösserer Teil der Funktion dieser Schaltung wird wohl 
mit dem Programm zu tun haben.

bye

Frank
Gast
1. das bauteil mit dem V ist ein VDR spannungsabhängiger widerstand als 
schutz für den eingang vor spannungsspitzen

2. R5 is nen pull-up und R4 wohl nen widerstand zur strombegrenzung

3. R2 is nen pull up für das ausgangssignal, das über den transisor 
entweder 0V oder über den pull up dann 12V ist, nicht wie angenommen 5V
Nunja, so würde ich einen ATTiny nicht beschalten, das mag er nicht.
(Pin 8 ist +5V, Pin 4 gehört an GND)
Beschleunigen kann man ein Signal nicht, man kann es nur verzögern.
Ich schätze, das soll auch hier passieren.
Zu den Teilen:
1: Das ist ein spannungsabhängiger Widerstand, diese Dinger dienen als 
Überspannungsschutz.
2: Weder, noch. R5 dient als Pull-Up (für einen definierten Pegel, wenn 
der Kontakt geöffnet ist), R4 plus C4 entfernen Störungen und reduzieren 
das Kontaktprellen. Auch Reed-Kontakte prellen. Da R4 und R5 nicht 
dimensioniert sind, weiß man nicht, ob das nicht zusätzlich als 
Spannungsteiler dient.
3: Ausgangstreiber für 12V. Der Emitter sollte, ebenso wie das untere 
Ende von 'V' mit GND verbunden sein.
Und überhaupt fehlen da einige Verbindungspunkte.

Gruss
Jadeclaw.
Gast
Danke! Das Forum ist mal wieder seinem guten Ruf gerecht.

Das Eingangssignal ist zu langsam (Low und High Zeiten). Deshalb werden 
(Low und High) Zeiten um einen später in der Software einstellbaren 
Faktor (so 1,2) multipliziert.

Danke besonders für den Tipp, dass bei dieser Schaltung 12V beim Ausgang 
rauskommen. Hätte mir warscheinlich die ganze Elektronik versaut.
Ich werde die Schaltung wohl noch ein wenig modifizieren.

Danke an alle Leser und Beteiligte :-)

mfg raoul
@raoul
Bitte schalte bei Eagle in deiner Schaltung erst mal die Pins ab 
(Display) und dann setz bei Leitungen die verbunden sind einen 
Verbindungspunkt. (Macht Eagle auch selbst, wenn man unter Optonen - 
Einstellungen - Veschiedenes "junctions automatisch setzen" anhakt). 
Dann versuch mal die Schaltung von links nach rechts aufzubauen (wie man 
liest). Das alles hilft sehr.
Ich mußte erst mal ´ne Aspirin nehmen nachdem ich die Schaltung gesehen 
habe,(kann natürlich auch an Sylvester gelegen haben). Da werden auch 
einige Leute reingesehen haben, den Kopf geschüttelt und wieder weg, und 
das hilft dir natürlich nicht. Einige (siehe oben) haben sich trotzdem 
durchgekämpft und dir die Tips gegeben, deshalb brauche ich dazu nichts 
mehr zu sagen.
Stell deine neue Zeichnung doch gerade wieder hier rein. Würde mich 
interessieren, was draus geworden ist.
irgendwie gefällt mir auch die Anordung und/oder Bezeichnung der zu 
formenden Signale nicht. Ich lese Schaltpläne gewöhnlich von links nach 
rechts (wie auch das geschrieben Wort).

im vorhandenen Schaltplan lese ich: Da kommt 12 Volt "VIN" von rechts 
reingeflogen und geht nach links weiter als "VOUT", und irgendwie die 12 
Volt dann wieder von links rein in den Stabi auf den Eingang "IN". 
Spätestens jetzt ist mir schwindlig.

Dreh einfach mal die Beschriftungen von Vin und GIN bzw. VOUT und GOUT 
um und sortier mal das Eingangs- und Ausgangssignal auch noch ein wenig 
um, so daß es von links nach rechts geht




Gast
ok in meinen Schaltungen werde ich eure Ratschläge verwenden. Aber der 
im Anfangsbeitrag reingestellte Schaltplan wurde nich von mir erstellt 
(und auch nicht nachgebaut, könnt ihr aber nicht wissen).

Wenn ich Zeit habe mache ich mal einen neuen Schaltplan draus, bin mir 
aber noch nicht wirklich im klaren wie ich herausfinde, welchen 
Transistor ich einsetzen muss.

mfg
Gast
So. Hier nun meine 'Eigenkreation'. Wobei ich nicht wusste wie genau ich 
die Von-Links-Nach-Rechts Lesemethode anwenden sollte, da es dadurch 
denke ich unübersichtlicher geworden wäre.
Hatte mich vertan: Es handelt sich nicht um einen Reed sondern um einen 
Hall-Sensor.
Was meint Ihr zu der Schaltung?

mfg raoul
Angehängte Dateien:
Gast
im schaltplan würde ich die GND-symbole nach unten ausrichten, so wie 
der oben links der, und die +12V und VCC nach oben, so wie bei den 
pull-ups. sonst ganz ok
Wow, das sieht doch schon recht gut aus gegenüber dem "Original". Paar 
Kleinigkeiten fehlen noch, z.B. welche Frequenz der Quarz nun hat oder 
der Widerstand R2 (denke mal 200R = 200 Ohm). Aber man sieht doch 
praktisch auf einen Blick, was los ist. Damit vermeidet man Fehler, die 
sonst im "Gewühl" unter gehen. Man sieht auch sofort, das AGND und AVCC 
nicht beschaltet sind, aber immer beschaltet sein müssen. (Im Datasheet 
ADC Noise Canceler ist eine Beispielschaltung angegeben)AGND verbunden 
mit GND. AVCC verbunden über Drossel 10µH mit VCC. Aber Übung macht 
bekanntlich den Meister.
Noch´n Tip: Im Eagle gibt es einen ERC (Elctrical Rules check).
Yep, AVCC immer beschalten! Steht auch im "Kleingedruckten". Ich geb´s 
ja zu, das mir auch mal die Augen zufallen, wenn ich mich durch die 
Schwarten kämpfe, aber es bleibt dann doch immer noch was neues hängen.
Ich habe übrigens eine Standart-Schaltung, die ich immer als Grundlage 
verwende und bei verschiedenen Projekten entsprechend abändere. Aber 
auch da ist AVCC immer über 10µH mit VCC verbunden und mit 100 nF an 
AGND. AGND und GND sind bei mir über einen Jumper verbunden, so das ich 
wahlweise die GND´s auftrennen und getrennt verlegen kann.
Da fällt mir gerade noch was ein (wird jetzt ein Roman): AVR´s & Co 
schalten nach einem Reset die I/O´s auf Input, d.h. unbeschaltete 
Eingänge können wie Antennen wirken und Störungen einfangen. Einfache 
Abhilfe bei unbeschalteten i/O´s: Die internen Pull-Up Widerstände 
einschalten, oder aber die Dinger als Output deklarieren.
Weiterhin viel Spass.

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