Vorschlag - Labornetzgerät

Gast #1895650
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Hallo!!

Da mir gestern leider mein Labornetzteil in Rauch und Stinke auf ging, 
bin ich nun auf der suche nach was neuem.

Habt ihr vl. ein paar vorschläge für mich??

Anforderungen:
Es sollte nicht wieder so ein billig Gerät werden (z.B. McPower, ... von 
der Marke war das alte - und ich war absolut nicht zufrieden) es sollte 
aber noch bezahlbar sein (bis 400€)

Ausgangsspannung: 2x 0-30V / 0-3A mit gut ablesbarer und genauer Anzeige

Anwendungen: Controller Schaltungen, Audio schaltungen, Div. Geräte, ...


Soll ich ein Schaltnetzteil oder eher ein Analoges verwenden???
Stimmt es das ein Schaltnetzteil bei schnellen belastungs wechsel mit 
der Regelung nicht nachkommt und dadurch die Ausgangsspannung zu 
Schwingen beginnt???

Währe für ein paar Vorschläge Dankbar - was habt ihr für Netzteile und 
wie seid ihr damit Zufrieden??? Und was haltet ihr von den ELV 
Netzgeräten???
Mfg
#1895700
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Wenn du dir das Labornetzgerät nicht selber bauen willst, solltest du in 
der Bucht mal Auschau nacht gebrauchten Geräten renomierter Hersteller 
schauen, wie z.B. Agilent, Gossen, EA usw, welche mal neu deutlich mehr 
gekostet haben. Da ist man meist auf der sicheren Seite. Für 400 Euro 
sollte da eigentlich was vernünftiges zu bekommen sein.

Ich würde für den Laborbetrieb immer ein linear geregeltes netzteil 
gegenüber einen Schaltnetzteil vorziehen, auch wenn der Wirkungsgrad 
schlecht ist, und gegebenfalls jede Menge Wärme entsteht. Die 
Regeleigenschaften bei Lastwechsel sind einfach besser, und man handelt 
sich auch weniger Müll auf der Betriebsspannung ein.

Weiterhin würde ich mir auch mal anschauen, wie es mit der 
Dimensionierung der Kühlkörper ausschaut. Da wird gerade bei den 
Low-Kost Hersteller nicht all zu genau genommen.

Ralph Berres
Gast #1895708
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ipirk schrieb:
> Und was haltet ihr von den ELV Netzgeräten???

ich habe hier ein elv-netzgerät - in der standard-ausführung ist es 
nicht  brauchbar (neg. spannungsspitzen beim ausschalten). seit ich ein 
selbsthaltendes relais vor den ausgang gebaut habe, das automatisch 
abfällt wenn der netzschalter betätigt wird, geht es halbwegs...

bevor es funktioniert hat, war aber noch eine reperatur durch elv 
notwendig, da der eingebaute controller und noch ein bisschen 
hühnerfutter defekt war.
Gast #1895721
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Hier gabs vor kurzem einen interessanten Thread zu Labornetzteilen. Ich 
glaube er hiess "Labornetzteil als Projekt".
Ausserdem 100te älterer und neuerer Threads zu dem Thema.
Was Ralph Berres bzgl Kauf schrieb kann ich zu 100% unterschreiben.
Aber noch eins.
Mit das Teuerste und Aufwändigste an Labornetzteilen (im Selbstbau) sind 
Gehäuse, Kühlkörper, Anzeigeinstrumente etc. Schau doch mal was in 
deinem alten Netzteil abgeraucht ist. Wenns ein linear geregeltes ist, 
kannst Du ggf. die Regelung durch etwas besseres ersetzen und den Rest 
benutzen.
Gruß
Gast #1895784
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> Habt ihr vl. ein paar vorschläge für mich??

Klaro...

1. Verwende weniger Fragezeichen.

2. Reparier dein altes Netzteil. Sowas bekommt man ja wohl
   immer hin.

3. Ob ein Netzteil bei bestimmten Lasten ins schwingen kommt
   ist nicht so sehr eine Frage von linear oder Schaltnetzteil,
   sondern eher der Qualitaet der Schaltung.

4. Bei deinem Leistungsbereich und da du Analoges machen willst
   wuerde ich eher ein lineargeregeltes kaufen.

5. ELV ist kein Hersteller von Netzgeraeten sondern eine durchreiche
   fuer billige Chinakisten.

6. Fuer ein gutes Netzteil koenntest du zu geizig sein. :-)
   Schau doch mal was Singer an Gebrauchtgeraeten anbietet.
   Allerdings fallen die nicht so im Preis wie andere Geraet weil
   ein Netzteil kaum veralten kann und sich immer reparieren laesst.

7. Oder selber bauen. Eventuell kann man ja dein altes Netzteil
   modifizieren. Also Gehaeuse und Trafo  weiterverwenden, aber
   bessere Schaltung rein.

8. Mein Netzteil ist natuerlich auch selbstgebaut :)


Olaf
Gast #1895797
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Selber bauen hab ich mir auch schon überlegt, da bei meinem alten 
Netzteil ja nur jeweils die Regler abgebrannt sind (könnte es ja auch 
reparieren, aber das hab ich schon ca. 5x gemacht!!)

Hat jemand nen Schaltplan für ein Netzteil 0-30V 0-5A für mich??
MFG
Gast #1895887
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ipirk schrieb:
> Hat jemand nen Schaltplan für ein Netzteil 0-30V 0-5A für mich??

ipirk schrieb:
> Ausgangsspannung: 2x 0-30V / 0-3A mit gut ablesbarer und genauer Anzeige

Was jetzt genau?
Wie gesagt, schau in den Thread "Netzteil als Projekt". Das Netzteil 
dort wurde schon oft nachgebaut und ist an entsprechende Ausgangsdaten 
anpassbar.
#1895910
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Olaf schrieb:
> Hm..ja, besonders die Montage deiner Gleichrichter ist etwas gewagt. :-)

Zugegeben der ( 25A Gleichrichter auf dem Netztrafo sieht nicht 
sonderlich glücklich plaziert aus. Da  war einfach kein Platz mehr 
vorhanden. Es gehört übrigens zu einen 5 Amp Festspannungsregler und hat 
mit dem Eigentlichen 0-30V Netzteil nichts zu tun. Diese Gleichrichter 
sitzen zwischen den Elcos auf der Montageplatte.

Ralph Berres
#1902396
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Terfagter schrieb:
> @Ralph Berres: Warum geht die Seite von dir nicht mehr?

Bei uns ist der Server umgezogen. Nach dem Willen des Administrators 
sollen diese Seiten nur noch Campusintern zu erreichen sein.

Ich bemühe mich aber um eine eigene Webseite, und um jemanden der mir 
hilft diese zu erstellen. ( Ich selbst bin in der Hinsicht ein DAU ).

Mit ertwas Geduld und Glück sind die Seiten dann eventuell unter einer 
anderen URL wieder im Netz.

Ralph Berres
#1916548
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heinzhorst schrieb:
> Hat zwar nur einen Ausgang, aber Statron Netzteile sind eigentlich
>
> unkaputtbar.

Da habe ich aber schon andere Erfahrungen gemacht.
Wir haben ein Statron Netzteil 0-30V 32Amp.

Das ist bei 25Amp und 24V ziemlich exakt 10 Minuten lang professionell. 
Dann schaltet es wegen Überhitzung ab. Würde er das immer tun, könnte 
man ja eventuell noch damit leben. Zweimal ist es dabei auch schon 
abgeraucht. Hier wurde auch der Wärmehaushalt wohl falsch oder 
vielleicht auch garnicht berechnet. Einen Lüfter hat das Gerät im 
Origialzustand nicht.

Ralph Berres
(Firma: Litrade.de) #1916585
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nImm ein Digi 35.

http://www.radiomuseum.org/r/conrad_voltcraft_netzgeraet_digi.html
Die neueren Modelle davon haben auch eine grob/Feineinstellung!
 das gehet nur bis 2,5A sieht aber noch halbwegs akutell aus und es gibt 
Schaltpläne und Ersatzteile für das Teil!
Gibt es bei ebay für 50-80€ oder so, hat keinen nervenden Lüfter!!!
Bis auf  den Opamp sind nur Standardteile verbaut (2n3055, BD137 etc)
Aber auch ohne Schaltplan ist die Schaltung übersichtlich!
Ach ja und das wichtgiste ist, das es kein Pseudolabornetzteil ist!!!
Es ist tatsächlich dauerkurzschlussfest!!
also Du kannst es wirklich kurzschließen die Strombegrenzung bis zum 
Anschlag drehen und in den Urlaub fahren :-)
Für jeden Hobbyisten und auch im Beruf ist das Teil völlig ausreichend!!
Natürlich gibt es bessere, aber die ksotne dann wirklich 400€ oder mehr! 
und das was die besser können ist im Alltag unwichtig...
#1917385
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Jörn Paschedag schrieb:
> Hab mir die Bilder von deiner Werkstatt mal angesehen, da klappt ja der
>
> Unterkiefer einfach nach unten.

Naja ich habe ja selten alle Geräte gleichzeitig angeschaltet. Der 
Stromverbrauch ist dadurch nicht ganz so dramatisch.

Jörn Paschedag schrieb:
> Hab vor längerer Zeit mal das Umspannwerk Tarforst der Stadtwerke Trier
>
> etwas aufgemöbelt. Jetzt weiß ich auch warum ;-)

Schaltet dann nicht Cattenom den Block 4 zu? ;-)

Ähm hmm !! Bei uns in der Strasse ist eine Trafostation. Ich glaube 10KV 
auf 400V Diese wird meines Wissens von der Umspannstation Heiligkreuz 
versorgt. In sofern ist es unwarscheinlich das ich den Strom aus Tarfost 
bekomme;-)

Ralph Berres
Gast #1917688
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Sven Salbach schrieb:
> nImm ein Digi 35.
> http://www.radiomuseum.org/r/conrad_voltcraft_netz...
> Die neueren Modelle davon haben auch eine grob/Feineinstellung!

Also ich mag die Dinger eigentlich auch - habe ein noch älteres hier mit 
Analoginstumenten, und das hat mir bereits viele Jahre gute Dienste 
geleistet (auch z.B. zum Akkus laden mit Konstantstrom).

Man sollte allerdings berücksichtigen, daß es nicht HF-fest ist! Beim 
Versuch, einen 40MHz Fernsteuerungssender daraus zu versorgen, hat die 
Spannungsbegrenzung versagt und der Sender wurde mit 30V gegrillt.

Ehrlich gesagt würde ich mir einen Selbstbau eines solchen Geräts nicht 
(mehr) antun. Finanziell lohnt es nicht, und sooo interessant finde ich 
es irgendwie auch nicht.
#1918263
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@rberres

Ralph Berres schrieb:
> Ähm hmm !! Bei uns in der Strasse ist eine Trafostation. Ich glaube 10KV
> auf 400V Diese wird meines Wissens von der Umspannstation Heiligkreuz
> versorgt. In sofern ist es unwarscheinlich das ich den Strom aus Tarfost
> bekomme;-)

(Letztlich dürfte er eh von der RWE kommen)

Mein etwas sprunghafter Gedankengang war ca. so:
Super Equippment - Leistungsverbrauch - Berres - Uni Trier - UW 
Tarforst.
Wenn es auch etwas falsch war, es war ein Grund zum Schmuzeln ;-)

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