Konstantstromquellen zusammenschalten

OP #1557446
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Ich wollte gerne zwei Stück der 
Konstantstromquelle: Konstantstromquelle mit Komparatoren 
kombinieren, für zwei LEDs mit verschiedenen Strömen, allerdings so, daß 
die LEDs sich entweder Anode oder Katode teilen können.

Aber sehe ich das richtig, daß ich die Ausgänge der gezeigten 
Konstantstromquelle weder an Plus (wegen Ausgleichsströmen) noch an 
Minus (wegen der Low-Side-Strommessung) zusammenschalten kann?
Gast #1557627
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Lothar Miller hat ja schon beschrieben, was nicht geht.

>allerdings so, daß die LEDs sich entweder Anode oder Katode
>teilen können.

Warum ist das absolut erforderlich?

Selbst analoge diskret aufgebaute Konstantstromquellen machen da die 
selben Probleme, da sie im Fußpunkt immer die Rückkopplungsspannung 
haben, also niemals eine gemeinsame Masse oder Plus.

Möchtest du g.A. oder g.K. haben, entsteht auf jeden Fall erhöhter 
Schaltungsaufwand.

Die einfachste Konstantstromquelle besteht aus einem N-Kanal 
Depletion-Fet (BF246, BF256 o.ä.) plus Widerstand in der Source-Leitung, 
wobei Drain auf Plus liegt und Gate an GND. Da gehen auch g.A. oder 
g.K.. Vielleicht kannst du da was machen?

Jedenfalls bedarf es aber Informationen zu deinem Vorhaben.
#1557749
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Vielleicht bin ich einfach zu blöd, dein Problem korrekt zu verstehen. 
Aber für zwei Konstantstromquellen an zwei LEDs mit g.A. oder g.K. 
fallen mir spontan hunderte mögliche Varianten ein.

Im Anhang eine einfache Variante, für die du mit Sicherheit alle Teile 
da hast. Falls du die Berechnung nicht hinbekommst, meld dich nochmal.

Ob diese Schaltung sinnvoll ist, hängt natürlich davon ab, ob du

1. den Strom steuerbar machen möchtest,
2. eine Power-LED mit größeren Strömen betreiben möchtest oder
3. sehr hohe Anforderungen an die Genauigkeit und Stabilität hast.
Angehängte Dateien:
OP #1560277
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Nee, passt... ich war zu blöd. Danke!

Also, Berechnung von R1 und R2 ist klar: Strom ist so groß, daß über Ucb 
und R das gleiche abfällt wie über Uf von der Diode. Aber R3 und R4? 
Irgendwie recht groß?

Und vielleicht hättet ihr noch ne Idee, wie ich den Strom möglichst 
einfach möglichst linear regeln kann? Bräuchte ja quasi ein Poti mit 
1/Drehwinkel als Widerstandsverlauf.
#1561120
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Die Spannung über R1 entspricht der Zenerspannung von D1 minus 0,7V, der 
Strom durch R1 entspricht praktisch dem Strom durch die LED, so kannst 
du den Widerstandswert berechnen.

R3 sollte die Zenerdiode im gesamten Eingangsspannungsbereich der 
Schaltung ausreichend mit Strom versorgen - siehe Datenblatt.

Die Schaltung eignet sich nur für kleine LED-Ströme und nicht allzugroße 
Variationen der Eingangsspannung.

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