Hallo zusammen,
mein Problem gestaltet sich leider nicht ganz so einfach wie im Betreff
formuliert, mir ist nur nichts besseres eingefallen...
Also: Ich habe einen Sensor, der mir 2,5 bis 5V (High) oder Low max.
0,4V Ausgangsspannung liefert. 2,5 V reichen allerdings nicht für die
ICs die ich da noch ranhängen will/muss, und deshalb brauche ich bei
High konstant 5V und bei Low konstant gar nichts. Das Problem dabei ist
allerdings, dass der Wechsel von High auf Low auch nach dem Ausgleich
ohne Zeitverzögerung und/oder langsame Übergänge geschen soll.
Bitte formuliert eure Antworten so, dass sie auch ein 12.-Klässler
versteht ;)
Das wäre nicht das Problem, ich will die Sensorausgangsspannung ja nicht
als Betriebsspannung für die ICs nutzen, sondern einfach nur als Input
für XOR und AND Gates (und im Endeffekt für ein paar LEDs)
Das klingt ja nicht schlecht, zwar etwas komplizierter als ich gehofft
hatte, aber interessant. Nur verstehe ich nicht wie ich den
Schwellenwert einstelle...
Wie würde also bspw. eine Schaltung mit dem 40106 mit einer
Ausgangsspannung von 5V und und einer Schwelle von 2V aussehen?
Hier das Datenblatt:
http://www.datasheetcatalog.org/datasheet/fairchild/CD40106BC.pdf
Tut mir leid wegen des Triple-Posts, hatte aber vergessen das Bild
hinzuzufügen: Also: Bei der (jetzt) beigelieferten Schaltung, wie komme
ich auf die Werte für die Widerstände? Welche versorgungsspannung
brauche ich bzw. wie komme ich darauf?
P.S. Falls ein Moderator das hier liest, so sei er gebeten zumindest den
mittleren Post zu löschen, das es Gästen leider nicht möglich ist Posts
zu editieren oder zu entfernen.
Ich würde das nicht diskret machen - viel zu aufwändig.
Nimm doch, wie radius schon sagte, einen fertigen Schmitt-Trigger.
Wenn Du 5V Versorgung hast, passt ein 74HCT14 oder 74HCT132 perfekt.
Seine Schwellen sind TTL-kompatibel, liegen also genau richtig für
Deinen Sensor.
Hinweis: Die ICs haben mehrere gleich Funktionen in einem Gehäuse. Die
Eingänge der nicht verwendeten Funktionen sollen nicht "in der Luft
hängen", also z.B. an GND hängen.
Gruß Dietrich
ich hätte das aber gerne diskret gemacht, da ich die bauteile dafür
schon hier hätte, und mir langsam die zeit davonläuft...
außerdem verstehe ich einfach nicht, wie ich einen 74HCT14 anschließen
muss um die entsprechenden werte zu bekommen (nicht-invertierend wäre
auch von vorteil).
pennywise schrieb:> wie ich einen 74HCT14 anschließen
Schaltung: siehe oben!
> muss um die entsprechenden werte zu bekommen (nicht-invertierend wäre> auch von vorteil)
Die Werte (Schaltschwellen) sind fest (nicht einstellbar), passen aber
genau zu Deiner Anwendung. Daher ist das ja so simpel.
Und das jetzt diskret aufbauen und dimensionieren: dazu habe ich keine
Lust :-((
Gruß Dietrich
Dietrich L. schrieb:> Die Werte (Schaltschwellen) sind fest (nicht einstellbar), passen aber> genau zu Deiner Anwendung. Daher ist das ja so simpel.
OK, das wusste ich nicht. Woran erkenne die Schaltschwellen bzw. wie
liegen sie (genau) beim 74HCT14 (hab sie im Datenblatt nicht gefunden)?
Dietrich L. schrieb:> Und das jetzt diskret aufbauen und dimensionieren: dazu habe ich keine> Lust :-((
Angesichts dieser einfachen Lösung verständlich. Ich hätte sowieso
nochmal zu Conrad gemusst...
Vielen Dank für deine Mühen!
pennywise schrieb:> Woran erkenne die Schaltschwellen bzw. wie> liegen sie (genau) beim 74HCT14 (hab sie im Datenblatt nicht gefunden)?
z.B. http://www.nxp.com/documents/data_sheet/74HC_HCT14.pdf
Seite 8, Tabelle 13. "Transfer characteristics"
Die Tabelle ist etwas umfangreicher, da sie typische / max. / min.-Werte
angibt, und das bei verschiedenen Temperaturbereichen und
Versorgungsspannungen.
Unter Berücksichtigung aller Parameter ist der Worst-Case-Wert für
"High" 2,1V und für "Low" 0,5V.
Der Vollständigkeit sei noch erwähnt, dass dieses Datenblatt vom
Hersteller NXP ist. Bei anderen kann es etwas anders sein, allerdings
sind bei allen die Eingänge TTL-kompatibel (daher HC*T*), die
Unterschiede daher nur gering und für Dich vernachlässigbar.
Gruß Dietrich