Peter schrieb:
> Wenn ich ein Protokoll mit handshake aufsetze habe ich das Problem das
> ich nicht mehrere Funk Teilnehmer gleichzeitig laufen lassen kann.
Wenn Du Modbus RTU umsetzen willst, sehe ich das Problem nicht; die
Modbus-Devices antworten erst, wenn sie gezielt angesprochen werden.
Also kann Dein Master auf welche Art und Weise auch immer mit einzelnen
Devices "reden", es muss nur aus dem Datenpaket erkennbar sein, welches
Device gemeint ist.
Und wenn Du die Modbus-RTU-Pakete wiederum in "Häppchen" verpacken
musst, muss halt so ein Häppchen einen Protokollrahmen enthalten, aus
dem die Deviceadresse erkennbar ist. Du könntest auch noch
"Häppcheninformationen" mitliefern, wie z.B. das wievielte Häppchen von
wievielen das gerade ist, und wie groß das Gesamtpaket ist.
Alle Clients lauschen auf Häppchen, und verwerfen sie, wenn sie nicht
für sie bestimt sind. Der Client, der die Häppchen empfangen soll,
sammelt alle Häppchen, bis er ein komplettes Paket zusammenhat, und
wertet das dann aus.
Zur Absicherung des ganzen kannst Du den Client jedes an ihn gerichtete
Häppchen quittieren lassen, geschieht dies nicht innerhalb eines
gewissen Zeitraums, wiederholt der Server das letzte Häppchen. Dank der
Zusatzinformationen kommt der Client auch durch doppelt empfangene
Häppchen nicht durcheinander.
Nach einer bestimmten Anzahl von Wiederholungen eines unquittierten
Häppchens kann der Server die Kommunikation mit dem Client auch
einstellen und diesen als gestört vermerken.