PT1000 & MAX31865: für Batteriebetrieb geeignet?

Gast #5963573
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Hallo Gemeinde.

Die Betreffzeile fragt es im Grunde schon...
Ich sehe oft Kombinationen aus PT1000 & MAX31865 um eine Temperatur 
annähernd korrekt zu messen.
Auf Basis eines Arduino Pro Mini & RFM69 & DS1820 habe ich mir 
batteriebetriebene Aussensensoren gebastelt.
Ich frage mich natürlich jetzt, ob ich den DS1820 damit ersetzen 
kann/sollte, da diese PT1000-Elemente ja doch genauer sind.

Wie sieht es mit dem Stromverbrauch aus. Ich habe Lösungen im Netz 
gefunden, die den PT1000 & MAX31865 über einen FET an einem uC-Pin 
komplett stromlos schalten und nur einschalten wenn wirklich kurzzeitig 
die Temperatur gemessen werden sollte. Kann das klappen?

Herzlichen Dank!
Gast #5963584
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> komplett stromlos schalten und nur einschalten wenn wirklich kurzzeitig
> die Temperatur gemessen werden sollte. Kann das klappen?

Warum sollte das nicht klappen?

> Ich frage mich natürlich jetzt, ob ich den DS1820 damit ersetzen
> kann/sollte, da diese PT1000-Elemente ja doch genauer sind.

Der DS1820 hat eine Genauigkeit von 0.25 bis 0.5Grad. Das erscheint mir 
eigentlich genau genug. Deine Fehler durch Aufbau und Anbringung sind 
vermutlich schon groesser.

Olaf
#5963588
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Da dein Arduino Pro Mini ein 3.3V Board ist, kannst du den 3.5mA 
schluckenden MAX31865 direkt mit VDD an einen PortPin hängen und nur zur 
Wandlung einschalten.

Grösser als die Ungenauigkeit des Sensors ist aber die Ungenauigkeit der 
Messung, ein TempSensor muss Schattentemp messen ohne Stauwärme, also in 
einem metrologischen Häuschen stecken wenn man genau messen will.

Der MAX lohnt nur, wenn man Temp ausserhalb des DS1820 messen will.
Gast #5963600
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Hallo

warum ein PT1000 und MAX31865 als Ersatz für einen DS1820 ?

Sowohl von der Firmware, gerade unter Arduino, als auch von 
Temperaturmessreich ist doch ein DS18x20 (und besonders mehrere) viel 
einfacher zu nutzen und auch deutlich Preiswerter.

Für PTxxxx Sensoren spricht doch eigentlich nur deren Messbereich bzw. 
im Industriellen Umfeld das sie dort Standard sind und in allen 
möglichen mechanischen, IP Schutzarten Ausführungen gibt.
Als warum einen DS18x20 Sensor der bei 125°C Schluss macht, aber wohl 
für deinen Einsatz ausreicht durch einen PTxxxx ersetzen der "außer" 
einer deutlich höheren maximalen Messtemperatur eigentlich nur 
zusätzliche Probleme und "Fallen" bietet?
Gast #6018481
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Wolfgang schrieb:
> Was erwartest du denn, wie schnell sich deine zu messenden Temperaturen
> ändern?

Darum geht es hier nicht.
Es geht darum wie lange der uC im Active-Zustand verweilen muss bzw. auf 
das Ergebnis der Messung wartet. Jede Millisekunde tut "weh" da 80mA im 
Active Mode versus 10uA im DeepSleep schon einen Unterschied macht.
Gast #6018604
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Georg schrieb:
> Es ist nur beschränkt sinnvoll bei einer Genauigkeit von +- 0,5°C auf
> 0,03°C aufzulösen.

Genau - je nach dem ob man an Absolutmessungen oder Änderungen 
interessiert ist, kann die hohe Auflösung sinnvoll sein.

Wie kommst du bei dem "DS1820" eigentlich auf eine Auflösung von 0.03°C.
Der DS18S20 besitzt eine Auflösung von 0.5°C und der DS18B20 von bis zu 
0.0625°C.

Oder hast du ein Datenblatt von einem DS1820, wo mehr drin steht?

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