Anfängerfrage Rotary Encoder

OP #4573171
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Liebes Forum,

Ich erlaube mir, hier als Nicht-Fachmann eine Frage zu stellen, deren 
Antwort mir nach langem Googeln und Stöbern in diesem Forum immer noch 
nicht ganz klar ist.

Ich bin immer davon ausgegangen, dass ein (relativer, imkrementeller) 
Rotary Encoder (z.B. von ALPS) abwechslungsweise dauerhaft folgende 
Zustände bereitstellt (in den "Ruhepositionen" zwischen den überwundenen 
Nubsis): 11, 10, 00, 01, 11, 10, 00, 01, etc (bei umgekehrter 
Drehrichtung in umgekehrter Reihenfolge). Ich dachte, das könnte ich 
dann messen, d.h. mein Multimeter würde wie folgt piepsen, zwischen GND 
und A: 1, 1, 0, 0, 1, 1... und zwischen GND und B entsprechend um 90 
Grad verschoben.

Bei meinem Encoder (ALPS EC11B152420Q) sieht es aber nun so aus, dass 
nach jedem Drehimpuls beide Ausgänge von 0 auf 1 gehen und beim nächsten 
Drehen wieder bei von 1 auf 0. (wohl einer ein bisschen vorher als der 
andere).

Deshalb meine Frage: gibt es eigentlich prinzipiell verschiedene 
Encodertypen?

- A: beide Flanken ändern minimal zeitversetzt von 0 auf 1 bzw von 1 auf 
0 pro Drehimpuls
- B: nach jedem Drehimpuls ein anderer Gray-Code anliegend, 11, 10, 00, 
01

Oder gibt es überhaupt nur Encoder vom Typ A?

Vielen Dank,
Martin
#4573192
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Martin Z. schrieb:

> - A: beide Flanken ändern minimal zeitversetzt von 0 auf 1 bzw von 1 auf
> 0 pro Drehimpuls
> - B: nach jedem Drehimpuls ein anderer Gray-Code anliegend, 11, 10, 00,
> 01


Ich würde mal sagen, A und B sind identisch; nur die Rastpunkte
sind unterschiedlich. Die Auswertung sollte also bei beiden
identisch mit einer Statemaschine möglich sein. Zur Auswertung
siehe DSE-FAQ:
http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.29

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