Royer Converter und HF Sender

Gast #2984684
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Als Sender würde ich das nicht bezeichnen... Bei 100kHz 
Sinus-Kleinspannung an einer 10cm-Spule wird man sich als Bastler wohl 
irnkwo zwischen der in jedem zweiten Haushalt vorhandenen 
Zahnbürstenladestation und einem Induktionskochfeld bewegen.
#2984710
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@  Hans Franz (spartrafo)

>> Als Sender würde ich das nicht bezeichnen...

>Ich schon.

Ich nicht.

>Stichwort "Gegentaktoszillator" (google). Ist nichts anderes.


Nur weil was oszilliert, heißt das noch lange nicht, dass Energie 
abgestrahlt wird. Dazu braucht es eine Antenne jeglicher Art. Und bei 
100kHz wird die recht lang, wenn man sie als Dipol / Lambda/2 etc. bauen 
will. Bleibt nur die magnetische Abstrahlung der Spulen, wenn diese 
keinen geschlossenen Kern haben. Aber damit kommt man nicht soooo weit.
#2984718
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>>> Als Sender würde ich das nicht bezeichnen...

>>Ich schon.

>Ich nicht.

Ich bleibe dabei :-)


Falk Brunner schrieb:
> Und bei 100kHz wird die recht lang, wenn man sie als Dipol / Lambda/2
> etc. bauen will.

Wo kommen die 100 kHz her? Vom TE nicht.

Wer sagt, dass ein Gegentakoszillator nach dem Prinzip des RoC (mit oder 
ohne Drossel) bei 100 khz aufhört?

Wer ein bischen googled findet Schaltungen nach diesem Prinzip bis in 
den UHF-Bereich, meist mit einer ECC85. In dem Freq-Bereich strahlt der 
Schwingkreis durchaus eine leicht nachweisbare HF ab.
#2984805
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@  Hans Franz (spartrafo)

>Wo kommen die 100 kHz her? Vom TE nicht.

Doch, denn er bezieht sich auf die Schaltung im Artikel [[Royer 
Converter]].

>Wer sagt, dass ein Gegentakoszillator nach dem Prinzip des RoC (mit oder
>ohne Drossel) bei 100 khz aufhört?

Keiner.
Gast #2984913
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Fuer den Royer-Converter gilt wie fuer jede elektronische Schaltung mit 
nicht konstanten Spannungen und Stroemen, dass zwischen den Leiterbahnen 
elektrische und/oder magnetische Wechselfelfer bestehen.

Nach Maxwell folgt daraus eine elektromagnetische Abstrahlung 
entsprechender Frequenz. Die Energie mag gering sein wegen der geringen 
Abmessungen, aber sie ist messbar und als HF-Muell durch Schaltnetzteile 
allgegenwaertig und alltaeglich.

Komisch, dass man darueber noch diskutieren muss.

J.
Moderator Persönliche Seite #2986013
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Harald Wilhelms schrieb:
> DS schrieb:
>> Wie könnte ich denn definiert ein elektromagnetisches Feld erzeugen?
>
> Mit einem Oszillator.

… zuzüglich einer brauchbaren Antenne.

Aber vorher bitte die einschlägigen Bestimmungen ansehen.  Nicht jeder
darf jedes beliebige elektromagnetische Feld einfach so frei in den
Raum entlassen.   Für einen Anfang kann man sich unter
Allgemeinzuteilung umsehen (letztlich hat auch der Royer-Converter
dort eine passende, und zwar die über magnetische Funkanwendungen).

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