VoCore (ohne Dock) betreiben

Gast #4536181
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Hallo Gemeinde.

Für ein kleines Projekt (Sensordaten via WiFi abfragen) würde ich gerne 
den VoCore einsetzen (http://vocore.io/).

Im Shop ist jetzt leider die Zusatzplatine "VoCore Dock", die die 
Schnittstellen und SD-Lot nach außen legt, ausverkauft.

Jetzt meine Frage: Kann ich folgende Dinge jetzt einfach an die Pins 
bzw. an die Platine anlöten.

1x USB Buchse für die Stromversorgung
1x USB2.0 Buchse für USB (wird evtl. auch hergenommen, um seriell via 
SSH mit dem Board zu kommunizieren)
1x microSD-Slot (da das System von SD Karte booten wird)

Seht ihr da vorab irgendwelche Probleme?
Muss ich bei USB2.0 eine Schirmung beachten oder eine gewisse Kabellänge 
zur Buchse einhalten?

Herzlichen Dank!
Gast #4536192
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Stefan schrieb:
> 1x USB Buchse für die Stromversorgung
Spannungsversorgung kannst du direkt anschließen. Warum USB?

> 1x USB2.0 Buchse für USB (wird evtl. auch hergenommen, um seriell via
> SSH mit dem Board zu kommunizieren)

Überdenken. Das ist ein USB-Host, kein Device.
Für dein Vorhaben ist die serielle Konsole einfacher und besser 
geeignet.


> 1x microSD-Slot (da das System von SD Karte booten wird)

Warum? Willst du in Java programmieren oder warum reicht dir der interne 
flash nicht?
Gast #4536198
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Planlos schrieb:
> Stefan schrieb:
>> 1x USB Buchse für die Stromversorgung
> Spannungsversorgung kannst du direkt anschließen. Warum USB?

STIMMT! :-)

>
>> 1x USB2.0 Buchse für USB (wird evtl. auch hergenommen, um seriell via
>> SSH mit dem Board zu kommunizieren)
>
> Überdenken. Das ist ein USB-Host, kein Device.
> Für dein Vorhaben ist die serielle Konsole einfacher und besser
> geeignet.

OK!

>
>> 1x microSD-Slot (da das System von SD Karte booten wird)
>
> Warum? Willst du in Java programmieren oder warum reicht dir der interne
> flash nicht?

Diesen Punkt verstehe ich (noch) nicht... Ich brauche ja ein OS auf dem 
System, etwa OpenWRT. Kann ich das komplette OS-Image via serieller 
Verbindung auf den VoCore flashen? Wenn ja, wie funktioniert so etwas? 
Bisher kenne ich nur das Booten via eingesteckter SD-Karte, wie beim 
RaspberryPi.

DANKE!
Gast #4536213
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Stefan schrieb:
> OK!

Ansonsten kannst du natürlich eine usb-buchse oder das weibliche Ende 
eines USB Verlängerungskabels anlöten. Mit der Kabel-Länge nicht 
übertreiben, dann klappt das.

Stefan schrieb:
> Diesen Punkt verstehe ich (noch) nicht... Ich brauche ja ein OS auf dem
> System, etwa OpenWRT. Kann ich das komplette OS-Image via serieller
> Verbindung auf den VoCore flashen?

Openwrt ist sehr klein, und bootet normalerweise immer vom internen 
Flash.
Zusatzspeicher (USB oder SD-karte) mountet man als Datengrab oder als 
Overlay, oder macht ein pivot_root darauf.

==> extroot in der openwrt docu.

Tipp: lern openwrt erst mal so kennen, Schwierigkeitsgrad kann man 
später immer steigern...
Gast #4536224
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Hi!

Ich würde dir auch dringend zu einer anderen WiFi-Lösung raten. Vor 
allem wenn du was Dauerhaftes bauen willst. Hab den VoCore selber und zu 
mehr als einer Bastelei reicht es da nicht. Und eventuellen Support dort 
im Forum kannst du vergessen.
Btw ist es recht teuer wenn ich es mit anderen vergleiche.

Lg
Gast #4536253
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Mit dem ESP8266 kann ich einen Arduino (inkl. Sensoren) ins 
WLAN-Heimnetz bringen? Das wäre natürlich günstiger und ausreichend. :-)

Ziel ist es, die Sensordaten von einem PC drahtlos auszulesen.
(An den Arduino komme ich nach der Installation nur sehr sehr schlecht 
ran, daher muss die WLAN-Verbindung reibungslos funktionieren...)

Für 4 Euro habe ich mir einfach mal ein Modul bestellt, um erste 
Gehversuche zu machen...

DANKE!
Persönliche Seite #4536362
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Je nach Komplexität der Sensoren kannst Du den Arduino auch weglassen 
und die Sensoren direkt am ESP8266 betreiben - der nämlich ist auch 
programmierbar; dafür gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Ansätzen, 
unter anderem auch das Arduino-Konzept selbst (d.h. mit der 
Arduino-Umgebung kannst Du "Sketches" produzieren, die der '8266 nativ 
ausführt), oder auch Lua ...
#4536436
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Je nach Komplexität der Sensoren kannst Du den Arduino auch weglassen
> und die Sensoren direkt am ESP8266 betreiben - der nämlich ist auch
> programmierbar;

Was CPU und Speicher angeht, ist der ESP8266 sogar leistungsfähiger als 
ein AVR-basierter Arduino. Allerdings hat er keinen eingebauten 
A/D-Wandler, d.h. für analoge Sensoren braucht man dann doch noch einen 
zusätzlichen Controller oder einen separaten Wandlerbaustein.
#4536656
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R. M. schrieb:
> Rufus Τ. F. schrieb:
>> Je nach Komplexität der Sensoren kannst Du den Arduino auch weglassen
>> und die Sensoren direkt am ESP8266 betreiben - der nämlich ist auch
>> programmierbar;
>
> Was CPU und Speicher angeht, ist der ESP8266 sogar leistungsfähiger als
> ein AVR-basierter Arduino. Allerdings hat er keinen eingebauten
> A/D-Wandler, d.h. für analoge Sensoren braucht man dann doch noch einen
> zusätzlichen Controller oder einen separaten Wandlerbaustein.

doch hat er, aber nur einen.

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