Sensor Kleintiere (Mäuse)

OP #6571068
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Moinmoin,

ich hoffe, ich habe das richtge Forum getroffen. Meine 
Elektronik-Kenntnisse sind sehr überschaubar - deshalb bin ich hier. 
Über die Suche habe ich keine brauchbare Lösung gefunden.

Darum geht`s:

Ich baue gerade eine elektro-pneulatische Mausefalle. Die Falle selber, 
Mechanik und Pneumatik sind kein Problem und so gut wie fertig. Jetzt 
geht es noch um ein Trigger-System. Ich bräuchte also idealerweise einen 
Näherungs-Sensor oder Berührung-Sensor, der auf Mäuse reagiert.

Der Aufbau der Falle ist grob wie folgt: Die Maus wird über einen Köder 
in einen Tunnel gelockt. Am Ende des Tunnels befindet sich die 
Fangvorrichtung (ist eine Lebendfalle). Das Tunnelende ist verschlossen, 
also eine Sackgasse. Ich könnte mir zwei Versionen vorstellen:

1) Ich setze einen Sensor in das Tunnelende ein, der z.B. reagiert wenn 
sich der dreiste Nager dichter als z.B. 1-2 cm der hinteren Wand nähert

2) der Trigger löst aus, wenn die Maus über einen Sensor latscht

Sensoren könnte ich entweder seitlich oder im Boden einsetzen.

Ideal wäre es, wenn die Sache dann auch noch mit 12V arbeitet und ich 
damit ein Relais ansteuern kann über welches ich wiederum das 
pneumatische Magnet-Ventil auslöse. Mit 5V könnte ich aber auch leben.

Ursprünglich wollte ich die Sache per Gewichtsbelastung auslösen, die 
Fiecher wiegen aber einfach zu wenig, um eine gescheite Auslösung 
umsetzen zu können.

Vielleicht hat ja jemand eine Laien-taugliche Idee? Löten ist kein 
Problem.

Grüße
OP #6571091
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Der Tunnel hat nur auf einer Seite eine nutzbare Wand, Lichtschranke 
geht daher nicht. Der "Tunnel" ist keine einfache Röhre. Ich kann mit 
Sensoren nur von unten, der rechten Seite oder eben dem Sackgassen-Ende 
arbeiten. Oder funktionieren Lichtschranken auch quasi "ins Leere"? Dann 
wäre das eine Option.
#6571095
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Leopold S. schrieb:
> Der Tunnel hat nur auf einer Seite eine nutzbare Wand, Lichtschranke
> geht daher nicht. Der "Tunnel" ist keine einfache Röhre.

Tunnel mit nur einer Wand? Spannend.

> Ich kann mit
> Sensoren nur von unten, der rechten Seite oder eben dem Sackgassen-Ende
> arbeiten. Oder funktionieren Lichtschranken auch quasi "ins Leere"? Dann
> wäre das eine Option.

Gibt es auch.
Gast #6571096
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Leopold S. schrieb:
> Ursprünglich wollte ich die Sache per Gewichtsbelastung auslösen, die
> Fiecher wiegen aber einfach zu wenig, um eine gescheite Auslösung
> umsetzen zu können.
Das funktioniert aber. Die eine Seite einer Platine freischwebend, die 
andere federnd über ein dünnes Metallblech. Es hängt nur vom Hebel (= 
Länge der Platine ab), wann sie sich senkt und einen Kontakt auslöst. Da 
waren magere oder fette Mäuse drin.

Eine andere Lebendfalle funktioniert etwas rustikaler, beinhaltet aber 
auch die Wiederauferstehung von Mäusen durch Handauflegen
https://www.youtube.com/watch?v=krCnzbsj9LU
OP #6571099
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Gerne noch einmal: Ich kann nur den Boden, die Rückwand und die rechte 
Seite nutzen. Alle anderen "Wände" stehen nicht zur Verfügung. Dort 
lässt sich nichts anbringen, montieren. hinhängen, projezieren, 
simulieren oder ankleben. Das lässt sich auch nicht ändern.

Was ist denn mit sowas: 
https://www.ebay.de/itm/Optischer-Sensor-Lichtschranke-Lichttaster-6-36V-300mA-PNP-NO-18mm-1/283900228873?hash=item4219c5b509:g:3KYAAOSw10VcWE5S

Wenn ich das richtig deute, benötigt der Vogel keine Gegenstelle. Aber 
wie stelle ich das Teil auf den gewünschten Abstand ein. Ich will ja 
nicht, dass der Trigger auslöst, wenn der Nager noch 50 cm weit weg ist.
#6571103
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Leopold S. schrieb:
> Wenn ich das richtig deute, benötigt der Vogel keine Gegenstelle. Aber
> wie stelle ich das Teil auf den gewünschten Abstand ein. Ich will ja
> nicht, dass der Trigger auslöst, wenn der Nager noch 50 cm weit weg ist.

Normalerweise kann man genau das einstellen. Jeder Nutzer eines solchen 
Sensors steht nämlich vor diesem Problem.
ABER, die meisten Lichttaster arbeiten mit sichtbarem Licht. Das könnte 
den Nager vertreiben.
OP #6571127
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bingo schrieb:

> 2. kapazitiver Näherungsensor (die reagieren ja auf Finger < Maus)

haste dafür zufällig einen konkreten Vorschlag? Nach den Dingern habe 
ich schon gesucht. Aber wenn ich die Beschreibungen angesehen habe, so 
stand bei machen auch "Magnet" als gefordert dabei?!

Wenn ich die Tiere dazu bekäme, vor betreten des Tunnels eine Handvoll 
Neodyme zu fressen, wäre alles viel einfacher...
Gast #6571138
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Wenn eine Seitenwand zur Verfügung steht: Reflexlichtschranke
Ich weiß aber nicht ob/wie gut Mäuse IR sehen können.

Den Sinn einer solchen Lebendfalle für Mäuse würde ich gerne verstehen. 
Was macht man mit der gefangenen Maus?

Ich habe auf den anderen Typ Lebendfalle umgestellt, also die Falle lebt 
und nicht der Inhalt.
Davor  habe ich die üblichen Schnappfallen verwendet. Sehr effektiv: 22 
Mäuse in zweieinhalb Monaten mit zwei Fallen und auch relativ "human" - 
nur eine wurde nicht ordnungsgemäß am Genick erwischt, da hat dann aber 
eine Katze aus der Nachbarschaft das Leiden schnell beendet. Ich habe 
jedenfalls nur den Fuß in der Falle und die Galle daneben aufgefunden.
OP #6571151
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mmm schrieb:
> Was macht man mit der gefangenen Maus?

Ich habe keine Ahnung, was man mit den Mäusen macht. Ich habe nicht vor, 
welche zu fangen.

mmm schrieb:
> Den Sinn einer solchen Lebendfalle für Mäuse würde ich gerne verstehen.

Das ist eigentlich ganz einfach: Ich hatte einfach Bock sie zu bauen. 
Ich gehe schon lange mit der Idee für diese konkrete Falle schwanger und 
bin jetzt endlich dabei sie zu bauen. Ich habe schon mehrere Tage damit 
zugebracht den nur 20cm langen Tunnel zu schweißen (nicht alle Tunnel 
sind einfache Rohre) und die Pneumatik zu bauen. Die kurze Antwort 
lautet also : ich baue das Ding, weil ich es will und kann.

Ich hatte hier auf konkrte Hilfe zum Trigger gehofft - aber notfalls 
bekomme ich das auch irgendwie selber hin, wenn ich mich in der Annahme 
getäuscht haben sollte.

Ich baue, also bin ich
OP #6571160
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Michael W. schrieb:
> Raspberry Pi- IR-Kamera- motionEyeOs zur Bewegunsgerkennung -
> Kommandoausführung bei Bewegungserkennung - GPIO als Schaltausgang.
>
> Kann man auch Aufzeichen und per EMail benachrichtigen lassen.



Ich hatte schon dran gedacht, günstig einen alten, noch aktiven 
Nasa-Satelliten zu kaufen und diesen dann fix auf die Falle 
auszurichten. Dazu eine Handvoll Überwachungspersonal, die dann den 
Trigger manuell auslösen, wenn sie eine Maus in der Falle sehen
(Firma: matzetronics) #6571169
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Leopold S. schrieb:
> Aber funktionieren die auch, wenn
> die nur von winzigen Krallen berührt werden?

Die Taster werden zwar nicht mit Mäusepfoten beworben, aber die Maus 
ändert auf jeden Fall das Feld und das sollte schon ausreichen. Das 
finanzielle Risiko ist ja nicht besonders hoch. Allerdings ist ein 
Tunnel aus Metall denkbar ungeeignet. Das wird übrigens auch die Mäuse 
nicht begeistern. Besser sind Naturstoffe wie z.B. Holz.

mmm schrieb:
> Was macht man mit der gefangenen Maus?

Ich setze sie mehrere Kilometer vom Haus entfernt wieder aus. Allerdings 
benutze ich die kleinen handelsüblichen Lebendfallen mit Schokolade als 
Köder.
Gast #6571173
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OP #6571178
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Ich werde mal solch einen Touch-Sensor testen. Tatsächlich habe ich 
zwischenzeitliche eine elektronische Mausefalle gefunden, die genau 
soeinen einsetzt. Scheint zu funktionieren.

Matall ist kein Problem. Mäuse sind nicht wählerisch. Die latschen in 
alles rein, solange es nach Futter riecht - bei Ratten sieht die Sache 
anders aus.
#6571188
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Der NASA Stellit-Sensor ist die einzig richtige Lösung !!!   ;-)
Leute, wenn ich hier mitlese, staune ich, wie man die einfachsten 
Lösungen elektronisch hochpimpen kann.
Ich habe mir vor Jahren auch so ein Teil gebaut. Magnetspule zieht 
Stift, Klappe mit Gewicht rutsch zu.
Da man ja, um nicht auf Zufälle zu warten, einen Köder benötigt (der Tip 
mit der Schokolade war richtig-da gehen die schneller ran als an den 
berühmten Käse)löst man das ganz einfach.
Kleines Messingblech mit Bohrung 4mm. In einigen cm Entfernung einen 
Draht
der durch das Loch geht. Auf den herausragenden Teil kommt der Köder.
Auf Mitte des Loches ausrichten.
Wenn die Maus an die Schokolade geht, bewegt sich der Draht 1,5mm 
herunter und löst aus.
Besser wäre nur  noch eine Lösung mit SPS.;-)
Habe eine preiswert zu liegen-wenn Interesse- Anfragen.
OP #6571191
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Mir ist es wichtig, dass die Falle "self-resetting" ist. Deswegen 
scheiden alle typischen, mechanischen Mechanismen aus. Die ganze 
Konstruktion kommt komplett ohne bewegliche oder mechanische Bauteile 
aus. Ich baue den Dödel tatsächlich nur der Herausforderung des 
Konstruierens wegen. Ich habe keinerlei Verwendung für das Ding. Und es 
kann gut sein, dass ich sei - wenn sie fertig ist - gleich entsorge oder 
recycle. Ich mach das nur für mein seelisches Gleichgewicht.

Ich hab jetzt mal die IR- und den Touch-Sensor geordert, wobei ich 
denke, dass es letzerer werden wird.

Danke für alle hilfreichen Kommentare bis hierhin.

Käse kannste komplett knicken, Genauso Speck - es sei denn, man röstet 
ihn an. Schokolade und Erdnussbutter sind nicht zu toppen. Je süßer das 
Zeugs ist, desto besser.
Gast #6571208
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Leopold S. schrieb:
> Ich habe keine Ahnung, was man mit den Mäusen macht. Ich habe nicht vor,
> welche zu fangen.

Ab in den Mixer!
Das anschließend enthaltene Mausgelee kannst du in Dosen abfüllen und an 
McDonalds verkaufen.
Die können daraus leckerste Chicken-McNuggets machen. :)


Wieso muss deine Mausefalle denn überhaupt elektronisch sein?
Wenns dir doch darum geht eine möglichst einfache Falle zu bauen, dann 
bau einfach einen Tunnel mit einer Klappe, die sich nur in eine Richtung 
öffnen lässt, oder so ähnlich.
#6571222
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Leopold S. schrieb:
> Michael W. schrieb:
>> Raspberry Pi- IR-Kamera- motionEyeOs zur Bewegunsgerkennung -
>> Kommandoausführung bei Bewegungserkennung - GPIO als Schaltausgang.
>>
>> Kann man auch Aufzeichen und per EMail benachrichtigen lassen.
>
>
>
> Ich hatte schon dran gedacht, günstig einen alten, noch aktiven
> Nasa-Satelliten zu kaufen und diesen dann fix auf die Falle
> auszurichten. Dazu eine Handvoll Überwachungspersonal, die dann den
> Trigger manuell auslösen, wenn sie eine Maus in der Falle sehen

Das kannst Du natürlich gerne tun....

Und an Deine mehrtägige Schweiß-Pneumatik-Aktion kommt so ein popeliger 
29 Euro Raspi natürlich noch lange nicht ran ;)
#6571224
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Reiskocher schrieb:
> Wieso muss deine Mausefalle denn überhaupt elektronisch sein?
> Wenns dir doch darum geht eine möglichst einfache Falle zu bauen, dann
> bau einfach einen Tunnel mit einer Klappe, die sich nur in eine Richtung
> öffnen lässt, oder so ähnlich.

Oder der Klassiker mit Eimer und Rolle. Da gibts nen Typen auf youtube 
der testet Mausfallen und dreht Videos dazu. Der fängt damit Eimerweise 
Ratten und Mäuse.
OP #6571236
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Michael W. schrieb:
> Und an Deine mehrtägige Schweiß-Pneumatik-Aktion kommt so ein popeliger
> 29 Euro Raspi natürlich noch lange nicht ran ;)

Meine Schweißaktion hat kein Geld gekostet, sondern Spaß gemacht - mit 
dem Raspy wäre es genau andersrum




Reiskocher schrieb:

> Wieso muss deine Mausefalle denn überhaupt elektronisch sein?

Das ist ganz einfach: weil ich es will





Cyblord -. schrieb:

> Da gibts nen Typen auf youtube
> der testet Mausfallen und dreht Videos dazu. Der fängt damit Eimerweise
> Ratten und Mäuse.

Genau, der gute Shawn. Tatsächlich wird die Falle vielleicht bei ihm 
enden.
Gast #6571243
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Leopold S. schrieb:
> Mir ist es wichtig, dass die Falle "self-resetting" ist. Deswegen
> scheiden alle typischen, mechanischen Mechanismen aus.

https://www.youtube.com/watch?v=6s2PcbFu0nw
"multi kill – self resetting"

Geniales Prinzip! Ein Schlagbolzen wird durch den Druck einer kleinen
CO2-Patrone ausgelöst und tötet den Nager.

Der fällt aus dem Apparat heraus zu Boden. Katzen oder andere Tiere
können so bequem ihr Futter wegtragen. Das funktioniert völlig
automatisch, bis die Patrone entleert ist.
(Firma: matzetronics) #6571274
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P. K. schrieb:
> Kleines Messingblech mit Bohrung 4mm. In einigen cm Entfernung einen
> Draht
> der durch das Loch geht. Auf den herausragenden Teil kommt der Köder.
> Auf Mitte des Loches ausrichten.

Das ist übrigens dem Prinzip ähnlich, das auch bei Tiltsensoren in 
Spielautomaten (Flipper) benutzt wird. Da wird ein Pendel im Kontaktring 
benutzt.
Warum man die kleine Maus töten will, geht mir aber nicht ein. Das ist 
genauso ein kleines Leben.
Hier gibt es eine Thread, der in die Tiefe geht:
Beitrag "Projekt Maus"
#6571292
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Da wir ja nun schon im Thread "Schlimmer gehts nimmer" sind,
noch ein Lob für den Tip von Mathias S.
hier ist übrigens der Direktlink
www.mikrocontroller.net/topic/366221#new
So kann man an die Sache auch herangehen. Da kommt wenigstens auch ein 
Oszi
endlich mal wieder zum Einsatz.
Die Primitivausführung habe ich als Eingangsklingel zum Einsatz 
gebracht.
Siehe Bild-->
Angehängte Dateien:
Gast #6571293
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es gibt noch die PIR-Sensoren HC-SR505 bzw. Am312, das sind kleine 
Sensoren für kleine Entfernungen, sind oft in Seifenspendern eingebaut. 
Die Dinger reagieren auf einen (1) Finger in 10cm Entfernung (soeben 
ausprobiert).
Gast #6571356
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Leopold S. schrieb:
> ist eine Lebendfalle

Das ist gut: die schaebigen Federmausefallen sind eine massive 
Tierquaelerei.Je nachdem wo die Maus getroffen (Genick,knapp an der 
Schnauze etc...),kann es mehrere Minuten unter horrenden Qualen 
daueren,bis die Maus tot ist.

Leopold S. schrieb:
> Über die Suche habe ich keine brauchbare Lösung gefunden.

Ich hatte vor Jahren selbst das Problem und mir dann nach einigen 
Versuchen was total simples zusammengebastelt: 2 Kartons,ein 
demontiertes Relais und ein paar Kabel fuer eine simple Verdrahtung.

Ich liess die Maeuse durch eine Pappschachtel laufen an dessen Ende die 
deren Verschlusslasche herunterbaumelte.Diese liess sich sehr einfach 
bewegen.Mit etwas Tesa zwei Drahtstuecke angeheftet fuer die 
Relaisaktivierung.Obwohl der Papp-Tunnel eigentlich "verschlossen" war 
sind die Maeuse durchgelaufen(hatten den Kaese schon zuvor gerochen),die 
super leichtgaengige Verschlusslasche(oder Deckel wie auch immer...) 
angehoben,den Kaese geschlabbert waehrend zwischenzeitlich das Relais 
einen Pappdeckel zum Verschliessen der Fallenoeffnung fallen liess.
Hatte sehr gut funktioniert.
Wuerde ich es nun heute professioneller machen wollen,wuerde anstatt den 
Draehten einen Hallsensor nehmen,seitlich am Ausgang anbringen und 
gleich daneben ein kleinen leichten Magneten befestigen.
Der grosse Karton muss sehr hoch sein oder abgedeckt werden:Maeuse 
koennen springen.....

Hallsensor:
https://www.ebay.de/itm/10-Stks-OH137-Hall-Effect-Unipolar-Sensor-IC-OH-137-OH137/232468114425?hash=item36202debf9:g:0qMAAOSw7cxZpMjE
Angehängte Dateien:
Gast #6571362
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Matthias S. schrieb:
> Warum man die kleine Maus töten will, geht mir aber nicht ein. Das ist
> genauso ein kleines Leben.

Das habe ich bei den Ratten hier auch gedacht.
Bis die Biester fröhlich winkend durch den Wintergarten liefen und sich 
bis auf Dachboden und Abseiten durchgenagt haben, wo ich sie jeden Tag 
und jede Nacht fröhlich herumtrappeln und meine Bodendielen zernagen 
hören konnte.
Rattennester, Rattenkacke, zerfetze Isolierung, Löcher im Boden.

Ist schon toll, wenn 30cm vom Kopfende des Bettes entfernt sich die 
Ratten nur durch eine dünne Wand getrennt durch die Isolierung des 
Daches fressen und 24/7 Party machen.
Der WAF dafür ist niedrig, seeehr niedrig 😬

Ozon Vertreiber war Wirkungslos.
Fressen liegt hier ohnehin nicht rum.
2 Wochen Giftköder und die Sache war erledigt.
Wer mal Nagetier Befall hatte, kann mit der 'jedes Leben ist wertvoll' 
Einstellung nur noch sehr begrenzt etwas anfangen.

Trotzdem verstehe ich den TO mit seinem Pneumatik, Sensor, KI, Amazon 
Cloud + Roboter Fliewatüt nicht.
Eimerfallen sind super effizient und kommen ohne jeden 
Sensorschnickschnack aus. Wo eine Maus ist, das sind auch noch 3 dutzend 
weitere.
Und die Elterntiere wegzufangen und im Wald auszusetzen lässt auch die 
Jungen verhungern, also ist das ebensowenig plüschig, fluffiger 
Tierschutz wie Gift.
Wer in mein Haus kommt und da randaliert ist eben des Todes.
Basta!
#6571512
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Jedes Jahr aufs neue wird im Herbst Panik geschoben wegen der 
Rötelmäuse. Die Viecher können ein tödliches Virus übertragen. Im 
letzten Jahr ists mir zwar entgangen, aber das mag mit Corona 
zusammenhängen. Wenn ich nur Virus hör, wird sofort umgeschaltet.
Unabhängig davon, das sind einfach Schädlinge.
Wegen dem Schalter, warum nicht einfach ne klassische Schlagmichtotfalle 
nehmen,
die Feder auf der Mitte abfangen mit irgendnem Bügel und unter den 
Auslöser nen Mikro-, Reedschalter oder Hallsensor anbringen. Kommt jetzt 
auf den Druck an,
den der Mikroschalter braucht. So ein Maustaster braucht ja doch schon 
ne recht grosse Kraft, Reedschalter deutlich weniger eventuell sogar 
Null und der Hallsensor ziemlich sicher Null.
Gast #6571553
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Leopold S. schrieb:
> Gerne noch einmal: Ich kann nur den Boden, die Rückwand und die
> rechte
> Seite nutzen.
Noch einmal: Du kannst diesen Bodentaster für Mäuse und auch Deinen 
komischen Tunnel benutzen. Die Luxusvariante beinhaltet noch einen 
Magneten, der ein Losbrechmoment einführt, das braucht es aber gar 
nicht. Eine Bodenplatte, die an einer Stelle federnd gelagert ist, nach 
oben einen Anschlag hat und ein Kontakt auf der anderen Seite genügen. 
Dieser Trigger ist zuverlässig und macht keine Fehlauslösungen (außer 
Prellen, aber das ist egal). Ein Spiel von 0.5mm reicht.
Gast #6571555
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>> ist eine Lebendfalle
> Das ist gut: die schaebigen Federmausefallen sind eine massive
> Tierquaelerei.Je nachdem wo die Maus getroffen (Genick,knapp an der
> Schnauze etc...),kann es mehrere Minuten unter horrenden Qualen
> daueren,bis die Maus tot ist.

Das Umweltbundesamt empfiehlt ausdrücklich die Verwendung von
Schlagfallen zur Bekämpfung kleinerer Hausmaus-Populationen. Dagegen
wird von Lebendfallen abgeraten.

Recht ausführlich werden die (teilweise lebensbedrohlichen) Gefahren
für den Menschen geschildet, die von Mäusen ausgehen können. Auch
erhebliche wirtschaftliche Schäden rechtfertigen eine konsequente
Bekämpfung der Nager:

https://www.umweltbundesamt.de/hausmaus
Gast #6571569
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Ich schrieb:
> Ich wuerde ein nacktes weibliches Maeuschen als Lockvogel als
> Koeder
> benutzen das gerade in den Tunnel hinein laeuft.
Das ist auch gut. Vor den Eingang muß dann eine Garderobe angebracht 
werden, wo sie ihr Fell aufhängen kann.
Ich werd schon ganz rattig.
Gast #6571606
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Mit der klassischen Schlagfalle habe ich gemischte Erfahrungen gemacht: 
Manchmal hat sie die Maus erwischt, aber häufig war die Falle entweder 
zu oder noch gespannt, aber leergenascht - und keine Maus mehr da.

Der Gipfel war allerdings, als meine Frau die Falle selbst aufgestellt 
hat und gleich einen halben Teelöffel Nutella als Köder draufgetan hat - 
viel hilft ja angeblich viel. Beim ersten Kontrollbesuch war die Falle 
noch gespannt, aber der Köder komplett weg - und daneben lag eine Maus, 
die offensichtlich lebte, sich aber nicht mehr richtig bewegen konnte. 
Wir haben auf eine Art Zuckerschock getippt, sie in einen kleinen Karton 
gelegt und einige Kilometer weiter ausgesetzt - da war sie schon wieder 
etwas beweglicher. Demnach braucht man eigentlich gar keine Falle zum 
Mäusefangen ;-)

Inzwischen ist die Schlagfalle durch eine Lebendfalle ersetzt worden 
(das durchsichtige Plastikmodell mit dem Klapptor); sie ist deutlich 
zuverlässiger - leergenaschte Fallen ohne Maus gibt es nun nicht mehr.
#6573779
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Nachdem wie üblich hier im Forum auf simple Probleme hochtechnisierte 
Vorschläge gemacht wurden und Leopold seinen Schweißbrenner sicherlich 
schon wieder beiseite gepackt hat, soll hier zur Komplettierung des 
Themas nicht unerwähnt bleiben, dass es noch die Lösung mit 
Magnetventilansteuerung und Chlorgas gibt!
Eventuell mit automatisierter Kameraaufnahme, um das Verenden der Mäuse 
dann ins Netz zu stellen.Die Eimerlösungen dort kennen wir ja alle.
In diesem Sinne ;-) .........
Gast #6573853
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"2 Wochen Giftköder und die Sache war erledigt."

und was machst mit dem langsam sich zersetzenden und sehr intensiv 
riechenden Kadaver? (in der Zwischenwand, wo Du wahrscheinlich sehr 
einfach rankommst)
Kann von solchen Vorschlägen nur abraten, eine tote Ratte stinkt 
bestialisch.
Gast #6573882
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P. K. schrieb:
> Lösung mit Magnetventilansteuerung und Chlorgas gibt
Oder einen Elektromagneten, der einen Metallstift aus dem Loch einer 
(schweren) Metalltür zieht. Maus drückt Kontakt, Stift zieht raus, 
Klappe zu, Maus guckt dumm.
Statt Chlorgas wäre eine Herausforderung auch ein Mini-Krematorium für 
die Maus. Mit Urnenwand oder so.

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