24AC und 5V DC in einem Kabel?

Gast #6702339
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Hallo,
Ich möchte ein 4 poliges Kabel (4x0.25) 5VDC zur Versorgung eines ESPs 
(ca. 50mA) und 24VAC (500mA) zur Ansteuerung eines Ventils verwenden. 
Länge ca. 7m.
Was meint ihr, stört die AC Versorgung die 5V zu stark? Kondensatoren 
zur Glättung und als Puffer sind vorhanden.

Sg, bin gespannt was ihr meint.
#6702656
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Martin schrieb:
> Was meint ihr, stört die AC Versorgung die 5V zu stark? Kondensatoren
> zur Glättung und als Puffer sind vorhanden.
>
> Sg, bin gespannt was ihr meint.

Ich meine, teste es aus...

oszi40 schrieb:
> Versuch macht klug, Rauch auch. Abgesehen von induktiver Einstreuung
> hätte ich Angst, dass später mal ein Draht vertauscht wird und Rauch
> entweicht.

Ich hätte da keine Angst, denn es gibt für alles einen Anschlussplan,
wird ja nicht so schwierig sein bei einem 4-poligem Kabel...
Gast #6702698
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Mani W. schrieb:
> Und das in einem 4-pol. Kabel?
> Ein twisted-pair Kabel wäre sicher eine gute Lösung, aber vielleicht
> funktioniert es ja auch mit einem normalen Kabel...

Nochmal stelle ich den Sinn der Aktion in Frage. Wieso 5V über 7 Meter 
Kabel anliefern, wenn doch 24V vorhanden sind?
#6702715
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Helge schrieb:
> Bei Telefonleitungen ist das die gebräuchliche Methode. Jeder Vierer
> versorgt 2 Anschüsse und trotzdem hörst du nix von Nahbars
> Telefongespräch. Das Übersprechen hebt sich genau auf.

Nur das man in einer 4-adrigen Leitung nur einen 4er hat.

Und ob das ganze in irgend einer Art verdrillt ist, steht auch nirgends.

Weiterhin geht es nur um Spannungsversorgung und nicht um 
Datenübertragung.

Manfred schrieb:
> Nochmal stelle ich den Sinn der Aktion in Frage. Wieso 5V über 7 Meter
> Kabel anliefern, wenn doch 24V vorhanden sind?

Damit hast Du wohl recht.
Gast #6702841
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Andre schrieb:
> Ich würde mir eher Sorgen machen, ob von den 5V noch genug
> ankommt.

Da kann man rechnen. Bei 7m Leitung und Querschnitt 0.25mm² dürfte der 
Leitungswiderstand etwa 1Ω betragen, d.h. der Verlust beträgt 1mV/mA ;-)
Da bleibt nicht mehr viel Luft, wenn der ESP<?> sich beim Senden seinen 
350mA Peak genehmigt. Kommt drauf an, wieviel der Spannungsregler für 
sich benötigt und welche Spannung bei nominell 5V tatsächlich zur 
Verfügung steht.
https://www.redcrab-software.com/de/Rechner/Elektro/Leitungswiderstand
Gast #6702858
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Wenn der ESP erst das Hunter Ventil schalten soll, dann nimm wenigsten 
einen Triac zum Schalten, dann gibts auch keine Funken beim Ausschalten.

Ich hatte bei mir auch so ein ähnliches Problem. Mach doch aus den 24V 
AC mit einer Einweggleichrichtung, einem fetten Elko und einem 
Schaltregler danach deine 5V. Dann hast du auch einen gemeinsamen GND 
für die 5V DC und die 24V AC Schiene und der Strom für den ESP teilt 
sich auch noch entspreched des Verhältnisses aus Spannung nach dem 
Gleichrichter und den 5V.
Gast #6703369
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4x0,25? Dann sind die 0,25 hoffentlich der Querschnitt in mm^2, und 
nicht der Durchmesser in mm?

Jedenfalls glaube ich nicht dass ein asymmetrisches Übersprechen von 
50Hz AC im Kabel zu Problemen mit der 5V DC Stromversorgung des ESP 
führen wird.

Aber wie willst du denn den Haltestrom für die Ventile begrenzen? Per 
PWM?

Ich steuere mein PGV-101 Hauptventil über 9.3V DC und eine DRV8833 an, 
bei der ich den Sense-Widerstand von 0,4Ohm auf 1,5Ohm umschalten kann. 
Einschalten geschieht bei ~300mA, als Haltestrom reicht dann eine 
PWM-Zuführung von gemittelt ~80mA. Beim Ausschalten pole ich den Strom 
noch kurz um, um eventuelle Remanenz zu entfernen. Ist aber ganz aktuell 
(heute eingebaut), ich hab noch keine Langzeiterfahrung.

LG, Sebastian
#6703690
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Helge schrieb:
> Bei Telefonleitungen ist das die gebräuchliche Methode. Jeder Vierer
> versorgt 2 Anschüsse und trotzdem hörst du nix von Nahbars
> Telefongespräch. Das Übersprechen hebt sich genau auf.

Nur gut, dass ich in den 70ern Nachrichtenelektronik begann und auch
tausende und abertausende solcher Leitungen verlegen durfte - in diesen
Kabeln ist nix verdrillt, und ob Du jetzt ws/bn oder ws/gn oder bn/gn
her nimmst, egal...

Wählsystem 48 gab es noch...

Du redest wahrscheinlich vom "Viertelanschluß" oder "Vierteltelefon"...

Sven L. schrieb:
> Nur das man in einer 4-adrigen Leitung nur einen 4er hat.
>
> Und ob das ganze in irgend einer Art verdrillt ist, steht auch nirgends.

Ist es auch nicht, sind ganz einfache Kabel mit vier Farben...

Helge sollte sich mal etwas schlauer machen...
Gast #6703748
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Die vierer sind immer so beieinander, daß Übersprechen zwischen den 
Paaren sich aufhebt. Wird das nicht beachtet, geht spätestens bei DSL 
nix mehr.

Im übrigen sind die Vierer verdrillt, ca. alle 5-10cm.
Gast #6703777
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Mani W. schrieb:
>> Bei Telefonleitungen ist das die gebräuchliche Methode. Jeder Vierer
>> versorgt 2 Anschüsse und trotzdem hörst du nix von Nahbars
>> Telefongespräch. Das Übersprechen hebt sich genau auf.
>
> Nur gut, dass ich in den 70ern Nachrichtenelektronik begann und auch
> tausende und abertausende solcher Leitungen verlegen durfte - in diesen
> Kabeln ist nix verdrillt, und ob Du jetzt ws/bn oder ws/gn oder bn/gn
> her nimmst, egal...

Ich weiß nicht, was für Dich "solche Leitungen" sind. Im handlsüblichen 
2x2x0,6 liegen die vier Drähte irgendwie umeinander herum, Verseilung 
oder Paarig würde ich das nicht nennen. Die Übersprechwerte sind lausig, 
egal, hat man für die letzten paar Meter im Privathaushalt verwendet und 
a/b-Sprache ist tolerant.

Ich hatte aber auch schon 2x2 in den Fingern, die wirklich sauber als 
Stern verseilt waren, z.B., um einen S2M stabil anzuschalten.

Für Rangierungen gab es auch "Klingeldrähte" als Stern-Vierer. Ich hatte 
zwei Rollen mit identischen Farben, aber unterschiedlicher Verseilung, 
man muss halt gucken, welche gegenüber liegen.

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