ESP8266 D1 Mini Deep Sleep (ESP Easy)

Gast #6922927
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Hallo zusammen,

ich hab 3 ESP8266 D1 Mini Boards (ESP8266 ESP-12F von az-delivery)
Diese hab ich mit ESP Easy geflasht. Unter Rules hab ich folgendes von 
der Seite eingetragen:
https://www.mwinklerblog.de/smarthome/esp-easy/espeasy-deep-sleep/
1
on System#Boot do
2
      timerset,1,20
3
endon
4

5
on Rules#Timer=1 do
6
   deepsleep,3600
7
endon

Wenn dieser jetzt in Deep Sleep geht, zieht die Platine trotzdem 1,63mA.
Die Platine ist im Originalzustand. Hat jemand zufällig eine Idee woran 
das liegt? Angeblich soll der Deepsleep Strom auf 20uA herunter gehen.
Gast #6923026
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> https://www.mwinklerblog.de/smarthome/esp-easy/espeasy-deep-sleep/

Der Typ ist auch herzig. Er ist stolz 20uA gemessen zu haben, vergisst
aber das sein LP2950 selber einen Iq von 75uA hat. Dabei wirst du einen
vergleichbaren Spannungsregler doch in deiner Anwendung auch brauchen
und auch aus deiner Batterie betreiben oder?

Und jetzt ist es so das der LP2950 schon relativ gut ist, auch wenn es 
moderne Schaltregler gibt die 10x besser sind. Aber es gibt halt auch 
viele billige Regler die mAs ziehen und wenn du sowas auf deinem Board 
mit drauf hast, dann hast du halt verloren.

Olaf
Gast #6923068
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Peter schrieb:
> Wenn dieser jetzt in Deep Sleep geht, zieht die Platine trotzdem 1,63mA. 
Angeblich soll der Deepsleep Strom auf 20uA herunter gehen.
> Die Platine ist im Originalzustand. Hat jemand zufällig eine Idee woran
> das liegt?

Die 20 µA beziehen sich auf das nackte ESP Modul. Dein Board enthält 
aber einige Bauteile drumherum die auch noch Strom aufnehmen. Wobei mein 
letzter Kenntnisstand ist, dass gerade beim Wemos D1 Mini die 
Stromaufnahme bei neueren Versionen auf unter 1mA gesenkt wurde (dennoch 
weit entfernt von 10 µA).

Ich halte den LP2950 für ungeeignet, weil er den Strom auf 160 mA 
begrenzt. Das ESP8266 Modul braucht laut Hersteller eine 
Stromversorgung, die mindestens für 500 mA ausgelegt ist. Das entspricht 
auch meiner Erfahrung. Gemessen wurden 430 mA.

Auf der Webseite hat er die daraus resultierenden Probleme mit einem 
extrem dicken Elko (1000 µF) umschifft. Das Problem ist, dass der 
Kondensator keine stabile Spannung liefert. Ich weiß aus Langzeit-Tests, 
dass der ESP8266 mit Schwankungen um 300 mV instabil läuft.

Nimm besser einen HT7830 oder HT7833. Achtung: Die Pinbelegung ist nicht 
bei allen Spannungsregler gleich!
Gast #6923114
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Peter schrieb:
> Also ich hab mit einem 14500 Li-Ion die Spannung über einen MCP
> 1702-3302 direkt auf dem 3,3V Eingang eingespeist. Weiß natürlich jetzt
> nicht ob der andere Spannungsregler dann vom Eingang her versorgt wird.

Der Spannungsregler auf dem Board zieht auch dann signifikant Strom "von 
hinten".

Ich hoffe dir ist klar, dass Multimeter gerne zu hohe Werte anzeigen, 
wenn die Batterie schwach ist.
Gast #6923117
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> Der Spannungsregler auf dem Board zieht auch dann signifikant Strom "von
> hinten".

Das ist im uebrigen kein vorgesehener Betriebszustand. Es gibt auch 
Regler die dann einfach kaputt gehen. Es kann auch sein das die in 
irgendeinen komischen Modi verfallen wo sie mehr Strom ziehen als sie 
sollten. Das ist einfach etwas das der Hersteller nicht eingeplant hat 
wenn er es nicht ganz stolz auf Seite eins seines Datenblatt drauf 
schreibt!

Olaf

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