"Smart Home" - viele DIY Sensoren nutzen

Gast #7151212
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Hallo zusammen,

ich möchte mit dem Anfangen, was ich schon seit Jahren nett fände aber 
immer zurückgestellt habe: einem "Smart Home" System.

Aktuell bin ich vor allem an Messdaten interessiert und später kommen 
dann vielleicht mal Aktoren dazu. Ich frage mich nun jedoch wie ich 
viele DIY-Sensoren verwenden soll.

Bei der Umsetzung bin ich noch recht offen, tendiere jedoch in die 
Richtung ESP8266 (ESP-01s) / Wemos D1 mit Sensoren wie z. B. BME280 / 
BMP280. Dabei werden über drei Etagen jeweils etwa 10 Sensormesspunkte 
erstellt werden, welche Energie benötigen und Daten übermitteln müssen.

Ich möchte vermeiden dass ich 30 Batteriehalter betreuen muss und auch 
30 Netzteile wären mir zu viel. Im Moment würde ich am liebsten von 
einem zentralen Punkt je Etage aus die einzelnen Sensorknoten mittels 
Kabeln anbinden. In so einem Szenario dürfte die max. Länge etwa 15-20m 
sein.

Ich kenne mich bei langen Leitern nicht aus, bekomme aber immer wieder 
etwas von Wellenwiderständen, Reflextionen o. Ä. mit und bin mir nicht 
sicher was ich bei meinem Szenario alles wichtige nicht weiß und 
übersehe. Sprich funktioniert eine solche Anbindung der 
Energieversorgung und evtl. auch über die Distanz eine entsprechende 
Datenübertragung?

P. S. 1: Natürlich können die ESPs auch WiFi, wenn die Datenübertragung 
über eine Leitung kein Problem ist, würde ich gerne diese wählen.
P. S. 2: Es ist klar dass durch die Leiterlänge Energieverluste 
auftreten, welche ausgegelichen werden müssen. Aber kann ich einfach 12V 
einspeisen und auf 5V/3.3V ohne große Verluste herunterwandeln oder 
übersehe ich etwas?
Gast #7151236
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Ich habe dafür beim Sanieren eine 4 Adrige leitung mit eingezogen welche 
nahezu überall liegt. Dadrin sollte mal ein 485 bus und 24V laufen. Es 
ist aber doch Wifi geworden weil die 8266 billig sind und gut arbeiten.
An jedem Modul ist ein Stepdown zu 3,3V
Aktuell 22 Module an 2 24v Netzteilen. Probleme gibt es selten.
Gast #7151248
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Smartie schrieb:
> Ich möchte vermeiden dass ich 30 Batteriehalter betreuen muss und auch
> 30 Netzteile wären mir zu viel

Eben.

Du hast damit richtig erkannt, dass alle Sensoren sowieso Kabel zu einem 
zentralen Punkt haben.

Dann nutze es auch.

Nicht nur als Stromversorgung, sondern zur Datenübertragung.

Besonders einfach wenn man 4-adriges verlegt (z.B. RS485+Versorgung, 
oder POE) aber auch 2-adrig geht wie KNX und OneWireBus zeigt.

Und wenn man die Kabel richtig verlegt wie vorgeschrieben, im Leerrohr, 
kann man auch später Fehler korrigieren.

Die Leerrohre müssen nur dort enden, wo man sie braucht, Rauchmelder und 
Fenstereinbruchkontakte nicht vergessen und an jeder Tür.

Dort, wo sowieso 230V enden, könnte man auf eigenes Netzteil und Funk 
setzen, damit man nicht extra ein Leerrohr ziehen muss.
Gast #7152653
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Bad U. schrieb:
> Thomas O. schrieb:
>
>> Wenn man auf Relais setzt dann auf bistabile dann braucht man nur kurz
>> Strom zum Umschalten und das Relais bleibt dann auch in dieser Stellung.
>
> Dann braucht man allerdings einen Rückkanal, weil man beim Einschalten
> nicht weiß in welcher Position das Relais steht.

Nicht wirklich. Der dezentrale Controller muss beim Booten eh den 
Sollzustand von der Zentrale bekommen.
#7153007
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Udo S. schrieb:
> Bistabile Relais ohne Zusatzkontakt zum Auswerten wie das Relais
> tatsächlich steht ist eine Zeitbombe die dir irgendwann um die Ohren
> fliegt.

es gibt bistabile Relais die bei jedem Impuls 
umschalten(Stromstoßschalter) diese, meine ich aber nicht sondern diese, 
die getrennte Spulen haben, und wenn man ja mal vergessen haben sollte 
wie das Relais steht dann schaltet man eben definiert eine Spule um es 
wieder in "Grundstellung" zu bringen. Es steht auch jederzeit offen am 
Relaisausgang zu messen, einen extra Relaiskontakt braucht man dazu 
nicht, sollte man auf der Platine eh abgreifen können.

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