Du solltest dir erstmal eine Übersicht zum erforderlichen Timing
verschaffen.
- Welche Bildwechselfrequenz soll deine Matrix haben?
- Welche Abmessungen hat deine Matrix (X, Y)
- wieveiele Farben mit welcher Bittiefe?
Nehmen wir mal an, 100 x 100, 16 Bilder pro Sekunde mit RGB?
Das sind also 100 x 100 x 16 x 3 = 480.000 Byte pro Sekunde
480.000 Byte * 8 (1 Byte=8 Bit)= 3.840.000 Bit, also fast 4 Megabit
... ist 'ne Menge Holz. Mit einer PC-seitigen Programmierung auf
Hochsprachen-Ebene (Delphi oder Basic) wirds da ein wenig eng.
Zieht man noch in Betracht, dass Windows auch gerne mal ein par
Systemthreads zwischenschiebt, braucht man noch einen zusätzlichen
Buffer für mindestens eine halbe Sekunde. Ich weiss nicht, ob das ein
Bastelprojekt ist.
Ein wenig anders sieht es aus, wenn du die Bilder vorher in einen
Speicher der Matrixsteuerung laden würdest und der "Film" dann aus dem
Speicher abgespielt wird. Aber Realtime ... wird hart.
Eventuell kann man sich ein wenig Inspiration von sog. USB-Grafikkarten
holen, wenn man an die verwendeten Chips und den zughörigen Dokus
rankommt.
Frank