Oszilloskop mit TFT-Monitor

Gast #1268908
@ohne ahnung (Gast)
>normal bei usb-scopes

Warum, der USB-Anschluss könnte ja auch für einen Speicherstick gut 
sein, damit man Schirmbilder speichern kann. Warum soll es kein 
Oszilloskop geben, so wie auf dem Bild, wo man einfach einen billigen 
TFT-Monitor anschließt, gibt's in 15" schon für 79€.
#1269025
Weil alles, was einen großen TFT ansteuern kann, genau das ist, was man 
im allgemeinen Sprachgebrauch als "PC" bezeichnet.

Ein Embedded System, ob ein Stapel aus PC-104-Platinen oder etwas selbst 
entwickeltes mit einem entsprechenden Chipsatz, kostet nicht viel 
weniger als ein einfacher Einsteiger-PC, kann aber viel weniger. Da es 
nur kleiner ist und weniger Strom verbraucht, beides im Labor aber keine 
große Rolle spielt, nimmt man halt den ohnehin meist vorhandenen PC.

Wenn du gerne ein Oszilloskop mit DVI-Anschluß entwickelt haben 
möchtest, frag meinen Stundensatz an ;)
Gast #1269030
Irgendwie kann man bestimmt eine Grafikkarte an einen µC frickeln.
Bzw. die entsprechenden Chips.
Das haben hier doch gerade welche mit nem kleinen Grafikdisplay getan 
und einen Bausatz draus gemacht.
#1269033
Ahnungslos_0815 schrieb:

> So wie auf dem Bild. Das Bild verschweigt nur, das noch ein PC nötig
> ist...

Gibt's heute im Monitor integiert, dann fällt das garnicht auf. 
Natürlich kein Quadcore-Gamer-PC, aber für's scopen sollte auch ein Atom 
reichen.
(Firma: vyuxc) #1269518
Oliver Döring schrieb:
> Weil alles, was einen großen TFT ansteuern kann, genau das ist, was man
> im allgemeinen Sprachgebrauch als "PC" bezeichnet.

Jo. Die Software macht aus dem Rechner ein Oszi. Egal ob jetzt Tek, 
Agilent oder LeCroy, im innern werkeln Rechner. Auch wenn es manche 
nicht wahrhaben wollen. Selbst der olle 16500 ist ein HP-PA, merkt man 
wenn man sich mit FTP auf die Kiste einloggt.
Gast #1269656
@ Oliver Döring (odbs)

>Wenn du gerne ein Oszilloskop mit DVI-Anschluß entwickelt haben
>möchtest, frag meinen Stundensatz an ;)

wie ist dein Stundensatz?

------------------------------------------------------------------------ 
--
@ Hartmut Kraus (wodim)

>Vielleicht, weil ein TFT - Bildschirm etwas anders angesteuert sein
>möchte als eine Katodenstrahlröhre?

was genau ist bitte der Unterschied?

------------------------------------------------------------------------ 
--
@ Uh Es Be (Gast)

>Irgendwie kann man bestimmt eine Grafikkarte an einen µC frickeln.
>Bzw. die entsprechenden Chips.

seh ich auch so. Oder andere Idee:
Ein FPGA (CPLD) mit entsprechend Speicher für z.B. 640*480Pixel, 16 
Farben wird an einen uC angeschlossen. Schnittstellen z.B. RS232-TTL 
oder SPI.
Der uC gibt dann dem FPGA Kommandos in z.B. HPGL o.ä. was gezeichnet 
werden soll. Wäre das nicht ne' Idee für ein Gemeinschafts-Projekt.

Das wäre doch eine Super-aufwertung für jede uC-Anwendung.
Ich selber habe an meinen uC-Projekten immer nur ein paar popelige 
7-Segment-Anzeigen mit MAX7219 dran. Oder ein LCD mit HD44780 
Controller. Oder wenn hoch kommt mit 240*128 Pixel LCD T6963-Controller. 
Geht euch doch auch so oder?
Gast #1269715
Wie schnell ist denn eigentlich der Pixel- und Zeilentakt bei VGA?

Könnte man das direkt mit einem AVM machen? Vielleicht mit einem 2560?

Ggf. unter Zuhilfenahme von externem RAM und/oder Schieberegister?

Ggf. zunächst mal mit Abstrichen wie vergröberter Auflösung, 8 Farben?
Sogar nur 1 Farbe reicht für ein Ossi zunächst mal.

So schwer kann es doch nicht sein, zumindest schon mal irgendwie 
Synchronsignale und ein Testbild an einer passenden Buchse zu 
generieren, die über etwas Hühnerfutter direkt an ein paar AVR-Pins 
gehängt wird.

Wer soweit schon mal gekommen ist, dem fällt der Rest dann auch schon 
noch irgendwie ein.
#1269769
VGA-Gucker schrieb:

> Könnte man das direkt mit einem AVM machen? Vielleicht mit einem 2560?

LCD monochrom ja, weil digital parallel, mit externem Speicher. Such mal 
im Forum. Allerdings ist bei der Benedikt'schen Lösung der AVR damit 
dann recht heftig beschäftigt. Mit externem VRAM dagegen nur 
Grössenordnung 10% Last.
Gast #1269774
Ahnungslos_0815 schrieb:

> @ Hartmut Kraus (wodim)
>
>>Vielleicht, weil ein TFT - Bildschirm etwas anders angesteuert sein
>>möchte als eine Katodenstrahlröhre?
>
> was genau ist bitte der Unterschied?

Na, dann ersetze doch mal an deinem PC den (TFT) - Monitor durch eine 
Oszilloskopröhre oder in einem analogen Oszi die Röhre durch ein TFT - 
Display. <:-)
Gast #1269785
@ Peter Stegemann (pst)

>> Ein FPGA (CPLD) mit entsprechend Speicher für z.B. 640*480Pixel, 16
>> Farben wird an einen uC angeschlossen. Schnittstellen z.B. RS232-TTL
>> oder SPI.
>
>Du meinst sowas wie den VGA-Controller von 4D-Systems?
>
>http://www.4dsystems.com.au/prod.php?id=15
>http://www.4dsystems.com.au/prod.php?id=16

Na, das ist ja der absolute Oberhammer!  :-)

Wollte sofort bestellen, Firma 4D systems leider in Australien.
Leider out of Stock.
www.Glyn.com hat μVGA PICASO MD1 leider nicht gelistet :-(
Gast #1270506
Ahnungslos_0815 schrieb:

> super :-) , hast du Erfahrung mit dem μVGA PICASO MD1 ?

Nein, ich will mir schon laenger ein OLED-Board bestellen, bin aber 
bisher nicht dazu gekommen.

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