K. O. schrieb:
> eines Mikrocontrollers der Firma
> ARM (STM32)
Zur Info: ARM selber baut gar keine MCs, sondern verkauft die
Corearchitektur als Lizenzen. Der STM32 wird von ST hergestellt.
K. O. schrieb:
> Ich weiß auch vom Prinzip wie eine H-Brücke funktioniert - es schalten
> immer zwei Transistoren durch - dadurch gibt es einmal einen Links- und
> einmal einen Rechtslauf. Doch welche Schutzmaßnahmen muß ich haben dabei
> und wie kann ich die einzelnen Bauteile dimensionieren für meine
> Anwendung.
Überlege dir doch mal, wieviel Strom deine Brücke abgeben muss und
schlag da eine Reserve drauf, denn du möchtest vermutlich nicht auf den
'geplante Obsoleszens' Zug aufspringen. Ist das also für Fahrzwecke,
rechne mit hohen Anlaufströmen. Sorge dafür, das der MC diese Ströme
messen kann, bspw. mit einem Strommesswiderstand (Shunt), und bei
Überlast die PWM zurückdrehen kann.
So, nun ist die Hürde der Ansteuerung der Highside zu überwinden. Ich
bevorzuge dafür integrierte Treiber mit Ladungspumpe, wie z.B. die
IR2110 Familie. Das funktioniert gut, hat lediglich den Haken, das eine
100% Ansteuerung der Highside nicht möglich ist, da die Ladungspumpe
zwischendurch 'aufgepumpt' werden muss.
Da es durch die wachsende Gemeinschaft von E-Auto Bastlern genügend
erprobte Schaltungen gibt, recherchiere einfach nochmal im Netz. Ein
beliebter Selbstbau Controller ist z.B. der 'Cougar Controller' für DC-
Motore. Viele Amis benutzen Gabelstapler Motore von GE, um ihre
Schüsseln anzutreiben, da ist bestimmt auch was bei, was für dich
hilfreich ist.