Leerlaufspannung bei MOSFET als Schalter

OP #1057628
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Hallo,

ich möchte ein paar IRF7314 als Schalter benutzen. Ich habe die FETs 
eingelötet und 100k zwischen G und S gelötet, damit die Dinger beim 
Einschalten der Versorgungsspannung sicher sperren.

Ich habe gerade die Spannungen am Ausgang ohne Last gemessen. Bei 7,5V 
Versorgungsspannung liegen mindestens 0,2V am Ausgang an, die aber 
sofort zusammenbrechen, sobald ich die Messpitze meines DMMs draufhalte. 
Die 0,2V werden also nur sehr kurz angezeigt, aber an allen 8 FETs, die 
ich bisher verlötet habe.

Ist diese Spannung im Leerlauf normal?


Grüße
Mark
Gast #1057654
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>liegen mindestens 0,2V am Ausgang an, die aber
>sofort zusammenbrechen, sobald ich die Messpitze meines DMMs draufhalte.

Wie hast du die denn gemessen, ohne die Messspitzen dranzuhalten?


Mal mal ne Schaltung auf, die die Last verschaltet ist.
OP #1057677
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Matthias Lipinsky wrote:
>>liegen mindestens 0,2V am Ausgang an, die aber
>>sofort zusammenbrechen, sobald ich die Messpitze meines DMMs draufhalte.
>
> Wie hast du die denn gemessen, ohne die Messspitzen dranzuhalten?

Ich hab die Spitzen dran gehalten. Dann wird kurz 0,2x V angezeigt und 
danach sinkt da rapide auf 0V.

Wenn ich die Messspitzen wegnehme und etwas warte, passiert das gleiche 
wieder.

>
>
> Mal mal ne Schaltung auf, die die Last verschaltet ist.

Ich habe hier noch nie etwas hochgeladen. Ich hoffe, das klappt.

In welchem Bereich würde sich die Spannung bewegen, wenn ich einen 
PNP-Transistor, statt des MOSFETs nehmen würde?
Angehängte Dateien:
#1057686
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>Ich hab die Spitzen dran gehalten. Dann wird kurz 0,2x V angezeigt und
>danach sinkt da rapide auf 0V.

das sind wohl kapazitive Effekte (C_gd). Sind schließlich bei 
Leistungs-Mosis einige nF, die da drinnen stecken. Diesen Effekt wirste 
wohl beim pnp kaum sehen, da die Kapazitäten bedeutend niedriger sind.
#1057956
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@  Mark Thalle (bitts)

>welche Spannung würde sich dort im Leerlauf einstellen, wenn man so eine
>hochohmige Last, wie ein Multimeter anschließen würde.

Das misst du doch selber! 0V, weil die paar Nanoampere Leckstrom durch 
das Multimeter nach Masse abfliessen.

>Wäre ein Bipolarer hochohmiger, oder niederohmiger?

Er wäre ggf. leckärmer, also hochohmiger. Ist aber alles relativ.

MFG
Falk

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